Die Enden der Welt, 6 Audio-CDs - Willemsen, Roger

Die Enden der Welt, 6 Audio-CDs

Vom Autor gelesene und bearbeitete Hörbuchfassung. 426 Min.

Roger Willemsen 

Sprecher: Willemsen, Roger
 
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Die Enden der Welt, 6 Audio-CDs

Auf fünf Erdteilen war Roger Willemsen unterwegs, um seine ganz persönlichen Enden der Welt zu finden. Manchmal waren es die großen geographischen: das Kap von Südafrika, Patagonien, der Himalaja, die Südseeinseln von Tonga, der Nordpol. Manchmal waren es aber auch ganz einzigartige, individuelle Endpunkte: eine Bahnstation in Birma, ein Bett in Minsk, ein Fresko des Jüngsten Gerichts in Orvieto, eine Behörde im kriegszerrütteten Kongo. Immer aber geht es in diesen grandiosen literarischen Reisebildern auch um ein Enden in anderem Sinn: um ein Ende der Liebe und des Begehrens, der Illusionen, der Ordnung und Verständigung. Um das Ende des Lebens - und um den Neubeginn."Heute waren die Wolken eine Sehenswürdigkeit, nicht geringer als die Berge. Von ihrem Anblick ruhte ich mich aus, bis ich hungrig wurde. Da war es vier Uhr früh, alles schlief, und ich tappte durch die Gänge. Um halb sieben Uhr fiel mir eine Frau aus dem Aufzug entgegen, betäubt von Insektenspray. Ich hielt sie kurz im Arm. Glücklich fühlten wir uns beide nur, weil der Insektenspray so stark war. 'In dieser Gegend , sagte sie, 'entwickeln sich alle Dinge dramatisch. "


Produktinformation

  • ISBN-10: 3941168428
  • Best.Nr.: 29758211
  • Laufzeit: 426 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 02.10.2010

Weg mit dem Ich

Google-Earth-Impressionismus: Roger Willemsen bereist mit riskanter Agenda "Die Enden der Welt" und träumt vom Selbstverlust.

Von Daniel Haas

Wer die Reiserouten der Gemeinplätze durch unseren Sprachgebrauch nachzeichnen wollte, müsste auch diesen Topos verfolgen: dass Erfahrung immer etwas mit Fahren und Weiterkommen zu tun hat. Die Etymologie, die vorzugsweise Autokonzerne zu Werbeslogans inspiriert ("Kompetenz erfahren!"), wurde auch von Roger Willemsen bemüht: In einer Vorlesung an der Berliner Humboldt-Universität sprach er von der Fortbewegung und wie sie uns seit jeher mit dem Wissenserwerb verbunden erscheint.

Das Referat handelte von der Phänomenologie des Reisens und musste demnach als flankierende Maßnahme zur Buchpublikation aufgefasst werden. Und schon stand eine Drohung im Raum: Der 542 Seiten starke Expeditionsbericht "Die Enden der Welt" würde womöglich eine weitgespannte Entdeckungstournee des medienerprobten Kulturträgers sein, eine Tour de force der Aus- und Einsichten, an deren Ende das erreicht wäre, was Susan Sontag einmal hämisch einen angewandten Hegelianismus nannte: "sich selbst im …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 05.10.2010

Wo sind die Enden
einer Kugel?
Roger Willemsen hat ein gewichtiges
Buch der Unrast geschrieben  Von Burkhard Müller  
In Wilhelm Buschs Geschichte „Plisch und Plum“ hat ein gewisser Mister Pief seinen Auftritt, die Karikatur eines englischen Reisenden, im kariertem Anzug und mit Teleskop vor dem Gesicht („Pief“ reimt sich auf „das Perspektiv“). Sein Motto lautet: „Schön ist es auch anderswo, / Und hier bin ich sowieso.“ Das ist, betrachtet man es genauer, ein Abgrund von einem Satz. Er argumentiert zugleich fürs Reisen und fürs Daheimbleiben. Wenn sich die Schönheit so einigermaßen gleichmäßig über die Welt verteilt, dann verdient natürlich der Ort den Vorzug, der die wenigste Mühe bereitet, also: Bleibe im Lande und nähre dich redlich! Man kann das „sowieso“ aber auch als Ausdruck der Ungeduld lesen: Jetzt haben wir uns wahrlich lang genug auf dem immer selben Fleck befunden – ziehen wir weiter! In jedem Fall jedoch ist dieses Motto, sei es als Wappenspruch der Unrast oder aber der Trägheit, auf einen unfrohen Ton gestimmt. Mister Pief schafft es zum Schluss, den Widrigkeiten der Nähe und der Weite zugleich zu erliegen, …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Nichts Neues aus der Welt, aber gut Erzähltes und darum Genuss bietet dieser Band dem Rezensenten Daniel Haas. Dass ausgerechnet die Medienfigur Roger Willemsen auf seinen Expeditionen nach Katmandu, Kongo, Mandalay und anderswo hin danach trachtet, zu verschwinden, ans Ende der Welt zu kommen (und dabei selbstverständlich scheitert), empfindet  Haas als hübsches Paradox. Der Reisenanlass gefällt ihm trotzdem viel besser als der zunächst vermutete "dialektische Narzissmus" eines Reisenden, der sich selbst im andern sucht. Schier berauschend dann erscheint Haas die Beschreibungsfülle. Gepaart mit einer aus der Rahmenhandlung sich ergebenden "moralischen Integrität" ergibt das für den Rezensenten einen "Episodenroman", als der das Buch auch zu lesen sei: etappenweise, weil der Google-Earth-Impressionismus sonst zu nerven anfange.

© Perlentaucher Medien GmbH

Wo sind die Enden
einer Kugel?

Roger Willemsen hat ein gewichtiges
Buch der Unrast geschrieben  Von Burkhard Müller  

In Wilhelm Buschs Geschichte „Plisch und Plum“ hat ein gewisser Mister Pief seinen Auftritt, die Karikatur eines englischen Reisenden, im kariertem Anzug und mit Teleskop vor dem Gesicht („Pief“ reimt sich auf „das Perspektiv“). Sein Motto lautet: „Schön ist es auch anderswo, / Und hier bin ich sowieso.“ Das ist, betrachtet man es genauer, ein Abgrund von einem Satz. Er argumentiert zugleich fürs Reisen und fürs Daheimbleiben. Wenn sich die Schönheit so einigermaßen gleichmäßig über die Welt verteilt, dann verdient natürlich der Ort den Vorzug, der die wenigste Mühe bereitet, also: Bleibe im Lande und nähre dich redlich! Man kann das „sowieso“ aber auch als Ausdruck der Ungeduld lesen: Jetzt haben wir uns wahrlich lang genug auf dem immer selben Fleck befunden – ziehen wir weiter! In jedem Fall jedoch ist dieses Motto, sei es als Wappenspruch der Unrast oder aber der Trägheit, auf einen unfrohen Ton gestimmt. Mister Pief schafft es zum Schluss, den Widrigkeiten der Nähe und der Weite zugleich zu erliegen, indem er, während er durchs Teleskop blickend die Landschaft durchschreitet, in den Tümpel zu seinen Füßen fällt.

Die tief melancholische Erfahrung, sich zum ständigen Reisen gedrängt zu fühlen und doch zu wissen, dass es nicht weiterbringt, liegt auch dem Buch von Roger Willemsen zugrunde. Schon im Titel verrät sie sich: „Die Enden der Welt“. Als die Erde noch eine Scheibe war, lockte darin das Abenteuer des maximalen Abstands und äußersten Randes. Aber auf der Oberfläche einer Kugel kann es kein Ende mehr geben, jeder Punkt ist gleich weit vom Zentrum entfernt, und jede Ankunft an einem vermeinten Ende muss sich als Illusion erweisen – die aber nie vom nächsten Plan abschreckt. So finden sich, auf Willemsens Liste der Orte, die er als Kandidaten des Weltendes auswählt und bereist, unter anderem: Gibraltar und Tanger mit den Säulen des Herkules, wo die Antike die Welt zu Ende wähnte; die Halbinsel Kamtschatka, vor kurzem noch totales militärisches Sperrgebiet; Timbuktu, für das 19. Jahrhundert das unzugängliche Herz Afrikas, heute ein gottverlassenes Wüstenkaff; Kinshasa, wo der dauernde Krieg Ausländern den Aufenthalt fast unmöglich macht; Gorée, der senegalesische Hafen, von dem die Sklaven die Reise ohne Wiederkehr in die Neue Welt antraten; der Himalaya; die Südspitze Südamerikas; die Nordwestspitze Islands; und natürlich der Nordpol. Am Nordpol regnet es bei drei Grad plus.

Willemsen beginnt mit einem Stück „Die Eifel“. Da stammt er her, da träumt er sich als Jugendlicher weg. Das Ungenügen an der Reise gibt als seine Wurzel das Ungenügen am Ursprung zu erkennen. Er setzt ein mit dem Morgen nach einer Silvesterparty (auch so ein unausweichlich enttäuschendes Schein- Ende), mit der Spitzhacke werden die gefrorenen Reste des Erbrochenen vom Boden entfernt – man übergibt sich viel in diesem Buch –, und man geht ein wenig im Winterwald spazieren. „Es kommt ein beliebiger Punkt. Da halten alle an, und niemand tut mehr einen Schritt. Der Wind streicht über die leere Fläche, auf der wir stehen wie zusammengefegt. Einer sagt: ‚Hier ist nichts. Drehen wir um.‘“

Es war da aber eigentlich auch schon vorher nichts, und dem Punkt der Umkehr wohnt keine Notwendigkeit inne. Die Ouvertüre hat noch einen zweiten Teil: Der Erzähler unterhält eine offenbar recht halbherzige Romanze mit einer Krankenschwester, besucht sie auf ihrer Station während der Nachtschicht, ein kleiner Junge im Pyjama kommt herein und klagt: „Mir ist langweilig!“ Der Junge hat einen Hirntumor und noch drei Monate zu leben. Und doch wird ihm das bestürzend knappste Gut, die Zeit, zu viel, ihr bloßer leerer Gang soll sich ihm füllen, irgendwie. Dieser kleine Junge stellt den Archetypen des Reisenden dar, wie ihn Willemsen begreift.

Der wahre Reisende ist immer einsam gewesen. Das war ein praktisches Erfordernis, und es half, den Blick nach draußen zu konzentrieren. Bei Roger Willemsen aber hat die Einsamkeit noch einen anderen, schmerzlicheren Aspekt. Seine Reisen verschränken sich mit Liebesversuchen. In vielen dieser Kapitel tauchen Frauen auf, aber am Ende oder im Verlauf der jeweiligen Reise schon wieder unter. Reise und Liebe, das ergänzt sich nicht zum Ganzen eines Sinns, im Gegenteil, sie vertiefen einander in ihrer Vergeblichkeit. „,Hat sich deine Neugier erschöpft?‘“ fragt er seine Begleiterin Christa, die ihn in Gibraltar verlässt. Sie antwortet: „,Du hast sie erschöpft. Aber nimm’s nicht persönlich‘“.

Wie dann, bitte? möchte man fragen. Diese Reiseliebeleien scheitern an der Banalität, aber auch an Verzweiflung und Wahnsinn. Marga springt auf der Fahrt zum Nordpol ins eisige Seewasser und kann nur noch tot geborgen werden. Über Clarisse, die mit wildem Ingrimm Kafka studiert, erfährt das reisende Ich nach der Trennung, dass sie sich umgebracht hat. Bernadette, die laszive Amerikanerin, die sich mit ihm unter Signorellis Fresko des Jüngsten Gerichts in Orvieto verabredet hatte, landet in der Psychiatrie. Und immer wieder zieht es den Reisenden in die Bordelle. Diese haben den Vorzug, Glück erst gar nicht zu versprechen, nicht einmal das kleine liebenswürdige Etablissement im Urwald von Borneo, von dem höllenhaften Labyrinth in Bombay zu schweigen, wo eine Mutter ihre offen aidskranke Tochter als Spezialangebot für gleichfalls erkrankte Freier offeriert – hier können sie sich noch mal richtig austoben, bevor die Klappe fällt, und warum sollte man eine solche wenn auch befristete Ressource ungenutzt verkommen lassen, nicht wahr? Die Tochter ist indessen irrsinnig geworden; aber auch das hat für manche Kunden seinen Reiz.

Bei all dem muss man diesem Reisenden jedenfalls ein hohes Maß an Unerschrockenheit bescheinigen. Er wendet sich voller Achtung und Empathie den anderen zu, denen er unterwegs begegnet, und im Augenblick des Abschieds entfaltet er eine scheue Zärtlichkeit, die zu Herzen geht. Von Rangun nach Mandalay fährt er im Zug zusammen mit einem Ehepaar vom Volk der Kachin aus dem unzugänglichen Norden Myanmars, das umsonst in den Süden des Landes gereist war, um einmal das Meer zu sehen; die Polizei ließ sie nicht, wie sie auch ihn, den Europäer, nicht weiter nach Norden in die Zone des Bürgerkriegs und des Opiums lässt. Wie das Meer denn so sei? Der Reisende versucht es ihnen durch Worte zu verdeutlichen und schafft es nicht. „Mandalay ist der Ort, an dem wir uns in einer unbeholfenen Umarmung trennen. Sie werden diese eine Umarmung nachstellen, die sie aus Filmen kennen, und ich werde nicht wissen, wie viel Körper man ergreifen darf, wenn man die Frau eines birmanesischen Kachin-Buchbinders in die Arme nimmt oder besser, wenn man sie an ihren runden Schultern bloß ein paar Zentimeter an sich zieht.“ Denn der Mann ist, was man in dieser Gegend nicht vermutet hätte, Buchbinder von Profession; und das versprochene Buch trifft, sorgsame Handarbeit aus Leder und goldenen Lettern, Monate später wirklich per Post in Europa ein.

Willemsens Blick, der so gierig, zugleich aber so unfokussiert ist, dass er ungeschmälert auch die Ränder aufnimmt, findet eine starke, wagemutige Sprache, die fürs Neugesehene auch den neuen Ausdruck will, sich dabei manchmal ins Abstruse vergreift, öfters aber Schilderungen wie diese hervorbringt: „Trotzdem erfasst mich mit dem ersten Schritt ins Freie der Swing des Ortes, sein schönes Phlegma rund um eine Uferpromenade, die keine ist – Hafenanlagen mit verfallenen, in breiten Rostschuppen zerblätternden Schiffen, in deren Schlepptau noch jüngere, kleinere, auch zerfallende hingen. Ein Sich-Gehen-Lassen, ein Abwarten und Geschehenlassen ist in der Luft, ein Ausgesetztsein und Durchlässigwerden für die Arbeit der Zeit. Müll überall, aber wie sollte es auch anders sein, ergreift ihn doch der Wind, rafft ihn von den Essenstischen wie aus den Überhängen der Tonnen, aus Kinderhänden und von den Ufersteinen. Eine solche Dichte des Unattraktiven ballt sich, dass mir die Augen übergehen und ich immer tiefer in die dunkel aufziehende Wolkenwand hinauslaufe, bis der Regen wirklich fällt, satt, warm und unaufhörlich und ich bei drei dicken, freundlichen Frauen unter einer Plane Zuflucht finde. Wir besorgen uns vier Kokosnüsse und trinken sie nickend.“

Der Ort ist Tonga, dessen alter Name Freundschaftsinseln lautet – für den Reisenden womöglich ein Motiv. Die Freundlichkeit, auf die er hier und andernorts trifft, der Trost von Fremden, scheint das Äußerste, auf das er hoffen darf. Roger Willemsen hat ein gewichtiges Buch geschrieben; aber es ist ein Buch nicht für jedermann. Schwer ist es von Trauer.

Roger Willemsen

Die Enden der Welt

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2010. 543 Seiten, 22,95 Euro.

Am Anfang war das Ungenügen
am Ursprung – der junge
Willemsen träumte sich weg

Das Reisen und die Liebe –
sie vertiefen einander in ihrer
schmerzlichen Vergeblichkeit

Die Säulen des Herkules bei Gibraltar, die in der Antike das Ende der Welt markierten, tauchen selbst noch im Doppelstrich des Dollarzeichens auf. Aber auf der Oberfläche einer Kugel kann es kein Ende geben. Unser Bild zeigt eine historische Karte der arktischen Regionen aus dem Jahr 1595. Foto: Bridgemanart

Die zutiefst melancholische Erfahrung der inneren Unruhe, und doch zu wissen, dass das Reisen ihn nicht weiterbringt – davon handeln die Reportagen von Roger Willemsen.
Foto: Jörg Steinmetz

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Roger Willemsen veröffentlichte sein erstes Buch 1984 und arbeitete danach als Dozent, Herausgeber, Übersetzer, Essayist und Korrespondent aus London, ab 1991 auch als Moderator, Regisseur und Produzent fürs Fernsehen. Er erhielt u.a. den Bayerischen Fernsehpreis und den Adolf-Grimme-Preis in Gold. Sein Roman 'Kleine Lichter' wurde mit Franka Potente in der Hauptrolle verfilmt, sein Film über den Jazzpianisten Michel Petrucciani in vielen Ländern gezeigt. Willemsen ist 'amnesty'-Botschafter, Schirmherr des Afghanischen Frauenvereins und Honorarprofessor für Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin. 2011 wurde er mit dem Julius-Campe-Preis ausgezeichnet.
Aus dem Inhalt:
Die Eifel: Aufbruch
Der Himalaya: Highway im Nebel
Minsk: Der Fremde im Bett
Timbuktu: Der Junge und die Wüste
Borneo: Die Straße ins Nichts
Tonga: Tabu und Verhängnis
Chiang Mai: Opium
Kamtschatka: Asche und Magma
Mandalay: Ein Traum vom Meer
Bombay: Das Orakel
Patagonien: Der verbotene Ort
Kinshasa: Aus einem Krieg
Hongkong: Das leere Postfach
Indonesien: Unter Toten
Gibraltar: Das Nonplusultra
Senegal: Die Tür ohne Wiederkehr
Der Nordpol: Einkehr
Aus dem Inhalt:
Die Eifel: Aufbruch
Der Himalaya: Highway im Nebel
Minsk: Der Fremde im Bett
Timbuktu: Der Junge und die Wüste
Borneo: Die Straße ins Nichts
Tonga: Tabu und Verhängnis
Chiang Mai: Opium
Kamtschatka: Asche und Magma
Mandalay: Ein Traum vom Meer
Bombay: Das Orakel
Patagonien: Der verbotene Ort
Kinshasa: Aus einem Krieg
Hongkong: Das leere Postfach
Indonesien: Unter Toten
Gibraltar: Das Nonplusultra
Senegal: Die Tür ohne Wiederkehr
Der Nordpol: Einkehr

Trackliste zu "Die Enden der Welt, 6 Audio-CDs" von Roger Willemsen


CD 1
1 Die Eifel.Aufbruch 17:03
2 Der Himalaja.Im Nebel des Prithvi Highway 14:16
3 Der Himalaja.Im Nebel des Prithvi Highway/Nicht das Gebet,der Tod... 15:24
4 Der Himalaja.Im Nebel des Prithvi Highway/Die besorgte Wirtin... 12:43
5 Isafjördur.Der blinde Fleck 14:40

CD 2
1 Minsk.Der Fremde im Bett 10:35
2 Minsk.Der Fremde im Bett/Minsk liegt an einem Fluss... 13:06
3 Patagonien.Der verbotene Ort(Teil 1) 15:06
4 Patagonien.Der verbotene Ort(Teil 1)/Wir brechen am Morgen auf... 17:17
5 Patagonien.Der verbotene Ort(Teil 1)/Wir reisen in Begleitung... 16:22


Kundenbewertungen zu "Die Enden der Welt, 6 Audio-CDs" von "Roger Willemsen"

4 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.8 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen   ausgezeichnet)
  ausgezeichnet
 
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Bewertung von Castle Rock Block aus Am Ende der Welt am 11.03.2014   sehr gut
Roger Willemsen versucht, mal träumerisch, mal sachlich, das Unmögliche: Er will uns in den Bann der Enden der Welt ziehen. Wie das zu bewerkstelligen ist? Minuzös gibt er uns die Gefühle wieder, empfunden von einem einzigen Mensch, an seinen persönlichen Enden der Welt.
Wenn es ihm auch nicht gelingt, den Leser in die einzigartige Atmosphäre einer landschaft und ihrer Besonderheiten zu entführen, kann doch gefühlt werden, was gemeint ist. Langsam tasten sich die Sinne und Empfindungen heran, an die Einzigartigkeit des Profanen, an die Besonderheit des Alltäglichen, so weit entfernt von allem "Normalen", dass es von allein absurd wird.
Roger Willemsens Verusch, alles was nicht zu beschreiben ist in Worten zu transportieren, ist misslungen und geglückt. Dieses Buch hinterlässt eine Leere, die dann gefüllt werden will. Wem wird es gelingen?

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Bewertung von RG aus Wismar am 16.08.2013   ausgezeichnet
Die Enden der Welt, Roger Willemsen
Sprachlich und gedanklich ein großartiges Buch, das ein Überdenken der eigenen Erkenntnisse und Weltsicht herausfordert. Genaue Beobachtung und Ehrlichkeit führen den Leser von scheinbar oder auch tatsächlich Nebensächlichem überraschend zu fundamentalen und oft auch beängstigenden Einsichten.
Das Buch lässt es nicht zu, sofort ein neues zu lesen, denn man fühlt sich veranlasst, die große Welt, die Welt der anderen und die eigene neuerlich zu interpretieren und einzuordnen - und vielleicht/hoffentlich auch entsprechend zu agieren.
Die Aufrichtigkeit und Weisheit des Autors (Gedanken und Gefühle] beeindrucken mich tief.

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Bewertung von gustavkilian aus adendorf am 27.09.2010   ausgezeichnet
hallo,
ich vermute,dass der Autor des Artikels "job" und nicht "shop" meint.
Ist das korrekt?
Gruß
j.d.

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23 von 47 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von narnia aus Alt Ruppin am 10.09.2010   ausgezeichnet
Roger Willemsen der in allen Medien zu Hause ist, legt uns mit diesem Buch quasi die ganze Welt vor Füßen. Er beschreibt seine Ziele und von Weisheit geprägt sind seine Gedaken zu seinen Reisezielen.

Seine 22 Geschichten von Orten mit Endzeitcharakter gehen unter die Haut - egal ob der Himalaja, Südafrika oder der Nordpol.

Es ist beeindruckend wie der große, manchmal etwas kühl erscheinende Roger Willemsen Gefühle zeigt - manchmal humorvoll, sehr oft auch ernst und nachdenklich. Der Autor hat in diesem Buch seinen Shop als Reiseleiter sehr gut gemacht.

Christian Döring

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51 von 68 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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