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Benutzername: Bücherfreundin
Wohnort: Baden-Württemberg
Über mich: Ich lese sehr viele Bücher - habe auch meist immer ein Buch irgendwo in meiner Nähe liegen. Das alles geht quer Beet von historischen Romanen, Biographien, Thriller bis hin zu ganz entspannenden "Frauenromane"
Danksagungen: 59 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 61 Bewertungen
Bewertung vom 18.05.2015
Fliedernächte / Blüten Trilogie Bd.3
Roberts, Nora

Fliedernächte / Blüten Trilogie Bd.3


gut

Der 3. Band der "Blüten-Trilogie":

Bei der Trilogie geht es um die drei Brüder Montgomery: Beckett, Owen und Ryder. Fliedernächte ist dem letzen der Brüder, Ryder, gewidmet. Er gehört zu den Männern, die nach außen hin rau wirken, eigentlich aber ein weiches Herz haben.

Den drei Brüder stehen drei Frauen gegenüber, die natürlich auch sehr gut miteinander befreundet sind und alle in der Nähe wohnen. In den beiden ersten Bänden der Reihe wurden Owen und Avery sowie Beckett und Clare als Paare zusammen gebracht. Der letzte Teil befasst sich damit, ob Ryder und Hope auch zusammen kommen?!?

Ryder ist von dem Moment an, als dem Hope die Leitung des Hotels seiner Mutter übernimmt, eher negativ Hope gegenüber eingestellt. Dieses wandelt sich jedoch schnell um. Ebenso geht es Hope, die eigentlich erst die letzte Beziehung verdauen muss und nicht auf eine neue Beziehung aus ist.... Es müssen aber viele Hindernisse überwunden werden. Und da ist dann noch der Geist, der im Hotel spukt. Die Familie möchte ihr (ein weiblicher Geist) auf die Spur kommen.....

Also ganz kann ich mich den vorherigen Bewertungen nicht anschließen. Ab und zu lese ich diese "heile Welt" -Romane ganz gerne, aber es ist schon sehr vorhersehbar, wie die Geschichte endet. Tolle Männer, super Frauen und alle verstehen sich prächtig. Mir fehlt ein wenig der "Kick" in der Geschichte. Alles plätschert so vor sich hin. Für mich ist das zu seicht. Sorry, aber deshalb "nur" 3 Sterne.

Bewertung vom 18.05.2015
Der fremde Gast
Link, Charlotte

Der fremde Gast


sehr gut

In Südfrankreich will sich eine Witwe das Leben nehmen und wird doch kurzfristig dabei von dem besten Freund ihres verstorbenen Mannes daran gehindert. Er besucht sie und bringt zwei Tramper mit, die er unterwegs mitgenommen hatte: Inga und Marius. Die beiden zelten bei Rebecca und bekommen auch ihr Segelschiff geliehen......

Gleichzeitig bekommen 3 Frauen Drohbriefe von einen Psychopathen.

Karen, Hausfrau und eher wohlsituiert, hat das Gefühl, dass mit ihren Nachbarn etwas nicht stimmt. Über Tage und Wochen sieht sie die beiden älteren Leute nicht mehr. Sie liegt mit ihrem Verdacht ganz richtig, denn das Ehepaar wurde über Tage gequält und dann eiskalt ermordet, ohne dass jemand was geahnt hätte. Dieser Fall rückt deren Pflegesohn in den Verdacht der Ermittler,der mit seiner Frau im Sommerurlaub in Südfrankreich ist: Marius!

Wie immer schafft es Charlotte Link auch bei diesem Buch, verschiedene Geschichten, bei denen man zu Beginn das Gefühl hat, dass sie nichts miteinander zu tun haben, Wendungen zu geben, dass zum Schluss alles zusammen fließt. Ich persönlich mag den Schreibstil der Autorin und "verschlinge" immer wieder ihre Bücher. Spannung von Anfang bis zu Ende und sehr angenehm zu lesen. Das Buch hat mich wieder in den Bann gezogen und fasziniert.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 18.02.2015
Der Verehrer
Link, Charlotte

Der Verehrer


sehr gut

Leona ist nervlich ziemlich angeschlagen, da eine junge Frau sich vor ihren Augen in den Tod stürzte. Genau in dieser Zeit eröffnet ihr auch ihr Mann, dass er eine Geliebte hat und sie verlassen wird. Leonas heile Welt ist zerstört. In dieser Krise lernt sie den smarten Bruder der Toten kennen und verliebt sich. Nach und nach merkt Leona, dass sein Verhalten alles andere als normal ist. Sie trennt sich von ihm und dann geht der Psychoterror los.
Zeitgleich wird in einem Waldgebiet eine junge Frauenleiche gefunden, die an einen Baum gebunden ist.
Zwei Orte, zwei Geschichten und verschiedene Personen. Wie so oft bei den Büchern von Charlotte Link hat man zu Beginn des Buches nicht das Gefühl, dass da irgendwas zusammen passt. Dem Leser eröffnen sich jedoch nach und nach die "Geheimnisse", die man so nicht erahnt hätte. Wieder mal ein Buch von der Autorin, dass man einfach weiterlesen muss. Spannung vom Anfang bis zum Schluss. Und das, obwohl einem schon bald klar ist, wer der "Täter" ist und was es mit dem "Verehrer" auf sich hat. Der Schreibstil ist sehr flüssig und das Buch lässt sich gut lesen. Empfehlenswert!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 27.10.2014
Die Täuschung
Link, Charlotte

Die Täuschung


sehr gut

Das Ehepaar Peter und Laura Simon sowie ihre Tochter führen ein fast normales Familienleben. Alles scheint gut zu laufen, bis zu dem Tag, an dem Peter zu seinem jährlichen Segeltörn in die Provence aufbricht. Er verschwindet spurlos und Laura macht sich in Frankreich auf die Suche nach ihrem Mann. Diese wird immer verzweifelter und immer mehr und mehr Widersprüche kommen zu Tage. Die heile Welt scheint zerbrochen zu sein oder besser: sie war niemals so heil, wie sie dachte. Betrogen, Schulden, das Doppelleben ihres Mannes und jede Menge Fragezeichen stehen für Laura im Raum. Als Peters Leiche auftaucht, geschehen unglaubliche Dinge, die sich ineinander verstricken und Laura selbst begibt sich in größte Gefahr.....

Wieder einmal ein Buch von Charlotte Link, dass man nicht aus der Hand legen kann. Obwohl der Mörder relativ früh feststeht, verliert das Buch dadurch nicht an Spannung. Auch Südfrankreich-Fans kommen voll auf ihre Kosten, da die Landschaft sehr schön beschrieben wird. Ich finde, dass sich das Buch recht flüssig und leicht liest und habe es regelrecht "verschlungen". So werden verregnete Sonntage ganz kurzweilig.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 22.09.2014
Hinter dem Schleier der Tränen
Egbeme, Choga R.

Hinter dem Schleier der Tränen


sehr gut

Das dritte Buch der Reihe. In diesem Teil wird einem vor Augen geführt, dass nichts unendlich ist und vieles vergänglich. Die berührende Lebensgeschichte der Choga Regina Egbeme geht hier weiter. Choga geht in den Regenwald um sich von ihrer Krankheit zu erholen. Sie nimmt eine Freundin mit, die ihre Nachfolgerin werden soll. Als Choga erfährt, dass es einer ihrer Schwester auf ihrer Farm schlecht geht und diese sogar im Krankenhaus ist, geht sie kurzerhand zurück. Sie pflegt sie, bis zu ihrem Tode. Inzwischen bricht der "Harem" immer weiter auseinander, da viele "Schwestern" das Leid nicht mehr ertragen können und sich eine andere Heimat suchen. Choga gibt nicht auf und kämpft - trotz vieler Schicksalsschläge - für den Erhalt "ihrer Farm" weiter....

Eine sehr ergreifende Biographie, die sich sehr gut lesen lässt. In diesem Band geht es um das Thema "Sterben" und "Aids". Würde es mehr Menschen ihrer Art geben, wäre die Welt und einiges friedlicher. Eine sehr tapfere und starke Frau. Ich hatte das Buch in kurzer Zeit ausgelesen und kann es nur weiterempfehlen (am besten alle drei Bände lesen....).

Bewertung vom 21.09.2014
Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!
Heldt, Dora

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!


sehr gut

Walter hat eine Reise an die Schlei gewonnen - "ausgewählte, exklusive Teilnehmer". Natürlich nimmt er Schwager Heinz mit. Die beiden halten sich für was "Besonderes". Als sie den Bus besteigen, machen sie die Bekanntschaft von Tante Finchen, Johanna Jäger (Radiomoderatorin inkognito), weitere kauzige und kuriose Mitreisende und geschniegelte Reiseleiter. Die Luxus-Reise entpuppt sich als schlichte "Kaffeefahrt" mit schlechten Hotel und noch schlechterem Essen. Es ist vieles so gar nicht "all inclusive" wie sich das die beiden gedacht hatten. Jede Menge Verwirrungen, Verwicklungen, Streitereien und sogar ein bisschen Liebe kommt auf die beiden zu.

Das Buch ist spritzig und witzig geschrieben. Zwar etwas anderes als die übrigen "Christine - Papa Heinz - Bücher", aber nicht weniger lustig und locker-leicht zu lesen. Ideale Lektüre für den Urlaub oder einfach um abzuschalten. Eintauchen in die Welt der "Kaffee- und Butterfahrten" - ich kann es empfehlen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 15.08.2014
Am Ende des Schweigens
Link, Charlotte

Am Ende des Schweigens


sehr gut

Drei befreundete Ehepaare machen regelmäßig zusammen Urlaub in einem kleinen Dörfchen in England. Die Harmonie ist nur gespielt und es brodelt gewaltig. Eines Tages geschieht ein schreckliches Massaker. Die meisten werden regelrecht abgeschlachtet. Die Frage ist, war einer der Überlebenden der Täter oder der fremde Mann, der sich immer um das Haus geschlichen hat und behauptet, er sei der "Miteigentümer"?

Das Buch ist eines der besten, die ich von Charlotte Link gelesen habe. Es geht hier nicht "nur" um die Aufklärung der Morde, sondern vielmehr um ein "Psychodrama". Die einzelne Charakter, die unterschiedlich nicht sein konnten, werden sehr gut beschrieben. Jeder hat so seine Eigenarten und man wundert sich immer wieder, dass diese Menschen sich zusammengehörig fühlten. Nach und nach kommen immer mehr erschreckende Dinge ans Tageslicht und machen das Buch um so spannender. Ich konnte es fast nicht mehr aus der Hand legen und wollte einfach nur lesen..... Es macht Spaß die Bücher von dieser Autorin zu lesen, da sie es immer wieder schafft, mich neugierig zu machen und vor allem mich von Anfang bis zu Ende zu fesseln. Kann dieses Buch nur empfehlen.

4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 28.05.2014
Der Hof
Beckett, Simon

Der Hof


sehr gut

Sean ist ein junger Engländer, der nach Frankreich auf einen abgelegenen Hof flüchtet. Dort wohnt der Schweinezüchter Arnaud mit seinen zwei Töchtern. Die Dorfbewohner sind nicht gut auf Arnaud zu sprechen und Arnaud lebt ebenso zurückgezogen und möchte keine "Eindringlinge" auf seinem Hof. Sean ist verletzt und wird von der Tochter Arnauds gepflegt. Er spürt schnell, dass er kein willkommener Gast ist. Ebenso merkt er, dass es ein Geheimnis auf dem Hof gibt, über das keiner sprechen möchte und das immer irgendwie in der Luft hängt. Nach und nach lichten sich die Schleier und Sean kommt hinter das merkwürdige Verhalten der Bewohner auf dem Hof.....

Das Buch ist in zwei Erzählstränge aufgeteilt. Ein Teil erzählt die Geschichte Seans auf der Flucht und auf dem Hof in Frankreich. Der zweite Teil handelt von der Zeit vor der Flucht in Frankreich. Im zweiten Teil ist auch eine kleine Liebesgeschichte eingebaut. Der Leser bekommt nur nach und nach kleine Details geliefert, die sich ganz allmählich zu einem Ganzen zusammen fügen. Eigentlich passiert nicht wirklich viel in dem Buch und trotzdem ist es spannend geschrieben, da man einfach wissen möchte, wie es weiter geht. Mir ging es jedenfalls so, dass ich immer wieder zum Buch gegriffen und weiter gelesen habe.

Man sollte das Buch auf keinen Fall mit einem "David Hunter"-Triller vergleichen. Es geht hier nicht um Mord - forensische Ermittlung - Aufklärung. Wer so etwas erwartet kann eventuell enttäuscht werden. Es geht hier etwas "tiefer" und mehr um die Details. Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es auch weiter empfehlen.

12 von 13 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 19.04.2014
Haus der Erinnerungen
Wood, Barbara

Haus der Erinnerungen


ausgezeichnet

Andrea, eine junge Frau aus Los Angeles, mit beiden Beinen fest im Leben stehend, fliegt nach England, um ihrem sterbenden Großvater beizustehen. Dabei soll sie auch die Verwandtschaft mütterlicherseits kennen lernen, die ihr eigentlich völlig fremd sind. Als kleines Kind ist sie mit ihren Eltern von England nach Amerika gezogen und hatte bisher so gut wie keine Verbindung mehr. Sie "vertritt" ihre Mutter, die selbst leider krank ist und nicht fliegen kann. Andrea, die eine "kleine Krise" hinter sich hat, verspürt so gar keine Lust auf ihre Verwandten. Als sie jedoch das Haus ihrer Großeltern betritt, spürt sie sofort, dass hier etwas anders ist und das Haus auf sie eine merkwürdige Ausstrahlung hat und sie "festhält". Andrea befindet sich plötzlich in der Vergangenheit und erlebt die Geschichten ihrer Vorfahren. Auf ihre Fragen erhält sie kaum eine Antwort von ihrer Großmutter. Sie weiß nur, dass ihr Urgroßvater alles andere als ein "guter Mensch" gewesen sein soll. Über alles andere wird nicht gesprochen und ein Geheimnis gemacht. Mit Hilfe ihrer bereits verstorbenen Vorfahren kann sie jedoch nach und nach das Rätsel lösen.....

Das Buch ist - obwohl es sich um eine unrealistische Geschichte handelt - so realistisch erzählt, dass ich es gar nicht aus der Hand legen konnte und nur noch wissen wollte, wie es weiter geht. Ich mag die Bücher von Barbara Wood, aber dieses hier habe ich regelrecht "verschlungen". Wer Bücher mit einem nostalgisch und mystischen Touch mag, dem kann ich es nur empfehlen!

Bewertung vom 12.03.2014
Das 11. Gebot: Du sollst nicht darüber sprechen
Bühling, Daniel

Das 11. Gebot: Du sollst nicht darüber sprechen


sehr gut

Daniel Bühling beschließt nach langem Suchen und oftmals orientierungslos auf dem "zweiten Bildungsweg" Priester zu werden. Er fühlt sich dazu berufen und liebt es, für die Menschen in seiner Umgebung da zu sein. Er beschreibt auf seinem Weg die "Zwei-Klassen-Gesellschaft" der katholischen Kirche, das durchaus unchristliche Verhalten und Doppelleben mancher Priesteranwärter, Priester und sonstigen Geistlichen. Viele dieser Gepflogenheiten sind keine Seltenheit sondern gang und gebe bei den Geistlichen. Und über allem steht das 11. Gebot: Du sollst nicht darüber sprechen. Er beschreibt in dem Buch seinen Weg....

In den letzen Jahren hat die katholische Kirche mit viel Kritik und Missbrauchsfällen zu kämpfen. Vieles darüber drang (trotz 11. Gebot) in die Medien. Daher wird es wohl auch für viele Leser keine große Überraschung über die Arroganz mancher Geistlichen und das Doppelleben vieler Priester (Homosexualität) zu lesen. Es ist jedoch sehr interessant, näher in die Sache einzutauchen, erschüttert wie mancher Priester sich verhält und informativ etwas mehr über die Gepflogenheiten der katholischen Kirche zu erfahren (was auch mir als Katholik nicht bekannt war). Insgesamt ein flüssig geschriebenes Buch, das sich gut lesen lässt - für jedermann. Mein Fazit war: Auch das "Bodenpersonal" sind "nur" Menschen und keine Heiligen. Es muss sich einiges in der katholischen Kirche verändern, damit sie nicht ins Abseits gerät.