Nicht lieferbar

Versandkostenfrei!
Nicht lieferbar
Ein Roman wie ein guter Song: Laut, provokativ und berührend. Das Leben von Kiris Eltern ist so strahlend, als wäre es gar nicht echt. Es hat eine klinisch saubere Frische wie Schnittblumen, eingeschweißt in Zellophan. Kiri wird ganz schwindelig davon. Der Tod von Kiris Schwester war dementsprechend immer ein 'tragischer Unfall', mehr wird dazu nicht gesagt. Als aber ein Fremder anruft und ihr sagt, dass ihre Schwester ermordet wurde, fasst Kiri einen mutigen Entschluss: Sie will die Wahrheit, sie will das wahre Leben - auch wenn das manchmal dreckig, chaotisch und völlig unvorhersehbar is...
Ein Roman wie ein guter Song: Laut, provokativ und berührend. Das Leben von Kiris Eltern ist so strahlend, als wäre es gar nicht echt. Es hat eine klinisch saubere Frische wie Schnittblumen, eingeschweißt in Zellophan. Kiri wird ganz schwindelig davon. Der Tod von Kiris Schwester war dementsprechend immer ein 'tragischer Unfall', mehr wird dazu nicht gesagt. Als aber ein Fremder anruft und ihr sagt, dass ihre Schwester ermordet wurde, fasst Kiri einen mutigen Entschluss: Sie will die Wahrheit, sie will das wahre Leben - auch wenn das manchmal dreckig, chaotisch und völlig unvorhersehbar ist. Kiri taucht ein in die Großstadt, sie redet mit dem Obdachlosen Doug und den Künstlerfreunden ihrer Schwester, sie schlägt bei einem Konzert über die Stränge und sie verliebt sich in den Falschen. Aber vielleicht ist der auch gerade der Richtige, denn auf einmal hat Kiri ein knisternd elektrisches Gefühl im Bauch.
Smith, Hilary T.
Hilary T. Smith ist genauso wild, leidenschaftlich und nachdenklich wie ihre Romane, in denen viel gelacht, geliebt und manchmal auch geweint wird. Ihr Debüt 'Hellwach' erhielt in den USA zahlreiche Preise und wurde in Deutschland vom Feuilleton gefeiert. Die Autorin reist viel und gern und hat schon an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt gewohnt. Das Wichtigste, das sie dabei gelernt hat, ist, sich immer selbst treu zu bleiben. "Ich möchte nicht, dass Fremde etwas aus mir machen, was ich nicht bin." Derzeit lebt Hilary in Portland, Oregon.
Hilary T. Smith ist genauso wild, leidenschaftlich und nachdenklich wie ihre Romane, in denen viel gelacht, geliebt und manchmal auch geweint wird. Ihr Debüt 'Hellwach' erhielt in den USA zahlreiche Preise und wurde in Deutschland vom Feuilleton gefeiert. Die Autorin reist viel und gern und hat schon an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt gewohnt. Das Wichtigste, das sie dabei gelernt hat, ist, sich immer selbst treu zu bleiben. "Ich möchte nicht, dass Fremde etwas aus mir machen, was ich nicht bin." Derzeit lebt Hilary in Portland, Oregon.
Produktdetails
- Fischer Taschenbücher 19703
- Verlag: FISCHER FJB / FISCHER Taschenbuch
- Artikelnr. des Verlages: 1015758
- Seitenzahl: 368
- Erscheinungstermin: 20. Februar 2017
- Deutsch
- Abmessung: 190mm x 125mm x 25mm
- Gewicht: 318g
- ISBN-13: 9783596197033
- ISBN-10: 3596197031
- Artikelnr.: 46823131
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Ein beeindruckendes Buch, das einen in den Bann zieht. Lesenswert!! Johanna Bücher leben! 20150907
Das Buch "Hellwach" von Hilary T. Smith ist 368 Seiten lang und beim Fischerverlag erschienen.
Das Jugendbuch sticht bereits durch das auffällige Cover ins Auge, welches absolut zum Buchinhalt passt. Das Softcover hat eine mittelgute Qualität mit einem biegsamen Umschlag, der …
Mehr
Das Buch "Hellwach" von Hilary T. Smith ist 368 Seiten lang und beim Fischerverlag erschienen.
Das Jugendbuch sticht bereits durch das auffällige Cover ins Auge, welches absolut zum Buchinhalt passt. Das Softcover hat eine mittelgute Qualität mit einem biegsamen Umschlag, der nicht so anfällig für Leserillen ist, was mir sehr entgegen kommt. Die Leseseiten sind schön dick.
Kiris Leben kommt ihr perfekt und steril vor. Das Haus, die Blumen, ihre Eltern, alles ist oberflächlich und liegt wie eine Maske über den Tod ihrer Schwester, worüber alle schweigen. Dabei ist das Leben doch das absolute Chaos und von innen beleuchtet ist Kiri plötzlich hellwach, will das Universum verstehen und ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen, dem Ruf der Freiheit folgen und etwas Wunderschönes entdecken, bevor die geöffnete Tür sich wieder für immer schließt. Auf ihrem Weg hat sich Kiri verliebt und obwohl es nicht der Junge ist den sie eigentlich lieben wollte, tanzt sie die Straße hinab und saust mit ihrem Fahrrad mitten in der Nacht durch die Stadt!
Zitat: Große Kunst erfordert große Disziplin!
Diese Disziplin hatte die Autorin mit Sicherheit beim Schreiben, deren Geschichte so außergewöhnlich anmutet wie ihre eigene Biographie. "Hellwach" ist eins meiner absoluten Favoriten und Lieblingsbücher, denn es ist ein Kunstwerk der Worte in sich. Wir stecken in den Gedanken und Gefühlen von Kiri, die voller Trauer eine bittere Wahrheit entdeckt, alle Regeln und Ängste sprengt, sich über Grenzen hinwegsetzt, auch Drogen nimmt und von der Depression in eine Manie mit psychotischen Zügen gleitet. Ohne die psychischen Krankheiten explizit zu nennen, wird zudem ein Protagonist mit paranoider Schizophrenie thematisiert und ein schwer kranker Alkoholiker und obwohl wir die Krankheiten als Leser vielleicht nicht sofort erkennen, weil sie namentlich auch nicht benannt werden, so stecken wir doch mitten drin in den Gefühlen und Gedanken, die absolut authentisch beschrieben sind. In Kiri fühle ich mich als Betroffene absolut gespiegelt. Noch nie hat es ein Buch geschafft alle Gedanken, Handlungen und Emotionen ohne Wertung nur durch Szenen und Wortkunst mich selbst im Sein ganz nah auf den Punkt zu bringen und somit Menschen die nicht psychisch krank sind einen Einblick und Verständnis in eine völlig andere Welt zu geben. Die Erfahrung durch Kiris Augen zu blicken und sich in ihr zu verlieren, kann ich Jedem empfehlen ob Betroffener, Angehöriger oder neugieriger Leser. Obwohl das Jugendbuch tatsächlich auch eine Story im heranreifenden Alter, mit den ersten Liebeserfahrungen, Träume, Liebe und Enttäuschung beinhaltet, so geht es doch noch viel tiefer, teilweise werden die Sätze sogar poetisch und regen stark zum Nachdenken an. Verpackt ist das Ganze in Kunst, Musik und dem beruhigenden Rauschen von Radios. "Hellwach" hat mich von der ersten Sekunde an gefesselt und blieb spannend bis zum Schluss. Das Buch hab ich regelrecht verschlungen. Ein wenig erinnert es mich an den Film "Das weiße Rauschen" welcher auch sehr künstlerisch und auf seine Weise sehr tiefgehend und großartig ist. "Hellwach" ist ein absolut individuelles, außergewöhnliches Werk, welches absolut aus der Masse heraussticht. Vermutlich wird nicht jeder die Tiefe des Buches, die Szenen und die Worte verstehen können, aber es lohnt sich dennoch zu lesen und reflektieren.
Fazit: Story über Trauer, Drogen, Depression, Manie, paranoide Schizophrenie, verpackt in Musik, Kunst und das beruhigende Rauschen von Radios. Ein außergewöhnliches, künstlerisches Werk mit poetischen, tiefgehenden Sätzen und Szenen aus der Sicht eines psychisch kranken Mädchens. Eins meiner absoluten Favoriten! Unbedingt lesen!
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
"Hellwach" ist ein Jugendbuch, welches von der Altersangabe ab 14 Jahren meiner Meinung nach zu niedrig angesetzt wurde. Jugendliche sollten in diesem Alter bitte noch nicht mit extremen Drogenkonsum und diversen Psychosen konfrontiert werden, da dieses sicherlich überfordern wird. …
Mehr
"Hellwach" ist ein Jugendbuch, welches von der Altersangabe ab 14 Jahren meiner Meinung nach zu niedrig angesetzt wurde. Jugendliche sollten in diesem Alter bitte noch nicht mit extremen Drogenkonsum und diversen Psychosen konfrontiert werden, da dieses sicherlich überfordern wird. Mir als Erwachsene fiel es mitunter schon schwer Kiris Leben zu reflektieren und anzunehmen. Die ersten 100 Seiten hatte Kiri mich gewonnen und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Leider änderte sich irgendwann meine Haltung zu ihr und ich konnte ihr immer weniger Verständnis zuteil werden lassen. Der Anfang des Buches war großartig, denn wir treffen auf eine sehr verletzliche Protagonistin, dessen ältere Schwester Sukey verstarb. Innerhalb der Familie wird über ihren Tod geschweigen und überhaupt kam es mir so vor, als hätte es diese ältere Schwester nie gegeben. Kiri damals 12 Jahre alt, hat sich nicht verabschieden dürfen und dieses sehe ich auch als Grund an, warum der Anruf von Doug sie dermaßen aus der Bahn wirft, dass sie sofort alles stehen und liegen lässt, um die letzten Dinge ihrer Schwester zu holen. Es ist als wird eine alte Wunde ganz tief aufgerissen, da Kiri innerhalb ihrer Familie auf eine Mauer des Schweigens stößt. Kiri muss erkennen, dass Sukey ein anderes Leben geführt hat, als sie sich als Kind ausgemalt hatte. Die Erkenntnis ist erschreckend und schmerzhaft. An diesem Punkt konnte ich mitfühlen und hatte auch wenig Verständnis für Kiris Eltern, die scheinbar nur darum bemüht sind, die äußere Fassade zu erhalten. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, indem Kiri nicht mehr sie selbst zu sein scheint und mir ehrlich gesagt auch unsympathisch wird. Nicht mehr schlafen, nur noch existieren, angefüllt von Wahnvorstellungen, so bestreitet Kiri ihr Leben. Ich empfand ihre Verwandlung als sehr beängstigend und nur Kleinigkeiten wie ein Tanz im Sternenkleid konnten dem Roman ein klein wenig Leichtigkeit geben. Ansonsten ist er wirklich provokativ, da uns Drogenkonsum in aller Offenheit, Depressionen und andere Extreme begegnen.
"Hellwach" macht definitiv wach, aber leider in eine andere Richtung als erwartet. Für mich war es keine leichte Kost und meine Erwartung vielleicht auch etwas zu hoch geschraubt. Kiris Ausbrüche empfand ich mitunter als beschämend. Natürlich ist ein Ausbruch aus den Erwartungen die wir als Eltern an unsere Kinder haben, wichtig um sich selbst zu finden, aber Drogen sind nicht förderlich, um urplötzlich zu einem menschlichen Zombie zu werden. Nicht mehr zu wissen, was richtig oder falsch ist. Die Welt nur noch in Farben zu sehen und Dinge zu tun, die uns unter Umständen nicht im Traum eingefallen wären. In Kiri stecken jede Menge Potential, die sie aber im Drogenrausch komplett vergisst und es nur noch übertreibt. Es ist schwierig eine Person zu beschreiben, die tagelang unter dem Klavier liegt und sich ihren Wahnvorstellungen hingibt, nicht mehr isst und nicht schläft. Die Menschen an ihrer Seite sind wenig hilfreich, um Kiri zu helfen. Ihre Eltern auf Weltreise, der Bruder überfordert, Lukas und Skunk mit sich selbst beschäftigt. Sieht denn niemand Kiris Hilfeschreie? Sieht niemand ihr Scheitern? "Hellwach" brachte mich an meine eigenen Grenzen, denn auch wenn es leicht zu lesen war, einem Jugendbuch angemessen, ist es absolut krass, da die Geschehnisse wirklich andauern und zu keinem guten Ende zu führen scheinen. Mich hinterlässt der Roman mit einem bitteren Nachgeschmack und dem Wissen mehr auf meine Kinder zu achten und sie nicht mit Lieblosigkeit und Nichtbeachtung zu behandeln. Kiri wäre vielleicht nicht abgestürzt, wenn sie Menschen um sich gehabt hätte, die nicht nur Erwarten, sondern auch Geben können. Vielleicht wäre Offenheit von Seiten der Eltern hilfreich gewesen, denn das Lügengebäude das irgendwann einstürzt, bringt Kiris Welt ins Wanken.
Die Altersempfehlung des Verlages ist definitiv zu niedrig gesetzt, da die Emotionen die "Hellwach"freisetzt, überfordern selbst mich als Erwachsene.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Meine Meinung
Kiki ist allein zu Hause. Ihre Eltern sind auf Kreuzfahrt, ihr Bruder macht bereits seit Wochen ein Praktikum. Die Ruhe nutzt Kiki um sich ausgiebig auf den Musikwettbewerb vorzubereiten, sie übt Klavier ohne Ende.
Eines Tages klingelt plötzlich das Telefon und am anderen …
Mehr
Meine Meinung
Kiki ist allein zu Hause. Ihre Eltern sind auf Kreuzfahrt, ihr Bruder macht bereits seit Wochen ein Praktikum. Die Ruhe nutzt Kiki um sich ausgiebig auf den Musikwettbewerb vorzubereiten, sie übt Klavier ohne Ende.
Eines Tages klingelt plötzlich das Telefon und am anderen Ende ist ein Mann, der behauptet Sukey, Kikis Schwester, die vor 5 Jahren gestorben ist, gekannt zu haben. Er behauptet auch er habe nich Dinge von ihr verwahrt. Kiki ist vollkommen aus der Bahn geworfen und beginnt schließlich die Hintergründe von Sukeys Tod aufzuklären …
Der Jugendroman „Hellwach“ stammt von der Autorin Hilary T. Smith. Es ist das Debüt der Autorin, von dem ich bereits durch das Cover und den interessant klingenden Klappentext sehr angesprochen wurde.
Kiki ist ein Charakter, der zu Beginn wirklich richtig toll ist. Sie ist 17 Jahre alt und sehr ehrgeizig. Kiki liebt die Musik, ihr Klavier ist ihr ein und alles. Vor 5 Jahren hat sie ihre Schwester Sukey verloren, ihr Tod wird in ihrer Familie jedoch totgeschwiegen. Wirklich darüber hinweg ist Kiki noch lange nicht. Kiki ist zudem sehr verliebt in Lukas und hofft er könnte das Gleiche für sie empfinden. Im Verlauf der Handlung allerdings verändert sich Kiki, nicht unbedingt zur positiven Seite. Ich habe mehr und mehr den Zugang zu ihr verloren, sie wurde mir richtig gehend fremd.
Die weiteren Charaktere, wie Kikis Eltern oder auch der Fremde am Telefon, oder Kikis Bandkollegen, sind der Autorin soweit gut gelungen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft und das Buch lässt sich flüssig lesen. Sie schreibt zum Teil auch sehr eindringlich und hat mich gefangen genommen.
Die Handlung selbst ist anders als ich es erwartet hatte. Ich war zum einen sehr berührt von Kikis Geschichte aber auf der anderen Seite auch richtig gehend schockiert. Es beginnt alles sehr ruhig, dann aber nimmt die Handlung Fahrt auf, besonders auch als Kiki beginnt sich zu verändern.
Hilary T. Smith weiß zu provozieren. Sie bringt Themen wie Psychosen und vo allem den Drogenkonsum ins Geschehen ein, zeigt vor allen auch ihre Wirkung. Der Titel „Hellwach“ macht besonders in Hinsicht auf die Drogen viel Sinn. Es ist jedoch nicht immer leicht zu lesen, die Autorin zeigt Grenzen auf.
Im Hinblick auf die Altersfreigabe des Verlags muss ich sagen, dass ich sie doch zu niedrig finde. Ich hätte sie höher angesetzt, etwa bei 16 Jahren.
Das Ende fand ich etwas schwierig. Es ist alles sehr offen gehalten, der Leser wird quasi schon auch alleine gelassen. Man denkt automatisch darüber nach und so schnell lässt einen dieses Jugendbuch nicht los.
Fazit
Letztlich gesagt ist „Hellwach“ von Hilary T. Smith ein sehr gutes Jugendbuchdebüt, das jedoch auch provoziert.
Eine Protagonistin, die zunächst sympathisch ist, sich dann aber zum Gegenteil wandelt, ein flüssig lesbarer bildhafter Stil und eine Handlung, die schwierige Themen beinhaltet, haben mich letztlich, von kleineren Schwächen abgesehen, berührt und zum Nachdenken angeregt.
Durchaus lesenswert!
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Andere Kunden interessierten sich für