Kind 44 - Smith, Tom R.

Tom R. Smith 

Kind 44

Thriller. Ausgezeichnet mit dem CWA Ian Fleming Steel Dagger 2008

Übersetzung: Gontermann, Armin
Broschiertes Buch
 
17 Kundenbewertungen
**** ausgezeichnet
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Produktbeschreibung zu Kind 44

"Bespitzelung, Angst, Mord. Faszinierend." -- KrimiWelt-Bestenliste

"Ein umwerfender, brutaler und hochmoralischer Thriller." -- NEON

'Packende Zeitgeschichte und ein monströses Serienverbrechen - schade, dass es schon zu Ende ist. Aber Lieblingsbücher liest man doppelt.' -- Brigitte

Dieser Spiegel-Bestseller "geht wirklich unter die Haut". WDR 5Moskau 1953. Auf den Bahngleisen wird die Leiche eines kleinen Jungen gefunden, nackt, fürchterlich zugerichtet. Doch in der Sowjetunion der Stalinzeit gibt es offiziell keine Verbrechen. Und so wird der Mord zum Unfall erklärt. Der Geheimdienstoffizier Leo Demidow jedoch kann die Augen vor dem Offenkundigen nicht verschließen. Als der nächste Mord passiert, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln und bringt damit sich und seine Familie in tödliche Gefahr ...

Produktinformation


  • Verlag: Goldmann
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 508 S.
  • Seitenzahl: 508
  • Goldmann Taschenbücher Bd.47207
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 128mm x 38mm
  • Gewicht: 444g
  • ISBN-13: 9783442472079
  • ISBN-10: 3442472075
  • Best.Nr.: 26252197
"Bespitzelung, Angst, Mord. Faszinierend."Die Welt

"Ein umwerfender, brutaler und hochmoralischer Thriller."NEON

"Packende Zeitgeschichte und ein monströses Serienverbrechen - schade, dass es schon zu Ende ist. Aber Lieblingsbücher liest man doppelt."

kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
In einer perfekten Gesellschaft gibt es keine Mörder. Warum auch sollte jemand töten, wenn es ihm gut geht, wenn alle Menschen gleich sind, wenn der Staat sich um jeden einzelnen kümmert? Offizier Leo Demidow lebt nach dieser Maxime, im Stalin-Moskau des Jahres 1953 bleibt ihm keine andere Wahl. Dann kommt der Sohn eines Kollegen brutal ums Leben, und Leo glaubt nicht an einen Unfall. Diese Zweifel erklären ihn zum Staatsfeind, doch Leo findet keine Ruhe. Seine heimlichen Nachforschungen ergeben, dass offensichtlich ein Serienkiller am Werk ist. Der 28-jährige Tom Rob Smith ist der Krimi-Shootingstar der Saison: "Kind 44" enterte direkt nach Erscheinen die deutschen Bestsellerlisten, wird aktuell in mehr als 20 Sprachen übersetzt, und Ridley Scott besorgte sich die Filmrechte. Für den Erfolg des Thrillers dürften zum einen Handlungsort und -zeit verantwortlich sein - die Sowjetunion der Stalinzeit ist ein wenig beackertes Feld. Darüber hinaus gelingt es dem Briten, einen recht klassischen Krimiplot inklusive wahnsinnigem Serientäter und düsteren Familiengeheimnissen zu entwickeln, ohne dabei klischeehaft zu werden. Dass Tom Rob Smith eigentlich als Drehbuchautor …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 20.01.2008

Die Thrillerpfeife
Angeblich ein toller Krimi: "Kind 44" von Tom Rob Smith

Bevor man auch nur eine Zeile gelesen hat, weiß man im Grunde schon alles: Dieser Roman werde "derzeit in 17 Sprachen übersetzt" und sei "auf dem besten Weg, ein internationaler Bestseller" zu werden, klappentextet der Verlag über das erste Buch des jungen Briten Tom Rob Smith, und dazu kommt, wie bestellt, die Nachricht, Ridley Scott habe die Filmrechte an "Kind 44" schon erworben, bevor der Roman auf Englisch erschienen ist.

Leider fängt das Buch auch genauso an. Der 28-jährige Smith ist mit seiner Form der Ouvertüre allerdings nicht allein; es ist eine grassierende Unsitte unter Kriminalautoren (aber nicht nur bei denen), Bücher mit einem düster raunenden Prolog zu eröffnen, in dem besonders schlimme Dinge geschehen, in dem nie die Namen genannt werden, unter denen uns die Protagonisten dann im Folgenden begegnen, in dem schwerste kindliche Traumata geschildert werden, die hinterher auf einen Schlag alles erklären müssen, was der Erzähler sonst offenbar nicht erklären kann. Da wird mäßig kunstvoll und sehr bedeutungsschwanger ein schreckliches Geheimnis …

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Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Spannend und vom Grundeinfall sogar sehr interessant findet Rezensentin Katharina Granzin diesen englischen Krimi, der in der stalinistischen Sowjetunion spielt. Allerdings bleibt die literarische Umsetzung deutlich hinter den Erwartungen der Rezensentin zurück, für die das Buch dann doch über eine klischeehafte, reißerische Kolportage nicht hinauskommt. Im Verlauf der Ermittlungen über einen Serienmörder gerät ein Geheimpolizist selbst ins Visier unbekannter staatlicher Verfolger, was als Konstellation aus Sicht der Rezensentin nicht unspannend ist, aber mitunter doch an zu vielen "losen Enden" dieses Plots scheitert, der auch mit einigen Unschärfen in der historischen Recherche zu kämpfen hat, wie man der Rezension entnehmen kann. Manche Schilderung watscht die Rezensentin sogar als "unfassbaren Kitsch" ab und reibt sich bei der Lektüre des Nachworts die Augen, wo der Autor zu Protokoll gegeben hat, dass ihn Solschenizyns "Archipel Gulag" und Robert Conquests "Ernte des Todes" zu seinen Krimi inspirierte.

© Perlentaucher Medien GmbH

Bestialisch (...) ein fesselnder Thriller, angesiedelt in der bedrückenden Atmosphäre im Russland der 50er." FOCUS Ein umwerfender, brutaler und hochmoralischer Thriller." NEON Selten hat ein Debütroman ein solch positives internationales Echo ausgelöst wie der des Briten Tom Rob Smith. Zu Recht, denn Smith hat einen klug aufgebauten und fundiert recherchierten Kriminalroman geschrieben, der durch atmosphärische Dichte und atemberaubende Spannung besticht. RHEIN NECKAR ZEITUNG Hannibal Lecter trifft George Orwells großen Bruder so könnte man den fulminanten Debütroman des 1979 in London geborenen Tom Rob Smith charakterisieren. [ ] Glaubwürdiger als Thomas Harris in seinen Hannibal-Romanen gelingt es Smith in 'Kind 44 , einen Täter auch als ein Opfer zu zeigen, das mitleidslos immer weitere Opfer gesucht hat, weil es selbst einst kein Mitleid hat finden können. BÜCHER Tom Robert Smith hat akribisch recherchiert. Seine detailgetreue Beschreibung des Sowjetsystems und dessen menschenverachtender Arbeitsweise gehört zweifellos zum Besten, was die jüngere Thrillerliteratur zu bieten hat. Smith schafft in seinem 500-seitigen Roman eine beklemmende Atmosphäre, die einem …

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Tom Rob Smith wurde 1979 als Sohn einer schwedischen Mutter und eines englischen Vaters in London geboren, wo er auch heute noch lebt. Er studierte in Cambridge und Italien. In den letzten Jahren arbeitete Tom Rob Smith als Drehbuchautor. 'Kind 44', Tom Rob Smiths erster Roman, wird derzeit in 25 Sprachen übersetzt und ist auf dem besten Weg, ein internationaler Bestseller zu werden.

Leseprobe zu "Kind 44" von Tom R. Smith

Sowjetunion, Ukraine

Das Dorf Tscherwoj 25. Januar 1933 Da Maria beschlossen hatte zu sterben, würde ihre Katze sich allein durchschlagen müssen. Maria hatte sich schon viel länger um sie gekümmert, als vernünftig war. Längst waren die Mäuse im Dorf von den Dorfbewohnern gefangen und vertilgt worden. Einige Zeit später verschwanden auch die Katzen und Hunde. Alle, außer einer Katze, dieser hier, die Maria versteckt gehalten hatte. Warum hatte sie sie behalten? Weil sie etwas war, wofür man leben konnte, was man beschützen und lieben konnte -etwas, für das es sich lohnte zu überleben. Sie hatte sich geschworen, die Katze bis zu dem Tag zu füttern, an dem sie selbst nichts mehr zu essen hatte. Dieser Tag war heute. Maria hatte schon ihre Lederstiefel in dünne Streifen geschnitten und sie mit Brennnesseln und Rübsamen aufgekocht. Sie hatte nach Regenwürmern gegraben und Rinde gegessen. Heute Morgen hatte sie im fiebrigen Delirium ein Bein ihres Küchenstuhls angenagt und gekaut und gekaut, bis ihr Splitter das Zahnfleisch blutig gestochen hatten. Die Katze hatte das gesehen und sich unter dem Bett versteckt; sie weigerte sich, wieder darunter hervorzukommen, auch als Maria sich hingekniet, sie beim Namen gerufen und gelockt hatte. In diesem Moment hatte Maria beschlossen zu sterben. Es gab nichts zu essen, und nicht mal mehr eine Katze konnte man liebhaben.

Sie wartete bis zum Einbruch der Dämmerung, bis sie sie freiließ. Sie rechnete sich aus, dass die Katze im Schutz der Dunkelheit bessere Chancen hätte, ungesehen den Wald zu erreichen. Wenn irgendwer im Dorf sie sah, würde man sie jagen. Obwohl Maria selbst dem Tod so nah war, brachte der Gedanke, dass man ihre Katze töten könnte, sie aus der Fassung. Sie beruhigte sich damit, dass die Katze das Überraschungselement auf ihrer Seite hätte. In einer Gemeinschaft, wo erwachsene Männer Erdklumpen kauten in der Hoffnung auf Ameisen oder Insektenlarven, wo die Kinder Pferdedung zerpflückten in der Hoffnung auf unverdaute Getreidekörner und wo Frauen sich um den Besitz von Knochen prügelten, würde mit Sicherheit niemand glauben, dass noch eine Katze am Leben sein konnte.

Pavel traute seinen Augen nicht. Es war tapsig, dürr, hatte grüne Augen und ein schwarz geflecktes Fell. Eindeutig eine Katze. Er war gerade dabei, Feuerholz zu sammeln, als er sah, wie sie aus Maria Antonownas Haus und über die schneebedeckte Straße in Richtung Wald schoss. Pavel hielt den Atem an und schaute rasch um sich. Niemand sonst hatte sie entdeckt. Keiner war zu sehen, kein Licht brannte in den Fenstern. Aus kaum der Hälfte der Schornsteine stiegen dünne Rauchschwaden auf, die einzigen Lebenszeichen. Es war, als hätte der heftige Schneefall das Dorf erstickt, alle Anzeichen von Leben ausgelöscht. Der meiste Schnee lag unberührt da, es gab kaum Fußspuren und kein einziger Pfad war freigeschaufelt worden. Die Tage waren so still wie die Nächte. Niemand stand zur Arbeit auf. Keiner seiner Freunde spielte, alle blieben zu Hause. Dort lag die Familie eng aneinandergeschmiegt im Bett, die Augen eingesunken und die Haut in schlaffen Falten. Erwachsene sahen mittlerweile wie Kinder aus und Kinder wie Erwachsene. Die meisten hatten es aufgegeben, überhaupt noch nach Essbarem zu suchen. Unter solchen Umständen war das Auftauchen einer Katze schlichtweg ein Wunder - die Wiederentdeckung einer längst ausgestorben geglaubten Kreatur.

Pavel schloss die Augen und versuchte sich an das letzte Mal zu erinnern, dass er Fleisch gegessen hatte. Als er die Augen wieder öffnete, sabberte er, wie ein Rinnsal rann ihm die Spucke übers Kinn. Er wischte sie mit dem Handrücken ab. Aufgeregt ließ er den Stapel Äste fallen und rannte nach Hause. Diese unglaubliche Neuigkeit musste er unbedingt seiner Mutter Oksana erzählen.

In eine Wolldecke gehüllt saß Oksana da und starrte zu Boden. Sie verharrte vollkommen still und sparte Kraft, während sie zu überlegen versuchte, wie sie ihre Familie durch den Winter bringen sollte, Gedanken, die sie zu jeder wachen Stunde und in jedem angstvollen Traum verfolgten. Sie war eine der wenigen, die noch nicht aufgegeben hatten. Sie würde nie aufgeben. Nicht, solange es ihre Söhne gab. Aber Entschlossenheit allein reichte nicht, sie musste auch vorsichtig sein. Überflüssige Anstrengung bedeutete Erschöpfung, und Erschöpfung bedeutete unweigerlich den Tod. Vor ein paar Monaten hatte sich Nikolai Iwanowitsch, ein Nachbar und Freund, in seiner Verzweiflung aufgemacht, die staatliche Kornkammer zu plündern. Er war nicht zurückgekehrt. Am nächsten Morgen hatten Nikolais Frau und Oksana sich auf die Suche nach ihm gemacht. Sie hatten seine Leiche am Straßenrand gefunden, den Bauch aufgedunsen von rohem Getreide, das der Verzweifelte kurz vor dem Tod in sich hineingestopft hatte. Nichts hatte es gebracht, außer dass er auf dem Heimweg verhungert war, auf dem Rücken im Schnee ausgestreckt, als sei er hochschwanger. Eine zum Skelett abgemagerte Leiche mit einem gewölbten, aufgeblähten Bauch. Seine Frau hatte geweint, während Oksana die übriggebliebenen Getreidekörner aus seinen Taschen geholt und zwischen ihnen beiden aufgeteilt hatte. Bei ihrer Rückkehr hatte Nikolais Frau es allen erzählt, aber sie wurde nicht etwa bedauert, sondern beneidet. Alles, woran die Leute denken konnten, waren die paar Handvoll kostbaren Getreides, die sie nun besaß. Wie konnte man nur so dämlich sein? Sie hatte sie beide in Gefahr gebracht.

Oksanas Gedanken wurden durch das Getrappel rennender Füße unterbrochen. Niemand rannte, außer es gab wichtige Neuigkeiten. Ängstlich stand sie auf. Pavel kam ins Zimmer gestürzt und verkündete: "Mutter, ich habe eine Katze gesehen!"

Oksana machte einen Schritt auf ihn zu und umklammerte die Hände ihres Sohnes. Sie musste sich vergewissern, dass er sich nichts einbildete. Der Hunger konnte einen zum Narren halten. Aber in seinem Gesicht zeigte sich kein Anzeichen von Delirium. Die Augen waren scharf, der Ausdruck ernst. Pavel war erst zehn Jahre alt und doch schon ein Mann. Die Umstände erforderten, dass er seine Kindheit überspringen musste. Sein Vater war höchstwahrscheinlich tot. Und wenn er nicht wirklich tot war, dann zumindest für sie. Er hatte sich nach Kiew aufgemacht in der Hoffnung, etwas Essbares heimzubringen. Zurückgekehrt war er nicht, und Pavel hatte schnell verstanden, dass sein Vater auch nicht mehr wiederkommen würde. Man hatte es ihm weder beibringen noch ihn trösten müssen.

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Kundenbewertungen zu "Kind 44" von "Tom R. Smith"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.6 von 5 Sterne bei 17 Bewertungen **** ausgezeichnet
(aus 17 Bewertungen)
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Bewertung von SilenceButterfly aus Niedersachsen am 21.10.2011 ***** ausgezeichnet
Das Buch ''Kind 44'' ist spannend und schrecklich zugleich. Ich konnte dieses Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Ein toller Thriller! Ich kann dieses Buch nur sehr weiterempfehlen.
Wenn eine Fortsetzung kommt, bin ich auf jeden Fall dabei!

Super Buch.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 07.10.2011 ***** ausgezeichnet
Super geschrieben. Sehr spannend. Spielt in der Stalinzeit in Russland. Dieses Buch ist sehr zu empfehlen.

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Bewertung von Stefan aus Bergkamen am 07.04.2011 ***** ausgezeichnet
Menschliche Abgründe in der Stalinistischen Zeit. Herrliche Verkettungen und überraschende Wendungen. Sollte es eine Fortsetzung geben, ich bin dabei !!!

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Bewertung von tovoka aus Bad Berka am 31.08.2010 ***** ausgezeichnet
Die Sowjetunion in den 1950er Jahren: das perfekte, stalinistische Staatssystem ohne Gewalt, Verbrechen und Kriminalität. Offiziell zumindest.
Doch während in Wahrheit grausame, perverse Kindesmörder ihr Unwesen treiben, verschließt der Staat die Augen vor jeglichen menschlichen Gewalttaten und Mordzusammenhängen. Im stalinistischen System ist es schließlich "unmöglich" solch grausame Taten zu begehen und selbst wenn, der Staatssicherheitsdienst findet schon die angeblich schwarzen Schafe und bezichtigt diese sowie Schuldeingeständnisse durch Folter erzwungen werden. Der wahre Perverse hat also freie Bahn...
Leo arbeitet selbst folgsam beim Staatssicherheitsdienst, doch als er auf seine eigene Frau angesetzt wird, beginnt er am System zu zweifeln. Nachdem er in einen kleinen russischen Ort versetzt wird, erfährt er von den perversen Morden und verstrickt sich immer mehr in die Vorkommnisse, mehr als ihm lieb ist ...
Tom R. Smiths Roman verspricht Suchtgefahr: einmal begonnen, kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Die perfekte Mischung aus Thriller- Spannung und Historienbezug verleiht dem Roman ungeheure Kraft. Die komplexe Geschichte ist perfekt abgestimmt und bleibt unberechenbar bis zur letzten Seite.
Schlaflose Nächte vorprogrammiert ...

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Bewertung von BiBa aus Heiligenhaus am 26.08.2010 ***** sehr gut
Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann.....Das Buch ist zwar spannenend, aber die Bezeichnung "Thriller" finde ich etwas überzogen, nur deshalb ein Stern "Abzug".
Auf jeden Fall sehr empfehlenswert, bin gespannt auf die Fortsetzung!

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Bewertung von sonnenblume aus Hennef am 26.08.2010 ***** ausgezeichnet
Als ich dieses Buch geschenkt bekommen habe und die Inhaltsangabe gelesen habe, dachte ich ne Stalin, das kann ja nicht gut sein. Dann las ich die ersten seiten und dachte, ich hab recht gehabt langweilig, aber dann machte es auf einmal klick und diese Buch wurde nicht mehr aus der Hand gelegt.
Ein sehr gelungenes Buch.
Mehr als lesenswert.

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Bewertung von modus operandi aus Mahlow am 04.06.2010 ***** ausgezeichnet
Die Geschichte spielt in den 50er Jahren der Stalinistisch geprägten Sowjetunion. Menschen werden ohne rechtliche Handhabe verurteilt (und) oder verschwinden in die Unendlichkeit russischer Arbeitslager. In diesem Milieu entwickelt ein Offizier der politischen Polizei eine Art Rechtsbewusstsein ohne seine Weltanschauung zu ändern.
Ein auf Tatsachen beruhende Kriminalfall wird zeitlich etwas zurückversetzt mit dem Ziel, den Leser in diesem Zeitabschnitt zu zeigen wie Diktatoren in ungeahnter Machtfülle Recht beugen und ein Volk von Denunzianten und Fanatisten schaffen.
Wer hofft einen kniffligen Kriminalroman zu lesen wird enttäuscht, es ist ein geschichtspolitisches sehr interressantes Buch. Besonders bemerkenswert sind Parallelen in den Abläufen der Lubjanka, die in Berichten deutscher Kriegsgefangener genauso präzise auftreten wie im o.g. Buch beschrieben (z.B. Im Gulag v. Gerhard Niekau).

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Bewertung von Size83 aus Schriesheim am 15.05.2010 ***** sehr gut
ein zum Amfang hin relativ langweiliges Buch aber je weiter man voran kommt desto spannender wird es - weiter zu empfehlen

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Bewertung von PokemonZubat aus Nordhorn am 08.05.2010 ***** schlecht
Leo Demidow arbeitet beim russischen Geheimdienst in der Zeit um 1953. Er muss alle Regimegegner verurteilen lassen, denn Stalins Politik ist perfekt und Stalin duldet keine Gegner gegen seine Politik. Zudem muss Leo auch alle Kriminalitäten vertuschen, denn es gibt auch keine Kriminalität, wie Stalin sagt. Stalins Volk ist perfekt. Doch dann stösst Leo auf einen Kindermörder, der diese einfach nur fürchterlich zurichtet. Er versucht alles zu vertusche wie man ihm befiehlt, doch er kann die Augen nicht vor diesen Taten schließen. Er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Er erlebt ein Abenteuer durch die Stalinzeit und dann stösst er auf den Mörder..
Ich würde es weiterempfehlen, denn es ist informativ was den Stalinismus betrifft und es ist hochspannend. Er zeigt die Gefühle von Leo, die es in allerlei HInsicht in sich haben. Er erlebt Fürchterliches und steht oft vor knallharten Entscheidungen. Es ist echt gut, ich habe mir sofort die Fortsetzung geholt und warte jetzt auf die Fortsetzung der Fortsetzung.

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Bewertung von Diana aus Petershagen am 27.04.2010 ***** ausgezeichnet
Moskau, 1953. Auf den Bahngleisen wird die Leiche eines kleinen Jungen gefunden. Nackt. Fürchterlich zugerichtet. Doch in der Sowjetunion der Stalinzeit gibt es offiziell keine Verbrechen. Und so wird der Mord zum Unfall erklärt. Der Geheimdienstoffizier Leo Demidow jedoch kann die Augen vor dem Offenkundigen nicht verschließen. Als der nächste Mord passiert, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln und bringt damit sich und seine Familie in tödliche Gefahr .
Dieses Buch ist sehr zu empfehlen denn es fesselt einen es weiter zu lesen und in ihm rum zu Blättern . Es ist einfach Fantastisch .

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Tom R. Smith 

Kind 44

Kind 44 - Smith, Tom R.

Thriller. Ausgezeichnet mit dem CWA Ian Fleming Steel Dagger 2008

Übersetzung: Gontermann, Armin

  • Einband: Kartoniert/Broschiert
  • Broschiertes Buch 
 
  • EUR 9,95
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Produktinformation
  • Verlag: Goldmann
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 508 S.
  • Seitenzahl: 508
  • Goldmann Taschenbücher Bd.47207
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 128mm x 38mm
  • Gewicht: 444g
  • ISBN-13: 9783442472079
  • ISBN-10: 3442472075
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Leseprobe zu "Kind 44"

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Produktbeschreibung zu "Kind 44"

Kurzbeschreibung

"Bespitzelung, Angst, Mord. Faszinierend." -- KrimiWelt-Bestenliste

"Ein umwerfender, brutaler und hochmoralischer Thriller." -- NEON

'Packende Zeitgeschichte und ein monströses Serienverbrechen - schade, dass es schon zu Ende ist. Aber Lieblingsbücher liest man doppelt.' -- Brigitte

Beschreibung

Dieser Spiegel-Bestseller "geht wirklich unter die Haut". WDR 5Moskau 1953. Auf den Bahngleisen wird die Leiche eines kleinen Jungen gefunden, nackt, fürchterlich zugerichtet. Doch in der Sowjetunion der Stalinzeit gibt es offiziell keine Verbrechen. Und so wird der Mord zum Unfall erklärt. Der Geheimdienstoffizier Leo Demidow jedoch kann die Augen vor dem Offenkundigen nicht verschließen. Als der nächste Mord passiert, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln und bringt damit sich und seine Familie in tödliche Gefahr ...

Leseprobe zu "Kind 44" von Tom R. Smith

Sowjetunion, Ukraine

Das Dorf Tscherwoj 25. Januar 1933 Da Maria beschlossen hatte zu sterben, würde ihre Katze sich allein durchschlagen müssen. Maria hatte sich schon viel länger um sie gekümmert, als vernünftig war. Längst waren die Mäuse im Dorf von den Dorfbewohnern gefangen und vertilgt worden. Einige Zeit später verschwanden auch die Katzen und Hunde. Alle, außer einer Katze, dieser hier, die Maria versteckt gehalten hatte. Warum hatte sie sie behalten? Weil sie etwas war, wofür man leben konnte, was man beschützen und lieben konnte -etwas, für das es sich lohnte zu überleben. Sie hatte sich geschworen, die Katze bis zu dem Tag zu füttern, an dem sie selbst nichts mehr zu essen hatte. Dieser Tag war heute. Maria hatte schon ihre Lederstiefel in dünne Streifen geschnitten und sie mit Brennnesseln und Rübsamen aufgekocht. Sie hatte nach Regenwürmern gegraben und Rinde gegessen. Heute Morgen hatte sie im fiebrigen Delirium ein Bein ihres Küchenstuhls angenagt und gekaut und gekaut, bis ihr Splitter das Zahnfleisch blutig gestochen hatten. Die Katze hatte das gesehen und sich unter dem Bett versteckt; sie weigerte sich, wieder darunter hervorzukommen, …

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20.01.2008

Die Thrillerpfeife
Angeblich ein toller Krimi: "Kind 44" von Tom Rob Smith

Bevor man auch nur eine Zeile gelesen hat, weiß man im Grunde schon alles: Dieser Roman werde "derzeit in 17 Sprachen übersetzt" und sei "auf dem besten Weg, ein internationaler Bestseller" zu werden, klappentextet der Verlag über das erste Buch des jungen Briten Tom Rob Smith, und dazu kommt, wie bestellt, die Nachricht, Ridley Scott habe die Filmrechte an "Kind 44" schon erworben, bevor der Roman auf Englisch erschienen ist.

Leider fängt das Buch auch genauso an. Der 28-jährige Smith ist mit seiner Form der Ouvertüre allerdings nicht allein; es ist eine grassierende Unsitte unter Kriminalautoren (aber nicht nur bei denen), Bücher mit einem düster raunenden Prolog zu eröffnen, in dem besonders schlimme Dinge geschehen, in dem nie die Namen genannt werden, unter denen uns die Protagonisten dann im Folgenden begegnen, in dem schwerste kindliche Traumata geschildert werden, die hinterher auf einen Schlag alles erklären müssen, was der Erzähler sonst offenbar nicht erklären kann. Da wird mäßig kunstvoll und sehr bedeutungsschwanger ein schreckliches Geheimnis …

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Kundenbewertungen zu "Kind 44" von "Tom R. Smith"

Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 17 Bewertungen):
4.6 von 5 Sterne bei 17 Bewertungen ****
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Bewertung von SilenceButterfly aus Niedersachsen am 21.10.2011
*****
ausgezeichnet
Das Buch ''Kind 44'' ist spannend und schrecklich zugleich. Ich konnte dieses Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Ein toller Thriller! Ich kann dieses Buch nur sehr weiterempfehlen.
Wenn eine Fortsetzung kommt, bin ich auf jeden Fall dabei!

Super Buch.
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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 07.10.2011
*****
ausgezeichnet
Super geschrieben. Sehr spannend. Spielt in der Stalinzeit in Russland. Dieses Buch ist sehr zu empfehlen.
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Bewertung von Stefan aus Bergkamen am 07.04.2011
*****
ausgezeichnet
Menschliche Abgründe in der Stalinistischen Zeit. Herrliche Verkettungen und überraschende Wendungen. Sollte es eine Fortsetzung geben, ich bin dabei !!!
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Dem Autor für die Bewertung danken
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Bewertung von tovoka aus Bad Berka am 31.08.2010
*****
ausgezeichnet
Die Sowjetunion in den 1950er Jahren: das perfekte, stalinistische Staatssystem ohne Gewalt, Verbrechen und Kriminalität. Offiziell zumindest.
Doch während in Wahrheit grausame, perverse Kindesmörder ihr Unwesen treiben, verschließt der Staat die Augen vor jeglichen menschlichen Gewalttaten und Mordzusammenhängen. Im stalinistischen System ist es schließlich "unmöglich" solch grausame Taten zu begehen und selbst wenn, der Staatssicherheitsdienst findet schon die angeblich schwarzen Schafe und bezichtigt diese sowie Schuldeingeständnisse durch Folter erzwungen werden. Der wahre Perverse hat also freie Bahn...
Leo arbeitet selbst folgsam beim Staatssicherheitsdienst, doch als er auf seine eigene Frau angesetzt wird, beginnt er am System zu zweifeln. Nachdem er in einen kleinen russischen Ort versetzt wird, erfährt er von den perversen Morden und verstrickt sich immer mehr in die Vorkommnisse, mehr als ihm lieb ist ...
Tom R. Smiths Roman verspricht Suchtgefahr: einmal begonnen, kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Die perfekte Mischung aus Thriller- Spannung und Historienbezug verleiht dem Roman ungeheure Kraft. Die komplexe Geschichte ist perfekt abgestimmt und bleibt unberechenbar bis zur letzten Seite.
Schlaflose Nächte vorprogrammiert ...
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Bewertung von BiBa aus Heiligenhaus am 26.08.2010
*****
sehr gut
Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann.....Das Buch ist zwar spannenend, aber die Bezeichnung "Thriller" finde ich etwas überzogen, nur deshalb ein Stern "Abzug".
Auf jeden Fall sehr empfehlenswert, bin gespannt auf die Fortsetzung!
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Bewertung von sonnenblume aus Hennef am 26.08.2010
*****
ausgezeichnet
Als ich dieses Buch geschenkt bekommen habe und die Inhaltsangabe gelesen habe, dachte ich ne Stalin, das kann ja nicht gut sein. Dann las ich die ersten seiten und dachte, ich hab recht gehabt langweilig, aber dann machte es auf einmal klick und diese Buch wurde nicht mehr aus der Hand gelegt.
Ein sehr gelungenes Buch.
Mehr als lesenswert.
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Bewertung von modus operandi aus Mahlow am 04.06.2010
*****
ausgezeichnet
Die Geschichte spielt in den 50er Jahren der Stalinistisch geprägten Sowjetunion. Menschen werden ohne rechtliche Handhabe verurteilt (und) oder verschwinden in die Unendlichkeit russischer Arbeitslager. In diesem Milieu entwickelt ein Offizier der politischen Polizei eine Art Rechtsbewusstsein ohne seine Weltanschauung zu ändern.
Ein auf Tatsachen beruhende Kriminalfall wird zeitlich etwas zurückversetzt mit dem Ziel, den Leser in diesem Zeitabschnitt zu zeigen wie Diktatoren in ungeahnter Machtfülle Recht beugen und ein Volk von Denunzianten und Fanatisten schaffen.
Wer hofft einen kniffligen Kriminalroman zu lesen wird enttäuscht, es ist ein geschichtspolitisches sehr interressantes Buch. Besonders bemerkenswert sind Parallelen in den Abläufen der Lubjanka, die in Berichten deutscher Kriegsgefangener genauso präzise auftreten wie im o.g. Buch beschrieben (z.B. Im Gulag v. Gerhard Niekau).
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Bewertung von Size83 aus Schriesheim am 15.05.2010
*****
sehr gut
ein zum Amfang hin relativ langweiliges Buch aber je weiter man voran kommt desto spannender wird es - weiter zu empfehlen
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Bewertung von PokemonZubat aus Nordhorn am 08.05.2010
*****
schlecht
Leo Demidow arbeitet beim russischen Geheimdienst in der Zeit um 1953. Er muss alle Regimegegner verurteilen lassen, denn Stalins Politik ist perfekt und Stalin duldet keine Gegner gegen seine Politik. Zudem muss Leo auch alle Kriminalitäten vertuschen, denn es gibt auch keine Kriminalität, wie Stalin sagt. Stalins Volk ist perfekt. Doch dann stösst Leo auf einen Kindermörder, der diese einfach nur fürchterlich zurichtet. Er versucht alles zu vertusche wie man ihm befiehlt, doch er kann die Augen nicht vor diesen Taten schließen. Er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Er erlebt ein Abenteuer durch die Stalinzeit und dann stösst er auf den Mörder..
Ich würde es weiterempfehlen, denn es ist informativ was den Stalinismus betrifft und es ist hochspannend. Er zeigt die Gefühle von Leo, die es in allerlei HInsicht in sich haben. Er erlebt Fürchterliches und steht oft vor knallharten Entscheidungen. Es ist echt gut, ich habe mir sofort die Fortsetzung geholt und warte jetzt auf die Fortsetzung der Fortsetzung.
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Bewertung von Diana aus Petershagen am 27.04.2010
*****
ausgezeichnet
Moskau, 1953. Auf den Bahngleisen wird die Leiche eines kleinen Jungen gefunden. Nackt. Fürchterlich zugerichtet. Doch in der Sowjetunion der Stalinzeit gibt es offiziell keine Verbrechen. Und so wird der Mord zum Unfall erklärt. Der Geheimdienstoffizier Leo Demidow jedoch kann die Augen vor dem Offenkundigen nicht verschließen. Als der nächste Mord passiert, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln und bringt damit sich und seine Familie in tödliche Gefahr .
Dieses Buch ist sehr zu empfehlen denn es fesselt einen es weiter zu lesen und in ihm rum zu Blättern . Es ist einfach Fantastisch .
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Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

01.03.2008

Spannend und vom Grundeinfall sogar sehr interessant findet Rezensentin Katharina Granzin diesen englischen Krimi, der in der stalinistischen Sowjetunion spielt. Allerdings bleibt die literarische Umsetzung deutlich hinter den Erwartungen der Rezensentin zurück, für die das Buch dann doch über eine klischeehafte, reißerische Kolportage nicht hinauskommt. Im Verlauf der Ermittlungen über einen Serienmörder gerät ein Geheimpolizist selbst ins Visier unbekannter staatlicher Verfolger, was als Konstellation aus Sicht der Rezensentin nicht unspannend ist, aber mitunter doch an zu vielen "losen Enden" dieses Plots scheitert, der auch mit einigen Unschärfen in der historischen Recherche zu kämpfen hat, wie man der Rezension entnehmen kann. Manche Schilderung watscht die Rezensentin sogar als "unfassbaren Kitsch" ab und reibt sich bei der Lektüre des Nachworts die Augen, wo der Autor zu Protokoll gegeben hat, dass ihn Solschenizyns "Archipel Gulag" und Robert Conquests "Ernte des Todes" zu seinen Krimi inspirierte.

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezensionen und Kritik

"Bespitzelung, Angst, Mord. Faszinierend."Die Welt

"Ein umwerfender, brutaler und hochmoralischer Thriller."NEON

Rezensionen und Kritik

"Packende Zeitgeschichte und ein monströses Serienverbrechen - schade, dass es schon zu Ende ist. Aber Lieblingsbücher liest man doppelt."

Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag

In einer perfekten Gesellschaft gibt es keine Mörder. Warum auch sollte jemand töten, wenn es ihm gut geht, wenn alle Menschen gleich sind, wenn der Staat sich um jeden einzelnen kümmert? Offizier Leo Demidow lebt nach dieser Maxime, im Stalin-Moskau des Jahres 1953 bleibt ihm keine andere Wahl. Dann kommt der Sohn eines Kollegen brutal ums Leben, und Leo glaubt nicht an einen Unfall. Diese Zweifel erklären ihn zum Staatsfeind, doch Leo findet keine Ruhe. Seine heimlichen Nachforschungen ergeben, dass offensichtlich ein Serienkiller am Werk ist. Der 28-jährige Tom Rob Smith ist der Krimi-Shootingstar der Saison: "Kind 44" enterte direkt nach Erscheinen die deutschen Bestsellerlisten, wird aktuell in mehr als 20 Sprachen übersetzt, und Ridley Scott besorgte sich die Filmrechte. Für den Erfolg des Thrillers dürften zum einen Handlungsort und -zeit verantwortlich sein - die Sowjetunion der Stalinzeit ist ein wenig beackertes Feld. Darüber hinaus gelingt es dem Briten, einen recht klassischen Krimiplot inklusive wahnsinnigem Serientäter und düsteren Familiengeheimnissen zu entwickeln, ohne dabei klischeehaft zu werden. Dass Tom Rob Smith eigentlich als Drehbuchautor …

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Rezension

Bestialisch (...) ein fesselnder Thriller, angesiedelt in der bedrückenden Atmosphäre im Russland der 50er." FOCUS Ein umwerfender, brutaler und hochmoralischer Thriller." NEON Selten hat ein Debütroman ein solch positives internationales Echo ausgelöst wie der des Briten Tom Rob Smith. Zu Recht, denn Smith hat einen klug aufgebauten und fundiert recherchierten Kriminalroman geschrieben, der durch atmosphärische Dichte und atemberaubende Spannung besticht. RHEIN NECKAR ZEITUNG Hannibal Lecter trifft George Orwells großen Bruder so könnte man den fulminanten Debütroman des 1979 in London geborenen Tom Rob Smith charakterisieren. [ ] Glaubwürdiger als Thomas Harris in seinen Hannibal-Romanen gelingt es Smith in 'Kind 44 , einen Täter auch als ein Opfer zu zeigen, das mitleidslos immer weitere Opfer gesucht hat, weil es selbst einst kein Mitleid hat finden können. BÜCHER Tom Robert Smith hat akribisch recherchiert. Seine detailgetreue Beschreibung des Sowjetsystems und dessen menschenverachtender Arbeitsweise gehört zweifellos zum Besten, was die jüngere Thrillerliteratur zu bieten hat. Smith schafft in seinem 500-seitigen Roman eine beklemmende Atmosphäre, die einem …

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Autorenporträt zu "Tom R. Smith"

Tom Rob Smith wurde 1979 als Sohn einer schwedischen Mutter und eines englischen Vaters in London geboren, wo er auch heute noch lebt. Er studierte in Cambridge und Italien. In den letzten Jahren arbeitete Tom Rob Smith als Drehbuchautor.

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