Torben Kuhlmann
Gebundenes Buch
Maulwurfstadt
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Am Anfang lebt ein einzelner Maulwurf tief unter einer grünen Wiese. Dort gibt es alles im Überfluss. Schon bald siedeln sich mehr und mehr Maulwürfe unter der Wiese an. Doch immer mehr Maulwürfe brauchen immer mehr Infrastruktur. Aus einfachen Wohnlöchern werden aufwändige Behausungen. Unterirdische Straßen verlaufen kreuz und quer, Bahnen und Aufzüge fahren hoch und runter. Tausende Arbeiter wuseln durch die Unterwelt. Dabei verschwindet immer mehr von der grünen Wiese und die Maulwurfhaufen reihen sich. Am Ende gibt es fast nur noch eine graubraune Einöde - überschattet von den F...
Am Anfang lebt ein einzelner Maulwurf tief unter einer grünen Wiese. Dort gibt es alles im Überfluss. Schon bald siedeln sich mehr und mehr Maulwürfe unter der Wiese an. Doch immer mehr Maulwürfe brauchen immer mehr Infrastruktur. Aus einfachen Wohnlöchern werden aufwändige Behausungen. Unterirdische Straßen verlaufen kreuz und quer, Bahnen und Aufzüge fahren hoch und runter. Tausende Arbeiter wuseln durch die Unterwelt. Dabei verschwindet immer mehr von der grünen Wiese und die Maulwurfhaufen reihen sich. Am Ende gibt es fast nur noch eine graubraune Einöde - überschattet von den Fördertürmen, Schornsteinen und Strommasten der Maulwurfstadt. Erst im letzten Moment erkennen die Maulwürfe, dass ihre Wiese durchaus schützenswert wäre. Eine faszinierende Geschichte in wenigen Worten und grandiosen Bildern.
Torben Kuhlmann lebt und arbeitet als freiberuflicher Kinderbuchautor und Illustrator in Hamburg. Dort studierte er Illustration und Kommunikationsdesign an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Das Studium schloss er 2012 mit seinem ersten Mäuseabenteuer 'Lindbergh' ab. Das Buch erschien bald darauf im NordSüd Verlag und wurde in kürzester Zeit zum internationalen Bestseller. Es folgten die Bände 'Armstrong', 'Edison' und zuletzt 'Einstein'. Die Mäuseabenteuer sind mittlerweile in über 30 Sprachen übersetzt und haben weltweit eine riesige Fangemeinde.
Produktdetails
- Verlag: NordSüd Verlag
- 8. Aufl.
- Seitenzahl: 32
- Altersempfehlung: ab 4 Jahren
- Erscheinungstermin: Januar 2015
- Deutsch
- Abmessung: 287mm x 220mm x 10mm
- Gewicht: 373g
- ISBN-13: 9783314102745
- ISBN-10: 3314102747
- Artikelnr.: 41691885
Herstellerkennzeichnung
Zeitfracht GmbH
Ferdinand-Jühlke-Str. 7
99095 Erfurt
kas-va@kolibri360.de
Große Dinge fangen oft klein an – Bilderbuch fast ohne Worte
Ein Maulwurf lebt unter der Wiese, wo er bald Gesellschaft von weiteren Maulwürfen bekommt. Und von immer mehr. Wo viele leben, braucht man viel Platz und so beginnen die Maulwürfe, ihre unterirdische Stadt …
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Große Dinge fangen oft klein an – Bilderbuch fast ohne Worte
Ein Maulwurf lebt unter der Wiese, wo er bald Gesellschaft von weiteren Maulwürfen bekommt. Und von immer mehr. Wo viele leben, braucht man viel Platz und so beginnen die Maulwürfe, ihre unterirdische Stadt aufzubauen. Immer mehr kommen hinzu, die Stadt wird immer größer, also müssen Transportmittel gebaut werden, längere Gänge und Höhlen gebaut werden, immer mehr und immer schneller. Bis am Ende alles industrialisiert, verbaut, technisiert und überfüllt ist. Nur noch ein klitzekleines Stückchen grüne Wiese ist da und die Maulwürfe entdecken endlich, dass diese schützenswert ist.
Wer Torben Kuhlmann kennt, erwartet grandiose Zeichnungen. Und wird nicht enttäuscht. Wunderschöne, großformatige Zeichnungen, detailliert und aussagekräftig laden dazu ein, sich ganz in die Maulwurfstadt zu versenken. Es gibt so viel zu entdecken. Text gibt es nur minimal, nämlich auf der ersten und der letzten Seite des Buches. Doch auch ohne Text ist die Botschaft eindeutig und es wird klar, dass es sich um eine Fabel handelt, die uns Menschen den Spiegel vorhält. Immer höher, immer weiter, immer reicher, immer bequemer. Alles zu Lasten von Natur und Umwelt und letztlich uns selbst. Die letzte Seite verdeutlicht, dass es fünf vor zwölf ist. Ein Buch, dass nachdenklich macht, dass lehrreich ist, einem die Augen öffnet und auf so wenigen Seiten so vieles deutlich macht. Es ist schon auch ein Stückweit bedrückend, also keineswegs ein fröhliches, buntes Kinderbuch. Doch die letzte Seite setzt ein Fünkchen Hoffnung frei und regt sicher zu Diskussionen an. Das hoffe ich zumindest.
Das Buch ist optisch unglaublich schön. Das fängt beim Cover an und setzt sich innen auf jeder einzelnen Seite fort. Auch Vor- und Nachsatz sind wunderbar gestaltet mit alten Fotos aus der Geschichte von Moletown, also Maulwurfstadt. Da auch der Inhalt, die Aussage so wertvoll ist und so grandios umgesetzt wurde, vergebe ich 5/5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung mit Einschränkung, was das Lesealter betrifft. Es ist ein Bilderbuch mit Tiefgang. Ich sehe es eher bei etwas älteren Kindern besser aufgehoben, da es mit dem ersten Thema doch recht bedrückend wirken kann und kein Text zum Vorlesen vorhanden ist, sondern nur Bilder. Und zwar Bilder der Art, die für kleine Kinder wohl eher weniger interessant oder spannend sind, schon allein wegen der gedämpften Farben.
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Phantasievoll und lehrreich sowie bildgewaltig und mit viel Liebe zum Detail. Ein außergewöhnliches (Lese-) Erlebnis für Jung und Alt.
Inhalt:
Die Maulwürfe leben versteckt unter der Erde. Doch wie sieht ihr Leben und Arbeiten dort aus?
Willkommen bei einem …
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Phantasievoll und lehrreich sowie bildgewaltig und mit viel Liebe zum Detail. Ein außergewöhnliches (Lese-) Erlebnis für Jung und Alt.
Inhalt:
Die Maulwürfe leben versteckt unter der Erde. Doch wie sieht ihr Leben und Arbeiten dort aus?
Willkommen bei einem fantastischen Rundgang durch Maulwurfstadt!
Altersempfehlung:
ab 4 Jahren
Illustrationen:
Die ganzseitigen Zeichnungen sind nicht nur naturgetreu, fangen die Stimmung unter Tage sehr gut ein, sondern ihnen wird auch unerwartet viel Raum gegeben. Den Leser erwartet eher ein Bildband statt eines Vorlesebuchs, denn der Textanteil beschränkt sich auf zwei kurze Absätze.
Es gibt unglaublich viel zu entdecken, da auch der Vorsatz für Illustrationen genutzt wird u.a. historische Bilder oder Zeichnungen angelehnt an bekannte Kunstwerke, z.B. Bauarbeiter hoch oben über der Stadt auf einem Stahlträger beim Pausenbrot. Auch für Erwachsene gibt es dadurch reichlich zu bestaunen.
Mein Eindruck:
Wer ein Buch zum Vorlesen erwartet, wird enttäuscht werden. Das Besondere an der Geschichte ist, dass sie fast ausschließlich von den detailgetreuen Illustrationen lebt und man seine eigene Geschichte dazu passend erzählen kann. Eine geniale und wagemutige Idee, die dank der detaillierten Illustrationen für uns perfekt funktioniert.
Während zu Beginn der Geschichte die Wiese noch grün ist und nur wenige Maulwürfe von Hand ihre Tunnel graben, zieht nach und nach der Fortschritt ein: die Maschinen zum Bau werden größer und moderner, Hochhäuser säumen die von Autos überfüllten Straßen und die Wiese verwandelt sich in einen einzigen düsteren Erdhaufen.
Die Parallelen von Maulwurfstadt zu unserer eigenen industriellen Welt sind auch für jüngere Leser klar erkennbar. Ebenso die Moral der Geschichte. Das Buch stimmt nachdenklich und läd ein zur Diskussion über Naturschutz und unnötigem Konsum.
Einziges Manko ist, dass das Buch viel zu schnell zu Ende ist. Die Verwandlung findet sozusagen im Zeitraffer statt. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
Eine zauberhaftes und außergewöhnliches Buch für Groß und Klein!
Fazit:
Ein außergewöhnliches Bilderbuch, welches durch kunstvolle, großformatige Illustrationen besticht und der ungewöhnlichen Art und Weise einer Erzählung ausschließlich durch Zeichnungen und ohne viele Worte.
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Rezensiertes Buch: "Maulwurfstadt" aus dem Jahr 2015
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»Die Geschichte von Maulwurfstadt begann vor vielen Jahren. Eines Tages zog ein Maulwurf unter eine Wiese. Dort blieb er nicht lange allein. Und im Laufe der Zeit veränderte sich das Leben unter Tage…«
Mit dem obigen Zitat, das das Buch einleitet, ist schon fast der …
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»Die Geschichte von Maulwurfstadt begann vor vielen Jahren. Eines Tages zog ein Maulwurf unter eine Wiese. Dort blieb er nicht lange allein. Und im Laufe der Zeit veränderte sich das Leben unter Tage…«
Mit dem obigen Zitat, das das Buch einleitet, ist schon fast der gesamte Buchtext erfasst. Das macht aber gar nichts, denn die Bilder sind dafür umso aussagestärker.
Mit seinem zweiten Buch hat Torben Kuhlmann erneut sein ganzes Können bewiesen. Hatte ich bei den Illustrationen auf der Innenseite, die die „History of Moletown“ zeigen, noch ausschließlich geschmunzelt, wurde mir beim Durchblättern mehr und mehr der Ernst der Sache bewusst.
In Gestalt der putzigen Maulwürfe wird dem Betrachter ein kritisches Spiegelbild unserer Gesellschaft vorgehalten, die vor lauter Fortschrittsdenken die Umwelt vernachlässigt, bis es fast zu spät ist. Auch andere kritische Aspekte werden aufgezeigt, wie beispielsweise Vereinsamung, Verkehrsinfarkte oder ein Übermaß an Bürokratie.
Trotzdem muss man nicht befürchten, das Buch nur mit Sorgenfalten auf der Stirn lesen/betrachten zu können. Dazu sind die Maulwürfe einfach zu liebenswert und die Illustrationen zu prächtig. Auf jeder Seite gibt es so viel zu bewundern, lassen die Bilder ganze Geschichten im Kopf entstehen. Besonders beeindruckten mich wieder die vielen kleinen Details und ich bin fasziniert von der Vorstellungskraft Torben Kuhlmanns und seiner Fähigkeit, diese in solch eindringlichen Bildern darzustellen.
Fazit: Großartiges Bilderbuch für jede Altersklasse.
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