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Selbst Kommissar Krüger träumt mitunter vom Alter im Wohnmobil. Wer braucht einen festen Wohnsitz? Eine nette Gefährtin reicht aus. Die Sommer im Süden... Bis bei einem Mikadospiel ein ekliger Gedanke auftauchte. Könnte er wie eines dieser Stäbchen unbemerkt aus den Haufen kampierender Rentner ohne Nachkommen geklaubt werden? Ermordet, verscharrt! Von Gangstern, die sich zuvor Zugriff auf Konten und laufende Renten verschafft hatten? Der neue Fall scheint seine Vision zu stützen. Auf einem abgelegenen Campingplatz wurden bei Bauarbeiten Knochen eines betagten Paares entdeckt.
Der Autor lebt mit seiner Familie in der Nähe von Bern.
Produktdetails
- Verlag: epubli
- 2. Aufl.
- Seitenzahl: 264
- Altersempfehlung: ab 1 Jahren
- Erscheinungstermin: Juni 2025
- Deutsch
- Abmessung: 16mm x 125mm x 190mm
- Gewicht: 265g
- ISBN-13: 9783819727979
- Artikelnr.: 74345540
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Das ist jetzt mal ein Krimi, der eher zur Unterhaltung dient, denn Spannung ist hier nicht gegeben. Der Autor T.D. Amrein war mir bis jetzt noch nicht bekannt. Angesprochen hat mich aber der Klappentext. Kampierende Rentner ohne Nachkommen werden ermordet und verscharrt. Klingt gar nicht so …
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Das ist jetzt mal ein Krimi, der eher zur Unterhaltung dient, denn Spannung ist hier nicht gegeben. Der Autor T.D. Amrein war mir bis jetzt noch nicht bekannt. Angesprochen hat mich aber der Klappentext. Kampierende Rentner ohne Nachkommen werden ermordet und verscharrt. Klingt gar nicht so unwahrscheinlich. Zum Glück gehöre ich nicht zu diesem Klientel. Kommissar Krüger gehört aber bald dazu und könnte sich sein Leben als Rentner durchaus auf dem Campingplatz vorstellen. Er beginnt auf seine althergebrachte Methode, schon fast gemütlich zu ermitteln. Seine neue Kollegin, die sich mit den sozialen Medien auskennt, bringt interessante Informationen und so kommt etwas Schwung in die Ermittlungen.
Das Cover wirkt sehr ansprechend. Es wirkt zwar dunkel, aber durch die helle Laterne und die schwarzen Vögel interessant. Kommissar Krüger ist ein älterer Herr, der alles ruhig und gelassen angeht. Bei seinen Ermittlungen musste ich mir manchmal ein Grinsen verkneifen. Sehr unterhaltsam fand ich auch die Kapitel, die aus Sicht des Täters erzählt werden. Kann mir aber vorstellen, dass sowas in der Realität genauso passieren könnte. Obwohl man ihn ja schon von Anfang an kennt, fand ich es recht amüsant hier ermittlungstechnisch unterwegs zu sein.
Ich habe es gerne gelesen und kann es jedem empfehlen, der ruhige sowie nicht spannungsgeladene Krimis liebt.
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Dies ist zwar schon das 12. Buch in dieser Reihe, aber für mich war es der erste dieser Krimis und man kann ihn getrost ohne Vorkenntnisse lesen. Auf einem bayerischen Campingplatz werden die Knochen eines Ehepaares eingebuddelt bei Bauarbeiten gefunden. Anscheinend handelt es sich um einen …
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Dies ist zwar schon das 12. Buch in dieser Reihe, aber für mich war es der erste dieser Krimis und man kann ihn getrost ohne Vorkenntnisse lesen. Auf einem bayerischen Campingplatz werden die Knochen eines Ehepaares eingebuddelt bei Bauarbeiten gefunden. Anscheinend handelt es sich um einen Mord, der aber schon jahrzehnte zurückliegen muß, da der Herzschrittmacher, der dabei gefunden wurde, schon aus dem Jahr 1986 stammt. Kommissar Krüger und auch inkognito seine Lebensgefährtin Elisabeth ermitteln. Dabei stellt sich heraus, dass just dieses Ehepaar aber mit seinem Wohnwagen in den Niederlanden verbrannt ist. Und jetzt stellt sich heraus, dass mehrere alte Paare, die ohne Wohnsitz in Wohnmobilen ihren Lebensabend verbrachten, ermordet wurden. In einem anderen Handlungsstrang lernen wir Jonny kennen. Er bietet sich als Fahrer an, tötet dann die alten Menschen und eignet sicht deren Besitz an. Aber auch bei einsamen Frauen hat es dieser Gigolo leicht. Er verschafft ihnen schöne Stunden, sie verraten ihm alles, dann betäubt er sie mit K.O. Tropfen und beseitigt sie. Doch auch Gigolos altern und machen dann Fehler. Das Buch liest sich leicht, der Schreibstil ist einfach ohne viel Fremdwörter und deswegen auch sehr gut verständich. Man fliegt nur so durch die Seiten und auch der englische Humor blitzt hie und da durch. Die Geschichte ist jetzt war nicht hochbrisant und es ist auch kein Thriller, sondern ein Krimi, der etwas gemächlich dahinfließt. Der Kommissar ermittelt noch nach der alten Methode, Social Media ist jetzt nicht gerade sein Fall, jedoch seine neue Mitarbeiterin Frau Freitag kennt sich im Internet mehr als gut aus und liefert bald brauchbare Ergebnisse. Das Cover ist mehr als ein Knaller, so irgendwie richtig gruselig. Dunkles blau, eine altmodische Laterne erhellt die Nacht und daneben sitzen zwei schwarzen Raben. Todesvögel?
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Herumreisende Rentner – nehmt Euch in Acht!
Den Roman „Rentner Mikado. Sie haben ihr letztes Ziel erreicht“ von T. D. Amrein habe ich mit Interesse gelesen, hatte mich der Klappentext doch neugierig gemacht. Rentner, die ihre Zeit mit dem Wohnmobil im In- und Ausland verbringen, …
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Herumreisende Rentner – nehmt Euch in Acht!
Den Roman „Rentner Mikado. Sie haben ihr letztes Ziel erreicht“ von T. D. Amrein habe ich mit Interesse gelesen, hatte mich der Klappentext doch neugierig gemacht. Rentner, die ihre Zeit mit dem Wohnmobil im In- und Ausland verbringen, als Zielscheibe krimineller Subjekte, die darauf aus sind, ihre Identität zu stehlen?
Das hübsch düster gestaltete Cover hat meine Erwartungen noch gesteigert.
Leider haben sich diese Erwartungen nicht so ganz erfüllt. Ja, es ging um verschwundene, ermordete Rentner, aber doch mehr aus Geldgier und um das Wohnmobil zu bekommen. Mit der gestohlenen Identität hatte das weniger zu tun.
Auf jeden Fall konnte ich die mühsame Ermittlungsarbeit der Polizei, von Kommissar Krüger und seinen Kollegen, miterleben. Das war sehr aufschlussreich, bekam ich doch einen Eindruck vom konkreten Vorgehen.
Gefallen hat mir, dass ich parallel die Aktivitäten des Täters mitverfolgen konnte.
Angenehm empfand ich die liebevollen Kabbeleien zwischen Krüger und seiner Lebensgefährtin Elisabeth ebenso wie die Schilderungen der Zusammenarbeit im Kreise der Ermittler.
Leider wechselten die handelnden Personen oft innerhalb eines Kapitels, was mir die Übersicht erschwert hat. Mich störte die Vielfalt der Namen und Orte und Zeiten, die gerade diskutiert wurden. Der rote Faden war für mich etwas dünn.
Unangenehm aufgefallen ist mir, dass die Akteure sehr häufig „murmeln“, „schleimen“, „brummen“ oder „mosern“. Aber das ist sicher Ansichtssache.
Der Roman hat ein Thema aufgegriffen, das mir bisher nicht so geläufig war, das aber offenbar in der Realität nicht so selten vorkommt. Allein darüber mehr zu erfahren und dadurch sensibilisiert zu werden, empfinde ich als deutlichen Mehrwert.
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In einem kleinen Ort in Bayern werden menschliche Knochen vergraben auf einem Campingplatz gefunden. Da der örtlichen Polizei nicht zuzumuten ist unter den Einheimischen nach den Tätern zu fahnden, reist Kommissar Krüger mit seiner Lebensgefährtin Elisabeth an um erste …
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In einem kleinen Ort in Bayern werden menschliche Knochen vergraben auf einem Campingplatz gefunden. Da der örtlichen Polizei nicht zuzumuten ist unter den Einheimischen nach den Tätern zu fahnden, reist Kommissar Krüger mit seiner Lebensgefährtin Elisabeth an um erste Erkenntnisse zu bekommen. Ein ebenfalls gefundener Herzschrittmacher , datiert auf 1986, deutet aus eine längere Liegezeit hin. Krüger und seine Sondereinheit stoßen auf weitere Vermisstenfälle. Betagte Rentner, die im Wohnmobil ihr Leben auf Campingplätzen verbringen.
Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Dies ist für mich der 1. Fall mit Kommissar Krüger, der selbst kurz vor dem Renteneintritt steht und sich fragen muss, wie gefährlich das ist. Die Handlung wird einmal aus der Perspektive der Recherchearbeit und dann aus der Sicht des Täters erzählt. Eine interessantes Motiv, das zum Nachdenken anregt. Leider etwas die Spannung vermissen lässt.
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Ein Verbrechen zieht das andere nach sich – der Krug geht aber solange zum Brunnen, bis...
Als auf einem Campingplatz bei Bauarbeiten menschliche Überreste gefunden werden, die offenbar schon längere Zeit dort lagen, wird Kommissar Krüger zu Rate gezogen. Offenbar leitet er …
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Ein Verbrechen zieht das andere nach sich – der Krug geht aber solange zum Brunnen, bis...
Als auf einem Campingplatz bei Bauarbeiten menschliche Überreste gefunden werden, die offenbar schon längere Zeit dort lagen, wird Kommissar Krüger zu Rate gezogen. Offenbar leitet er eine ganz besondere Abteilung, die sich mit guter Aufklärungsquote und nicht immer ganz orthodoxen Mitteln solcher Fälle annimmt. Dies ist nur eine Vermutung von mir, denn, obwohl die Reihe bislang bereits 12 Fälle umfasst, war ich das erste Mal mit Krüger und seiner Entourage unterwegs.
Man kann das Buch ohne Vorkenntnisse lesen, einige private Details der Ermittler sind jedoch wahrscheinlich besser zu verstehen, wenn man auch die Vorgänger gelesen hat.
Worum geht es? Die gefundenen Knochen gehören, wie sich herausstellt, zu einem älteren Ehepaar, welches seinen Lebensabend im Wohnmobil verbrachte. Aber wie kann dies sein? Dieses Ehepaar war doch – jedenfalls offenbar – mitsamt seinem Wohnmobil in den Niederlanden verbrannt??
Wir begleiten Kommissar Krüger bei den Ermittlungen, die sich als etwas zäh herausstellen, denn immer, wenn ein Rätsel gelöst scheint, tut sich ein neues auf. Krüger wird bei seinen Recherchen durch die Intuition seiner Lebensgefährtin, die gute Vernetzung einer neuen Kollegin sowie einen (offenbar schon des Öfteren für das BKA tätig gewordenen) Privatdetektiv unterstützt.
In einem Parallelstrang lernen wir Johny kennen, der sein Leben als „Campingplatzgigolo“ fristet. Offenbar ist es nicht allzu schwer, im Dauercamper-Milieu ältere Leute kennen zu lernen, die man erst ausnehmen – und, falls nichts mehr zu holen ist, notfalls auch beseitigen kann. Von Anfang an ist klar – er ist „der Böse“. Johny geht absolut kaltblütig vor und es scheint ihm alles zu gelingen, bis... aber das kann ich jetzt nicht verraten!
Während sich Krüger und Kollegen weiter durch den Dschungel der stets abbrechenden Spuren in ganz Europa kämpfen schauen wir immer wieder etwas fassungslos Johny bei seinen Plänen zu. Dieser Strang wird dann ziemlich schräg, mit etwas makabrem Humor gewürzt, und es gelingt dem Autor auch, mich zweimal zu verblüffen.
Der Schreibstil ist recht sachlich, ein wenig wie bei einer Doku-Soap über ein reales Verbrechen. Ich empfand diesen Stil als gut lesbar und bisweilen auch amüsant.
Der Titel ist gut gewählt – denn wie bei einem Mikado-Spiel scheint es tatsächlich lange nicht aufzufallen, wenn man ein Stäbchen, hier etwas makaber einen (alten) Menschen, „entfernt“. Und wie bei einem Mikado-Spiel ist aber irgendwann auch Schluss...
Das Ende des Buchs ist für mich dann doch ziemlich abrupt gekommen, irgendwie war ich nicht ganz zufrieden, dachte immer noch, es käme noch ein abschließender Clou.
Insgesamt ein ganz nett zu lesender Zeitvertreib, durchaus auch spannend nach dem „howcatchem“-Prinzip, denn der Täter ist dem Leser ja von Beginn an bekannt.
Da ich den Plot recht originell fand bekommt das Buch von mir 3,5*, mathematisch aufgerundet auf 4.
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Das wunderbare Cover macht sofort Lust auf das einfallsreiche und unterhaltsame Buch. Und der Leser wird nicht enttäuscht. Auf einem abgelegenen Campingplatz wurden bei Bauarbeiten Knochen eines betagten Paares entdeckt. Wie konnten sie dort unbemerkt so lange begraben sein? Dann tauchen …
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Das wunderbare Cover macht sofort Lust auf das einfallsreiche und unterhaltsame Buch. Und der Leser wird nicht enttäuscht. Auf einem abgelegenen Campingplatz wurden bei Bauarbeiten Knochen eines betagten Paares entdeckt. Wie konnten sie dort unbemerkt so lange begraben sein? Dann tauchen weitere Tote auf. Wer war der raffinierte Täter? Führt der gefundene Herzschrittmacher aus dem Jahr 1986 zum Mörder? Die Gedanken und Probleme des Täters erfährt der Leser ebenfalls. Die mühsamen Ermittlungen sind interessant und spannend erzählt. Die neue Kollegin unterstützt Krüger mit Hilfe des Internet, damit hat er nichts am Hut. Auch die privaten Hintergründe von Kommissar Krüger und seiner mit ermittelnden Lebensgefährtin haben mir prima gefallen.
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Das 12 Buch des Autors T.D. Amrein hat mich tief beeindruckt.
Als auf einem Campingplatz bei Grabungsarbeiten menschliche Gebeine gefunden werden, ist auf dem Kommissariat ordentlich was los. Denn ausser den Gebeinen ist ein Herzschrittmacher zutage gefördert worden und nun kann in den Cold …
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Das 12 Buch des Autors T.D. Amrein hat mich tief beeindruckt.
Als auf einem Campingplatz bei Grabungsarbeiten menschliche Gebeine gefunden werden, ist auf dem Kommissariat ordentlich was los. Denn ausser den Gebeinen ist ein Herzschrittmacher zutage gefördert worden und nun kann in den Cold Cases gesucht und geforscht werden.
Und es dauert zwar einige Zeit, aber mit Hilfe der neuen Kraft, Ute Freitag, macht es am Ende sogar Spaß, den kniffligen Fall auf die Reihe zu bekommen. Denn einfach ist es nicht. Wer bringt ein älteres Dauercamper-Paar um, und deren Wohnwagen geht dann in einem anderen Land in Flammen auf und um noch eins obendrauf zu setzen, kommt dabei noch ein Camper-Paar zu Tode.
Also großes Raten und Sortieren ist angesagt.
Damit das Ganze aber noch spannender wird, lernen wir Leser den Täter sogar kennen, auch wie und was er denkt...
Wer gerne campt, braucht allerdings beim Lesen gute Nerven.
Das Cover mit der Laterne und den Krähen passt wunderbar dazu.
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Campende Rentner leben gefährlich - Bauarbeiten auf einem Campingplatz werden überraschend zwei menschliche Skelette gefunden. Ein Herzschrittmacher, der aus dem Jahr 1983 stammt, weist den Fall als Cold Case aus und ruft Kommissar Krüger auf den Plan. Mich hat der sachlich und …
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Campende Rentner leben gefährlich - Bauarbeiten auf einem Campingplatz werden überraschend zwei menschliche Skelette gefunden. Ein Herzschrittmacher, der aus dem Jahr 1983 stammt, weist den Fall als Cold Case aus und ruft Kommissar Krüger auf den Plan. Mich hat der sachlich und unaufgeregt dargelegte Fall ganz gut unterhalten, aber die Spannung hat mir zeitweise gefehlt.
Die gefundenen Knochen und die vermeintliche Identität der Toten passen nicht zusammen, andrerseits treten weitere Fälle verschwundener Rentner zutage. Der Fall erweist sich als kniffelig und die Ermittlungen stagnieren bald. Glücklicherweise hat Krüger ein gutes Händchen bei der Wahl seiner Mitarbeiter. Die neue Kollegin, Frau Freitag, die die beförderte Nadja ersetzt, erweist sich als Ass in der Internetrecherche und verfügt über ein undurchsichtiges, aber effektives Netzwerk. So kann sie ihrem wenig technikaffinen Chef zeitnah neue Indizien und Fakten liefern.
Während wir die akribisch betriebenen Ermittlungen von Krüger, Freitag, Hummel und Co. verfolgen, begleiten wir in einem zweiten Erzählstrang den Täter. Zunehmend abgestoßen, beobachten wir ihn bei der Ausübung seines Geschäftsmodells. Skrupellos verübt er einen Mord nach dem anderen, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.
Mir hat die sachliche, fast nüchterne Sprache und die unspektakuläre Ermittlungsarbeit gefallen. Die Charaktere wirken authentisch. Krüger und seine Partnerin Elisabeth ergänzen sich hervorragend. Vor allem, wenn sie ihn bei Ermittlungen unterstützt, da sie zu unterschiedlichen Ansätzen neigen. Ihre Geplänkel machen Spaß. Auch mit der neuen Kollegin Freitag arbeitet der Kommissar auf Anhieb gut zusammen. Dem Täter fehlt es leider etwas an Tiefe. Mir wurde nicht klar, warum er sich zu einem derart skrupellosen Mörder entwickelt hat und wieso er diese Art zu leben als alternativlos betrachtet. Seine Bekannte mit der Olivenfarm bietet ihm ja eine bürgerliche Existenz an.
Der Fall wird schließlich aufgeklärt. Auch Verbrecher werden nicht jünger und machen Fehler. Doch Krüger dürfte das Interesse an einer Laufbahn als Dauercamper in der Rente verloren haben. Ein paar Wendungen und Verwicklungen mehr hätten dem Spannungsaufbau gutgetan. Der Plot scheint mir grundsätzlich realistisch. Wie der alte Hippie zu Elisabeth sagt: „Kaum ist man tot, ist man vergessen.“
Für Freunde solider Krimis mit wenig Schnickschnack, sachlichem Grundton und solider Ermittlungsarbeit kann ich „Rentner-Mikado“ empfehlen.
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