Das Hexenmal - Zinßmeister, Deana
Videoclip

Das Hexenmal

Roman

Deana Zinßmeister 

Broschiertes Buch
 
10 Kundenbewertungen
  ausgezeichnet
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
9 ebmiles sammeln
EUR 8,95
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Andere Kunden interessierten sich auch für

Das Hexenmal

Thüringen 1617: Kurz vor dem Dreißigjährigen Krieg vergiftet Missgunst die Herzen der Menschen, und Unschuldige werden der Hexerei bezichtigt. In dieser dunklen Zeit sind fünf junge Menschen vor ihrem Schicksal auf der Flucht: Katharina will der Ehe mit ihrem brutalen Schwager entgehen. Der reiche Erbe Johann flieht mit der Magd Franziska, die als Hexe angeklagt ist. Der Franziskanermönch Burghart will ein neues Leben beginnen. Und Clemens, beinahe Opfer eines Mordkomplotts, sucht Zuflucht im Wald. Doch die Häscher sind ihnen dicht auf den Fersen...


Produktinformation

  • Verlag: Goldmann
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 509 S. m. Übers.-Kte.
  • Seitenzahl: 512
  • Goldmann Taschenbücher Bd.46705
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 119mm x 38mm
  • Gewicht: 415g
  • ISBN-13: 9783442467051
  • ISBN-10: 3442467055
  • Best.Nr.: 23332778
Deana Zinßmeister wurde 1962 in Dillingen geboren. Bevor sie sich ganz und gar dem Schreiben widmete, machte sie sich als erfolgreiche Geschäftsfrau mit ihrem eigenen Unternehmen für Kindermoden einen Namen. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern im Saarland.

Leseprobe zu "Das Hexenmal" von Deana Zinßmeister

PDF anzeigen

Wie ein gehetztes Tier rannte der junge Mann hinter der aufgebrachten Menschenmenge her. Die gesamte Bevölkerung des kleinen Ortes fieberte dem Spektakel entgegen. Alle schienen von ihrer Schuld überzeugt zu sein. Niemand außer ihm glaubte an ihre Unschuld. Der Angstschweiß lief ihm über das Gesicht. Mit dem Handrücken versuchte er, ihn wegzuwischen, und rieb ihn sich stattdessen in die Augen. Er blinzelte ihn fort und ignorierte das Brennen.

Vergeblich versuchte er, sich durch die Menge zu drängen, damit er sie sehen konnte. Noch einmal wollte er ihr zulächeln, ihr ein Zeichen geben, dass er an sie glaubte. Doch zwecklos. Die Leute versperrten ihm den Weg, alle wollten auf die besten Plätze und kämpften um die Sicht in der ersten Reihe.

Plötzlich hörte er sie schreien. Blut rauschte in seinen Ohren. Hilfe suchend sah er sich um. Machtlosigkeit und Verzweiflung ließen sein Herz rasen. Doch in den Augen der Schaulustigen sah er nur Gier und Freude, dass es endlich losging. Alle um ihn herum schienen sich in mordlustige Gestalten zu verwandeln. Ihre Stimmen klangen schrill, ihre Gesichter verzerrten sich zu Fratzen. Genau solche Missgestalten hatten sie angezeigt und verurteilt. Nur unter der Folter hatte sie zugegeben, was man ihr vorwarf, obwohl sie in ihrem Leben nichts Schlechtes getan hatte.

Wieder hörte er sie schreien, schon roch er das brennende Holz. Er sprang in die Höhe, um über die Köpfe der grölenden Meute hinweg einen Blick auf sie zu erhaschen. Sie sollte sehen, dass er da war, sie nicht im Stich ließ. Seine Beine zitterten, doch die Kraft reichte für einen weiteren Sprung. Nur für den Bruchteil einer Sekunde sah er ihr dunkles Haar. Noch einmal nahm er all seine Kraftreserven zusammen und spannte seine Muskeln zu einem letzten Sprung. Als sich seine Füße vom Boden hoben, schien er über den Köpfen der schreienden Menge zu schweben und sah direkt in ihre bernsteinfarbenen Augen. Für einen Augenblick schien alles stillzustehen. Es gelang ihm, ihr zuzulächeln. Sie schien zurückzulächeln, schien ihm zuzunicken. Dann schlugen die Flammen über ihr zusammen. Ein letzter gellender Schrei. Endlich hatte sie es überstanden.

Kapitel 1

Mit einer Stimme, der man anmerkte, dass sie bald für immer schweigen würde, flüsterte die Frau: "Wo ist sie?"

Ihr Ehemann saß auf einem einfachen Schemel vor dem Bett und zuckte mit den Achseln. Er konnte seine Frau kaum sehen. Durch den dicht gewebten dunklen Baldachin über ihrem Bett fiel nur fahles Licht, er wirkte wie ein Todesumhang, der sie einhüllte. Das Gesicht der Frau hob sich kaum von dem weißen Leintuch ab. Als sie mühsam ihr Haupt hob, lagen schwarze Schatten um ihre einst so strahlenden Augen. Ihre Wangen waren eingefallen, und die Wangenknochen stachen spitz hervor. Schweißperlen glänzten auf ihrer Stirn und der Oberlippe, als die Schmerzen schleichend wiederkehrten. Stöhnend legte sie sich zurück. Erst vor wenigen Tagen hatte sie ihrem Mann den dritten Sohn geschenkt. Genau wie die anderen beiden Buben war auch dieser kräftig und gesund. Doch drei Geburten in knapp drei Jahren waren zu viel für ihren Körper gewesen. Jeder, auch sie selbst, wusste, dass sie nicht mehr lange leben würde. Sie hatte zu viel Blut verloren. Ihr Becken war bei der Geburt gebrochen. Und der Bruch hatte sich entzündet. Der Wundarzt konnte ihr etwas gegen die Schmerzen geben. Doch retten konnte er sie nicht.

Silvia war sich dessen bewusst und wollte noch ein Letztes regeln. Sie würde erst loslassen können, wenn sie Mann und Kinder versorgt wusste. Ein Priester hatte ihr bereits die Letzte Ölung gegeben. Sie hatte sich von ihren Söhnen verabschiedet und sie in die Hände ihrer Amme übergeben. Doch da diese

Lösung nur von kurzer Dauer war und die Amme niemals die Mutter würde ersetzen können, hatte Silvia einen Plan. Ihre Eltern, die auch am Bett der Sterbenden wachten, ahnten nicht, was die ältere Tochter von ihrer sechs Jahre jüngeren Schwester verlangen sollte.

Der Vater nestelte nervös am Kragen seines Leinenhemdes. Als Silvia erneut mit schwacher Stimme nach der Schwester rief, veränderte sich der Ausdruck in den Augen ihrer Mutter. Zornig sah sie zu ihrem Mann.

"Heute ist Sonntag. Du weißt, dass sie dann immer im Armenhaus ist", erklärte er leise.

"Wer hat ihr das erlaubt? Schick die Magd. Die soll sie herbringen", befahl die Mutter mit unterdrückter Wut in der Stimme. Erschrocken sah der Mann zu seiner Frau. "Silvia stirbt!", flüsterte Barbara mit Tränen in den Augen.

Die Zeiten waren hart. Die meisten Menschen waren arm und hatten wenig zu essen. Kaum Geld für Medizin, geschweige denn für einen Arzt. Oft hatten sie kein festes Dach über dem Kopf.

Nicht so diese Familie. Die Jacobis hatten sogar bescheidenen Wohlstand erworben. Aber was hatte das genützt? Zwar starben viele Frauen an den Folgen einer Geburt. Es war tragisch, aber fast an der Tagesordnung. Doch wenn es die eigene Familie traf, das eigene Kind, dann war das etwas anderes. Der Schmerz saß wie ein Stachel im Herzen, so tief, dass man ihn nicht herausreißen konnte.

Silvias Mutter blickte zu ihrem Schwiegersohn. Drei Kinder in knapp drei Jahren! Hätte er sich nicht beherrschen können? Er hätte doch erkennen müssen, dass sie nach der zweiten Geburt schwach und ausgezehrt war. Warum hatten ihm die Mägde nicht genügt? Jeder im Haus wusste, dass er kein treuer

Gemahl war. Jede, die einen Rock trug, holte er in sein Bett. Oft hatte die Schwiegermutter seine lüsternen Blicke bemerkt. Sogar ihrer jüngeren Tochter blickte er schamlos hinterher. Unmissverständlich hatte Barbara Jacobi dem ungeliebten Schwiegersohn zu verstehen gegeben, dass er es nicht wagen sollte, das Mädchen anzurühren. Katharina hatte sie verboten, sich mit dem Schwager allein in einem Raum aufzuhalten.

Zornig blickte sie jetzt den jungen Mann an. Wie sie ihn hasste! Schon vom ersten Augenblick an hatte sie gewusst, dass er nicht in ihre Familie passte.

Tagtäglich hatte sie in ihrer Töpferei am Geisleder Tor mit Menschen zu tun. Meist konnte sie die Leute auf den ersten Blick einschätzen. Der erste Eindruck zählte.

Videoclip zu "Das Hexenmal"

Das Videoclip wird geladen.../div>


Kundenbewertungen zu "Das Hexenmal" von "Deana Zinßmeister"

10 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.9 von 5 Sterne bei 10 Bewertungen   ausgezeichnet)
  ausgezeichnet
 
(9)
  sehr gut
 
(1)
  gut
  weniger gut
  schlecht
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Das Hexenmal" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein

Bewertung von JED aus Berlin am 29.05.2011   sehr gut
Kurzinhalt:
Wieder mal ein Buch, dessen Klappentext man nicht lesen wollte, denn es wird fast alles vorweggenommen, was in dem Buch passiert. Keine Sorge, ich verrate nichts:
Tatsächlich beginnt das Buch mit mehreren, scheinbar nebeneinander laufenden Handlungssträngen. Hierbei lernt man folgende Figuren kennen:

- Katharina, deren Schwester im Kindbett stirbt und dessen Mann sie nun heiraten soll. Dabei wollte sie nie etwas anderes, als der Heiligen Elisabeth nacheifern.

- Burghard, ein junger Franziskanermönch, der mit seinem Mit-Bruder Servatius unterwegs ist. Leider lebt Servatius nichts von dem, was die Lehre des Heiligen Franz von Assisi beinhaltet.

- Johann, Sohn eines reichen Bauern, der sich in die Magd Franziska verliebt - obwohl er genau weiß, dass niemand in seiner Familie diese Liebe billigen würde.

- Anna, die einst einen Mann heiratete, der sie über den Tod ihrer Eltern hinwegtröstete, sich nun aber als Tyrann und Erbschleicher herausstellt.


Die Figuren leben in unterschiedlichen Orten in Thüringen 1617, kurz vor Beginn des Dreißigjährigen Krieges. Mal verfolgt der Leser die Entwicklungen bei dem einen, mal bei dem anderen - erst zum Ende des Buches hin laufen alle Handlungsstränge zusammen.


Meine Meinung:
Wer ein Buch über Hexenverbrennungen erwartet, lässt sich vom Titel täuschen. Keine Ahnung, wer den wieder verkaufswirksam auf das Buch gepappt hat. Tatsächlich ist die Geschichte um die Verfolgung von Hexen nur ein Handlungsstrang von vielen.

Zinßmeister reißt mit ihren unterschiedlichen Figueren ganz verschiedene Probleme der Zeit an: Reformation, Rolle der Frau, Standesunterschiede, Aberglaube und beginnende Aufklärung.

Gerade letzteres ist mir sehr possitiv aufgefallen: Mal nicht ein Buch, auf dem sich sofort alle auf eine vermeintliche Hexe stürzen, sondern es auch Menschen gibt, die nachdenken, hinterfragen, Einhalt gebieten. Das macht das Buch für mich sehr glaubwürdig und komplex. Auch wenn mal wieder auf den paradoxen Umstand hingewiesen wird, dass jeder, der eine Hexe verteidigte, nur von ihr verhext sein konnte. Eine scheinbar auswegslose Situation in dieser Zeit, die automatisch die Frage impliziert: Wie hätte ich gehandelt?

Interessant fand ich auch, wie sich die Geschichten von einem zum anderen bewegen, in einem regelrechten Kreis, der sich buchstäblich immer enger zieht, bis alle aufeinandertreffen.

Zinßmeister geht manchmal in ihren Beschreibungen auch nochmal eine Minute zurück, um das Geschehen aus einer anderen Perspektive zu beleuchten, was ich so noch nicht gelesen habe, aber eine interessante Variante fand.

Einen Punkt Abzug musste ich allerdings für die z.T. hölzerne Sprache geben, die manchmal seltsam emotionslos gewirkt hat. Hier werden Dialoge geführt, die manchmal sehr aufgesetzt schienen. Oder kommt mir das nur so vor?

Inzwischen ist auch ein Nachfolgeband erschienen: Der Hexenturm, den ich mir auf jeden Fall auch noch holen werde.


Fazit:
Komplexes, gut recherchiertes Bild vom Vorabend des Dreißigjährigen Krieges. Hat mir wieder Lust auf mehr Historisches gemacht.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Jürgen Hoops von Scheeßel aus Scheeßel am 28.02.2010   ausgezeichnet
Ein spannender und mitreißender Roman!!!
Dieser historischen Roman von Deana Zinßmeister beschreibt für den Leser sehr autentisch das Schicksal von fünf Menschen in einer der schwersten Zeiten der Menschen in Europa.
Ich finde ihn sehr gelungen, denn beim Lesen bekommt man das Gefühl, einen Tatsachenbericht aus alter Zeit zu lesen. Die Karte des Eichsfeldes war Orientierung und ein wichtige Hilfsmittel zugleich. Den Roman las ich in drei Etappen und wollte ihn eigentlich gar nicht aus der Hand legen, weil ich ihn als sehr spannend empfand.
Ein sehr empfehlenswerter Roman.
gez.
Jürgen Hoops von Scheeßel

144 von 149 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Stanely aus Puderbach am 21.09.2009   ausgezeichnet
Historische Romane sind meine Leidenschaft, weil ich gerne nachschlage um den Wahrheitsgehalt zu prüfen. Das Hexenmal von Deana Zinßmeister fiel mir sofort auf, und machte mich Neugierig. Als ich die Kurzbeschreibung durchlas, und feststellte das diese Geschichte von 5 Charakteren handelte, wanderte das Buch sofort wieder im Regal. Solche Bücher sind mir zu kompliziert. Nach langen überlegen stellte ich mich der Herausforderung, und ich gönnte mir das Buch. Die ersten Seiten wollte ich kurz überfliegen, doch als ich das Buch zur Seite legte, war ich schon 20 Seiten weiter.Die Geschichte war so genial geschrieben, das ich keine Mühe hatte von der einen zur anderen Person überzugehen. Oft hielt ich inne und fühlte mit diesen 5 vom Leben gezeichneten Menschen mit. Ängste und Sorgen, Not und Elend, Damals und Heute, nichts hat sich geändert. Historisch gesehen ist das Buch mit sehr gut recherchierten Hintergrundwissen eine Meisterleistung. Ich ziehe den Hut, habe auch noch viel gelernt. Über die Geschichte selbst sage ich nichts. Am Ende der Geschichte hatte ich Tränen in den Augen...vor Freude oder vor Trauer..?? finde es heraus.. Mit freundlichen Grüßen Michael Kühn

124 von 174 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Netha_Nethas Schmökerkiste aus Hamburg am 12.06.2009   ausgezeichnet
Das Hexenmal war für mich das dritte Buch von Deana Zinßmeister. Da ich von den ersten beiden Büchern begeistert war, war meine Erwartungshaltung recht hoch.
Und ich wurde nicht enttäuscht.
Hat sich Deana Zinßmeister doch eine schwierige ja fast schon grausame Zeit ausgesucht für ihre Geschichte um das Hexenmal. Die Menschen waren unzufrieden und voller Aberglaube, Hexenprozesse an der Tagesordnung, keiner war mehr sicher vor einer Anklage wegen Hexerei, aber zumeist waren dies Frauen. Sehr oft spielte wohl Neid oder Eifersucht eine tragende Rolle.
In dieser Geschichte war es purer Hass. Die Selbstsucht eines Großbauern sollte einer jungen Frau das Leben kosten. Aber da spielten die Frau und auch der Sohn des Großbauern nicht mit.
Der Leser bekommt zu Anfang Einblick in fünf Schicksale, die allein für sich schon recht tragisch sind. Und je weiter die Geschichte voran schreitet, desto weiter nähern sich diese Schicksale aneinander an. Ebenso bekommt der Leser einen sehr schön ausgearbeiteten Einblick in die Zeit, Detailtreue ist hier das Stichwort, der Landstrich des Eichsfeldes wird einem im laufe der Geschichte immer vertrauter. Eine schöne Landkarte zu Beginn des Buches erläutert einem sehr schön wo man sich gerade aufhält in der Geschichte.
Diese fesselnde und flüssig zu lesende Geschichte ist mit viel Liebe geschrieben worden, dass es sich schon fast plastisch anfühlte. Das Kopfkino war auf vollen Touren bei mir. Der berühmte Rote Faden fand keine Ecken um hängen zu bleiben.
Immer mehr lernte ich die Protagonisten kennen im laufe der Geschichte, das es mir leid tat nach 510 Seiten Abschied nehmen zu müssen.
Hätte mich Deana Zinßmeister nicht schon mit den ersten beiden Büchern überzeugt, so hätte sie es mit diesem Buch ganz bestimmt geschafft.

Eine klare Empfehlung von mir!

14 von 32 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Tuppi am 10.06.2009   ausgezeichnet
Zur Zeit der Hexenhysterie wird das Schicksal von mehreren Personen beleuchtet: zum einen die junge Frau Katharina, die bei ihrem widerlichen Schwager die Stelle ihrer verstorbenen Schwester einnehmen soll. Außerdem Anna, die mit dem jähzornigen Wilhelm verheiratet ist. Dieser sucht nur seinen eigenen Vorteil und trachtet Annas Bruder Clemens nach dem Leben. Desweiteren Franziska, die als Hexe angeklagt werden soll, weil der Sohn des Großbauern in die junge Magd verliebt ist. Und Burghard, ein junger Mönch der seinen Weg sucht.

Ein Buch, das sehr viel Recherche beinhaltet und auf wahren Begebenheiten beruht. Es war angenehm zu lesen. Das Leben der einzelnen Personen wird deutlich dargestellt und die damalige Denkens- und Vorgehensweise gut beschrieben. Ich konnte mir die Umgebung und die Handlungen bildlich vorstellen. Die Spannung war durchweg zu spüren und ich habe das Buch nur ungern aus der Hand gelegt. Die damalige Zeit wurde lebendig und die Handlungen gut beschrieben. Alles in allem ein wunderbares Erlebnis, das ich guten Gewissens empfehlen kann.

5 von 23 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Jürgen aus Greifenstein am 12.05.2009   ausgezeichnet
Ein wirklich von Anfang an packender, gut recherchierter und unterhaltender historischer Roman. Schön wie die Einzelschicksale sich im Buch zu einem gemeinsamen zusammen fügen.
Das Buch "schreit" in meinen Augen danach fortgesetzt zu werden. Man ist am Ende des Buches und will eigentlich weiter lesen was aus den Romangestalten nun weiter wird...... hoffentlich gibt es hier noch Hoffnung auf Fortsetzung !

8 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Sillesoeren aus Hürth am 29.01.2009   ausgezeichnet
Deana Zinßmeister versteht es, den Leser schon in den ersten Zeilen so nachhaltig in die Vergangenheit zu versetzen, dass es schwer fällt, das Buch beiseite zu legen und sich den alltäglichen Pflichten zu widmen.

In ihrem dritten Roman versetzt sie uns in die Zeit der Hexenverfolgung kurz vor dem Dreißigjährigen Krieg. Mit ihren sympatisch und detailliert gezeichneten Protagonisten erleben wir Aberglauben, Not, Liebe und Flucht im 17. Jahrhundert wie am eigenen Leibe. Die Magd Franziska zieht den Zorn des Bauern auf sich, als sein Sohn sich in sie verliebt. Darauf wird sie als Hexe verfolgt. Der Mönch Burkhard wird gezwungen, bei Hexenverbrennungen zuzuschauen und flieht vor diesen grauenhaften Bildern. Katharina flieht vor der Zwangsverheiratung mit dem Witwer ihrer verstorbenen Schwester. Auch die Geschwister Anna und Clemens werden von einem üblen Schicksal getroffen. All diese jungen Leute werden von Deana Zinßmeister mit so viel Liebe und Sorgfalt gezeichnet, dass man sie quasi vor sich sieht. Die Fluchtwege sind so spannend beschrieben, dass ich sofort meinen Rucksack packen und loswandern will.

Unter den Autoren historischer Romane gehört Deana eindeutig zur Spitzengruppe. Ich kenne nun drei Romane aus ihrer Feder und warte bereits sehnsüchtig auf den nächsten.

5 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Nicole aus GE am 27.11.2008   ausgezeichnet
tolles buch. aber nicht der beste, fesselnde historische roman. etwas seichte geschichte.

2 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von M. Arnold aus Mannheim am 10.11.2008   ausgezeichnet
Ich habe schon viele historische Romane gelesen und bin immer wieder auf Geschichten gestossen, die man auf 200 Seiten hätte reduzieren können.
Doch Bei dem Roman Hexenmal hat Deana Zinßmeister dagegen einen detaillierten und sehr gut recharchierten und trotzdem nicht kurzweiligen Roman geschrieben. Besonders schön ist es natürlich, wenn man die Städte und Landstriche kennt und bekannte Bauwerke und Plätze im Buch wiederfindet.
Fazit: Ein schönes Buch, welches nie langweilig wird.
Schön ist,dass die übliche Love-Story,
die man meist in solchen Büchern findet zwar fehlt, aber durch die Idee mit 5 verschiedenen Protagonisten verschiedene Lebens- und Liebesbeziehungen zu beschreiben dem Ganzen eine ganz neue Würze gibt.
Ich kann das Buch jedem empfehlen der gerne historische Romane liest.

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Leseratte aus Horn am 30.08.2008   ausgezeichnet
Klasse Roman, wer gerne historische Romane liest, darf diesen nicht verpassen.Ist am Anfang nicht ganz leicht reinzukommen weil er von mehren Personen gleichzeitig handelt, aber dann möchte man das Buch nicht mehr weglegen. Suchtgefahr!

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Sie kennen "Das Hexenmal" von Deana Zinßmeister ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop


5 Marktplatz-Angebote für "Das Hexenmal" ab EUR 3,50

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
wie neu 3,50 2,10 Banküberweisung hermine1955 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 4,00 2,00 Banküberweisung mrs-p 100,0% ansehen
Wie neu 8,20 1,60 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung Buchversand Zorneding 96,5% ansehen
Wie neu 8,20 1,60 Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Nachnahme, Banküberweisung Buch_und_Wein 99,0% ansehen
wie neu 8,50 0,00 Banküberweisung Hamleh 95,9% ansehen
Mehr von
Andere Kunden kauften auch