Mick Herron
eBook, ePUB
Bad Actors (eBook, ePUB)
Ein Fall für die Slow Horses
Übersetzer: Schäfer, Stefanie
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Eine wichtige Mitarbeiterin des Premierministers verschwindet spurlos, und ausgerechnet Claude Whelan, ehemaliger MI5-Chef und als solcher Erzfeind seiner Nachfolgerin Diana Taverner, soll sie finden. Doch die Spur führt ihn direkt zurück zum Hauptquartier im Regent's Park - und über Umwege und etliche Gehässigkeiten zu Jackson Lamb. Mit ihrer unvergleichlichen Mischung aus tiefschwarzem Humor, nerdigem Narzissmus und Chaos bringen die Slow Horses eine instabile Situation endgültig ins Wanken.
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Mick Herron, geboren 1963 in Newcastle-upon-Tyne, studierte Englische Literatur in Oxford, wo er auch lebt. Seit 2024 ist er Mitglied der Royal Society of Literature. Seine Romane wurden vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Theakston's Old Peculier Crime Novel und dem Ellery Queen Readers Award; für sein Lebenswerk erhielt er 2025 den CWA Diamond Dagger. Sowohl seine in London angesiedelte >Slow Horses<-Serie als auch die Oxford-Serie um die Privatermittlerin Zoë Boehm werden mit Starbesetzung von Apple TV+ verfilmt.
Produktdetails
- Verlag: Diogenes eBooks
- Seitenzahl: 464
- Erscheinungstermin: 10. Dezember 2025
- Deutsch
- ISBN-13: 9783257615777
- Artikelnr.: 74027201
»Herrons unterhaltsame, aber auch ganz schön hintergründige Romane leben von komischen Situationen und brillanten Dialogen.«
Sie sind wieder im Rennen
Achtung:
Dieses Buch ist zwar großartig, aber Teil einer Reihe. Und im Gegensatz zu anderen Reihen ist es hier wirklich nicht angeraten, es ohne Kenntnis seiner Vorgänger zu lesen!
Zum Inhalt:
Eine wichtige Kollegin im Beraterstab des Premierministers …
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Sie sind wieder im Rennen
Achtung:
Dieses Buch ist zwar großartig, aber Teil einer Reihe. Und im Gegensatz zu anderen Reihen ist es hier wirklich nicht angeraten, es ohne Kenntnis seiner Vorgänger zu lesen!
Zum Inhalt:
Eine wichtige Kollegin im Beraterstab des Premierministers verschwindet und dessen graue Eminenz versucht, der Frau habhaft zu werden. Denn sie ist die Dame in einem Spiel, bei dem es um die ultimative Macht im Königreich geht.
Mein Eindruck:
Einige Personen außerhalb des Slough House werden reaktiviert und fast alle Pferde sind wieder am Start, wenn es um die ultimative Wurst geht. Auch in diesem Buch stolpern die Slow Horses mehr oder weniger zufällig in und über die Rennbahn, wenn die Vollblüter von Regierung und Geheimdienst darum kämpfen, den Pokal zu erringen, und bringen gerne einmal die Champions zum Stolpern. Mick Herron hält dabei so viele Zügel in der Hand, dass seine Leser fast den Überblick verlieren. Denn auch wenn sich schon im ersten Kapitel der ultimative Unsympath des Buches entpuppt, sind die restlichen Figuren wie gewohnt ambivalent aufgebaut. So agiert Spion gegen Spion, Spion für Spion und wie immer hofft und bangt man um das liebgewonnene Team von Losern. Denn wie immer beherrscht Mick Herron meisterhaft schwarzen Humor, Situationskomik und geschliffene Dialoge (ein Extralob an die Übersetzerin Stefanie Schäfer) und verpackt das Ganze in einer absolut skurrilen, hochspannenden und atemberaubenden Geschichte mit liebenswerten, völlig durchgeknallten und Charakteren mit Wiedererkennungswert.
Mein Fazit:
Wie gut, dass das Ende nicht das Ende ist
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Zum Inhalt:
Als eine wichtige Mitarbeiterin des Premierminister verschwindet, soll ausgerechnet Claude Whelan sie finden. Er war ehemals der Chef beim MI5 und kann seine Nachfolgerin Diana Taverner nun so gar nicht leiden. Doch die Spur führt direkt zum Hauptquartier und über Umwege auch …
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Zum Inhalt:
Als eine wichtige Mitarbeiterin des Premierminister verschwindet, soll ausgerechnet Claude Whelan sie finden. Er war ehemals der Chef beim MI5 und kann seine Nachfolgerin Diana Taverner nun so gar nicht leiden. Doch die Spur führt direkt zum Hauptquartier und über Umwege auch zu Jackson Lamb.
Meine Meinung:
Mir war nicht wirklich bewusst, dass es sich hier um eine Art von Serie handelt und das hat mir beim Lesen schon das Leben schwer gemacht, denn es gab manches, was wohl in den Vorgängerbänden passiert ist und da fehlte mir dann schlicht und ergreifend das Wissen zu. Insgesamt ist es mir schwer gefallen in die Geschichte rein zu kommen, gelungen ist es mir im Grunde bis zum Schluss nicht. Den Schreibstil fand ich ganz okay, den schwarzen Humor fand ich auch ganz gut.
Fazit:
Hab mich schwer getan
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Nichts ist so, wie es scheint
„Bad Actors“ ist mein zweites Buch von Mick Herron, das erste aus der Reihe „Slow Horses“. Ob mir der Einstieg mit Band 8 gelingt? Die englische Originalausgabe ›Bad Actors‹ erschien 2022, während der …
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Nichts ist so, wie es scheint
„Bad Actors“ ist mein zweites Buch von Mick Herron, das erste aus der Reihe „Slow Horses“. Ob mir der Einstieg mit Band 8 gelingt? Die englische Originalausgabe ›Bad Actors‹ erschien 2022, während der Corona-Pandemie.
Großbritannien nach dem Brexit: Slough House ist das Ende der Karriereleiter für britische Spione und ihren Chef Jackson Lamb. Weitere Slow Horses sind Louisa, Roddy, Neuzugang Ashley, Lech, Shirley und Catherine.
Am Anfang wird das Personal vorgestellt. Jackson Lamb war mir nicht sympathisch, ein Ekelpaket, ein ungehobelter Klotz, der Kette raucht. Aber eine schöne Sprache, witzig, sarkastisch, gepaart mit Spannung und ein wenig Action.
„Bad Actors“ bedeutet Gefährder und genau darum geht es hier. Dr. Sophie de Greer, „Superforecasterin“ mit Schweizer Pass und Mitarbeiterin von Anthony Sparrow, Chefberater des Premierministers, ist spurlos verschwunden. Ist sie dem „Waterproof-Protokoll“ zum Opfer gefallen?
Ausgerechnet Claude Whelan, ehemaliger MI5-Chef und als solcher Erzfeind seiner Nachfolgerin Diana Taverner, soll sie finden. Doch die Spur führt ihn direkt zurück zum Hauptquartier im Regent’s Park - und zu Jackson Lamb.
In einem anderen Handlungsstrang stattet der oberste russische Geheimdienstchef der britischen Hauptstadt einen Besuch ab, der erst nach Tagen bemerkt wird. Zufall? Jedenfalls gerät „Lady Di“ Taverner ins Zentrum einer riesigen Verschwörung.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt und beginnt mit dem zweiten Akt. Das fand ich etwas verwirrend.
Fazit: Auch als Stand-alone lesbar. Aber es ist sicher leichter, wenn man die Vorgängerbände kennt.
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Broschiertes Buch
Ein Agententhriller, der nicht leicht zu lesen ist und volle Konzentration benötigt. Hier geht es um die Slow Horses, Agenten und Spione, die sich nicht ausgezeichnet haben, sondern ausgemustert worden sind. Sie verbringen ihre Zeit in dem heruntergekommenen Slough House, immer auf der Suche …
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Ein Agententhriller, der nicht leicht zu lesen ist und volle Konzentration benötigt. Hier geht es um die Slow Horses, Agenten und Spione, die sich nicht ausgezeichnet haben, sondern ausgemustert worden sind. Sie verbringen ihre Zeit in dem heruntergekommenen Slough House, immer auf der Suche nach dem Kick. Hier sind Alkohol, Nikotin und Drogen an der Tagesordnung. Alles ist versifft, man fühlt und riecht den Schmutz. Und dann verschwindet die engste Mitarbeiterin der Premiers und die Suche nach ihr beginnt und man ist sich im Laufe des Buches nicht sicher: Wurde sie entführt oder leistet sie Spionage. Aber auch ein russischer Politiker hat seine Finger im Spiel. London wird hier von einer ganz anderen Seite gezeigt, aber auch reelle politische Themen wie der Brexit u.a. werden hier angesprochen. Ein Buch, voller Spannung, Aktion und Brutalität. Sprachlich herrscht hier unter den Agenten ein Jargon unterster Stufe. Der Autor schreibt trocken, mit viel schwarzen britischen Humor. Über die Slow Horses soll es auch eine Verfilmung geben. Hier herrscht Ungewissheit bis zum Schluß und die Figuren werden gekonnt gezeichnet, so dass man sich eine gute Vorstellung machen kann: Ich erwähne hier nur Lamp. Verfressen, ungepflegt, ohne Manieren und Kettenraucher. Dies war schon Band 8 in dieser Reihe. Leider war dies mein erstes Buch, so dass ich die Vorkenntnisse nicht hatte. Das Cover ist in OId English Style gestaltet, sepiafarben.
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Broschiertes Buch
Schwächelt etwas
Ich liebe die Slow Horses und ihren unangepassten, manchmal etwas übertrieben assozialen Chef von der ersten Stunde (also dem ersten Buch) an. Habe bei jedem ihrer unfreiwilligen Einsätze mitgefiebert und beim Strippen ziehen ab und zu den Durchblick verloren. Aber …
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Schwächelt etwas
Ich liebe die Slow Horses und ihren unangepassten, manchmal etwas übertrieben assozialen Chef von der ersten Stunde (also dem ersten Buch) an. Habe bei jedem ihrer unfreiwilligen Einsätze mitgefiebert und beim Strippen ziehen ab und zu den Durchblick verloren. Aber so langsam scheint mir die Luft raus zu sein.
Klar war das auch wieder spannend. Aber es sind auch mittlerweile so viele Figuren und Namen, die auf dem Schachbrett hin und her geschoben werden, dass ihre Individualität dabei verloren geht. Wenn sie vom Spielbrett genommen werden, muss ich erst zweimal überlegen, ob mich das nun berühren soll.
Werde ich den nächsten Band wieder lesen? Klar, immer in der Hoffnung, dass dem Autor doch noch etwas Neues eingefallen ist und er sich auf seine Wurzeln (und die Stärken der Slow Horses) zurückbesinnt. Und natürlich gespannt darauf, ob wir River nochmal wiedersehen werden!
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Broschiertes Buch
Auch in diesem neuen Fall für die Slow Horses gibt es wieder eine ordentliche Portion schwarzen Humor und natürlich einen eigensinnigen Fall für diese außerordentliche Truppe.
Und auch dieses Mal ist es hilfreich, wenn man sich im politischen Geschehen auskennt (das Original …
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Auch in diesem neuen Fall für die Slow Horses gibt es wieder eine ordentliche Portion schwarzen Humor und natürlich einen eigensinnigen Fall für diese außerordentliche Truppe.
Und auch dieses Mal ist es hilfreich, wenn man sich im politischen Geschehen auskennt (das Original erschien bereits vor drei Jahren), denn hier gibt es sehr viele Anspielungen zu entdecken.
Der Fall ist wieder außergewöhnlich und mit vielen Überraschungen ist hier zu rechnen. Man sollte schon genau lesen, um alles mitzubekommen, es ist kein leichter Feierabend-Thriller, aber wenn man sich Zeit und Ruhe nimmt, dann ist es eine zwar anspruchsvolle, aber wirklich gelungene Lektüre.
Ich würde allerdings empfehlen, die Reihe von Beginn an zu lesen, denn dann versteht man die Hintergrundgeschichte(n) besser.
Eine klasse Reihe mit einem spezifischen Humor, deren Konzept auch mit dem neuen Fall nicht "ausgelutscht" erscheint, sondern immer noch herrlich britisch-schwarzhumorig.
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Broschiertes Buch
Ich liebe den britischen Humor
Typisch Slow Horses, es ist scharf, witzig und wunderbar britisch chaotisch Schon das Cover hat mich sofort abgeholt. Mich begeistert dieser leicht verwaschene London-Look, die alten Taxis und der Hauch von Geheimdienstnostalgie passen perfekt zur Stimmung des …
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Ich liebe den britischen Humor
Typisch Slow Horses, es ist scharf, witzig und wunderbar britisch chaotisch Schon das Cover hat mich sofort abgeholt. Mich begeistert dieser leicht verwaschene London-Look, die alten Taxis und der Hauch von Geheimdienstnostalgie passen perfekt zur Stimmung des Buches.
Bad Actors hat mir richtig Spaß gemacht. Der Humor ist wieder tiefschwarz, die Dialoge bissig, und die Slow Horses stolpern wie gewohnt genial durchs Chaos. Besonders Jackson Lamb sorgt erneut für Szenen, bei denen man gleichzeitig lachen und den Kopf schütteln muss.
Die Mischung aus politischer Intrige, britischem Spott und echter Spannung funktioniert hier einfach richtig gut. Für mich einer der unterhaltsamsten Bände und definitiv ein Muss für alle, die die Reihe lieben.
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Broschiertes Buch
Das Buch von Mick Herron behandelt ein weiteres Kapitel der "Slow Horses" genannten Truppe um den Chef Jackson Lamb. Eigentlich als Versager im normalen Geheimdienst MI-5 behandelt und in ein eigenes baufälliges Gebäude, das Slough House (daher auch der Spottname), versetzt ist …
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Das Buch von Mick Herron behandelt ein weiteres Kapitel der "Slow Horses" genannten Truppe um den Chef Jackson Lamb. Eigentlich als Versager im normalen Geheimdienst MI-5 behandelt und in ein eigenes baufälliges Gebäude, das Slough House (daher auch der Spottname), versetzt ist die Truppe doch immer für eine Überraschung oder eine geniale Lösung gut. Dieses Mal ist eine Mitarbeiterin des Premierministers verschwunden und die "Slow Horses" werden in den Fall verwickelt. Unter der Führung von Jackson Lamb nimmt sich die Truppe dieser Herausforderung an. Wenn auch wenig begeistert. Ich habe erst ein Buch dieser Serie gelesen (dies ist das zweite) aber ich muss sagen das mich der Stil und die ungewöhnliche Chemie der Figuren untereinander begeistert haben. Je länger ich gelesen habe desto mehr konnte ich mich mit den Darstellern anfreunden. Spannender Fall. Amüsant. Hat mir gut gefallen.
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Broschiertes Buch
schlagfertiger, britischer Politkrimi
Das aktuelle Regierungskabinett in London ist anders als bisherige – ein Berater des Regierungschefs, der alles anders macht als Bisherige – er holt eine Superforcasterin ins Team. Doch eines Tages verschwindet diese. Über Umwege wird der …
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schlagfertiger, britischer Politkrimi
Das aktuelle Regierungskabinett in London ist anders als bisherige – ein Berater des Regierungschefs, der alles anders macht als Bisherige – er holt eine Superforcasterin ins Team. Doch eines Tages verschwindet diese. Über Umwege wird der ehemalige MI5 Chef Claude Wheelan mit der Untersuchung beauftragt. Er nimmt die Untersuchung bei seiner Nachfolgerin Diana Taverner auf, derzeitige Chefin des MI5 – auch weil der Verdacht laut wird, dass der Geheimdienst mit einem illegalen Programm am Verschwinden beteiligt sein soll. Die Spur schließlich zum legendären bzw. berüchtigten Jason Lamb – Chef der Slow Horses. Einer Abteilung des MI5 bei dem in Ungnade gefallene Agenten landen.
Man findet sich rasch in einem Strudel aus Irrungen und Wirrungen, Intrigen und Überraschungen. Die Handlung ist komplex, verstrickt und gut konstruiert. Geschickt sind aktuelle Ereignisse – gemessen am ursprünglichen Erscheinungstermin- eingeknüpft- der Brexit, die Nachwirkungen der Covid-Pandemie, ein Premierminister mit spannenden Post-Brexit-Visionen. Sollte man sich etwas mit der britischen Politik beschäftigt haben, hat man auch rasch ein entsprechendes Bild im Kopf.
Die Charaktere sind sehr speziell- scharf gezeichnet und unterhaltsam – auch wenn man sie nicht unbedingt alle ins Herz schließt. Vor allem ihre weniger liebenswürdigen Charakterzüge werden gut dargestellt. Man hat eine eher intrigante Chefin des MI5. Jason Lamb, einen Spion, der nicht sehr umgänglich mit den meisten Personen ist, speziellen Charm besitzt und messerscharf kombiniert. Slow Horses die koksabhängig sind, weltfremde Nerds sind und noch so einige spannende Macken haben.
Wichtig ist es der Geschichte aufmerksam zu folgen, da es rasche Szenenwechsel bzw. Blickwinkelwechsel gibt. Eine Einteilung in ordentliche Kapitel gibt es nicht. Auch wird nicht linear erzählt – die Zeitebenen wechseln, richtig klar wird dem Leser das aber erst später.
Das vorliegende Buch – Bad Actors – ist mittlerweile der achte Band einer Serie um Agent Jason Lamb und seinem Team von Agenten – den Slow Horses. Für mich war es der erste Band der Serie den ich gelesen habe, jedoch kannte ich das Thema von der entsprechenden Serie. Grundsätzlich lässt sich die Geschichte auch so verstehen, jedoch profitiert man denke ich, wenn man die Bände entsprechend der Reihenfolge liest und Zusammenhänge und Hintergründe besser zu verstehen.
Ich werde mich definitiv in die Vorgängerbände stürzen, denn es war für mich ein gelungener Politkrimi. Mit schlagfertigem, bösen ja britischen Humor.
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Broschiertes Buch
Es gibt nur wenige Reihen aus dem Krimi-/Thrillerbereich, deren Bücher ich ein zweites oder drittes Mal in die Hand nehme. Zwei Autoren gibt es aber, die mich zur Wiederholungstäterin machen: Alan Parks mit der im Glasgow der 70er Jahre verortete Harry McCoy-Reihe und Mick Herron, dessen …
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Es gibt nur wenige Reihen aus dem Krimi-/Thrillerbereich, deren Bücher ich ein zweites oder drittes Mal in die Hand nehme. Zwei Autoren gibt es aber, die mich zur Wiederholungstäterin machen: Alan Parks mit der im Glasgow der 70er Jahre verortete Harry McCoy-Reihe und Mick Herron, dessen Einzelbände um die abgeschobenen MI5-Agenten ich ausnahmslos mehrfach lese, um im zweiten, dritten oder vierten Durchgang in den beiläufig hingeworfenen Sätzen dessen geistreiche und immer zutreffende Kommentare zur politischen Gegenwart Großbritanniens zu genießen. Insbesondere dann, wenn man Spionageromane nicht mag, ist es schon allein deshalb einen Versuch wert.
Nun also „Bad Actors“ (Bd. 8), und wer damit gemeint ist, wird sich im Lauf der Handlung herausstellen. Im Haifischbecken tummeln sich die altbekannten Akteure: Ein unfähiger Premier, Geheimdienstchefin Diana Taverner sowie Jackson Lamb und seine Slow Horses. Ergänzt wird dieses Personentableau durch Claude Wheelan (Taverners Vorgänger auf dem Chefposten), den mehr als zwielichtigen Sonderberater und Strippenzieher des Premiers, einen Neuzugang im Slough House sowie der spurlos verschwundenen Schweizerin aus dem politischen Thinktank des Premiers, mit deren Auffinden Wheelan beauftragt wird. Als ein Red-Queen-Alarm ausgelöst wird, der den Kopf der „Königin“ fordert, eskaliert die Situation. Die einzigen, die jetzt noch helfen können, sind Lamb und die Slow Horses. Aber wehe, jemand vergreift sich an ihnen, denn auch wenn es scheint, als ob Lamb nicht viel von ihnen halten würde, sind sie doch seine „Joes“. Und deshalb sollte man sich tunlichst nicht mit Lamb anlegen.
Die Slow Horses-Reihe und so auch „Bad Actor“ lebt von ihren schrägen Charakteren, den bissigen Dialogen, dem schwarzer Humor und den punktgenauen Analysen der britischen Gegenwartspolitik. Das alles sprachlich on top und hervorragen übersetzt von Stefanie Schäfer. Wer allerdings knallharte Action sucht, wird enttäuscht sein, denn die Story ist vielschichtig und verzwickt, entwickelt sich langsam und braucht ihre Zeit, bis sämtliche Informationen in ihrer Komplexität verbunden sind – was übrigens für alle Bände der Reihe gilt, die ich euch uneingeschränkt empfehlen kann.
Als Einstieg ist meiner Meinung dieser Band allerdings meiner Meinung nach nicht geeignet, fehlen doch sehr viele Hintergrundinformationen/Vorgeschichten sowohl zu den Personen als auch zu einschneidenden Geschehnissen aus den Vorgängern.
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