Stephan Schäfer
Gebundenes Buch
Jetzt gerade ist alles gut
Nach dem SPIEGEL-Bestseller "25 letzte Sommer" - der neue Roman von Erfolgsautor Stephan Schäfer
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Vom großen Glück in kleinen MomentenEin kleiner Schnitt am Finger, schon wenige Stunden später hängt das Leben des Erzählers an einem durchsichtigen Schlauch. Er besiegt die Sepsis, aber die existenzielle Bedrohung bringt eine neue Frage in sein Leben: Wenn sich von einer Sekunde auf die andere alles verändern kann - wieso nehmen wir so selbstverständlich hin, dass wir unser Leben ständig auf später vertagen? Als er aus dem Krankenhaus entlassen wird, wird er zum Sammler kostbarer Momente. In Liebe, Familie, Freundschaft, Natur sucht er nach dem, was wirklich zählt. Dabei entdeckt er...
Vom großen Glück in kleinen Momenten
Ein kleiner Schnitt am Finger, schon wenige Stunden später hängt das Leben des Erzählers an einem durchsichtigen Schlauch. Er besiegt die Sepsis, aber die existenzielle Bedrohung bringt eine neue Frage in sein Leben: Wenn sich von einer Sekunde auf die andere alles verändern kann - wieso nehmen wir so selbstverständlich hin, dass wir unser Leben ständig auf später vertagen? Als er aus dem Krankenhaus entlassen wird, wird er zum Sammler kostbarer Momente. In Liebe, Familie, Freundschaft, Natur sucht er nach dem, was wirklich zählt. Dabei entdeckt er, dass die berührendsten Geschichten oft in den überraschendsten Augenblicken auf uns warten, sogar in vermeintlichen Nebensächlichkeiten. Eine Einladung, das Leben wieder bewusster wahrzunehmen.
Stephan Schäfer erzählt in »Jetzt gerade ist alles gut« von der Sekunde, die alles verändert - und von den Momenten, die alles bedeuten. Ein tröstliches, ermutigendes Buch über das, was Leben ausmacht.
Ein kleiner Schnitt am Finger, schon wenige Stunden später hängt das Leben des Erzählers an einem durchsichtigen Schlauch. Er besiegt die Sepsis, aber die existenzielle Bedrohung bringt eine neue Frage in sein Leben: Wenn sich von einer Sekunde auf die andere alles verändern kann - wieso nehmen wir so selbstverständlich hin, dass wir unser Leben ständig auf später vertagen? Als er aus dem Krankenhaus entlassen wird, wird er zum Sammler kostbarer Momente. In Liebe, Familie, Freundschaft, Natur sucht er nach dem, was wirklich zählt. Dabei entdeckt er, dass die berührendsten Geschichten oft in den überraschendsten Augenblicken auf uns warten, sogar in vermeintlichen Nebensächlichkeiten. Eine Einladung, das Leben wieder bewusster wahrzunehmen.
Stephan Schäfer erzählt in »Jetzt gerade ist alles gut« von der Sekunde, die alles verändert - und von den Momenten, die alles bedeuten. Ein tröstliches, ermutigendes Buch über das, was Leben ausmacht.
Stephan Schäfer, geboren 1974 in Witten, war lange Jahre als Journalist, Chefredakteur und Vorstand tätig.Sein Roman 25 letzte Sommerstand über 30 Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde in mehrere Sprachen übersetzt und inspirierte ihn zu den in der Reihe Das Buch, das bleibterschienenen Büchern 100 Fragen an meine Mutterund 100 Fragen an meinen Vater sowie 100 Fragen an mich. Mit seiner Familie lebt er in Hamburg und an der Schlei.
Produktdetails
- Verlag: Park X Ullstein
- Auflage
- Seitenzahl: 176
- Erscheinungstermin: 30. Oktober 2025
- Deutsch
- Abmessung: 199mm x 124mm x 23mm
- Gewicht: 300g
- ISBN-13: 9783988160188
- ISBN-10: 3988160180
- Artikelnr.: 73790412
Herstellerkennzeichnung
park x ullstein
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
Info@Ullstein-Buchverlage.de
Rezensentin Liane von Billerbeck liest in Stephan Schäfers neuem Roman von einem Mann, der im letzten Moment an seinem Urlaub gehindert wird: Ein unaushaltbarer Schmerz in der Hand bringt ihn ins Krankenhaus, ob er die Sepsis, die sich gebildet hat, überlebt, ist nicht sofort klar. Anhand dieses Schicksalsmoments versucht er nun, sein Leben bewusster zu leben, häufiger innezuhalten, manchmal schildert Schäfer hier fast banale Momente, findet Billerbeck, insgesamt lässt sich das Buch aber gut lesen, befindet sie.
© Perlentaucher Medien GmbH
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Eine Erkrankung, Sepsis, und die Auswirkung auf die Einstellung zum Leben
Mit einem Erzähler, der kurz davor steht mit seiner Familie in den Urlaub zu reisen beginnt dieses Buch. Doch dann kommt alles anders. Eine Erkrankung mit Fieber verhindert den Urlaubsbeginn. Der Erzähler muss ins …
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Eine Erkrankung, Sepsis, und die Auswirkung auf die Einstellung zum Leben
Mit einem Erzähler, der kurz davor steht mit seiner Familie in den Urlaub zu reisen beginnt dieses Buch. Doch dann kommt alles anders. Eine Erkrankung mit Fieber verhindert den Urlaubsbeginn. Der Erzähler muss ins Krankenhaus. Der Auslöser: Ein Schnitt am Finger, Das Ergebnis: Eine Sepsis.
Dieses einschneidende Erlebnis führt den Erzähler dazu das Leben mit anderen Augen wahrzunehmen, es nicht einfach nur vorbeiziehen zu lassen, sondern genauer hinzusehen, Momente zu genießen, Erlebnisse intensiver wahrzunehmen und vor allen Dingen im Hier und Jetzt zu bleiben.
Stephan Schäfer präsentiert seiner Leserschaft mit diesem Roman eine kleine, kurze Geschichte mit tiefgreifendem und wichtigem Inhalt. Eine Erzählung, die jeden Leser tief berühren wird und hoffentlich auch nachdenklich macht.
Die kurzen Kapitel laden dazu ein jedes intensiv zu lesen und zwischen die Zeilen zu blicken und vielleicht auch einen Vergleich zu ziehen zu sich selbst.
Das hier ist mehr als nur ein Roman. Es ist eine lebensbejahende Geschichte und der Hinweis, dass man die schönen Momente des Lebens, auch wenn sie noch so klein sind, immer mit allen Sinnen erleben sollte.
„Jetzt gerade ist alles gut“ ist einfach nur positive Energie.
Copyright © 2025 by Iris Gasper
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So ein wunderschönes Buch des Autors Stephan Schäfer erschienen im Ullstein Verlag. Nachdem ich schon mit Begeisterung "25 letzte Sommer" gelesen habe hat mich "Jetzt grade ist alles gut" mehr abgeholt und gecatcht. Der ruhige Schreibstil sorgt für ein …
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So ein wunderschönes Buch des Autors Stephan Schäfer erschienen im Ullstein Verlag. Nachdem ich schon mit Begeisterung "25 letzte Sommer" gelesen habe hat mich "Jetzt grade ist alles gut" mehr abgeholt und gecatcht. Der ruhige Schreibstil sorgt für ein runterkommen. Mein Atem wurde ruhiger, mein Herzschlag entschleunigte und es kam eine innere Ruhe auf.
Aufbauend auf der ersten Geschichte über eine grade nochmal gut überstandene Sepsis und der damit über lange Zeit anhaltenden Nachsorgebehandlung werden uns einzelne kleine Geschichten über den normalen, stillen Alltag erzählt und die Zufriedenheit, die wir an kleinen Dingen festmachen sollten. Jede noch so kleine Geschichte, teilweise nur über zwei Seiten gehalten, hat mich sehr nachdenklich zurück gelassen.
Es sind Geschichten über Familie, Freunde, Zusammenhalt in Alltag sowie kostbare Momente im Leben, die wir auf den ersten Blick überhaupt nicht zu würdigen wissen und uns doch so glücklich zurücklassen sollten.
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"Jetzt gerade ist alles gut" ist ein "leises" Buch. Der Erzähler erlebt, wie sich das Leben plötzlich verändern und wie schnell alles vorbei sein kann. Nach einem Schnitt beim Zwiebelschneiden bekommt er Sepsis und innerhalb kürzester Zeit hängt sein …
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"Jetzt gerade ist alles gut" ist ein "leises" Buch. Der Erzähler erlebt, wie sich das Leben plötzlich verändern und wie schnell alles vorbei sein kann. Nach einem Schnitt beim Zwiebelschneiden bekommt er Sepsis und innerhalb kürzester Zeit hängt sein Leben am seidenen Faden. Aus dieser Erkenntnis heraus erlebt der Erzähler fortan sein Leben und die kleinen Momente ganz anders und lernt sie anders zu schätzen. Plötzlich sind zufällige Bekanntschaften ganz wichtig und geben wertvolle Tipps, die kleinen beiläufigen Notizen der Familienmitglieder sind kostbare Schätze und die Momente der Ruhe und Langsamkeit werden wertvoll.
Alles in allem ein ruhiges Buch, das ohne große Überraschungen oder viel Action auskommt - nach den ersten Seiten, in denen die lebensgefährliche Krankheit den Erzähler überfällt, wird es eher ruhig und besonnen.
Die Kapitel sind in der Regel kurz und der Schreibstil angenehm und gut lesbar. Der Protagonist bleibt ohne Namen, ebenso seine Familie. Dadurch wird klar, dass jede und jeder von uns ein ähnliches Schicksal ereilen kann und dass auch wir, die Lesenden, innehalten und die vermeintlich kleinen und unscheinbaren Momente unserer Leben schätzen lernen sollten.
Mein Fazit: ein schönes Buch, wenn man runterkommen und sich auf das Wesentliche konzentrieren möchte.
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Leben neu bewerten
Auch das erste Buch habe ich von Stephan Schäfer schon gelesen und ja, dieses Büchlein hier gefällt mir besser! Es ist zwar ähnlich, vom Charakter her mit Lebensweisheiten und positivem Denken gefüllt, doch in einer anderen Geschichte, die zum …
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Leben neu bewerten
Auch das erste Buch habe ich von Stephan Schäfer schon gelesen und ja, dieses Büchlein hier gefällt mir besser! Es ist zwar ähnlich, vom Charakter her mit Lebensweisheiten und positivem Denken gefüllt, doch in einer anderen Geschichte, die zum Nachdenken, Innehalten und Verändern des eigenen Lebens anrührt.
Der Protagonist erleidet eine Sepsis, die durch Zufall frühzeitig entdeckt und dadurch sein Leben gerettet wurde. Danach ist die Sichtweise auf sein Leben und das Handeln im Alltag ein völlig anderes.
Wie so oft, muss im Leben etwas Einschneidendes, Schreckliches passieren, damit man anfängt es anders zu leben und dem Jetzt mehr Aufmerksamkeit schenkt!
Fesselnd beschreibt Stephan Schäfer den Beginn seiner Geschichte, und dann begleiten wir seinen Protagonisten durch dessen neu gewonnenes Leben mit vielen überdenkenswürdigen Momenten.
Ein nettes kleines Büchlein, das man nicht unbedingt an einem Stück lesen sollte sondern zwischendurch nachspüren und wirken lassen sollte!
Der äußere Wiedererkennungswert spiegelt sich in Design und Farbe des Covers zum ersten Buch.
Hier sind Meer, Strand und Weite die Metapher fürs Leben!
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Ein stilles Plädoyer für das Jetzt
Schon das Cover vermittelt Leichtigkeit und Nachdenklichkeit zugleich. Es wirkt wie eine Einladung, für einen Moment dem Alltag zu entfliehen. Der Inhalt selbst bestätigt diesen ersten Eindruck. Der Erzähler entkommt nur knapp dem Tod und …
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Ein stilles Plädoyer für das Jetzt
Schon das Cover vermittelt Leichtigkeit und Nachdenklichkeit zugleich. Es wirkt wie eine Einladung, für einen Moment dem Alltag zu entfliehen. Der Inhalt selbst bestätigt diesen ersten Eindruck. Der Erzähler entkommt nur knapp dem Tod und beginnt daraufhin, alle Facetten des Lebens mit anderen Augen zu sehen.
Was mir besonders gefiel, war, dass Schäfer keine große Dramatik braucht, um Tiefe zu erzeugen. Sein Stil ist ruhig, fast poetisch, manchmal so leise, dass man zwischen den Zeilen liest. Gerade diese Zurückhaltung macht den Text stark. Das Buch ist keine Selbsthilfe, sondern eine Erinnerung daran, dass Schönheit oft im Alltäglichen liegt.
Ich habe mich in vielen Gedanken wiedergefunden, etwa wenn es um Familie, Freundschaft oder stille Momente in der Natur geht. Der Autor versteht es, Emotionen anzuregen, ohne sie zu bedrängen.
Mein Fazit: Ein sanftes, ehrliches Buch, das den Leser innehalten lässt. Ich empfehle es allen, die inmitten des Trubels einen Anker suchen und wieder lernen möchten, den gegenwärtigen Moment zu schätzen.
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den Moment genießen
Der Erzähler und seine Familie freuen sich auf den Urlaub in Frankreich. Er schleppt das Gepäck nach unten und packt das Auto, als ihn plötzlich eine Abgeschlagenheit erfaßt. Schnell geht es ihm immer schlechter, er kommt gerade noch rechtzeitig ins …
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den Moment genießen
Der Erzähler und seine Familie freuen sich auf den Urlaub in Frankreich. Er schleppt das Gepäck nach unten und packt das Auto, als ihn plötzlich eine Abgeschlagenheit erfaßt. Schnell geht es ihm immer schlechter, er kommt gerade noch rechtzeitig ins Krankenhaus, um die Skepsis, die er sich durch einen kleinen Schnitt am Finger zugezogen hat, behandeln zu lassen. In Sekundenschnelle stand sein Leben auf Messers Schneide.
Dieses Erlebnis verändert seine Lebenseinstellung, er genießt das Leben und besonders die kleinen eher unscheinbaren Glücksmomente.
Götz Otto hat das Hörbuch gut eingelesen, aber dennoch konnte mich das Ganze nicht richtig überzeugen. Die einzelnen Glücksmomente werden als separate Episoden erzählt. Durch die Kapitelüberschriften und die kurzen Einheiten wirkt es schell wie eine Endlosaufzählung auf mich.
Es wird von wirklich schönen Momente berichtet, aber auch schmerzliches, wie der unerklärliche Rückzug eines Freundes, werden zur Sprache gebracht.
Einige Begegnungen, wie die mit dem Glücksforscher im Zug wirkten mir zu konstruiert, für das Aufeinandertreffen völlig Fremder ging es mir hier zu detailliert zu.
Insgesamt verliert die Geschichte durch diese Art der Aufzählung an Emotion. Durch diesen Aufbau konnte mich das Buch insgesamt nicht in seiner gewollten Wirkung erreichen.
Nett anzuhören, aber etwas zu gewollt.
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Regt zum Nachdenken über das Leben an
Das Buch kommt in Form von Kurzgeschichten daher, die zwar eine gemeinsame Klammer verbindet, ansonsten aber nahezu unabhängig voneinander sind. Darin erzählt der Auto kleine Geschichten und Begegnungen, die er im Anschluss an eine zunächst …
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Regt zum Nachdenken über das Leben an
Das Buch kommt in Form von Kurzgeschichten daher, die zwar eine gemeinsame Klammer verbindet, ansonsten aber nahezu unabhängig voneinander sind. Darin erzählt der Auto kleine Geschichten und Begegnungen, die er im Anschluss an eine zunächst harmlos wirkende, letztlich aber fast lebensbedrohliche Verletzung erlebt.
In ruhiger, warmherziger Sprache schildert er in den einzelnen Episoden, worauf es im Leben wirklich ankommt. Damit regt das Buch zum Nachdenken und Reflektieren des eigenen Lebensstils an und wird so zu einer Art Ratgeber in Romanform. Mich hat es sofort angesprochen und zu etlichen Gedanken inspiriert. Ich empfehle das Buch nicht in einem Rutsch zu lesen, sondern häppchenweise und dazwischen den eigenen Gedanken dazu immer wieder genügend Zeit und Raum zu geben. Dann entfaltet es am besten seine Wirkung.
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Stephan Schäfer erzählt in „Jetzt ist gerade alles gut“ von einem Mann, dessen Leben sich nach einer lebensbedrohlichen Sepsis grundlegend verändert. Der Roman zeigt, wie nah Leben und Vergänglichkeit beieinanderliegen und wie schnell sich alles von einer Sekunde auf …
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Stephan Schäfer erzählt in „Jetzt ist gerade alles gut“ von einem Mann, dessen Leben sich nach einer lebensbedrohlichen Sepsis grundlegend verändert. Der Roman zeigt, wie nah Leben und Vergänglichkeit beieinanderliegen und wie schnell sich alles von einer Sekunde auf die andere wandeln kann.
Wie schon in „25 letzte Sommer“ überzeugt Schäfer auch hier mit seinem klaren, einfühlsamen Schreibstil. Die Sprache ist schlicht, aber voller Bedeutung. Es geht weniger um eine durchgehende Handlung, sondern um viele kleine Episoden, die uns daran erinnern, im Alltag innezuhalten und die kleinen Augenblicke bewusst wahrzunehmen.
Das Buch vermittelt eine leise, aber nachhaltige Botschaft über Dankbarkeit, Achtsamkeit und das Leben im Moment. Man kann es in einem Zug lesen, aber es wirkt auch noch nach dem Zuklappen weiter. Besonders schön gelungen finde ich zudem die Gestaltung des Covers und Einbands, das perfekt zur ruhigen Stimmung des Buches passt.
Insgesamt ein stilles, aber sehr berührendes Buch - große Empfehlung!
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"Jetzt gerade ist alles gut" von Stephan Schäfer erzählt die Geschichte eines namenlosen Familienvaters, für den sich von einer auf die andere Sekunde alles verändert. Gerade packt er noch für den anstehenden Familenurlaub, als es ihm plötzlich schlecht geht …
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"Jetzt gerade ist alles gut" von Stephan Schäfer erzählt die Geschichte eines namenlosen Familienvaters, für den sich von einer auf die andere Sekunde alles verändert. Gerade packt er noch für den anstehenden Familenurlaub, als es ihm plötzlich schlecht geht und er nur knapp eine Sepsis überlebt.
Da ich bereits den Vorgängerroman gelesen habe, hatte ich sehr hohe Erwartungen. Das Buch hat mir gut gefallen und sicher kann man aus dem Roman auch einiges mitnehmen, dennoch hat mir etwas gefehlt. Die Geschichte ist nett, an sich aber schnell erzählt. Nachdem dem Protagonisten klar wird, wie knapp es um ihn stand, möchte er sein Leben mehr auskosten und auch die kleinen Momente mehr genießen. Es werden lange aufgeschobene Dinge umgesetzt oder auch mal spontanen Impulsen nachgegangen.
Für mich ein nettes Buch für Zwischendurch, das wirklich wunderschön gestaltet ist.
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Gesammelte Momente
Stephan Schäfer erzählt in "Jetzt gerade ist alles gut" von einem Moment, der sein Leben grundlegend verändert: Ein kleiner, zunächst unbedeutender Schnitt führt zu einer schweren Sepsis und bringt ihn an die Grenze zwischen Leben und Tod. Nach …
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Gesammelte Momente
Stephan Schäfer erzählt in "Jetzt gerade ist alles gut" von einem Moment, der sein Leben grundlegend verändert: Ein kleiner, zunächst unbedeutender Schnitt führt zu einer schweren Sepsis und bringt ihn an die Grenze zwischen Leben und Tod. Nach seiner Genesung beginnt er, sein Leben neu zu betrachten – mit mehr Achtsamkeit, Dankbarkeit und einem feinen Gespür für neue Perspektiven.
Das Buch besteht aus kurzen, oft nachdenklichen Episoden, in denen Schäfer zeigt, wie sich seine Wahrnehmung verändert hat. Er schreibt über Nähe, Verbundenheit und die kleinen Dinge, die im Alltag oft übersehen werden – ein Sonnenstrahl am Morgen, ein Gespräch, ein stiller Moment. Viele dieser Beobachtungen sind berührend, manche auch eher unscheinbar, fast alltäglich. Nicht jede Szene entfaltet sofort Tiefe, doch im Zusammenspiel entsteht ein ruhiges, ehrliches Bild davon, wie ein Mensch versucht, bewusster zu leben.
Die Sprache ist schlicht, unaufgeregt und gerade dadurch wirkungsvoll. Schäfer schreibt mit leiser Stimme – ohne Pathos, aber mit Aufrichtigkeit.
Jetzt gerade ist alles gut ist kein Buch, das man hastig liest. Es lädt zum Innehalten ein, zum Nachdenken über das eigene Tempo, über Zufriedenheit und Vergänglichkeit. Ein stilles, kleines Buch, das zeigt, dass Glück oft genau dort zu finden ist, wo man es am wenigsten erwartet, nämlich im Jetzt und eben nicht im Jagen des künftigen Glücks.
Schlussendlich könnten die Episoden jedoch ein wenig zusammenhängender sein, es wirkt an einigen Stellen ohne Verbindung zueinander.
Fazit: Ein schönes, ehrliches Buch über das bewusste Leben nach einem Umbruch. Unaufgeregt, berührend und nachdenklich... das Positive im Leben finden.
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