Glühende Dunkelheit / Lady Alexia Bd.1 - Carriger, Gail

Glühende Dunkelheit / Lady Alexia Bd.1

Roman

Gail Carriger 

Übersetzung: Anita Nirschl
Broschiertes Buch
 
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Glühende Dunkelheit / Lady Alexia Bd.1

Nachdem Miss Alexia Tarabotti in Notwehr einen Vampir getötet hat, steht sie nun dem Alpha-Werwolf Lord Maccon gegenüber - dem Chefermittler der Queen für übernatürliche Angelegenheiten. Als dieser sich weigert, sie in die Ermittlungen einzubeziehen, beschließt Alexia, selbst nachzuforschen, was hinter dem Angriff auf sie steckt. Und plötzlich befindet sie sich nicht nur tief in einer Intrige gegen das Britische Empire - sie sieht auch ihr Herz durch den attraktiven Lord Maccon bedroht ...


Produktinformation

  • Verlag: Blanvalet
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 415 S. 187 mm
  • Seitenzahl: 416
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 135mm x 33mm
  • Gewicht: 366g
  • ISBN-13: 9783442376490
  • ISBN-10: 3442376491
  • Best.Nr.: 32546438
"Das hat Pepp, liest sich amüsant und abwechslungsreich und bietet zudem eine Einsicht in überkommene Vorurteile und Rollenklischees, die auch heute immer noch in so manchen Mannes Kopf herumspuken." -- www.phantastiknews.de

"Glühende Dunkelheit ist ein spannendes, witziges und emotionsgeladenes Buch mit einem gehörigen Schuss Romantik, ein wahrer Lesegenuss. Ein würdiger Auftakt." -- bissfan.de

"Glühende Dunkelheit ist ein spannendes, witziges und emotionsgeladenes Buch mit einem gehörigen Schuss Romantik, ein wahrer Lesegenuss. Ein würdiger Auftakt."

Glühende Dunkelheit ist ein spannendes, witziges und emotionsgeladenes Buch mit einem gehörigen Schuss Romantik, ein wahrer Lesegenuss. Ein würdiger Auftakt. bissfan.de
Die New York Times Bestsellerautorin Gail Carriger wurde nach eigener Aussage von einer Exil-Britin und einem unheilbaren Griesgram aufgezogen. Um dieser Situation zu entfliehen, begann sie bereits in jungen Jahren mit dem Schreiben. Doch schließlich entkam sie dem Kleinstadtleben. Beinahe aus Versehen erlangte sie mehrere Hochschulabschlüsse. Anschließend bereiste sie Europa, wobei sie sich ausschließlich von Keksen ernährte. Heute lebt sie in den USA, umgeben von unzähligen großartigen Schuhen, und lässt sich ihren Tee direkt aus London schicken. Außerdem ist sie versessen auf winzigkleine Hüte und exotische Früchte.

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Kundenbewertungen zu "Glühende Dunkelheit / Lady Alexia Bd.1"

7 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.6 von 5 Sterne bei 7 Bewertungen   ausgezeichnet)
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Bewertung von Sharons Bücherparadies aus Neustadt am 08.06.2013   ausgezeichnet
Als absoluter London Fan, bin ich durch Recherchen im Internet auf dieses Buch aufmerksam geworden und danke hier nochmal dem blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar. Es hat mir eine wahre Freude bereitet!



Diese Geschichte spielt im viktorianischen London, in welchem Vampire und Werwölfe herrschen und wo das BUR (Bureau of Unnatural Registry) alles Übernatürliche kontrolliert. Miss Alexia ist eine Außernatürliche, ein Wesen ohne Seele. Sie hat das Talent übernatürliche Fähigkeiten zu neutralisieren. Eines Tages trifft sie auf einen Vampir, der sie beißen möchte, doch da passiert es. Sie tötet ihn und dadurch wird das BUR und somit der Chef der Organisation auf sie aufmerksam. Er findet sie nicht nur äußerst attraktiv, sondern möchte auch unbedingt verhindern, dass Miss Alexia sich in die Ermittlungen einmischt. Somit beginnt ein rasantes Spiel.



Der Einstieg in das Buch ist mir leicht gefallen, es dauerte nur wenige Seiten und ich befand mich schon mitten in der Geschichte drin.

Der Schreibstil gefiel mir hier sehr, denn anhand dessen erkannte man schon, in welcher Zeitepoche man sich befand. Ebenso gefielen mir die Dialoge, welche Miss Alexia und der Chef des BUR miteinander führten. Diese waren reichlich amüsant und auch die kleinen Streiterein wirkten belustigend auf mich. Ebenso positiv fand ich die verschiedenen Kreaturen, die hier in dem Buch spielten. So waren dies hauptsächlich Werwölfe und Vampire in Rudeln, die offiziell unter den Menschen lebten.

Was mir allerdings fehlte, war die Spannung. Diese war nur sehr wenig vertreten und die Geschichte begann erst irgendwo in der Mitte ins Rollen zu kommen. Daher muss ich hier leider einen Punkt abziehen. Da es noch mehrere Teile dieser Reihe gibt, kamen in mir natürlich auch jede Menge Fragen auf, die in diesem Buch nicht geklärt wurden. Daher empfiehlt es sich wohl, auch die Folgebände zu lesen.

Die Protagonistin, Lady Alexia gefiel mir sehr gut. Sie war belustigend, wirkte zynisch und war wie eine alte Jungfer. Zum Chef des BUR natürlich genau das Gegenteil, was sie für ihn wohl so attraktiv machte. Tiefgründig waren beide Charaktere hier allerdings nicht.

Da das Buch recht dünn war und sich schnell und flüssig weglesen ließ, finde ich die Geschichte für zwischendurch genau richtig. Wer Fabelwesen und Kreaturen der Dunkelheit liebt und gern mal bei einer Geschichte etwas mehr lächeln möchte, der liegt hiermit genau richtig! Ich vergebe die folgende Wertung:

- Cover: 5/5

- Story 4/5

- Schreibstil 5/5

- Emotionen: 4/5

- Charaktere: 4/5

Gesamt: 4/5 Palmen

http://sharonsbuecher.blogspot.de

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Bewertung von Nessi87 aus Ober-Mörlen am 12.02.2013   ausgezeichnet
“Glühende Dunkelheit” ist der überaus gelungene Auftakt rund um den Werwolf Lord Maccon und die Außernatürlich Miss Alexia.

Wir befinden uns im London des 19. Jahrhunderts. England im Allgemein und London im Speziell lassen mein Herz höher schlagen. Die Beschreibungen werden auf dezente Weise mit der Handlung verwoben, sodass es keine langen Beschreibungspassagen gibt, man sich aber trotzdem ein gutes Bild der Umgebung machen kann. Deshalb und weil die Dialoge sehr locker, dynamisch aber doch der Sprache der damaligen Zeit angemessen, beschrieben sind, wurde das Lesen für mich zu einer wahren Freunde.

Ich muss zugeben, dass ich zunächst sehr skeptisch war, weil der Klappentext nach einem weiteren Werwolf-Vampir-Roman klang, doch bereits auf den ersten Seiten wurde ich von der Protagonistin mehr als überrascht, denn ihre herrische, bestimmende Ader hat mich gleich gefangen genommen. Auch ihre humorvolle Seite hat bei mir genau ins Schwarze getroffen und so war die Geschichte leider viel zu schnell ausgelesen. Miss Alexia wird aufgrund ihrer 26 Jahre bereits zur alten Jungfer erklärt und hat deshalb einen schweren Stand in der Gesellschaft. Allerdings denkt sie nicht mal ans Aufgeben und gerät vor allem durch ihr loses Mundwerk immer wieder in Schwierigkeiten. Ich musste mehr als einmal bei der Wortwahl oder ihren Gedanken schmunzeln.

Auch die erotische, sexy Seite kommt im Verlauf der Geschichte nicht zu kurz. Wie der Leser schon auf den ersten Seiten erfährt haben die Protagonisten bereits eine gemeinsame Vergangenheit und können sich im Grunde nicht ausstehen. Die Neckereien erzeugen dabei eine so knisternde Atmosphäre, dass die Geschichte manchmal in den Hintergrund gerückt ist und man sich als Leser fragte: Wann??? Doch auch die Spannung der Story ist nicht zu unterschätzen. Bis zum Schluss überschlagen sich die Ereignisse und ich hätte nicht gedacht, wer letztendlich hinter den Vorfällen steckt.

Auch die Steampunk-Elemente hat die Autorin sachte einfließen lassen. Von ungewöhnlichen Apparaturen bis hin zu neuen, dampfbetriebenen Maschinen, deren Zweck zunächst unbekannt bleibt, ist alles vorhanden. Allein die Tatsache, dass die Geschichte zu Zeiten Königin Viktorias spielt, ist ein Indiz für dieses Genre.

Wer eine witzige, dynamische, sexy, elektrisierende Geschichte mit starken, sich verbal bekämpfenden Protagonisten lesen und darüber hinaus einen Ausflug ins alte London machen möchte, liegt mit diesem Buch absolut richtig. Ich persönlich kann es gar nicht abwarten den zweiten Band in Händen zu halten, weil mich die vorlaute Miss Alexia und der derbe Lord Maccon definitiv in ihren Bann gezogen haben!

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Bewertung von Lacasyta2002 aus Eckernförde am 14.10.2012   ausgezeichnet
freue mich schon auf das neue ,man kann nicht genug da von bekommen

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Bewertung von Blackfairy71 aus Haltern am See am 15.11.2011   gut
Nachdem Miss Alexia Tarabotti in Notwehr einen Vampir getötet hat, steht sie nun dem Alpha-Werwolf Lord Maccon gegenüber – dem Chefermittler der Queen für übernatürliche Angelegenheiten. Als dieser sich weigert, sie in die Ermittlungen einzubeziehen, beschließt Alexia, selbst nachzuforschen, was hinter dem Angriff auf sie steckt. Und plötzlich befindet sie sich nicht nur tief in einer Intrige gegen das Britische Empire – sie sieht auch ihr Herz durch den attraktiven Lord Maccon bedroht …
Zuerst war ich ja skeptisch. Schon wieder eine neue Serie mit Vampiren und Werwölfen und einer offensichtlichen Liebesgeschichte.
Aber was mich dann doch überzeugte, war die Tatsache, dass die Geschichte nicht zu heutigen Zeit, sondern im 19. Jahrhundert zur Zeit Königin Victorias spielt. Also auch gleich noch ein historischer Roman.
Alexia Tarabotti ist 26 Jahre alt, unverheiratet und damit in der damaligen Gesellschaft bereits eine alte Jungfer. Gesellschaften und Bälle besucht sie daher nur als Anstandsdame für ihre jüngeren Halbschwestern.
Hinzu kommt noch, dass ihr Vater Italiener war und sie sein südländisches Aussehen geerbt hat. Auch das ist zu der Zeit ein Makel.
Was ihrem Ansehen in der Öffentlichkeit auch nicht gerade förderlich ist, ist ihre Widerspenstigkeit und ihr freches Mundwerk.
Das allerdings ist genau das, was dem Alpha-Werwolf Lord Maccon gefällt, er will kein dummes Frauchen, das zu allem Ja und Amen sagt. Alexia kann allerdings nicht wirklich glauben, dass der Leiter der BUR-Behörde für Übernatürliche Angelegenheiten sich für sie interessiert.
Und Alexia hat noch einen anderen "Makel". Sie ist seelenlos, eine Außernatürliche und kann durch bloße Berührung einem Werwolf oder einem Vampir seine Übernatürlichkeit nehmen.
Zu diesen Dingen kommt dann auch noch eine Krimigeschichte, denn es verschwinden immer wieder Vampire auf unerklärliche Weise.
Insgesamt war ich positiv überrascht. Die Geschichte ist interessant und humorvoll geschrieben und die Charaktere sind sehr sympathisch, allen voran die vorlaute Alexia Tarabotti.
Ein Minuspunkt: Dieser ständige Wechsel zwischen Miss Alexia, Miss Tarabotti oder einfach Alexia war etwas nervig.
Und zweitens hätte die wörtliche Übersetzung des Titel "Soulless" besser gepasst.

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Bewertung von anette1809 - katzemitbuch.de aus Sulzheim am 02.11.2011   sehr gut
In der Welt von Miss Alexia Tarabotti existieren übernatürliche Geschöpfe wie Vampire und Werwölfe als mehr oder weniger akzeptierte Gesellschaftsschichten. Vampire und Werwölfe sind in Häusern beziehungsweise Rudeln organisiert und erschaffen kontrolliert Nachwuchs durch Umwandeln ihrer menschlichen Drohnen (bei den Vampiren) oder Clavigern (bei den Werwölfen). Alles unterliegt der Kontrolle des BUR (Bureau of Unnatural Registry), dessen Aufgabe die Kontrolle und die Registrierung des Unnatürlichen ist. Übernatürliche Geschöpfe verdanken ihre Existenz einem Übermaß an Seele im Gegensatz zu Miss Alexia Tarabotti die seelenlos ist und deren Art vom BUR als Außernatürliche bezeichnet wird. Außernatürliche lassen bei Berührung in sekundenschnelle jede Auswirkung des Übernatürlichen Verschwinden und könnten zur Geheimwaffe einer gefährlichen Organisation werden, die sogenannte Schwärmer - Vampire ohne Hauszugehörigkeit - verschwinden lässt und anschließend unkontrolliert neue Vampire erschafft... Miss Alexia Tarabotti gerät durch einen dummen Zufall in diese Verschwörung hinein, als ein unbelehrbarer Jungvampir sie trotz ihrer Außernatürlichkeit beißen will und sie ihn daraufhin versehentlich tötet. Durch diesen Zwischenfall wird Lord Maccon auf sie aufmerksam, Chefermittler der BUR und Alpha-Werwolf, der einerseits mit allen Mitteln verhindern will, dass Alexia ihre Nase in die Ermittlungen steckt, und andererseits nicht von ihr lassen kann, denn er findet den markanten Dickkopf der Halbitalienerin und "alten Jungfer" verdammt attraktiv...

Eigene Meinung:
Nachdem ich durch viele überschwenglich positive Rezensionen auf die "The Parasol Protectorate"-Reihe aufmerksam geworden bin, habe ich persönlich einige Kapitel gebraucht, um mit dem Serienauftakt "Glühende Dunkelheit (OT "Soulless") richtig warm zu werden. Zu Beginn stand mir das Geplänkel zwischen Alexia und Lord Maccon etwas zu sehr im Vordergrund, richtig gepackt hat mich das Buch erst, als der Kriminalfall als gleichwertiger Handlungsstrang in Erscheinung tritt.
Das Buch lebt von der authentischen Sprache und Atmosphäre, mit der Gail Carriger ihrer alternativen Vergangenheit des victorianischen Londons Leben einhaucht. Alles ist "very british" und am liebsten hätte ich während dem Lesen genau wie Alexia Teatime mit Assam Tee, Battenbergkuchen oder Brunnenkressesandwiches gemacht.
Neben den Hauptcharakteren Alexia und Lord Maccon legt Gail Carriger auch viel Augenmerk auf abwechslungsreiche und detailliert gezeichnete Nebenfiguren. Sei es der tuckenhafte Vampir Lord Akeldama, Professor Lyall, der Beta in Lord Maccons Rudel, oder Alexias Familie, die zwar mit ihrem Aussehen punkten im Gegensatz zu Alexia, die von ihrem Vater nicht nur die Seelenlosigkeit, sondern auch ihren dunklen Teint und ihre markante Nase geerbt hat, dafür aber nichts im Kopf haben. Die Autorin legt viel Wert auf ausgefeilte witzige Dialoge und Situationskomik, so dass die Handlungen neben dem eigentlichen Fall viel Spaß machen und den späteren etwas düsteren Verlauf der Geschichte immer wieder mit humorigen Momenten auflockern.
Der Kriminalfall selbst beinhaltet einige Züge aus dem Steampunkgenre und wartet neben Vampiren und Werwölfen noch mit einer anderen klassischen Figur der fantastischen Literatur auf, die sehr gut zum Steampunk und den Maschinenelementen passt, außerdem war sie für einen kleinen Überraschungsmoment gut, da ich sie zwar aus anderen Büchern kenne, aber man sie normalerweise einer anderen Stadt zuordnet und ihr Auftreten deshalb eher unerwartet war.

Fazit:
"Glühende Dunkelheit" bietet einen kurzweiligen Mix aus Steampunkelementen, historischem Kriminalfall und einer sehr witzigen und dialoglastigen Romanze, die sogar mir als Nicht-Liebesroman-Leserin sehr viel Spaß gemacht hat. Mal davon abgesehen, dass Gail Carriger dieses Genre nicht nur bedient, sondern auch gehörig auf die Schippe nimmt mit dem Lord Maccon anschmachtenden Lord Akeldama ;)

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Bewertung von tassieteufel am 02.07.2011   ausgezeichnet
Miss Alexia Tarabotti ist auf Grund ihres italienischen Vaters, ihrer dunklen Hautfarbe, weiterer
kleiner Makel und wegen ihres resoluten Wesens eine alte Jungfer geworden, als sie sich
während eines Balles in die Bibliothek zurück zieht, wird sie dort von einem Vampir angegriffen
und tötet diesen in Notwehr. Das ruft Lord Maccon auf den Plan, den Chefermittler der Queen
für übernatürliche Angelegenheiten. Lord Maccon ist nicht nur ständig übellaunig und brummig,
er ist auch ein Werwolf und er weigert sich, Miss Tarabotti in die Ermittlungen einzubeziehen,
doch die resolute Person wäre natürlich nicht sie selbst, wenn sie sich etwas vorschreiben
liesse und so stößt sie schon bald auf eine Verschwörung gegen das Übernatürliche und es
kommt zu einer Reihe von Treffen mit Lord Maccon, die nicht folgenlos bleiben.
Gail Carriger ist mit ihrer Mischung aus Histo und Fantasy ein extrem humorvolles und kurz-
weiliges Buch gelungen, das Lust auf Mehr macht! Die Idee einer viktoriansichen Parallelwelt,
in der es Dampfmaschinen, Luftschiffe u. allerlei absonderliche technische Errungenschaften
gibt und die zudem auch von Vampiren u. Werwölfen bevölkert wird, fand ich extrem gelungen
zudem mich ja die viktorianische Zeit sowieso immer sehr anspricht. Die von steifen Konven-
tionen geprägte Gesellschaft in Verbindung mit allerlei schrägen Charakteren, sie sich per-
manent in skurile Situationen bringen, führt zu diversen, sehr unterhaltsamen Szenen, bei
denen ich teilweise schallend lachen mußte. Sicher ist der Humor Geschmackssache, nicht
jeder wird ihn mögen, aber mir hat diese ungewöhnliche Mischung sehr gut gefallen und ich
hoffe, das diese Reihe mal komplett ins Deutsche übersetzt wird.
Man merkt dem Buch an, daß sich die Autorin sehr gut in der viktorianischen Zeit auskennt u.
so wird diese Ära mit viel Liebe zum Detail geschildert, ebenso wie die Figuren, die allesamt
sehr gut gelungen sind. Die Liebesgeschichte rund um Alexia nimmt natürlich recht viel Raum
ein und normalerweise ist das sonst nicht so mein Fall, aber die äußert unterhaltsame, mit viel
Wortwitz und Situationskomik gespickte Erzählweise gleicht das doppelt wieder aus, da kann
man schon drüber hinwegsehen, daß die eigentliche Handlung rund um die Verschwörung
gegen die Übernatürlichen ein wenig zu kurz kommt.
Ich bin froh,das ich mich von dem sehr irreführenden Buchtitel nicht habe abhalten lassen, das
Buch zu kaufen, da wäre mich doch glatt etwas entgangen!

Fazit: Humorvoll, witzig, etwas "bissig" u. mit einer charmanten Heldin kann man hier köstliche
Lesestunden verbringen! Sehr gelungene Kombination von Histo und Fantasy, ich hab mich
wunderbar amüsiert und freue mich schon auf den 2. Teil der im Juli erscheint.

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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 12.05.2011   ausgezeichnet
London 1870: Alexia Tarabotti, eine ordentliche junge, englische Lady (abgesehen der der Tatsache, dass sie eine halbe Italienerin ist, keine Seele besitzt und mit 26 eine alte Jungfer) ist äußerst brüskiert als ein halbverhungerten Vampir doch die Unverfrorenheit besitzt sie anzugreifen, und das auch noch, ohne dass er ihr ordentlich vorgestellt worden wäre. Dieser Bruch der Etikette zwingt sie dazu, sich mit ihrem Regenschirm gegen diesen Rüpel zu verteidigen. Ganz aus Versehen pfählt Alexia den Vampir mit ihrer hölzernen Haarnadel und ihrem Regenschirm. Die Ermittler von BUR (Bureau of Unnatural Registry) sind über diesen Zwischenfall alles andere als erfreut, besonders Lord Connall Maccon (seines Zeichens ein Werwolf adeliger (schottischer) Herkunft), der Alexia noch in unangenehmer Erinnerung wegen eines Igelzwischefalls hat, der ihn selber, seine Hose und einen Ingel involvierte.
Bald schon wird klar, dass Londons gehobene übernatürliche Gesellschaft vor einem ersthaften Problem steht. Registrierte Vampire verschwinden, und unregistrierte Vampire ohne Stockzugehörigkeit tauchen auf. Schon bald ist Alexia der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, vor allem auch wegen ihrer Fähigkeit übernatürliche Fähigkeiten durch ihre Berührung zu negieren. Nun muss Alexia handeln, will sie das Rätsel um das Verschwinden der Vampire und Werwölfe lösen bevor ihr guter Ruf für immer ruiniert ist oder schlimmer noch, bevor sie einen ungesunden, schmerzhaften Tod stirbt, das würde ihren Tag wirklich ruinieren.
Gail Carringer hat mit ihrer Alexia Tarabotti Novelle eine wirklich ungewöhnliche und äußert unterhaltsame Mischung geschaffen. Eine selbstbewusste Heldin mit der Scharfzüngigkeit einer Elizabeth Bennet mit dem generellen, steifen, höflichen Manierismus des viktorianischen Zeitalters und Dialogen, wie man sie aus den Jane Austen Romanen kennt. Vampire und Werwölfe leben in London seit der Renaissance als anerkannte Mitglieder der Gesellschaft und haben Wissenschaft und Technik beflügelt. Die Autorin erklärt einige historische Ereignisse stimmig mit dem Eingreifen und dem Einfluss der Vampire und Werwölfe und schafft so eine alternative Steampunk Gesellschaft in der die Nacht den Übernatürlichen gehört.
Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz, wie sich das für eine paranormal Romance gehört, aber auch diese wird auf wunderbar höfliche Jane Austen Art beschrieben.
Fazit: Innovative, witzige urban Fantasy, Steampunk paranormal Vampir/Werwolf Romance. Was will man mehr außer einem vernünftigen deutschen Titel. Wie konnte aus Soulles = Seelenlos "Glühende Dunkelheit" werden?

Die Reihe:
1. Glühende Dunkelheit - Soulless
2. Brennende Finsternis - Changeless
3. Entflammte Nacht - Blameless
4. Heartless (2011)
5. Timeless (2012)

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