Masateru Konishi
Broschiertes Buch
Die Bibliothek meines Großvaters
Roman
Übersetzung: Aichinger-Fankhauser, Peter
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++ Limitierte Erstauflage mit Farbschnitt - nur solange der Vorrat reicht ++Ein berührender Roman über die Kraft von Büchern und Geschichten - spannend, charmant und voller Herz. Der große Bestseller aus Japan über einen Großvater und seine Enkelin, die plötzlich selbst zur Heldin einer gefährlichen Geschichte wird.Kaede, eine junge Lehrerin aus Tokio, stößt eines Tages auf seltsame Zeitungsausschnitte, die in einem gebrauchten Buch stecken. Ein Rätsel! Sie muss sofort an ihren Großvater denken, der trotz seiner Demenzerkrankung über eine unglaubliche Kombinationsgabe verfügt. Au...
++ Limitierte Erstauflage mit Farbschnitt - nur solange der Vorrat reicht ++
Ein berührender Roman über die Kraft von Büchern und Geschichten - spannend, charmant und voller Herz. Der große Bestseller aus Japan über einen Großvater und seine Enkelin, die plötzlich selbst zur Heldin einer gefährlichen Geschichte wird.
Kaede, eine junge Lehrerin aus Tokio, stößt eines Tages auf seltsame Zeitungsausschnitte, die in einem gebrauchten Buch stecken. Ein Rätsel! Sie muss sofort an ihren Großvater denken, der trotz seiner Demenzerkrankung über eine unglaubliche Kombinationsgabe verfügt. Außerdem weist er ein enormes Wissen auf, wenn es um die großen Klassiker der Kriminalliteratur geht. Gemeinsam lassen die beiden ihrer Fantasie freien Lauf und lösen so meisterhaft allerlei kleine und große Rätsel, auf die Kaede in ihrem Alltag stößt. Doch plötzlich nähert sich Kaede ein bedrohlicher Schatten, der die beiden auf eine harte Probe stellt. Kann ihre gemeinsame Liebe zur Literatur sie retten?
Ein berührender Roman über die Kraft von Büchern und Geschichten - spannend, charmant und voller Herz. Der große Bestseller aus Japan über einen Großvater und seine Enkelin, die plötzlich selbst zur Heldin einer gefährlichen Geschichte wird.
Kaede, eine junge Lehrerin aus Tokio, stößt eines Tages auf seltsame Zeitungsausschnitte, die in einem gebrauchten Buch stecken. Ein Rätsel! Sie muss sofort an ihren Großvater denken, der trotz seiner Demenzerkrankung über eine unglaubliche Kombinationsgabe verfügt. Außerdem weist er ein enormes Wissen auf, wenn es um die großen Klassiker der Kriminalliteratur geht. Gemeinsam lassen die beiden ihrer Fantasie freien Lauf und lösen so meisterhaft allerlei kleine und große Rätsel, auf die Kaede in ihrem Alltag stößt. Doch plötzlich nähert sich Kaede ein bedrohlicher Schatten, der die beiden auf eine harte Probe stellt. Kann ihre gemeinsame Liebe zur Literatur sie retten?
Masateru Konishi, geboren 1965, arbeitet als Autor für Fernsehen und Radio. 'Die Bibliothek meines Großvaters' ist sein erster Roman, der in Japan mit einem prestigeträchtigen Preis ausgezeichnet wurde. Das Buch, das zum Teil auf seinen eigenen Erfahrungen mit der Pflege seines demenzkranken Vaters beruht, war ein großer Bestseller in Japan und ist Teil einer Trilogie.
Produktdetails
- Verlag: Kiepenheuer & Witsch
- Originaltitel: MEITANTEI NO MAMA DE ITE Vol. 1
- 1. Auflage
- Seitenzahl: 331
- Erscheinungstermin: 14. August 2025
- Deutsch
- Abmessung: 214mm x 134mm x 27mm
- Gewicht: 348g
- ISBN-13: 9783462011722
- ISBN-10: 3462011723
- Artikelnr.: 24994937
Herstellerkennzeichnung
Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
produktsicherheit@kiwi-verlag.de
Unterhaltungsroman mit Krimielementen
Der Großvater der Lehrerin Kaede ist an Demenz erkrankt, dennoch ist er noch ein scharfsinniger Mann. Ihr Verhältnis zueinander ist liebevoll und eng. Sie teilen auch die Liebe zu Büchern, zum Beispiel den klassischen Kriminalromanen, wie z.B. …
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Unterhaltungsroman mit Krimielementen
Der Großvater der Lehrerin Kaede ist an Demenz erkrankt, dennoch ist er noch ein scharfsinniger Mann. Ihr Verhältnis zueinander ist liebevoll und eng. Sie teilen auch die Liebe zu Büchern, zum Beispiel den klassischen Kriminalromanen, wie z.B. Cornell Woolrich, Conan Doyle oder Dickson Carr. Das wird wichtig für da Buch, denn Kaede und ihr Großvater sprechen intensiv über rätselhafte Kriminalfälle. Die Dialoge zwischen den beiden sind brillant und machen einen Großteil des Buches aus. Manchmal gibt es aber auch fast poetische Beschreibungen.
Für japanische Romane ist es typisch, dass die Erzählerin zurückhaltend und nachdenklich ist. Das trifft auf Kaede sehr zu.
Der Krimianteil könnte das Buch für Cozy-Fans interessant machen, aber es ist auch ein Roman mit gefühlvollen Momenten. So ist es in erster Linie ein guter Unterhaltungsroman.
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"Die Bibliothek meines Großvaters" war in Japan ein Bestseller und ist der Auftakt einer Trilogie.
Im Mittelpunkt stehen ein Großvater und seine Enkelin. Der Großvater leidet an Demenz, seine Enkelin kümmert sich um ihn. Er ist Krimiliebhaber und verfügt …
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"Die Bibliothek meines Großvaters" war in Japan ein Bestseller und ist der Auftakt einer Trilogie.
Im Mittelpunkt stehen ein Großvater und seine Enkelin. Der Großvater leidet an Demenz, seine Enkelin kümmert sich um ihn. Er ist Krimiliebhaber und verfügt trotz seiner Erkrankung noch über eine bemerkenswerte Kombinationsgabe. Gemeinsam lösen sie mysteriöse Fälle, die Kaede in ihrem Alltag begegnen. Sie weiß: wenn sie jemand lösen kann, dann ihr Großvater! Doch plötzlich wird aus Freude und Zeitvertreib Ernst und gerät Kaede selbst in höchste Gefahr ...
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Ich lese gerne mal japanische Literatur; daher war ich sehr gespannt auf diesen neuen Autor und dieses Buch.
Die Geschichte liest sich angenehm flüssig, es ist typisch japanische Literatur. Und die Idee klang so gut - die Umsetzung gefiel mir aber leider nicht ganz.
Mich störte nicht mal so sehr, dass es hier nicht den einen großen Kriminalfall gibt, sondern es mehrere kleine Fälle sind, fast schon episodenhaft erzählt. Kaede und der Großvater lassen ihrer Fantasie freien Lauf bei der Lösung der Fälle, es sprudelt nur so aus ihnen heraus, wie es gewesen sein könnte, bevor dann die endgültige Lösung präsentiert wird. Es bleiben keine Fragen offen, und obwohl alles von Kaede und ihrem Großvater präsentiert wird, hat der Leser noch genug Zeit, um während des Lesens mitzuermitteln und zu -rätseln. Das gefiel mir. Andererseits wurden die Fälle für meinen Geschmack gleichzeitig schon zu schnell gelöst und wirkten leider auch ziemlich konstruiert.
Manche Figuren, v.a. den Großvater, fand ich toll. Andere blieben viel zu blass und distanziert. Das Hauptthema Demenz wurde sehr gut und berührend dargestellt. Andere Themen, etwa Kaedes Eltern betreffend, wurden leider nur kurz angekratzt. Hier fehlte mir jeweils Tiefe. Möglicherweise war das aber auch gewollt und gut, da, wenn man die Schicksale von Kaedes Eltern noch näher beleuchtet hätte, die Geschichte noch mehr an die Substanz gegangen wäre.
Leider wies die Geschichte dann irgendwann auch Längen auf, sodass ich mich stellenweise eher durch sie hindurchkämpfen musste.
Zum Ende hin wurde es dann immerhin noch sehr interessant und spannend, und es wird angedeutet, wie der zweite Band aussehen könnte.
Ich hatte erwartet, dass Bücher eine noch viel größere Rolle spielen würden. Insgesamt war es anders als erwartet und hatte ich auch mehr erwartet; daher werde ich die Folgebände wohl eher nicht lesen. Wer Krimis und v.a. Japan und seine Literatur aber wirklich liebt, dem könnte "Die Bibliothek meines Großvaters" aber dennoch gefallen.
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Japan Krimis
Sowohl der wunderschöne Cover, der uns sofort vermittelt, dass wir uns in Japan befinden, als auch der Blütenfarbschnitt vermitteln uns die Hochwertigkeit des Buches.
Die Lehrerin und Enkelin Kaede und ihr Großvater lösen einzelne kleinere Krimis. Am Anfang …
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Japan Krimis
Sowohl der wunderschöne Cover, der uns sofort vermittelt, dass wir uns in Japan befinden, als auch der Blütenfarbschnitt vermitteln uns die Hochwertigkeit des Buches.
Die Lehrerin und Enkelin Kaede und ihr Großvater lösen einzelne kleinere Krimis. Am Anfang des Buches wird detailliert auf Kaede und auch ihren Großvater eingegangen. Wir erfahren, dass er an einer Form von Demenz (Lewy-Körper) erkrankt ist und trotzdem in der Lage bestimmte Dinge besser lösen zu können, als mancher von uns. Er leidet allerdings bedingt durch die Krankheit an Halluzinationen. Kaede hat sehr früh ihre Eltern verloren und das Verhältnis von Großvater und Enkelin ist ein sehr gutes.
Durch die episodenhafte Schilderung der einzelnen Geschichten bin ich nicht gut in den Roman reingekommen. Es war einfach nicht so meins. Allerdings stellt der letzte Fall ein großes Highlight da. Deshalb mein Rat durchhalten bis zum Schluss.
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Familienzusammenhalt
Die junge Lehrerin Kaede entdeckt geheimnisvolle Zeitungsausschnitte und bittet ihren demenzkranken, aber brillanten Großvater um Hilfe. Gemeinsam lösen sie mithilfe ihrer Fantasie und seiner Krimiliteratur-Kenntnisse viele Rätsel. Doch als eine bedrohliche …
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Familienzusammenhalt
Die junge Lehrerin Kaede entdeckt geheimnisvolle Zeitungsausschnitte und bittet ihren demenzkranken, aber brillanten Großvater um Hilfe. Gemeinsam lösen sie mithilfe ihrer Fantasie und seiner Krimiliteratur-Kenntnisse viele Rätsel. Doch als eine bedrohliche Gefahr auftaucht, wird ihre besondere Verbindung auf eine harte Probe gestellt.
Auch wenn man es dem Buch erstmal nicht ansieht, geht es hier um viel mehr als um eine weitere leichte Geschichte in einem Laden. Das Cover und auch der Farbschnitt lassen tatsächlich erstmal etwas anderes vermuten, als es dann wird.
Es geht um Familienzusammenhalt während einer Krankheit. Dass man füreinander da ist und noch Abenteuer zusammen erleben kann. Zu Beginn wird uns die Krankheit, die den Großvater begleitet, näher gebracht. Die Art und Weise der Beschreibung hat mich berührt. Nicht nur der Krankheit, sondern alles. Obwohl Verbrechen aufgelöst werden, bleibt das Buch recht ruhig und nimmt den Leser auf eine ganz andere Art der “Krimireise” mit. Ich kann es tatsächlich schwer beschreiben, vermutlich muss man das hier wirklich selbst lesen.
Auch das Miteinander von Kaede und ihrem Großvater fand ich toll. Er wird nicht als alter, gebrechlicher Mann dargestellt. Er ist dabei, auch wenn er vielleicht nicht mehr alles genau zusammenfügen kann. Er ist ein Teil einer Gemeinschaft, einer Familie.
Einen Kritikpunkt habe ich aber dennoch. Man hätte die Geschichten fließender miteinander verknüpfen können. Es hatte immer etwas von einer Kurzgeschichte nach der anderen, nur eben mit den selben Personen.
ISBN: 978-3462011722
Autorin: Masateru Konishi
Verlag: Kiwi
Veröffentlicht. 14.08.25
Umfang: 336 Seiten
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Die Kunst des Rätselns
‚Die Bibliothek meines Großvaters‘ war das erste Buch aus Japan, das ich gelesen habe. Das Setting in Japan hat mir gut gefallen, da ich bislang nur wenige Berührungspunkte mit diesem Land hatte. Während des Lesens habe ich den einen oder …
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Die Kunst des Rätselns
‚Die Bibliothek meines Großvaters‘ war das erste Buch aus Japan, das ich gelesen habe. Das Setting in Japan hat mir gut gefallen, da ich bislang nur wenige Berührungspunkte mit diesem Land hatte. Während des Lesens habe ich den einen oder anderen Begriff gegoogelt und mich mit den Anrede-Gepflogenheiten der Japaner beschäftigt. Allein das hat mir schon Freude gemacht.
In ihrem Roman erzählt die Autorin Masateru Konishi die Geschichte der Lehrerin Kaede und ihres an Demenz erkrankten Großvaters. Er war früher selbst Lehrer, ist ein sehr belesener Mann und hat eine Schwäche für Rätsel – eine Vorliebe, die Kaede von ihm geerbt hat. Trotz seiner Erkrankung hat Kaedes Großvater immer noch einen wachen Geist und eine hervorragende Kombinationsgabe. Mit dieser gelingt es ihm scheinbar mühelos, Kriminalfälle und rätselhafte Begebenheiten, die sich in Kaedes Umfeld ereignet haben, zu lösen. Das fast schon Sherlock-Holmes-artige Deduzieren hat mir sehr gefallen und war nachvollziehbar erzählt.
Auch die Hauptfigur Kaede hat mir gut gefallen. Sie liebt ihren Job als Lehrerin, ist ansonsten aber ein sehr zurückhaltender Mensch und hat deshalb nur wenige soziale Kontakte. Im Laufe der Geschichte blüht sie ein wenig auf, was unter anderem an ihrem Kollegen Iwata und dessen Freund Shiki liegt. Die sich entwickelnde Freundschaft mit den beiden jungen Männern war schön beschrieben und auch hier war es interessant, mehr über die sozialen Normen der japanischen Kultur zu erfahren.
Bereits früh in der Geschichte wird angedeutet, dass es in Kaedes Vergangenheit ein tragisches Ereignis gab, dass sie und ihre Familie nachhaltig geprägt hat. Im letzten Drittel des Buches wird genau dieser Aspekt aufgenommen und hier kippte das Buch für mich ein wenig. Für mich wollte dieser Part der Erzählung, der deutlich in Richtung Thriller ging, nicht so recht zu dem Rest des Buches passen.
Auch den deutschen Titel fand ich etwas unpassend, da die umfangreiche Bibliothek von Kaedes Großvater zwar mehrfach erwähnt wird, aber ansonsten keine zentrale Rolle in der Geschichte spielt. In der englischen Übersetzung heißt das Buch ‚My Grandfather, the Master Detective‘ – dieser Titel passt deutlich besser.
Fazit. ‚Die Bibliothek meines Großvaters‘ hat mir gut gefallen. Vor allem die Einblicke in die japanische Kultur waren für mich etwas Neues. Die Figuren des Buches waren sympathisch und ich konnte mit ihnen mitfühlen. Ein bisschen irritierend fand ich allerdings den Genre-Wechsel im letzten Drittel des Buches. Der Roman ist der erste Band einer Trilogie, kann aber durchaus auch einzeln gelesen werden. Der zweite Band erscheint im März nächsten Jahres auf Deutsch. Ich freue mich darauf, Kaedes Weg weiterzuverfolgen.
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Sanfter Krimi voller Herz und japanischer Atmosphäre
„Die Bibliothek meines Großvaters“ von Masateru Konishi hat mich mit seiner ruhigen, fast sanften Erzählweise sofort abgeholt – typisch für viele japanische Romane, die ich so mag. Die Figuren wachsen …
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Sanfter Krimi voller Herz und japanischer Atmosphäre
„Die Bibliothek meines Großvaters“ von Masateru Konishi hat mich mit seiner ruhigen, fast sanften Erzählweise sofort abgeholt – typisch für viele japanische Romane, die ich so mag. Die Figuren wachsen einem nach und nach ans Herz, besonders Kaede, die sich liebevoll um ihren Großvater kümmert. Zwischen den beiden entstehen berührende Momente, die neben den vielen kleinen Kriminalfällen für eine besondere Tiefe sorgen. Statt eines großen Falls, wie der Klappentext vermuten lässt, gibt es mehrere spannende Rätsel, die geschickt miteinander verbunden sind und zum Miträtseln einladen. Kleine Anspielungen auf klassische Krimis machen zusätzlich Spaß. Der Schreibstil ist präzise, anschaulich und gefühlvoll aber ohne je kitschig zu werden. Die japanischen Begriffe hätten möglicherweise noch übersetzt werden können.
Für mich ein warmherziger, spannender und zugleich sanfter Einstieg in die japanische Literatur.
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Dieser Titel ist der Debütroman des japanischen Autors und beruht zum Teil auf seinen eigenen Erfahrungen mit der Pflege seines demenzkranken Vaters. Das Buch war ein großer Bestseller in Japan und ist Teil einer Trilogie. Diese wunderschön gestaltete Klappbroschüre hat einen …
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Dieser Titel ist der Debütroman des japanischen Autors und beruht zum Teil auf seinen eigenen Erfahrungen mit der Pflege seines demenzkranken Vaters. Das Buch war ein großer Bestseller in Japan und ist Teil einer Trilogie. Diese wunderschön gestaltete Klappbroschüre hat einen traumhaften Buchschnitt und fällt einem direkt ins Auge. Der Slogan, das es sich hierbei um einen berührenden Roman über die Kraft von Büchern und Geschichten handelt, machte mich unglaublich neugierig. Es geht um die junge Lehrerin Kaede, die eines Tages auf seltsame Zeitungsausschnitte stößt, die in einem gebrauchten Buch stecken. Es scheint sich um ein Rätsel zu handeln und da ihr Großvater trotz Demenzerkrankung an einer unglaublichen Kombinationsgabe verfügt, machen die beiden sich an die Lösung. Doch plötzlich nähert sich Kaede ein bedrohlicher Schatten, der die beiden auf eine harte Probe stellt. Kann ihre gemeinsame Liebe zur Literatur sie retten? Tatsächlich hatte ich hinter dieser Inhaltsangabe mehr erhofft, doch leider konnte mich dieser Titel überhaupt nicht abholen. Vielleicht lag es am Schreibstil der mir nicht lag, denn ich hatte das Gefühl, dass dieser zu ruhig und spannungslos war. Zum Glück hatte die Story nur 330 Seiten, durch die ich mich „durchquälte“. Ich konnte leider auch keine Bindung zu den beiden Protagonisten aufnehmen und sie blieben mir deshalb ziemlich fremd. Schade, für mich war dieser Titel leider nichts aber es gibt sicher Leser, die Konishi mit seinen Worten begeistern konnte.
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Ein Detektiv-Duo der besonderen Art
"Die Bibliothek meines Großvaters" bietet intelligente und leichte Krimi-Unterhaltung aus Japan, die Liebhaber klassischer Detektivarbeit begeistern wird. Das Besondere an Masateru Konishis Werk: Der zentrale "Ermittler" ist der an …
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Ein Detektiv-Duo der besonderen Art
"Die Bibliothek meines Großvaters" bietet intelligente und leichte Krimi-Unterhaltung aus Japan, die Liebhaber klassischer Detektivarbeit begeistern wird. Das Besondere an Masateru Konishis Werk: Der zentrale "Ermittler" ist der an Demenz erkrankte Großvater der Protagonistin, Kaede.
Während die Lehrerin Kaede in Tokio ihr Leben meistert, zieht sie den belesenen, aber teils verwirrten Großvater liebevoll auf. Seine geistige Präsenz ist jedoch verblüffend: Trotz seiner Krankheit löst er hochkomplexe Probleme. Gemeinsam werden sie über Kollegen und Freunde in Kriminalfälle verwickelt. Die Geschichte ist gespickt mit literarischen Anspielungen, die Kenner der asiatischen und klassischen Krimiliteratur zum genauen Hinsehen einladen. Die leichte Lesbarkeit der meisterhaften Übersetzung sorgt dafür, dass Spannung und Emotionalität Hand in Hand gehen. Eine klare Empfehlung für alle, die Cosy Crime mit Tiefgang suchen.
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In „Die Bibliothek meines Großvaters“ des japanischen Autors Masateru Konishi (Debüt und Auftaktband einer Trilogie) lernen wir Kaede, eine junge, schüchterne Lehrerin kennen, die sich hingebungsvoll um ihren an Demenz erkrankten Großvater kümmert. Eine innige …
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In „Die Bibliothek meines Großvaters“ des japanischen Autors Masateru Konishi (Debüt und Auftaktband einer Trilogie) lernen wir Kaede, eine junge, schüchterne Lehrerin kennen, die sich hingebungsvoll um ihren an Demenz erkrankten Großvater kümmert. Eine innige Beziehung, die von Respekt getragen wird, auch wenn die Umstände schwierig und von Verlustängsten geprägt sind.
Es ist die gemeinsame Vergangenheit und die Liebe zu Bücher, insbesondere zu den Klassikern der Spannungsliteratur, die ein starkes Band zwischen den beiden geknüpft haben. Als Kaede in einem Buch Zeitungsausschnitte findet, in denen ein mysteriöses Verbrechen Thema ist, nimmt sie diese bei einem Besuch mit, um sie ihrem Großvater zu zeigen, um seine Meinung zu dem Fall zu hören. Und vielleicht, so hofft sie, ihn damit an einem seiner guten Tage zu erwischen und zumindest kurzzeitig aus dem Nebel seiner Erkrankung zu befreien. Und ja, es gelingt. Gemeinsam versuchen sie, Licht ins Dunkel zu bringen, wobei die Herangehensweise und die logischen Schlussfolgerungen, die in erster Linie der Großvater zieht, seinen Verstand zu stimulieren scheinen. Neue Aufgaben/Fälle folgen, ein schöner Streifzug durch die klassische Kriminalliteratur beginnt für die Leser, in deren Verlauf Kaede auch von Freunden aus ihrem Bekanntenkreis unterstützt wird. Selbst dann, als sich die Büchse der Pandora öffnet und persönlichen Verwicklungen der Beteiligten Anlass zur Sorge geben.
Romane aus dem asiatischen Raum haben einen eigenen Sound, so auch dieser. Der Autor hat Sympathien für seine Protagonisten, geht respektvoll und empathisch mit ihnen um (insbesondere mit der Erkrankung des Großvaters), blickt hinter die Kulissen und beschreibt die Lebensumstände sehr detailliert. Er erzählt persönliche Geschichten, und obwohl auch Spannungselemente vorhanden sind, überlagern diese nicht die individuellen Schicksale, sondern bilden trotz des Verzichts auf Knalleffekte größere Zusammenhänge ab. Für manche Leserinnen/Leser mag diese Art des Erzählens langatmig und ermüdend wirken, ich empfand sie warmherzig und anrührend, und so war dieser Roman für mich eine entspannende und entschleunigende Lektüre, die ich sehr genossen habe.
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Die Gestaltung dieses Buches ist wunderschön. Das Cover ist zauberhaft und der Farbschnitt mit Kirschblütenmotiv gefällt mir auch sehr gut. Die typisch japanischen Kirschblüten passen perfekt. Hierfür hätte ich 5 Sterne vergeben.
Ohne den Klappentext vorher gelesen …
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Die Gestaltung dieses Buches ist wunderschön. Das Cover ist zauberhaft und der Farbschnitt mit Kirschblütenmotiv gefällt mir auch sehr gut. Die typisch japanischen Kirschblüten passen perfekt. Hierfür hätte ich 5 Sterne vergeben.
Ohne den Klappentext vorher gelesen zu haben, hatte ich mich auf einen ruhigen, familiären Roman eingestellt. Stattdessen begegnet man hier einer Mischung aus eher leisen Krimi-Episoden und einem Familiengeschichte, der Krimi-Elemente einschließt. Diese Mischung ist leider etwas unausgewogen umgesetzt worden, was das Ganze leider teilweise sehr oberflächlich lässt. Mir persönlich fehlt ein klarer, roter Handlungsfaden. So wirkt es leider oft zu distanziert und holt nicht immer vollständig ab. Der Aufbau ist nicht immer logisch. Der Schreibstil ist ansonsten gut und fast schon poetisch.
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