Blutbraut - Raven, Lynn

Lynn Raven 

Blutbraut

Broschiertes Buch
 
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Blutbraut

Magie macht ihn stark, Liebe verletzlich ...

Seit sie denken kann, ist Lucinda Moreira auf der Flucht vor Joaquin de Alvaro, denn sie ist eine "Blutbraut", und nur sie kann den mächtigen Magier davor bewahren, zum Nosferatu zu werden. Dazu aber müsste sie ihm ihr Blut geben und sich auf ewig an den Mann binden, der für sie die Verkörperung alles Bösen scheint. Doch dann tritt genau das ein, wovor sie sich fürchtet: Gerade als Lucinda sich erstmals verliebt hat, und zwar in den charmanten Cris, wird sie entführt und auf das Anwesen Joaquins gebracht. Lucinda ist in eine Falle gelaufen, denn Cris ist kein anderer als Joaquin de Alvaros Bruder, und auch er sucht eine Blutbraut. Doch die beiden Brüder sind nicht die einzigen. Auch andere Mitglieder ihres Konsortiums begehren Lucindas Blut. Als Lucinda in die Gewalt eines von ihnen gerät und Joaquin sie unter Einsatz seines Lebens befreit, beginnt Lucinda sich zu fragen, welches die wahren Motive für sein Handeln sind.


Produktinformation

  • Verlag: Cbt
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 734 S.
  • Seitenzahl: 736
  • Altersempfehlung: ab 13 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 219mm x 138mm x 61mm
  • Gewicht: 832g
  • ISBN-13: 9783570160701
  • ISBN-10: 357016070X
  • Best.Nr.: 33866576
"Blutbraut gehört in jedes Bücherregal." -- LizzyNet.de

"Blutbraut gehört in jedes Bücherregal."

"Raven gelingt es, eine rasante Geschichte zu erzählen, die den Leser von der ersten Seite an packt."
Lynn Raven lebte in Neuengland, USA, ehe es sie trotz ihrer Liebe zur wildromantischen Felsenküste Maines nach Deutschland verschlug. Nachdem sie zwischenzeitlich in die USA zurückgekehrt war, springt sie derzeit nicht nur zwischen der High- und der Dark-Fantasy hin und her, sondern auch zwischen den Kontinenten, und ist unter den Namen Lynn Raven und Alex Morrin erfolgreich.

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Kundenbewertungen zu "Blutbraut" von "Lynn Raven"

13 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.7 von 5 Sterne bei 13 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von lesemarie aus Braunsbach am 13.04.2013 ***** ausgezeichnet
Blutbraut
Von Lynn Raven

Ausgerechnet als Lucinda Moreira sich zum ersten Mal richtig verliebt hat, nämlich in den charmanten Cris, wird sie von den Handlagern des jungen mächtigen Magier Joaquin de Alvaro gefangen und zu seinem Anwesen gebracht, denn nur sie (bzw. ihr Blut) kann verhindern, dass er zu einem grausamen Nosferatu wird.
Aber sie hat ein Trauma, das sie daran hindert, Joaquin ihr Blut trinken zu lassen und sich somit für ewig an den Mann, der für sie die Verkörperung des Bösen darstellt, zu binden. Da sie sich nicht beißen lassen will, wird Joaquin immer schneller zu einem Nosferatu. Als sie von einigen bösen Mitgliedern des Konsortiums entführt wird, weil diese ebenfalls ihr Blut begehren, spitzt sich die Situation dramatisch zu, bis sie von einem wütenden Joaquin befreit wird. Doch auch sie kann nicht aufhalten, dass sie sich immer näher kommen, und langsam beginnt sie sich zu fragen, ob es nicht doch ein Fehler gewesen war, vor Joaquin zu fliehen und ihn immer von sich zu stoßen. Dann ihr wird klar, dass Joaquin eigentlich gar nicht so böse ist. Schließlich beschließen die Mitglieder des Konsortiums, Joaquin zu erhängen, weil er schon fast ein richtiger Nosferatu ist. Sie hatten nämlich beschlossen, dass sobald jemand von ihnen zu einem Nosferatu wird, sie ihn vorher töten, damit er keine Leute umbringen kann. Dies hält Joaquin aber vor Lucinda geheim, bis sie schließlich in letzter Minute davon erfährt. Nun muss sie sich entscheiden….

Meine Meinung:
Das Buch ist, wie alle von Lynn Raven, wunderbar romantisch und spannend. Wie sonst auch beschreibt die Autorin die Situation sehr detailliert, auch wenn ich etwas Probleme hatte, am Anfang in das Buch reinzukommen. Auch wenn es über 700 Seiten waren, war ich binnen eines Tages fertig, bei diesem Buch kann man gar nicht aufhören zu lesen. Allerdings hat sich der Umschlag von dem Taschenbuch nach viermaligem Lesen schon etwas aufgelöst, was ich persönlich sehr schade fand.
Wem dieses Buch gefallen hat und wer auch ganz allgemein den Schreibstil von Lynn Raven mag, dem kann ich auch folgendes empfehlen: Kuss des Kjer, welches mein Lieblingsbuch dieser Autorin ist und „Hexenfluch“. Ebenso empfehlenswert ist „Kuss des Dämons“ sowie der 2. und 3. Band der Reihe.

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Bewertung von Nessi87 aus Ober-Mörlen am 11.02.2013 ***** ausgezeichnet
Als ich das Buch zunächst in Händen hielt, dachte ich noch “Man, was ein Schinken!”, aber als die letzte Seite gelesen war, änderte sich meine Meinung zu “Nein, bitte! Noch nicht zu Ende sein!!!”.

Die Story wird uns aus Lucindas Sicht erzählt. Die Ich-Perspektive ist hier auch dringend notwendig um die Gefühle der Protagonistin verstehen zu können. Die Kapitel sind relativ lang und mein Grundprinzip “ach nur noch ein Kapitelchen” hat sich daher dann immer etwas in die Länge gezogen. Insgesamt war das aber gar nicht schlimm, weil ich das Buch sowieso nicht aus der Hand legen wollte.

Ich war von der ersten Seite in der Geschichte gefangen und die Spannungskurve hat sich bis auf einen kleinen Teil in der Mitte konstant auf einem hohen Level gehalten. Zum Ende hin gab es noch einige dramatische Überraschungen, die mir dann ganz den Atem genommen haben.

Vom Ort des Geschehens kann wohl nur jedes Mädchen träumen: Wir befinden uns überwiegend in einem Herrenhaus mitten in der Wüste. Die Beschreibung des Hauses hat mich mehr als einmal zum Träumen verleitet und spätestens mit dem begehbaren Kleiderschrank hatte mich die Autorin ;) Generell haben mir die Beschreibungen der Autorin sehr gut gefallen. Sie kommt mit wenigen Worten aus, erweckt die Umgebung aber trotzdem zum Leben. Man konnte die Sonnenstrahlen auf der Haut spüren oder das Rauschen des Baches hören und wenn ich so in einem Buch aufgehen kann, ist das immer positiv zu vermerken.

Der Charakter von Lucinda und deren Entwicklung haben mich sehr beeindruckt. In einer Welt voller Lügen und Intrigen versucht sie den richtigen Weg zu gehen und bleibt sich trotzdem selber treu. Ich an ihrer Stelle hätte nicht gewusst wie ich mich verhalten soll und so ist sie meine persönliche Heldin, weil sie einfach auf ihr Herz gehört hat.

Die männlichen Charaktere sind auch nicht zu verachten. Neben einem tollen Äußeren lernen wir, dass nicht jede harte Schale auch zwingend einen harten Kern braucht. Manche Charakterzüge bzw. Handlungen haben mich sehr überrascht und ich musste mir eingestehen, dass ich mich in so manchem “Bad Boy” getäuscht habe. Gleiches gilt leider auch für die “Guten”. Wir können also festhalten, dass das Buch in Sachen Charakterentwicklung eine Menge Überraschungen parat hält.

Mehr möchte ich zu dem Buch gar nicht sagen, als: Lest es! Entflieht für ein paar dramatische, romantische, magische und abenteuerreiche Stunden aus dem Alltag und genießt es einfach. Ich war sehr traurig, als die letzte Seite gelesen war. Die Geschichte findet zwar einen Abschluss, aber eine kleine Hintertür hat sich die Autorin trotzdem offen gelassen und deswegen hoffe ich, dass wir vielleicht doch noch eine Fortsetzung von Lucinda und Joaquin zu lesen bekommen ;)

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Bewertung von Luu aus Düsseldorf am 29.06.2012 ***** ausgezeichnet
Das Buch war, wie alle Bücher die ich bisher von Lynn Raven gelesen habe, wunderschön.
Es ist super spannend und eine tollen Liebesgeschichte :)
Und für alle die NICHT die ganze Geschichte schon kennen möchten, keine Angst ich verrrate keine Details - wer wissen möchte worums geht sollte es lesen ;)

Ist auch bescheuert alles vorweg zunehmen. Man ließt die Kommentare um zu wissen wie das Buch ist und nicht damt man die ganze Geschichte schon kennt - sorry ich schweife ab :D

ALSO:
Super schön geschrieben. Und an alle die auf "Fantasyliebesgeschichten" stehen: LEST ES!!
Am Anfang ist es ein wenig schwer zu verstehen worum es genau geht, doch das macht es umso spannender. Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen :D :)

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Bewertung von ghostwriter am 20.04.2012 ***** gut
Blutbraut – Lynn Raven

Rezension:

Fort. Nur fort von hier!, ist Lucinda Moreiras einziges Bestreben, nachdem sie entführt und auf das Anwesen von Joaquin de Alvaro gebracht wurde – dem mächtigen jungen Magier, dessen Blutbraut sie werden soll und der für sie alles Böse zu verkörpern scheint. Doch je näher sie Joaquin kennenlernt, desto mehr gerät das Bild, das Lucinda von ihm hatte, ins Wanken und stürzt sie in ein Wechselbad der Gefühle …

Die Kritik:

Schon beim ersten Kapitel wird klar, dass "Blutbraut" nicht nur für junge Teenager geeignet ist. Ich konnte mich bei der Leseprobe kaum davon losreißen, und wollte sofort das Buch haben.
Aber als ich es dann in der Hand hatte, war es etwa 700 Seiten dick, und spätestens im zweiten Kapitel wurde mir klar, dass sich diese Geschichte ziehen würde.
Immer wieder werden vollkommen überflüssige Szenen eingebracht, die Protagonistin Lucinda denkt viel zu langsam und kommt bei kaum etwas mit. Was dem Leser schon auf der ersten Seite klar war, bemerkt sie erst siebenhundert Seiten später.
Nebenher wird die Geschichte aus einer fremden Perspektive erzählt, was wohl Spannung erzeugen sollte. Tatsächlich war es einfach nur nervig und überflüssig, aber da das ja schon in "Der Kuss des Dämons" so gut geklappt hat, dachte sich die Autorin wahrscheinlich, dass es hier auch funktionieren würde. Aber, nein, entschuldigung, es IST überflüssig, und obwohl ich so etwas normalerneise nie auch nur denke, wollte ich einfach nur vorblättern um meiner Langeweile ein Ende zu bereiten.
Oft wollte ich dank der Begriffsstutzigkeit der Hauptperson das Buch aus dem Fenster werfen, aber ich wollte, und das hat Lynn Raven wirklich gut gemacht, das Ende wissen, ohne etwas zu überspringen.
Leider hat sich meine Beharrlichkeit nicht ausgezahlt und der sog. Höhepunkt war kurz und wie der Rest des Buches vorhersehbar.

Da das Ende weitestgehend offen gehalten bleibt, ist ein zweiter Teil zu erwarten.

Das Cover:

Das Cover besteht aus einem blassen Mädchengesicht, der Hintergrund ist vorwiegend in kühlem Blau gehalten und die Lippen sind im Kontrast dazu rot. Aus dem Mundwinkel läuft ein Bluttropfen, was den Titel "Blutbraut" vermutlich unterstreichen soll.


Ich persönlich finde das Buch gut geschrieben, was natürlich von einer Größe wie Lynn Raven zu erwarten ist, aber es ist trotzdem eine Enttäuschung für mich als Blut-Fan, und nicht weiterzuempfehlen. Drei Sterne von mir.

Wer aber jetzt trotzdem Lust auf Joaquin und Lucinda hat, den halte ich nicht davon ab.

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Bewertung von Karo adores... [http://karoadores.blogspot.com] aus Berlin am 26.03.2012 ***** sehr gut
Seit sie denken kann, rennt Lucinda davon, nie kann sie an einem Ort lange verweilen, denn irgendwann findet er sie. Er, das ist Joaquín de Alvaro, ein Vampir-Hexer, der nach ihrem Blut lechzt und es braucht, um nicht zu einem Nosferatu zu werden, denn Lucinda ist eine sogenannte Blutbraut. Als er sie eines Tages doch findet, ist Lucinda verzweifelt. Mehrmals versucht sie, wieder zu entkommen, jedes Mal jedoch mit wenig Erfolg. Nur langsam lernt sie Joaquín besser kennen, und merkt, dass er gar nicht so zum Fürchten ist, wie sie immer dachte. Dennoch bleibt sie eine Gefangene in seinem Haus, und sobald er ihr zu nahe kommt, verkrampf sich alles in ihr. Kann sie jemals Vertrauen zu ihm fassen und ihm vor dem Schicksal, endgültig Nosferatu zu werden, retten? Denn lange hat Joaquín nicht mehr...

Schon lange schleiche ich um die Bücher von Lynn Raven herum. Keine Ahnung, warum ich nicht schon früher ein Buch von ihr in die Hand genommen habe, doch irgendwann haben mich die zig sehr guten und guten Bewertungen überzeugt, dass ich es doch zumindest einmal probieren müsste. Ich muss sagen, dass ich es nicht bereut habe.

Was mir besonders am Buch gefallen hat, ist, dass Lynn Raven in ihrem Buch zwar über Vampire schreibt, aber sie dennoch nicht nur die alten Geschichten und Klischees wiederholt, sondern auch etwas Eigenes schafft. Vampire sind hier natürlich trotzdem blutdurstig, teilweise auch ziemlich grausam (besonders die Nosferatu, was mich aber auch eher gefreut hat nach den vielen weichgespülten Exemplaren) und ziemlich stark. Doch außerdem sind sie Hexer, die mit schwarzer Magie Wetterzauber wirken und Bannkreise erschaffen; die Beschreibung dieser Magie fand ich immer wieder faszinierend. Ein bisschen anders waren die Vampire auch als in der landläufigen Legende, zum Beispiel können sie sich im Sonnenlicht bewegen, problemlos in Kirchen aufhalten und auch Nahrung zu sich nehmen. Somit ist hier wirklich nichts 08/15, sondern sehr innovativ. Ein bisschen habe ich die Erklärungen vermisst, wie genau das alles funktioniert, wie, warum, wieso...; das meiste wird wirklich sehr indirekt erklärt, so dass man sich einiges selbst denken muss. Aber wirklich gestört hat mich das nicht.

Lynn Ravens Schreibkünste geben kaum Anlass zu Kritik, ihr Schreibstil ist flüssig, die Charaktere sehr gut ausgearbeitet, der Plot sehr spannend. Lediglich das Tempo der Erzählung war mir manchmal etwas zu langsam, besonders, was die Liebesgeschichte angeht. Natürlich ist es nur gut und richtig, die Liebesgeschichte langsam aufzubauen, vor allem, weil ja Lucinda auch erstmal etwas Vertrauen fassen muss, nachdem sie ihr ganzes Leben lang dachte, dass die Vampirhexer allesamt Bösewichte sind. Aber manchmal musste ich dennoch laut seufzen, weil es mir zuuuuu zögernd vonstatten ging. Meiner Meinung nach hatte es Joaquín viel früher verdient, dass ihm vergeben wird, und an diesen Stellen hat mich Lucinda dann auch ein bisschen genervt. Schließlich gab sich Joaquín doch nun wirklich alle Mühe (und ganz ehrlich: diesem düsteren, aber dennoch so heldenhaften Kerl kann man doch eigentlich nichts abschlagen... Das kann Raven auf jeden Fall: männliche Protagonisten schaffen, die einen zum Schwärmen bringen. Allein sein spanisches Temperament... *hach*)! :)

Dennoch kann ich nur sagen, dass mir die Geschichte über Joaquín und Lucinda sehr gefallen hat, ich mich außerdem freue, mal wieder ein alleinstehendes Buch gelesen zu haben, was trotzdem mit einem sehr guten Plot überzeugt. Es war sicher nicht mein letztes Mal mit Lynn Raven, Der Kuss des Kjer steht schon im Regal.

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Bewertung von chuck bass aus alsdorf am 20.02.2012 ***** sehr gut
Lucinda Moreira ist eine Sanguíera (Blutbraut) und seit ihrer Kindheit lebt sie auf der Flucht vor dem Hexer Joaquín de Alvaro sowie allen anderen Hexern der Hermandad. Die Hexer der Hermandad haben vor vielen Generationen einen Pakt mit dem Teufel geschlossen - die mächtigsten Söhne einer jeden Hexerfamilie sind mit Anwachsen ihrer Macht dazu verdammt, ein Leben jenseits des Tageslichts als Nosferatu zu leben. Nur eine Blutbraut ist in der Lage, den Wechsel aufzuhalten, allerdings auf Kosten ihres Blutes.

Lucinda wurde schon als Kind der de Alvaro Familie übereignet und befand sich ihr Leben lang auf der Flucht vor dieser. Nach einer traumatischen Begegnung mit Nosferatu fürchtet sie nichts mehr, als wieder in deren Fänge zu geraten. Sie lebt in Boston und hofft mit ihrem neuen Freund Cris ein halbwegs normales Leben führen zu können, ahnt aber nicht das ebendieser Cristobald de Alvaro ist und ihre größte Befürchtungen sehr schnell wahr werden.

Lynn Raven hat sich ganz langsam aber sicher über die letzten zwei Jahre in mein Bücherregal fest integriert und so war klar, dass auch ihr neuestes Werk ein Muss ist und ich wurde wieder nicht enttäuscht. Raven baut ihre Geschichte sorgsam auf, vermeidet aber lange Strecken - so beginnt das Buch direkt mit Lucindas Ergreifung in Boston und die Spannung ist sofort da. Zwischendurch in typischer Raven Manier lässt sie den Leser kurz aufatmen und widmet sich den Charakteren sowie deren Entwicklung. War Lucinda anfangs doch eher unleidlich, so wurde sie mir stetig sympathischer. Joaquín de Alvaro hatte es da nicht so schwer.
Das Buch ist in sich geschlossen, Raven hat allerdings einige Stränge offen gelassen, die auf eine Fortsetzung hoffen lassen. Wer die Dämonen Reihe sowie meinen bisher ungeschlagenen Raven Favouriten, Der Kuss des Kjer, mochte, liegt mit Blutbraut goldrichtig. Blutbraut ist spannend, romantisch und auch zum Schmunzeln (allein schon wegen Lucindas ewigen Fluchtversuchen). Mit den Hexern sowie Nosferatu hat Raven eine erfrischend neue Variation in die momentan recht populäre Vampir-Thematik eingebracht.

Das Buch ist ab 13 Jahren empfohlen, ist aber auch für ältere Generationen unbedingt lesenswert.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 09.02.2012 ***** ausgezeichnet
Lässt einen nicht mehr los;) einfach toll geschrieben!!!

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Bewertung von KM29 aus Hamburg am 09.01.2012 ***** ausgezeichnet
Ich konnte dieses Buch nicht aus den Händen nehmen und hatte mich schon beim Kauf gefreut, dass dieses Buch so dick ist. Es ist ein Buch für alle Träumer und Romantiker unter uns. Eine Geschichte von einer unendlich großen Liebe. Extreme Gefühle, tolle Figuren, eine traumhafte Kulisse.....beim Lesen fühlte ich mich, als ob ich dort wäre. Joaquín ein Mann zum träumen :-) Der Kuss des Kjer hatte mich schon umgehauen und dieses wieder. Es macht SÜCHTIG!

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Bewertung von Morpheus aus Köngen am 26.12.2011 ***** ausgezeichnet
Ich muss gestehen; am Anfang war ich leicht irritiert und auch etwas enttäuscht, da ich, als ich mir den Buchrücken durchgelesen habe davon ausging das es in einer Fantasywelt wie bei Der Kuss des Kjer oder so ähnlich spielt.
Allerdings habe ich mich ganz schnell in das Buch rein gelesen, auch wenn es am Anfang etwas viele Informationen auf einmal waren.

Lucinda war mir von Anfang an ein Rätsel. Ich tat mich öfter mal schwer damit, ihre Handlungsweise nachzuvollziehen. Als ich dann aber mitbekommen habe, dass sie ja erst 17 ist, verzeiht man ihr das dann aber ganz schnell und im Laufe der Geschichte mochte ich sie dann auch immer lieber auch wenn ich nicht verstehen konnte, wieso sie solange gewartet hat, Joaquin zu retten...
Er hingegen war mir von Anfang an sympathisch. Lynn Raven hat das unglaubliche Talent ihre Männer immer grausam und bösartig erscheinen zu lassen und diesen Eindruck dann Schicht für Schicht abzutragen. Was er alles tut und wieviel ihm Luz bedeutet wird wirklich erst im Laufe der Geschichte klar und hat mich kurz echt zu Tränen gerührt. Soviel Selbstlosigkeit und Liebe... ich bekomme schon eine Gänsehaut, wenn ich nur daran denke!
Aber ich möchte hier auch nicht zuviel verraten.
Auch die anderen Protagonisten wirken sehr lebendig. Rafael mochte ich auch sehr gern und Cris...? Überhaupt nicht, der war einfach zuuuuuuuu glatt!

Was mir ein wenig fehlt ist hingegen die Leidenschaft... Selbst gegen Schluss wirkt Luz noch immer ein wenig distanziert, was sich erst nach dem Kapitel "3 Monate später" ändert. Das finde ich ein wenig schade.

Dennoch: Ich bin nach Der Kuss des Kjer (welches mein absolutes Lieblingsbuch ist) ein unglaublicher Lynn Raven Fan und sie hat mich auch hier wieder einmal voll und ganz zufrieden gestellt.
Ihre Vampire sind gefährlich und düster und für mich perfekt :)
Das Ende wurde, wie schon gesagt relativ offen gelassen auch wenn alle wichtigen Fragen beantwortet wurden. Ich persönlich würde gerne noch mehr von Luz und ganz wichtig Joaquin erfahren, der mich wirklich begeistert hat.
Nach der Kuss des Kjer ein neues Lieblingsbuch von Lynn Raven und für jeden geeignet der gerne Dark Fantasy mit richtig starken Gefühlen liest!

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Bewertung von Monili84 aus Aachen am 21.12.2011 ***** ausgezeichnet
Ein Buch mit viel Zauber und mit teils überraschenden Wendungen.
Ein Buch über den Zauber der Liebe, den viel seit dem letzten Twilight-Band vermissen.
Aber Lynn Ravens Vampire sind anders, ganz anders, als die zahmen Vampire wie Edward u seine Familie. Sie sind vielmehr wie die dunkle Seite, die Stephanie Mayer in den Volturi erschaffen hat.
Und doch sind Ravens Vampire alle Männer, die irgendwo auch Opfer ihres eigenen Wesens sind. Nicht alle sind gierig nach Macht und doch hat Lucinda, die in ich-Form erzählt, große Angst vor ihrem Joaquin, dem sie schon seit klein an als Blutbraut versprochen ist. Doch was heißt es eine Blutbraut zu sein? Sie hat Angst, denn in ihrer Erinnerung ist viel Dunkelheit und doch treiben ihre Gefühle sie dazu, bei ihrem Hexer zu bleiben. Hoffe es gibt eine weitere spannende Geschichte von den beiden, denn das Ende ist sehr offen gestaltet. Die Reigen zwischen gut und böse sind längst noch nicht ausgereizt, weder Jaoquins Kampf gegen das Böse, das ihn immer weiter auffrisst, noch die Machenschaften der anderen Hexer des Ordens.
Ursprünglich war das Buch eine zufällige Errungenschaft, aber bin froh, dass ich es gelesen hab, bevor ich es weiter verschenke :)

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