Neal Shusterman
Broschiertes Buch
Kompass ohne Norden
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»Eine brillante Reise in die Tiefen der Seele - einfühlsam, umwerfend, außergewöhnlich.« Laurie Halse Anderson
Caden hält sich für einen ganz normalen Jungen, doch sein Verstand begibt sich häufig auf fantastische Reisen. Manchmal befindet er sich geistig auf dem Weg zum Marianengraben, in der Realität hingegen wird selbst der harmlose Gartenschlauch zur tödlichen Gefahr. Als die Grenzen zwischen realer und fantastischer Welt immer weiter verschwimmen, muss Caden begreifen: Er ist kein biblischer Prophet, er ist schizophren.
Caden hält sich für einen ganz normalen Jungen, doch sein Verstand begibt sich häufig auf fantastische Reisen. Manchmal befindet er sich geistig auf dem Weg zum Marianengraben, in der Realität hingegen wird selbst der harmlose Gartenschlauch zur tödlichen Gefahr. Als die Grenzen zwischen realer und fantastischer Welt immer weiter verschwimmen, muss Caden begreifen: Er ist kein biblischer Prophet, er ist schizophren.
Neal Shustermanist einer der erfolgreichsten amerikanischen Kinder- und Jugendbuchautoren. Er studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Sein Roman "Kompass ohne Norden" basiert auf Shustermans Erfahrungen mit der Schizophrenie seines Sohnes und wurde mit dem National Book Award und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2019 ausgezeichnet.
Produktdetails
- dtv Taschenbücher 62719
- Verlag: DTV
- 4. Aufl.
- Seitenzahl: 335
- Altersempfehlung: ab 14 Jahren
- Erscheinungstermin: 19. Juni 2020
- Deutsch
- Abmessung: 211mm x 135mm x 22mm
- Gewicht: 400g
- ISBN-13: 9783423627191
- ISBN-10: 3423627190
- Artikelnr.: 58002503
Herstellerkennzeichnung
dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
produktsicherheit@dtv.de
Spannend, anschaulich und berührend - tolles Buch. Hamburger Abendblatt 20200707
Caden ist eigentlich ein normaler 15-jähriger, doch manchmal taucht er in andere Welten ab. In einer Welt ist da ein Kapitän, der seltsame Dinge von ihm verlangt. Und als Caden noch beginnt paranoid zu werden, wird alles ziemlich kompliziert.
Ich finde es ein bisschen schwer Wörter …
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Caden ist eigentlich ein normaler 15-jähriger, doch manchmal taucht er in andere Welten ab. In einer Welt ist da ein Kapitän, der seltsame Dinge von ihm verlangt. Und als Caden noch beginnt paranoid zu werden, wird alles ziemlich kompliziert.
Ich finde es ein bisschen schwer Wörter für dieses Buch zu finden, da es etwas ungewöhnlich ist, aber es hat mich auf jeden Fall sehr berührt und fasziniert. Der Autor schafft es auf eine abstrakte und doch verständlich Weise zu zeigen, wie es ist psychisch krank zu sein. Ein bisschen hat mich die Geschichte an Alice im Wunderland erinnert, nur viel realer und viel beängstigender, weil es tatsächlich Menschen gibt, die in so einer Welt leben. Dazu ist der Schreibstil einfach wundervoll und poetisch. Der Autor erschafft teilweise wunderschöne Bilder mit Worten und doch ist die Stimmung leicht beklemmend und man kann sehr gut mit Caden mitfühlen, auch wenn man seine Probleme nicht kennt. Und auch die kleinen Bildchen passen perfekt zur Geschichte und unterstreichen sie noch einmal.
Das Buch ist genauso magisch wie es die Augen öffnet. Es zeigt eine erschreckende Seite von psychischen Problemen, die durch den Schreibstil jedoch teilweise wirklich faszinierend geschildert werden. Mich hat das Buch wirklich berührt und auch wenn es ein Jugendbuch ist, würde ich es jeder Altersgruppe empfehlen, weil jeder sich mit dem Thema auseinandersetzten sollte, um es besser zu verstehen.
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eBook, ePUB
Inhalt:
Caden ist schizophren. Er fühlt sich „wie unter Wasser“, „gefangen in einer Welt, der er nicht entkommen kann“, „in einer Welt, in der er nicht gehört wird“. Dieses Buch beschreibt die Reise von Caden auf seinem Schiff und in seinem echten Leben …
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Inhalt:
Caden ist schizophren. Er fühlt sich „wie unter Wasser“, „gefangen in einer Welt, der er nicht entkommen kann“, „in einer Welt, in der er nicht gehört wird“. Dieses Buch beschreibt die Reise von Caden auf seinem Schiff und in seinem echten Leben – zerrissen in mehrere Etappen.
Stil:
Neal Shustermann hatte mich mit seiner Vollendet-Reihe (die Flucht, der Aufstand, die Rache, die Wahrheit) absolut in seinen Bann gezogen, daher wollte ich „Kompass ohne Norden“ unbedingt lesen. Leider ist der Einstieg in die Geschichte extrem verwirrend. Shustermann schrieb dieses Buch, weil bei seinem 16-jährigen Sohn eine schizoaffektive Störung diagnostiziert wurde (eine Mischung aus Schizophrenie und bipolarer Störung) und er anderen Betroffenen / Freunden / Betreuern / etc. einen Einblick in die Gefühlswelt der, an dieser Krankheit leidenden, Personen geben wollte. Er geht daher auf das Leben von Caden ein, welcher nicht immer unterscheiden kann, wo er sich befindet – reales geschehen oder eben nicht. Die fiktiven Erzählstränge lässt der Autor daher auf einem Schiff spielen, stellt die Krankheit als Kapitän dar und lässt Caden dann aus diesem fliehen. Untermalt wird das ganze durch Zeichnungen von Shustermanns Sohn, welcher aktiv an der Entstehung des Buches teilnahm.
Mit oben genanntem Wissen liest sich das Buch ganz gut, allerdings stehen diese Informationen ganz am Ende in einem Kurzinterview mit Shustermann. Ohne dieses Vorwissen ist „Kompass ohne Norden“ ein riesiges Fragezeichen. Die Kapitel sind kurz, schwanken zwischen dem echten Leben und den Geschichten auf dem Schiff, ergeben vorne und hinten keinen Zusammenhang und setzen danach auch nicht wieder dort an, wo sie aufgehört haben. Es ist schlichtweg anstrengend, in die Geschichte reinzukommen und bei der Stange zu bleiben. Es muss sehr viel überlegt und interpretiert werden. Und gerade die Interpretation ist das, was es schwer macht – schon in der Schule glich keine Interpretation der anderen, wir sind zu unterschiedlich!
Der Schreibstill ist daher sehr wirr, die kurzen Kapitel, ohne Fortführung, sorgen ebenfalls für einen Ausfall im Kopf. Stilistisch gelungen, so wird deutlich, wie Caden leidet, dass er nicht folgen kann und Hilfe suchend im Leben umherirrt. Aber um diese Krankheit zu verstehen, da hapert es dann doch.
Charaktere:
Ich konnte keinen greifen. Durch die kurzen Sequenzen ist keine Verbindung möglich.
Cover:
Das Cover passt gut zur Geschichte. Ein Junge allein im Meer, tief unter Wasser und niemand hört ihn.
Fazit:
Eine Geschichte, auf die man sich einlassen muss, die viele Interpretationsmöglichkeiten bietet und die volle Aufmerksamkeit abverlangt. Mir war die Geschichte zu abstrakt, die Szenerie auf dem Schiff machte mir Angst und ich konnte weder die Charaktere noch die Handlung komplett erfassen, ohne sehr lange darüber nachzudenken. Weil ich Bücher lese, um meine Gedanken schweifen zu lassen und den Kopf zu entspannen, passte diese Lektüre nicht in mein Leseschema, weshalb ich es abgebrochen habe. Ein längeres Interview über den Umgang, mit der diagnostizierten Krankheit, innerhalb der Familie Shustermann hätte mir besser gelegen. Daher leider nur 1 Stern und eine Leseempfehlung nur an Lesende, welche sich in den Kopf eines Betroffenen hereinlesen möchten.
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Gebundenes Buch
“Kompass ohne Norden” zu rezensieren, fällt mir nicht leicht.
Für den Autor Neal Shusterman war es eine Herzensangelegenheit dieses Buch, welches sich mit psychischen Erkrankungen befasst, zu schreiben, denn ein sehr guter Freund von ihm ist auf Grund einer psychischen …
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“Kompass ohne Norden” zu rezensieren, fällt mir nicht leicht.
Für den Autor Neal Shusterman war es eine Herzensangelegenheit dieses Buch, welches sich mit psychischen Erkrankungen befasst, zu schreiben, denn ein sehr guter Freund von ihm ist auf Grund einer psychischen Erkrankung aus dem Leben geschieden und bei seinem Sohn Brendan wurde im Alter von 16 Jahren eine schizoaffektive Störung diagnostiziert (die schizoaffektive Störung ist eine psychische Störung, die sowohl Symptome der Schizophrenie als auch der bipolaren affektiven Störung in sich vereint). “Kompass ohne Norden” trägt also deutlich biographische Züge, da sich der Inhalt sowohl mit Brendans Krankheitsverlauf beschäftigt, als auch damit, inwiefern seine Krankheit Familie und Freunde getroffen hat.
Neal Shusterman gelingt es mit seinem Sohn als Co-Autoren ein Bild der Schizophrenie zu zeichnen, dass man sich auch als Nichtbetroffener ein ungefähres Bild der Krankheit und ihrer Auswirkungen auf den Kranken sowie sein Umfeld machen kann. Untermalt wird das Ganze von Zeichnungen Brendans, die er während akuter Krankheitsphasen angefertigt hat.
Die Geschichte wechselt zwischen dem realen Leben Cadens – dem Protagonisten und Alter Ego Brendans – sowie seiner Gedankenwelt. Im Laufe der Handlung verschwimmen die Grenzen zwischen Sein und Schein immer mehr, und man muss konzentriert lesen, um nicht selbst in dem Strudel unterzugehen, gegen den Caden Tag für Tag kämpft. Ich war überwältigt, wie gut Neal Shusterman Schizophrenie für Außenstehende greifbar gemacht hat!
Genauso wichtig wie das Buch an sich, sind Vorwort und Nachwort des Autors. Genau wie er hoffe ich, dass das Buch viele Leser erreichen wird, um die Gesellschaft mehr und mehr für psychische Erkrankungen zu sensibilisieren.
Warum ich zu diesem Buch gegriffen habe? Neal Shusterman ist ein großartiger Autor, vor allem aber war es das Thema, mit dem ich mich näher auseinandersetzen wollte. Ich selbst habe mal einen Menschen kennengelernt mit Schizophrenie und wäre froh gewesen, ich hätte das Buch von Neal Shusterman und seinem Sohn Brendan bereits zu diesem Zeitpunkt gekannt. Die Freundschaft ist zerbrochen… Der Kontakt hatte mich zu stark belastet. Von daher gilt mein Mitgefühl den Menschen, die an dieser Krankheit leiden, meine Bewunderung all jenen, die Rückhalt bieten und diese Menschen begleiten und stärken, egal, ob es sich dabei um Familie, Freunde oder Ärzte handelt.
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