Nicht lieferbar

Versandkostenfrei!
Nicht lieferbar
Der bewegende Roman einer jungen Frau in Argentinien und deren schmerzhafte Suche nach ihren Wurzeln und nach sich selbst. »Carolina De Robertis tritt mit diesem Roman in die Fußstapfen von Isabel Allende und Gabriel García Márquez.« The Washington Post Als einziges Kind gut situierter Eltern wächst Perla wohlbehütet in Buenos Aires auf: Ihre Mutter ist schön und elegant, aber unnahbar, ihr strenger Vater ein Marineoffizier, über dessen Beruf man nicht spricht. Obwohl Perla ahnt, dass über der Vergangenheit der Eltern ein dunkler Schatten liegt, ist ihre Liebe zu ihnen bedingungslos....
Der bewegende Roman einer jungen Frau in Argentinien und deren schmerzhafte Suche nach ihren Wurzeln und nach sich selbst.
»Carolina De Robertis tritt mit diesem Roman in die Fußstapfen von Isabel Allende und Gabriel García Márquez.« The Washington Post
Als einziges Kind gut situierter Eltern wächst Perla wohlbehütet in Buenos Aires auf: Ihre Mutter ist schön und elegant, aber unnahbar, ihr strenger Vater ein Marineoffizier, über dessen Beruf man nicht spricht. Obwohl Perla ahnt, dass über der Vergangenheit der Eltern ein dunkler Schatten liegt, ist ihre Liebe zu ihnen bedingungslos. Doch eines Tages kommt ein ungebetener Besucher zu ihr, und nichts ist mehr wie zuvor. Denn nun beginnt für sie eine Reise, auf der sie sich ihrem eigenen Schicksal stellen muss. Ein Schicksal, das sie mit vielen anderen ihrer Generation teilt - das Schicksal eines ganzen Landes.
»Carolina De Robertis tritt mit diesem Roman in die Fußstapfen von Isabel Allende und Gabriel García Márquez.« The Washington Post
Als einziges Kind gut situierter Eltern wächst Perla wohlbehütet in Buenos Aires auf: Ihre Mutter ist schön und elegant, aber unnahbar, ihr strenger Vater ein Marineoffizier, über dessen Beruf man nicht spricht. Obwohl Perla ahnt, dass über der Vergangenheit der Eltern ein dunkler Schatten liegt, ist ihre Liebe zu ihnen bedingungslos. Doch eines Tages kommt ein ungebetener Besucher zu ihr, und nichts ist mehr wie zuvor. Denn nun beginnt für sie eine Reise, auf der sie sich ihrem eigenen Schicksal stellen muss. Ein Schicksal, das sie mit vielen anderen ihrer Generation teilt - das Schicksal eines ganzen Landes.
De Robertis, Carolina
Carolina De Robertis hat lateinamerikanische Wurzeln, denn ihre Familie stammt aus Uruguay. Die 1975 geborene Autorin wuchs in England, der Schweiz und Kalifornien auf. Im Alter von zehn Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Kalifornien, wo die Autorin heute noch lebt. Sie arbeitet für die Huffington Post und ist Übersetzerin aus dem Spanischen. Mit ihrem ersten Roman 'Die unsichtbaren Stimmen' hatte sie ihren internationalen Durchbruch: Das Buch erschien in über 20 Ländern und stand in Deutschland 14 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste. Ebenfalls von ihr stammt der Roman 'Perla' über die Geschichte der 'Verschwundenen' in Argentinien.
Carolina De Robertis hat lateinamerikanische Wurzeln, denn ihre Familie stammt aus Uruguay. Die 1975 geborene Autorin wuchs in England, der Schweiz und Kalifornien auf. Im Alter von zehn Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Kalifornien, wo die Autorin heute noch lebt. Sie arbeitet für die Huffington Post und ist Übersetzerin aus dem Spanischen. Mit ihrem ersten Roman 'Die unsichtbaren Stimmen' hatte sie ihren internationalen Durchbruch: Das Buch erschien in über 20 Ländern und stand in Deutschland 14 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste. Ebenfalls von ihr stammt der Roman 'Perla' über die Geschichte der 'Verschwundenen' in Argentinien.
Produktdetails
- Verlag: FISCHER Krüger
- Originaltitel: Perla
- 2. Aufl.
- Seitenzahl: 336
- Erscheinungstermin: 5. März 2013
- Deutsch
- Abmessung: 191mm x 132mm x 28mm
- Gewicht: 404g
- ISBN-13: 9783810508539
- ISBN-10: 3810508535
- Artikelnr.: 36795891
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Poetisch und zugleich herzzerreißend. Carolina de Robertis tritt mit diesem Roman in die Fußstapfen von Isabel Allende. Petra
Perla studiert in Buenos Aires und wächst zu einer Zeit auf, als die Regierung Argentiniens Gewalt angewendet hat, um die Öffentlichkeit zum Schweigen zu bringen. Perlas Vater ist Marineoffizier und ihre Mutter sehr unnahbar.
März 2001. Kurz nach Mitternacht hört Perla aus ihrem …
Mehr
Perla studiert in Buenos Aires und wächst zu einer Zeit auf, als die Regierung Argentiniens Gewalt angewendet hat, um die Öffentlichkeit zum Schweigen zu bringen. Perlas Vater ist Marineoffizier und ihre Mutter sehr unnahbar.
März 2001. Kurz nach Mitternacht hört Perla aus ihrem Wohnzimmer ein leises Geräusch, ein Kratzen auf dem Fußboden. Sie nimmt ein Messer und schleicht sich zum Wohnzimmer. Dort liegt ein nackter Mann zusammengerollt auf dem Fußboden und tropft den Teppich voll. An seiner nassen Haut klebt Seetang. Die Tür zum Garten ist noch verschlossen und heil und es gibt auch keine Spur wo er lang gekrochen ist. Alles ist unversehrt. Wo kommt er her?
Perla ist ein sehr bewegendes Buch, sehr emotional geschrieben. Es geht um die Militärdiktatur in Argentinien von 1976 bis 1983. 30000 Menschen sind damals verschwunden. Männer, Frauen, Kinder. Sie wurden nackt aus einem Flugzeug ins Meer geworfen um zu ertrinken. Generationen wurden auseinandergerissen. Babys von entführten schwangeren Frauen wurden zur Adoption frei gegeben. Mit DNA-Tests haben die Hinterbliebenen versucht diese Kinder zu finden.
Perlas Vater ist ein Marineoffizier, der am Töten vieler Menschen beteiligt war. Ihre schöne und elegante Mutter ist sehr unnahbar. Dennoch ist ihre Liebe sehr groß zu ihren Eltern. Ihr Freund Gabriel ist Journalist. Perlas Gefühle sind hin- und hergerissen.
Der Schreibstil ist nicht ganz so flüssig. Das Buch hatte auch seine Längen.
Eine sehr traurige Geschichte. Ein sehr gefühlvolles und bewegendes Buch.
Weniger
Antworten 1 von 1 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 1 von 1 finden diese Rezension hilfreich
Die Autorin hat ein sehr bewegendes Buch über die Zeit der Militärdiktatur in Argentinien geschrieben und die Geschichte aus der Sicht von Perla, einem jungen Mädchen, erzählt. Perla wächst in einem behüteten Elternhaus auf. Ihr Vater ist Offizier, ein strenger Mann mit …
Mehr
Die Autorin hat ein sehr bewegendes Buch über die Zeit der Militärdiktatur in Argentinien geschrieben und die Geschichte aus der Sicht von Perla, einem jungen Mädchen, erzählt. Perla wächst in einem behüteten Elternhaus auf. Ihr Vater ist Offizier, ein strenger Mann mit festen Regeln. Aber er liebt Perla über alles, während hingegen die Mutter ein eher kühles Verhältnis zu Perla hat. Perla hört immer mehr von den Desaparecidos, den Verschwundenen, und dies wird ihr weiteres Leben bestimmen. Die Eltern schließen Perla von den Fernsehsendungen aus, damit sie nicht weiterhin mit diesen Nachrichten konfrontiert wird. Aber als Perla in die Schule kommt, lassen sich die Meldungen über die Verschwundenen nicht mehr verheimlichen. Nachdem ihre Freundin ihr von Verschwundenen in ihrer Familie erzählt hat und dann erfährt, daß Perlas Vater Offizier ist, wendet sie sich von ihr ab, was Perla nicht verstehen kann. Sie schreibt in der Schule einen Aufsatz über die Verschwundenen, der so gut ist, daß ein Teil davon veröffentlicht wird. Perlas Vater ist außer sich, bringt ihn seine Tochter doch damit in Gefahr. Perla entschließt sich, Philosphie zu studieren. Nur so glaubt sie, hinter die Geheimnisse menschlichen Denkens und Handelns zu kommen. Auch hiermit stößt sie auf die Ungnade ihres Vaters, der möchte, daß sie Ärztin wird. Nachdem Perla Gabriel kennenlernt, einen Journalisten, der ihr unangenehme Fragen zu ihrer Herkunft und ihrem Elternhaus stellt, gerät Perla in einen schweren innerlichen Konflikt und setzt sich mit ihrem bisherigen Leben auseinander. Sie ist gezwungen, weitreichende Konsequenzen zu ziehen. Ein hochinteressantes Buch, in einer Sprache geschrieben, die den Leser in seinen Bann zieht und noch lange beschäftigen wird.
Weniger
Antworten 1 von 1 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 1 von 1 finden diese Rezension hilfreich
"Perla" von Carolina de Robertis
erschienen im Krüger Verlag, Seitenanzahl: 332
Inhalt:
Perla, eine junge Psychologie-Studentin, wächst wohlbehütet in Argentinien auf. Erst als ein ungebetener Gast in ihrem Haus erscheint, legt sich ein dunkler Schatten über …
Mehr
"Perla" von Carolina de Robertis
erschienen im Krüger Verlag, Seitenanzahl: 332
Inhalt:
Perla, eine junge Psychologie-Studentin, wächst wohlbehütet in Argentinien auf. Erst als ein ungebetener Gast in ihrem Haus erscheint, legt sich ein dunkler Schatten über die Vergangenheit ihrer Eltern. Es geht im Besonderen um ihren Vater, der als Marineoffizier tätig war. Perla muss sich ihrem Schicksal stellen. Ein Schicksal, dass sie mit vielen Menschen des Landes teilt.
Autorin:
Carolina de Robertis, geboren 1975, wuchs in England, der Schweiz und Kalifornien auf. Ihre Eltern stammen aus Uruguay. Sie lebt in Oakland, Kalifornien, wo sie als Autorin und Übersetzerin arbeitet.
Meine Meinung zu dem o. g. Buch:
Die Geschichte um Perla und ihrem Schicksal, handelt von den Desaparecidos (span.: die Verschwundenen). Das sind jene viele tausend Argentinier, die während der Militärdiktatur in Buenos Aires verschleppt, gefoltert und ermordert wurden.
Ein nasser Geist aus der Vergangenheit öffnet Perla die Augen über die Verschwundenen. Als Verborgenes, auch über ihren Vater, ans Tageslicht kommt, spürt man Perlas innere Zerrissenheit.
Die bewegende und anrührende Geschichte wird aus 2 Erzählperspektiven berichtet.
Das Buch beinhaltet einen anspruchsvollen, teils poetischen Schreibstil, mit manchmal sehr direkten und brutalen Textpassagen.
Fazit:
Sehr emotional, ergreifende Geschichte. Ich kann dieses Buch nur wärmstens weiter empfehlen!
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Poetisch, politisch, sozial
Perla ist eine junge Psychologiestudentin. Motiviert wurde sie zu dem Studienfach von dem Wunsch ihren Vater zu verstehen, in dessen Seele sehen zu können.
Der Roman spielt im Argentinien zur Zeit des Umbruchs von einer Diktatur zur Demokratie.
Ein großes …
Mehr
Poetisch, politisch, sozial
Perla ist eine junge Psychologiestudentin. Motiviert wurde sie zu dem Studienfach von dem Wunsch ihren Vater zu verstehen, in dessen Seele sehen zu können.
Der Roman spielt im Argentinien zur Zeit des Umbruchs von einer Diktatur zur Demokratie.
Ein großes Thema des Romans sind die „Verschwunden“.
Ihr Vater, ein Offizier, war mit Sicherheit in Gräueltaten gegen vom Regime unerwünschte Personen verwickelt. Ihre Mutter stand ihr emotional nie wirklich nahe.
Die Autorin nimmt den Leser mit in die innerliche Zerrissenheit von Perla, die ihrem „Vater“ gegenüber, trotz aller seiner schlimmen Taten, trotzdem so etwas wie Loyalität, vielleicht sogar Liebe, empfindet.
Es wird die innere Zerrissenheit und familiäre und seelische Heimatlosigkeit geschildert, die Perla empfindet, da sie in einer Familie aufgewachsen ist, in der sehr viele Lügen aufgetischt wurden und es verboten war, diese Lügen in Zweifel zu ziehen.
Der Roman ist nicht gerade realitätsnah geschrieben, denn Perla bekommt Besuch von einem Fremden, der quasi „aus Wasser besteht“ und aus allen Poren tropft, wie ein „vollgesogener Schwamm“. Streckenweise fragte ich mich, ob man Psychologe sein oder in Traumdeutungen bewandert sein muss, um den Roman zu verstehen. Aber andererseits ist der Roman so spannend und poetisch geschrieben, dass man begierig ist weiter zu lesen, um zu erfahren, wie es weiter geht, wie sich alles auflöst.
Streckenweise empfinde ich den Roman sogar philosophisch angehaucht, als die Autorin von „eingeklappten Seelen“ spricht und davon wie „Realitäten produziert werden“.
Das Cover finde ich eigentlich zu Nichtssagend: das Bild vermittelt den Eindruck als ob dies ein „leichter Frauenroman“ sei. Perla ist meiner Meinung nach kein Roman für „so mal auf die Schnelle zwischendurch“. Es ist ein sehr spannender Roman mit Tiefgang; ein sehr beeindruckender und ergreifender Roman.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Andere Kunden interessierten sich für