Europa braucht den Euro nicht - Sarrazin, Thilo

Thilo Sarrazin 

Europa braucht den Euro nicht

Wie uns politisches Wunschdenken in die Krise geführt hat

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Europa braucht den Euro nicht

Nach seinem Bestseller "Deutschland schafft sich ab" legt der Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin nach und stellt die brandaktuelle These "Europa braucht den Euro nicht" zur allgemeinen Diskussion.

Mit der drohenden Staatspleite einzelner Länder hat der Traum von der Europäischen Währungsunion seinen Glanz eingebüßt und seine Risiken offenbart. Angela Merkels Diktum "Scheitert der Euro, dann scheitert Europa" versucht die Währungsfrage in einen größeren Zusammenhang zu stellen.

Das tut auch Thilo Sarrazin in seinem neuen Buch "Europa braucht den Euro nicht", aber auf andere Weise und mit anderen Ergebnissen. Er zeichnet die verheerenden Resultate politischen Wunschdenkens nach und stellt die Debatte vom Kopf auf die Füße.



Produktinformation

  • Verlag: Dva
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 461 S. 215 mm
  • Seitenzahl: 461
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 147mm x 41mm
  • Gewicht: 646g
  • ISBN-13: 9783421045621
  • ISBN-10: 3421045623
  • Best.Nr.: 35064717
»Ökonomischer Sachverstand ist Sarrazin nicht abzusprechen. Und in nicht wenigen Einzelpunkten erntet er auch nicht meinen Widerspruch. Mit Empörungswellen wird man diesem Buch jedenfalls nicht beikommen können, sondern nur durch begründeten Widerspruch.«

"Sarrazins neues Buch ist gerade deshalb ein Politikum, weil es nicht zu skandalisieren versucht." Alan Posener, Die Welt

»Sarrazins neues Buch ist gerade deshalb ein Politikum, weil es nicht zu skandalisieren versucht.«
Thilo Sarrazin ist einer der profiliertesten politischen Köpfe der Republik. Seine fachliche Kompetenz in Finanzfragen gepaart mit dem Mut, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, hat ihn in viele wichtige Ämter gebracht. Als Fachökonom war er Spitzenbeamter und Politiker, er war verantwortlich für Konzeption und Durchführung der deutschen Währungsunion, beaufsichtigte die Treuhandanstalt und saß im Vorstand der Deutschen Bahn Netz AG. Von 2002 bis 2009 war er Finanzsenator in Berlin, anschließend eineinhalb Jahre Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank.

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Kundenbewertungen zu "Europa braucht den Euro nicht" von "Thilo Sarrazin"

5 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.2 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen **** sehr gut)
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(4)
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(1)
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Bewertung von Vielleser aus Rodgau am 04.06.2012 ***** ausgezeichnet
Eine hervorragende wissenschaftliche Analyse der derzeitigen Eurosituation. Ein Schlag ins Gesicht all derer (Politik), die für diese Situation Verantwortung tragen. Kein Wunder, daß der Aufschrei groß ist und man versucht Sarrazin zu verunglimpfen. Leider wird das Desaster jeden Tag an dem das Rad nicht zurückgedreht wird größer.

13 von 17 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Wanda aus Flensburg am 28.05.2012 ***** ausgezeichnet
Dieses ist nur meine ganz persönliche Meinung.
Nicht Deutschland,sondern die Banken und das Kapital (die großen Konzerne) haben von dem Euro die größten Vorteile.Der ,kleine, Mann bleibt wie immer auf der Strecke.Die Zeche wird auch hier nur das Volk bezahlen.Die Profiteure sitzen in ganz anderen Etagen .(auch Politiker-die sitzen ja auch bei den großen Konzernen in den Vorständen)Wir brauchen den Euro nicht: Seht mal nur nach Skandinavien-die Leben auch ohne Euro besser wie der Rest Europas.

31 von 37 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Bücherwurm aus Frankfurt am 22.05.2012 ***** schlecht
In diesem Buch zeigt Sarrazin mal wieder in vollem Umfang, was er drauf hat. Mit vielen vermeintlich sachlichen Argumenten und Statistiken rechtfertigt er seine Ressentiments und seine nationalistische Haltung.
Dabei sind seine rhetorisch wirklich gut aufgebauten Aussagen schlicht falsch.
Die These, dass Deutschland mit der D-Mark wieder die ihm gebührende wirtschaftliche Stellung einnehmen würde, die es durch den Euro zu Teilen verloren habe, übersieht ganz klar, dass vor allem Deutschland und seine Banken, aber auch andere Industriezweige, wie die Rüstung, an der Eurokirse kräftig verdient. Nebenbei werden die Krisenstaaten wirtschaftlich annektiert.
All das wäre ohne Euro nicht so leicht zu bewerkstellingen.
Eine wirklich gute und faktisch zutreffende Gegenwartsanalyse, wie sie "Ökolution 4.0" liefert, findet sich in "Europa braucht den Euro nicht" nicht.
Der Autor Robert von Heusinger bringt es in seinem Fazit in seinem Artikel, erschienen in der Frankfurter Rundschau, auf den Punkt: „Das Buch leitet in die Irre und liefert Eurofeinden und Euroskeptikern starke, aber falsche Argumente. Eines tut es indes nicht: Es bricht keine Tabus. Sarrazins Thesen liegen voll im bundesdeutschen Mainstream. Das ist die eigentlich erschütternde Erkenntnis nach 417 Seiten.“

20 von 86 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Haserl aus Bayern am 15.05.2012 ***** ausgezeichnet
Ich wollte eigentlich keine Meinung abgeben, bevor ich das Buch nicht gelesen habe..Dies ist auch nicht unbedingt der Ort wo man darüber Diskutieren sollte... dafür gibt es andere Orte.

Ich habe selbst Augen, einen Verstand und glaube auch nicht unbedingt das was die herkömmlichen Mainstream Medien zu verkaufen scheinen...

Ich habe nur meine eigene Meinung dazu und die ist folgende... Wenn wir nicht bald die Pleite Staaten abstoßen und endlich aufhören marode Banken und Staaten unter die Arme zu greifen, werden wir selbst bald pleite sein.

Die genauere Beurteilung zu diesen Buch folgt.

Es gibt 2 Kommentare zu dieser Bewertung
  • fua10318 aus Berlin am 27.05.2012
    An den sogenannten Pleitestaaten hat Deutschland doch ganz gut
    verdient. Wie soll "D" denn sonst Exportweltmeister
    geworden sein? Und die deutschen Banken haben auch ihren Anteil
    daran. Das sieht man …mehr

    (Inhalt anstößig?)
  • Haserl aus Bayern am 29.05.2012
    Wer hat den daran verdient????? Ich glaube kaum das einer von uns
    kleinen Arbeitern an dieser Sache verdient hat. Nieeemals... im
    Gegenteil, wir werden für diese ganze Sache am Ende gerade stehen …mehr

    (Inhalt anstößig?)

126 von 146 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Oskar aus Mainz am 14.05.2012 ***** ausgezeichnet
Warum muss immer wieder Deutschland für andere EU-Länder mit dem EURO die erste Geige spielen ? Andere EU-Länder freuen sich, dass wir immer den Zahlmeister spielen, obwohl wir derzeit noch unsere neuen Bundesländer mit Geldmittel unterstützen, was neues Erachtens Vorrang haben muss. Würde ein Unternehmer solch eine Anfangbilanz hinlegen wie Griechenland, müsste er mit strafrechtlicher Verfolgung durch die Staatsanwalt rechnen und vor Gericht stehen werden Bilanzfälschung. Deshalb warum diese Unterschiede bei der Beurteilung ?

92 von 113 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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