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Benutzername: olgica
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Bewertungen

Insgesamt 108 Bewertungen
Bewertung vom 01.03.2011
Milchgeld / Kommissar Kluftinger Bd.1
Klüpfel, Volker; Kobr, Michael

Milchgeld / Kommissar Kluftinger Bd.1


ausgezeichnet

Kommissar Kluftinger steht vor einem rätselhaften Fall. In seinem beschaulichen allgäuer Dörfchen Altusried, wurde eine Leiche aufgefunden. Bei dem Toten handelt es sich um den Lebensmittelchemiker Philip Wachter aus dem nahen Milchwerk. Doch wieso wurde dieser mit einer Vorhangschnur stranguliert? Und wer ist der seltsame Mann der auf der Beerdigung Wachters auftaucht? Kluftinger und seine Kollegen verfolgen diverse Spuren.

Das Erstlingswerk des Autorenduos Volker Klüpfel und Michael Kobr erschien bereits 2004 und ich weigerte mich einige Zeit es zu lesen. Doch nun bin ich meiner Freundin sehr dankbar, dass sie mich zur Lektüre überredet hat. Die Autoren stammen selbst aus dem Allgäu und verleihen ihrem Protagonisten ein paar klischeehafte Charakterzüge, wie die Sparsamkeit und eine gewisse Spießigkeit. Doch das wirkt bei Kluftinger keineswegs unsympathisch, ganz im Gegenteil, den kauzigen Komissar fand ich auf Anhieb toll und seine trockenen Kommentare brauchten mich oft zum Kichern. In diesem Erstband der Kluftinger-Reihe werden alle wichtigen Personen rund um den Kommissar vorgestellt, wobei deren Charaktere sehr gut herausgearbeitet sind. Auch über die polizeiliche Ermittlungsarbeit erfährt man einiges wissenswertes. Die Ermittlungen sind spannend dargestellt und der Fall in sich logisch aufgebaut. Ein sehr empfehlenswerter Krimi, nicht nur für Allgäuer.

8 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.03.2011
Level 26 Dark Origins / Steve Dark Bd.1
Zuiker, Anthony E.; Swierczynski, Duane

Level 26 Dark Origins / Steve Dark Bd.1


gut

Squeegel ist der brutalste Killer den die Welt je gesehen hat. Für ihn wurde die Skala auf Level 26 erhöht, denn bislang wurden Mörder darauf von 1 bis 25 eingeteilt, angefangen von Mord im Affekt bishin zu brutalen Schlächtern. Auch die Pflegefamilie des Polizisten Steven Dark wurde zum Opfer dieser Bestie und brutalst ausgelöscht. Von Rache getrieben machte Dark daraufhin Jagd auf Squeegel, doch dieser entkam ihm im letzten Moment. Dies liegt nun 2 Jahre zurück und Dark lebt mittlerweile zufrieden mit seiner schwangeren Frau Sibby. Doch dann häufen sich wieder brutalste Taten und Squeegel fordert die Ermittler mit grausamen Spielchen heraus. Besonders Wert legt er darauf, dass Dark wieder in die Ermittlungen einsteigt, denn in ihm sieht er den einzigen ihm ebenbürtigen Gegner.

Anthony E. Zuiker schreibt für die bekannte TV-Serie CSI und tat sich für diesen Thriller mit Duane Swierczynski zusammen. Die beiden haben eine völlig neue Art des Buches geschaffen, denn etwa alle 20 Seiten befindet sich ein Code mit Hilfe dessen man auf der Homepage einen kurzen Film ansehen kann, der sich in die Handlung einfügt. Ein Muss sind diese Filmchen nicht, von der Handlung verpasst man nichts, wenn man diese nicht ansieht. Sie sind jedoch eine schöne Ergänzung und bringen durch die zumeist gruselige Musik und die Darstellung des Killers Squeegel eine zusätzliche Tiefe. Die Brutalität von Squeegel wird nicht ausführlich dargestellt aber gut dargestellt, seine Morde sind nicht näher beschrieben, die Todesarten nur nüchtern geschildert, was viel Raum für das eigene Kopfkino lässt. Insgesamt zog sich eine Spannung durch das ganze Buch, welche gegen Ende ihren Höhepunkt fand.

Bewertung vom 01.03.2011
Herbstvergessene
Jonuleit, Anja

Herbstvergessene


ausgezeichnet

Nebem dem "Warum?" ist das "Woher komme ich?" eine zentrale Frage die den Menschen schon immer beschäftigt hat. Nicht umsonst gibt es schon seit Jahrhunderten Stammbäume die sich mit der eigenen Familiengeschichte beschäftigen und Aufschluss über Vorfahren geben. Besonders beschäftigen kann einen dies, wenn man seine eigene Geschichte nicht oder nur lückenhaft kennt.

Maja ist Anfang 40 und lebt glücklich mit ihrem Freund Wolf zusammen. Der Kontakt mit ihrer Mutter beschränkt sich auf je zwei lieblose Postkarten pro Jahr, zu Weihnachten und zum Geburtstag. Deswegen ist sie sehr überrascht, als ihre Mutter anruft und sie bittet zu ihr nach Wien zu kommen, da sie etwas wichtiges mit ihr besprechen muss. Doch als Maja in Österreich ankommt, lebt ihre Mutter nicht mehr, man fand sie tot unter ihrem Balkon. Im Gegensatz zur Polizei glaubt Maja nicht an einen Selbstmord und so begibt sie sich in der Wohnung ihrer Mutter auf die Suche nach etwas ungewöhnlichem. Dabei stößt sie schon bald auf ein Foto, das während des Krieges im Lebensbornheim Hohehorst aufgenommen wurde und laut Beschriftung ihre junge Großmutter und ihre Mutter als Baby zeigt. Doch dieses Kind kann unmöglich ihre Mutter sein. Maja beginnt nachzuforschen und entdeckt dabei immer mehr Dinge die ihrem Leben alles beständige nehmen und sie an allem zweifeln lassen.

Anja Jonuleits fiktiver Roman über eine Frau auf der Suche nach ihrer Herkunft ist gespickt mit vielen Ereignissen und Tatsachen aus der deutschen Geschichte. Die sogenannten Lebensbornheime, staatlich geförderte Vereine, die im nationalsozialistischen Deutschen Reich von der SS getragen wurden, geben noch heute viel Ansatz zur Diskussion. Anfangs wurden darin nur ledige, schwangere Frauen aufgenommen, die ihre arische Abstammung belegen mussten, später wurden sogar Kinder aus Nordeuropa von ihren Familien fortgerissen und in diese Heime gegeben um sie anschließend zur Adoption freizugeben. Dieser Hintergrund fügt sich wunderbar in die Handlung des Romans ein. Ebenso authentisch war der Wiener Dialekt den die österreichischen Personen sprechen. In der direkten Rede tritt dieser mehrmals zu Tage. Im typischen Wiener Schmäh werden einige regionale Ausdrücke genannt, die man eventuell nicht versteht, wenn man mit dem österreichischen Sprachraum bislang noch nicht in Berührung kam. Ein weiteres kleines Manko sind wenige Rechtschreib- und ein logischer Fehler. Zu Beginn des Romans wird als Wohnebene von Majas Mutter einmal der 4. Stock und ein anderes mal das 3. Stockwerk genannt. Das Buch ist aus zwei Perspektiven geschrieben, aus Majas und aus einer weiteren, die man anfangs noch nicht einzuordnen weiß, was sich jedoch im Verlauf der Lektüre von selbst erklärt, da die dortigen Geschehnisse in der Handlung thematisiert werden. Besonders haben mir die flüssige Sprache und die vielen plastischen Beschreibungen gefallen. Sowohl dadurch, als auch durch die spannende Thematik des Romans ist man stets in der Handlung gefangen und es kommt zu keiner Zeit Langeweile auf.

Eine unterhaltsame Lektüre, in der weder Krimi, noch Spannung oder Liebe fehlt. Dadurch kann das Buch von jung und alt, von Mann wie Frau gelesen werden.

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.03.2011
Das Kind auf der Treppe
Schmidt, Karla

Das Kind auf der Treppe


gut

Ein Mann liegt mit Handschellen gefesselt auf einem Feldbett. Die Zunge wurde ihm herausgeschnitten, so dass er nicht um Hilfe rufen kann. Außerdem ist sein linkes Bein nur noch ein Stumpf, denn immer wieder wurde ihm eine Scheibe davon abgeschnitten... Doch davon ahnt die junge Isländerin Leni nichts, als sie von ihrem gewalttätigen Ehemann zu ihrer Halbschwester nach Berlin flieht. Mit im Gepäck ist die Ungewissheit, ob sie ihren Mann bei ihrer letzten Begegnung umgebracht hat. Als sie spätnachts in Berlin eintrifft, findet sie zwar ihre Schwester nicht vor, dafür ein kleines Kind das einsam im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses sitzt. Gemeinsam warten die beiden, bis die Hausbewohner eintreffen, doch zuvor werden sie noch Zeuge, wie ein Mädchen aus dem Fenster stürzt.

Karla Schmidt ist mit ihrem Erstling ein kurzweiliges wie beklemmendes Buch gelungen. Schon zu Beginn bereitet eine grausame Szene auf harte Kost vor. Dennoch fand ich das zugeordnete Genre Psychothriller nicht ganz passend, da der für einen Thriller typische Nervenkitzel mich nicht erreichte und auch die Spannung nicht so nervenaufreibend war. Unterhaltsam war die Lektüre allerdings auf gleichbleibendem Niveau. Hierzu trug auch bei, dass die Handlung nicht chronologisch erzählt wurde, sondern aus zeitversetzten Erzählungen der verschiedenen Protagonisten besteht. Ein kleines Manko ist, dass man ab etwa der Buchhälfte manche Zusammenhänge bereits erkennt. Doch die Spannung wird dadurch nicht verdorben, da die genauen Umstände bis zum Ende im Dunkeln liegen. Weiterhin stieß mir sauer auf, dass viele Themen die mit der eigentlichen Handlung nichts zu tun haben oder nicht vonnöten gewesen wären, wie beispielsweise Inzest, psychische Probleme nur kurz angerissen, aber nicht weiter verfolgt wurden. Es kam mir vor, als müssten zwanghaft alle Protagonisten eine dunkle Vergangenheit haben. Die Sprache ist klar und nüchtern und bis auf die Anfangsszene wird das Buch nicht allzu blutig.
Es handelt sich um ein Buch das zwar intensiv unterhält, aber eben auch nur das.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 17.06.2010
Stadt der Diebe
Benioff, David

Stadt der Diebe


ausgezeichnet

Russland 1942. Der Winter ist streng und aufgrund des Krieges gibt es so gut wie nichts mehr zu Essen. Die Menschen ernähren sich von Brot aus Sägemehl und den so genannten Büchereilebkuchen, kleine Riegel aus Buchleim. Auf der Suche nach Nahrung stößt der 17jährigen Lew auf die Leiche eines abgestürzten deutschen Soldaten. Als er diesen durchsucht, wird er festgenommen. Im Krestygefängnis lernt er den wenige Jahre älteren Deserteur Kolja kennen. Die beiden rechnen fest damit exekutiert zu werden, denn in diesen schweren Zeiten wird so gut wie jeder Verstoß mit dem Tode bestraft. Aber der Oberst bietet ihnen einen Tausch an: Ihr Leben gegen 12 Eier. Die sollen die beiden für den Hochzeitskuchen der Tochter des Obersts besorgen. Eine unmögliche Aufgabe in der ausgehungerten Stadt.

David Benioff erzählt mit großer Spannung von den Erlebnissen zweier junger Männer im Krieg. Durch die Einleitung, in der ein Mann seine Großeltern bittet ihm vom Krieg zu erzählen, entsteht der Eindruck es handle sich um eine wahre Begebenheit. Doch bestätigt wird dies nicht, wie es sonst bei Zeitzeugenberichten üblich ist. Doch aufgrund der sehr realistischen Darstellung des Krieges und auch dessen Folgen für die Zivilbevölkerung liegt die Vermutung sehr nahe, dass sich die Geschehnisse tatsächlich so zugetragen haben. Stellenweise herrscht große Brutalität, doch auch Humor kommt nicht zu kurz und die Bedeutung wahrer Freundschaft zieht sich durch die ganze Lektüre. Ein stimmiger Abenteuerroman der sich an keine bestimmte Zielgruppe richtet.

3 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 31.05.2010
Mahlers Zeit
Kehlmann, Daniel

Mahlers Zeit


weniger gut

David Mahler hatte schon als Kind das besondere Talent erstaunlich gut mit Zahlen umgehen zu können. Im Kopf konnte er die schwierigsten Rechnungen aufs Komma genau berechnen und auch die Zahl der Sterne am Nachthimmel genau zu nennen war ihm möglich. Seine Begabung und Leidenschaft für Forschung macht er schließlich zum Beruf und setzt sich als Physiker mit den grundlegenden Naturgesetzen auseinander. Als er schließlich auf eine Formel stößt, die den Lauf der Zeit umkehren könnte, versucht er sich auf wissenschaftlichem Terrain Gehör zu verschaffen. Doch einige seltsame Ereignisse stellen sich ihm dabei immer wieder in den Weg.

Nach "Die Vermessung der Welt" hat Daniel Kehlmann wieder ein Buch rund um einen Naturwissenschaftler geschrieben, nur handelt es sich diesmal um eine fiktive Person. Das Buch erläutert keine physischen Theorien, sondern zeigt mit dem Protagonisten einen Mann der sich fanatisch mit einem Thema auseinandersetzt, bis er direkt besessen von seiner Idee ist und sich sein ganzes Leben nur noch darum dreht. Mit einer schnörkellosen Sprache werden ein paar Tage im Leben des Protagonisten, durchwoben von Rückblicken auf sein bisheriges Leben, erzählt. Dabei hat man Anteil an den emotionalsten Momenten in seiner Vergangenheit, doch wie er sich in der Gegenwart fühlt, kommt weniger zur Sprache. Zwar sind seine Träume geschildert und auch seltsame Ereignisse die er sich mutmaßlich lediglich einbildet, werden immer wieder genannt. Doch dürften deren Ursachen eher körperlicher Natur sein, was es emotional für Mahler bedeutet bleibt schwammig. Dadurch bleibt die Person von Mahler recht farblos und ohne Tiefe. Das Buch lies mich ein wenig ratlos zurück, was es genau aussagen möchte blieb mir verborgen.

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 31.05.2010
Die Axt im Chrysanthemenwald - 50 Wege, sich in Japan zu blamieren
Fels, Kerstin; Fels, Andreas

Die Axt im Chrysanthemenwald - 50 Wege, sich in Japan zu blamieren


ausgezeichnet

Herrn Hofmann kann man getrost typisch deutsch nennen. Als der Endvierziger geschäftlich nach Japan muss, hat er von dem Land und seinen Gepflogenheiten nur eine äußerst vage Vorstellung. Von seiner Firma wird ihm eine Dolmetscherin zur Seite gestellt, die ihm gleichzeitig auch als Benimmdame dient. Denn Danebenbenehmen kann man sich in Japan sehr leicht, wenn man sich nicht mit der Kultur beschäftigt hat. So schafft es Herr Hofmann auch trotz der hilfsbereiten Dame immer wieder ins Fettnäpfchen zu steigen.

Kerstin und Andreas Fels haben ein Benimmbuch der etwas anderen Art geschrieben. In kurzen Kapiteln erlebt der Protagonist verschiedene alltägliche Situationen in Japan, worauf meist mit Kopfschütteln, teilweise aber auch mit Wutausbrüchen reagiert wird. Welches Benehmen die Japaner dazu gebracht hat und welches Verhalten angemessen gewesen wäre, wird hinterher ausführlich geschildert. So erfährt man viele für Europäer merkwürdige, bis skurile Verhaltensweisen der Japaner und bekommt einen deutlichen Einblick in deren Kultur. Die Erklärungen sind leicht verständlich und nicht belehrend. Außerdem erfährt man einiges über die japanische Vergangenheit, wodurch die Hintergründe mancher bizarr anmutender Verhaltensweise transparenter wird. Ein unterhaltsames Buch, das amüsant zu lesen ist und gleichzeitig viel wissenwertes bietet.

Bewertung vom 31.05.2010
Bronsteins Kinder
Becker, Jurek

Bronsteins Kinder


sehr gut

"Darf einer, der mit dreißig Jahren geschlagen wurde, mit sechzig zurückschlagen?"

Der 19jährige Hans Bronstein lebt im Jahre 1973 zusammen mit seinem Vater, seine doppelt so alte Schwester wurde während des Krieges weggegeben, da die Familie jüdischen Glaubens ist. Die Schwester ist seither geistig verwirrt und lebt in einem Heim, wo sie regelmäßig von Hans besucht wird. Als Hans sich mit seiner Freundin Martha zu einem romantischen Stelldichein in der Waldlaube seines Vaters treffen will, macht er dort eine schockierende Entdeckung: Sein Vater und zwei weitere Männer, halten dort einen Mann gefangen und scheinen ihn auch zu foltern. Der Mann war im Krieg Aufseher in einem Konzentrationslager und die drei Juden möchten sich nun rächen.

Jurek Becker verwebt geschickt zwei Zeitebenen miteinander. Der Ich-Erzähler berichtet abwechselnd aus seinem jetzigen Leben und dem von vor einem Jahr, als er das Geheimnis seines Vaters entdeckte. Mit einer lebendigen Sprache werden die Ereignisse und Gedanken unterhaltsam geschildert. Leider bleibt jedoch einiges im Dunkeln was mich noch interessiert hätte, z.B. woran Hans' Vater gestorben ist oder warum seine Beziehung zu Martha gescheitert ist. Aber das ist wohl nebensächlich, denn der Roman behandelt zentral zwei grundsätzliche Problematiken; Dürfen sich Kriegsopfer an ihren Peinigern rächen? und Darf ein Geheimnis unter keinen Umständen verraten werden? Zu letzterer Frage ist der Gefühlszwiespalt von Hans sehr gut beschrieben und man kommt nicht umhin sich zu fragen, wie man selbst in dieser moralischen Zwickmühle verfahren würde. Die Frage der Rache wird weniger ausführlich besprochen, doch steht sie stets im Raum. Handelt es sich doch fast um eine Grundfrage der Menschheit, die bereits mit dem Zitat "Auge um Auge, Zahn um Zahn" im Alten Testament aufgeführt wird, dem Buch woran Juden und Christen gleichermaßen glauben.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.