Nicht lieferbar

Versandkostenfrei!
Nicht lieferbar
Der neue Roman der internationalen BestsellerautorinWie schön lässt sich von der großen Liebe träumen, in dem einst prächtigen, alten Palazzo. Er liegt in Cagliari, in einem heruntergekommenen Viertel unweit des Hafens. Menschen aus aller Welt leben hier, es ist bunt, lebhaft und laut - eine wilde Mixtur aus Geräuschen, Gerüchen und Zusammengehörigkeitsgefühl. Oben wohnt Mr. Johnson, ein amerikanischer Violinist in den Siebzigern, dem gerade die Frau davongelaufen ist. In der Mitte die träumende Studentin, die uns diese wundersame Geschichte erzählt, unten Anna mit ihrer Tochter Nat...
Der neue Roman der internationalen Bestsellerautorin
Wie schön lässt sich von der großen Liebe träumen, in dem einst prächtigen, alten Palazzo. Er liegt in Cagliari, in einem heruntergekommenen Viertel unweit des Hafens. Menschen aus aller Welt leben hier, es ist bunt, lebhaft und laut - eine wilde Mixtur aus Geräuschen, Gerüchen und Zusammengehörigkeitsgefühl. Oben wohnt Mr. Johnson, ein amerikanischer Violinist in den Siebzigern, dem gerade die Frau davongelaufen ist. In der Mitte die träumende Studentin, die uns diese wundersame Geschichte erzählt, unten Anna mit ihrer Tochter Natascia. Ihre Wohnung ist dunkel und ärmlich, und Anna hat drei Jobs, um das nötige Geld zu verdienen. Sie ist herzkrank, doch als die Idee aufkommt, sie könne sich um Mr. Johnsons Haushalt kümmern, steckt sie ihren weichen, nicht mehr ganz jungen Körper in Reizwäsche, um ihn zu verführen. Ein Reigen beginnt, und die Liebe taucht alles in ein sanftes, mildes Licht ...
Wie schön lässt sich von der großen Liebe träumen, in dem einst prächtigen, alten Palazzo. Er liegt in Cagliari, in einem heruntergekommenen Viertel unweit des Hafens. Menschen aus aller Welt leben hier, es ist bunt, lebhaft und laut - eine wilde Mixtur aus Geräuschen, Gerüchen und Zusammengehörigkeitsgefühl. Oben wohnt Mr. Johnson, ein amerikanischer Violinist in den Siebzigern, dem gerade die Frau davongelaufen ist. In der Mitte die träumende Studentin, die uns diese wundersame Geschichte erzählt, unten Anna mit ihrer Tochter Natascia. Ihre Wohnung ist dunkel und ärmlich, und Anna hat drei Jobs, um das nötige Geld zu verdienen. Sie ist herzkrank, doch als die Idee aufkommt, sie könne sich um Mr. Johnsons Haushalt kümmern, steckt sie ihren weichen, nicht mehr ganz jungen Körper in Reizwäsche, um ihn zu verführen. Ein Reigen beginnt, und die Liebe taucht alles in ein sanftes, mildes Licht ...
Milena Agus wurde in Genua als Kind sardischer Eltern geboren. Heute lebt sie in Cagliari auf Sardinien, wo sie an einer Schule Italienisch und Geschichte unterrichtet. Mit ihrem Roman 'Die Frau im Mond' schrieb sie einen Weltbestseller.
Produktdetails
- dtv Literatur
- Verlag: DTV
- Originaltitel: Sottosopra
- Seitenzahl: 200
- Erscheinungstermin: 21. März 2013
- Deutsch
- Abmessung: 215mm x 143mm x 23mm
- Gewicht: 396g
- ISBN-13: 9783423280136
- ISBN-10: 3423280131
- Artikelnr.: 36814655
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Eigenwillige,exzentrische und doch so liebenswerte Nachbarn
Schauplatz dieses leisen Romans ist ein altes Patrizierhaus im multikulturellen, heruntergekommenen Hafenviertel von Cagliari auf Sardinien. Das ehemals hochherrschaftliche Haus ist in unterschiedlich große Wohnungen aufgeteilt. …
Mehr
Eigenwillige,exzentrische und doch so liebenswerte Nachbarn
Schauplatz dieses leisen Romans ist ein altes Patrizierhaus im multikulturellen, heruntergekommenen Hafenviertel von Cagliari auf Sardinien. Das ehemals hochherrschaftliche Haus ist in unterschiedlich große Wohnungen aufgeteilt. Und genauso unterschiedliche Menschen leben hier. Doch eins ist allen gemeinsam: sie träumen alle auf ihre Art von der großen Liebe .
In der Mitte wohnt die Ich-Erzählerin, eine Literaturstudentin, die nach einer schwierigen Kinder- und Jugendzeit hier gestrandet ist. Diese junge Frau bleibt den ganzen Roman über, bis kurz vor dem Ende namenlos. Erst fast am Schluss erfährt man lediglich ihren vermeintlichen Vornamen.
Die Signora von unten, Anna, bewohnt zusammen mit ihrer Tochter Natascha die ehemalige, dunkle und eher bescheidene Dienstbotenwohnung. Um ihren Unterhalt so halbwegs bestreiten zu können, hat die herzkranke, schon nicht mehr ganz junge Frau gleich mehrere Jobs zu bewältigen.
Die komplette obere, luxuriöse und lichtdurchflutete Etage wird von dem alternden Ehepaar Johnson in Anspruch genommen. Die langjährige Ehe steht vor dem Zerbrechen. Mr. Johnson ist ein zerstreuter, älterer, aber dennoch liebenswerter, ehemals berühmter Violinist, der heute sein Geld mit Auftritten auf Kreuzfahrtschiffen verdient. Mrs. Johnson ist gebürtige Sardin, die aber lieber Amerikanerin sein möchte und ihren Mann nicht mehr richtig versteht. Diesen Haushalt komplettieren noch Sohn und Enkel.
Nach und nach lernen sich die Nachbarn immer besser kennen und verstehen und bilden schließlich eine feste Gemeinschaft, in der irgendwie jeder jeden braucht.
Und so erhält man auch als Leser einen tiefen Einblick in die Schicksale dieser Menschen. Mit leichten und schnörkellosen Worten gelingt es der Autorin, die Hausatmosphäre intensiv und eindringlich einzufangen. Was auf den ersten Blick beinahe alltäglich erscheint, entpuppt sich bald als eher ungewöhnlich. Fast nichts ist hier so, wie es eigentlich sein sollte : alte Menschen entdecken die Liebe und die Leidenschaft, ein berühmter und begabter Musiker, möchte lieber nicht berühmt sein, ein Kind ist weiser und vernünftiger als so mancher Erwachsene , Homosexuelle zeugen ein Kind usw. Kurz gesagt, die Welt steht hier eben auf dem Kopf. Was eigentlich unmöglch scheint, wird auf einmal durchaus vorstellbar. Und am Ende bleibt beim Leser das Gefühl zurück, dass im Grunde genommen doch auch hier alles ganz " normal " ist.
Die einzelnen Charaktere sind zum größten Teil sehr eigenwillig und exzentrisch, ja fast schon kauzig dargestellt, aber alle sind auf ihre Art sehr liebenswert und man schließt sie unwillkürlich ins Herz. Man wünscht allen einfach nur, dass sie glücklich sind.
Obwohl diese Geschichte mit nur knapp 200 Seiten recht kurz ist, bietet sie viel Potential zum Nachdenken und hallt auch nach der Lektüre noch nach.
Weniger
Antworten 4 von 4 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 4 von 4 finden diese Rezension hilfreich
Der einst prächtige alte Palazzo, in einem heruntergekommenen Viertel unweit des Hafens in Cagliari, der alten sardischen Hafenstadt, wurde aufgeteilt in einzelne Wohnungen. Hier leben Menschen aus aller Welt.
Mr. Johnson, ein amerikanischer Violinist in den Siebzigern, ist der Signore von …
Mehr
Der einst prächtige alte Palazzo, in einem heruntergekommenen Viertel unweit des Hafens in Cagliari, der alten sardischen Hafenstadt, wurde aufgeteilt in einzelne Wohnungen. Hier leben Menschen aus aller Welt.
Mr. Johnson, ein amerikanischer Violinist in den Siebzigern, ist der Signore von oben. Er sucht eine Haushälterin, da seine Frau, eine reiche Sardin, ihn verlassen hat. Die Signora von unten ist die herzkranke Anna, die zwei Stockwerke unter ihm wohnt. Im Stockwerk dazwischen wohnt eine Literaturstudentin, die uns diese schöne Geschichte erzählt und von der großen Liebe träumt. Wenn Mr. Johnson auf Kreuzfahrten spielt, gießt sie bei ihm die Blumen. Zusammen mit Anna geht sie zu Mr. Johnson, sie hat ihm Anna für die Stelle als Haushälterin empfohlen.
Anna hat drei Jobs, ihre Tochter Natascia hat studiert, ist aber arbeitslos.
Mr. Johnson stellt Anna als Haushälterin ein. Anna ist sehr zufrieden mit ihrer Arbeit und sie mag Mr. Johnson sehr. Die beiden kommen sich näher und sie zieht bei ihm ein. Eines Tages taucht plötzlich Mr. Johnsons Sohn mit Enkel auf und auch Mrs. Johnson kehrt zurück.
Das Cover ist auffällig gestaltet mit der blauen Tür und der Frau die aus dem Fenster schaut. Bei diesem Blau denke ich gleich ans Meer und ein Blick aufs Cover lädt zum Träumen ein.
Das Buch ist flüssig geschrieben und lässt sich angenehm leicht lesen.
Der Schreibstil ist ganz wunderbar und man fühlt richtig gut die Atmosphäre die dort herrscht. Die Studentin erzählt von ihrer Familie und von den Menschen, die bei ihr im Haus wohnen. Anna ist ihr eine sehr gute Freundin und Ersatzmutter geworden. Auch die anderen Menschen im Haus lernen sich immer besser kennen und sind zu ihrer Ersatzfamilie geworden. Ihr Vater, der eine Affäre mit einer Studentin hatte, hat sich das Leben genommen und ihre Mutter ist geistig verwirrt. Deshalb wurde sie von ihrer Tante großgezogen.
Anna und Mr. Johnsson entdecken die große Liebe. Plötzlich kommt Mrs Johnsson wieder zurück.
Es ist eine sehr gefühlvolle Geschichte um Menschen, die sich um einander kümmern und lieben.
Die junge Studentin glaubt an die große Liebe und hat Angst ihre neue Familie zu verlieren. Sie fängt mit dem Schreiben an.
Die Charaktere sind alle sehr liebenswert dargestellt.
Eine wunderschöne Geschichte über Nachbarn, die zu einer Familie zusammenwachsen und über die Liebe. Alles ist sehr gefühlvoll erzählt.
Hier ist der Link zum Buch auf der dtv-Seite:
http://www.dtv.de/buecher/die_welt_auf_dem_kopf_28013.html?show=downloads#tabs
Weniger
Antworten 1 von 1 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 1 von 1 finden diese Rezension hilfreich
Der Roman wird aus der Ich-Perspektive geschildert; die Hauptperson ist eine Studentin, die eine schwere Bürde mit sich trägt: Ihr Vater hat sich umgebracht und ihre Mutter ist dem Wahnsinn verfallen; so wurde sie in Ihrer Jugend von anderen Personen gemieden und fühlte sich …
Mehr
Der Roman wird aus der Ich-Perspektive geschildert; die Hauptperson ist eine Studentin, die eine schwere Bürde mit sich trägt: Ihr Vater hat sich umgebracht und ihre Mutter ist dem Wahnsinn verfallen; so wurde sie in Ihrer Jugend von anderen Personen gemieden und fühlte sich einsam.
Aber eigentlich handelt der Roman von den Bewohnern eines alten Palazzo der sardischen Hafenstadt Cagliari, in dessen mittlerem Appartement die Studentin wohnt. In der luxuriösen Wohnung über ihr wohnt Mr. Johnson. Unter ihr, in einer sehr ärmlichen Wohnung, lebt Anna, die sich mit mehreren Putzstellen ihr Geld verdient. Da Mr. Johnson, ein begnadeter Geigenspieler, der auf Kreuzfahrtschiffen seine Kunst zum Besten gibt, von seiner Frau verlassen wurde, ist er auf der Suche nach einem „guten Geist“, der sich um ihn und seine Wohnung kümmern soll. Die Protagonistin bringt nun diese Beiden zusammen.
Der Roman erzählt das Leben der Bewohner dieses Hauses.
Wie sie leben, lieben und leiden.
Ich finde dies ist ein schöner Roman, leicht und angenehm zum Lesen.
Man kann sich sehr gut in das südliche Flair einfühlen und -denken.
Ein Roman für romantische Leserinnen.
[Für die kritischeren Leserinnen muss ich allerdings ehrlicher Weise auch sagen, dass der Roman meiner Meinung nach zu oberflächlich ist, er besitzt keinen Tiefgang und bietet nichts zum Nachdenken. Alles wird in so einem Plauderton erzählt. Für jemanden, der diesen Anspruch nicht hat, würde ich sagen: ein sehr schönes Buch = 4 Sterne.]
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Meine Meinung
Die Protagonistin lebt in einem großen Haus, das in mehrere Wohnungen unterteilt wird. Unter ihr wohnt Anna, herzkrank und arm, so dass sie mehrere Jobs gleichzeitig annehmen muss. In der Wohnung oben wohnen die Johnsons, er ein amerikanischer Violinist, bereits älter, …
Mehr
Meine Meinung
Die Protagonistin lebt in einem großen Haus, das in mehrere Wohnungen unterteilt wird. Unter ihr wohnt Anna, herzkrank und arm, so dass sie mehrere Jobs gleichzeitig annehmen muss. In der Wohnung oben wohnen die Johnsons, er ein amerikanischer Violinist, bereits älter, ein musikalische Genie und ein Wirrkopf, sie eine Sardin, was sie allerdings verleugnet. Als Mrs Johnson auszieht, bittet Mr. Johnson die Protagonistin um Hilfe, da er dringend eine Haushälterin sucht. Sie verschafft Anna diesen Posten und daraus entsteht eine Liebesgeschichte.
Die Protagonistin erzählt in Ich-Form, ihren Namen - Alice - erfährt man erst sehr weit hinten, und ich bin mir nicht unbedingt sicher, ob er so stimmt oder nicht. Warum diese Unsicherheit da ist, werdet ihr noch verstehen, aber zuerst mal zurück zu Alice: Alice ist eine Träumerin, sie träumt beispielsweise davon eine Sexgranate zu werden, schreibt Gedichte, sieht sich gerne Schiffe oder den Kuckuck einer Kuckucksuhr an. Ihre Gedanken sind oft schon als philosophisch zu beschreiben und vor allen Dingen der Selbstmord ihres Vaters sowie der Wahnsinn ihrer Mutter haben deutliche Spuren hinterlassen. So sinniert Alice über das Leben, die Liebe, wie es wohl wäre, eine Sexgranate zu sein und ihre Nachbarn. Tatsächlich erfährt man über sie selbst nicht ganz so viel wie beispielsweise über Anna oder deren Tochter Natasche. Man weiß von Alices tragischer Geschichte, man liest ihre Gedanken, man hat ihre Wohnung vor Augen und doch ist sie etwas verschlossen, weil sie sich so sehr auf ihre Außenwelt konzentriert.
Anna hingegen wird deutlich beschrieben, ihre Art, ihre Wirkung, ihr Aussehen, ihre Reaktionen und auch ihre früheren Beziehungen werden Thema. Sie ist ein offenere, schon als naiv zu bezeichnender Mensch, der sich selbst gegenüber viel zu streng ins Gericht geht. Ich mochte ihre Art und Weise, ihre Begeisterung für die Wohnung oben und diese liebevolle Bezeichnung "das gute Zimmer".
Und auch Mr. Johnson ist ein toller Charakter, ich mag seine Eigenarten und seine Schusseligkeit sehr. Es passt einfach zu diesem Menschen, der sich so sehr in Musik verlieren kann, dass er alles rundherum vergisst.
Dies sind nicht die einzigen Charaktere, auch der Sohn der Johnsons oder Annas Tochter Natascha und Alices Verwandtschaft kommen vor, doch das würde zu viel verraten. Ich möchte nur so viel sagen, dass ich jeden dieser Charaktere auf die ein oder andere Weise ins Herz geschlossen habe.
Allein schon die Aufteilung des Hauses ist hier durchdacht, denn die drei Protagonisten kommen aus drei verschiedenen Welten: Anna ist arm, sie lebt unten in einer Kellerwohnung, Alice, die Ich-Erzählerin, kann man schon als guten Mittelstand bezeichnen, daher lebt sie in der Mitte, und die Johnsons, die sind schlicht und ergreifend reich und leben oben in großen lichten Räumen. Und durch die Mitte vermischt sich dann im Laufe des Buches alles. Ob und wie diese Vermischung endet, will ich euch jetzt nicht vorwegnehmen.
Allgemein ist das Buch sehr feinfühlig und auch sehr philosophisch. Jeder Satz war eine Freude und eine Überraschung zugleich. Es gibt Wendungen, die unerwartet sind, und Wendungen, die einfach unglaublich sind.
Gegen Ende des Buches kann man stellenweise nicht einmal unterscheiden, was ist hier Fiktion und was Fiktion in dieser Fiktion. Milena Agus gelingt es, dies so verschmelzen zu lassen, dass ich am Schluss mit einem Fragezeichen zurückblieb. Es ist somit auch eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt, und die lange nachwirkt, weil man einfach darüber grübelt, was denn nun der Wahrheit entsprach. Faszinierend!
Fazit
Eine Geschichte voller Philosophie und Schönheit über die neue Liebe im Alter und was diese alles bewirken kann. Zugleich verschwimmen hier die Grenzen zwischen Wahrheit und Fiktion innerhalb einer Fiktion und dies regt zum Nachdenken an.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Milena Agus erzählt in ihrem neusten Roman „Die Welt auf dem Kopf“ von den persönlichen Verbindungen innerhalb eines Hauses, einem ehemals prächtigen Palazzo in Cagliari. Da ist zunächst einmal die junge Literaturstudentin Alice. Diese hat eine nicht gerade einfache …
Mehr
Milena Agus erzählt in ihrem neusten Roman „Die Welt auf dem Kopf“ von den persönlichen Verbindungen innerhalb eines Hauses, einem ehemals prächtigen Palazzo in Cagliari. Da ist zunächst einmal die junge Literaturstudentin Alice. Diese hat eine nicht gerade einfache Vergangenheit hinter sich. Ihr Vater brachte sich um, ihre Mutter verfiel daraufhin dem Wahnsinn und dadurch wurde ihre Tante ihr Vormund. Dann gibt es da den alten Signore von oben, den reichen, amerikanischen Violinisten Mr. Johnson. Dieser ist gerade von seiner Frau verlassen worden und er sucht eine Haushälterin. Er fragt Alice, ob sie ihm eine nennen könnte. Die empfiehlt die arme Signora von unten, die zwar herzkrank ist, aber drei Jobs bewältigen muss, um das nötige Kleingeld zum Leben zu verdienen für sich und ihre Tochter Natascha. Und so langsam nach und nach verflechten sich die drei Leben immer mehr. Zwischen Anna und Mr. Johnson bahnt sich etwas an. Und auch Alice fängt an, für den Sohn von Mr. Johnson, der urplötzlich mitsamt seinem Sohn Giovannino einzieht, Gefühle zu entwickeln. Da kommt dann aber auf einmal Mrs. Johnson zurück.
Der Schreibstil von Milena Agus ist leicht und flüssig. Man kann das Buch in einem Rutsch durchlesen. Allerdings finde ich es auch recht oberflächlich. Ich konnte mich für keine der kauzigen Gestalten erwärmen. Und gerade Alice, aus deren Sicht das ganze geschildert wird und die einem am nächsten stehen sollte, bleibt sehr farblos. Alles wirkt zudem sehr konstruiert. Es tauchen Probleme auf, die dann auf wundersame Weise sich in Luft auflösen, ohne dass sie wirklich gelöst wurden. Und der Sex spielt mir in dem ganzen Buch eine zu große Rolle und vor allem eine zu männerdominierte. Die einzige Aufgabe der Frau scheint es zu sein, dem Mann zu gefallen - egal wie.
Insgesamt eine nette Urlaubslektüre, wenn man keine großen Ansprüche hat und keinen Wert auf Tiefgang legt. Aber nichts für mich.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich