Elfenmagie Bd.1 - Qunaj, Sabrina

Sabrina Qunaj 

Elfenmagie Bd.1

Roman. Originalausgabe

Broschiertes Buch
 
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Elfenmagie Bd.1

Die magische Elfenköngin Jahrtausende nach der Teilung Elvions erreicht die Fehde der Licht- und Dunkelelfen einen Höhepunkt. Mit dem Blut der Halbelfe Vanora könnte das Reich wiedervereint werden und die Königin Alkariel ihre alte Macht zurück erhalten. Die Dunkelelfen versuchen dies zu verhindern, indem sie das Mädchen versteckt halten. Nichts ahnend wächst Vanora in der Welt der Menschen bei ihrem Vater auf, bis das Schicksal sie eines Nachts einholt und der geheimnisvolle Glendorfil erscheint. »Eine neue Stimme in der deutschsprachigen Fantasy - einfach zauberhaft!« Michael Peinkofer


Produktinformation

  • Verlag: Aufbau Tb
  • 2012
  • Neuausg.
  • Ausstattung/Bilder: Neuausg. 2012. 973 S. 205 mm
  • Seitenzahl: 976
  • Aufbau Taschenbücher Bd.2738
  • Best.Nr. des Verlages: 656/32738
  • Deutsch
  • Abmessung: 206mm x 136mm x 58mm
  • Gewicht: 925g
  • ISBN-13: 9783746627380
  • ISBN-10: 3746627389
  • Best.Nr.: 33368275
"Eine neue Stimme in der deutschsprachigen Fantasy einfach zauberhaft!" Michael Peinkofer
Sabrina Qunaj wohnt mit ihrer Familie in der Steiermark und legt mit "Elfenmagie" ihren ersten Fantasy-Roman vor. Im August 2012 erscheint mit "Elfenkrieg" der zweite Teil ihrer Elfensaga.

Kundenbewertungen zu "Elfenmagie Bd.1" von "Sabrina Qunaj"

8 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.9 von 5 Sterne bei 8 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von joshi_82 aus Olbersdorf am 14.03.2013 ***** ausgezeichnet
"Elfenmagie" ist für mich eines dieser Bücher, dass mich noch einige Zeit beschäftigt, nachdem ich es ausgelesen habe.
Mit viel Liebe zum Detail beschreibt Sabrina Qunaj das Leben von Vanora, die ohne ihre Mutter aufgewachsen ist und auf die noch eine große Aufgabe wartet. Von Anfang an konnte mich die Autorin mit ihrem schönen, detailreichen Schreibstil begeistern und hat direkt einen Film in meinem Kopfkino ablaufen lassen, bei dem ich immer wieder überlegt habe, wie das alles wohl verfilmt aussehen würde (und ich glaube, diese Geschichte hätte wirklich großes Potenzial für die große Leinwand, wenn sie denn von den richtigen Leuten verfilmt werden würde).
Die Ausarbeitung ihrer Figuren ist ihr wunderbar gelungen und jeden der Hauptcharaktere konnte ich in mein Herz schließen. Dabei wird die Geschichte immer im Wechsel aus Sicht dieser Protagonisten erzählt, so dass man einen wunderbaren Einblick in die Gefühlswelt jedes Einzelnen bekommt. Diese Gefühlswelt ändert sich im Laufe der Geschichte immer wieder und die Charaktere (ganz besonders Vanora, Nevliin und Eamon) entwickeln sich immer weiter. Was besonders auffällig ist: dabei kommt es immer wieder vor, dass diese Entwicklung nicht unbedingt Gefallen beim Leser findet (zumindest ging es mir stellenweise so) und die Protagonisten immer mal wieder in meiner Gunst fallen oder steigen, je nachdem, wie sie gerade handeln und fühlen. Dabei schafft die Autorin es, diese Protagonisten menschlich erscheinen zu lassen, auch wenn sie das teilweise gar nicht sind und schon gar nicht sein wollen. Abgründe tun sich auf und doch ist immer eine gewisse Opferbereitschaft vorhanden, die manchmal schon selbstzerstörerisch wirkt. Der Fokus liegt nicht immer auf nur einer Figur, sondern ändert sich im Laufe der Geschichte dann auch mal. Baut man anfangs noch eine Beziehung zu Vanora auf, so werden später auch die Gefühle von Eamon und Nevliin beleuchtet.
Sabrina Qunaj hat einige Szenen so gefühlvoll geschrieben, dass ich die Tränen nur schwer zurückhalten konnte (oder auch mal gar nicht), denn sie schreckt auch nicht davor zurück, beliebte Charaktere quasi aus dem Weg zu räumen, was jedoch immer zur Geschichte passt und dem Vorankommen in der Story hilft.
Mir persönlich ging es so, dass ich mich auf keiner einzigen Seite gelangweilt habe (und das soll bei fast 1000 Seiten schon was heißen), auch wenn mal gar nicht viel passiert.
Der Spannungsbogen baut sich immer mehr auf und gipfelt in einem riesen Finale, dass mich sprachlos zurückgelassen hat. Teil 2 "Elfenkrieg" liegt schon bereit und ich kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie es weitergeht.
Fazit:
Eine wunderbare Geschichte, mit wahnsinnig viel Gefühl erzählt, spannend bis zum Schluß, traurig und absolut magisch. Wieder mal ein Buch, welches es in die Riege meiner Lieblingsbücher geschafft hat. Absolute Leseempfehlung!

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Bewertung von Kleeblatt aus Berlin am 16.11.2012 ***** sehr gut
Einstmals herrschten Alkariel und Daralee über ein vereintes Elfenreich Elvion. Aus Liebe flüchtete Daralee, die von ihrer Schwester mehr oder weniger geduldet wurde, und schuf eine Barriere im Elfenreich, so dass sich Elvion in die Dunkel- und die Lichtelfen teilte.

Vanora, eine Nachfahrin von Daralee wächst in der Menschenwelt allein bei ihrem Vater auf. Ihre Mutter kennt sie nicht, da diese früh verstarb. Da von ihr auch nie viel geredet wurde, verbindet sie auch nichts mit ihr.

Ab ihrem 10. Lebensjahr wird sie von Glendorfil, einem Elfen unterrichtet. Er hilft ihr, die Welt der Elfen zu verstehen und ihre Gaben zu vervollkommnen.
Eines Tages erfährt sie, dass sie eine Halbelfe ist, da ihre Mutter eine Elfe war und die direkte Nachfahrin von Daralee. Vanora ist die letzte mit dem Blut der Königin in ihren Adern und damit wird sie zu einer begehrten Person.

Alkariel, die Königin der Lichtelfen, hat die Teilung des Elfenreiches nie hingenommen und versucht, seit sie von der Existenz Vanoras weiß, diese aufzuspüren. Mit deren Tod erhofft sie sich die Zerstörung der Barriere und die alleinige Herrschaft über das Elfenreich.

Die Dunkelelfen wollen das verhindern und beschützen Vandora. Eamon, der Sohn des Königs der Dunkelelfen verliebt sich in Vandora und kann sich ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen.

Alkariel schickt ihren besten Lichtritter Nevliin aus, um Vandora zu suchen und zu ihr zu bringen.
Damit bringt sie Ereignisse in Bewegung, die nicht mehr zu stoppen sind und durch die alles anders wird ...

Kaum zu glauben, dass dieses Mammutwerk von ca. 970 Seiten das Erstlingswerk von Sabrina Qunaj ist.
Sie unterteilt das Werk in einzelne Abschnitte, die jeweils einen der Protagonisten im Blickpunkt hat.
Der Leser macht Bekanntschaft mit Vandora, der Halbelfe, Eamon, dem Sohn des Königs der Dunkelelfen, Nevliin, dem Lichtritter, Alkariel, der Königin der Lichtelfen und Bienli, dem Kobold und vielen vielen anderen.

Vandora, die schon als Kind anders ist als ihre Spielgefährten wächst die ersten Jahre ihres Lebens wohlbehütet bei ihrem Vater auf, der sie abgöttisch liebt.
Als sie später erfährt, wer und was sie ist, hat sie eigentlich keine eigene Wahl mehr für ihre Zukunft.
Sie wird erbarmungslos in eine Welt beordert, die sie nicht kennt und in der sie fremd ist und in einen Krieg, den sie nicht führen will.
Sie erkennt, dass Alkariel ihren Tod will, um uneingeschränkt herrschen zu können und obwohl auch die Dunkelelfen mit ihr ihre eigenen Pläne haben, sind diese es, die sie beschützen.

Sie ist zu einer schönen, selbstbewussten jungen Frau herangewachsen, die sich ihrem Schicksal stellt...

Ein Buch voller Intrigen und Machtkämpfe, in einer Welt, die man sich erst erlesen muss, dem Elfenreich Elvion.
Aber auch ein Buch voller Liebe, die so tief geht, dass man darin versinken möchte und die förmlich aus dem Buch herausstrahlt. Liebe, die nicht erwidert wird, findet man hier ebenso wie die einzige wahre Liebe, für die man in den Tod geht.

Sehr gefühlvoll lässt die Autorin den Leser am jeweiligen Geschehen teilnehmen. Bildhafte Beschreibungen der Örtlichkeiten bringen dem Leser das Elfenreich nahe.

Die Facetten der Protagonisten reichen von machtgieriger Königin bis hin zum Kobold, der vor seiner Frau Angst hat und dieser öfter als nötig aus dem Weg geht. Jeder Protagonist hat seinen eigenen Reiz, aber der Kobold Bienli fällt dabei ein wenig aus dem Rahmen, denn mit ihm kommt ein wenig Humor in das Buch.

Anfangs hatte ich ein paar Probleme, mich in das Buch einzulesen aufgrund der vielen Charaktere. Hat man aber erst einmal den Überblick über die Protagonisten, fängt man an, mit ihnen zu leben und zu fühlen.

Für Elfenfreunde ist dieses Buch ein absolutes Muss. Die Geschichte wird mit dem 2. Teil "Elfenkrieg" weitergeführt.

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Bewertung von Karo adores... [http://karoadores.blogspot.com] aus Berlin am 16.07.2012 ***** ausgezeichnet
Qunajs Universum in Elfenmagie erinnert sehr an eine mittelalterliche Welt, im Prinzip hat es auch Merkmale eines historischen Romans, was wahrscheinlich ein weiterer Aspekt ist, weswegen ich das Buch so mag. Ihre Figuren sind Ritter, Prinzessinnen, Fürsten, Knappen und alle, die man sonst noch so im Mittelalter erwarten würde. Ich liebe dieses Setting, ich liebe die Werte, die es verkörpert und ich liebe alles drumherum.

Dazu kommt, dass Sabrina Qunajs Schreibstil und ihre Charaktere dieses mittelalterliche Setting noch perfekt ergänzen. Das Buch ist abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, und jedes neue Kapitel birgt wieder einen Perspektivenwechsel. Natürlich erzählt Vanora einen großen Teil, aber auch der König des Schattenreichs Eamon, der Lichtritter Nevliin, der Kobold Bienli und die Königin des Lichtreichs Alkariel kommen zur Sprache. Man könnte meinen, dass das vielleicht zu viele Perspektiven für ein Buch sind, aber dem ist absolut nicht so. Sabrina Qunaj trifft perfekt für jede einzelne Figur ihre eigene, persönliche Erzählart, und man hat keine Probleme, sich auf die neue Perspektive einzustellen. Es war so beeindruckend, dass jede Person für mich auch eine andere Erzählstimme und Eigenart in meinem Kopf hatte, was mir nur noch mehr zeigt, dass Qunaj ihre Charaktere erstklassig ausgearbeitet hat. Zudem tragen die Perspektivenwechsel dazu bei, dass man nur noch mehr merkt, wie eingeschränkt die Sicht der einzelnen Personen ist, und man häppchenweise wieder einige neue Hinweise auf den Ausgang der Geschichte und über die Eigenschaften der Personen bekommt. Das beste Beispiel ist wahrscheinlich Nevliin, der Lichtritter und zuerst Gegenspieler von Vanora und Eamon. Alle beschreiben ihn von Anfang als kaltherzig und vollkommen gefühllos, aber jedes Mal, wenn wir das Geschehen aus seiner Sicht betrachten, merken wir als Leser, wie sehr er immer versucht, seine Gefühle zu verbergen, und er deswegen wohl von außen betrachtet wirklich als gefühllos wirkt, aber durchaus auch sehr intensive Emotionen hat.
Überhaupt hat Qunaj ein Händchen dafür, die verschiedenen Eigenarten der, sagen wir mal, Rassen in dieser Welt, genau auszuarbeiten. Die Kobolde sind gerissen und witzig, die Lichtelfen vollkommen herzlos und kalt, die Dunkelelfen teilweise genauso undurchschaubar, aber durchaus gefühlvoller als ihre Verwandten aus dem Lichtreich.

Die Geschichte hat alles, was High Fantasy braucht: große Schlachten, große Gefühle, große Tragödien und Legenden und viel Magie. Sabrina Qunaj beschreibt dies alles so lebendig, dass ich mehr als einmal das Gefühl hatte, die Figuren in diesem Buch seien wirklich echt. Am meisten fühlte ich das wohl, als die große Schlacht, die schon das ganze Buch über als Damokles-Schwert über dem Volk der Dunkelelfen hängt, dann wirklich letztendlich geschlagen werden muss. Ich hing atemlos an den Seiten, konnte kaum begreifen, wie die Seiten an mir vorbeiflogen, und war vollkommen geschockt, als der Krieg dann auch Opfer forderte, von denen ich gehofft hatte, dass sie verschont werden. Ich muss zugeben, dass ich Tränen in den Augen hatte und es nicht glauben wollte, und das gleich zweimal. Meiner Meinung kann sich Qunaj hier mit den ganz Großen wie Tolkien auf eine Stufe stellen, denn tatsächlich erinnerte mich die Schlacht zwischen Dunkel- und Lichtelfen zwischendurch vom rasanten und epischen Erzählstil her an die ein oder andere Szene aus Herr der Ringe.

Es bleiben zum Ende hin noch sehr viele Fragen offen, obwohl die Haupthandlung an sich erstmal abgeschlossen ist. Ich kann Euch versprechen, dass es unglaublich spannend und tragisch wird, aber man das Buch trotzdem mit einem guten Gefühl zuschlägt... um kurz danach fast auszuflippen, weil das neue Buch noch nicht da ist!!!! *waaah* Ich kann nur sagen, dass Sabrina Qunaj eine Autorin ist, die ich auf jeden Fall weiter im Auge behalten werde und nur hoffen kann, dass da noch einige so eindrucksvolle Bücher folgen.

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Bewertung von AmyMaus87 am 04.07.2012 ***** ausgezeichnet
"Mein Vater sagte immer: Solange es Menschen gibt, wird es Krieg geben. Das ist bei Elfen wohl nicht anders."(Vanora)

Inhalt
Vanroa, ein junges kleines Mädchen, was in der Menschenwelt lebt, erhält eines Tages Besuch von einem Fremden "schwarzen Mann", einem Elf. Nichts ahnend bisher, dass dies ihr ganzes Leben verändern wird und sie das Schicksal der Elfen in ihren Händen hält. Denn sie ist kein Mensch, sondern eine Halbelfe mit magischen Kräften und langsam muss sie begreifen, dass sie der Schlüssel zu dem Ganzen ist.

Eine abenteuerliche Geschichte, um Magie, Liebe und Freundschaft beginnt.

Meine Meinung
Sabrina Qunaj Debütroman ist ein wahnsinnig schöne Fantasy Geschichte, die auf fast 1000 Seiten erzählt wird.
Das Buch wird nicht aus einer Perspektive, sondern aus den fünf Hauptprotagonisten: Das junge Mädchen Vanora, der spätere Königing der Dunkelelfen, Eamon, der Lichtritter Nevliin, der Kobold Bienli und die Königin des Lichtreiches, Alkariel erzählt. Dies brachte mich dazu, mir alle Personen auch bildlich vorstellen zu können. Jeder einzelne hatte seine ganz eigenen Eigenschaften und Gedanken und füllte den Roman somit mit Leben aus.
Ich sah nicht nur eine Sichtweise, nur ein Denken, sondern konnte mich auch in all die anderen Personen hineinversetzen, was das Buch so authentisch machte.

Neben der Liebesgeschichte, die keineswegs so schnell zu durchschauen und immer wieder Handlungen auftraten mit denen ich rechnete, ließ immer wieder neue Spannung aufkommen.
Auch die zwischenzeitlichen Kampfszenen waren sehr gut ausgearbeitet, sodass ich die Bilder vor meinem inneren Auge sehen konnte. Es war fast so, als wäre ich in dem Buch versunken und jedes Mal traurig, wenn ich wieder auftauchen musste.

Sabrina Qua mutet ihren Protagonisten viel zu. Viel Leid, Verzweiflung aber auch immer wieder Hoffnung auf ein besseres Leben. Ich rauschte also durch ein Tal der Emotionen. Nur wer hier ein Happy End erwartet, wird hier (vorerst) enttäuscht sein, was diesem Roman aber keinem Abbruch tut. Es ist so ehrlich und realistisch geschrieben, dass ein typisches Ende („…und so lebten sie für immer glücklich zusammen.“) auch nicht gepasst hätte. Und so, ist sie Spannung auch wesentlich größer, wie es im zweiten Teil um die Bewohner von Elvion stehen wird.

Fazit:
Ich kann dieses Buch jedem Fantasy Fan oder die, die es werden wollen, empfehlen. Denn hier findet ihr Abenteuer, Magie, Action und zarte Romantik, die keineswegs kitschig oder aufgesetzt wirkt.

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Bewertung von Nadja_13 am 28.05.2012 ***** ausgezeichnet
meine Meinung:
Ganz ehrlich bei einem Buch mit fast 1000 Seiten habe ich es mir, trotz den vielen begeisterten Rezensionen, mehrmals überlegt, ob ich mich wirklich dran wagen soll. Da dies ja eine Rezension zum Buch ist, kann man sich unschwer denken, dass ich mich dafür entschieden habe es zu wagen. Und so viel ist jetzt schon gesagt, ich habe es nicht bereut, im Gegenteil, ich bin sehr froh, dass ich Elfenmagie gelesen habe, denn sonst hätte ich wirklich etwas verpasst. Für mich war es bisher das beste Buch, welche ich dieses Jahr gelesen habe.

Leider bezweifle ich es, dass ich es schaffe eine Rezension zu schreiben, welche nicht in ein totales Schwärmen ausartet. Daher würde ich allen, welche keine Schwärmerei über das Buch lesen wollen, empfehlen hier nicht weiter zu lesen und auch alle anderen möchte ich vorwarnen, das meine Rezension dem Buch ziemlich sicher nicht gerecht wird. Fast 1000 Seiten in einer Rezension zu verarbeiten ist nicht gerade einfach, besonders wenn diese rund 1000 Seiten so toll waren, wie es bei Elfenmagie der Fall war.
Die Geschichte handelt, wie schon dem Titel zu entnehmen, von Elfen. Zudem ist es High Fantasy, was aber niemand abschrecken sollte, denn selbst falls man noch nie ein High Fantasy Buch gelesen haben sollte, kann man die Geschichte gut verstehen und voll geniessen.

Was mir an Elfenmagie besonders gefallen hat ist, dass ich als Leser zu fast allen Figuren eine wirklich gute Verbindung aufbauen konnte. Die Geschichte wird auch nicht nur aus Vanoras Sicht erzählt sondern aus der von Eamon, Nevliin, Bienli und sogar aus der Sicht von Alkariel. Dadurch, dass ich zu allen Personen eine Verbindung aufbauen konnte, war die Geschichte für mich auch ein Wechselbad der Gefühle, denn besonders Vanora muss sehr viel durchmachen und ich habe wirklich mit ihr mit gelitten und war oft den Tränen nahe, am Ende habe ich sogar richtig geheult.

Doch nicht nur Vanora muss viel durchmachen, auch alle anderen. Es geht in der Geschichte um Krieg, Liebe, Schicksal, Bestimmung, Magie und vieles mehr. Die Geschichte ist unglaublich spannend und hat auf den gesamten fast 1000 Seiten keinerlei längen. Sie hat mich gefesselt und in ihren Bann gezogen, verzaubert und nicht mehr losgelassen, bis ich fertig war, nein eigentlich nicht mal dann, auch danach hat sie mich noch sehr beschäftigt.

Sabrina Qunaj schreibt auch wirklich toll. Direkt auf der ersten Seite habe ich mich in ihren Schreibstil verliebt. Die Welt, die sie erschaffen ist wunderschön und zugleich gefährlich und die Elfen, die sich normalerweise nicht verlieben und wenn sie es doch so unglaublich starke Liebe empfinden, sind seltsam faszinierende Wesen, die ich wohl nie ganz verstehen werde.

Auf die Personen möchte ich jetzt gar nicht mehr genauer eingehen, denn kurz gesagt, ich fand sie alle toll.
Auch wenn sie mir nicht immer sympathisch waren, konnte man doch bei allen eine einzigartige Persönlichkeit erkennen und ich bewundere die Autorin dafür, wie gut sie ihre Figuren ausgearbeitet und ihre Emotionen herüber gebracht hat. Natürlich ist das auf fast 1000 Seiten einfacher, als auf vielleicht 300 Seiten, aber bei einer so langen Geschichte besteht auch die Gefahr, das dem Leser die Figuren vielleicht langweilig werden könnten, was mir bei Elfenmagie eindeutig nicht passiert ist.

Mein Kritikpunkt ist, dass in dem Buch ziemlich viele Menschen und vor allem Elfen getötet werde und nach meinem Geschmack die Figuren einfach ein bisschen zu viel Spass daran hatten ihre Feinde zu töten. Nun gut es wird im Buch gesagt, dass Elfen unsterbliche Seelen haben und dann irgendwie wiedergeboren werden oder so, dennoch hatte ich einfach Probleme damit, dass es gewissen Figuren Spass macht zu töten, besonders da sie mir sonst eigentlich sympathisch waren.

Fazit:
Eine wirklich tolle Geschichte! Sie ist spannend, emotional und einfach absolut lesenswert. Ich würde sie jedem weiter empfehlen und ich freue mich auf weiter Bücher der Autorin.

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Bewertung von zauberfeeh aus Bieskastel am 20.04.2012 ***** ausgezeichnet
Gute Fantasy-Bücher sind schwer zu finden....solche die von Beginn an fesselnd sind erst recht!
Ich kann ein Lied davon singen.... Dieses Buch gehört meiner Meinung nach eindeutig dazu!! Äußerst empfehlenswert!!! Flüssig und spannend ab der ersten Seite geschrieben - der Inhalt wurde ja von meinen Vorgängern bereits beschrieben und ich schließe mich mit vollem Herzen an...... dafür alle Sterne!!! Ich freue mich schon auf den 2. Teil.....

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Bewertung von BlueNa aus Remchingen am 14.04.2012 ***** ausgezeichnet
Lässt sich das Schicksal aufhalten?
Vanora ist ein aufgewecktes und kluges Mädchen und eines weiß sie genau: Sie ist anders als die Kinder aus ihrem Dorf. Um sie herum passieren merkwürdige Dinge und sie kommt sich auch immer beobachtet vor. Ihr Vater liebt sie sie sehr, ist aber ein eher mürrischer Mensch. Eines Tages steht ein schöner Mann vor ihrer Tür und beginnt sie in der Kampfkunst und anderen Dingen auszubilden. Was Vanora indes nicht weiß: Sie schwebt in großer Gefahr, denn die machtgierige Elfenkönigin Alkariel trachtet dem Mädchen nach dem Leben und lässt ihre Lichtritter unablässig nach ihr suchen. Die Dunkelelfen versuchen sie zu beschützen und eines Tages ist es soweit: Vanora muss dem König der Dunkelelfen ins Schattenreich folgen, sonst wäre sie verloren. Doch lässt sich das Schicksal im Elfenreich aufhalten?
Das knapp 1000-seitige Werk der jungen Autorin Sabrina Qunaj sieht auf den ersten Blick ein wenig abschreckend aus, aber es lässt sich so wunderbar und schnell lesen, wie ich es nur selten erlebt habe. Das Elfenreich, das sich aufgliedert in das Licht- und das Schattenreich, welche sich durch einen mächtigen Zauber entstanden sind, finde ich sehr spannend und gelungen. Am Anfang des Buches gibt es auch eine Karte des Elfenreiches, die hilft sich darin zu orientieren. Die Idee, dass sich ein Schicksal zu erfüllen hat, ist natürlich nicht neu, aber die Geschichte konnte mich immer wieder überraschen. Dies war mein erstes Buch über Elfen, diese Gattung der Fantasy Wesen konnte bisher einfach nicht mein Interesse wecken, somit waren sie für mich noch neu und unverbraucht und ich konnte mich voll und ganz auf diese Spezies einlassen ohne voreingenommen zu sein.
Den Schreibstil des Buches kann ich getrost als wunderbar bezeichnen, denn er hat für mich einfach sehr gut gepasst. Die Wortwahl war immer sehr gut durchdacht und insgesamt ist die Geschichte sprachlich anspruchsvoll geschrieben, so dass ich wirklich richtig viel Spaß beim Lesen habe. Oftmals langweilt mich ein zu einfach gestrickter Schreibstil und dieser hier war genau richtig! Die Beschreibungen waren detailliert und so ist vor meinem inneren Auge das Fantasy Reich der Elfen, ebenso wie das Reich der Menschen entstanden und ich fühlte mich, als wäre ich dabei. Es gibt toll erzählte Kampf-Szenen, ebenso wie einfühlsame Liebesszenen, die für mich dieses Mal sehr gut funktioniert haben, ebenso, wie das, für den momentanen Buchmarkt, ungewöhnliche Ende, das mich ein wenig traurig zurückließ. Allerdings hatte mich eine Szene kurz vor dem Ende emotional viel mehr gepackt, als das traurige Ende an sich. Die Geschichte wird abwechselnd aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, was ihr noch mehr Lebendigkeit verleiht und die verschiedenen Blickwinkel lassen niemals lange Weile aufkommen!
Die Charaktere sind ein weiteres großes Plus dieses Romans. Sie waren alle lebendig, ich konnte sie fühlen, sie begreifen und mich voll auf sie einlassen. Hauptprotagonistin Vanora begleitet man von Kindesbeinen an, doch mit der Zeit drohte sie mir zu entgleiten, was aber durchaus im Charakterdesign gewollt war und ganz und gar zur Stimmung im Buch beitrug. Immer sympathisch waren mir die beiden Schattenelfen Eamon und Glendorfil, Vanoras Beschützer und Wegbegleiter, die beide eine große Rolle in ihrem Leben spielen. Nevliin, der weiße Lichtritter ist neben Königin Alkariel die große Bedrohung, die wie ein Damoklesschwert über Vanoras Leben schwebt, dennoch ist sein Charakter sehr gelungen und man kann seine Beweggründe im Laufe des Buches immer besser nachvollziehen.
„Elfenmagie“ von Sabrina Qunaj hat für mich sehr gut funktioniert, da Elfen für mich totales Neuland sind, aber auch mit Charakterdesign und dem wunderbaren Schreibstil konnte mich die junge Autorin für sich gewinnen und somit wurde ich von diesem Buch förmlich eingesogen und erst wieder ausgespuckt, als auch die letzte Seite gelesen war.

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Bewertung von Manja Teichner aus Krefeld am 05.03.2012 ***** ausgezeichnet
Meine Meinung:
Vanora wächst ohne ihre Mutter wohlbehütet bei ihrem Vater auf.
Eines Tages taucht ein dunkel gekleideter Mann auf dem Hof ihres Vaters auf, bei dem Vanora in die Lehre gehen soll. So lernt sie allerlei Sachen, wie Bogenschießen oder auch Geschichten über die Elfen. Als Glendorfil, so der Name des Mannes, plötzlich und unerwartet wieder verschwindet, glaubt Vanora alles was er ihr über die Elfen erzählt hat sei frei erfunden.
Jahre später lernt Vanora Eamon kennen, der ihr letztlich die Wahrheit über sie erzählt. Sie ist eine Halbelfe und ihre Bestimmung ist es das Elfenreich Elvion wieder zu vereinen.
Allerdings ist da noch Alkariel, die Königin der Lichtelfen, die ebenfalls an Vanora interessiert ist …

In ihrem Debütroman „Elfenmagie“ entführt Sabrina Qunaj den Leser in eine einzigartige fantasiereiche Welt. Obwohl dieses Buch knapp 1.000 Seiten umfasst wird die Handlung niemals langweilig, die Spannungskurve konstant hochgehalten.
Die Charaktere sind alle samt sehr liebevoll und detailreich ausgearbeitet, so dass es ein Leichtes ist sich mit ihnen zu identifizieren.
Vanora, die Halbelfe, in deren Hand das Schicksal von Elvion liegt, ist eine sympathische junge Frau. Obwohl sie bereits sehr viel Leid ertragen musste wirkt sie aufgeschlossen und lebensfroh. Im Laufe des Buches wird sie reifer, sie wächst mit ihren Taten. Vanora habe ich von Anfang an sehr gemocht.
Glendorfil, de Elf, der Vanoras Lehrmeister war, ist derjenige, der immer für andere da ist. Er wirkt sehr weise, ist er doch der älteste Elf in Elvion. Sein Ende kam für mich sehr überraschend und seine letztendliche Verbindung mit Vanora erscheint im Nachhinein logisch.
Eamon, der König des Schattenreichs, möchte Vanora immer und überall beschützen. Er liebt sie, jedoch anders als sie ihn. Durch seine Verliebtheit vergisst er jedoch des Öfteren seine wirklichen Pflichten.
Mit Nevliin, dem Fürsten von Valdoreen, hatte ich am Anfang so meine Probleme. Er kommt unnahbar und geheimnisvoll daher, doch dies ändert sich im Verlauf des Buches. Er und Vanora entdecken ihre Gefühle füreinander, wodurch Nevliin menschlicher wird. Sein Leid am Ende des Buches war schwer zu ertragen.
Die „Böse“ in „Elfenmagie“ ist ganz klar Alkariel, die Königin der Lichtelfen. Sie ist machtbesessen und geht über Leichen. Sie war mir als Leser von Anfang an unsympathisch.
Mit dem Kobold Bienli und seiner Frau Finola bringt Sabrina Qunaj Humor ins Geschehen. Die beiden sind einfach nur liebenswürdig, man muss sie einfach lieben.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd und flüssig. Sie beschreibt die Charaktere und das Land Elvion sehr bildhaft und detailreich, man hat als Leser stets den Eindruck man ist mittendrin statt nur dabei.
Die Handlung wird aus insgesamt 5 Perspektiven wiedergegeben, wodurch der Leser jede Seite sehr gut kennenlernt. Durch den stetigen Wechsel wird die Handlung komplex und das Buch gewinnt an Tiefe. Trotzdem ist es nie zuviel, es bleibt durchweg verständlich.

Das Ende von „Elfenmagie“ ist traurig aber in sich geschlossen. Somit fällt die Wartezeit bis Juli 2012, wenn mit „Elfenkrieg“ der zweite Teil erscheint, nicht ganz so schwer. Dennoch freue ich mich bereits jetzt schon auf diesen Roman und bin gespannt wie es in Elvion weiter geht.

Fazit:
Mit „Elfenmagie“ hat Sabrina Qunaj einen erstklassigen Debütroman abgeliefert.
Es stimmt einfach alles, die liebevollen Charaktere, die reizende Liebesgeschichte und der Spannungsbogen von Anfang bis zum Ende.
Für mich der beste Fantasyroman seid langem!
Ganz klar eine absolute Leseempfehlung!

Vielen Dank an den Aufbau Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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