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Kind 44
Thriller. Ausgezeichnet mit dem CWA Ian Fleming Steel Dagger 2008
Übersetzung: Gontermann, Armin
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Goldmann
- 2010
- Ausstattung/Bilder: 2010. 508 S.
- Seitenzahl: 508
- Goldmann Taschenbücher Bd.47207
- Deutsch
- Abmessung: 188mm x 128mm x 38mm
- Gewicht: 444g
- ISBN-13: 9783442472079
- ISBN-10: 3442472075
- Best.Nr.: 26252197
Leseprobe zu "Kind 44"
Bitte klicken Sie auf die Navigation oder das Artikelbild, um in "Kind 44" von "Smith, Tom R." zu blättern!
Produktbeschreibung zu "Kind 44"
Kurzbeschreibung
"Bespitzelung, Angst, Mord. Faszinierend." --
KrimiWelt-Bestenliste
"Ein umwerfender, brutaler und hochmoralischer Thriller."
-- NEON
'Packende Zeitgeschichte und ein monströses Serienverbrechen -
schade, dass es schon zu Ende ist. Aber Lieblingsbücher liest man
doppelt.' -- Brigitte
Beschreibung
Leseprobe zu "Kind 44" von Tom R. Smith
Sowjetunion, Ukraine
Das Dorf Tscherwoj 25. Januar 1933 Da Maria beschlossen hatte zu
sterben, würde ihre Katze sich allein durchschlagen müssen. Maria
hatte sich schon viel länger um sie gekümmert, als vernünftig war.
Längst waren die Mäuse im Dorf von den Dorfbewohnern gefangen und
vertilgt worden. Einige Zeit später verschwanden auch die Katzen
und Hunde. Alle, außer einer Katze, dieser hier, die Maria
versteckt gehalten hatte. Warum hatte sie sie behalten? Weil sie
etwas war, wofür man leben konnte, was man beschützen und lieben
konnte -etwas, für das es sich lohnte zu überleben. Sie hatte sich
geschworen, die Katze bis zu dem Tag zu füttern, an dem sie selbst
nichts mehr zu essen hatte. Dieser Tag war heute. Maria hatte schon
ihre Lederstiefel in dünne Streifen geschnitten und sie mit
Brennnesseln und Rübsamen aufgekocht. Sie hatte nach Regenwürmern
gegraben und Rinde gegessen. Heute Morgen hatte sie im fiebrigen
Delirium ein Bein ihres Küchenstuhls angenagt und gekaut und
gekaut, bis ihr Splitter das Zahnfleisch blutig gestochen hatten.
Die Katze hatte das gesehen und sich unter dem Bett versteckt; sie
weigerte sich, wieder darunter hervorzukommen, …
Leseprobe zu "Kind 44" von Tom R. Smith
20.01.2008
Die Thrillerpfeife
Angeblich ein toller Krimi: "Kind 44" von Tom Rob
Smith
Bevor man auch nur eine Zeile gelesen hat, weiß man im Grunde schon
alles: Dieser Roman werde "derzeit in 17 Sprachen
übersetzt" und sei "auf dem besten Weg, ein
internationaler Bestseller" zu werden, klappentextet der
Verlag über das erste Buch des jungen Briten Tom Rob Smith, und
dazu kommt, wie bestellt, die Nachricht, Ridley Scott habe die
Filmrechte an "Kind 44" schon erworben, bevor der Roman
auf Englisch erschienen ist.
Leider fängt das Buch auch genauso an. Der 28-jährige Smith ist mit
seiner Form der Ouvertüre allerdings nicht allein; es ist eine
grassierende Unsitte unter Kriminalautoren (aber nicht nur bei
denen), Bücher mit einem düster raunenden Prolog zu eröffnen, in
dem besonders schlimme Dinge geschehen, in dem nie die Namen
genannt werden, unter denen uns die Protagonisten dann im Folgenden
begegnen, in dem schwerste kindliche Traumata geschildert werden,
die hinterher auf einen Schlag alles erklären müssen, was der
Erzähler sonst offenbar nicht erklären kann. Da wird mäßig
kunstvoll und sehr bedeutungsschwanger ein schreckliches Geheimnis
…
Kundenbewertungen zu "Kind 44" von "Tom R. Smith"
Bewertung von SilenceButterfly aus Niedersachsen am 21.10.2011
Ein toller Thriller! Ich kann dieses Buch nur sehr weiterempfehlen.
Wenn eine Fortsetzung kommt, bin ich auf jeden Fall dabei!
Super Buch.
Bewertung von unbekanntem Benutzer am 07.10.2011
Bewertung von Stefan aus Bergkamen am 07.04.2011
Bewertung von tovoka aus Bad Berka am 31.08.2010
Doch während in Wahrheit grausame, perverse Kindesmörder ihr Unwesen treiben, verschließt der Staat die Augen vor jeglichen menschlichen Gewalttaten und Mordzusammenhängen. Im stalinistischen System ist es schließlich "unmöglich" solch grausame Taten zu begehen und selbst wenn, der Staatssicherheitsdienst findet schon die angeblich schwarzen Schafe und bezichtigt diese sowie Schuldeingeständnisse durch Folter erzwungen werden. Der wahre Perverse hat also freie Bahn...
Leo arbeitet selbst folgsam beim Staatssicherheitsdienst, doch als er auf seine eigene Frau angesetzt wird, beginnt er am System zu zweifeln. Nachdem er in einen kleinen russischen Ort versetzt wird, erfährt er von den perversen Morden und verstrickt sich immer mehr in die Vorkommnisse, mehr als ihm lieb ist ...
Tom R. Smiths Roman verspricht Suchtgefahr: einmal begonnen, kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Die perfekte Mischung aus Thriller- Spannung und Historienbezug verleiht dem Roman ungeheure Kraft. Die komplexe Geschichte ist perfekt abgestimmt und bleibt unberechenbar bis zur letzten Seite.
Schlaflose Nächte vorprogrammiert ...
Bewertung von BiBa aus Heiligenhaus am 26.08.2010
Auf jeden Fall sehr empfehlenswert, bin gespannt auf die Fortsetzung!
Bewertung von sonnenblume aus Hennef am 26.08.2010
Ein sehr gelungenes Buch.
Mehr als lesenswert.
Bewertung von modus operandi aus Mahlow am 04.06.2010
Ein auf Tatsachen beruhende Kriminalfall wird zeitlich etwas zurückversetzt mit dem Ziel, den Leser in diesem Zeitabschnitt zu zeigen wie Diktatoren in ungeahnter Machtfülle Recht beugen und ein Volk von Denunzianten und Fanatisten schaffen.
Wer hofft einen kniffligen Kriminalroman zu lesen wird enttäuscht, es ist ein geschichtspolitisches sehr interressantes Buch. Besonders bemerkenswert sind Parallelen in den Abläufen der Lubjanka, die in Berichten deutscher Kriegsgefangener genauso präzise auftreten wie im o.g. Buch beschrieben (z.B. Im Gulag v. Gerhard Niekau).
Bewertung von Size83 aus Schriesheim am 15.05.2010
Bewertung von PokemonZubat aus Nordhorn am 08.05.2010
Ich würde es weiterempfehlen, denn es ist informativ was den Stalinismus betrifft und es ist hochspannend. Er zeigt die Gefühle von Leo, die es in allerlei HInsicht in sich haben. Er erlebt Fürchterliches und steht oft vor knallharten Entscheidungen. Es ist echt gut, ich habe mir sofort die Fortsetzung geholt und warte jetzt auf die Fortsetzung der Fortsetzung.
Bewertung von Diana aus Petershagen am 27.04.2010
Dieses Buch ist sehr zu empfehlen denn es fesselt einen es weiter zu lesen und in ihm rum zu Blättern . Es ist einfach Fantastisch .
Dann geben Sie bitte hier Ihre Bewertung ab
01.03.2008
Spannend und vom Grundeinfall sogar sehr interessant findet
Rezensentin Katharina Granzin diesen englischen Krimi, der in der
stalinistischen Sowjetunion spielt. Allerdings bleibt die
literarische Umsetzung deutlich hinter den Erwartungen der
Rezensentin zurück, für die das Buch dann doch über eine
klischeehafte, reißerische Kolportage nicht hinauskommt. Im Verlauf
der Ermittlungen über einen Serienmörder gerät ein Geheimpolizist
selbst ins Visier unbekannter staatlicher Verfolger, was als
Konstellation aus Sicht der Rezensentin nicht unspannend ist, aber
mitunter doch an zu vielen "losen Enden" dieses Plots
scheitert, der auch mit einigen Unschärfen in der historischen
Recherche zu kämpfen hat, wie man der Rezension entnehmen kann.
Manche Schilderung watscht die Rezensentin sogar als
"unfassbaren Kitsch" ab und reibt sich bei der Lektüre
des Nachworts die Augen, wo der Autor zu Protokoll gegeben hat,
dass ihn Solschenizyns "Archipel Gulag" und Robert
Conquests "Ernte des Todes" zu seinen Krimi
inspirierte.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezensionen und Kritik
"Bespitzelung, Angst, Mord. Faszinierend."Die Welt
"Ein umwerfender, brutaler und hochmoralischer
Thriller."NEON
Rezensionen und Kritik
"Packende Zeitgeschichte und ein monströses Serienverbrechen - schade, dass es schon zu Ende ist. Aber Lieblingsbücher liest man doppelt."

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(c) bunkverlag
In einer perfekten Gesellschaft gibt es keine Mörder. Warum auch sollte jemand töten, wenn es ihm gut geht, wenn alle Menschen gleich sind, wenn der Staat sich um jeden einzelnen kümmert? Offizier Leo Demidow lebt nach dieser Maxime, im Stalin-Moskau des Jahres 1953 bleibt ihm keine andere Wahl. Dann kommt der Sohn eines Kollegen brutal ums Leben, und Leo glaubt nicht an einen Unfall. Diese Zweifel erklären ihn zum Staatsfeind, doch Leo findet keine Ruhe. Seine heimlichen Nachforschungen ergeben, dass offensichtlich ein Serienkiller am Werk ist. Der 28-jährige Tom Rob Smith ist der Krimi-Shootingstar der Saison: "Kind 44" enterte direkt nach Erscheinen die deutschen Bestsellerlisten, wird aktuell in mehr als 20 Sprachen übersetzt, und Ridley Scott besorgte sich die Filmrechte. Für den Erfolg des Thrillers dürften zum einen Handlungsort und -zeit verantwortlich sein - die Sowjetunion der Stalinzeit ist ein wenig beackertes Feld. Darüber hinaus gelingt es dem Briten, einen recht klassischen Krimiplot inklusive wahnsinnigem Serientäter und düsteren Familiengeheimnissen zu entwickeln, ohne dabei klischeehaft zu werden. Dass Tom Rob Smith eigentlich als Drehbuchautor …
Rezension
Bestialisch (...) ein fesselnder Thriller, angesiedelt in der bedrückenden Atmosphäre im Russland der 50er." FOCUS Ein umwerfender, brutaler und hochmoralischer Thriller." NEON Selten hat ein Debütroman ein solch positives internationales Echo ausgelöst wie der des Briten Tom Rob Smith. Zu Recht, denn Smith hat einen klug aufgebauten und fundiert recherchierten Kriminalroman geschrieben, der durch atmosphärische Dichte und atemberaubende Spannung besticht. RHEIN NECKAR ZEITUNG Hannibal Lecter trifft George Orwells großen Bruder so könnte man den fulminanten Debütroman des 1979 in London geborenen Tom Rob Smith charakterisieren. [ ] Glaubwürdiger als Thomas Harris in seinen Hannibal-Romanen gelingt es Smith in 'Kind 44 , einen Täter auch als ein Opfer zu zeigen, das mitleidslos immer weitere Opfer gesucht hat, weil es selbst einst kein Mitleid hat finden können. BÜCHER Tom Robert Smith hat akribisch recherchiert. Seine detailgetreue Beschreibung des Sowjetsystems und dessen menschenverachtender Arbeitsweise gehört zweifellos zum Besten, was die jüngere Thrillerliteratur zu bieten hat. Smith schafft in seinem 500-seitigen Roman eine beklemmende Atmosphäre, die einem …
Autorenporträt zu "Tom R. Smith"
Tom Rob Smith wurde 1979 als Sohn einer schwedischen Mutter und eines englischen Vaters in London geboren, wo er auch heute noch lebt. Er studierte in Cambridge und Italien. In den letzten Jahren arbeitete Tom Rob Smith als Drehbuchautor.
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