Warren Adler
Broschiertes Buch
Die Rosenschlacht
Roman Das Buch zum Film mit Olivia Colman und Benedict Cumberbatch
Übersetzung: Schröder, Babette
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Wenn die Liebe zum Schlachtfeld wird ...Jonathan und Barbara Rose sind das perfekte Paar. Sie leben in einem wunderschönen Haus voller wertvoller Antiquitäten, haben zwei wohlgeratene Kinder und in der Garage einen teuren Ferrari. Was wünscht man sich mehr? Doch als Jonathan plötzlich einen Herzinfarkt erleidet (oder zumindest glaubt, er habe einen), wird Barbara klar, dass sie mehr vom Leben möchte - ohne ihn. Es gibt nur ein Problem: Beide wollen das Haus. Und nun beginnt ein Krieg, in dessen Verlauf alles zerstört wird, was ihnen kurz zuvor noch ach so wichtig gewesen ist ...Die Buchv...
Wenn die Liebe zum Schlachtfeld wird ...Jonathan und Barbara Rose sind das perfekte Paar. Sie leben in einem wunderschönen Haus voller wertvoller Antiquitäten, haben zwei wohlgeratene Kinder und in der Garage einen teuren Ferrari. Was wünscht man sich mehr? Doch als Jonathan plötzlich einen Herzinfarkt erleidet (oder zumindest glaubt, er habe einen), wird Barbara klar, dass sie mehr vom Leben möchte - ohne ihn. Es gibt nur ein Problem: Beide wollen das Haus. Und nun beginnt ein Krieg, in dessen Verlauf alles zerstört wird, was ihnen kurz zuvor noch ach so wichtig gewesen ist ...Die Buchvorlage zum Film mit Olivia Colman und Benedict Cumberbatch komplett überarbeitet und in neuer Übersetzung »Herrlich böse, schwarzhumorig und haarsträubend« GILLIAN FLYNN
Warren Adler ist der Autor vieler erfolgreicher Romane und Kurzgeschichten, von denen mehr als ein Dutzend für die große Leinwand und das Fernsehen adaptiert wurden. DER ROSENKRIEG ist sein bekanntestes Werk, das 1989 mit Kathleen Turner, Michael Douglas und Danny DeVito verfilmt und für drei GOLDEN GLOBES (darunter für die beste Komödie) und den BAFTA-Award nominiert wurde.
Produktdetails
- Verlag: Bastei Lübbe
- Originaltitel: The War of the Roses
- Artikelnr. des Verlages: 0167
- 1. Aufl. 2025
- Seitenzahl: 270
- Erscheinungstermin: 7. August 2025
- Deutsch
- Abmessung: 212mm x 134mm x 26mm
- Gewicht: 334g
- ISBN-13: 9783757701673
- ISBN-10: 3757701674
- Artikelnr.: 74389673
Herstellerkennzeichnung
Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
vertrieb@luebbe.de
Abgrundtiefer Hass
Die vor achtzehn Jahren geschlossenen Ehe zwischen Jonathan und Barbara Rose zerbricht scheinbar wie aus heiterem Himmel. Barbara verlangt die Scheidung und fordert ihren Noch-Ehemann durch konsequentes, unerbittliches Handeln gemeinsam mit dem Star-Anwalt Washingtons auf, der …
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Abgrundtiefer Hass
Die vor achtzehn Jahren geschlossenen Ehe zwischen Jonathan und Barbara Rose zerbricht scheinbar wie aus heiterem Himmel. Barbara verlangt die Scheidung und fordert ihren Noch-Ehemann durch konsequentes, unerbittliches Handeln gemeinsam mit dem Star-Anwalt Washingtons auf, der Trennung zuzustimmen. Es werden Bedingungen zur Aufteilung des Wohnraumes und der Begleichung finanzieller Aufwände des noch gemeinsam genutzten Haushalts für das Trennungsjahr ausgehandelt, denen auch Jonathan mit seinem nicht minder schlitzohrigen Anwalt zunächst zustimmt. Doch als das mit viel Liebe zum Detail aufwendig renovierte und ausgestattete luxuriöse Anwesen in bester Stadtlage bezüglich einer Gütertrennung zur Disposition steht, eskaliert die Situation, weil sich keiner davon freiwillig trennen möchte, beide auf ihr Recht beharren, den größten Anteil an der gemeinsam aufgebauten Immobilie geleistet zu haben. Die Gemüter erhitzen sich zusehends. Jonathan und Barbara gehen wie zwei Boxer, eigentlich das initial verbindende Glied zwischen ihnen in Form von zwei wertvollen Porzellanfiguren, aufeinander los und verbeißen sich selbstzerstörend ineinander. Ungeachtet der Folgen ihres Handelns, die sich belastend auf ihre Kinder auswirken können, werden die Hassattacken immer brutaler ausgetragen.
Es faszinierte und erschreckte mich zugleich, wie sich die Charaktere aufbauen, wie menschliche Schwächen in ihrer Unachtsamkeit aus einer Mücke einen Elefanten entstehen lassen, wie die Gemüter sich an Dingen hochschaukeln, die normalerweise vernünftig diskutiert und geklärt werden könnten. Man steht fassungslos vor dieser unglaublich wuchtigen, skrupellosen, ins Maßlose ausufernden Inszenierung von Vernichtung zweier sich ehemals Liebenden.
Warren Adler liefert mit seinem überarbeiteten Roman ‘Die Rosenschlacht‘ die Vorlage zur gleichnamigen Neuverfilmung, des Ende der achtziger Jahre sehr erfolgreich gelaufenen Kinohits ‘Der Rosenkrieg‘. Der Autor schreibt äußerst lebendig, lässt den Lesenden kaum Zeit zum Luftholen in der bildlichen Darstellung der katastrophalen Zustände im Hause Rose. Gleichzeitig wirft er Fragen auf woher die Unzufriedenheit der Ehefrau in diesem bevorzugten Leben ohne finanzielle Not kommt. Ist es der unausgefüllte Alltag, in dem die Kinder stetig selbständiger werden, der Neid auf den beruflichen Erfolg des Mannes, während sie
immer zurückgesteckt hatte oder ist es das vollkommene Luxusheim, das keiner weiteren Hinwendung bedarf?
Dieser Roman, den ich sehr gern gelesen habe und auch weiterempfehle, stellt gesellschaftliche und menschliche Probleme in den Mittelpunkt und beweist in seiner zugegeben überspitzten Ausführung absolute Aktualität.
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Barbara und Jonathan Rose machen den Eindruck eines recht durchschnittlichen Paares, das sich während einer Auktion um zwei Boxer-Figuren kennen und lieben gelernt hat. Die Leidenschaft für Antiquitäten teilen sie auch nach vielen gemeinsamen Jahren und zwei Kindern noch. Entsprechend …
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Barbara und Jonathan Rose machen den Eindruck eines recht durchschnittlichen Paares, das sich während einer Auktion um zwei Boxer-Figuren kennen und lieben gelernt hat. Die Leidenschaft für Antiquitäten teilen sie auch nach vielen gemeinsamen Jahren und zwei Kindern noch. Entsprechend ist ihr Haus eingerichtet und der Luxus in dem die Familie lebt wird deutlich. Damit auch Barbara ihren beruflichen Traum verwirklichen kann, nehmen sie ein Au-pair auf. Doch dann glaubt Jonathan einen Herzinfarkt zu erleiden und plötzlich ist alles anders. Barbara eröffnet eine Schlacht, bei der es irgendwann ums nackte Überleben geht. So stellt man sich nicht nur ein Mal die Frage: zerstören die beiden am Ende nicht nur was ihnen eigentlich so lieb und teuer war und ist, sondern auch sich selbst?
Mit „Die Rosenschlacht“ ist Warren Adler ein Roman gelungen, der mitreißend erzählt ist und den Lesenden an vielen Stellen zwischen Lachen, angesichts des schwarzen Humors, und Weinen, ob des Ausmaßes der Zerstörung und des Hasses, zurück lässt. Der Kampf steigert sich mit jeder Seite und die Intensität sowie Vehemenz mit der dieser geführt wird macht sprachlos. Die Charaktere sind gänzlich verschieden und man bringt ihnen einen unterschiedlichen Grad an Verständnis entgegen. Identifizieren konnte ich mich zunächst eher mit dem überraschten und noch ungläubigen Jonathan. Doch auch das Verständnis für ihn lies mit jeder Seite nach.
Das Thema des Buches ist 1981, als die Originalausgabe erschien, wie auch Heute aktuell. Wie weit gehen Menschen oder wie weit fühlen sie sich getrieben zu gehen? Was macht ein solcher Kampf mit den Kindern und welche Auswirkungen hat er direkt sowie indirekt auf sie?
Der Spannungsbogen war für mich bis zum Ende hoch, da ich weder die Originalausgabe noch den zugehörigen Film kannte. Interessant wird sicherlich, inwieweit die Neuverfilmung mit der Buchvorlage übereinstimmt und die Szenen dargestellt werden.
Toll fand ich, dass die Figuren der beiden Boxer, die zu Beginn des Buches von Barbara und Jonathan ersteigert wurden, bei genauerer Betrachtung eine tiefere Bedeutung haben. Hier wird deutlich, wie detailliert, hintergründig und eindrücklich der Autor schreibt.
Mit der gebrochenen Rose transportiert das Cover in schlichter Weise bereits den Inhalt des Buches. Was zunächst etwas langweilig wirkte, eröffnet spätestens nach der letzten Seite des Romans seine Bedeutung. Mir persönlich gefällt die schlichte Gestaltung. Diese weckte auf den ersten Blick das Interesse an der dahinter stehenden Geschichte.
„Die Rosenschlacht“ ist ein fesselnder, wenn auch an vielen Stellen überspitzt geschriebener Roman, den ich kaum aus der Hand legen konnte und den ich gerne weiterempfehle. Allerdings sollte man sich vom Verhalten der Hauptcharaktere nicht zur Nachahmung inspirieren lassen, sondern dieses kritisch hinterfragen.
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Menschliche Abgründe – bitterböse & unterhaltsam
„Die Rosenschlacht“ ist die Buchvorlage zu der Neuverfilmung des gleichnamigen Films und ein Remake von „Der Rosenkrieg“des US-amerikanischen Autors Warren Adler.
Jonathan und Barbara sind noch sehr …
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Menschliche Abgründe – bitterböse & unterhaltsam
„Die Rosenschlacht“ ist die Buchvorlage zu der Neuverfilmung des gleichnamigen Films und ein Remake von „Der Rosenkrieg“des US-amerikanischen Autors Warren Adler.
Jonathan und Barbara sind noch sehr jung, als sie sich auf einer Auktion kennenlernen. Die Heirat folgt schnell, Jonathan macht Karriere und Barbara kümmert sich um die beiden gemeinsamen Kinder, die schon bald darauf folgen. Alles scheint perfekt zu sein. Aber nach achtzehn gemeinsamen Jahren will Barbara – für Jonathan vollkommen überraschend – die Scheidung. Sie will allerdings nicht nur die Scheidung, sie will auch das Haus, das die beiden über die Jahre mit viel Liebe gestaltet haben. Jonathan will ebenfalls das Haus und keiner der beiden ist bereit nachzugeben. Es folgt ein Scheidungskrieg in dem beide bereit sind bis ans Äußerste zu gehen.
Der Schreibstil von Warren Adler liest sich leicht und ist mitreißend. Die Perspektive wechselt zwischen den Protagonisten, so bekommt man einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle der Charaktere.
Obwohl die Handlung wirklich bitterböse ist, wirkt alles authentisch. Die Dialoge sind lebendig und lebensnah. Nach und nach werden Mißgunst, Haß und Neid zwischen dem Ehepaar Rose immer größer, die Situation schaukelt sich hoch und spitzt sich zu. Obwohl mein Entsetzten riesig war, musste ich aufgrund der absurden Situation immer wieder in mich hineingrinsen.
Das Buch ist wirklich ein Meisterwerk. Es zeigt auf, wie menschliche Abgründe entstehen und wie schnell und leicht sich diese hochschaukeln können, bis sie letztendlich zum Äußersten führen.
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"Besitzt du das Haus oder besitzt es dich?"
Das langjährige Ehepaar Jonathan und Barbara Rose haben sich von außen betrachtet ein wunderbares Leben erarbeitet. Sie haben ein liebevoll restauriertes Haus mit zahlreichen wertvollen Antiquitäten, zwei wunderbare Kinder, ein …
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"Besitzt du das Haus oder besitzt es dich?"
Das langjährige Ehepaar Jonathan und Barbara Rose haben sich von außen betrachtet ein wunderbares Leben erarbeitet. Sie haben ein liebevoll restauriertes Haus mit zahlreichen wertvollen Antiquitäten, zwei wunderbare Kinder, ein gutes finanzielles Auskommen, liebe Haustiere und sogar ihr Mädchen-für-alles: Ann, welches Barbara bei der Hausarbeit und mit den Kindern unterstützt, während Jonathan ein erfolgreicher Anwalt ist. Doch eines schönen Tages bricht in Barbara ein Sturm los, von dem Jonathan nicht einmal in seinen schönsten Träumen etwas geahnt hat. Barbara, die sich gerade mit einem Catering-Service selbstständig machen möchte, ist zu dem Schluss gekommen, dass sie ihre selbsternannte Rolle als "weiblicher Hiob" in der Familie aufgeben möchte, um ihre "Unabhängigkeit" zu erklären. Das hat im Laufe der Jahre schon länger in Barbara geschlummert, steigert sich fast mit jedem Tag und sie verachtet ihren Mann beinahe stündlich mehr. Niemand kann zu diesem Zeitpunkt ahnen, nicht einmal Barbara selbst wahrscheinlich, in was für einem Zerstörungsinferno dieses Vorhaben ihrer "Befreiung" enden wird. Barbara will jetzt alles, vor allem das Haus, ihr größtes gemeinsames "Baby" und Jonathan, der sich unschuldig in diese desaströse Lage versetzt sieht, ist nicht gewillt nachzugeben. Ann wird dabei zum Spielball zwischen den Fronten. Barbara und Jonathan schenken sich nichts und es soll nicht bei materiellen Schäden bleiben.
"Die Rosenschlacht" ist ein Buch, welches man nicht so schnell aus der Hand legen kann. Es liest sich flüssig und ist einfach meisterhaft geschrieben. Obwohl es um es sich um eine eher traurige und verstörende Geschichte handelt, ist man von der Darstellung und den Charakteren einfach nur fasziniert und es ist "leider" auch sehr sehr lustig! :-) Das Buch regt zum Nachdenken über Lebensmodelle wie die Ehe an und obwohl es vor einigen Jahren geschrieben wurde, ist sein Thema noch aktuell und spiegelt sich zum Beispiel in der Debatte um "trad wives" oder häusliche Gewalt wieder (hier in der Geschichte deutlich auch von der weiblichen Seite initiiert und hier auf die Spitze getrieben). Insgesamt lohnt es sich sehr, dieses Buch zu lesen, auch wenn man Nerven wie für eine anspruchsvolle Achterbahnfahrt benötigt. :-)
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Ihre gemeinsame Liebe zu Antiquitäten führt Jonathan und Barbara zusammen. Sie lernen sich auf einer Auktion kennen, heiraten, bekommen zwei Kinder und leben in einem wunderschönen Haus, das sie mit wertvollen Antiquitäten einrichten. Auch beruflich sind sie sehr erfolgreich: …
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Ihre gemeinsame Liebe zu Antiquitäten führt Jonathan und Barbara zusammen. Sie lernen sich auf einer Auktion kennen, heiraten, bekommen zwei Kinder und leben in einem wunderschönen Haus, das sie mit wertvollen Antiquitäten einrichten. Auch beruflich sind sie sehr erfolgreich: Jonathan ist Anwalt und Barbara ist, nachdem sie die letzten Jahre bei den Kindern zuhause war, dabei sich ein Catering Service aufzubauen.
Jonathan wir eines Tages mit Verdacht auf einen Herzinfarkt ins Krankenhaus geliefert. Barbara kommt nicht, wie von Jonathan erhofft zu ihm ins Krankenhaus sondern überrumpelt ihn nach seiner Entlassung auch noch mit der Forderung zur Scheidung.
Beide sind jedoch nicht gewillt das Haus aufzugeben und so beginnt ein unglaublich brutaler Kampf um das Haus.
Ich habe das Lesen des Buches wirklich sehr genossen. Man hat die Geschichte aus mehreren Sichten erfahren: Jonathan, Barbara und dem AuPair.
Von den drei Personen war mir Jonathan am sympathischsten, denn ich konnte mich in seine Situation am besten hineinversetzen. Je weiter die Schlacht jedoch fortschritt, desto unsympathischer wurde auch er mir. Man konnte die Handlungen einfach nicht mehr verstehen und sie waren nur noch besessen davon den anderen zu besiegen und selbst zu "gewinnen".
Barbaras plötzlichen Sinneswandel und Hass auf Jonathan konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Sie will sie scheiden lassen, da sie das Leben das sie gemeinsam führen hasst und behauptet endlich ihr Leben so leben zu können, wie sie es will. Diese Argumentation konnte ich nicht verstehen, denn im Buch kam eigentlich nie rüber, dass Jonathan sie irgendwie unterdrückt hätte und ihr nicht erlaubt hätte, das Studium fertig zu machen oder selbst berufstätig zu sein.
Und so kommt es zu einem Schlagabtausch nach dem anderen. Barbara und Jonathan versuchen sich gegenseitig immer mehr Schmerz zuzufügen, damit einer endlich aufgibt und dem jeweils anderen das Haus überlässt. Sie geraden komplett außer Kontrolle.
Dieses ständige hin und her wurde mir zwischendurch ein bisschen zu langweilig. Ein Schlagabtausch weniger hätte meiner Meinung nach auch gereicht.
Im Laufe des beschriebenen Geschehens kann man gar nicht glauben zu was die beiden alles fähig sind. Die Vernichtungsideen der beiden werden immer ausgeklügelter und schrecklicher. Sie verlieren komplett die Kontrolle über ihre Leben und haben nur noch das Ziel den anderen zu vernichten. Sie vergessen dabei sogar die eigenen Kinder. Da sieht man zu was die Gier und der Hass alles verleiten.
Ich konnte das Buch fast nicht weglegen, da ich einfach immer weiterlesen musste, um zu erfahren, was sie sich noch alles antun und wie genau es am Ende dann ausgehen wird.
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Die Rosenschlacht erzählt die gleiche Geschichte wie Der Rosenkrieg in den 80er Jahren. Man begibt sich also nicht auf unbekanntes Terrain, wenn man als Leser ein bestimmtes Alter erreicht hat oder sich gerne alte Filme anschaut.
Der Inhalt ähnelt sich sehr, natürlich nicht in allen …
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Die Rosenschlacht erzählt die gleiche Geschichte wie Der Rosenkrieg in den 80er Jahren. Man begibt sich also nicht auf unbekanntes Terrain, wenn man als Leser ein bestimmtes Alter erreicht hat oder sich gerne alte Filme anschaut.
Der Inhalt ähnelt sich sehr, natürlich nicht in allen Einzelheiten.
Der Schreibstil ist mitreissend und die Situationskomik – auch wenn das Thema eigentlich traurig ist – einfach köstlich. Ich denke, man entscheidet sich entweder Pro-Barbara oder – wie ich – Pro-Jonathan. Aber das Ende ist nicht aufzuhalten und leider von Anfang an klar.
Die Personen, angefangen bei den Hauptakteuren, als auch bei Kindern und Au-Pair, sind gut beschrieben.
Das Cover ist schlicht gehalten, sagt aber trotzdem alles Wichtige aus.
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Jonathan und Barbara Rose sind eine echte Vorzeigefamilie: Sie leben in einem großen Haus, das mit sorgfältig ausgewählten Antiquitäten eingerichteten ist, haben zwei liebenswerte Kinder und führen eine Bilderbuchehe. Geld ist im Überfluss vorhanden, Jonathan ist ein …
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Jonathan und Barbara Rose sind eine echte Vorzeigefamilie: Sie leben in einem großen Haus, das mit sorgfältig ausgewählten Antiquitäten eingerichteten ist, haben zwei liebenswerte Kinder und führen eine Bilderbuchehe. Geld ist im Überfluss vorhanden, Jonathan ist ein erfolgreicher Anwalt und Barbara gerade dabei, sich einen exklusiven Catering-Service aufzubauen. Beide zelebrieren ihr Glück auch nach außen. Als Jonathan eines Tages mit Verdacht auf Herzinfarkt in die Klinik kommt, eilt Barbara jedoch nicht zu ihm, sondern eröffnet ihm nach seiner Entlassung, dass sie die Scheidung will. Und das Haus. Doch Jonathan ist nicht bereit, das Haus aufzugeben, koste es, was es wolle. Und so beginnt ein nervenaufreibender Krieg, in dem mit immer härteren Bandagen gekämpft wird…
Das Buch „The War of the Roses“ von Warren Adler ist erstmals 1981 erschienen und wurde als „Der Rosenkrieg“ mit Michael Douglas, Kathleen Turner und Danny de Vito verfilmt. Der Film besitzt inzwischen Kultstatus. Anlässlich der Neuverfilmung mit Olivia Colman und Benedict Cumberbatch erscheint mit „Die Rosenschlacht“ eine Neuauflage des Romans.
Von Anfang hat mich die Handlung in ihren Bann gezogen und einen regelrechten Sog entwickelt, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Jonathan und Barbara überbieten sich mit bösartigen Einfällen gegenüber dem jeweils anderen. Es zählt nicht mehr, selbst eine bestimmte Sache zu bekommen, sondern nur noch, dass der andere sie nicht erhält. Die Anwälte der beiden beobachten das Treiben aus der Distanz, untätig-amüsiert. Solange die Rechnungen bezahlt werden, ist ihnen das alles ziemlich gleichgültig.
Warren Adler schreibt herrlich überspitzt – sowohl, was den immer aberwitzigeren Krieg der Eheleute angeht, als auch in Bezug auf die beiden Anwälte. Während des Lesens ertappte ich mich dabei, dass ich eher auf Jonathans Seite war. Hier spürt man ein bisschen, dass das Buch von einem männlichen Autor verfasst wurde und ein Kind seiner Zeit ist. Heute würde die Schuldfrage wohl etwas differenzierter betrachtet werden, während bei Adler anklingt, dass Barbara aufgrund einer fixen Idee alles aufgibt, um sich selbst zu verwirklichen. Sie wirkt egoistisch, undankbar und streckenweise auch etwas naiv, was ihr Geschäft anbelangt.
Abgesehen davon hat mir der Roman sehr gut gefallen, und gerade die Zuspitzungen machen den besonderen Reiz aus. Auch wenn diese auf den ersten Blick überzogen wirken, treffen sie doch den Kern vieler oft jahrzehntelanger Streitigkeiten, ob unter Geschwistern, Eheleuten oder Nachbarn. Man kämpft verbittert gegeneinander, weiß oft schon gar mehr, was der ursprüngliche Grund war, und sinnt nur noch darüber nach, dem anderen das Leben schwer zu machen. Und die einzigen, die davon profitieren, sind höchstens die Anwälte. Insofern hält „Die Rosenschlacht“ auch der Gesellschaft den Spiegel vor und regt zu Nachdenken darüber an, wie wir miteinander umgehen und welchen Preis wir letztendlich dafür bezahlen.
Eine ganz klare Leseempfehlung und volle 5 Sterne!
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