Der Schleier der Angst - Shariff, Samia

Der Schleier der Angst

Sie lebte in der Hölle bis die Angst vor dem Leben größer war als die Angst vor dem Tod

Samia Shariff 

Übers. aus d. Französ. v. Monika Buchgeister
Broschiertes Buch
 
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Der Schleier der Angst

Angst ist ihr erstes Gefühl. Als drittes Kind einer reichen algerischen Familie in Paris geboren, begreift Samia schon früh, was es heißt, ein Mädchen zu sein. Die eigene Mutter verflucht den Tag, an dem sie geboren wurde. Vater und Brüder
bringen ihr nur Ablehnung entgegen. Schon in Paris führt Samia das Leben einer Gefangenen, doch als die muslimische Familie nach Algerien zieht, erlebt sie die Hölle. Mit sechzehn wird sie an einen Mann zwangsverheiratet, der sie schon in
der Hochzeitsnacht schlägt und vergewaltigt. "Wenn du deinen Mann nicht respektierst, bringen wir dich um", sagen die Eltern. In einer Atmosphäre von Angst und Gewalt bringt Samia sechs Kinder zur Welt. Als sie sich scheiden lässt, beginnt
eine wahre Hexenjagd. Samia riskiert ihr Leben, um mit ihren Töchtern zu fliehen ...


Produktinformation

  • Verlag: Bastei Lübbe
  • 2010
  • 12. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 384 S. 186 mm
  • Seitenzahl: 379
  • Bastei Lübbe Taschenbücher Nr.61668
  • Altersempfehlung: 20 bis 60 Jahre
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 126mm x 29mm
  • Gewicht: 363g
  • ISBN-13: 9783404616688
  • ISBN-10: 3404616685
  • Best.Nr.: 27906934


Kundenbewertungen zu "Der Schleier der Angst" von "Samia Shariff"

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Bewertung von Bücherfreundin aus Baden-Württemberg am 13.08.2013   gut
Samia wird in Frankreich als Tochter einer reichen, arabischen Familie geboren. Sie muss sehr früh erfahren, was es heißt, ein Mädchen zu sein. Elternliebe lernt sie nicht kennen – im Gegenteil. Die Eltern gehen mit den Kindern zurück nach Algerien und die Lage verschlimmert sich noch. Man sagt ihr immer wieder, dass sie unerwünscht ist. Als junges Mädchen wird sie dann zwangverheiratet und von ihrem Ehemann schlägt ihr nur Hass und Missachtung entgegen. Ihr erster Sohn wird ihr von ihren Eltern weggenommen. Sie wird vergewaltigt und bekommt Sätze zu hören wie: „Ich bin dein Ehemann und du schuldest mir Respekt und Gehorsam. So lauten die Gesetze des Islam. Gott hat den Männern gesagt: Ihr seid Hirten, und Eure Frauen sind Euer Vieh.“ Es folgt ein steiniger Weg in die Freiheit für sie und ihre Kinder……

Am Schluss sagt Samia in dem Buch: „Man muss erst einmal der Freiheit beraubt sein, um ihren wahren Wert ermessen zu können.“ Das kann man nur unterschreiben, wenn man das Buch gelesen hat. Es liest sich flüssig und leicht und am Anfang habe ich es regelrecht verschlungen. Was mich jedoch gestört hat, sind ein paar „Ungereimtheiten“ und Widersprüche, die an der vollen Wahrheit der Geschichte zweifeln lassen.(Deshalb auch "nur" drei Sterne.) Bei der Flucht nach Frankreich hat mich persönlich die Naivität von Samia gestört. Man kann doch nicht annehmen, wenn ich in ein anderes Land fliehe, der Staat dort für sämtliche Kosten aufkommt und am besten noch ein Haus zur Verfügung stellt. Ansonst berührt einen die Geschichte sehr. Man leidet mit und kann sich nicht vorstellen, welche Schandtaten unter dem Deckmantel der Religion gemacht werden. Wenn so was wirklich Gottes Wille ist, und dass das Paradies sein soll, dann kann ich darauf gerne verzichten. Das Buch ist empfehlenswert, wenn man über die oben genannten Dinge hinweg sieht bzw. sich nicht daran stört.

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Bewertung von willige am 08.06.2013   ausgezeichnet
Ein Buch das mich als Mann vor die Frage stellt mit wechem Recht

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: eBook, ePUB

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Bewertung von monerl am 10.04.2013   ausgezeichnet
Mir war Angst und Bange beim Lesen, obwohl ich wußte, dass Samia es geschafft hatte zu fliehen und heute ein neues Leben führt.

Samia Shariff hat es geschafft, dem Leser ihr Leben und ihre Gefühle offenzulegen, so intensiv offen, dass man denkt, man hätte diese Hölle mit ihr durchlebt.

Als ungeliebte Tochter hatte sie von ihrer Familie nichts zu erwarten. Als Kind und Jugendliche, in Paris aufgewachsen, hatte sie zumindest in Frankreich noch eine "Freiheit" und ein kleines bisschen Glück erleben dürfen. Diese Kindheit, jäh unterbrochen durch die Rückkehr nach Algerien, erlebt sie dort ihre persönliche Hölle zu Lebzeiten, die selbst in Algerien so nicht an der Tagesordnung ist. Erniedrigungen, Schmähung, Vergewaltigung, Gewalt, Hass und noch vieles mehr, entgegengebracht von ihrer eigenen Mutter und der restlichen Familie, schaffen es trotzdem nicht sie ganz zu brechen. Liebe und Zuflucht findet sie bei ihren Kindern, auch wenn das erste (ein Sohn) von der eigenen Mutter "gestohlen" und entfremdet wurde.

Ich frage mich, wie sie es geschafft hat, diese Hölle zu überleben und dabei ein guter Mensch geblieben ist. Wie schafft man es, trotz allem noch an die Hoffnung zu glauben?

Tief bewegt hat mich das Buch zurückgelassen, mit großer Trauer, wozu Menschen, ja, sogar Eltern, immer wieder fähig sind.

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Bewertung von HazalD aus Berlin am 20.03.2013   ausgezeichnet
Dieses Buch handelt von der jungen Algerierin Samia die nicht als willkommen in der Familie angesehen wird, der Grund dafür ist das sie ein Mädchen ist. Sie lebte bis zum sechsten Lebensjahr in Frankreich und dann zog sie mit ihrer Familie nach Algerien wo sie dann für das meiste verantwortlich gemacht wurde wenn etwas nicht so lief wie es sein sollte wie z.B. wenn ihr kleiner Bruder weinte und sie ihn nicht beruhigen konnte hieß es sie habe ihn geweckt. Samia ging in die Schule bis sie 15 war, dort lernte sie auch Freundinnen kennen, jedoch mit 16 wird sie zwangsverheiratet mit einem viel älteren Freund des Vaters. Er behandelte sie auch nicht besonders gefühlvoll, er war gewalttätig und vergewaltigte sie noch an der Hochzeitsnacht. Sie hatte sechs Kinder auf die Welt gebracht und bis sie den Mut zusammen hatte sich von ihrem Mann zu trennen waren 15 Jahre bereits vergangen. Sie flieht zurück nach Algerien wo sie es jedoch noch schlimmer ist als erwartet.
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen ich fand es auch sehr traurig dass es solche Menschen mit einem so schweren Leben gibt. Ich empfehle das Buch weiter da es sehr spannend ist.

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Bewertung von Duelki aus Viersen am 20.07.2012   ausgezeichnet
Ein Buch was einen berührt und was man nicht aus den Händen legen kann, fantastisch geschrieben. Ich bin keine Leseratte, aber durch dieses Buch werde ich es wieder werden.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von Rena88 am 03.08.2011   ausgezeichnet
Ich habe schon viele Bücher mit wahren Begebenheiten gelesen, aber keines hat mich so erschüttert wie dieses!

Ich habe das Buch fast in einem Zug durchgelesen, wollte immer wissen wie es weitergeht und ob Samia es endlich schafft in eine bessere Lebenssituation zu geraten.

Die Schilderungen der Gewalttaten(Vergewaltigung,Schläge,Drohungen), die sie durchleidet sind wirklich schlimm und schocken zutiefst,man kann es sich kaum vorstellen wie es ist so ein Leben führen zu müssen.

Die Familienstrukturen und der Druck,der von ihnen ausgeht ist unvorstellbar stark und lässt den Leser auf der Suche nach einer Lösung Verzweifeln.

ob die Geschichte ein Happy End hat ?!
Finde es raus ....Lese Es .....

das sie ihr Kind ihre Mutter überlassen müsste trifft einen total ......

wenn man gerade ein kleines kind hat dann kann man sich da richtig hineinversetzen wie sie sich fühlt ich fand es echt spannend dieses buch und kann es immer wieder lesen ......ich empfehle dieses Buch jeden der wahre Geschichten lesen möchte ......von mir erhält dieses Buch deshalb 5 Sterne ....top Buch und top Geschichte ausgezeichnet ebend !!!!!

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Bewertung von Christine aus Saarland am 23.10.2010   ausgezeichnet
Ich habe das Buch gelesen und konnte kaum glauben das es wahr ist aber je mehr ich gelesen habe wurde mir klar warum im Iran solche Mächte ausgetragen werden. Frauen sind für die nichts wert Sie dienen nur zum Söhne in die Welt setzen und kochen , putzen usw.
Ich habe das Buch an einem Tag gelesen .Es gab Stellen da musste ich weinen
Kaum zu glauben das es das im heutigen Jahrhundert auch noch gibt.

Es gibt 2 Kommentare zu dieser Bewertung
  • Yeganeh aus Köln am 26.02.2011
    also zu christine muss ich sagen das es nicht stimmt frauen sind bei uns viel wert
    nur gibt es doch männer die in dörfern leben oder islamisch ausgeprägt sind das sie frauen keine acht geben

    (Inhalt anstößig?)
  • Yeganeh aus Köln am 26.02.2011
    ausserdem handelt das buch in algerien nicht im iran

    (Inhalt anstößig?)

12 von 20 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Hans aus Heinsberg am 30.11.2009   ausgezeichnet
Zuerst zweifelnd ob dieser unglaublichen Geschichte die sich in einer mir fremden Kultur abspielte nahm mich dann jede Seite immer mehr mit. Das der Text nur zum Zweck der Dramaturgie immer wieder an den Rand der Spannung geschrieben wurde glaubte ich immer weniger. Je weiter ich las um so mehr bangte ich mit und will nicht verhehlen das ich manchmal feuchte Augen dabei hatte. Jetzt hab ich ein großes Fragezeichen im Kopf. Warum gibt es solche Menschen und solche Religionen und Kulturen?

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

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