Ich schreib dir morgen wieder, 5 Audio-CDs - Ahern, Cecelia
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Cecelia Ahern 

Ich schreib dir morgen wieder, 5 Audio-CDs

Roman. Autorisierte Lesefassung. 322 Min.

Sprecherin: Josefine Preuß. Regie: Vera Teichmann. Übersetzung: Christine Strüh
Audio CD
 
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Produktbeschreibung zu Ich schreib dir morgen wieder, 5 Audio-CDs

Tamara hat immer nur im Hier und Jetzt gelebt - und nie einen Gedanken an morgen verschwendet. Bis sie ein Tagebuch findet, in dem ihre Zukunft schon aufgezeichnet ist ... Eine verzaubernde Geschichte darüber, wie das Morgen unsere Gegenwart verändern kann - der neue wunderbare Roman der jungen irischen Weltbestsellerautorin.
Nach dem Selbstmord ihres Vaters muss die junge Tamara aus ihrem Dubliner Glamour-Leben zu einfachen Verwandten aufs Land ziehen. Ihre Mutter ist vor Trauer über den Tod ihres Mannes kaum ansprechbar, und fernab ihrer Freunde fühlt sich Tamara völlig alleingelassen. Das einzig Interessante an dem abgelegenen Ort, an dem sie jetzt leben muss, scheint die ausgebrannte Ruine des alten Kilsaney-Schlosses. Doch dann entdeckt Tamara ein geheimnisvolles Buch: ein Tagebuch, in dem ihr eigenes Leben aufgeschrieben ist - und zwar immer schon der nächste Tag! Es führt Tamara zu den verborgenen Geheimnissen ihrer Familie und hilft ihr, den Weg zu Liebe und Zukunft zu finden.

Produktinformation


  • Verlag: Argon Verlag
  • ISBN-13: 9783839810330
  • Artikeltyp: Hörbuch
  • ISBN-10: 3839810337
  • Best.Nr.: 28982343
  • Laufzeit: 322 Min.
Cecelia Ahern, geboren 1981 in Irland, studierte Journalistik und Medienkommunikation. Mit gerade einmal 21 Jahren schrieb sie ihren ersten Roman, der sie sofort international berühmt machte: "P.S. Ich liebe Dich", verfilmt mit Hilary Swank. Danach folgten Jahr für Jahr weitere Weltbestseller in Millionenauflage. Cecelia Ahern schreibt auch Theaterstücke und Drehbücher und konzipierte die TV-Serie "Samantha Who?" mit Christina Applegate. Sie lebt mit ihrer Familie im Norden von Dublin

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Durchschnittliche Kundenbewertung 4.5 von 5 Sterne bei 42 Bewertungen **** ausgezeichnet
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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 22.11.2011 ***** ausgezeichnet
Ein echt tolles Buch.
Es erfüllt alles,was dass Leserherz begehrt:
-Spannung
-Liebe
-Geheimnisse
-Witz
etc.
Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen,da ich mich komplett in die Geschichte hinein versetzte und mit Rätselte über die Geheimnisse dieser Familie.
Die ganze Idee mit dem Tagebuch ist sehr Einfallsreich und sehr gut umgesetzt worden.
nur zu empfehlen.

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Bewertung von Mel.E aus L. am 25.10.2011 ***** ausgezeichnet
Willst du wirklich in deine Zukunft schauen?

Ich möchte versuchen, so wenig wie möglich aus dem Buch preiszugeben, damit ich euch so wenig wie möglich hinwegnehme von der Spannung, denn dann braucht ihr das Buch ja nicht mehr Lesen.
Nur eins, was mir sehr wichtig ist, ist dieses: Als Tamara alles verliert, steht sie am Rande des Erwachsenwerdens und muss diese Kämpfe teilweise alleine durchstehen und macht da auch einige Fehler was ihr Leben betrifft. Leider steht ihr in dieser Situation nicht wirklich jemand bei. Fremde Umgebung, fremdes Haus, andere Leute, sie hat ja alles zurückgelassen und natürlich hat sie auch große Angst vor der Zukunft, denn eigendlich hätte sie nun aufs College gehen sollen.
Sie freundet sich mit einer Nonne an, Schwester Ignatius, doch diese gibt ihr immer mehr Rätsel auf und auch die Lebensgeschichte der Kilsaneys, alles ist irgendwie miteinander verstrickt und macht aus diesem verletzten Mädchen eine verwirrte junge Frau. Sie hat schon genug innere Kämpfe und dann kommt das Tagebuch ins Spiel, was sie von einer fahrenden Leihbücherei erhalten hat, denn es schreibt die Zukunft von morgen und verwirrt Tamara noch mehr.
Da setze ich jetzt einen Punkt, denn sonst verrate ich zuviel!
Mir hat er gefallen, denn er gibt einige Rätsel auf, die sich dann am Ende des Buches lösen und auch erstaunen. Eine mitreißende Story, die mich wirklich interessiert hat Lesen lassen. Mir tat Tamara oft leid, denn sie war alleine in ihrem Gefühlschaos und musste sich quasi alleine durchschlagen. Natürlich gibt es ein erstaunliches Ende und auch ein Happy End. Gerade in dem Abschnitt, wo man Erwachsen wird, brauchen Kinder die Unterstützung ihrer Eltern und hier ist es so, der Vater ist gestorben, bzw. hat freiwillig sein Leben beendet und die Mutter geht ganz in ihrer Trauer auf und ist auch keine rechte Hilfe. Es erinnerte mich sehr an mich, an diese Zeit, wo man sich um das Berufsleben Gedanken macht und sich am Ende der Kinderzeit befindet und doch noch nicht immer reif ist, die richtigen Entscheidungen für das kommende Leben zu treffen und vielleicht auch Fehler macht. Tamara schafft es natürlich, aber dennoch ist es ein Kampf!
Bissel Fantasy, bissel Liebe, bissel Herzschmerz, ein Familiengeheimnis oder besser gesagt eine Tragödie, viele Lügen, tiefer Hass, eine Psychopathin ......... alles drin, daher kann ich euch dieses Buch wirklich empfehlen und spreche natürlich eine Kaufempfehlung bzw. Leseempfehlung aus!

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 04.09.2011 ***** sehr gut
Kurzbeschreibung:
Nach dem Selbstmord ihres Vaters muss die junge Tamara aus ihrem Dubliner Glamour-Leben zu einfachen Verwandten aufs Land ziehen. Ihre Mutter ist vor Trauer über den Tod ihres Mannes kaum ansprechbar, und fernab ihrer Freunde fühlt sich Tamara völlig alleingelassen. Das einzig Interessante an dem abgelegenen Ort, an dem sie jetzt leben muss, scheint die ausgebrannte Ruine des alten Kilsaney-Schlosses. Doch dann entdeckt Tamara ein geheimnisvolles Buch: ein Tagebuch, in dem ihr eigenes Leben aufgeschrieben ist - und zwar immer schon der nächste Tag! Es führt Tamara zu den verborgenen Geheimnissen ihrer Familie ...

Nach obiger Kurzbeschreibung, hatte ich mir etwas anderes vorgestellt, bin aber dennoch begeistert von dieser Geschichte. Es ist sehr spannend mit zu erleben, wie Tamara "ihren Weg findet". Stellenweise ist es ein Krimi und manchmal ein Liebesroman. Auf jeden Fall ist diese Geschichte von Anfang bis Ende sehr interressant,
Ich kann sie uneingeschränkt weiter empfehlen

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 04.09.2011 ***** sehr gut
Kurzbeschreibung:
Nach dem Selbstmord ihres Vaters muss die junge Tamara aus ihrem Dubliner Glamour-Leben zu einfachen Verwandten aufs Land ziehen. Ihre Mutter ist vor Trauer über den Tod ihres Mannes kaum ansprechbar, und fernab ihrer Freunde fühlt sich Tamara völlig alleingelassen. Das einzig Interessante an dem abgelegenen Ort, an dem sie jetzt leben muss, scheint die ausgebrannte Ruine des alten Kilsaney-Schlosses. Doch dann entdeckt Tamara ein geheimnisvolles Buch: ein Tagebuch, in dem ihr eigenes Leben aufgeschrieben ist - und zwar immer schon der nächste Tag! Es führt Tamara zu den verborgenen Geheimnissen ihrer Familie ...

Nach obiger Kurzbeschreibung, hatte ich mir etwas anderes vorgestellt, bin aber dennoch begeistert von dieser Geschichte. Es ist sehr spannend mit zu erleben, wie Tamara "ihren Weg findet". Stellenweise ist es ein Krimi und manchmal ein Liebesroman. Auf jeden Fall ist diese Geschichte von Anfang bis Ende sehr interressant,
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Bewertung von Shay am 12.07.2011 ***** sehr gut
Leider hat mir dieses Buch nicht so gut gefallen, wie die bisherigen von Cecelia Ahern.
Zwar ist es spannend geschrieben und man möchte endlich wissen, was hinter der ganzen "Geheimnistuerei" steckt, aber man bekommt an einigen Stellen einfach das Gefühl, dass man auf einer Stelle rumtappt und nicht vorwärtskommt.
Schön und abwechslungsreich fand ich die Tagebucheinträge zwischendurch. Dies hat die Geschichte etwas aufgelockert, wobei man aber aufpassen muss, dass man mit dem "Heute und Morgen" nicht durcheinander kommt.

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Bewertung von Franziska R aus Bad Schönborn am 05.07.2011 ***** ausgezeichnet
Nach dem Tod ihres Vaters lernt das Mädchen Tamara erst schätzen, was für ein unbeschwertes Leben sie hatte.Plötzlich findet sie ein geheimnisvolles Tagebuch, indem immer schon der nächste Tag aufgeschrieben ist. Dadurch findet sie den Weg zu ihrer eigenen Zukunft.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, weil es sehr spannend geschrieben wurde. Außerdem hatte die Schriftstellerin sehr gut die Gefühlsveränder-
ungen eines pubertierenden Mädchens erzählt.
Dieses Buch hat 382 Seiten.Diese Geschichte empfehle ich an Jugendliche oder jungen Frauen weiter.

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Bewertung von ferkel. aus Gebesee am 04.05.2011 ***** ausgezeichnet
Tamara,klug und hübsch,muss einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen:Ihr Vater bringt sich wegen seinen eigenen Problemen um.Tamara fühlt sich hilflos,allein.Ihre Mutter hat kaum mehr ein Wort gesprochen,seit ihr Mann nicht mehr da ist,sie ist von der Trauer erdrückt wurden.So zieht sie zu anderen Verwandten aufs Land.Dort,in einer alten Ruine,findet ein Tagebuch,in dem ihre Zukunft schon vorausgesehen wird.Sie ist gespannt,was sie erwarten wird.
Mir hat das Buch super gefallen,weil es sehr gefühlvoll geschrieben wurde.Manche Stellen sind ganz lustig,bei anderen ist einem zum Weinen zumute.

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Bewertung von Taskari aus Nürnberg am 05.04.2011 ***** sehr gut
"Ich schreib dir morgen wieder" ist ein wunderbares Buch für stressige Tage und um den Alltag zu entfliehen. Es verzaubert einen regelrecht und lässt einen nicht mehr los.
Aherns Schreibstil ist wie immer flüssig und bereitet beim Lesen keinerlei Schwierigkeiten.
Die Story ist lebendig geschrieben und selbst von eher langweiligeren Stellen kommt man kaum los.
Immer wieder gibt das Buch Denkanstöße zu Moral und dem generellen Leben.

Wunderbar!
Einfach wunderbar!

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Bewertung von Stephie am 12.03.2011 ***** sehr gut
Ich schreib dir morgen wieder ist ein Roman, dem man erst etwas Zeit geben muss um sich zu entwickeln. Man sollte also lieber nicht so schnell aufhören oder den Roman beiseite legen, wenn er einem nicht gleich gefällt.

Der Anfang des Buches ist leider nicht so gut gelungen. Anstatt die Handlung nach einer kurzen Vorstellung der Figuren und der vorangegangenen Ereignisse voran zu treiben, überschüttet einen die Autorin mit langatmigen und ausschweifenden Beschreibungen und Details, die einfach nicht von Belang sind. Viele Informationen und Vergleiche am Anfang der Geschichte sind nicht nur uninteressant, sondern wirken teilweise sogar völlig deplaziert. Man stellt sich die Frage, wann endlich mal etwas passiert und möchte lieber etwas über die Handlung erfahren.

Nach etwa einem Viertel des Buches nimmt die Geschichte jedoch schließlich an Fahrt auf und wird immer besser. Von da an verzichtet die Autorin auf Ausschweifungen jeglicher Art und treibt stattdessen die Handlung voran. Sie geht mehr auf die Handlungen und Gefühle der Hauptfigur Tamara ein und was diese in ihrem neuen Heim erlebt oder wen sie kennen lernt.

Spannung kommt dann zum ersten Mal auf als Tamara das Geheimnis des Tagebuchs lüftet. Sie kann zunächst selbst nicht glauben, was sie dort in den Händen hält und was darin zu lesen ist. Doch als sich am darauf folgenden Tag alles bewahrheitet, was in dem Buch stand, lässt sie sich darauf ein und nutzt ihr Wissen um Fehler wieder gutzumachen bzw. sie gar nicht erst zu begehen.

Nach einer kurzen Zeit will sie ihr Leben aber wieder selbst in die Hand nehmen und hört auf das Tagebuch zu lesen, bis sie es schließlich doch wieder braucht.

Zum Ende hin wird die Geschichte noch spannender und beginnt den Leser richtig zu fesseln. Tamara hat genug von der ganzen Geheimnistuerei von Rosaleen und bemüht sich heraus zu finden, was da eigentlich vor sich geht und was sie alles vor ihr verbergen will. Je mehr sie dabei auflöst, desto mehr wird der Leser an die Seiten gefesselt und kann nicht mehr aufhören zu lesen, ehe er nicht endlich weiß, was für Geheimnisse Tamaras Tante verbirgt, und es sind tatsächlich nicht wenige!

Tamara, aus deren Sicht die Handlung auch geschildert wird, wächst dem Leser relativ schnell ans Herz, vor allem wegen der Veränderungen, die sie selbst an sich festgestellt hat. Aus dem verwöhnten und verzogenen reichen Mädchen ist durch diesen Schicksalsschlag ein besserer Mensch geworden, der nicht mehr nur an sich selbst denkt, sondern auch an ihre Mitmenschen. Obwohl manchmal noch ihr altes Verhalten durchschlägt, was sie dann sogar selbst bemerkt und hinterher meistens bereut, will sie mehr Rücksicht auf andere nehmen. Das macht sie zu einem sehr liebenswerten Charakter. Sie streift ihre alte Oberflächlichkeit ab und kümmert sich z.B. mehr um ihre Mutter, deren Zustand sich einfach nicht verbessert und Tamara große Sorgen bereitet.

Obwohl man bei Rosaleen von Anfang an merkt, dass irgendetwas an ihr und ihrem Verhalten faul ist, tappt man wie Tamara lange Zeit im Dunkeln. Man weiß nicht so recht, was man von ihr halten soll und ob sie einfach nur ein bisschen seltsam oder wirklich nicht normal ist. Sie will alles um sich herum kontrollieren und lässt Tamara fast keine Sekunde aus den Augen. Außerdem will sie stets um jeden Preis verhindern, dass Tamara sich mal allein mit Arthur unterhält oder irgendetwas in diesem Haus berührt, wen Rosaleen es nicht überwachen kann.
Was sich schließlich dahinter verbirgt, kommt für den Leser absolut unerwartet und sogar schockierend. Trotz aller Vermutungen kommt es wirklich völlig anders, als man es hätte ahnen können. Nie hätte man geglaubt, dass Rosaleen tatsächlich zu all dem fähig ist, was sie getan hat oder noch getan hätte.

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Bewertung von Nina [libromanie.de] am 19.02.2011 ***** sehr gut
Die 16jährige Tamara führt als verwöhnte Tochter reicher Eltern ein sorgloses Leben – bis zu dem Tag, an dem ihr Vater Selbstmord begeht, weil er das gesamte Familienvermögen verloren hat. Plötzlich heißt es Abschied nehmen von der riesigen Villa in der Nähe von Dublin, von Jacuzzis und ausschweifenden Beachparties mit ihren Freunden.
Tamara und ihre Mutter müssen ihr altes Leben komplett zurücklassen und ziehen zu Verwandten in ein abgelegenes kleines Dorf. Während sich ihre Mutter dort immer mehr in sich zurückzieht und kaum noch ansprechbar ist, macht sich Tamara auf, ihre neue Umgebung zu erkunden.
Eines Tages findet sie auf ihren Ausflügen ins nahegelegene Schloss ein leeres Buch, das sie als Tagebuch verwenden will. Doch als sie ihren ersten Eintrag verfassen möchte, muss sie feststellen, dass auf den Seiten schon etwas steht: Ihr Tagebucheintrag von morgen.

Eigentlich ist »Ich schreib dir morgen wieder« ein typisches Cecelia-Ahern-Buch. Und eigentlich auch wieder nicht. Einerseits erhält man – wie gewohnt – eine rührende Geschichte mit einem Hauch Übersinnlichen, dessen Ursache nicht aufgeklärt wird, und eine schöne Botschaft am Ende über den Wert des Lebens. Wie immer also. Anderseits hat es die irische Bestsellerautorin diesmal aber erstaunlich spannend gemacht und am Ende fast einen Krimi geschrieben; zumindest aber eine Familientragödie, die man so nicht erwartet hätte.
Der Anfang jedoch zieht sich. Bis das mysteriöse Tagebuch auftaucht, dauert es eine ganze Weile. Letztlich spielt es aber ohnehin nur eine Nebenrolle. Vielmehr steht Tamaras Entwicklung im Vordergrund, deren Charakter auch als einziger wirklich ausgearbeitet ist. In flapsigem, vorlauten Ton erzählt sie ihre Geschichte und erkennt dabei auch selbst, dass sie in ihrem früheren Leben kein besonders netter Mensch war - eine Einsicht, die schnell kommt, sie aber dennoch nicht immer klug und nett agieren lässt, was sie durchaus glaubwürdig und menschlich macht. Ebenso wie die Tatsache, dass sie nach außen hin stets sehr tough wirkt und ihre wahren Gefühle nur dem Tagebuch anvertraut. Hier muss man als Leser/Hörer manchmal wirklich schlucken.

Neben dem Aus-dem-Snob-wird-ein-liebes-Mädchen-Aspekt und zwischen der einen oder anderen kleinen Liebelei kommt mit der Zeit aber auch der Krimipart ins Rollen. Nur dass Tamara - abgelenkt von ihrer Trauer und den beiden schmucken Jungs aus dem Dorf - lange Zeit bloß mit sich selbst beschäftigt ist und der Leser dank geschickt gestreuter Hinweise lange vor ihr ahnt, dass irgendetwas mit ihrer Familie nicht stimmt – wie sich in einem spannenden und dramatischen Showdown dann auch zeigt. In diesem Punkt hat mich Cecelia Ahern völlig überrascht (positiv!), auch wenn die Auflösung letztendlich etwas übertrieben und wenig realistisch scheint.
Aber so sind ihre Bücher nun mal: Irgendwie gekünstelt süß und mehr oder weniger erfolgreich bemüht, nicht oberflächlich zu sein, aber insgesamt trotzdem wunderbar unterhaltsam und einfach schön.
»Irgendwie gekünstelt süß« trifft im Übrigen auch auf die Vortragsweise der Sprecherin Josefine Preuß zu. Während mich die aufgesetzte Lieblichkeit am Anfang allerdings noch störte, konnte ich mir am Ende keine andere Stimme für Tamara vorstellen.

FAZIT: Ein schönes modernes Märchen, das trotz der Kritikpunkte gut gefällt.

3 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Cecelia Ahern 

Ich schreib dir morgen wieder, 5 Audio-CDs

Ich schreib dir morgen wieder, 5 Audio-CDs - Ahern, Cecelia

Roman. Autorisierte Lesefassung. 322 Min.

Sprecherin: Josefine Preuß. Regie: Vera Teichmann. Übersetzung: Christine Strüh

  • Erscheinungstermin: 2010
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Produktinformation
  • Verlag: Argon Verlag
  • ISBN-13: 9783839810330
  • Artikeltyp: Hörbuch
  • ISBN-10: 3839810337
  • Best.Nr.: 28982343
  • Laufzeit: 322 Min.

Produktbeschreibung zu "Ich schreib dir morgen wieder, 5 Audio-CDs"

Beschreibung

Tamara hat immer nur im Hier und Jetzt gelebt - und nie einen Gedanken an morgen verschwendet. Bis sie ein Tagebuch findet, in dem ihre Zukunft schon aufgezeichnet ist ... Eine verzaubernde Geschichte darüber, wie das Morgen unsere Gegenwart verändern kann - der neue wunderbare Roman der jungen irischen Weltbestsellerautorin.
Nach dem Selbstmord ihres Vaters muss die junge Tamara aus ihrem Dubliner Glamour-Leben zu einfachen Verwandten aufs Land ziehen. Ihre Mutter ist vor Trauer über den Tod ihres Mannes kaum ansprechbar, und fernab ihrer Freunde fühlt sich Tamara völlig alleingelassen. Das einzig Interessante an dem abgelegenen Ort, an dem sie jetzt leben muss, scheint die ausgebrannte Ruine des alten Kilsaney-Schlosses. Doch dann entdeckt Tamara ein geheimnisvolles Buch: ein Tagebuch, in dem ihr eigenes Leben aufgeschrieben ist - und zwar immer schon der nächste Tag! Es führt Tamara zu den verborgenen Geheimnissen ihrer Familie und hilft ihr, den Weg zu Liebe und Zukunft zu finden.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 22.11.2011
*****
ausgezeichnet
Ein echt tolles Buch.
Es erfüllt alles,was dass Leserherz begehrt:
-Spannung
-Liebe
-Geheimnisse
-Witz
etc.
Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen,da ich mich komplett in die Geschichte hinein versetzte und mit Rätselte über die Geheimnisse dieser Familie.
Die ganze Idee mit dem Tagebuch ist sehr Einfallsreich und sehr gut umgesetzt worden.
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Bewertung von Mel.E aus L. am 25.10.2011
*****
ausgezeichnet
Willst du wirklich in deine Zukunft schauen?

Ich möchte versuchen, so wenig wie möglich aus dem Buch preiszugeben, damit ich euch so wenig wie möglich hinwegnehme von der Spannung, denn dann braucht ihr das Buch ja nicht mehr Lesen.
Nur eins, was mir sehr wichtig ist, ist dieses: Als Tamara alles verliert, steht sie am Rande des Erwachsenwerdens und muss diese Kämpfe teilweise alleine durchstehen und macht da auch einige Fehler was ihr Leben betrifft. Leider steht ihr in dieser Situation nicht wirklich jemand bei. Fremde Umgebung, fremdes Haus, andere Leute, sie hat ja alles zurückgelassen und natürlich hat sie auch große Angst vor der Zukunft, denn eigendlich hätte sie nun aufs College gehen sollen.
Sie freundet sich mit einer Nonne an, Schwester Ignatius, doch diese gibt ihr immer mehr Rätsel auf und auch die Lebensgeschichte der Kilsaneys, alles ist irgendwie miteinander verstrickt und macht aus diesem verletzten Mädchen eine verwirrte junge Frau. Sie hat schon genug innere Kämpfe und dann kommt das Tagebuch ins Spiel, was sie von einer fahrenden Leihbücherei erhalten hat, denn es schreibt die Zukunft von morgen und verwirrt Tamara noch mehr.
Da setze ich jetzt einen Punkt, denn sonst verrate ich zuviel!
Mir hat er gefallen, denn er gibt einige Rätsel auf, die sich dann am Ende des Buches lösen und auch erstaunen. Eine mitreißende Story, die mich wirklich interessiert hat Lesen lassen. Mir tat Tamara oft leid, denn sie war alleine in ihrem Gefühlschaos und musste sich quasi alleine durchschlagen. Natürlich gibt es ein erstaunliches Ende und auch ein Happy End. Gerade in dem Abschnitt, wo man Erwachsen wird, brauchen Kinder die Unterstützung ihrer Eltern und hier ist es so, der Vater ist gestorben, bzw. hat freiwillig sein Leben beendet und die Mutter geht ganz in ihrer Trauer auf und ist auch keine rechte Hilfe. Es erinnerte mich sehr an mich, an diese Zeit, wo man sich um das Berufsleben Gedanken macht und sich am Ende der Kinderzeit befindet und doch noch nicht immer reif ist, die richtigen Entscheidungen für das kommende Leben zu treffen und vielleicht auch Fehler macht. Tamara schafft es natürlich, aber dennoch ist es ein Kampf!
Bissel Fantasy, bissel Liebe, bissel Herzschmerz, ein Familiengeheimnis oder besser gesagt eine Tragödie, viele Lügen, tiefer Hass, eine Psychopathin ......... alles drin, daher kann ich euch dieses Buch wirklich empfehlen und spreche natürlich eine Kaufempfehlung bzw. Leseempfehlung aus!
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4 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 04.09.2011
*****
sehr gut
Kurzbeschreibung:
Nach dem Selbstmord ihres Vaters muss die junge Tamara aus ihrem Dubliner Glamour-Leben zu einfachen Verwandten aufs Land ziehen. Ihre Mutter ist vor Trauer über den Tod ihres Mannes kaum ansprechbar, und fernab ihrer Freunde fühlt sich Tamara völlig alleingelassen. Das einzig Interessante an dem abgelegenen Ort, an dem sie jetzt leben muss, scheint die ausgebrannte Ruine des alten Kilsaney-Schlosses. Doch dann entdeckt Tamara ein geheimnisvolles Buch: ein Tagebuch, in dem ihr eigenes Leben aufgeschrieben ist - und zwar immer schon der nächste Tag! Es führt Tamara zu den verborgenen Geheimnissen ihrer Familie ...

Nach obiger Kurzbeschreibung, hatte ich mir etwas anderes vorgestellt, bin aber dennoch begeistert von dieser Geschichte. Es ist sehr spannend mit zu erleben, wie Tamara "ihren Weg findet". Stellenweise ist es ein Krimi und manchmal ein Liebesroman. Auf jeden Fall ist diese Geschichte von Anfang bis Ende sehr interressant,
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9 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 04.09.2011
*****
sehr gut
Kurzbeschreibung:
Nach dem Selbstmord ihres Vaters muss die junge Tamara aus ihrem Dubliner Glamour-Leben zu einfachen Verwandten aufs Land ziehen. Ihre Mutter ist vor Trauer über den Tod ihres Mannes kaum ansprechbar, und fernab ihrer Freunde fühlt sich Tamara völlig alleingelassen. Das einzig Interessante an dem abgelegenen Ort, an dem sie jetzt leben muss, scheint die ausgebrannte Ruine des alten Kilsaney-Schlosses. Doch dann entdeckt Tamara ein geheimnisvolles Buch: ein Tagebuch, in dem ihr eigenes Leben aufgeschrieben ist - und zwar immer schon der nächste Tag! Es führt Tamara zu den verborgenen Geheimnissen ihrer Familie ...

Nach obiger Kurzbeschreibung, hatte ich mir etwas anderes vorgestellt, bin aber dennoch begeistert von dieser Geschichte. Es ist sehr spannend mit zu erleben, wie Tamara "ihren Weg findet". Stellenweise ist es ein Krimi und manchmal ein Liebesroman. Auf jeden Fall ist diese Geschichte von Anfang bis Ende sehr interressant,
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Bewertung von Shay am 12.07.2011
*****
sehr gut
Leider hat mir dieses Buch nicht so gut gefallen, wie die bisherigen von Cecelia Ahern.
Zwar ist es spannend geschrieben und man möchte endlich wissen, was hinter der ganzen "Geheimnistuerei" steckt, aber man bekommt an einigen Stellen einfach das Gefühl, dass man auf einer Stelle rumtappt und nicht vorwärtskommt.
Schön und abwechslungsreich fand ich die Tagebucheinträge zwischendurch. Dies hat die Geschichte etwas aufgelockert, wobei man aber aufpassen muss, dass man mit dem "Heute und Morgen" nicht durcheinander kommt.
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Bewertung von Franziska R aus Bad Schönborn am 05.07.2011
*****
ausgezeichnet
Nach dem Tod ihres Vaters lernt das Mädchen Tamara erst schätzen, was für ein unbeschwertes Leben sie hatte.Plötzlich findet sie ein geheimnisvolles Tagebuch, indem immer schon der nächste Tag aufgeschrieben ist. Dadurch findet sie den Weg zu ihrer eigenen Zukunft.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, weil es sehr spannend geschrieben wurde. Außerdem hatte die Schriftstellerin sehr gut die Gefühlsveränder-
ungen eines pubertierenden Mädchens erzählt.
Dieses Buch hat 382 Seiten.Diese Geschichte empfehle ich an Jugendliche oder jungen Frauen weiter.
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Bewertung von ferkel. aus Gebesee am 04.05.2011
*****
ausgezeichnet
Tamara,klug und hübsch,muss einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen:Ihr Vater bringt sich wegen seinen eigenen Problemen um.Tamara fühlt sich hilflos,allein.Ihre Mutter hat kaum mehr ein Wort gesprochen,seit ihr Mann nicht mehr da ist,sie ist von der Trauer erdrückt wurden.So zieht sie zu anderen Verwandten aufs Land.Dort,in einer alten Ruine,findet ein Tagebuch,in dem ihre Zukunft schon vorausgesehen wird.Sie ist gespannt,was sie erwarten wird.
Mir hat das Buch super gefallen,weil es sehr gefühlvoll geschrieben wurde.Manche Stellen sind ganz lustig,bei anderen ist einem zum Weinen zumute.
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Bewertung von Taskari aus Nürnberg am 05.04.2011
*****
sehr gut
"Ich schreib dir morgen wieder" ist ein wunderbares Buch für stressige Tage und um den Alltag zu entfliehen. Es verzaubert einen regelrecht und lässt einen nicht mehr los.
Aherns Schreibstil ist wie immer flüssig und bereitet beim Lesen keinerlei Schwierigkeiten.
Die Story ist lebendig geschrieben und selbst von eher langweiligeren Stellen kommt man kaum los.
Immer wieder gibt das Buch Denkanstöße zu Moral und dem generellen Leben.

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Einfach wunderbar!
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2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Stephie am 12.03.2011
*****
sehr gut
Ich schreib dir morgen wieder ist ein Roman, dem man erst etwas Zeit geben muss um sich zu entwickeln. Man sollte also lieber nicht so schnell aufhören oder den Roman beiseite legen, wenn er einem nicht gleich gefällt.

Der Anfang des Buches ist leider nicht so gut gelungen. Anstatt die Handlung nach einer kurzen Vorstellung der Figuren und der vorangegangenen Ereignisse voran zu treiben, überschüttet einen die Autorin mit langatmigen und ausschweifenden Beschreibungen und Details, die einfach nicht von Belang sind. Viele Informationen und Vergleiche am Anfang der Geschichte sind nicht nur uninteressant, sondern wirken teilweise sogar völlig deplaziert. Man stellt sich die Frage, wann endlich mal etwas passiert und möchte lieber etwas über die Handlung erfahren.

Nach etwa einem Viertel des Buches nimmt die Geschichte jedoch schließlich an Fahrt auf und wird immer besser. Von da an verzichtet die Autorin auf Ausschweifungen jeglicher Art und treibt stattdessen die Handlung voran. Sie geht mehr auf die Handlungen und Gefühle der Hauptfigur Tamara ein und was diese in ihrem neuen Heim erlebt oder wen sie kennen lernt.

Spannung kommt dann zum ersten Mal auf als Tamara das Geheimnis des Tagebuchs lüftet. Sie kann zunächst selbst nicht glauben, was sie dort in den Händen hält und was darin zu lesen ist. Doch als sich am darauf folgenden Tag alles bewahrheitet, was in dem Buch stand, lässt sie sich darauf ein und nutzt ihr Wissen um Fehler wieder gutzumachen bzw. sie gar nicht erst zu begehen.

Nach einer kurzen Zeit will sie ihr Leben aber wieder selbst in die Hand nehmen und hört auf das Tagebuch zu lesen, bis sie es schließlich doch wieder braucht.

Zum Ende hin wird die Geschichte noch spannender und beginnt den Leser richtig zu fesseln. Tamara hat genug von der ganzen Geheimnistuerei von Rosaleen und bemüht sich heraus zu finden, was da eigentlich vor sich geht und was sie alles vor ihr verbergen will. Je mehr sie dabei auflöst, desto mehr wird der Leser an die Seiten gefesselt und kann nicht mehr aufhören zu lesen, ehe er nicht endlich weiß, was für Geheimnisse Tamaras Tante verbirgt, und es sind tatsächlich nicht wenige!

Tamara, aus deren Sicht die Handlung auch geschildert wird, wächst dem Leser relativ schnell ans Herz, vor allem wegen der Veränderungen, die sie selbst an sich festgestellt hat. Aus dem verwöhnten und verzogenen reichen Mädchen ist durch diesen Schicksalsschlag ein besserer Mensch geworden, der nicht mehr nur an sich selbst denkt, sondern auch an ihre Mitmenschen. Obwohl manchmal noch ihr altes Verhalten durchschlägt, was sie dann sogar selbst bemerkt und hinterher meistens bereut, will sie mehr Rücksicht auf andere nehmen. Das macht sie zu einem sehr liebenswerten Charakter. Sie streift ihre alte Oberflächlichkeit ab und kümmert sich z.B. mehr um ihre Mutter, deren Zustand sich einfach nicht verbessert und Tamara große Sorgen bereitet.

Obwohl man bei Rosaleen von Anfang an merkt, dass irgendetwas an ihr und ihrem Verhalten faul ist, tappt man wie Tamara lange Zeit im Dunkeln. Man weiß nicht so recht, was man von ihr halten soll und ob sie einfach nur ein bisschen seltsam oder wirklich nicht normal ist. Sie will alles um sich herum kontrollieren und lässt Tamara fast keine Sekunde aus den Augen. Außerdem will sie stets um jeden Preis verhindern, dass Tamara sich mal allein mit Arthur unterhält oder irgendetwas in diesem Haus berührt, wen Rosaleen es nicht überwachen kann.
Was sich schließlich dahinter verbirgt, kommt für den Leser absolut unerwartet und sogar schockierend. Trotz aller Vermutungen kommt es wirklich völlig anders, als man es hätte ahnen können. Nie hätte man geglaubt, dass Rosaleen tatsächlich zu all dem fähig ist, was sie getan hat oder noch getan hätte.
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Bewertung von Nina [libromanie.de] am 19.02.2011
*****
sehr gut
Die 16jährige Tamara führt als verwöhnte Tochter reicher Eltern ein sorgloses Leben – bis zu dem Tag, an dem ihr Vater Selbstmord begeht, weil er das gesamte Familienvermögen verloren hat. Plötzlich heißt es Abschied nehmen von der riesigen Villa in der Nähe von Dublin, von Jacuzzis und ausschweifenden Beachparties mit ihren Freunden.
Tamara und ihre Mutter müssen ihr altes Leben komplett zurücklassen und ziehen zu Verwandten in ein abgelegenes kleines Dorf. Während sich ihre Mutter dort immer mehr in sich zurückzieht und kaum noch ansprechbar ist, macht sich Tamara auf, ihre neue Umgebung zu erkunden.
Eines Tages findet sie auf ihren Ausflügen ins nahegelegene Schloss ein leeres Buch, das sie als Tagebuch verwenden will. Doch als sie ihren ersten Eintrag verfassen möchte, muss sie feststellen, dass auf den Seiten schon etwas steht: Ihr Tagebucheintrag von morgen.

Eigentlich ist »Ich schreib dir morgen wieder« ein typisches Cecelia-Ahern-Buch. Und eigentlich auch wieder nicht. Einerseits erhält man – wie gewohnt – eine rührende Geschichte mit einem Hauch Übersinnlichen, dessen Ursache nicht aufgeklärt wird, und eine schöne Botschaft am Ende über den Wert des Lebens. Wie immer also. Anderseits hat es die irische Bestsellerautorin diesmal aber erstaunlich spannend gemacht und am Ende fast einen Krimi geschrieben; zumindest aber eine Familientragödie, die man so nicht erwartet hätte.
Der Anfang jedoch zieht sich. Bis das mysteriöse Tagebuch auftaucht, dauert es eine ganze Weile. Letztlich spielt es aber ohnehin nur eine Nebenrolle. Vielmehr steht Tamaras Entwicklung im Vordergrund, deren Charakter auch als einziger wirklich ausgearbeitet ist. In flapsigem, vorlauten Ton erzählt sie ihre Geschichte und erkennt dabei auch selbst, dass sie in ihrem früheren Leben kein besonders netter Mensch war - eine Einsicht, die schnell kommt, sie aber dennoch nicht immer klug und nett agieren lässt, was sie durchaus glaubwürdig und menschlich macht. Ebenso wie die Tatsache, dass sie nach außen hin stets sehr tough wirkt und ihre wahren Gefühle nur dem Tagebuch anvertraut. Hier muss man als Leser/Hörer manchmal wirklich schlucken.

Neben dem Aus-dem-Snob-wird-ein-liebes-Mädchen-Aspekt und zwischen der einen oder anderen kleinen Liebelei kommt mit der Zeit aber auch der Krimipart ins Rollen. Nur dass Tamara - abgelenkt von ihrer Trauer und den beiden schmucken Jungs aus dem Dorf - lange Zeit bloß mit sich selbst beschäftigt ist und der Leser dank geschickt gestreuter Hinweise lange vor ihr ahnt, dass irgendetwas mit ihrer Familie nicht stimmt – wie sich in einem spannenden und dramatischen Showdown dann auch zeigt. In diesem Punkt hat mich Cecelia Ahern völlig überrascht (positiv!), auch wenn die Auflösung letztendlich etwas übertrieben und wenig realistisch scheint.
Aber so sind ihre Bücher nun mal: Irgendwie gekünstelt süß und mehr oder weniger erfolgreich bemüht, nicht oberflächlich zu sein, aber insgesamt trotzdem wunderbar unterhaltsam und einfach schön.
»Irgendwie gekünstelt süß« trifft im Übrigen auch auf die Vortragsweise der Sprecherin Josefine Preuß zu. Während mich die aufgesetzte Lieblichkeit am Anfang allerdings noch störte, konnte ich mir am Ende keine andere Stimme für Tamara vorstellen.

FAZIT: Ein schönes modernes Märchen, das trotz der Kritikpunkte gut gefällt.
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Autorenporträt zu "Cecelia Ahern"

Cecelia Ahern, geboren 1981 in Irland, studierte Journalistik und Medienkommunikation. Mit gerade einmal 21 Jahren schrieb sie ihren ersten Roman, der sie sofort international berühmt machte: "P.S. Ich liebe Dich", verfilmt mit Hilary Swank. Danach folgten Jahr für Jahr weitere Weltbestseller in Millionenauflage. Cecelia Ahern schreibt auch Theaterstücke und Drehbücher und konzipierte die TV-Serie "Samantha Who?" mit Christina Applegate. Sie lebt mit ihrer Familie im Norden von Dublin

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