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Bewertung von joshi_82 aus Olbersdorf am 28.10.2012 |
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"Gekrönt" ist mittlerweile der dritte Band der "Tales of Partholon"-Reihe. Ich muss ehrlich gestehen, dass mir Shannon und ClanFintan schon sehr fehlen, auch wenn sie noch kleine Rollen in diesem Buch einnehmen. Hat mir im ersten Band "Ausersehen" noch die Schlagfertigkeit und der Witz von Shannon so gut gefallen, so fehlt mir das hier fast komplett. Das finde ich sehr schade, denn gerade das war es, was mich so neugierig auf diese Reihe gemacht hat. Schön fand ich jedoch, dass dieses Mal wieder die Haupthandlung in Partholon stattfindet und nicht - wie im Vorgänger - in Oklahoma. Fast alle Protagonisten sind sympathisch und lassen sich schnell ins Herz schließen, man freut sich darüber, die bekannten Charaktere wieder zu treffen und lernt neue kennen. Nur eine von ihnen konnte mich nicht so recht überzeugen und das ist leider die für dieses Buch wichtigste: Morrigan. Selten habe ich so eine launische Protagonistin erlebt, die ziemlich schnell zickig wird, gleichzeitig aber unsicher und ein wenig verloren wirkt. Sie möchte alles richtig machen, hat es dabei aber nicht leicht, weswegen man ihr ihre Zickereien dann doch noch nachsieht. Trotzdem konnte ich sie leider nicht wirklich in mein Herz schließen. Anders ging es mir da jedoch mit Kegan, Kai, Birkita und den Großeltern von Morrigan, die Morrigan - trotz ihrer Launen - unterstützen, wo sie nur können. Wie schon zu Beginn geschrieben, ist die Rolle, die Shannon und ClanFintan hier einnehmen recht klein und doch habe ich die Szenen, in denen die Beiden auftauchen, am liebsten gelesen. Gefehlt hat mir auch ein wenig die Spannung, die in den beiden vorangegangenen Büchern doch recht hoch war. Hier geht es mehr darum, wie Morrigan ihre Kräfte entdeckt und ob sie diese annimmt und akzeptiert, wer sie wirklich ist. Das ist zwar interessant und am Ende gibt es doch noch einen kleinen Höhepunkt, doch für mich kommt es einfach nicht an die anderen Bücher heran. Dabei ist es gar nicht schlecht geschrieben, im Gegenteil. Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil und ganz besonders Partholon ist toll beschrieben. Gefühle beschreibt P.C. Cast wunderbar, so dass es immer wieder besonders traurige Stellen gab, an denen auch mir die Tränen in den Augen standen. Ich hätte gerne noch mehr Abenteuer mit Shannon und ClanFintan miterlebt, doch soweit ich weiß, spielt der vierte Teil der Reihe "New Tales of Partholon 4: Erhört" wohl hundert Jahre später, so dass ich mir noch nicht ganz sicher bin, ob ich diese Reihe weiter verfolgen möchte. Fazit: Der dritte Teil der Tales of Partholon-Reihe konnte mich leider nicht mehr so begeistern wie noch Teil 1 und 2. Hier fehlte es eindeutig an der Spannung und dem Humor und vor allem an den liebgewonnenen Protagonisten Shannon und ClanFintan. Trotzdem ist dieses Buch durchaus lesenswert, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich diese Reihe weiterhin verfolgen möchte. Ich vergebe 3,5 von 5 Punkten! |
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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 17.10.2012 |
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Die "Tales of Partholon"-Reihe ist so eine Reihe, die man entweder liebt oder hasst. Da ich mich bislang noch nicht entscheiden konnte, auf welcher Seite ich stehe, habe ich auch dem dritten Band "Gekrönt" eine Chance geben und es stellt sich immer mehr heraus, zu welcher Seite ich dabei tendiere. Nachdem ich den zweiten Band gelobt habe, muss ich nun leider wieder einen Gang runter schrauben, denn leider hat mich der dritte Band an vielen Stellen enttäuscht. Es sieht stellenweise sehr danach aus, als würde sich die Autorin auf ihrem Schreibstil ausruhen und versuche erst gar nicht, diesen weiterhin zu verbessern. Die Sprache bleibt weiterhin sehr salopp und stellenweise sarkastisch, dabei liest sich die Geschichte weiterhin flüssig. Allerdings fehlt mir einfach die Entwicklung, die ich immer wieder schmerzlich bei ihr vermisse. Dies war schon bei der "House of Night"-Reihe so und bei "Tales of Partholon" geht es genauso weiter. Wirklich schade, denn da ist noch einige Luft nach oben. Was im dritten Band "Gekrönt" geschieht, ist stellenweise ganz nett und unvorhersehbar, dennoch habe ich das Gefühl, dass mir P.C. Cast einfach nichts mehr Neues präsentiert. Das Thema Hohepriesterin wurde bereits (bis zum Erbrechen) bei "House of Night" thematisiert und die Frau wird weiterhin als das höchste Wesen präsentiert. Dies mag wie gesagt ganz nett sein, meinen Geschmack trifft dies allerdings nicht (mehr). Mir fehlten an so vielen Stellen die Emotionen, sodass ich einfach nicht mit den Charakteren mitfiebern konnte. Der Witz, der die Reihe bislang ausmachte, war kaum noch spürbar, genauso wie die Herzlichkeit, die stellenweise ausgestrahlt wurde. Vielleicht hat das Ganze auch nicht unbedingt zum Thema gepasst, aber dennoch habe ich es vermisst. Mit Morrigan lernt man eine neue Protagonistin kennen. Sie wird an ihrem achtzehnten Lebensjahr neue Hohepriesterin, nachdem ihre Mutter Rhiannon bei der Geburt gestorben ist. Obwohl P.C. Cast versucht hat, Morrigan glaubwürdig in die Geschichte einzubinden, konnte ich leider nicht mit ihr warm werden. Zwar ist sie durchaus sympathisch, allerdings hat mir einfach zu viel an ihr gefehlt. Sie hat nicht den nötigen Biss wie ihre Mutter und dadurch, dass ich nicht mit ihr warm werden konnte, konnte ich auch kaum mit ihr mitfühlen und mitfiebern. Sehr schade, denn das Potential war definitiv vorhanden, vor allem, weil ich mich - bei besserer Beschreibung der Protagonistin - sicherlich auch in sie hätte hineinversetzen können. Durch ihr junges Alter hat sie noch die typischen Teenagerprobleme. Sie weiß nicht, wohin sie gehört und sie will mehr über sich und ihr Leben erfahren und Entscheidungen treffen. Allerdings wird das so dermaßen holprig rüber gebracht, dass eine Verbindung zwischen ihr und mir nicht entstehen konnte. Obwohl mit Morrigan ein neuer Abschnitt beginnt, geschieht dennoch nicht viel Neues. Die Autorin hält lange an dem fest, was in den ersten beiden Bänden passiert ist und somit habe ich viel zu oft an die Vorbände gedacht als an die eigentliche Geschichte. Wunderschön und ein großer Pluspunkt ist das Cover, was mir sehr gut gefällt. Es ist das bislang schönste Cover der Reihe, da mir die Farben gefallen und der Mund, bzw. die komplette Darstellung sehr sinnlich wirkt. Auch die Kurzbeschreibung liest sich sehr gut und enthält die wichtigsten Themen, ohne zu spoilern. Insgesamt hat mich "Gekrönt" an vielen Stellen enttäuscht und ich finde es schade, wie wenig Weiterentwicklung bei der Autorin stattfindet. Zwar werden neue Charaktere eingeführt, aber diese konnten mich nur wenig von sich überzeugen. Manchmal soll es einfach nicht sein, von daher überlege ich nun, ob ich diese Reihe abbrechen werde. |
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Bewertung von Fabella von BuchZeiten aus Düsseldorf am 08.01.2012 |
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Inhalt: Morrigan fühlt sich immer wieder fehl am Platze in Oklahoma bei ihren Großeltern. Sie hat das Gefühl, nie richtig irgendwo dazuzugehören und ist der Meinung, irgendwas fehlt in ihrem Leben. An ihrem 18. Geburtstag entdeckt sie den Grund dafür, denn da erzählen ihr ihre Großeltern endlich die Wahrheit über ihre Mutter, die Hohepriesterin Rhiannon. Und endlich ist ihr klar, warum sie Kräfte hat, die sonst keiner in ihrer Umgebung hat. Auf einem Ausflug in die Alabasterhöhlen verändern direkt zwei Dinge ihr Leben: Sie trifft auf Kyle, zu dem sie sofort einen Draht spürt und die Steine der Höhle sprechen zu ihr und nennen Sie Lichtbringerin. Und diese zwei Erfahrungen lassen Morrigan nicht los und sehr schnell verändert sich dadurch ihr bislang so ruhiges Leben. Meine Meinung: Tja ... was soll ich sagen. War ich vom ersten Teil absolut begeistert, so war ich vom zweiten sehr enttäuscht. Trotzdem habe ich diesen dritten Teil gelesen. Und Anfangs war es gar nicht so mein Fall. Denn dieser dritte Teil widmet sich fast ausschließlich Morrigan, der Tochter Rhiannons. Aber darüber wollte ich doch gar nichts wissen. Ich wollte wieder über Shannon und ClanFintan lesen. Wollte den wundervollen Humor Shannons und ClanFintans unendliche Lieb zu ihr erleben. Tja, Pustekuchen. Statt dessen setzte ich mich mit einer recht zickigen Morrigan auseinander und erlebe, daß 20 Jahre vergangen sind. Den Umschwung muß man erst mal akzeptieren. Sollte man aber. Denn das Buch ist eigentlich wirklich gut. Ein bißchen des tollen Humors taucht immer mal wieder in Morrigans Worten auf und ein bißchen hat man auch das Gefühl, mit ihr und Kyle bzw. dessen Spiegelbild in Partholon wiederholt sich Shannons und ClanFintans Geschichte. Was mich an dem Buch ein bißchen störte, geschieht zum Ende des Buches - nein, keine Angst, ich verrate nichts. Nur soviel .. dieser ständige Wechsel nervt mich doch schon ein bißchen. Im Großen und Ganzen kann ich aber sagen, gefiel mir dieser dritte Teil wieder eine Ecke besser als der zweite. Wenn er auch immer noch nicht an den ersten ranreicht. Und so warte ich jetzt geduldig auf den vierten, der im Juli 2012 erscheint. Vielleicht werden wir dort ja wieder belohnt. Fazit: Ein netter dritter Teil, der mir wieder besser gefiel als der zweite. Jedoch erreicht auch er nicht diese wundervolle Heiterkeit und Leichtigkeit des ersten Teiles. |
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Bewertung von Isabel von Belles Leseinsel aus Mainz am 03.01.2012 |
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Willkommen Lichtbringerin Die 18-jährige Morrigan Parker spürte schon als Kind, dass sie anders als andere Kinder ist. Einzig ihre Großeltern glauben ihr, dass sie Stimmen im Wind hört und lieber für sich in der Natur unterwegs ist als sich mit Freunden zu treffen. Kurz bevor sie aufs College wechselt, besucht Morrigan mit ihren Freundinnen in der Nähe die Alabaster-Höhlen und für sie ist es wie ein Heimkommen. Sofort fühlt Morrigan sich in den Höhlen wohl und ist verwundert, als die Kristalle plötzlich mit ihr reden, sie als Lichtbringerin willkommen heißen. Wieder zu Hause vertraut sie sich ihren Großeltern an und diese offenbaren ihr ein Geheimnis. Ein Geheimnis, dass Morrigan zutiefst verstört und sie instinktiv zurück zu den Höhlen führt. Im dritten Band kehrt P.C. Cast zum größten Teil zurück nach Partholon und dort trifft man auch Shannon und ClanFintan wieder. Leider ist der Auserwählten der Epona dieses Mal aber nur eine Nebenrolle zugedacht. Das Hauptaugenmerk der Geschichte liegt bei Morrigan und ihren Erlebnissen, die sie nach Partholon führen wird. Wieder einmal gelingt es der Autorin mühelos, einem die faszinierende Welt von Partholon vor Augen zu führen, wobei dies im 3. Band zumeist die unterirdische Welt von Partholon ist, das Reich der Sidetha. Die Geschichte ist abwechslungsreich und unterhaltsam gestaltet, man lernt viel Neues über Partholon kennen und entdeckt viel Bekanntes wieder. So zur Mitte hin lässt der Lesefluss ein wenig nach, es wird jetzt nicht unbedingt langweilig, aber irgendwie wartet man doch ständig darauf, dass mal wieder etwas Anderes passiert. Dies hält jedoch nicht lange an und die Story entwickelt sich interessant weiter und wird zum Schluss hin auch richtig spannend. Und zwischendurch ist es auch nicht schlecht, ein paar Taschentücher griffbereit zu haben. Leider war von der Spritzigkeit und den frechen Sprüchen von Shannon – bedingt durch ihre Nebenrolle – nur wenig vorhanden, was ich ein wenig vermisst habe, dafür aber die wenigen Sequenzen mit ihr umso mehr genossen habe. Morrigan ist eher der ruhige, besonnene Typ und somit sind die Dialoge auch nicht mehr ganz so spitzfindig. Nichtsdestotrotz überzeugt dennoch der flüssige und lebendige Schreibstil von P.C. Cast durchweg. Morrigan ist eine junge Frau auf der Suche nach sich selbst, sie fühlt sich nirgends so richtig zugehörig, ist voller Zorn und Wut. Erst als sie die Höhlen betritt, bekommt sie ein Gefühl von Geborgenheit, von Heimkommen, was sie anfangs ziemlich irritiert. Auch sich in dem neuen Leben von Partholon zurechtzufinden, gestaltet sich logischerweise für Morrigan zunächst etwas schwierig und verwirrend. Doch hierbei erhält sie aufopferungsvolle Hilfe von der älteren Hohepriesterin, die ein Spiegelbild ihrer Großmutter ist. So nach und nach schlüpft Morrigan immer mehr in ihre Rolle als Lichtbringerin, was jedoch auch eine Menge Gefahren mit sich bringt. Fazit: Bedingt durch die Einführung einer neuen Protagonistin sind die Dialoge nicht mehr ganz so spritzig wie bei den beiden Vorgängerbänden. Deswegen ist der Roman aber nicht weniger abwechslungsreich und unterhaltsam und in jedem Fall nur zu empfehlen. |
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