Judith Hoersch
Gebundenes Buch
Niemands Töchter
Roman Ein bewegendes Debüt zu zeitlosen Fragen wie Identität, die Suche nach der eigenen Herkunft und den Einfluss von Familienwunden.
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Erscheint vorauss. 30. Januar 2026
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Über das Schweigen, das uns prägt - und die Wahrheit, die uns befreitAlma ist Niemands Tochter. Sie wächst in den Achtzigerjahren in der Eifel auf, doch das kluge und neugierige Mädchen fühlt sich fremd in seiner Familie. Denn um seine Herkunft wird geschwiegen. Zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort vermisst noch eine Frau ihre Mutter schmerzlich - Isabell, die 2019 in Berlin lebt. Diese Leerstelle hat ihre Vergangenheit geprägt, und beeinflusst noch immer ihre Gegenwart, ihr Fühlen und Denken und ihr eigenes Familienleben.Als sich Almas und Isabells Wege auf schicksalshafte Weise...
Über das Schweigen, das uns prägt - und die Wahrheit, die uns befreit
Alma ist Niemands Tochter. Sie wächst in den Achtzigerjahren in der Eifel auf, doch das kluge und neugierige Mädchen fühlt sich fremd in seiner Familie. Denn um seine Herkunft wird geschwiegen.
Zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort vermisst noch eine Frau ihre Mutter schmerzlich - Isabell, die 2019 in Berlin lebt. Diese Leerstelle hat ihre Vergangenheit geprägt, und beeinflusst noch immer ihre Gegenwart, ihr Fühlen und Denken und ihr eigenes Familienleben.
Als sich Almas und Isabells Wege auf schicksalshafte Weise kreuzen, entfaltet sich zwischen Polaroids und verlorenen Träumen eine Geschichte, die die beiden Frauen über Generationen hinweg verbindet.
Ihr Leben lang waren Niemands Töchter auf der Suche nach ihrem Platz im Leben, und gemeinsam finden sie ihn, wo sie ihn am wenigsten erwartet haben. Ein berührender Roman über das, was wir verlieren, das, was bleibt - und die Kraft, die man daraus schöpft, das eigene Glück zu suchen.
Judith Hoerschs Debut erforscht zeitlose Fragen, wie Identität, die Suche nach der eigenen Herkunft und den Einfluss von Familienwunden.
Alma ist Niemands Tochter. Sie wächst in den Achtzigerjahren in der Eifel auf, doch das kluge und neugierige Mädchen fühlt sich fremd in seiner Familie. Denn um seine Herkunft wird geschwiegen.
Zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort vermisst noch eine Frau ihre Mutter schmerzlich - Isabell, die 2019 in Berlin lebt. Diese Leerstelle hat ihre Vergangenheit geprägt, und beeinflusst noch immer ihre Gegenwart, ihr Fühlen und Denken und ihr eigenes Familienleben.
Als sich Almas und Isabells Wege auf schicksalshafte Weise kreuzen, entfaltet sich zwischen Polaroids und verlorenen Träumen eine Geschichte, die die beiden Frauen über Generationen hinweg verbindet.
Ihr Leben lang waren Niemands Töchter auf der Suche nach ihrem Platz im Leben, und gemeinsam finden sie ihn, wo sie ihn am wenigsten erwartet haben. Ein berührender Roman über das, was wir verlieren, das, was bleibt - und die Kraft, die man daraus schöpft, das eigene Glück zu suchen.
Judith Hoerschs Debut erforscht zeitlose Fragen, wie Identität, die Suche nach der eigenen Herkunft und den Einfluss von Familienwunden.
Judith Hoersch verbrachte in ihrer Kindheit viel Zeit in der großelterlichen Bäckerei und erinnert sich lebhaft an den Geruch von frischem Brot und Hefe. Ihre ersten Schreibversuche machte sie bereits als Kind - geprägt durch ihren Vater, der als Journalist arbeitete und Künstlerportraits schrieb. Heute lebt die Schauspielerin mit ihrem Partner und ihrer Tochter in Berlin und schreibt Romane und Drehbücher.
Produktdetails
- Verlag: Piper
- Seitenzahl: 384
- Erscheinungstermin: 30. Januar 2026
- Deutsch
- Abmessung: 210mm x 128mm x 35mm
- Gewicht: 430g
- ISBN-13: 9783492073691
- ISBN-10: 3492073697
- Artikelnr.: 75608997
Herstellerkennzeichnung
Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
info@piper.de
„Niemands Töchter“ heißt dieser berührende Roman, in dem zwei sehr unterschiedliche junge Frauen mit dem Schicksal hadern. Sie suchen nach ihren Wurzeln, fühlen sich um ihre Herkunft betrogen und haben mit Verlustängsten zu kämpfen. Beide suchen …
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„Niemands Töchter“ heißt dieser berührende Roman, in dem zwei sehr unterschiedliche junge Frauen mit dem Schicksal hadern. Sie suchen nach ihren Wurzeln, fühlen sich um ihre Herkunft betrogen und haben mit Verlustängsten zu kämpfen. Beide suchen schließlich professionelle Hilfe auf. Mit der Unterstützung eines Psychologen gelingt es ihnen, die „schwarzen“ Stellen ihres Lebensweges auszuloten und nach und nach Licht in die nebulösen Bereiche ihrer Lebenswege zu bringen. So können sie schließlich auch Frieden mit ihren wichtigen Bezugspersonen in ihrem näheren Umfeld schließen und finden Trost von einer Seite, von der sie diesen niemals erwartet hätten. Ein spannender Roman, der beleuchtet, wie man zu dem geworden ist, was man ist. Nicht nur die genetischen Anlagen sind in diesem Kontext maßgeblich, sondern auch liebevolle, verständnisvolle und empathische Personen.
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„Niemands Töchter“ ist ein Roman von Judith Hoersch. Es geht um die Geschichten der vier Frauen Alma, Isabell, Marie und Gabriele. Zunächst scheinen es einzelne Erzählstränge aus der Sicht der einzelnen Hauptfiguren zu sein, doch nach und nach erfahren wir mehr. Das …
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„Niemands Töchter“ ist ein Roman von Judith Hoersch. Es geht um die Geschichten der vier Frauen Alma, Isabell, Marie und Gabriele. Zunächst scheinen es einzelne Erzählstränge aus der Sicht der einzelnen Hauptfiguren zu sein, doch nach und nach erfahren wir mehr. Das Buch wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, primär in den 80er Jahren und 2019/2020 - örtlich vor allem in Berlin und in der Eifel.
Eine Geschichte über Mütter und Töchter, über komplexe Familienbande, über Herkunft, Identität, Verluste und transgenerationale Prozesse. Ich musste erstmal in die Geschichte hineinfinden. Nicht immer leicht zu lesen und mitunter melancholisch, sehnsuchtsvoll, leise und traurig. Eine Geschichte mit Konflikten, Wunden und Geheimnissen - und einem kleinen bisschen Hoffnung.
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Gabriele kehrt mit der neugeborenen Alma Anfang der 1980er-Jahre zu ihren Eltern in die Eifel zurück, denn in Berlin kann sie als Alleinerziehende nicht mehr bleiben. Alma entwickelt sich zu einem aufgeweckten Kind, aber der Vater bleibt eine Leerstelle in ihrem Leben. Doch da ist noch mehr, …
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Gabriele kehrt mit der neugeborenen Alma Anfang der 1980er-Jahre zu ihren Eltern in die Eifel zurück, denn in Berlin kann sie als Alleinerziehende nicht mehr bleiben. Alma entwickelt sich zu einem aufgeweckten Kind, aber der Vater bleibt eine Leerstelle in ihrem Leben. Doch da ist noch mehr, was Gabriele verschweigt.
Marie möchte mit ihrer zweiten Tochter alles besser machen und setzt sie sehr zum Missfallen ihres Mannes an erste Stelle. Sie schwört Isabell, sie vor allem zu beschützen, kann ihr aber Versprechen nicht halten.
Isabell ist Mutter der dreijährigen Ruby und im Umgang mit ihr gehemmt, denn ihre Ängste lähmen sie. Sie vermisst ihre eigene Mutter und versucht anhand der von ihr hinterlassenen Polaroidbilder mehr über sie zu erfahren.
"Niemands Töchter" wird aus wechselnden Perspektiven der vier Hauptfiguren geschildert, wobei die Erzählung nicht chronologisch erfolgt. Im Wechsel zwischen Vergangenheit ab 1981 und der Gegenwart im Jahr 2020 geht es um komplexe Mutter-Tochter-Beziehungen, um überforderte, verzweifelte, abwesende, einsame und trauernde Mütter sowie die Suche nach Identität, Heimat und Geborgenheit.
Für einen Roman allein sind vier Frauen mit schwierigen Verhältnissen im Umgang mit ihrer Mutter und/ oder Tochter viel, so dass die Ergründung ihrer Probleme nicht tief geht. Dennoch berühren die Schicksale und es fällt nicht schwer, sich in die Frauen hineinzuversetzen, die fehlerbehaftet sind und Geheimnisse bergen.
Im Verlauf der Geschichte wird immer besser nachvollziehbar, welche Wunden vorhanden sind und wie sich Traumata der Vergangenheit auf die Gegenwart und die nachfolgende Generation auswirken. Die Verbindung der einzelnen Handlungsstränge ist weniger geheimnisvoll als gedacht, was die Spannung und Dramatik jedoch nicht wesentlich beeinträchtigt.
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Über Herkunft & Identität
„Niemands Töchter“ ist das Debüt der in Berlin lebenden Drehbuch-und Romanautorin Judith Hoersch.
Im Vordergrund der Handlung stehen Alma, Gabriele, Isabell und Marie. Vier Frauen, von denen jede aus ihrer Sicht über ihr Leben …
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Über Herkunft & Identität
„Niemands Töchter“ ist das Debüt der in Berlin lebenden Drehbuch-und Romanautorin Judith Hoersch.
Im Vordergrund der Handlung stehen Alma, Gabriele, Isabell und Marie. Vier Frauen, von denen jede aus ihrer Sicht über ihr Leben berichtet. Sie leben in unterschiedlichen Jahrzehnten und Handlungsorte sind Berlin und die Eifel. Jede der Frauen hat ihr eigenes Leben und geht ihren eignen Weg. Ihre Leben sind voll von Konflikten.
Alma wächst in den 1980er Jahren bei ihrer Mutter Gabriele in der Eifel auf und Isabell bei ihrer Mutter in Berlin. 40 Jahre später suchen Alma und Marie nach ihrer Herkunft. Beide spüren eine innere Leere, die sie füllen möchten.
Das Buch ist angenehm geschrieben, aber trotzdem nicht unbedingt leicht zu lesen, da durch die vielen Zeitwechsel ein wenig Konzentration erforderlich ist. Dadurch hatte ich zunächst Schwierigkeiten in die Handlung hineinzukommen, da mir die Zusammenhänge zwischen den unterschiedlichen Lebenswegen fehlten und die Ereignisse nicht chronologisch berichtet werden. Letztendlich ging es aber gar darum, sondern um die Suche nach der eigenen Identität, der Herkunft, den unterschiedlichen Beziehungen zwischen Müttern und Töchtern und welchen Einfluß diese auf den weiteren Verlauf des Lebens haben.
Die Charaktere werden facettenreich beschrieben. Sie wirken authentisch, da sie nicht perfekt sind, Geheimnisse haben, an sich zweifeln und verletzlich sind. Ihre Entwicklung wird anschaulich und nachvollziehbar dargestellt.
Es ist ein Roman, der zum Nachdenken anregt und deutlich macht, wie sich die Vergangenheit auf die Gegenwart auswirken kann. Ich habe ihn gerne gelesen und er wird mich noch einige Zeit im Gedächtnis bleiben.
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Judith Hoersch erzählt in ihrem
Roman 'Niemands Töchter' auf sehr einfühlsame Art und Weise von den unterschiedlichen Lebensrealitäten, Sehnsüchten und Emotionen verschiedener Frauen. Diese zeichnen sich insbesondere durch die gelungene Darstellung ihrer vielschichtigen und …
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Judith Hoersch erzählt in ihrem
Roman 'Niemands Töchter' auf sehr einfühlsame Art und Weise von den unterschiedlichen Lebensrealitäten, Sehnsüchten und Emotionen verschiedener Frauen. Diese zeichnen sich insbesondere durch die gelungene Darstellung ihrer vielschichtigen und facettenreicher Charaktere aus. Sie wirken nahbar, authentisch und wie aus dem Leben gegriffen und gerade deswegen ist das Buch so berührend.
Der Erzählstil der Geschichte ist entschleunigt und lässt Raum für Entwicklung und ein langsames Entfalten der Story, welche durch ihre Zaghaftigkeit lebt und gleichzeitig doch sehr ausdrucksstark und inhaltsreich ist.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne Leser*innen, die sich mit und in leisen, tiefgründigen Romanen wohlfühlen und keine stetig wachsenden Spannungskurven benötigen.
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Judith Hoersch erzählt in "Niemands Töchter" die Geschichte von vier Frauen. Alma wächst in den Achtzigerjahren in der Eifel mit ihrer Mutter Gabriele auf, fühlt sich in ihrer Familie fremd und lebt mit einem Schweigen über ihre Herkunft. Isabell lebt in Berlin und …
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Judith Hoersch erzählt in "Niemands Töchter" die Geschichte von vier Frauen. Alma wächst in den Achtzigerjahren in der Eifel mit ihrer Mutter Gabriele auf, fühlt sich in ihrer Familie fremd und lebt mit einem Schweigen über ihre Herkunft. Isabell lebt in Berlin und vermisst ihre Mutter Marie auf eine Weise, die ihr gesamtes Fühlen und Handeln bis in die Gegenwart hinein prägt. Als sich ihre Wege schicksalhaft kreuzen, entfaltet sich eine Geschichte, die über Generationen hinweg von Verlust und der Suche nach Zugehörigkeit erzählt.
Besonders gefallen hat mir die Sprache des Romans. Sie ist poetisch, ruhig und voller Sätze, die zum Innehalten einladen. Ich habe mir beim Lesen einige Zitate notiert (z. B. "Verzeihen und verstehen haben nicht wirklich etwas miteinander zu tun.") Zudem finde ich die Verknüpfung der verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen sehr gelungen. Die oft kurzen Kapitel, die vielen Zeitsprünge und die unterschiedlichen Stimmen der vier Frauen sorgen für ein hohes Tempo und einen durchgehend spannenden Erzählfluss. Die Geschichte nähert sich dabei behutsam den Themen Identität, Mutterschaft und Herkunft und gibt immer wieder entsprechende Denkanstöße. Die Protagonistinnen sind mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet: komplett unterschiedlich in ihren Persönlichkeiten und Lebenswegen, dabei aber stimmig und glaubwürdig in ihren Entwicklungen.
Einziger kleiner Kritikpunkt ist für mich das Zusammentreffen von Alma und Isabell, das (ohne zu viel vorwegzunehmen) etwas konstruiert und von einigen Zufällen getragen wirkt. Dennoch fügt es sich für mich insgesamt passend in die Erzählung ein.
Alles in allem ist "Niemands Töchter" ein sehr berührender, poetischer und leiser Roman. Ein tolles Debüt von Judith Hoersch, das ich sehr gerne weiterempfehle.
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Im Mittelpunkt des beeindruckenden Romans stehen vier Frauen,die auf verschiedene Weise miteinander verbunden sind,Marie,Alma,Gabriele und Isabell.Während Alma und Gabriele ihren Mittelpunkt in der Eifel haben,bewegt sich die Geschichte von Marie und Isabell,mit kurzen Unterbrechungen in …
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Im Mittelpunkt des beeindruckenden Romans stehen vier Frauen,die auf verschiedene Weise miteinander verbunden sind,Marie,Alma,Gabriele und Isabell.Während Alma und Gabriele ihren Mittelpunkt in der Eifel haben,bewegt sich die Geschichte von Marie und Isabell,mit kurzen Unterbrechungen in Berlin.Ein wichtiger Kreuzungspunkt ist die Praxis eines Psychotherapeuten.
Alma und Isabell sind auf gewisse Weise auf der Suche nach ihren Wurzeln,wird die Suche erfolgreich sein?
Es war am Anfang schwierig,der Geschichte zu folgen,da sie sich in verschiedenen Zeiten bewegte und nicht chronologisch erzählt wurde.Nach einer Weile gewöhnte ich mich daran und war völlig gefangen.
Die Autorin hat es großartig verstanden ,die innerliche Zerrissenheit der Frauen zu transportieren,ihre Sehnsüchte,Wünsche,Träume,aber auch das immer wiederkehrende Schuldbewusstsein waren deutlich spürbar.
Es gab auch mehrere Liebesgeschichten,nicht alle verliefen glücklich.
Auch wenn es an manchen Stellen etwas konstruiert wirkte ,habe ich die Geschichte sehr gerne gelesen und vergebe vier Sterne.
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Familientraumata
Niemands Töchter ist ein literarisches Werk von Judith Hoersch. Das 384-seitige Buch erzählt die miteinander verwobenen Geschichten von vier Frauen: Alma, Isabell, Marie und Gabriele.
Die Geschichte verwebt mehrere Zeitebenen. Almas und ihrer Mutter …
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Familientraumata
Niemands Töchter ist ein literarisches Werk von Judith Hoersch. Das 384-seitige Buch erzählt die miteinander verwobenen Geschichten von vier Frauen: Alma, Isabell, Marie und Gabriele.
Die Geschichte verwebt mehrere Zeitebenen. Almas und ihrer Mutter Gabrieles Geschichte spielt in den 1980er-Jahren in der Eifel, während Isabells und ihrer Mutter Maries Geschichte in den 2020er-Jahren in Berlin angesiedelt ist. Die Erzählung wechselt zwischen den Perspektiven der vier Hauptfiguren und springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Identität, die Suche nach den eigenen Wurzeln und die Folgen von Familientraumata.
Ich muss zugeben, dass ich anfangs Schwierigkeiten mit der Geschichte hatte. Zunächst konnte ich die Beziehungen zwischen den Hauptfiguren nicht richtig nachvollziehen, und die häufigen Perspektiv- und Zeitebenenwechsel störten den Lesefluss. Nach einigen Kapiteln gewöhnte ich mich jedoch allmählich an den Schreibstil. Die Sprache der Autorin ist sehr feinfühlig und erzeugt eine melancholische und traurige Atmosphäre. Die Geschichte ist sehr temporeich, aber manche Handlungen wirken zu konstruiert und etwas unrealistisch. Daher würde ich diesem Buch 4 Sterne geben.
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Die vier Frauen – Marie, Alma, Gabriele und Isabell – stehen im Mittelpunkt dieser vielschichtigen Geschichte. Anfangs fiel es mir schwer, den Überblick zu behalten, denn die Handlung springt zwischen unterschiedlichen Zeiten hin und her und ist nicht chronologisch erzählt. …
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Die vier Frauen – Marie, Alma, Gabriele und Isabell – stehen im Mittelpunkt dieser vielschichtigen Geschichte. Anfangs fiel es mir schwer, den Überblick zu behalten, denn die Handlung springt zwischen unterschiedlichen Zeiten hin und her und ist nicht chronologisch erzählt. Gerade auf den ersten Seiten kam ich immer wieder durcheinander, wer gerade erzählt und in welcher Zeit wir uns befinden. Doch nach einer Weile fand ich mich in diesem Wechsel gut zurecht – und dann hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Besonders beeindruckt hat mich, wie lebendig und glaubwürdig die Figuren gezeichnet sind. Jede von ihnen trägt ihre eigenen Träume, Wünsche und Ängste in sich, und die Autorin lässt einen diese Gefühle intensiv miterleben. Das Spannungsfeld zwischen Sehnsucht und Schuld, zwischen Mut und Zweifel, wurde feinfühlig beschrieben und hat mich oft nachdenklich gemacht. Auch die verschiedenen Liebesgeschichten geben der Handlung Tiefe. Nicht alle enden glücklich, doch gerade dadurch wirken sie ehrlich. Manchmal hatte ich das Gefühl, einzelne Szenen seien ein wenig konstruiert, doch das tat meiner Freude am Lesen keinen Abbruch, ganz im Gegenteil. Klare Leseempfehlung.
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Vier Frauen - vier Schicksale
Marie, Gabriele, Alma und Isabell, vier Frauen, deren Leben irgendwie miteinander verbunden zu sein scheinen. Und man muss schon etwas tiefer in die Geschichte von Judith Hoersch eintauchen, um zu verstehen, was diese vier Frauen miteinander verbindet. …
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Vier Frauen - vier Schicksale
Marie, Gabriele, Alma und Isabell, vier Frauen, deren Leben irgendwie miteinander verbunden zu sein scheinen. Und man muss schon etwas tiefer in die Geschichte von Judith Hoersch eintauchen, um zu verstehen, was diese vier Frauen miteinander verbindet. Aber es lohnt sich das herauszufinden. Mit viel Wärme werden die Lebenswege der Frauen erzählt und ich hatte Mühe, das Buch aus der Hand zu legen.
Im Buchanfang ist viel Dramatik enthalten, aber im Verlauf zeigt sich vieles versöhnlicher als es anfangs schien. Und man erfährt wie unterschiedlich doch die Beziehungen zwischen Müttern und Töchtern sein können und wie sie den Lebensweg beeinflussen können.
Dank Judith Hoerschs Erzählstil konnte ich mich gut in die jeweilige Lebenssituation der vier Frauen hineinversetzen. Die Erzählung auf verschiedenen Zeitebenen war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Ich habe mich aber nach ein paar Seiten schnell hineingefunden.
Ich kann dieses Buch ohne Einschränkung empfehlen.
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