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| Bewertung von Jale Elefü aus Wuppertal am 14.06.2011 | |
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Ich weiß nicht genau, warum ich mir dieses Buch gekauft habe, aber es ist eines der langweiligsten, die ich bisher gelesen habe. Dass Kehlmann immer nur in indirekter Rede schreibt, finde ich persönlich sehr schade. Von seinem Lakonischen Schreibstil merkt man nicht viel und die Situationskomik ist auch dürftig. Nichtmals die Versuche waren interessant. Ich habe es als eher schwach und nicht unbedingt empfehlenswert empfunden. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
0 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 23.05.2011 |
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Deutschland 1928: Carl Friedrich Gauß (1777–1855), der „Fürsten der Mathematik“, soll nach Berlin zur 17. Tagung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte reisen und dort Alexander von Humboldt (1769–1859) besuchen. Eingebettet in diese Rahmenhandlung wird die Karriere der beiden Wissenschaftler von der Kindheit bis zu ihrem Karrierehöhepunkt in sich abwechselnden Kapiteln erzählt, dabei handelt es sich jedoch um fiktive Biografien der beiden Wissenschaftler, die sich zwar an Fakten orientieren, deren erzählte Handlungen so wohl nicht passiert sind. Der Erzählstil ist bissig ironisch. Das wird noch dadurch übersteigert, dass die komplette Geschichte wie ein wissenschaftlicher Bericht in indirekter Rede verfasst ist, vordergründig also Sachlichkeit vorgibt in Wirklichkeit aber sehr treffend über wissenschaftliche Archetypen und ihre Verschrobenheit und Dünkel, wie sie auch heute noch an den Universitäten existieren, herzieht. In diesem Buch beschreibt der Autor aber auch, wie heutige Intellektuelle die Welt oft frustriert betrachten „In diesem Moment begriff er, dass niemand den Verstand benutzen wollte. Menschen wollten Ruhe. Sie wollten essen und schlafen, und sie wollten, dass man nett zu ihnen war. Denken wollten sie nicht.“ (S. 55) Schwer zu sagen, was ich von dem Buch halte. Einerseits sind die beschriebenen Episoden jede für sich sehr witzig, ironisch und unterhaltsam. Professoren, die die Welt um sich herum vergessen, Weltfremd sind und mitten in der Hochzeitsnacht aufspringen um eine Formel zu notieren, ja diese Menschen gibt es noch zur Genüge, diese Karikatur ist sehr gelungen. Als Roman jedoch hat das Buch so seine Probleme. Zum einen springt es einfach von der Rahmenhandlung in die beiden Nebenstränge der fiktiven Biographien, und dann wieder zurück. Das wirkt unfertig, der Bezug fehlt, so wie der Bezug zwischen den beiden Biographien fehlt. Das Buch macht den Eindruck als wäre es aus zwei kurzen Geschichten zusammengestellt worden: Humboldts ironische Biographie und Gauß ironische Biographie. Um diese beiden zusammenzuhalten wurde drum herum der Besuch von Gauß bei Humboldt drapiert, der diese beiden Geschichten wie ein Buchdeckel zusammenhält. Jede der drei Geschichten für sich ist sehr gut gelungen aber das Zusammenspiel lässt irgendwie ein wenig zu wünschen übrig. Insgesamt jedoch wunderbare Unterhaltungen für Menschen, die täglich mit Menschen wie Gauß und Humboldt zu tun haben, ja viele Wissenschaftler sind wirklich so wie in diesem Buch beschrieben. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
4 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von außerhalb aus Bad Berka am 28.10.2010 | |
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Kehlmann schaffte den Leser zu fesseln, mit seinem Buch, welches knapp 300 Seiten stark ist. Es ist zwar kurz, enthält aber dennoch die Arbeiten von Humboldt und Gauß, die unsere Welt verändert haben. Weiterhin erfährt man Hintergründe, wie wer sie geprägt hat, vor wem sie Respekt hatten, wer ihre Begleiter waren, wie sie zu einander standen und wie ihre familäre Situation aus sah. Dies erzählt Kehlmann auf spannende Weise, vor einem historischen Hintergrund. Dadurch das die Geschichte abwechselnd erzählt wird, bekommt der Leser einen guten Einblick in das Leben der beiden bedeutenden Männer. Das Buch von Daniel Kehrmann hat mir persönlich gut gefallen. Kehlmann verwendet in dem gesamten Buch nur indriekt Rede, auch wird die ganze Geschichte aus der Perspektive eines Erzählers erzählt, was mir persönlich gefällt. Alles in allem finde ich das Buch gut und würde es weiter empfehlen. Zum Schluss ein, wie ich finde, passendes Zitat: "Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Zukunft nicht getsalten!" Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von luisa g aus Karlsbad am 02.07.2010 | |
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Das Buch handelt von zwei jungen Genies Ende des 18. Jahrhunderts. Die beiden wollen - unabhängig voneinander - die Welt vermessen. Alexander von Humbold und Friedrich Gauß. Humbold schlägt sich durch die verschiedenen Landschaften und erforscht den Regenwald und die Steppe. Seine Abenteuer handeln von Seeungeheuern, sonderbaren Tieren und Kanibalenstämmen. Der andere - Gauß, kommt nicht los von den Frauen, ist aber andererseits ein echter Mathematiker und ein wahrer Meister der Zahlen und Formeln. Das Buch beschreibt zwei äußerst interessante und wichtige Persönlichkeiten mit allen ihren Macken und Kanten. Das Buch ist für mein Alter sehr anstrengend zu lesen. Da ich es als Hörbuch gehört habe, konnte ich doch ganz gut folgen. Anfangs auch etwas verwirrend ist, dass man nicht ganz unterscheiden kann, wer die beiden Persönlichkeiten denn eigentlich sind! Und doch war das Buch sehr interessant und auch spannend, denn die beiden Wissenschaftler erleben ja neben ihren Messungen auch einige Abenteuer! ich bin mir aber sicher, dass ich das Buch hätte später hören sollen, es ist für Erwachsene sicher besser geeignet. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Freddy aus Hannover am 10.06.2010 | |
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Indirekt direkt ins Schwarze - Nachdem Kehlmann mit seinem Werk „Ich und Kaminski“ schon auf sich aufmerksam gemacht hatte, schaffte er den totalen Durchbruch mit seinem Werk „Die Vermessung der Welt“. Nachdem Mattias Gerwald mit seinem Werk „Der Entdecker“ den Durchbruch nicht gelang, schaffte es Kehlmann auf eine andere Art und Weise das Werk zu einem der größten Romane zu machen, die seit der Jahrhundertwende erschienen sind. Er bringt auf zwei verschiedene Ebenen, die eine physisch, die andere räumlich, zwei der berühmtesten Theoretiker namens Gauß und Humboldt zueinander. Nach anfänglichem zögern, aufgrund der nicht gerade anziehenden Wahl des Titels, aus dem man zunächst schließen würde, dass dieses Buch auf langweiligen, trockenen Formeln bzw. Stoff basieren würde, merkt man doch relativ schnell, dass dieses so nicht ist. Kehlmann bringt dieses Erforschen von Formeln, aber auch von Hügeln, Flüssen, Vulkanen etc., auf einer sehr lustige und interessante Weise herüber, sodass man immer mehr gefallen an dem Buch bekommt. Gauß wird als eine mürrische, launische und nicht nach sozialen Kontakten suchende Person dargestellt. Er sucht nicht die Abenteuer und schon gar nicht legt er Wert sich auf Kongressen zu zeigen. Seine Umwelt ist ihm relativ egal auch erkennbar an der Verabscheuung seinem Sohn Eugen gegenüber. Am liebsten genießt er seine Ruhe an seinem Schreibtisch. Während Gauß lieber zu Hause sitzt und verschiedene Formeln aus dem Ärmel zaubert, zieht Humboldt durch die ganze Welt. Er ist also genau das Gegenstück zu Gauß, Humboldt sucht die Gefahr und das Abenteuer und versucht Erfahrungen am eigenen Leibe auszuprobieren. Natürlich tätigt er diese Reisen nicht alleine, sondern er hat einen treuen Diener, Bonpland. Zu diesem ist aber Humboldt auch immer recht angebunden. Beide haben einen zwanghaften Drang zum Faktischen und die Ablehnung zum Fiktiven. So unterschiedlich beide doch sind, haben sie gewisse Ähnlichkeiten. Beide sind sozialunfähig. Haben kaum Kontakt zu Menschen, sie besitzen keine Innerlichkeit, sondern bleiben an der Außenfläche. Diese Verknüpfung der beiden Personen, bringt eine besondere Würze in den Roman. Gauß stammt aus einer armen Gegend und hat sich alleine nach oben gearbeitet. Er ist ein Rationalist und Pessimist. Er hält und will nichts von den Menschen wissen. Gauß hat kaum menschliche Bindungen, was sich auch in seinem Umgang mit dem Sohn widerspiegelt. Sein Sohn ist genau das Gegenteil. Eugen hat soziale Kompetenz und sucht als Beispiel Amerika aus politischen Gründen und nicht aus Entdeckungsgründen auf. Er will so gesehen die Welt von innen Erleben. Gauß hat nur Zahlen im Kopf. Er lebt nur für sich, ist aber kein Egoist, er sucht halt einfach nur das Denken, im Gegensatz zu Humboldt theoretisch orientiert. Humboldt meistert jede Hürde die ihm in den Weg kommt, sei es ein fast sinkendes Schiff oder die Erforschung von tiefen Vulkanen. Er kann nicht an einem Hügel vorbeigehen, ohne dass er ihn näher erforscht hat. Humboldt ist praktisch orientiert. Das Buch wurde zum meistverkauften Roman 2006 erklärt und meiner Meinung nach auch zu Recht. Obwohl ich anfangs dachte, dass das Buch eher trocken und uninteressant wäre, wurde ich vom Gegenteil überzeugt. Die sehr beispielhaften, interessanten Erklärungen in dem Buch vermitteln einem auf gute Art und Weise die Themen des Buches. Ich würde jedem, der Interesse an Mathe und Naturwissenschaften hat, empfehlen, dieses Buch einmal zu lesen und es wäre besonders für Jugendlich mal eine Abwechslung zum typischen „Jugendroman“. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
5 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Kirchseeon5b aus Kirchseeon am 26.04.2010 | |
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Es geht um den Geografen Alexander von Humboldt, der eine Südamerikareise macht, und gleichzeitig um den Mathematiker Gauß, der in Deutschland bleibt und sich in den Wirren seiner Mathematik und seines Privatlebens zurechtfinden muss. Es ist ein schönes und auch witziges Buch, allerdings nichts Besonderes. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von andi aus Burg am 25.04.2010 | |
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Dieses Buch beschreibt höchst unterhaltsam das Leben zweier Deutscher gegen Ende des 18. Jahrhunderts, die beide auf ihre Art ein Stück Geschichte geschrieben haben. Alexander von Humbold der Entdecker und Erforscher neuer Welten vermisst die Welt einerseits und andererseits Carl Friedrich Gauß, der Wunderknabe und geniale Mathematiker. Beide werden sehr menschlich sowohl mit ihren Wünschen und Träumen als auch mit ihren Schwächen dargestellt. Man fiebert mit dem Weltreisenden, der bis an das Ende seiner Kräfte geht genauso mit wie mit dem Genie, das einfach nicht so langsam denken kann wie sein Lehrer. Mir hat das Buch vor allem wegen seiner lebendigen Charakterisierung der handelnden Personen gefallen. Besonders faszinierend fand ich die Person Carl Friedrich Gauß. Auszüge und Beschreibungen seines Lebens haben mich beim Lesen immer ganz besonders erfreut. Die pragmatische Herangehensweise an die alltäglichen Dinge des Lebes, die extreme Unlust Reisen anzutreten und andere Sorgen eines Genies sind äußerst amüsant beschrieben. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
3 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von T. Wilhelm aus Baden-Württemberg am 16.02.2009 | |
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Es ist nicht einfach zwei so bekannte Wissenschaftler wie Gauss und Humboldt, über die schon so viel geschrieben wurde, die so hoch auf dem Olymp der Wissenschaft thronen, so leicht verständlich und menschlich darzustellen, dass man das Gefühl bekommt, sie selbst gekannt zu haben. Endlich einmal allgemeinbildende Geschichte leserfreundlich, spannend und interessant ins handliche Format gebracht. Lohnt sich auf jeden Fall Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
6 von 14 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Vanessa am 01.08.2008 | |
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Diese Buch ist sofort zu einem meiner Lieblingsbücher geworden. "Die Vermessung der Welt" wird all diejenigen begeistern, die Interesse an früheren Zeiten haben und die bereit sind mit den zwei großen Wissenschaftlern auf eine Entdeckungsreise zu gehen! Es ist interessant geschrieben und durch den Rollenwechsel zwischen den Hauptcharakteren wird die Spannung immer mehr angeregt. Ein Buch, dass man nicht mehr aus der Hand legen kann, hat man einmal angefangen zu lesen! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
11 von 15 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von köchy aus nordstemmen am 15.03.2008 | |
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ganz toll. sehr kurzweilig zu lesen. sehr empfehlenswert Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
8 von 22 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
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