Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran (MP3-Download) - Schmitt, Eric-Emanuel

Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran (MP3-Download)

Lesung

Eric-Emanuel Schmitt 

Sprecher: Ponnier, Matthias
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Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran (MP3-Download)

Die hinreißende Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft Manchmal klaut Moses, der in Paris lebt, Konserven im Laden von Monsieur Ibrahim und glaubt, daß dieser nichts merkt. Doch der hat den jüdischen Jungen schon längst durchschaut. Denn Monsieur Ibrahim, der für alle nur >der Araber an der Ecke< ist, sieht mehr als andere. Er ist ein verschmitzter Weiser, der viele Geheimnisse kennt - auch die des Glücks und des Lächelns. "Lustig und traurig, poetisch und verschmitzt - eine Geschichte, die man am liebsten in der ganzen Welt verteilen würde" Hamburger Abendblatt "Das ist ein unendlich zartes, schönes, liebevolles Buch." Elke Heidenreich "Die Erzählung gehört zu den wenigen Büchern, die glücklich machen." Brigitte


Produktinformation

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 18.12.2002

Weiser Sufi
Eric-Emmanuel Schmitts
kleine Lebenskunde
Das ist ein Buch für Menschen ohne Zeit. Wer am Marienplatz in die Münchner S-Bahn einsteigt, hat es in Erding zur Hälfte ausgelesen, wer Paris von der Rue Bleue bis zur Rue de Paradis durchquert, ist mit dem minderjährigen Momo am Steuer in die Türkei gefahren und per Anhalter wieder zurückgekommen. Kennen gelernt hat er den frühreifen Momo, der eigentlich Moses heißt, Monsieur Ibrahim, einen gütigen türkischen Gemüsehändler, mehrere Prostituierte, und drei Religionen.
Momo lebt mit seinem schweigsamen Vater alleine. Die Mutter ist abgehauen, weil sie den schweigsamen Vater nicht aushalten konnte. Der Vater kann sich und das Leben nicht aushalten, deshalb und weil seine Familie im KZ umgekommen ist, spricht er nur, wenn es gar nicht anders geht. Momo führt ihm in der düsteren Wohnung den Haushalt und arbeitet an seinem sprudelnden, leicht kriminellen Eigenleben. Im Alter von zwölf Jahren fühlt er sich erwachsen, geht mit dem Inhalt seines Sparschweins zu den Prostituierten, und da einmal keinmal ist, wird am Haushaltsgeld gespart und Chappi gegessen.
Religion aus der Tonne
Als der …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.12.2002

Fahr einfach ohne Führerschein!
Eric-Emmanuel Schmitt vertreibt Lebensweisheiten im Kramladen

Literatur, die einfach Toleranz und Brüderlichkeit verkündet, hat oft einen süßlichen Nachgeschmack. Der kommt auch in dieser Erzählung des erfolgreichen französischen Theaterautors manchmal auf. Der Gemischtwarenladen des Monsieur Ibrahim in der Pariser Rue Bleue ist zum Glück aber so reich bestückt, daß der gutgemeinte Konsens sich unter der Last des Kuriosen durchbiegt. Der arabische Krämer in der jüdischen Straße ist nämlich gar kein Araber, wie der zwölfjährige Moses in der traurigen Anwaltswohnung darüber auch Mohammed heißt - "Momo" taugt als Kürzel für beide Namen. Überhaupt ist die Straße nicht blau, und die Dirnen in der nahe gelegenen Rue de Paradis öffnen nicht unbedingt den Weg in ein solches. "Araber sein" bedeutet in der Krämerbranche einfach: nachts und auch am Sonntag geöffnet.

Zu dem jahraus, jahrein auf seinem Hocker sitzenden Monsieur Ibrahim kommt der Junge täglich, um sich - zahlend oder stibitzend - mit dem einzudecken, was er für den Zweipersonenhaushalt mit seinem deprimierten Vater so braucht. Die …

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"Wie ein frischer Tropfen in einem Ozean der Gleichgültigkeit." (L`Express)

"Suchen Sie nicht weiter nach dem besten Buch: dies ist ein reines Vergnügen." (Le Journal)

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Ein kurz(weilig)es Buch, aus dem sich viel lernen lasse, freut sich Verena Auffermann. Dazu sei es "die reine Erholung" und verhandele doch auf 120 Seiten drei Religionen, einen Selbstmord und eine Ausreißergeschichte, die im Geschäft des türkischen Gemüsehändlers Ibrahim gut endet. Auffermann fühlt sich an die Fotografien von Henri Cartier-Bresson erinnert und sieht den kleinen Momo mit Monsieur Ibrahim durch die Pariser Straßen schlendern und ihre Sicht der Welt diskutieren. Das Porträt einer ungleichen Freundschaft, die von Güte gekennzeichnet ist, schwärmt die Rezensentin. Güte sei ja heutzutage leider ein völlig unmoderner Begriff, schreibt sie weiter, so unmodern wie das ganze Buch - das ihr wie die literarische Variante von Tahar Ben Jallouns "Papa, was ist ein Fremder?" vorkommt.

© Perlentaucher Medien GmbH
Eric-Emmanuel Schmitt, geb. im März 1960 in Sainte-Foy-Lès-Lyons, studierte Klavier in Lyon und Philosophie in Paris. Zunächst Lehrbeauftragter für Philosophie an den Universitäten Besançon und Chambéry, begann er Anfang der 90er Jahre als Autor für Theater, Film und Fernsehen zu arbeiten. Seine erste Prosapublikation in deutscher Sprache 'Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran' begeisterte Hunderttausende von Leserinnen und Lesern.
Als ich elf war, habe ich mein Schwein geschlachtet und bin zu den Dirnen gegangen.
Mein Schwein war eine Sparschwein aus Porzellan, glasiert, bemalt mit Farben wie Kotze und mit einem Schlitz, in den ein Geldstück nur reinging, aber nicht wieder raus. Mein Vater hatte diese Einbahnsparbüchse ausgesucht, weil sie seiner Lebensanschauung entsprach: Geld ist zum Horten da, nicht zum Ausgeben.
Im Schweinebauch waren zweihundert Francs. Vier Monate Schufterei.
Eines morgens, bevor ich zur Schule ging, sagte mein Vater zu mir:
»Moses, das verstehe ich nicht ... Es fehlt Geld ..., ab jetzt wirst du alles, was du beim Einkaufen ausgibst, in das Haushaltsbuch eintragen.«
Also nicht genug damit, in der Schule wie auch zu Hause angeschnauzt zu werden, zu waschen, zu büffeln, zu kochen, die Einkäufe zu schleppen, nicht genug damit, allein in einer großen Wohnung zu leben, dunkel, leer und ohne Liebe, mehr der Sklave als der Sohn eines Rechtsanwalts ohne Fälle und ohne Frau, wurde ich zudem auch noch verdächtigt, ein Dieb zu sein! Wenn man mich schon des Klauens bezichtigt, warum es dann nicht auch tun.
Zweihundert Francs waren also im Schweinebauch. Zweihundert Francs, das war der Preis für ein Mädchen in der Rue de Paradis. Das mußte zahlen, wer ein Mann werden wollte. Die ersten haben mich nach meinem Ausweis gefragt. Trotz meiner Stimme, trotz meines Gewichts ? ich war dick wie ein Sack Zucker ? zweifelten sie daran, daß ich sechzehn war, wie ich behauptet hatte, wahrscheinlich hatten sie mich in all den letzten Jahren mit meinem Einkaufsnetz vorbeigehen und heranwachsen sehen.
Am Ende der Straße, in dem Toreingang, stand eine Neue. Sie war mollig und schön wie ein Bild. Ich zeigte ihr mein Geld. Sie lächelte.
»Und du bist sechzehn?«
»Ja, seit heute morgen.«
Wir sind raufgegangen. Ich konnte es kaum glauben, sie war zweiundzwanzig, sie war alt, und sie war ganz für mich da. Sie hat mir erklärt, wie man sich wäscht, und dann, wie man Liebe macht ... Natürlich wußte ich das schon, aber ich hab sie reden lassen, damit sie sich besser fühlt, außerdem mochte ich ihre Stimme, sie klang ein bißchen trotzig, ein bißchen traurig. Die ganze Zeit über war ich halb ohnmächtig. Zum Schluß hat sie mir dann übers Haar gestreichelt und sanft gesagt:
»Du mußt wiederkommen und mir ein kleines Geschenk mitbringen.«
Das hätte mir meine Freude beinahe vermasselt: Ich hatte das kleine Geschenk vergessen. Da haben wir?s, ich war ein Mann, getauft zwischen den Schenkeln einer Frau, ich konnte mich kaum auf den Beinen halten, so zitterten mir noch die Knie, und schon begann der Ärger: Ich hatte das berühmte kleine Geschenk vergessen.
Im Laufschritt bin ich in die Wohnung zurück, ich bin in mein Zimmer gestürzt, habe mich umgeschaut, was ich als Wertvollstes zu verschenken hätte, und bin schnurstracks wieder in die Rue de Paradis gerannt. Das Mädchen stand schon wieder im Toreingang. Ich hab ihr meinen Teddy gegeben.

© Ammann Verlag & Co., Zürich. Alle Rechte vorbehalten.

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7 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.1 von 5 Sterne bei 7 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von Igelmanu aus Mülheim am 12.10.2014   sehr gut
„Monsieur Ibrahim war schon immer alt. Alle in der Rue Bleue und in der Rue du Faubourg-Poissonnière meinten, sich erinnern zu können, dass Monsieur Ibrahim schon immer diesen Kolonialwarenladen hatte, von acht Uhr früh bis tief in die Nacht hockte er fest verankert zwischen seiner Kasse und den Putzmitteln, ein Bein im Gang, das andere unter einem Stapel von Streichholzschachteln, einen grauen Kittel über einem weißen Hemd, Zähne aus Elfenbein unter einem dürren Schnurrbart und Augen wie Pistazien, grün und braun, heller als seine bräunliche Haut voller Weisheitsflecken.
Denn allgemein galt Monsieur Ibrahim als weiser Mann. Wahrscheinlich, weil er seit mindestens vierzig Jahren der Araber in einer jüdischen Straße war. Wahrscheinlich, weil er viel lächelte und wenig sprach. Wahrscheinlich, weil er sich der normalen Hektik der Menschen scheinbar entzog, besonders der Hektik der Pariser, er rührte sich nie, saß auf seinem Hocker wie ein aufgepfropfter Ast, füllte niemals, vor wem auch immer, seine Regale auf, und verschwand zwischen Mitternacht und acht Uhr früh, keiner wusste wohin.“

Der jüdische Junge Moses lebt allein mit seinem Vater in einer düsteren Wohnung in Paris. Eine Mutter hat es für ihn nie gegeben und da der Vater sehr depressiv wirkt, ist Moses schon früh auf sich selbst angewiesen. Mit 11 Jahren führt er praktisch den Haushalt, geht einkaufen und erwärmt Dosengerichte für die täglichen Mahlzeiten. Um Haushaltsgeld zu sparen, klaut er viele der Dosen. Und hat er dann genug zusammengespart, bringt er das Geld zu den Mädchen in der Rue de Paris. Auf der ganzen Welt scheint es nur einen Menschen zu geben, der sich für ihn interessiert: Monsieur Ibrahim, der Besitzer des kleinen Kolonialwarenladens an der Ecke. Er ist immer für ihn da und hat für jedes Problem und jede Lebenslage einen passenden Hinweis in seinem Koran. Nach und nach entwickelt sich zwischen beiden eine wunderbare Beziehung…

Bei diesem Büchlein muss ich aufpassen, dass meine Rezi nicht länger wird als die Geschichte. Allein die Liste der Textstellen, die ich hier gerne aufführen würde, ist lang. Sogar sehr lang.

Monsieur Ibrahim ist ein wunderbarer Mensch. Gäbe es doch mehr von dieser Sorte! In sich ruhend hat er stets ein offenes Ohr für Moses (oder Momo, wie er ihn nennt) und mit wachem Blick erkennt er alles, worüber der Junge nicht zu sprechen wagt. Wie er sich des vernachlässigten Jungens annimmt, ist sehr berührend zu lesen. Ohne große Sentimentalitäten steht er ihm mit Rat und Tat zur Seite und bemüht sich, auch Moses Sinn für seine Umgebung zu schärfen…
Dann sind wir durch die Gärten der Champs-Elysées gelaufen, an den Theatern vorbei und am Kasperletheater. Dann in die Rue du Faubourg-Saint-Honoré, wo es viele Geschäfte gab mit den Namen bekannter Marken: Lanvin, Hermès, Saint-Laurent, Cardin…, die waren schon komisch, diese Boutiquen, alle riesengroß und ganz leer im Vergleich zum Laden von Monsieur Ibrahim, der nicht größer war als ein Badezimmer, wo aber nirgends noch ein Haar reinpasste, wo man vom Fußboden bis zur Decke auf jedem Regal, dreimal hoch- und viermal tiefgestapelt, alles Lebensnotwendige fand – und auch das nicht so Notwendige.
„Es ist schon verrückt, Monsieur Ibrahim, wie arm die Schaufenster der Reichen sind. Nichts ist drin.“
„Das eben ist der Luxus, Momo, nichts im Schaufenster, nichts im Laden, alles im Preis.“

Die gerade mal 100 Seiten wollen an einem Nachmittag gelesen werden. Der Schreibstil hat manchmal etwas Poetisches an sich, ließ mich öfter schmunzeln und abwechselnd Freude und Trauer erleben. Ein kleines Büchlein, das in sich die Farbenpracht eines ganzen Lebens vereinigt. Und von dem ich mir am Ende wünschte, es wäre noch viel, viel länger gewesen.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 30.06.2013   sehr gut
Empfehlenswertes Buch. Tut der Seele gut.

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Bewertung von Tinka95 aus München am 04.06.2012   sehr gut
Monsieur Ibrahim und die Blume des Koran (Eric-Emmanuel Schmitt)

Moses, genannt Momo, lebt mit seinem Vater in Paris, gegenüber eines Gemischtwarenladens, welcher von Monsieur Ibrahim geführt wird. Momo ist nicht wie jeder andere Junge in seinem Alter. Er ist erschreckend selbständig, besucht bereits die Dirnen und klaut bei M. Ibrahim das Essen für seine kleine Familie.
Mit der Zeit kommen sich diese zwei unterschiedlichen Personen immer näher und werden so etwas wie Freunde. Nachdem Selbstmord von Moses Vater, zieht dieser zum „Araber an der Ecke“ und erfährt mit jedem Tag mehr was Glück, Lachen und der Tod bedeutet und welches Geheimnis dahinter steckt.
Dieses kleine Büchlein ist voll von lustigen Dialogen, die nicht nur Momo zum lächeln bringen. Es ist ein schönes Buch für zwischendurch und besonders in traurigen Momenten des Lebens hilft. Es lässt sich leicht und flüssig lesen und übermittelt weise Botschaften fürs Leben.
Auch als kleines Geschenk gut geeignet.

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Bewertung von MinnieMay aus Dortmund am 28.07.2010   ausgezeichnet
"Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" ist Literatur, feinfühlig und unterhaltsam, genau das was meine Seele an grauen Tagen braucht. Charaktere, so einzigartig und überzeugend, eine Geschichte, traurig und schön und glaubhaft erzählt... Ohne zuviel über dieses Buch zu verraten, möchte ich es doch jedem ans Herz legen, der gern liest. Es hat in mir soviele Emotionen geweckt, mich zum lachen und zum weinen gebracht. Einziger Makel, die Lektüre ist recht kurz, nun möchte ich mehr von dem Autor lesen.

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Bewertung von Jule aus Halle am 26.05.2010   sehr gut
Moses ist elf Jahre alt und hat einen mürrischen Rechtsanwaltsvater. Dieser schickt ihn zum einkaufen stehts zum "Araber um die Ecke", wo Moses nach einiger Zeit anfängt ab und zu ein paar Konservendosen zu stibitzen. Doch Moses und Monsieur Ibrahim der "Araber" werden Freunde und der weise alte Mann verrät Moses so manchen Schlüssel zum Glück. Doch auf einmal wird Moses Vater von einem Zug überrollt. Suizid. Moses bleibt allein. So entschließt sich Monsieur Ibrahim mit Moses eine Reise in seine Heimat zu machen, auf der Moses auch wieder lernen muss, dass nicht alles ist wie es scheint und doch alles seltsamen Sinn ergibt.
Ein Buch über Philosophie, Religion und Freundschaft, ganz ohne eine große Liebesgeschichte oder einen spektakulären Mord kommt dieses Buch aus und doch mangelt es an nichts. Emotionen, Spannung und Witz machen diesen Roman zu einem leisen hingucker.-Wundervoll!

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Bewertung von Laury Greenville aus Halle am 25.05.2010   ausgezeichnet
Der elfjährige Moses lebt mit seinem mürrischen Vater in Paris in der Rue Bleue. Zum Einkaufen geht er immer zum „Araber an der Ecke“ - in den Laden von Monsieur Ibrahim. Dort klaut er auch ab und zu Konservendosen und glaubt, dass der Alte davon noch nichts gemerkt hat. Doch dieser hat Moses schon längst durchschaut. Er kennt das Geheimnis des Glücks und weiß, wie man mit einem Lächeln die Menschen verzaubern kann. Nach und nach entwickelt sich zwischen den beiden eine tiefe Freundschaft. Sie träumen unter anderem von einer Bootstour mit Brigitte Bardot und Monsieur Ibrahim lehrt Moses, wie man aus Katzenfutter wundervolle Pasteten kreiren kann. Als Moses Vater eines Tages spurlos verschwindet, findet er in ihm einen treuen Freund und die beiden entschließen sich, sich auf eine Reise in die Heimat des Monsieur zu begeben, auf der Moses lernt, dass nicht alle Dinge so sind, wie sie scheinen. Denn genau genommen ist Monsieur Ibrahim auch kein Araber. sondern Moslem - „Araber, das bedeutet in der Branche: Nachts und auch am Sonntag geöffnet“.
Ein wundervolles Buch! Es ist eines meiner Lieblingsbücher, da mich dieses Buch zum Schmunzeln, Lachen und Weinen bringt. Ein Buch über das Leben, Glaube, Hoffnung, das Glück – und das Geheimnis des Lächelns. Eric-Emmanuel Schmitt ist ein hervorragender Schriftsteller!

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Bewertung von olgica am 03.08.2009   gut
Anfangs kommt der Jugendliche Moses hauptsächlich in Monsieur Ibrahims kleinen Laden um Konserven zu stehlen. Doch mit der Zeit beginnen die beiden tiefsinnige Gespräch zu führen. Schließlich ist Moses lieber in Monsieur Ibrahims Geschäft, als bei seinem merkwürdigen Vater, der ihn ständig mit Vorwürfen traktiert. Besonders gern gibt er ihm zu verstehen, dass er nicht so sei, wie sein verstorbener Bruder Popol. Doch was es genau mit seinem Bruder auf sich hat, offenbart sich erst später.
Das Buch wurde angepriesen, viele schöne und kluge Aussagen zum Leben zu bieten. Mir hat es in dieser Hinsicht nicht viel gebracht. Für mich war es lediglich eine nette Lektüre zwischendurch, die nicht in langer Erinnerung bleibt.

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