Zauber der Stille
Caspar David Friedrichs Reise durch die Zeiten Der Nummer-1-Bestseller über den berühmtesten deutschen Maler
Mit Florian Illies kann man Vergangenheit plötzlich als Gegenwart erleben. In »Zauber der Stille« breitet er erstmals die abenteuerlichen Geschichten Caspar David Friedrichs vor uns aus. Eine wilde Zeitreise zu dem Mann, der für die Deutschen die Sehnsucht erfand.
Friedrichs abendliche Himmel wecken seit Jahrhunderten die leidenschaftlichsten Gefühle: Goethe macht ihre Melancholie so rasend, dass er sie auf der Tischkante zerschlagen will, Walt Disney hingegen verliebt sich so heftig in sie, dass er sein »Bambi« nur durch Friedrich'sche Landschaften laufen lässt. Von Hitler so verehrt wie von Rainer Maria Rilke, von Stalin so gehasst wie von den 68ern, von der Mafia so heiß begehrt wie von Leni Riefenstahl - am Beispiel von Caspar David Friedrich werden in diesem mitreißend erzählten Buch 250 Jahredeutscher Geschichte sichtbar. Und Friedrich, der Maler, wird zu einem Menschen aus Fleisch und Blut.
Nach »1913« und »Liebe in Zeiten des Hasses« das dritte große historische Epochenportrait von Florian Illies.
»Illies' 'Zauber der Stille' ist ganz genau das: Zauber. Stille. Trost. Was für ein Wunderbuch.« Elke Heidenreich, Süddeutsche Zeitung
»Ein Meisterwerk und ein pures Vergnügen.« Lesley Chamberlain, The Times Literary Supplement
Geboren 1971, studierte Florian Illies Kunstgeschichte und Neuere Geschichte in Bonn und Oxford. Er wurde 1996 Redakteur der »FAZ«, war Feuilletonchef der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung« und leitete ein Kunst-Auktionshaus. Heute ist Illies einer der Herausgeber der »ZEIT« und lebt als Autor in Berlin. Sein Kunst-Podcast »Augen zu« (gemeinsam mit Giovanni di Lorenzo) gehört zu den meistgehörten Podcasts deutscher Sprache.
Produktdetails
- Verlag: FISCHER Taschenbuch
- 1. Auflage
- Seitenzahl: 256
- Erscheinungstermin: 16. Juli 2025
- Deutsch
- Abmessung: 190mm x 125mm x 35mm
- Gewicht: 400g
- ISBN-13: 9783596297665
- ISBN-10: 3596297664
- Artikelnr.: 73871314
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Goethe hat sich dezidiert gegen die Romantik und ihre Autoren gestellt. Die sind dann immer wieder bei ihm aufgetaucht, um sich von ihm seine negative Haltung anzuhören. Goethe fing gefühlsduselig an zu schreiben, dann wechselte er die Pferde und sattelte auf den Künstler als mastermind, der die Gefühle seiner Personen nüchtern präsentiert. Daher ist der Konflikt zwischen Goethe und Romantik recht real.
In der Tat hat sich Goethe negativ über die Romantiker geäußert. Doch selbst wenn er auch wissenschaftliche Forschung betrieben hat, so wird es sinnvoll sein, nicht zwischen Weimarer Klassik und Romantik zu trennen.
Goethes stilbildende Neuerungen sind Teil der Romantik, das Deutsche Romantikmuseum ist neben seinem Geburtshaus.
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