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DLF-Krimibestenliste Dezember 2025Ein explosiver Politkrimi um Rechtsextremismus, Mord und Putins langen Arm nach DeutschlandIrina Starilenko, russischstämmige ehemalige BKA-Fallermittlerin, wird von ihrem Bruder Konstantin gebeten, seinem Freund Oleksandr zu helfen. Oleksandr, der vor dem russischen Angriffskrieg aus der Ukraine nach Deutschland geflohen ist, soll den Mord an einem polnischen Geschäftsmann begangen haben, ist jedoch unschuldig, da er zur Tatzeit mit Konstantin einen Brandanschlag auf ein Haus der Identitären Bewegung verübt hat. Doch Konstantin kann nicht für Oleksandr a...
DLF-Krimibestenliste Dezember 2025
Ein explosiver Politkrimi um Rechtsextremismus, Mord und Putins langen Arm nach Deutschland
Irina Starilenko, russischstämmige ehemalige BKA-Fallermittlerin, wird von ihrem Bruder Konstantin gebeten, seinem Freund Oleksandr zu helfen. Oleksandr, der vor dem russischen Angriffskrieg aus der Ukraine nach Deutschland geflohen ist, soll den Mord an einem polnischen Geschäftsmann begangen haben, ist jedoch unschuldig, da er zur Tatzeit mit Konstantin einen Brandanschlag auf ein Haus der Identitären Bewegung verübt hat. Doch Konstantin kann nicht für Oleksandr aussagen, weil sonst seine Bewährung widerrufen würde und er auf Jahre ins Gefängnis ginge. Nach kurzem Zögern sagt Irina zu, sich auf die Suche nach dem wahren Täter zu begeben, und muss bald feststellen, dass sie es mit ausgesprochen dunklen Kräften zu tun hat
-Der erste Fall der Ex-BKA-Ermittlerin Irina Starilenko
-Ein vielschichtiger Kriminalroman über Loyalität und Schuld, Täuschung und Verlust und die langen Schatten von Putins Krieg in der Ukraine
Ein explosiver Politkrimi um Rechtsextremismus, Mord und Putins langen Arm nach Deutschland
Irina Starilenko, russischstämmige ehemalige BKA-Fallermittlerin, wird von ihrem Bruder Konstantin gebeten, seinem Freund Oleksandr zu helfen. Oleksandr, der vor dem russischen Angriffskrieg aus der Ukraine nach Deutschland geflohen ist, soll den Mord an einem polnischen Geschäftsmann begangen haben, ist jedoch unschuldig, da er zur Tatzeit mit Konstantin einen Brandanschlag auf ein Haus der Identitären Bewegung verübt hat. Doch Konstantin kann nicht für Oleksandr aussagen, weil sonst seine Bewährung widerrufen würde und er auf Jahre ins Gefängnis ginge. Nach kurzem Zögern sagt Irina zu, sich auf die Suche nach dem wahren Täter zu begeben, und muss bald feststellen, dass sie es mit ausgesprochen dunklen Kräften zu tun hat
-Der erste Fall der Ex-BKA-Ermittlerin Irina Starilenko
-Ein vielschichtiger Kriminalroman über Loyalität und Schuld, Täuschung und Verlust und die langen Schatten von Putins Krieg in der Ukraine
MARTIN VON ARNDT, 1968 als Sohn ungarischer Eltern geboren, lebt als Schriftsteller und Musiker bei Stuttgart und in Essen. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise und Stipendien. 2014 erschien der Roman Tage der Nemesis im ars vivendi verlag, 2016 folgte Rattenlinien, 2019 Sojus, mit dem er für den Crime Cologne Award nominiert war, 2021 der Politthriller Wie wir töten, wie wir sterben.
Produktdetails
- Verlag: ars vivendi
- Artikelnr. des Verlages: 20712
- Seitenzahl: 288
- Erscheinungstermin: 17. September 2025
- Deutsch
- Abmessung: 211mm x 135mm x 27mm
- Gewicht: 409g
- ISBN-13: 9783747207123
- ISBN-10: 374720712X
- Artikelnr.: 73712212
Herstellerkennzeichnung
Ars Vivendi
Bauhof 1
90556 Cadolzburg
info@arsvivendiverlag.de
Temporeicher, aktueller Politthriller
Irina Starilenko,eine ehemalige BKA-Ermittlerin, wird von ihrem Bruder Konstantin kontaktiert, mit der Bitte seinem Freund Oeksi zu helfen. Oleksandr, Oleksi, der nach dem russischen Angriffskrieg aus der Ukraine geflüchtet ist, steht unter Verdacht …
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Temporeicher, aktueller Politthriller
Irina Starilenko,eine ehemalige BKA-Ermittlerin, wird von ihrem Bruder Konstantin kontaktiert, mit der Bitte seinem Freund Oeksi zu helfen. Oleksandr, Oleksi, der nach dem russischen Angriffskrieg aus der Ukraine geflüchtet ist, steht unter Verdacht einen polnischen Geschäftsmann namens Majewski erschossen zu haben. Zu allem Überfluss hat er auch schon gestanden. Irina unterstützt Oleksis Verteidiger Julian Bergmann bei diesem Fall als Privatermittlerin, auch um ihren Bruder zu schützen.
Die Geschichte ist sehr dicht an Informationen und wird dicht und temporeich erzählt. Der Schreibstil ist flüssig, klar und verständlich. All dies sorgt dafür, dass man rasch durchs Buch kommt, unter anderem auch weil die Spannung, durch immer neue Ereignisse hoch bleibt. Dies ist auch nicht zuletzt auch dem aktuellen Thema geschuldet und der doch eher höheren Plausibilität, dass sehr viele Dinge so schon passiert ist oder passieren können.
Man erfährt im Laufe der Erzählung mehr über die Geschichte der Familie der Protagonisten und taucht damit auch immer weiter in die Geschichte der Ukraine ein. Es werden Aufstände, Hungersnöte, Repressalien und Unterdrückung in der Sowjetunion und der neuern Zeit behandelt. Man erkennt welche Auswirkungen all dies bis in die heutige Zeit und die heutigen Konflikte hat. Auch wie sehr das private Leben und Schicksale, durch all das beeinflusst werden. In manchen Geschichts- und Hintergrund lastigen Bereichen benötigt man als nicht so informierte Person jedoch sicher etwas Ruhe um die Dinge zu verarbeiten und einordnen zu können. Immerhin sind die Zusammenhänge doch komplex.
Die Charaktere sowohl der Haupt- und Nebenfiguren sind gut und glaubwürdig gezeichnet. Speziell Irina Starilenko weist viele Ecken und Kanten auf, und kämpft auch gegen ihre eigenen Dämonen. Dies macht den Charakter sehr glaubwürdig und spannend. Aber auch Nebenfiguren wie ehemalige BKA-Kollegen und Kontakte waren für mich gut getroffen, auch da sehr originell.
Insgesamt kann ich das Buch jedem empfehlen, der einen temporeichen, gut recherchierten Politthriller mit sehr aktuellem Bezug sucht. Ich hoffe noch mehr von Irina Starlineko lesen zu dürfen.
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Irina, eine ehemalige BKA Ermittlerin, befindet sich gerade "zwischen 2 Jobs" und in einer schwierigen Phase ihres Lebens, als ihr Bruder sie bittet, einem Freund zu helfen. Dieser, ein junger ukrainischer Flüchtling, hat einen Mord gestanden, den er auf keinen Fall verübt haben …
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Irina, eine ehemalige BKA Ermittlerin, befindet sich gerade "zwischen 2 Jobs" und in einer schwierigen Phase ihres Lebens, als ihr Bruder sie bittet, einem Freund zu helfen. Dieser, ein junger ukrainischer Flüchtling, hat einen Mord gestanden, den er auf keinen Fall verübt haben konnte.
Irina erklärt sich bereit, dem Pflichtverteidiger zu helfen und beginnt zu ermitteln...
Der Politthriller spielt in einem kleinen Ort in Norddeutschland, der nicht genannt wird und nur mit einem Großbuchstaben abgekürzt wird. Irina und ihr Bruder sind hier aufgewachsen, nachdem ihre Eltern ein paar Jahre nach dem schrecklichen Super-GAU in Tschernobyl aus der Ukraine ausgewandert sind.
Über die Geschichte des Verdächtigen, Irinas Familie, aber auch des Ermordeten erfahren wir mehr und mehr über die russisch-ukrainische Geschichte, Aufstände und Unterdrückung, deren Beginn schon vor vielen Jahren war und die noch heute furchtbare Auswirkungen haben, nicht erst seit dem erneuten Angriff auf die Ukraine durch Russland im Februar 2022.
Der Schreibstil war sehr gut und hat mich gepackt, ich habe das Buch schnell und flüssig gelesen. Einiges war mir ehrlich gesagt etwas viel und zu verworren - und ich bin da einfach nicht so tief in den Themen drin. Aber - die Auflösung war sehr gut gemacht und es blieben bei mir auch keine Fragen offen. Der Roman ist der Serienauftakt - und da sehe ich echt Potenzial! Bis in die Nebenfiguren sind alle Protagonisten gut gezeichnet gewesen und vor allem Irina eine wirklich spannende Person, die absolut Ecken und Kanten hat.
Klare Lessempfehlung für einen spannend geschriebenen und hoch aktuellen Politthriller und Reihenauftakt mit Potenzial!
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Realitätsnaher und spannender Politthriller
Die ehemalige BKA-Fallermittlerin Irina Starilenko kümmert sich um ihren jüngeren und manchmal zu engagierten Bruder Konstantin. Dieser bittet sie um Hilfe für seinen besten Freund Oleksi, dem der Mord an einen polnischen …
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Realitätsnaher und spannender Politthriller
Die ehemalige BKA-Fallermittlerin Irina Starilenko kümmert sich um ihren jüngeren und manchmal zu engagierten Bruder Konstantin. Dieser bittet sie um Hilfe für seinen besten Freund Oleksi, dem der Mord an einen polnischen Gechäftsmann vorgeworfen wird. Zwar werfen die ersten Ermittlungen schon viele Fragezeichen auf, aber die Polizei ist von der Schuld Oleksis überzeugt und wenig motiviert nach dem wahren Täter zu suchen. So versucht Irina mit ihrem persönlichen Netzwerk an weitere Informationen zu kommen und den Fall zu klären. Dabei stößt sie auf erschreckende Details mit politischem Hintergrund, die ihre Arbeit bei weitem nicht einfacher und ungefährlicher machen...
Der Autor MArtin von Arndt konnte mich schön mehrfach mit seinen oft politisch motivierten Krimis und Thrillern in den Bann ziehen. Ich bin daher mit viel Vorfreude und einer entsprechenden Erwartungshaltung in sein neues werk "Der Wortschatz des Todes" gestartet. Er erzählt die Gechichte in seinem gewohnt sehr flüssig zu lesenden Schreibstil und greift mit dem russisch-ukrainischen Krieg ein brisantes Thema auf, ohne dabei aber klischeehaft zu wirken. Ganz im Gegenteil, die aktuellen Gegebenheiten werden geschickt in eine packende Kriminalgeschichte eingebaut, die den THriller schnell für mich in einen PAge-Turner wandelte. Der Spannungsbogen wird mit dem brutalen "Hinrichtungs-Mord" zu Beginn des Buches sehr gut aufgebaut und über die schwierigen Ermittlungen auf einem aus meiner Sicht sehr hohenNiveau gehalten. Die Hauptprotagonisten werden sehr interessant gezeichnet und tragen zum Gelingen des Buches bei.
Insgesamt ist "Der Wortschatz des Todes" ein aus meiner Sicht sehr gut gelungener Politthriller, der mich in erster Linie mit der guten Umsetzung eines brandaktuellen Themas, charakterstarken Protagonisten und mit dem geradlinigen Erzähltalent des Autors voll und ganz überzeugen konnte. Ich freue mich schon jetzt auf einen möglichen Nachfolgeband, empfehle das Buch sehr gerne weiter und bewerte es foglerichtig mit den vollen fünf von fünf Sternen.
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Der Autor Martin von Arndt spielt in seinem sehr interessanten und spannenden Krimi mit der Rasanz des Geschehens.
Seine Protagonistin Irina Starilenko, Ex, BKA-Ermittlerin, will ihrem Bruder helfen, dessen Freund Oleksandr aus vorerst unerklärlichen Gründen
einen Mord gesteht, …
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Der Autor Martin von Arndt spielt in seinem sehr interessanten und spannenden Krimi mit der Rasanz des Geschehens.
Seine Protagonistin Irina Starilenko, Ex, BKA-Ermittlerin, will ihrem Bruder helfen, dessen Freund Oleksandr aus vorerst unerklärlichen Gründen
einen Mord gesteht, obwohl er es ganz sicher nicht war.
Im Zuge ihrer Recherchen dazu gerät Irina mitten in eine gefährliche Lage.
Denn nichts ist, wie es scheint.
Der Ukraine Krieg spielt ebenso in das Geschehen, wie die privaten Umstände Irinas.
Je tiefer sie in das Geschehen eintaucht, desto verwirrender und undurchsichtiger werden die Netzwerke und der Hintergrund und irgendwie ist alles miteinander verknüpft.
Wer gerne politische Krimis liest, ist hier richtig.
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Packender und atmosphärisch dichter Polit-Thriller mit aktuellen Bezügen zum Krieg in der Ukraine
Nach mehrenden historischen Thrillern legt der Autor Martin von Arndt hier nun einen zeitgenössischen Thriller vor, der nicht nur spannend, sondern auch hochaktuell ist. Zugleich ist …
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Packender und atmosphärisch dichter Polit-Thriller mit aktuellen Bezügen zum Krieg in der Ukraine
Nach mehrenden historischen Thrillern legt der Autor Martin von Arndt hier nun einen zeitgenössischen Thriller vor, der nicht nur spannend, sondern auch hochaktuell ist. Zugleich ist das Buch der Auftakt einer neuen Reihe um die ehemalige BKA-Ermittlerin Irina Starilenko, die hier einen vielversprechenden Start hinlegt und dabei die Messlatte für die weiteren Bände sofort ziemlich hoch hängt.
Nachdem die russischstämmige Irina Starilenko aus persönlichen Gründen beim BKA ausgeschieden ist, muss sie noch eine Karenzzeit überstehen, bis sie ihre neue Stelle als Wirtschaftsdetektivin für ein Versicherungsunternehmen antreten kann. Als ihr Bruder Konstantin sie bittet, seinem Freund Oleksandr zu helfen, dem vorgeworfen wird, einen polnischen Geschäftsmann ermordet zu haben, lässt sie sich daher dazu überreden, den Pflichtverteidiger des Ukrainers, der vor dem russischen Angriffskrieg nach Deutschland geflüchtet ist, zu unterstützen. Sie ahnt allerdings nicht, in welches Wespennest sie bei ihren Ermittlungen sticht.
Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und baut dabei einige aktuelle Bezüge zum Krieg in der Ukraine in die Geschichte ein. Mit einer bildhaften Sprache, die das Kopfkino beim Lesen mächtig ankurbelt, und der äußerst gelungenen Charakterisierung der Protagonisten, die durchgehend ausgesprochen vielschichtig angelegt sind, entwickelt sich eine komplexe Geschichte, die mit jeder Seite eine immer größere Sogwirkung entwickelt. Der übliche Spagat eines Auftaktbandes, zum einen eine interessante Geschichte zu erzählen, die Lust auf weitere Bände macht, und zum anderen das Setting und die Protagonisten, die diese Geschichten tragen sollen, sorgfältig einzuführen, gelingt ganz hervorragend. Einige Andeutungen zur Geschichte und persönlichen Situation der Hauptfigur deuten zudem schon reichlich Potential für die weiteren Bände der Reihe an.
Wer auf spannende und atmosphärisch dichte Thriller mit aktuellen Bezügen steht, wird hier bestens bedient und unterhalten.
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Nichts ist, wie es scheint - Als Konstantin seine Schwester, die Privatdetektivin Irina, um Hilfe für seinen Freund Oleksi bittet, ahnt diese nicht, worauf sie sich einlässt. Der Versuch, die Unschuld des jungen Ukrainers zu beweisen, der einen Mord gestanden hat, löst eine rasante …
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Nichts ist, wie es scheint - Als Konstantin seine Schwester, die Privatdetektivin Irina, um Hilfe für seinen Freund Oleksi bittet, ahnt diese nicht, worauf sie sich einlässt. Der Versuch, die Unschuld des jungen Ukrainers zu beweisen, der einen Mord gestanden hat, löst eine rasante Kette von Ereignissen aus, die Irina schließlich in Lebensgefahr bringt. Mit „Wortschatz des Todes“ hat Martin von Arndt den spannenden Auftakt seiner neuen Reihe mit der ehemaligen BKA-Ermittlerin Irina geschrieben. Mich hat der aktuelle Polit-Thriller schnell in seinen Bann gezogen und bis zur letzten Seite gefesselt.
Irina Starilenko war Ermittlerin beim BKA, hat aber diesen Job inzwischen an den Nagel gehängt. Künftig will sie ihre Brötchen als Wirtschaftsdetektivin verdienen. Als ihr kleiner Bruder mal wieder in der Klemme steckt, ist sie wenig begeistert. Doch Konstantin kann Irina überreden, seinem Freund zu helfen, weiß er doch mit absoluter Sicherheit, dass Oleksi unschuldig ist. Zur Tatzeit des Mordes hat er gemeinsam mit ihm einen Brandanschlag auf das leere Haus einer rechtsradikalen Gruppe verübt. Da Konstantin aber noch auf Bewährung ist, kann er keine Zeugenaussage machen. Irina trifft mit Oleksis Pflichtverteidiger eine Übereinkunft und beginnt zu ermitteln.
Irina wirkt trotz ihres ausgeprägten Familiensinns wie eine einsame Wölfin, die taff und unbeirrbar ihren Weg geht. Schon der früh verstorbene Vater hat ihre Stärke gesehen und ihr die Verantwortung für Mutter und jüngeren Bruder übertragen. Irina ist mutig, intelligent und hat sich ein Netzwerk aus nützlichen Kontakten geschaffen. Auch die anderen Charaktere wirken authentisch. Der eher leichtsinnige Konstantin, der sich treiben lässt, aber in entscheidenden Momenten durchaus Verantwortung übernimmt. Der ambitionierte Anwalt Julian Bergmann, der sich für Oleksi einsetzt und der sehr gut mit Irina zusammenarbeitet. Oleksi, der innerlich zerrissene Ukrainer, hat schon viel erlebt. Falsch verstandene Loyalität veranlasst ihn zu einer folgenschweren Falschaussage.
Martin von Arndts Sprache ist flüssig, direkt, schnörkellos. Manchmal blitzt ein Funken Humor darin auf. Die gute Recherche des Autors vermittelt historische Fakten zur Vorgeschichte des Ukraine-Krieges. Stichworte wie Tschernobyl, Maidan, Holodomor, Asow, wären hier zu nennen. Nicht zu vergessen das hitzige Streitgespräch zwischen Irina und Laura, in dem die Argumente beider Kriegsparteien zur Sprache kommen. Die Fülle an Information stoppte immer wieder meinen Lesefluss, weil ich selbst recherchieren wollte. Das ist eine spannende Art, einen Thriller zu lesen, finde ich.
„Wortschatz des Todes“ ist ein temporeicher Polit-Thriller, der bis zur letzten Seite spannend bleibt und mich gefesselt hat. Der Showdown war etwas zu knapp, da haben mir ein paar Seiten gefehlt. Doch der Fall wird logisch aufgeklärt und alle meine Fragen sind beantwortet. Von mir bekommt der Thriller 4, 5 von 5 Sternen. Ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen mit Irina und meinem persönlichen Favoriten Shun.
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Die ehemalige BKA-Fallermittlerin Irina Starilenko wird von ihrem Bruder Konstantin gebeten, seinem Freund Oleksi zu helfen, der einen Mord gestanden hat aber unschuldig ist. Irina stimmt erst widerwillig zu, doch dann verstrickt sie sich immer mehr in die Aufklärung des Falles.
Der Autor …
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Die ehemalige BKA-Fallermittlerin Irina Starilenko wird von ihrem Bruder Konstantin gebeten, seinem Freund Oleksi zu helfen, der einen Mord gestanden hat aber unschuldig ist. Irina stimmt erst widerwillig zu, doch dann verstrickt sie sich immer mehr in die Aufklärung des Falles.
Der Autor Martin von Arndt stellt uns hier den Auftakt zu einer Serie um die Ermittlerin Irina Starilenko vor. Irina ist mir von Anfang an sympathisch gewesen, eine Ermittlerin mit Ecken und Kanten, die mit ihren eigen Dämonen zu kämpfen hat und trotzdem für ihre Familie alles tut. Geschickt floss die Geschichte ihrer Familie rückblickend bis in die 1930-Jahre ein und ich habe für mich neue Erkenntnisse aus der russischen Geschichte gewinnen können. Manchmal waren mir zwar die Verschwörungstheorien etwas zu viel, doch das ist meinem mangelnden Vorwissen geschuldet. Auch der Schreibstil ließ keine Langeweile aufkommen und ich habe mich bis zum Schluss gut unterhalten gefühlt und bin schon auf die Fortsetzung gespannt.
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