Versandkostenfrei!
Verlag / Hersteller kann z. Zt. nicht liefern
Weitere Ausgaben:
Am Eingang der Rückenschule würde Milena "Bandscheibenvorfall" Mielke, 38, am liebsten wieder umkehren. Aber dann wird es im Stuhlkreis doch interessant, was vor allem an der sympathischen Caroline liegt, die so schrecklich müde aussieht. Auch die schüchterne Bibliothekarin Ann-Kathrin wirkt nett, im Gegensatz zur durchgestylten Redakteurin Vivien. Bald entdecken die vier: Sie haben nicht nur "Rücken", sondern viele Sorgen, Ängste und Heimlichkeiten, die sie durch den Alltag schleppen. Und gemeinsam plötzlich auch Ideen, wie man das ändern könnte ...
Hohlfeld, Kerstin§
Kerstin Hohlfeld, geboren 1965 in Magdeburg, studierte von 1985 bis 1991 Theologie in Naumburg und Berlin. Danach gründete sie eine Familie und verlegte sich aufs Schreiben. Sie hat bereits mehrere Romane veröffentlicht.
Kerstin Hohlfeld, geboren 1965 in Magdeburg, studierte von 1985 bis 1991 Theologie in Naumburg und Berlin. Danach gründete sie eine Familie und verlegte sich aufs Schreiben. Sie hat bereits mehrere Romane veröffentlicht.
Produktdetails
- Ullstein Taschenbuch 28607
- Verlag: Ullstein TB
- Seitenzahl: 336
- Erscheinungstermin: 3. Dezember 2014
- Deutsch
- Abmessung: 191mm x 121mm x 26mm
- Gewicht: 312g
- ISBN-13: 9783548286075
- ISBN-10: 3548286070
- Artikelnr.: 40836840
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Milena Mielke ist 38, geschieden, kocht und backt mit Leidenschaft für ihre beiden verwöhnten Kinder Lilli und Jonas und hat neuerdings Rückenprobleme. Sie lässt sich von ihrem Arzt zu einem Kurs für Rückenschule begeistern. Hier lernt sie Caroline, Vivien und …
Mehr
Milena Mielke ist 38, geschieden, kocht und backt mit Leidenschaft für ihre beiden verwöhnten Kinder Lilli und Jonas und hat neuerdings Rückenprobleme. Sie lässt sich von ihrem Arzt zu einem Kurs für Rückenschule begeistern. Hier lernt sie Caroline, Vivien und Ann-Kathrin kennen, alle in ihrem Alter, und freundet sich mit ihnen an. Jede von ihnen hat andere Sorgen, Nöte und Wünsche - und jede hat Rücken. Jetzt wollen sie ihr Leben ändern - jede auf ihre Weise und ein Stück weit mit den Freundinnen.
Kerstin Hohlfeld erzählt in ihrem Roman die Geschichten von vier ganz unterschiedlichen Frauen mit ihren Familien, mit ihren Ecken und Kanten, ihren Vorzügen, die sie selbst meist nicht sehen, ihren "Unarten", die sie aufgeben wollen und ihren kleinen Geheimnissen, über die sie nicht sprechen wollen.
Die Frauen werden so detailliert, lebensnah und farbig beschrieben, dass ich sie mir sehr gut vorstellen kann und mir z.B. bei Milena denke: die hätte ich auch gerne als Freundin. Viele der Situationen in denen sich die Frauen befinden kommen mir bekannt vor und oft denke ich: ja genau so ist es oder was hätte ich hier gemacht. Wunderbar zu lesen sind auch die Verwandlungen, die die Vier durch machen - immer mindestens eine Freundin an ihrer Seite, die sie aufmuntert oder einfach nur zuhört.
Eine kleine Liebesgeschichte fehlt ebenso wenig, wie Streit und Missverständnisse. Aber die Freundschaften lösen fast alle Probleme.
Der leichte, lockere Schreibstil, der mich immer wieder mal zum Lachen bringt, mich aber auch mal innehalten und nachdenken lässt, lässt mich beim Lesen nur so durch die Seiten fliegen und ich finde es schade, dass das Buch so schnell ausgelesen und die Geschichte erst mal vorbei ist.
Eine wunderbare Geschichte von vier ganz normalen Frauen wie Du und ich, die ich ein paar Wochen ihrer Freundschaft begleiten darf.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Kurzbeschreibung:
Ein Hexenschuss kommt selten allein
Am Eingang der Rückenschule würde Milena »Bandscheibenvorfall« Mielke, 38, am liebsten wieder umkehren. Aber dann wird es im Stuhlkreis doch interessant, was vor allem an der sympathischen Caroline liegt, die so …
Mehr
Kurzbeschreibung:
Ein Hexenschuss kommt selten allein
Am Eingang der Rückenschule würde Milena »Bandscheibenvorfall« Mielke, 38, am liebsten wieder umkehren. Aber dann wird es im Stuhlkreis doch interessant, was vor allem an der sympathischen Caroline liegt, die so schrecklich müde aussieht. Auch die schüchterne Bibliothekarin Ann-Kathrin wirkt nett, im Gegensatz zur durchgestylten Redakteurin Vivien. Bald entdecken die vier: Sie haben nicht nur »Rücken«, sondern viele Sorgen, Ängste und Heimlichkeiten, die sie durch den Alltag schleppen. Und gemeinsam plötzlich auch Ideen, wie man das ändern könnte ...
(Quelle: Ullstein Taschenbuch)
Meine Meinung:
Als Milena Mielke mit 38 Jahren bereits am Eingang einer Rückenschule steht würde sie am liebsten wieder kehrt machen. Fragt sie sich doch was sie dort eigentlich soll. Letztlich aber rafft sie sich zusammen und geht hinein. Schnell merkt sie so falsch ist sie dort gar nicht. Sie lernt interessante Frauen kennen, wie Caroline, eine Zwillingsmutter, die immer gut drauf zu sein scheint, oder auch Ann-Kathrin oder Vivien. Sie alle verbinden dieselben Sorgen und Nöte und entwickelt sich eine Freundschaft zwischen ihnen.
Schnell schmieden sie einen Plan wie sie ihre Ängste wieder loswerden können …
Der Roman „Wenn das Glück anklopft“ stammt aus der Feder der Autorin Kerstin Hohlfeld. Es ist bereits das zweite Buch, das ich von der Autorin in den Händen hielt und ich war doch sehr gespannt darauf wohin die Geschichte mich führen würde.
Die Charaktere im Buch sind alle samt vielseitig und facettenreich gestaltet.
Milena ist 38 Jahre alt und erzieht ihre Kinder nach der Scheidung alleine. Allerdings mutet sie sich doch zu viel zu und schließlich bekommt sie einen Bandscheibenvorfall. Milena war mir auf Anhieb sehr sympathisch. Sie kümmert sich liebevoll um ihre Kinder und vor allem sie isst für ihr Leben gerne.
Caroline ist eine doppelte Zwillingsmama, die irgendwie immer gut drauf zu sein scheint. Ihr Leben scheint einfach und locker zu sein. Sie engagiert sich in ihrer Gemeinde und hat für jeden ein offenes Ohr.
Ann-Kathrin wirkt schüchtern und in sich gekehrt. Dass dies seine Gründe hat erfährt man als Leser erst im Verlauf der Handlung.
Vivien ist eine selbstbewusste und durchgestylte junge Frau, die Karriere macht. Sie ist Chefredakteurin einer Frauenzeitschrift, doch wirklich laufen tut diese nicht.
So unterschiedlich diese 4 Frauen auch sein mögen, die Rückenschule verbindet sie und macht aus ihnen Freundinnen, die einander helfen und füreinander da sind.
Die Männer kommen hier in diesem Buch auch nicht zu kurz. Es gibt solche, die man als Leser sehr gerne liest aber auch solche, von denen man denkt, der kann mir gestohlen bleiben.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen. Man kommt leicht und locker durch die Seiten und das Ende kommt leider viel schneller als erwartet.
Geschildert wird das Geschehen aus mehreren Perspektiven. So hat man als Leser den kompletten Überblick und kennt jede der 4 Frauen bald recht gut.
Die Handlung ist wie aus dem Leben gegriffen. Man findet sich als Leser recht schnell wieder, kann persönliche Vergleiche ziehen.
Themen wie Freundschaft, Familie und natürlich auch die Liebe sind hier gut miteinander verwoben und teilweise wird man als Leser schon auch auf eine Gefühlsachterbahn geschickt. Man kann sich wirklich gut in die Figuren einfühlen, fühlt sich einfach zu Hause bei ihnen.
Fazit:
Kurz gesagt ist "Wenn das Glück anklopft" von Kerstin Hohlfeld ein realistischer und unterhaltsamer Roman.
Die liebevoll gestalteten Charaktere, der flüssig zu lesende Stil und eine Handlung, die aus dem Leben gegriffen scheint aber durchaus aus nachdenklich stimmt, haben mir hier schöne Lesestunden beschert und mich vollends begeistert.
Klare Leseempfehlung!
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Nur äußerst unwillig begibt sich Milena Mielke nach einem Bandscheibenvorfall in die empfohlene Rückenschule. Wider Erwarten trifft sie auf Frauen in ihrem Alter, die ebenfalls nicht nur „Rücken“ haben, sondern auch von den normalen Sorgen des Alltags betroffen sind. …
Mehr
Nur äußerst unwillig begibt sich Milena Mielke nach einem Bandscheibenvorfall in die empfohlene Rückenschule. Wider Erwarten trifft sie auf Frauen in ihrem Alter, die ebenfalls nicht nur „Rücken“ haben, sondern auch von den normalen Sorgen des Alltags betroffen sind. Milena, die neben Gewichtsproblemen auch in der Liebe endlich aufs Ganze gehen will, die schüchterne Bibliothekarin Ann-Kathrin, die aufopferungsvolle Caroline sowie die stets gestresste Vivien werden Freundinnen. Gemeinsam finden sie endlich einen Weg, ihr Leben in neue Bahnen zu lenken, auch wenn das für die eine oder andere einen Umweg bedeutet.
Meine Meinung:
Was ich an dem Roman am meisten bedaure? Dass ich das inzwischen so liebgewonnene Frauen-Quartett jetzt verlassen musste. Kerstin Hohlfeld hat mit diesem Gegenwartsroman ein Plädoyer an die Freundschaft geschaffen. Aber das Buch ist noch so viel mehr. Die Liebe kommt keineswegs zu kurz, wenn sie auch bei jeder der Frauen ein anderes Gesicht trägt. Dazu fehlt es nicht an Humor, großen Gefühlen, schmerzlichen Rückschlägen und Mut machender Inspiration.
So unterschiedlich die vier Frauen auch sind, so konnte ich doch in jeder (okay, in Vivien vielleicht eher nicht) einen Teil von mir entdecken. Und so wird es sicher jeder Frau ergehen, die das Buch liest. Die Protagonistinnen sind so lebensecht beschrieben, dass sie einem tagtäglich über den Weg laufen könnten. Und ich wünschte, das würden sie. An Rückenproblemen fehlt es mir nicht, vielleicht sollte ich auch mal einen Kurs wagen.
Vor allem wird klar, dass gerade der Rücken äußerst sensibel auf die Psyche des Menschen reagiert, wie ich selbst schon schmerzlich erfahren durfte. Daher ist es auch so schön, dass die Frauen in der Rückenschule nicht nur lernen, bewusster mit ihrem Körper umzugehen, sondern vor allem durch die Macht der Freundschaft die Kraft finden, neue Wege zu beschreiten auf ihrem Weg zum Glück. Wie dieses auszusehen hat, muss jeder für sich entscheiden und auch, ob er den Mut findet, sich auf Neues einzulassen.
Kerstin Hohlfeld hat mich einmal mehr mit ihrer gefühlvollen Schreibweise mitgenommen. Keine Sekunde kommt Langeweile auf, während jede der Frauen ihr ganz persönliches Drama erlebt. Weil ich mich so unheimlich wohlgefühlt habe mit den Damen, würde ich mir wirklich sehr wünschen, es käme zu einer Fortsetzung.
Wer keinen seichten Chick-lit oder eine wiederholte Erotikstory mit dominantem Helden sucht, sondern tiefgründige und warmherzige Frauenunterhaltung, der ist mit „Wenn das Glück anklopft“ bestens bedient.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Ein absolutes Meisterwerk von Kerstin Hohlfeld!
Es geht in dieser Geschichte um Milena, Caroline, Ann-Kathrin und Vivien. Jeder für sich hat sein Päckchen zu tragen und sie versuchen ihr Leben auf die Reihe zu kriegen.
Milena lebt für ihre Familie und will nur das Beste für …
Mehr
Ein absolutes Meisterwerk von Kerstin Hohlfeld!
Es geht in dieser Geschichte um Milena, Caroline, Ann-Kathrin und Vivien. Jeder für sich hat sein Päckchen zu tragen und sie versuchen ihr Leben auf die Reihe zu kriegen.
Milena lebt für ihre Familie und will nur das Beste für ihre Kinder. Sie ist so in ihrer eigenen Welt, dass sie alles andere vergisst. Sie hat täglich ihren Plan im Kopf und entwickelt einen Tunnelblick. Milena ist eine sehr liebevolle Mutter, doch sie kann nicht so richtig los lassen. Sie hat zwar eine sehr offene Art, dennoch möchte sie nichts neues ausprobieren und ist mit sich selber unzufrieden. Ich mochte sie sehr gerne, denn man sieht im Laufe der Geschichte einen Fortschritt und freut sich mit Milena.
Caroline ist eine Übermütter und vergisst sich selber dabei. Sie möchte es wirklich jedem recht machen, auch wenn sie dabei Probleme bekommt. Manchmal hab ich mich gefragt, wie sie das alles schafft. Sie ist eine sehr bewundernswerte Frau, die wirklich jedem den Kopf verdreht. Caroline ist eine absolut tolle Mama und nach außen hin hat sie alles im Griff. Sie denkt nicht nach sondern macht einfach. Sie ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich habe es sehr genossen ihre Geschichte zu lesen.
Mit Vivien muss ich ganz ehrlich sagen, bin ich nicht warm geworden. Sie hat eine sehr kalte Art an sich und man merkt deutlich das sie eine Karrierefrau ist, die auch gerne mal über ihre Ziel hinaus schießt. Vivien hat zwar auch gute Seiten, doch das negative stand irgendwie immer im Vordergrund. Gewisse Entscheidungen konnte ich nicht verstehen, denn für mich waren diese einfach falsch und unangebracht.
Ann-Kathrin ist sehr verschlossen und gibt nicht viel über sich Preis. Sie kann ihr Herz nicht öffnen, doch das hat auch einen bestimmten Grund, den man im Laufe der Geschichte gut nachvollziehen kann. Sie kann Gefühle nicht gut zeigen und wirkt dadurch auf ihre Umwelt unnahbar. Trotzdem hat sie ihr Herz auf dem richtigen Fleck und das kommt auch bald zum Vorschein. Sie war mir sehr sympathisch und ich konnte mich voll und ganz in sie hineinversetzen.
Dadurch das die vier Frauen so unterschiedlich sind, ist für jeden Geschmack etwas dabei. Jeder Charakter wurde wunderbar ausgearbeitet und man kann das Leben der Freundinnen sehr gut kennen lernen ohne das ein Detail fehlt. Die Geschichte ist mit soviel Wärme und Gefühl geschrieben, dass es sehr authentisch wirkt.
Auch die vielen Nebenprotagonisten fügen sich perfekt in das Leben der vier Frauen ein. Es ist eine Achterbahn der Gefühle, denn einige Personen stellen das Leben der Freundinnen ganz schön auf den Kopf.
Kerstin Hohlfeld hat einen unklomplizierten Schreibstil, sodass man jede Seite genießt. Sie führt einem vor Augen, dass jeder auch mal an sich selber denken sollte. Viele Frauen Leben ihr Leben einfach stur nach Plan und vergessen worauf es wirklich ankommt. Dabei ist es doch ganz einfach zwischendurch mal abzuschalten. Es kommen viele Gefühle in den Vordergrund, die erstmal aufgearbeitet werden müssen und auch ich selber habe über vieles nachgedacht.
Fazit:
Eine großartige emotionale Geschichte in der viel Wahrheit steckt und die zeigt, dass das Glück eigentlich zum greifen nah ist!
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Sie sind 4 Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein können:
Milena, geschieden, Hausfrau und Mutter von 2 Teenagern, Ann-Kathrin, Bibliothekarin und alleinerziehend, Vivien, Journalistin und Gelegenheitsgeliebte ihres Chefs und Caroline, glücklich verheiratet mit 4 Kindern und …
Mehr
Sie sind 4 Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein können:
Milena, geschieden, Hausfrau und Mutter von 2 Teenagern, Ann-Kathrin, Bibliothekarin und alleinerziehend, Vivien, Journalistin und Gelegenheitsgeliebte ihres Chefs und Caroline, glücklich verheiratet mit 4 Kindern und diversen Wohltätigkeitsjobs.
Kennengelernt haben sie sich alle in der Rückenschule, die sie aufgrund verschiedener Beschwerden aufsuchen mussten. Milena hatte lange mit sich zu kämpfen, ob sie dort überhaupt hingehen möchte. Auch auf die Freundschaft von Vivien hätte sie am liebsten verzichtet, denn diese sieht genau so aus wie die Frau, wegen dem ihr Mann Axel sie verlassen hatte - Groß, blond, schlank. Milena hingegen ist alles andere als schlank.
Was also soll sie da? Aber alles kommt anders, als sie denkt ...
Vier so unterschiedliche Frauen lernen sich kennen, tasten sich aneinander an. Von zum Teil Antipathie aufgrund ihres grandiosen Aussehens, wie sie Milena gegenüber Vivien empfindet, entstehen grandiose Freundschaften. Die vier verbindet eine Freundschaft, die viele Stürme übersteht. Sie sind füreinander da, helfen sich gegenseitig, sind in der Lage, zuzuhören.
Jeder steht dem anderen mit Rat und Tat zur Verfügung.
Trotz des Zusammengehörigkeitsgefühls hat jede Frau ihr eigenes Leben, ihre eigenen Sorgen und Nöte. Selbst Geheimnisse den anderen gegenüber gibt es, die nicht angesprochen werden. Alle spüren, dass Ann-Kathrin etwas verbirgt, aber sie drängen sie nicht, dass sie sich aussprechen möchte.
Seit der Zeit der Rückenschule hat Milena das Gefühl, dass sich ihr Leben verändert hat. Plötzlich reicht es ihr nicht mehr, nur noch Mutter, gute Köchin und Hausfrau zu sein. Sie will mehr vom Leben, und als dann auch noch scheinbar die Männerwelt verrückt spielt und sie Verehrer findet, fühlt sie sich auch als ein anderer Mensch.
So ändert sich für jede dieser 4 Frauen ihr Leben. Es wird zum Teil völlig neu überdacht werden, Konsequenzen müssen gezogen werden und es muss losgelassen werden. Loslassen von altem, das sich nicht bewährt hat, deren Trennung aber zu schmerzlich ist, von alten Gewohnheiten, es jedem recht zu machen. Ebenso Loslassen von einer Angst, die aus einem früheren Erlebnis entsprungen ist. Es braucht alles seine Zeit.
Die Protagonistinnen sind Frauen von heute, die man immer und überall treffen könnte. Menschen wie du und ich, jede mit ihrer eigenen Geschichte.
Die Geschichten hingegen sind glaubhaft und regen auch zum Nachdenken an. Man stellt sich einige Male die Frage, wie man selbst in bestimmten Situationen reagiert hätte. Was selbst hätte man bei einigen Gelegenheiten gedacht? Sicher hätte zumindest ich bei einigen Dingen anders gehandelt, aber man ist sicherlich hinterher immer schlauer und klüger als vorher und als Außenstehender sowieso.
Was ist nun eigentlich das Glück?
Muss man zum glücklich sein ein dickes Konto besitzen? Es beruhigt, keine Frage, aber macht es glücklich?
Für jede dieser Frauen bedeutet Glück etwas anderes, und es hat nicht mit materiellen Wünschen zu tun. Glück ist auch, was man selbst daraus machen kann und was ich für andere tun kann.
Es ist ein wunderbares, ans Herz gehende Buch. Ein Buch über Freundschaft, Liebe und Vertrauen, aber auch Misstrauen, Wut und Verrat sind ein Teil des Buches.
Die Frage, was eine Freundschaft alles aushalten kann, wird auch in diesem Buch beantwortet.
Kerstin Hohlfeld ist wieder mit einem großartigen Roman an ihre Leser herangetreten, das ich wärmstens empfehlen kann.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Andere Kunden interessierten sich für
