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Benutzername: Kritikerlady
Danksagungen: 61 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 207 Bewertungen
Bewertung vom 15.10.2017
Die drei ??? und der Fluch des Rubins / Die drei Fragezeichen Bd.3 (eBook, ePUB)
Arthur, Robert

Die drei ??? und der Fluch des Rubins / Die drei Fragezeichen Bd.3 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Alfred Hitchcock vermittelt den drei Fragezeichen den Jungen Gus August, der aus einem Brief seines verstorbenen Vorfahren Horatio August nicht schlau wird, denn dieser hinterließ ihm ein Rätsel in Gedichtform. Recht schnell haben die drei Jungen eine Idee, was der Tote gemeint haben könnte, und machen sich auf die Suche nach einem schon Jahrzehnte verschollenen, verfluchten Rubin. Die Suche wird dabei nicht nur dadurch erschwert, dass Horatio es ihnen nicht ganz so leicht gemacht hat, wie sie hofften, sondern auch durch zwei weitere Schatzjäger, die den Rubin zuerst finden wollen.

Die Geschichte ist so ganz nach meinem Geschmack, denn der Leser ist gleich im Geschehen drin und man kann sehr gut mitraten. Ganz nebenbei wird auch noch ein bisschen Wissen vermittelt über römische Geschichte. Witzig finde ich, dass hier mal wieder Peter seine Rolle als Angsthase sehr genau nimmt und mehrmals darauf drängt, dass sie den Fall nicht weiter bearbeiten und den Rubin nicht suchen, denn ihm wird angst und bange aufgrund des Fluches und der Gefährlichkeit eines der anderen Schatzjäger.

Fazit
Eine spannende Schatzjagd mit Köpfchen

Bewertung vom 15.10.2017
Die drei ??? und die silberne Spinne / Die drei Fragezeichen Bd.26 (eBook)
Arthur, Robert

Die drei ??? und die silberne Spinne / Die drei Fragezeichen Bd.26 (eBook)


weniger gut

Die drei Fragezeichen lernen bei einem Beinahe-Unfall Lars Holmqvist kennen, der ein paar Tage später sein Erbe, die Magnus-Werke Magnusstad in Texas, antreten soll. Lars lädt die drei Jungen spontan nach Texas ein, wo sie ihm auch gleich darauf bei der Suche nach der silbernen Spinne helfen können, dem Wahrzeichen der Familie Holmqvist. Ohne dieses Schmuckstück kann Lars sein Erbe nicht antreten und sein größter Widersacher wird die Firma übernehmen. Damit haben die drei Fragezeichen dann auch einen Auftrag, bei dem sie ganz schön einstecken müssen. Besonders Bob bekommt diesmal so einiges ab. Und die drei Jungen werden auch noch selbst verdächtigt, die Spinne gestohlen zu haben. Das können sie natürlich nicht auf sich sitzen lassen und setzen alles dran, den Fall zu klären und Lars sein Erbe zu sichern.

Die Geschichte ist diesmal recht rasant und erinnert eher an eine Verfolgungsjagd als an eine Schatzsuche bzw. ein Rätsel, das zu lösen ist. Die Spinne ist mal da und mal weg, ohne dass es aber ein Rätsel ist, wo sie ist, sondern es ist eher eine Suche nach einem verlegten Gegenstand. Sie kann überall und nirgends sein, ohne dass es einen Hinweis gibt. Das fand ich etwas schade, denn an sich rate ich ja gerne mit. Wenn die drei sich aber nur suchend umsehen, habe ich als Leser nicht ganz so viel davon.

Ansonsten ist die Geschichte ganz nett, aber sie haut mich nicht vom Hocker. Ich finde die ganze Geschichte etwas übertrieben, vor allem als dann eine Art Wahrheitsdroge eingesetzt wird, um die Jungen zum Reden zu bringen. Das erinnert doch mehr an Geheimdienstkrimis und nicht an ein Jugendbuch um drei minderjährige Jungen.

Fazit
Etwas übertriebene Verfolgungsjagd um ein Insekt

Bewertung vom 14.10.2017
Die drei ??? und die Geisterinsel / Die drei Fragezeichen Bd.11 (eBook, ePUB)
Arthur, Robert

Die drei ??? und die Geisterinsel / Die drei Fragezeichen Bd.11 (eBook, ePUB)


weniger gut

Peters Vater dreht einen Film auf einer Insel, die bekannt ist, dass es dort spukt. Dafür setzt er einen Freizeitpark instand. Solange müssen die Filmaufnahmen ruhen. Die drei Fragezeichen sollen in dieser Zeit offiziell drei tauchbegeisterte Jugendliche darstellen für einen anderen Film, inoffiziell aber ermitteln, wer die Filmaufnahmen sabotiert. Interessant ist natürlich auch, was es mit dem Spuk auf sich hat. Die Geheimhaltung, dass die drei Detektive sind, funktioniert dann aber überhaupt nicht. Jeder weiß über die drei Detektive Bescheid und sie geraten gleich in Gefahr. Und der Spuk erscheint ihnen sehr real.

Die Geschichte beginnt gleich sehr rasant und zugleich mysteriös. Woher wissen alle von den drei Detektiven? Wieso setzt sie ein angeblicher Mitarbeiter des Films bei Sturm auf der Geisterinsel aus? Und woher wusste der Junge Chris, wo er die drei Fragezeichen retten musste? Und wieso sehen sie gleich am ersten Abend schon die spukende Sally Ferrington auf dem Karussell sitzen, das sich wie von Geisterhand plötzlich bewegt? Für mich war es am Anfang erst mal zu viel, ich fühlte mich ziemlich verwirrt und musste einiges noch mal nachlesen. Dann kam ich aber einigermaßen in die Geschichte hinein und einige Dinge klärten sich dann recht schnell. Dafür kam dazu, dass es auf der Insel nicht nur spuken soll, sondern dass sie auch noch eine alte Pirateninsel ist und es einen versteckten Goldschatz geben soll, von dem immer mal wieder einige Münzen angespült werden.

Mir waren das wieder zu viele Rätsel auf einmal und ich fühlte mich anfangs erschlagen von den vielen Ungereimtheiten. Und es kamen dann noch weitere Rätsel dazu, denn es wurde auch noch ein Geldtransporter vor vielen Jahren überfallen. Die Täter waren seit kurzem wieder frei, aber die Beute hat man nie gefunden. Ich denke, ein bisschen weniger hätte es hier auch getan.

Auch mit der Auflösung war ich diesmal nicht glücklich, zumindest mit der des Spukes um Sally Ferrington. Das war mir zu einfach und banal, auch wenn es sich in die Auflösung der anderen Rätsel gut einfügte.

Fazit:
Ziemlich viel durcheinander und nicht jedes Rätsel hat eine spannende Auflösung

Bewertung vom 11.10.2017
Die drei ??? und der verschwundene Schatz / Die drei Fragezeichen Bd.10 (eBook, ePUB)
Arthur, Robert

Die drei ??? und der verschwundene Schatz / Die drei Fragezeichen Bd.10 (eBook, ePUB)


gut

Die drei Fragezeichen besuchen gerade eine Juwelen-Ausstellung, als sie mitbekommen, wie ein goldener Gürtel gestohlen wird. Sie bieten ihre Hilfe an, aber die wird abgelehnt, weil man sich nicht von Kindern helfen lassen will, sondern echte Ermittler fordert. Da kommt es ihnen gerade recht, als Alfred Hitchcock anruft und ihnen erzählt, dass eine befreundete Schriftstellerin von Gnomen belästigt wird und Hilfe braucht. Sie machen sich auf den Weg zu ihr. Kaum angekommen, sehen sie auch schon einen Gnom, der zum Fenster herein guckt, aber fliehen kann, bevor sie seiner habhaft werden können. Der Ehrgeiz der drei Detektive ist geweckt.

Ich finde es erfreulich, dass die drei Detektive mal abgewiesen werden, weil sie nicht ernst genommen werden. Es lässt die Geschichte realistischer erscheinen. Leider wurde dieser Eindruck dann wieder zunichte gemacht, als kurze Zeit später die Entschuldigung für dieses Verhalten erfolgt, ohne dass es einen nachvollziehbaren Grund dafür gibt, denn die drei Detektive haben zu dem Zeitpunkt auch noch nichts vorzuweisen.

Die Geschichte um die Gnome fand ich anfangs sehr lustig. Die Vorstellung, wie vier Gnome dort nachts im Garten spielen und Bocksprünge machen, fand ich sehr erheiternd. Doch dass dahinter wieder ein ernster Hintergrund stecken würde, war eigentlich klar. Doch schnell war es dann auch nicht mehr lustig, sondern recht spannend.

Ich fand die Geschichte mäßig spannend. Auf die ganze lange Verfolgungsjagd hätte ich gut verzichten können bzw. sie hätte nicht so lang sein müssen. Dass es am Ende gut ausgehen würde, war ja abzusehen. Und dass Justus am Ende auch noch den Raub des goldenen Gürtels aufklärt, war ebenfalls klar, doch man konnte leider kaum mit rätseln, außer dass abzusehen war, wer wohl die Täter sein würden.

Fazit:
Eine durchschnittliche ???-Geschichte, die mehr Potenzial gehabt hätte

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 08.10.2017
Die drei ??? und der grüne Geist / Die drei Fragezeichen Bd.14 (eBook, ePUB)
Arthur, Robert

Die drei ??? und der grüne Geist / Die drei Fragezeichen Bd.14 (eBook, ePUB)


weniger gut

Bob und Peter und ein paar weitere Männer wollen das Haus des verstorbenen Mathias Green besichtigen. Dabei hören sie plötzlich Schreie und sehen einen grünen Geist, der dann in der Wand verschwindet. Die Geschichte ist der große Aufhänger am nächsten Tag in der Zeitung. Kommissar Reynolds, der bereits am Abend vorher von Bob und Peter informiert wurde, kontaktiert die drei Fragezeichen, um Genaueres zu erfahren, und sie sehen sich noch einmal im Haus um. Dabei finden sie neben den Überresten von Greens chinesischer Frau, die er nach ihrem Tod im Haus einmauern ließ, um sie in seiner Nähe zu haben, eine seltsame Perlenkette. Die Nachfahren Greens laden Bob und Peter nach San Francisco ein, um von ihnen als direkten Augenzeugen Näheres über Mathias zu erfahren, den sie für den Geist halten. Justus ermittelt derweil weiter in Rocky Beach.

Ich war wirklich gespannt darauf, was es mit dem grünen Geist auf sich hat und dachte, dass sich die Geschichte hauptsächlich darum dreht. Aber leider war der Geist nur der Aufhänger für eine ganz andere Geschichte, die sich hauptsächlich um die Perlenkette dreht. Die Auflösung, was es mit dem Geist auf sich hatte, kommt nur am Ende einmal kurz vor.

Schade finde ich hier auch, dass Justus fast nur eine untergeordnete Nebenrolle spielt. Die Geschichte spielt sich eigentlich nur bei Peter und Bob ab. Die beiden sind zwar immerhin die Mehrheit der Detektive, aber es fehlt eben das Besondere, was hauptsächlich Justus zu den Geschichten beiträgt. Und Peter und Bob ermitteln auch kaum, sondern erfahren anlässlich ihres Aufenthalts auf dem Weingut nebenbei einiges, ohne sich wirklich um Aufklärung zu bemühen, bzw. andere Personen handeln. Es wäre hier die Chance gewesen, die beiden näher vorzustellen und ihnen mehr Persönlichkeit zu verleihen, damit sie nicht immer nur der Anhang von Justus sind und in seinem Schatten agieren. Aber genau dies wurde leider versäumt, was ich sehr schade finde.

Die Geschichte um die Perlen und warum jemand so gierig hinter ihnen her ist, hat mich nicht wirklich überzeugt. Sie passt aber irgendwie zu einem Chinesen.

Fazit:
Meiner Meinung nach eine der schwächeren Geschichten der Anfangszeit

Bewertung vom 08.10.2017
Die drei ??? und die flüsternde Mumie / Die drei Fragezeichen Bd.2 (eBook, ePUB)
Arthur, Robert

Die drei ??? und die flüsternde Mumie / Die drei Fragezeichen Bd.2 (eBook, ePUB)


gut

Alfred Hitchcock reicht an die drei Fragezeichen diesmal einen Fall weiter, in dem er von Professor Yarborough um Hilfe gebeten wurde. Es geht um eine flüsternde Mumie. Als die drei Jungen die Mumie das erste Mal besichtigen, werden sie fast von einer umstürzenden Statue verletzt. Dabei hören sie zum ersten Mal vom Fluch des Ra-Orkon. Als sie gerade mehr davon erfahren, stürzt auch noch eine Maske von der Wand. Der Instinkt der drei Detektive ist geweckt und sie beginnen sofort mit ihren Untersuchungen. Dabei stolpert Peter fast über einen Mann, der das Gebäude beobachtet hat und in arabischer Sprache schreit.

Die Geschichte beginnt recht rasant. Es gibt mehrere Vorfälle, bei denen sie fast schwer verletzt worden wären. Die ersten Theorien von Justus, warum die Mumie flüstern könnte, erweisen sich als falsch. Dafür erfahren sie eine Menge über die Mumie von Ra-Orkon. Und rasant geht es weiter, unter anderem mit einer Verfolgungsjagd.

Die Geschichte finde ich teilweise ein wenig überladen. Die Mumie und ihr Flüstern allein hätten mir genügt und auch eine schöne Geschichte ergeben. Aber es kommen noch eine entlaufene Katze dazu und ein Wahrsager sowie eine lybische Familie. Das alles macht es für mich ein wenig unübersichtlich und ich wäre fast durcheinander gekommen, wer nun welche Interessen verfolgt und Ra-Orkon für sich haben will.

Die Geschichte erinnert mich ein klein wenig an einen Film mit Indiana Jones. Auch da gibt es viel Action, aber nicht ganz so viele Informationen und die Logik bleibt manchmal auf der Strecke. Hier ist es ganz ähnlich. Die drei Detektive ermitteln für mein Gefühl zu wenig und es ist mir zu viel Action.

Fazit:
Für meinen Geschmack ist es nicht die beste Geschichte der drei Fragezeichen, aber sie ist okay.

Bewertung vom 07.10.2017
Die drei ??? und der Super Papagei / Die drei Fragezeichen Bd.8 (eBook, ePUB)
Arthur, Robert

Die drei ??? und der Super Papagei / Die drei Fragezeichen Bd.8 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Alfred Hitchcock hat die drei Fragezeichen auf einen Fall aufmerksam gemacht, in dem es um einen entflogenen Papagei geht. Als sie sich bei Malcolm Fentriss vorstellen, um dessen Papagei es geht, stellt dieser gleich einmal ihre Nerven auf die Probe und jagt ihnen dabei einen Mordsschrecken ein. Der Fall scheint sich dann gleich auch schon erledigt zu haben, denn der Papagei Lucky ist wieder da. Aber irgendetwas stört Justus und er entlarvt Fentriss als Lügner. Justus‘ Ehrgeiz ist geweckt und er will heraus bekommen, warum sie angelogen wurden. Dabei entdecken sie, dass der Mann, der sich als Fentriss ausgegeben hatte, gar nicht der echte Malcolm Fentriss ist und der Papagei doch noch nicht wieder aufgetaucht ist. Als sie dann anfangen zu ermitteln, kommen sie einer sehr verzwickten Geschichte auf die Spur, in der es um weit mehr als um nur einen Papagei geht.

Auch diese Geschichte gehört zu meinen liebsten der drei Detektive. Die grauen Zellen werden hier so mächtig beansprucht und es entwickelt sich eine richtige Schatzjagd mit ganz vielen kleinen Hinweisen, die anfangs scheinbar nichts miteinander zu tun haben.

Witzig finde ich auch die Telefonlawine, die hier zum ersten Mal erwähnt wird. Dies ist eine genial einfache und kostengünstige Idee der drei Jungen, mit der sie fast das gesamte Stadtgebiet nach etwas absuchen können wie hier einem bestimmten Wagen. Sie rechnen anfangs auch noch ein bisschen, um zu erfahren, wie viele Kinder sie mit dieser Methode erreichen können und zeigen damit auf, wie viele Menschen bei einem solchen Schneeballsystem involviert sind.

In dieser Geschichte kommt recht gut heraus, welche Macht Kinder haben können. Mit ihrer Hilfe können die drei Jungen im Handumdrehen den Wagen finden, denn sie sind sehr viele und nehmen viel wahr. Zusammen können sie auch einen Verbrecher in die Flucht schlagen. Man sollte sie also auf keinen Fall unterschätzen!

Die Geschichte in ihrer Gesamtheit erinnert mich stark an eine klassische Schatzjagd. Anfangs werden die vielen kleinen Hinweise gesucht und später wie ein Puzzle zusammengesetzt. Und erst zusammen ergeben sie Sinn und führen zur Lösung.

Fazit
Eine geniale Geschichte, bei der die grauen Zellen zu rauchen beginnen und die sehr spannend ist!

Bewertung vom 07.10.2017
Die drei ??? und das Gespensterschloss / Die drei Fragezeichen Bd.1
Arthur, Robert

Die drei ??? und das Gespensterschloss / Die drei Fragezeichen Bd.1


ausgezeichnet

Alfred Hitchcock sucht nach einer Kulisse für einen neuen Film und ruft dafür die drei Fragezeichen an. Bob, verantwortlich für die Recherche in dem Trio, findet auch ein Schloss, in dem es spuken soll und das wie geschaffen für die Filmkulisse scheint. Sie begeben sich abends zum Schloss, um sich die Atmosphäre selbst anzusehen und zu sehen, ob es wirklich so beängstigend ist. Und tatsächlich empfinden sie die gleiche Beklemmung wie auch viele andere Besucher vor ihnen und nehmen Reißaus. Die drei Fragezeichen wollen dem Spuk jedoch auf den Grund gehen, denn so einfach schlägt man sie nicht in die Flucht. Dass es dabei auch noch um ein blaues Phantom geht, macht den Spuk noch geheimnisvoller.



Ich liebe die Geschichten um die drei Fragezeichen und wollte sie nun einmal alle in der Reihenfolge lesen. Angeblich sollte dies die erste Folge sein, doch beim Hören merkt man, dass dem nicht so sein kann, denn die drei kommen schon in den Genuss von Morten und seinem Rolls Royce, ohne dass es eine Erklärung gibt, und auch Skinny Norris taucht auf, ohne dass es weitere Erklärungen zu seiner Person gibt. Aber ich hatte ohnehin schon den Eindruck, dass die Reihenfolge nicht so ganz fest steht.



Die drei Fragezeichen sind in dieser Folge schön mit ihren Persönlichkeiten beschrieben. Justus als die Intelligenzbestie und Peter als der eher ängstliche Typ. Nur Bob kommt etwas zu kurz und man nimmt ihn kaum wahr, obwohl er derjenige war, der das Schloss überhaupt gefunden und die Geschichte damit ins Rollen gebracht hat. Auch als er später mit Peter einmal alleine im Schloss ist und Untersuchungen anstellt, habe ich ihn kaum als echten Charakter wahr genommen, sondern als beliebigen, austauschbaren Jungen.



Die Geschichte an sich finde ich auch nach unzähligen Wiederholungen noch toll. Ganz verständlich wird erklärt und aufgedeckt, wodurch Angst bzw. Beklemmungen ausgelöst werden und dass sie ganz rational sind. Außerdem stellen sich die drei Jungen ihrer Angst und finden einfache Erklärungen dafür. Da geht es um Kälte, um Töne und dergleichen. Sie untersuchen die Angst und bekämpfen sie auf diese Weise. Dieses Vorgehen finde ich immer noch genial und die drei haben damit für den Leser eine Art Lebensweisheit, denn Angst kennt jeder und manchmal muss man sich ihr einfach stellen.



Genial finde ich auch immer wieder, dass die drei Jungen wenigstens manchmal an ihre Sicherheit denken und ihre Wege mit ihren Fragezeichen aus Kreide kennzeichnen. Es ist ein so einfaches Mittel, kostengünstig und macht nichts kaputt. Trotzdem können diese Markierungen so hilfreich sein! Sie zeigen, dass man manchmal auch ein bisschen auf Sicherheit bedacht sein sollte und vorausschauend handeln muss, denn ab und zu ist doch einiges gefährlich.



Die Geschichte finde ich recht spannend und bis zum Schluss kann man mit raten, wie denn nun alles zusammen hängt und wer was getan hat und warum. Das gefällt mir. Und am Ende hat Justus für jemanden dann noch eine geniale Idee parat, die ihm sein Leben von da an sehr viel schöner und erträglicher macht. Es ist eine ganz einfache Idee – und trotzdem ist bisher niemand darauf gekommen.



Fazit:

Auch als Erwachsene liebe ich diese Geschichte und könnte sie immer wieder lesen oder hören. Ganz ohne erhobenen Zeigefinger werden einem hier ein paar Lebensweisheiten „untergemogelt“ und man bekommt noch eine spannende Geschichte nebenbei!

Bewertung vom 01.10.2017
Zeugin der Toten / Judith Kepler Bd.1
Herrmann, Elisabeth

Zeugin der Toten / Judith Kepler Bd.1


gut

In einem Kinderheim auf Rügen wird 1985 in einer Nacht- und Nebelaktion ein Kind gegen ein anderes ausgetauscht.

In der Gegenwart arbeitet Judith als Cleaner: Sie entwest die Räume, in denen verwesende Leichen gelegen haben. Für sie ein Job, wie jeder andere. Dann schickt ihr Chef sie in die Wohnung eines Mordopfers. Sie merkt an den Spuren, dass das Opfer nicht leicht gestorben ist. Sie ist noch in der Wohnung, als ein Brief ankommt. Judith nimmt den Brief und will ihn mit den übrigen Sachen entsorgen. Da sieht sie, dass der Absender das Kinderheim ist, in dem sie zehn Jahre ihres Lebens verbracht hat, in dem sie misshandelt wurde - und das seit langem nicht mehr existiert. Aus Neugier öffnet sie den Umschlag - und findet ihre eigene Heimakte, die sie schon bei allen möglichen Behörden angefordert hat und die nicht mehr vorhanden sein sollte. Was hatte die Tote aber mit ihr zu tun?

Judith wird in einen Kampf verschiedener Geheimdienstleute mit hineingezogen, die alle mit der Aktion 1985 auf Rügen zu tun hatten und alle ihre persönlichen Ziele verfolgen. Judith ist dabei ein sehr spezieller Mensch, mit dem ich nie warm geworden bin. Dies hat aber wohl vor allem mit ihrer Vergangenheit zu tun, denn Judith ist eben kein Mensch, mit dem man befreundet sein will. Sie ist eine typische Einzelgängerin mit seltsamen Eigenheiten. Dass sie im Endeffekt ein Produkt ihrer Vergangenheit ist - aufgewachsen in einem Heim, in dem es keinerlei Zuneigung, dafür aber jede Menge Erziehungsmethoden gab, die an Folter grenzen, ohne wirklich zu wissen, wer die Eltern waren - wird sehr gut transportiert. Dadurch ist auch klar, warum Judith so daran interessiert ist, den Grund für ihre Heimeinweisung zu erfahren, denn sie wusste unterbewusst immer, dass es nicht so war, wie ihr erzählt wurde.

Die gesamte Geschichte befasst sich mit der deutschen Vergangenheit kurz vor der Wende. Es ist gut gelungen, dieses komplexe Thema wirklich nur auf eine einzige Aktion zu beschränken und die ganzen Verwicklungen der einzelnen Personen - mit ihren privaten Problemen und Interessen - aufzuzeigen, sodass (endlich mal) nicht alles mit der Weltpolitik zu tun hat. Mit der Schilderung dieser Verwicklungen hatte ich dann gegen Ende hin aber meine Probleme, denn ich habe es irgendwann einfach nicht mehr verstanden. Ich habe nicht verstanden, wieso ein Großvater seiner Enkelin zwar das Leben rettet, sich dann aber nie wieder um sie kümmert. Ich habe bis zum Schluss nicht verstanden, wer denn nun wem was verraten hat - der Verrat ist das zentrale Thema bei der schief gelaufenen Aktion -, wie die Aktion hätte ablaufen sollen und wie sie schließlich abgelaufen ist. Und warum es am Ende ein Blutbad gibt, erschloss sich mir ebenfalls nicht, schon gar nicht, warum von dieser Person. Nach dem für mich unbefriedigenden Ende - was aber durchaus mit meinen Problemen mit der Person von Judith zusammenhängen kann - habe ich das Buch ziemlich verwirrt zur Seite gelegt.

Insgesamt ist es gut gelungen, die Person von Judith darzustellen - mit ihren ganzen inneren Konflikten, ohne dies aber zu überspannen. Man muss sich eben daran gewöhnen, dass man keine normale, liebenswerte Protagonistin in diesem Buch hat. Die anderen Personen bleiben dagegen blass bzw. haben so viele Geheimnisse, dass sie wiederum oberflächlich erscheinen, denn man bekommt immer nur eine Fassade zu sehen. Dass es solche Nacht- und Nebelaktionen gegeben hat, ist ein Fakt und wurde ebenfalls glaubwürdig erzählt. Die Spannung kommt nicht zu kurz. Ich habe dann aber mein Problem mit der Auflösung der Geschichte. In den ganzen Verwicklungen habe ich mich selbst verfangen und bin nicht mehr herausgekommen. Trotzdem habe ich es nicht bereut, es gelesen zu haben. Wirklich empfehlen kann ich es aber auch nicht.

Dass der Klappentext und auch der Titel mal wieder nichts mit dem Inhalt zu tun haben, ist für mich inzwischen schon normal, aber trotzdem ärgerlich. So versucht man, Käufer in die Irre zu führen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 25.09.2017
Meine DIY-Küche
Prus, Agnes

Meine DIY-Küche


gut

Ich habe nun einige Rezepte ausprobiert und komme zu folgendem Ergebnis: Die Rezepte hören sich einfach an und sind schön bebildert. Wenn man sich allerdings ans Nachkochen macht, kommen manchmal so einige Probleme ans Licht. Es fing etwa beim Kichererbsen-Tofu an. Man sollte Kichererbsenmehl mit Wasser verquirlen, wobei auf dem Bild zu sehen ist, dass beides von Hand verquirlt wird. Ich habe dies gemacht – und es klumpte! Und auch nach dem Quellen waren diese Klumpen noch vorhanden. Recherchen ergaben, dass man das Wasser entweder nur nach und nach zugießen darf oder einen Pürierstab benutzen sollte. Im Rezept steht allerdings nichts davon! Da hätte ich mir mehr erwartet, denn solche Kleinigkeiten entscheiden über Gelingen oder Desaster. Und wenn es einfach nichts wird, obwohl man sich ans Rezept hält, ist man auch schnell frustriert.

Und dies war nicht das einzige Rezept, wo es hakte. Bei den Müsliriegeln soll man das Nussmus erwärmen und anschließend mit den Nüssen etc. vermischen. Wer Nussmus schon einmal erwärmt hat, weiß, dass es schon beim leichten Erwärmen stark andickt. Es wurde eine zähe, gummiartige Masse. Das Vermischen mit den anderen Zutaten wurde zum Kraftakt und es bildeten sich Klumpen, die man auch mit dem besten Rühren nicht mehr weg bekam. Dadurch fehlte dann natürlich der „Kleber“ für die restliche Flockenmischung. Die Müsliriegel wurden zu einem bröckeligen Haufen und nicht zu Riegeln.

Bei der gekörnten Brühe sollte man das klein gehackte Gemüse zwei Stunden im Ofen trocknen. Allerdings war es bei mir erst nach vier Stunden wirklich trocken. Hier scheinen die Zeiten und die Gradzahl nicht ganz zu stimmen und etwas geschönt worden zu sein.

Es sind dann noch so einige Kleinigkeiten, die mich an den Rezepten gestört haben und die ich mir in diesem Buch gewünscht hätte. Wenn ich an das Rezept mit dem Kichererbsen-Tofu denke, hätte ich mir eine Erklärung gewünscht, warum ich den Teig angeblich zwei Stunden quellen lassen soll. Bei mir quillt da gar nichts. In diversen Internet-Rezepten muss Kichererbsenmehl auch nicht quellen. Fast leichtsinnig fand ich es dagegen, dass mit keinem Wort erwähnt wird, dass rohes Kichererbsenmehl giftig ist!

Ähnlich ist es beim Rezept für Nussmus. Im Rezept steht, dass man die Nüsse aktivieren soll: Man soll sie entweder stundenlang einweichen und wieder trocknen oder im Backofen rösten – oder einfach ohne Aktivierung verwenden. Welchen Sinn diese Aktivierung haben soll, wird nicht gesagt.

Es sind dann noch so einige Kleinigkeiten, die stören. Zum Beispiel habe ich immer mal wieder ein Rezept gesucht und bin hinten ins Rezeptregister gegangen. Dieses ist jedoch sehr unübersichtlich, weil erst nach Kategorien und dann alphabetisch sortiert wurde. Und die Seitenzahlen stimmen auch mal nicht wie etwa die Müsliriegel, die nicht auf Seite 26 stehen, sondern auf Seite 62.

Und bei einigen „Rezepten“ frage ich mich, wieso man sie aufschreiben muss. Bei Gewürzmischungen für Salatkräuter stehen etwa einfach nur die insgesamt sechs Zutaten und dann „Alle Zutaten mischen und in einem kleinen Glas luftdicht verschlossen aufbewahren.“ Dies ist das ganze Rezept!

Nach meinen Erfahrungen ist das Kochbuch insgesamt eher für Fortgeschrittene geeignet und nichts für Koch-Anfänger. Man braucht mitunter schon ein gewisses Kochwissen, um mit diesen Rezepten zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Trotz der oben beschriebenen Kritik möchte ich dieses Büchlein aber nicht missen, denn es hat mir wieder einmal vor Augen geführt, dass man vieles auch selbst machen kann, ganz auf seine persönlichen Bedürfnisse und Vorlieben abgestimmt, und mir wieder neue Anregungen gegeben für unseren Speiseplan. Die größte Überraschung war für mich, dass das Nussmus doch so einfach herzustellen ist, und der Kichererbsen-Tofu, den es nun öfter geben wird.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.