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Benutzername: Kritikerlady
Danksagungen: 55 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 191 Bewertungen
Bewertung vom 20.05.2018
Agnetas Erbe / Die Frauen vom Löwenhof Bd.1 (6 Audio-CDs)
Bomann, Corina

Agnetas Erbe / Die Frauen vom Löwenhof Bd.1 (6 Audio-CDs)


gut

Im Jahre 1913 ist Agneta 27 Jahre alt und studiert in Stockholm. Sie liebt ihre Freiheit, nachdem vor allem ihre Mutter sie auf dem heimischen Löwenhof in die starren Regeln der Tradition pressen und verheiraten wollte. Doch dann ruft ihre Mutter sie zurück auf den Löwenhof, denn Agnetas Vater und ihr Bruder hatten einen lebensgefährlichen Unfall und sie muss sofort den Hof übernehmen.

Dieser Auftakt der Löwenhof-Saga ist recht kurzweilig, obwohl die Handlung zum größten Teil sehr vorhersehbar ist. Das Rad wird hier nicht neu erfunden, aber mir zumindest hat die Geschichte ganz gut gefallen und mich gut unterhalten. Der Schreibstil ist locker und flüssig und ich konnte der Geschichte gut folgen.Stark störend war jedoch, dass etwa ab der Hälfte der Geschichte Max plötzlich nur noch als der ehemalige Stallmeister bezeichnet wird. Max war jedoch der Verwalter und übernahm nur kurzfristig mal die Rolle des Stallmeisters. Dies ist sehr verwirrend, da der echte Stallmeister auch eine recht große Rolle in der Geschichte hat und hier von der Autorin offenbar die beiden Personen verwechselt wurden. Recht seltsam finde ich auch, dass es im späteren Geschehen eine Zwillingsschwangerschaft gibt, die angeblich völlig problemlos verläuft und wo beide Kinder nach den vollen neun Monaten bei der Geburt drei Kilo wiegen sollen. Ich denke, hier wurden die Grenzen des real Möglichen sehr arg strapaziert.

Viel mehr störte mich, dass es eigentlich eine 08/15-Geschichte ohne jeden Tiefgang ist. Die ganzen Probleme, die Agneta gerade in der damaligen Zeit als Gutsherrin gehabt haben dürfte, werden nicht thematisiert. Die ganze geschäftliche Seite spielt in der Geschichte keine Rolle. Sie muss sich kein einziges Mal gegen Konkurrenten behaupten, sich nie mit männlichen Geschäftsherren auseinander setzen und hat nie finanzielle Probleme. Die ganze Geschichte dreht sich ausschließlich um Agneta, ihre Mutter und die Liebe. Insofern hätte die Handlung zu jeder x-beliebigen Zeit und auch in jedem anderen Land der Erde spielen können. Das finde ich sehr schade, denn es wäre viel Potenzial für mehr da gewesen Obwohl ich die Geschichte daher schön und kurzweilig finde, gebe ich nur eine durchschnittliche Punktzahl, denn sie konnte mich auch nicht fesseln.

Zudem ist die gehörte Geschichte meiner Meinung nach auch keine Familiensaga, da alles fehlt, was einen normalen Liebesroman zu einem Teil einer Saga machen könnte. Es fehlt eben der große Bezug zum Familienunternehmen und es fehlt auch die große Zeitspanne und eine Entwicklung von Agneta. Hier werden gerade einmal zwei Jahre erzählt. Anfangs ist Agneta noch eine Studentin, aber schon im zweiten Kapitel fängt sie an, als Erbin des Löwenhofes aufzutreten und macht dann auch keine echte Entwicklung mehr durch, sondern wechselt höchstens noch die Männer. Der Löwenhof als großes Familienunternehmen bildet hier in der Geschichte gerade mal den Handlungsort und ist kein echter Mittelpunkt. Der Hof scheint sich von allein zu führen. Der Hörer erfährt nur, dass Agneta ab und zu über den Büchern sitzt. Für eine Familiensaga fehlt mir auch, dass es sich um eine größere oder einflußreiche Familie handelt. Die Familie besteht nur aus Agneta und ihrer Mutter. Und die Familie und/oder ihre Traditionen bildet auch nicht das große Thema, sondern ausschließlich Agneta, ihre Liebschaften und vielleicht noch die Konventionen der damaligen Zeit.

Die Sprecherin Nora Jokhosha ist dagegen große Klasse und ich konnte ihr hervorragend lauschen. Sie sprach deutlich in einer angenehmen Tonlage und hat gut intoniert. Die verschiedenen Personen haben von ihr auch unterschiedliche Sprecharten bekommen. So hatte die Mutter etwa immer den leicht affektierten, hochnäsigen Ton, was in der Geschichte auch ansonsten hervorgehoben wurde.

Fazit:
Ein netter Liebesroman ohne Überraschungen, vorgelesen von einer überragend guten Nora Jokhosha

Es sind übrigens 2 MP3-CDs mit 900 min Laufzeit!

Bewertung vom 25.02.2018
Die Vergessenen
Sandberg, Ellen

Die Vergessenen


sehr gut

Manolis Lefteris ist ein Mann für besondere Aufträge und soll für einen Anwalt ein paar Papiere auffinden, die nicht in andere Hände gelangen sollen. Um was es sich handelt, weiß er lange Zeit nicht. Er bricht dafür in die Wohnung von Kathrin Mändler ein, wo er fast von deren Nichte Vera erwischt wird. Vera ist Journalistin, die gerade überlegt, die Frauenzeitschrift zu verlassen, wo sie versauert. Vera spürt, dass in die Wohnung eingebrochen worden ist, und sieht die Sachen ihrer Tante durch, die wenige Tage vorher mit einem Schlaganfall ins Krankenhaus gekommen ist. Dabei stößt sie auf Dokumente aus der Vergangenheit ihrer Tante, die zum Ende des Nazi-Regimes als Krankenschwester in einer Anstalt für geistig Behinderte und psychisch Kranke gearbeitet hat. Vera beginnt, über das Leben ihrer Tante und ihre Arbeit nachzuforschen, während Manolis ihr weiterhin auf den Fersen ist.

Der Roman beginnt sehr langsam und langatmig. Etwa ein Viertel des Buches war schon vorüber, bevor es endlich in Fahrt kam. Bis dahin lernte man Vera kennen, ihre demotivierende Beziehung mit einem Mann, der sie betrog, ihre langweilige Arbeit für die Zeitschrift Amelie, bei der ihr Talent über Mode und verschiedenste Yoga-Formen verkümmerte. Dazu kam ihre notorische Unentschlossenheit. Sie konnte sich lange nicht dazu entscheiden, den Mann zu verlassen oder die Zeitschrift, da sie eigentlich auch wieder die Sicherheit, die ihr beide boten, liebte. So steht sie erst mal überall zwischen den Stühlen, schreibt an einem Plan, Amelie zu modernisieren, um sich damit für einen Chefposten zu bewerben, und hat gleichzeitig ein Vorstellungsgespräch bei einer anderen Zeitschrift. Man lernt auch Manolis kennen und ich hatte zuerst keine Ahnung, warum er in allen Einzelheiten beleuchtet wurde. So erfährt man dann, dass Manolis schon als Kleinkind mit der schlimmen Vergangenheit seines Vaters konfrontiert wurde, der ebenfalls als kleines Kind mit ansehen musste, wie seine Familie von Nazis gefoltert und abgeschlachtet wurde.

Dieser Anfang hat mich wirklich zermürbt und ich war versucht, einiges einfach quer zu lesen oder zu überschlagen. Diese ganze Tretmühle, in der Vera steckte, interessierte mich nicht wirklich und hatte letztendlich auch nicht so viel mit der eigentlichen Story zu tun. Ich finde, da hätte man die Geschichte stark straffen können, ohne dass etwas fehlte. Und Manolis‘ Probleme hätten auch gut später thematisiert werden können, denn dann hätte ich sie besser einordnen und verstehen können. So standen sie erst mal alleine und man fragt sich, warum davon erzählt wird.

Wenn man den Anfang aber erst einmal überstanden hat, dann entdeckt man eine wirklich spannende Geschichte über die deutsche Vergangenheit. Allerdings ist es auch ein sehr schwer zu ertragendes Thema, denn in der Anstalt wurden die Insassen getötet, indem man sie einfach verhungern ließ. Die Autorin schafft es hervorragend, dieses Thema sehr gefühlvoll aufzubereiten, sodass der Leser die ganze Tragweite mitbekommt auch ohne dass andere „Behandlungen“ wie Menschenversuche thematisiert werden, die es damals leider auch gab. Richtig gut wird das damalige Geschehen sowie auch der Umgang in der Nachkriegszeit mit den Naziverbrechen beschrieben, wo diese kaum zu fassenden Taten einfach unter den Teppich gekehrt wurden.

Letztendlich habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen. Es ist eine richtig gut geschriebene Geschichte, wenn man den etwas langatmigen Anfang einmal weg lässt. Ich kann verstehen, wenn man nicht immer an die damalige Zeit erinnert werden will, doch hier geht es auch darum, wie und warum Veras Tante damals tat, was sie eben tat, wie Manolis und sein Vater mit den Folgen des Verbrechens an ihrer Familie weiter lebten und wie gut es den damaligen Tätern erging. Sehr gut fand ich, dass die Autorin sich die ganze Zeit über nur auf Kathrin und ihr kleines Umfeld konzentriert.

Fazit:
Ein sehr guter Roman über ein sehr schweres Thema, der nur langsam in Fahrt kommt

Bewertung vom 15.01.2018
Glanz der Dämmerung - Götterleuchten 3 (Gekürzt) (MP3-Download)
Armentrout, Jennifer L.

Glanz der Dämmerung - Götterleuchten 3 (Gekürzt) (MP3-Download)


gut

In diesem dritten Band um die Halbgöttin Josie und Seth, der im letzten Band zum Göttermörder geworden ist, geht es in erster Linie darum, dass sich die beiden zusammen mit den anderen Halbgöttern gegen die Titanen zur Wehr setzen müssen. Hyperion hat es vor allem auf Josie abgesehen und fügt ihr schweren Schaden zu, aber auch andere Kreaturen der Unterwelt machen der Gruppe der Halbgötter das Leben schwer. Seth muss alle seine Kräfte aufbieten, um seine Geliebte zu retten.

Ich habe die ersten beiden Bände nicht gelesen und hatte damit große Schwierigkeiten, mich in die Geschichte hinein zu lesen. Es wird so gut wie nichts erklärt, Quereinsteiger haben es hier wirklich nicht leicht und ich kann es ihnen nicht empfehlen, diesen Band als erstes zu lesen.

Diese Buchreihe ist als Jugendbuch gedacht und als solches würde ich es auch einordnen. Seth und Josie sollen zwar Anfang 20 sein, aber sie benehmen sich eher wie unreife, liebestolle Teenager. Als Erwachsene fand ich es teilweise recht schwer zu ertragen. Sie können auch die Hände nicht voneinander lassen, was teils recht plastisch beschrieben wird. In diesen Situationen fand ich es schade, dass die Autorin es nicht schaffte, mich als Leserin emotional zu berühren oder so etwas wie Begehren zu wecken. Es wurde meiner Meinung nach nur relativ platt beschrieben, was die beiden gerade fühlen und tun – ich konnte da nur mit den Augen rollen und hätte gerne weiter geblättert, obwohl ich solchen Szenen nicht grundsätzlich abgeneigt bin. Insoweit gefiel mir der Schreibstil einfach nicht. Und völlig irritiert war ich immer, wenn Seth mit den anderen Halbgöttern sprach, denn diese siezten ihn! Das machte keinen Sinn und ich verstand es einfach nicht!

Von der Handlung her war ich ziemlich überrascht. Ich hatte mir etwas anderes vorgestellt. Gefunden habe ich hier in erster Linie eine Liebesgeschichte um Josie und Seth. Die Liebe der beiden ist eindeutig der Schwerpunkt dieses Buches, der Kampf gegen die Titanen bildet nur den Rahmen dafür. Theoretisch hätten die beiden auch zwei College-Studenten sein können. Das Fantasy-Element und die Geschichte um die Götter etc. ist für meinen Geschmack viel zu sehr vernachlässigt worden. Besondere göttliche Fähigkeiten und Eigenheiten, kommen in der Liebesbeziehung nicht vor. Da hätte ich mir sehr viel mehr gewünscht, das Potenzial wäre vorhanden gewesen.

Insgesamt gefiel mir die Geschichte nicht so gut. Die Liebesgeschichte hat mich nicht fesseln können, die Geschichte um Götter, Titanen, Schatten, Dämonen, Nymphen und dergleichen blieb mir zu blass, oberflächlich und wurde auch zu sehr in den Hintergrund gerückt. Im Mittelteil fehlte mir auch einfach Handlung, nach einem actionreichen Anfang ging es mehrere CDs lang nur um Seth und Josie und dass sie die Hände nicht voneinander lassen können.

Sehr gut gefallen haben mir dagegen die beiden Sprecher! Anfangs überwog der Sprechanteil von Merete Brettschneider und der gesprochene Anteil von Jacob Weigert kam mir fast wie ein Fremdkörper vor. Zum Ende hin änderte sich dies jedoch und auch er gefiel mir immer besser. Viele meiner Schwierigkeiten mit dem Buch könnten auch damit zusammen hängen, dass es sich bei dem Hörbuch um eine gekürzte Fassung handelt, sodass ich dieses trotz der tollen Sprecher nicht unbedingt empfehlen kann.

Fazit: eher etwas für Fans der Reihe, nix für Quereinsteiger oder Fantasy-Freunde

Bewertung vom 05.01.2018
Die drei ??? und der Phantomsee / Die drei Fragezeichen Bd.18 (eBook, ePUB)
Arden, William

Die drei ??? und der Phantomsee / Die drei Fragezeichen Bd.18 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Justus‘ Onkel hat eine alte Seemannstruhe gekauft. Darin findet Justus einen alten Brief. Noch bevor sie die Truhe nach Hause bringen können, will ein gewisser Java-Jim die Truhe haben, denn angeblich gehöre sie ihm. Er kann es jedoch nicht beweisen und so kommt die Kiste zum Trödelplatz. Dort findet Justus in einem Geheimfach ein altes Buch. Die Neugier der Detektive ist geweckt und sie beginnen zu ermitteln, wem die Kiste gehört hat und was es mit dem geheimnisvollen Buch auf sich hat.

Mir hat die Geschichte sehr gefallen: eine ganz klassische Schatzjagd, in der nur die Schatzkarte mit dem Kreuz fehlt. Es war richtig spannend und der Leser konnte schön mitfiebern. Dazu kam dann immer wieder der seltsame Java-Jim.

Fazit:
Moderne Schatzjagd

Bewertung vom 05.01.2018
Die drei ??? und die singende Schlange / Die drei Fragezeichen Bd.15 (eBook, ePUB)
Carey, M.V.

Die drei ??? und die singende Schlange / Die drei Fragezeichen Bd.15 (eBook, ePUB)


sehr gut

Die drei Detektive treffen mit Allie zusammen, als diese gerade mit ihrem Pferd unterwegs ist. Kurz darauf beauftragt diese die Jungs, weil irgendetwas mit ihrer Tante nicht stimmt und sie den sehr seltsamen Asmodi in ihr Haus geholt hat. Dieser hält irgendwelche seltsamen Zusammenkünfte ab, in deren Verlauf ein furchteinflössender Gesang durch das Haus schallt. Die Bediensteten haben deshalb schon Reißaus genommen. Die drei Detektive beginnen zu ermitteln.

Ich fand die Geschichte recht spannend und eine recht typische Geschichte um die drei Jungen. Es gibt ein mysteriöses Rätsel, das einen Erwachsenen nicht unbedingt interessieren würde, und dieses wird nach und nach aufgeklärt. Wieder mal geht es auch darum, bei etwas Unheimlichem, Angsteinflössendem sich nicht beirren zu lassen und einfach hinter die Fassade zu gucken. So kommt man dahinter, dass man gar keine An
Zu bemängeln habe ich diesmal, dass ein Einbruch der drei Detektive als recht harmlos dargestellt wird. Und Peter hat dieses Mal seltsamerweise gar nicht so viel Angst wie sonst, was ein bisschen gegen seinen eigentlichen Charakter als Hasenfuß spricht. Dagegen besticht Allie als recht charakterstark, die sogar Justus Kontra geben kann.

Fazit:
Eine tolle Geschichte um ein mystisches Rätsel

Bewertung vom 05.01.2018
Die drei ??? und die rätselhaften Bilder / Die drei Fragezeichen Bd.16 (eBook, ePUB)
Arden, William

Die drei ??? und die rätselhaften Bilder / Die drei Fragezeichen Bd.16 (eBook, ePUB)


sehr gut

Als Justus mit seinem Onkel bei Professor Carswell den Nachlass eines verstorbenen Malers abholen soll, ist er sich sicher, dass er eine dunkle Gestalt gerade in das Haus hat einbrechen sehen. Erst glauben ihm die Erwachsenen nicht – bis Hal, der Sohn vom Professor, um Hilfe ruft. Als zudem nur kurze Zeit später einige seltsame Leute nach den Bildern des toten Malers fragen und diese unbedingt in ihren Besitz bringen wollen, beginnen die drei Detektive zu ermitteln.

Ich weiß nicht genau, warum, aber ich fand, dass die handelnden Personen dieses Mal alle recht blass blieben mit Ausnahme der doch recht übertrieben dargestellten ausländischen Personen, die die Bilder unbedingt haben wollten. Erst zum Schluss blitzt Justus‘ Genie auf, als er das Rätsel schließlich löst. Aber bis dahin war ich doch eher verwirrt, als dass sich vor meinem inneren Auge ein Rätsel so langsam entwirrte.

Mir gefiel, dass am Anfang erst mal keiner Justus glauben wollte. Ich fand diese Szene recht realistisch, denn Erwachsene wollen oft ihren Kindern nicht glauben, wenn diese etwas erzählen, und dabei wurde eben mal wieder deutlich, dass auch Justus eben nur ein Teenager ist, der sich mit solch alltäglichen Problemen herumschlagen muss. Das Ende war dann auch recht schön, denn es war aus meiner Sicht ein klassisches Rätsel. Doch der Weg dahin war manchmal etwas langatmig.

Fazit:
Guter Anfang, gutes Ende – dazwischen naja

Bewertung vom 05.01.2018
Die drei ??? und der rasende Löwe / Die drei Fragezeichen Bd.12 (eBook, ePUB)
West, Nick

Die drei ??? und der rasende Löwe / Die drei Fragezeichen Bd.12 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Die drei Detektive werden mal wieder von Alfred Hitchcock benachrichtigt, dass ein Freund von ihm Hilfe braucht, denn ein oft für Filmszenen eingesetzte Löwe George verhält sich in letzter Zeit merkwürdig und ist manchmal plötzlich recht angriffslustig. Sie beginnen zu ermitteln und geraten gleich in Gefahr, denn sie stehen George plötzlich gegenüber. Aber nicht nur George streift ungesichert durch das Anwesen von Jim Hall, sondern auch ein Gorilla sitzt nicht in seinem Gehege. Alles erscheint recht verwirrend, denn ständig will auch jemand die Eisenstangen kaufen, die Onkel Titus mit einigen Tierkäfigen von Jim Hall erworben hat. Und es werden horrende Preise dafür geboten! Die drei Detektive beginnen zu ermitteln.

Ich fand die Geschichte spannend und auch witzig, auch wenn es mich anfangs fast nervte, wenn wieder mal jemand die Eisenstangen kaufen wollte. Aber das entwickelte sich fast zum Running Gag, denn entweder waren die Eisenstangen nicht da oder sie sollten zu einem enormen Preis verkauft werden oder auch gar nicht, weil damit Tierkäfige repariert werden sollten. Allerdings war die Lösung für mich relativ früh klar, wobei es vielleicht damit zu tun hatte, dass ich kein Kind mehr bin und damit nicht zur eigentlichen Zielgruppe gehöre. Ich wusste nur nicht, wer genau der oder die Täter waren.

Fazit:
Spannung und Witz in einem

Bewertung vom 22.12.2017
Die drei ??? und die flammende Spur / Die drei Fragezeichen Bd.22 (eBook, ePUB)
Carey, M.V.

Die drei ??? und die flammende Spur / Die drei Fragezeichen Bd.22 (eBook, ePUB)


weniger gut

Justus bedient gerade Mr. Potter, einen bekannten Töpfer der einige Dinge kaufen will, als ihn Fremde nach dem Weg zum Hilltop House fragen. Justus erklärt ihnen den Weg – danach geht es Mr. Potter nicht gut. Justus holt ihm ein Glas Wasser, aber Mr. Potter ist verschwunden, als er zurückkommt. Als Justus ihn zu Hause besuchen will, um sich zu vergewissern, dass es ihm gut geht, kommt er dazu, als in dessen Haus gerade eingebrochen wird und er wird niedergeschlagen. Mrs. Dobson, die Tochter von Mr. Potter, hält daraufhin Justus für den Einbrecher, als sie ihren Vater besuchen will. Justus klärt sie auf und hilft ihr später, ihre Sachen ins Haus ihres immer noch verschwundenen Vaters zu bringen. Da sieht Mrs. Potter plötzlich grüne, flammende Fußspuren auf dem Küchenfußboden. Die drei Detektive beginnen zu ermitteln.

Die Geschichte beginnt zu Anfang sehr spannend und ich war sehr interessiert daran, was es mit den grünen, flammenden Fußspuren auf sich hat. In einem ziemlichen Gewirr mit jeder Menge rumänischer Staatsbürger geht diese Flammenspur jedoch mehr oder weniger unter. In der ganzen Geschichte ist die Flammenspur nur eine winzige Nebensache, den Titel finde ich daher auch irreführend.

Obwohl ich mehrmals zurückgegangen bin und die Geschichte noch einmal gelesen habe, habe ich sie letztendlich leider kaum verstanden. Sie war mir einfach zu kompliziert und es spielten für mich zu viele Einzelheiten mit, die ich gar nicht alle verstanden habe und mitbekam.

Fazit:
Ein sehr komplexer und für mich eher verwirrender Fall

Bewertung vom 14.11.2017
Stimme der Toten / Judith Kepler Bd.2
Herrmann, Elisabeth

Stimme der Toten / Judith Kepler Bd.2


gut

Die Tatortreinigerin Judith Kepler soll die Spuren eines Toten in einer Bank beseitigen. Dort hat sich angeblich jemand selbst umgebracht. Beim Reinigen entdeckt Judith dann allerdings Hinweise, die einen Selbstmord eher ausschließen und dafür auf einen Mord hinweisen. Sie meldet es der Polizei. Dadurch zieht sie die Aufmerksamkeit einiger Leute auf sich – und schon steckt sie mitten in einem Geflecht aus ihrer Vergangenheit, Geheimdiensten, russischen Hackern und einem Angriff auf die Weltwirtschaft.

Ich hatte vor diesem Buch bereits den ersten Band gelesen und war gespannt, ob der zweite mir mehr zusagen würde. Im ersten Band wurde es mir am Schluss einfach etwas zu viel, ich kam nicht mehr mit. Dazu kam, dass Judith mir nicht wirklich sympathisch war. In diesem zweiten Band wurde ich mit Judith ein klein bisschen mehr warm. Insbesondere ihre Sorge um Tabea hat dies bewirkt. Aber ansonsten habe ich immer noch so meine Probleme mit ihr. Sie ist und bleibt einfach kein Mensch, mit dem ich gerne meine Freizeit verbringen möchte oder mit dem ich mich gar identifizieren kann. Den ersten Band sollte man gelesen haben, aber es ist nicht zwingend notwendig, um der Geschichte folgen zu können.

Dieser zweite Band stellt diesmal nicht nur Judith und ihre Vergangenheit in der DDR in den Mittelpunkt, sondern es geht diesmal dann doch um sehr viel mehr, auch wenn dies wieder thematisiert wird. Und wenn Judith im ersten Band wenigstens noch manchmal selbst agiert hat, so handelt sie diesmal weniger. Die Handlungen passieren eher um sie herum und Judith reagiert nur. Auch dies ist nicht ganz mein Geschmack.

Geärgert hat mich hier auch wieder, dass das Buch scheinbar versucht, mit dem derzeit populären Thema Tatortreinigung und –ermittlung das Buch als Kriminalroman mit diesem Themenschwerpunkt zu vermarkten. Doch wie im ersten Band ist dies gerade mal der Aufhänger und hat ansonsten eher nichts mit dem Thema zu tun, denn es handelt sich eher um einen Agententhriller. Aber ich nehme mal an, das Buch verkauft sich mit einer Tatortreinigerin bzw. Cleanerin als Hauptperson eben besser, als wenn es sich nur um eine Putzkraft mit Zusatzausbildung handelt.

Insgesamt ist es meiner Meinung nach eine durchschnittliche Geschichte. Mir sind es einfach zu viele Themen durcheinander, Judith gefällt mir als Mensch nicht unbedingt und auch diesmal ist es eben nicht das angekündigte und beworbene Thema. Deshalb gibt es von mir auch nur eine durchschnittliche Punktzahl, wobei diese Beurteilung vor allem auf meinem persönlichen Geschmack beruht und ich verstehen kann, wenn andere Leser es besser finden.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 05.11.2017
Die drei ??? und der unheimliche Drache / Die drei Fragezeichen Bd.9 (eBook, ePUB)
West, Nick

Die drei ??? und der unheimliche Drache / Die drei Fragezeichen Bd.9 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Alfred Hitchcock hat einen neuen Fall für die drei Fragezeichen. Es geht um einen verschwundenen Hund. Allerdings scheint in den Fall auch ein Drache verwickelt zu sein, der in den Höhlen und Gängen unter dem Haus des Hundebesitzers haust. Entgegen Peters Bedenken übernehmen die drei den Fall und fangen an zu ermitteln, wobei sie bei den Nachbarn anfangen. Unter diesen finden sie einen ausgesprochenen Hundehasser und dann einen Mann, der sie vor dem Strand und den Höhlen warnt, denn sie seien sehr gefährlich. Dass sein Nachbar einen Drachen gesehen haben will, überrascht ihn seltsamerweise nicht. Als sie dann die Höhlen untersuchen wollen, machen sie interessante Entdeckungen.

Ich finde die Geschichte sehr spannend und lese oder höre sie gerne immer wieder. Sie zeigt mal wieder sehr gut, wie Angst geschürt wird, um die Leute fern zu halten und um die Wahrheit zu verbergen. Und als die Angst überwunden und das Köpfchen eingeschaltet wird, kommt mal wieder heraus, dass es eigentlich keinen Grund für die Angst gab.

Schade fand ich, dass die Angst von Peter einfach von den anderen ignoriert wurde. Es wurde auf seine berechtigten Bedenken einfach nicht eingegangen. Ich denke, das hätte man etwas diplomatischer lösen können und auch dem jungen Leser beibringen können, dass man auch Angst ernst nehmen sollte.

Fazit: Ein toller, spannender Fall!