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"Hilfe! Ein Charakter läuft Amok! Er schreibt gegen seinen eigenen Autor und lässt ein Rudel aus testosterongeladenen Werwölfen von der Leine! Bissig! Haarig! Feucht!"Frank J. Freibrodt alias (vs.) Matthias KrauseEin experimentierfreudiges Pärchen im Obergeschoss. Ein verbitterter Werwolfjäger unter ihnen, der das dauerhafte Gestöhne seiner Nachbarin nicht länger ertragen will.Zwei Influencerinnen auf einer gefährlichen Mission im Wattenmeer. Eine knallharte Polizistin, die von einem mysteriösen Wesen gebissen wurde. Ein unsterblicher Triebtäter.Sie alle treffen auf ein verfluchtes R...
"Hilfe! Ein Charakter läuft Amok! Er schreibt gegen seinen eigenen Autor und lässt ein Rudel aus testosterongeladenen Werwölfen von der Leine! Bissig! Haarig! Feucht!"Frank J. Freibrodt alias (vs.) Matthias KrauseEin experimentierfreudiges Pärchen im Obergeschoss. Ein verbitterter Werwolfjäger unter ihnen, der das dauerhafte Gestöhne seiner Nachbarin nicht länger ertragen will.Zwei Influencerinnen auf einer gefährlichen Mission im Wattenmeer. Eine knallharte Polizistin, die von einem mysteriösen Wesen gebissen wurde. Ein unsterblicher Triebtäter.Sie alle treffen auf ein verfluchtes Rudel aus Werwölfen, die voller Wollust und Hunger ihrer menschlichen Beute nachjagen. Manchen ihrer Opfer bescheren sie einen grausamen Tod, anderen wiederum erotische Stunden mit ganz viel Körperbehaarung zum Festkrallen. Auch welcher Seite stehst Du?Guten Tag! Meine Name ist Frank J. Freibrodt, falls Sie es noch nicht mitgekriegt haben sollten. Ich hatte unter anderem unfreiwillige Auftritte in HÖRAUF ZU BRENNEN und HÖR AUF ZU FRESSEN von Matthias Krause. Nun brauche ich dringend Ihre Unterstützung! Kurz gesagt, ich brauche Geld! Also kaufen Sie mein Buch, BITTE! Es ist ganz toll. Ich schwöre es! Ich habe es extra neu aufgelegt. Nun ist es unzensiert! Da mich meine Mitmenschen tagtäglich verstören, schreibe ich keine Triggerwarnung. Sie gehören doch zu den ganz Harten, oder? Sie müssen es ja auch nicht lesen, wenn Sie zartbesaitet sind, aber kaufen Sie es trotzdem! BITTE! Sonst verprügelt mich Reinhardt, dem ich noch eine Menge Geld schulde. Er will mittlerweile das Doppelte zurück! Oder meine Frau verprügelt mich!
Matthias Krause wurde 1987 in Cuxhaven geboren. Schon seit seiner Kindheit setzt er sich mit seiner düsteren Fantasie auseinander. Neben seiner beruflichen Tätigkeit als Schauspieler fing er zunächst an, Kurzgeschichten zu verfassen. Seit ein paar Jahren schreibt er überspitzte Romane. Als Protagonisten bevorzugt er Antihelden, die in verfahrene Situationen geraten und sich dabei allzu gerne selbst im Weg stehen. Um beim Schreiben und Lesen laut lachen zu können, würzt er seine Geschichten mit morbidem Humor. Er ist überzeugt davon, dass Humor vielleicht auch manchmal dabei helfen kann, tragische Zustände und Situationen besser zu verarbeiten. Er schreibt zudem auch unter dem Pseudonym Frank J. Freibrodt. Ein Buchcharakter von ihm. Die Beziehung der beiden ist durchaus kompliziert.
Produktdetails
- Verlag: epubli
- 5. Aufl.
- Seitenzahl: 304
- Altersempfehlung: ab 18 Jahren
- Erscheinungstermin: November 2024
- Deutsch
- Abmessung: 17mm x 125mm x 190mm
- Gewicht: 303g
- ISBN-13: 9783818717698
- Artikelnr.: 72123527
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
"Feuchte Beute: Unzensierte Neuauflage" von Frank J. Freibrodt und Matthias Krause.
Theodore soll von der Dorfgemeinschaft auf dem Dorfplatz als Hexe verbrannt werden. Noch als die Flammen höher schlagen, verflucht sie ihre Peiniger zu ewiger Qual. Diese verwandeln sich in …
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"Feuchte Beute: Unzensierte Neuauflage" von Frank J. Freibrodt und Matthias Krause.
Theodore soll von der Dorfgemeinschaft auf dem Dorfplatz als Hexe verbrannt werden. Noch als die Flammen höher schlagen, verflucht sie ihre Peiniger zu ewiger Qual. Diese verwandeln sich in triebgesteuerte Werwölfe, die nicht mal vor ihren Freuden und Liebsten halt machen. Jeder, der gebissen wird, wird selbst zum Opfer dieses Fluchs, über Generationen hinweg bis in unsere moderne Zeit. Auch heute noch treiben diese brutalen und triebgesteuerten Werwölfe ihr Unwesen und bedrohen Influenzerinnen, Polizisten und unbescholtene Bürger.
Es gibt einige Charaktere in diesem Buch, die allerdings nur kurz vorgestellt werden, da sie eh sehr bald das Zeitliche segnen. Doch sind sie auf ihre Art interessant und besonders, was dazu führt, dass man schon irgendwie mit ihnen mitleidet.
Der Schreibstil ist stellenweise sehr brutal, aber vor allem sarkastisch, ironisch und total überspitzt. Ein Werwolf Splatter im Buchformat. Dabei wurden die brutalen Szenen sehr ausführlich und mit Liebe zu widerlichen Details ausgearbeitet.
Die kurzen Kapitel ermöglichen schnelle Szenenwechsel und dadurch wird es schnell auch immer sehr blutig. Es gibt einige “Spicy”-Szenen, die allerdings völlig berechtigt als Pervers betitelt werden können.
Insgesamt ist es ein Buch für Erwachsene, die sich gerne gruseln und keine Angst vor Ekel haben. Dazu noch ein überschaubarer Plot mit einer interessanten Wendung.
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Verrückte Horror-Satire
Eine Hexenverbrennung im 16. Jahrhundert soll noch mehrere hundert Jahre später weitreichende Folgen für viele Menschen haben. Kurz vor ihrem Tod spricht die Hexe einem Fluch aus, mit dem sie den Grafen ein schweres Schicksal auflegt. Er soll ewig leben, …
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Verrückte Horror-Satire
Eine Hexenverbrennung im 16. Jahrhundert soll noch mehrere hundert Jahre später weitreichende Folgen für viele Menschen haben. Kurz vor ihrem Tod spricht die Hexe einem Fluch aus, mit dem sie den Grafen ein schweres Schicksal auflegt. Er soll ewig leben, sich bei Vollmond in einen Werwolf verwandeln und seine Liebsten töten. So gesagt, so geschehen, und mittlerweile hat sich der Fluch schon auf einige Menschen ausgeweitet, denn die gebissenen werden ebenfalls zu Werwölfen, wenn sie nicht vorher aufgefressen werden. Einer will aber das Massaker beenden und begibt sich mit viel Silber bewaffnet in den Kampf. Kann er die Übermacht stoppen?
Der Autor Mathias Krause hat unter seinem Pseudonym Frank J. Freibrodt eine schräge und sehr spezielle Horror-Satire veröffentlicht. Er erzählt die Geschichte in einem gradlinigen und gut zu lesenden Schreibstil, der aber ganz hemmungslos daherkommt. So werden hier die Genre Splatter-Horror, Erotik und Humor wild durcheinandergewirbelt und ergeben ein außergewöhnliches Buch, welches mir immer besser gefallen hat. Anfangs habe ich mich mit den ungewöhnlich offenen und teilweise auch brutalen Schilderungen schwergetan, aber mit dem eingestreuten schwarzen Humor vermischt es der Autor zu etwas ganz Besonderem. Das mehr als fulminante Finale wartet dann noch mit zwei überraschenden Plots auf, die das Buch in meiner Gunst noch weiter steigerten.
Insgesamt ist "Feuchte Beute" sicherlich ein sehr spezielles Buch und ich glaube hier trennen sich auch die Geister. Es wird explizit auf pikante und brutale Schilderungen hingewiesen und der Hinweis "For Adults only" sollte ernst genommen werden, denn die Satire ist sicherlich nichts vor Zartbesaitete. Mir hat das Buch in seiner überraschenden Art ausgesprochen gut gefallen, so dass ich es unter dem vorgenannten Vorbehalt gerne weiterempfehle und mit vollen fünf von fünf Sternen bewerte.
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Total abgefahren
Alles beginnt mit Theodore, einer jungen Frau, die anno 1575, als Hexe denunziert, Waldemar verflucht. Und es endet mit Pia, die… nun ja, wer sie ist und wie sie in diese abgefahrene Geschichte passt, das verrate ich hier nicht. Irgendwie jedoch scheint sie sich …
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Total abgefahren
Alles beginnt mit Theodore, einer jungen Frau, die anno 1575, als Hexe denunziert, Waldemar verflucht. Und es endet mit Pia, die… nun ja, wer sie ist und wie sie in diese abgefahrene Geschichte passt, das verrate ich hier nicht. Irgendwie jedoch scheint sie sich durchs Buch zu ziehen, um es mal sehr dezent auszudrücken. Dazwischen begegnen wir allen möglichen und unmöglichen Gestalten und – die Werwölfe sind los.
So meine Kurzbeschreibung von FEUCHTE BEUTE aus der schwungvollen Feder von Frank J. Freibrodt vs Matthias Krause. Unbedingt beachtet werden sollte, dass die Leserschaft 18+ sein muss, sich also unter den Erwachsenen tummelt. Dann aber steht dieser knallharten Horror-Satire nichts mehr im Wege.
Eine absolut schräge Story mit dem etwas anderen Humor, von Horror bis zu ziemlich schrägen Nummern, zu zweit oder im Rudel genossen, von brutal bis pervers. Und wenn ich mir grad mal den sehr speziellen Pizza-Belag vorstelle, möchte ich ihn dann ganz schnell wieder zu vergessen. Man sollte diesen tiefen, dunklen Wald möglichst meiden, ansonsten kommt man den Werwölfen zu nahe und diese kennen kein Erbarmen, schließlich sind sie voller Testosteron und zudem ist ihr Hunger unstillbar. Dem Rudel entkommt man nicht!
Es geht in jeglicher Hinsicht hart zur Sache, mach braucht schon eine gehörige Portion Abgeklärtheit und darf nicht zu den zartbesaiteten Seelen zählen. Ein Buch, das in kein gängiges Genre passt, aber diesen Anspruch erhebt es auch nicht. Im Gegenteil – es steht für sich alleine. Gänsehaut pur, mindestens.
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Ausgangspunkt ist eine Hexenverbrennung im Jahr 1575, bei denen der Verursacher von der verbrennende Hexe verflucht wird. Im Jahr 2028 treibt er als Werwolf immer noch sein Unwesen zusammen mit einigen anderen Untoten.
Aufgehalten werden soll er von einem Werwolfjäger, der mit einem …
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Ausgangspunkt ist eine Hexenverbrennung im Jahr 1575, bei denen der Verursacher von der verbrennende Hexe verflucht wird. Im Jahr 2028 treibt er als Werwolf immer noch sein Unwesen zusammen mit einigen anderen Untoten.
Aufgehalten werden soll er von einem Werwolfjäger, der mit einem lautstark kopulierendem Pärchen über ihm, zwei Influencerinnen mit leicht lesbischen Tendenzen und einem beleibten Nachbarn, der leider keine abbekommt in seinem Wohnhaus und noch weiteren Schwierigkeiten zu kämpfen hat.
Die Werwölfe treiben ihre blutigen Werwolfsachen und produzieren so weitere ihrer Art, wobei auch kulinarische Angelegenheiten (hier sehr weitläufig zu verstehen) nicht zu kurz kommen.
Ich habe mich beim Lesen großartig amüsiert, es wird nicht mit Anzüglichkeiten, Blut, absurden Szenen, Humor, Ironie und Gesellschaftskritik (aber das angenehm im Hintergrund) gegeizt. Absolut zu empfehlen für Leute, die ungewöhnliche Geschichten mögen und nicht allzu zart besaitet sind.
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Super schwarzer Humor
Definitiv nichts für Zartbesaitete, aber wer schwarzen, respektlosen Horrorsatire-Humor mag, bekommt hier genau das, was versprochen wird.
Das Buch zeigt Situationen auf, die völlig irre sind. Und genau deshalb hat es funktioniert. „Feuchte Beute: …
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Super schwarzer Humor
Definitiv nichts für Zartbesaitete, aber wer schwarzen, respektlosen Horrorsatire-Humor mag, bekommt hier genau das, was versprochen wird.
Das Buch zeigt Situationen auf, die völlig irre sind. Und genau deshalb hat es funktioniert. „Feuchte Beute: Unzensierte Neuauflage“ ist laut, schmutzig, absurd und komplett schamfrei. Ich wusste oft nicht, ob ich lachen, den Kopf schütteln oder das Buch kurz weglegen soll und habe dann doch einfach weitergelesen. Der Humor ist derb und gnadenlos, aber bewusst so. Dass Figuren gegen ihren eigenen Autor rebellieren, fand ich überraschend clever. Man merkt, das hier Jemand provozieren, nicht gefallen will. Und ja, es ist gelungen. Mir hat es super gefallen. Bis auf die Pizza, da mache ich lieber ab sofort meine eigene. (Grins)
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Abgedrehte und nicht jugendfreie Horror-Satire um ein Rudel Werwölfe in Cuxhaven
Mit diesem Buch legt der Autor Frank J. Freibrodt aka Matthias Krause eine ziemlich abgedrehte Horror-Satire vor, in der ein Werwolfrudel in Cuxhaven sein ziemlich blutiges Unwesen treibt. Die Angabe auf dem …
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Abgedrehte und nicht jugendfreie Horror-Satire um ein Rudel Werwölfe in Cuxhaven
Mit diesem Buch legt der Autor Frank J. Freibrodt aka Matthias Krause eine ziemlich abgedrehte Horror-Satire vor, in der ein Werwolfrudel in Cuxhaven sein ziemlich blutiges Unwesen treibt. Die Angabe auf dem Cover, dass man für dieses Buch älter als 18 Jahre sein sollte, ist dabei auch durchaus berechtigt.
In einem scheinbar ehrenwerten Haus in Cuxhaven findet sich eine illustre Runde zusammen, die aus einem experimentierfreudigen Pärchen, zwei Influencerinnen, die in inniger Hassliebe miteinander verbunden sind, und einem verbitterten Werwolfjäger besteht. Dazu stoßen noch ein unsterblicher Triebtäter und eine Polizistin, die von einem mysteriösen Wesen gebissen wurde. Und dann ist da noch ein testosterongesteuertes Rudel Werwölfe, dass sich voller Hunger und Wollust auf die Jagd begibt. Eine brisante Mischung, bei der Blut und andere Körperflüssigkeiten in Strömen fließen. Doch Vorsicht: Hier ist nicht jeder der, der er vorgibt, zu sein.
Mit einem lockeren Schreibstil, viel Einfallsreichtum und einer ordentlichen Prise schwarzem Humor, der auch schon mal ziemlich derbe ausfallen kann, entwirft der Autor eine bunte Welt voller unerwarteter Wendungen, gelungener Anspielungen und abgedrehter Momente mit reichlich Situationskomik, durch die er seine gut gezeichneten und durchaus vielschichtig angelegten Protagonisten stolpern lässt. Zwischendurch habe ich zwar des Öfteren den roten Faden der Geschichte gesucht, schlussendlich fügt sich aber aller wunderbar zusammen, so dass keine wesentlichen Fragen offenbleiben. Und für alle Fans von bösen Schlusspointen hält das Ende noch eine ganz besondere Note bereit.
Wer Spaß an abgedrehten Horrorgeschichten findet und auch keine Probleme mit derbem Humor und Beschreibungen, die sich hart an der Ekelgrenze entlanghangeln, hat, wird hier insgesamt gut bedient und unterhalten.
Diese Rezension bezieht sich auf die unzensierte Neuausgabe, die 2024 erschienen ist.
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Lesen auf eigene Gefahr
„Feuchte Beute“ ist kein Buch, das man einfach liest – es ist eines, das man aushält, hinterfragt und irgendwann entweder kopfschüttelnd weglegt oder fasziniert zu Ende bringt. Offiziell als Horrorstory für Erwachsene deklariert, sprengt …
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Lesen auf eigene Gefahr
„Feuchte Beute“ ist kein Buch, das man einfach liest – es ist eines, das man aushält, hinterfragt und irgendwann entweder kopfschüttelnd weglegt oder fasziniert zu Ende bringt. Offiziell als Horrorstory für Erwachsene deklariert, sprengt dieses Werk jedoch jede gängige Genregrenze mit einer Vehemenz, die ihresgleichen sucht. Horror? Erotik? Groteske? Satire? Oder schlicht ein literarischer Kontrollverlust? Die ehrliche Antwort lautet: alles davon – und nichts so richtig.
Schon das selbst gezeichnete Cover gibt einen ersten Vorgeschmack auf das, was einen erwartet. Roh, direkt, unangepasst – man kann sich dabei bereits so einiges denken, und das Buch hält dieses unausgesprochene Versprechen ohne jede Zurückhaltung. Inhaltlich begegnet man testosterongeladenen Fantasien, animalischen Trieben, Werwolf-ähnlichen Eskalationen und einer Perversität, die bewusst provoziert. Es ist ein Text, bei dem man sich regelmäßig fragt, ob man lachen oder weinen soll – oder ob beides gleichzeitig die einzig angemessene Reaktion ist.
Literarisch bewegt sich „Feuchte Beute“ fernab von Konventionen. Sprachlich ist es exzessiv, stellenweise derb, manchmal fast schon absurd. Berühmte Literaturkritiker würden sich vermutlich im Grab umdrehen – schlimmer noch als sämtliche griechischen Philosophen zusammen, denen hier jegliche Ordnung, Logik oder Katharsis verweigert wird. Dieses Buch will nicht gefallen, nicht bilden, nicht versöhnen. Es will überfordern.
Der Vergleich mit „Porno in Buchform“ trifft es nur bedingt, denn „Feuchte Beute“ ist weniger erotisch als vielmehr eine groteske Überzeichnung von Triebhaftigkeit. Es ist wie eine literarische Pizza mit allem drauf – zu viel Käse, zu viel Schärfe, zu viele Zutaten, aber genau dadurch unverwechselbar. Geschmackssache? Absolut. Grenzüberschreitend? Ohne Zweifel.
Wer ein Buch sucht, das sich komplett aus der Reihe löst, das keinem Genre zuzuordnen ist und keinerlei Rücksicht auf Erwartungen nimmt, ist hier bestens aufgehoben. „Feuchte Beute“ schafft tatsächlich sein eigenes Genre – irgendwo zwischen Horror, Trash, Provokation und unfreiwilliger Komik. Ein Buch für Leserinnen und Leser mit starken Nerven, offenem Geist und der Bereitschaft, literarisches Chaos nicht nur zu akzeptieren, sondern auszuhalten.
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