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Benutzername: Netha
Wohnort: Hamburg
Über mich: Bücher sind mein Lebenselixier
Danksagungen: 57 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 124 Bewertungen
Bewertung vom 07.07.2019
Provenzalischer Rosenkrieg / Pierre Durand Bd.6
Bonnet, Sophie

Provenzalischer Rosenkrieg / Pierre Durand Bd.6


ausgezeichnet

Der sechste Fall für Pierre Durand begann richtig schön beschaulich. Er war mit sich und seiner Welt zufrieden, lebte er doch nun mit seiner Freundin Charlotte zusammen auf seinem kleinen aber feinen Bauernhof.
In seiner kleinen Polizeistation gab es auch auch eine sehr positive Veränderung. Endlich bekamen sie eine Sekretärin. Was wollte Pierre den mehr.
Doch der Frieden sollte nicht lange währen, eine alte Schulfreundin von Charlotte, Anouk, kam überraschend zu Besuch, und nach einem unerfreulichen Anruf musste die Freundin schnell wieder fahren. Ihr Nachbar wurde tot in seinem Haus aufgefunden und Anouk wird als dringend verdächtigt in Untersuchungshaft gesteckt.
Pierre nimmt sich dessen Fall an und gerät dann bei dem neuen Bürgermeister von Sainte-Valerie in Ungnade. Also alles nicht so einfach für Pierre.

Sophie Bonnet nahm mich mit in die Welt der Parfüms, der Fall wurde immer spannender und ich konnte einiges lernen aus der Welt der Parfümherstellung. Fieberte regelrecht mit, wer den nun der Täter hätte sein können. Doch durch einigen Wendungen in der Geschichte war es gar nicht so einfach dahinter zu kommen. Einige Protagonisten hätte gute Gründe gehabt, aber reichten die um einen Mord zu begehen?

Auch in diesem Fall brachte mir die Autorin die wunderschöne Landschaft der Provence wieder näher, der fast schon plastische Schreibstil ließen mein Kopfkino wieder sehr früh anspringen. Es ist immer wieder, wie nach Hause kommen. Ich fühle mich in Saint-Valerie sehr wohl, die Menschen wissen wie man lebt und auch wie man sehr lecker speist. Schade das es diesen Ort nicht wirklich gibt. Dort würde ich gern mal Urlaub machen. Kulinarisch kann ich jedenfalls mit jedem Band dieser Serie dorthin reisen, denn wieder befinden sich am Ende des Buches zwei sehr schmackhaft klingende Rezepte.

Bewertung vom 18.09.2018
Die Spiegel von Kettlewood Hall
Ilisch, Maja

Die Spiegel von Kettlewood Hall


sehr gut

Iris lebt 1886 in England, sie ist 14 Jahre alt und arbeitet bis zur Erschöpfung in einer riesigen Weberei. Seit dem Tod ihrer Mutter muss sie sich und ihre Großmutter durchbringen. Zur Schule gehen kann sie nur zwei Stunden pro Tag, doch dort wird nicht wirklich Wissen vermittelt.
Das einzige Erbe ihrer Mutter ist eine recht große Schachfigur. Und der Name eines Herrenhauses. Ihre Großmutter will über dieses Haus aber nicht reden, sie wird sehr böse, sobald der Name nur fällt. Doch Iris gibt nicht auf und findet Unterstützung bei ihrem Lehrer. Dieser bringt ihr die ersten Regeln des Schachspielens bei. Iris findet Gefallen an dem Spiel und ahnt nicht, wie wichtig das noch für ihre Zukunft sein wird.

Dieses Werk war für mich das erste von Maja Ilisch, es hat mir gut gefallen. Auch wenn es zu Beginn etwas langatmig war, so nahm die Geschichte doch noch Fahrt auf und hat mich immer weitergezogen.
Mit einem Lächeln auf dem Gesicht habe ich dieses Buch dann beendet.
Der flüssige Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, auch bekommt der Leser einen kleinen Einblick in die Arbeit in den riesigen Fabriken zu dieser Zeit in England. Kinderarbeit wurde ohne Skrupel ausgenutzt.

Ich denke, dass dieses Werk nicht das letzte aus der Feder von Maja Ilisch für mich war.

Bewertung vom 06.05.2018
Der Himmel über unseren Träumen
Rehn, Heidi

Der Himmel über unseren Träumen


ausgezeichnet

Mit dem Himmel über unseren Träumen habe ich das 13. Werk von Heidi Rehn gelesen. Und wieder konnte mich die Autorin positiv überraschen. Knapp 10 Jahre nach Ende des zweiten Weltkriegs kehrt Vera, eine halb Jüdin, nach München zurück. Ihre Eltern flohen mit ihr gerade noch rechtzeitig erst nach Paris und dann in die USA. So viel Glück hatten nicht alle Mitglieder ihrer Familie.
Als ausgebildete Architektin bekam sie schnell eine Stelle bei einer renommierten Firma, was als Frau doch in dieser Zeit recht ungewöhnlich war. Veras Ideen stießen aber nicht bei allen Kollegen auf fruchtbaren Boden. Sie war denen um einiges vor raus.
Als Vera Arthur kennen und auch lieben lernt, gerät ihr Leben aus den Fugen, sie kann sich nicht von den Gedanken freimachen, ob Arthur nicht auch zu denen gehörte die in der Nazizeit unvorstellbares gemacht haben. Denn Arthur schweigt sich aus über die Zeit von Schulende bis Kriegsende. Als es zum Bruch kommt ist es für Vera nicht möglich sich gedanklich von Arthur zu trennen. Immer weiter muss Vera graben bis sie fündig wird und Arthur nebst seinen besten Freund Lutger zur Rede stellt.

Diese Geschichte hat mich berührt, eine junge Frau möchte um alles auf der Welt zurück nach München, denn hier hatte sie die besten Jahre ihres Lebens. Als Frau in einer Männerdomäne zu arbeiten kann nicht leicht gewesen sein. Auch wenn Vera nicht so verstockt ist wie ihre Mutter, so kann sie doch nicht ganz loslassen und möchte wissen was war. Ihre Gefühlswelt geriet mächtig ins wanken. Waren das alles Hirngespinste oder war wirklich was dran. Aber nichts wird besser wenn alles totgeschwiegen wird. Diese schlimme Zeit gehört nun mal zur Geschichte Deutschlands und muss verarbeitet werden. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, und als ich die letzte Seite umschlug war ich mit allen im reinen. Keiner meiner Fragen blieb offen. Auch wenn mir das Ende ein wenig zu schnell kam, so hat Heidi Rehn alles aufgeklärt. Ich bin mir sicher, dass ich auch das nächste Werk von ihr wieder zur Hand nehmen werde.

Bewertung vom 21.04.2018
Spanische Delikatessen / Barcelona-Krimi Bd.1
Ferrera, Catalina

Spanische Delikatessen / Barcelona-Krimi Bd.1


sehr gut

Sehr angesprochen hat mich bei diesem Buch das wundervolle Cover: ein Blick auf die Sagrada Familia und das Häusermeer drum herum in der Abenddämmerung. Da ich Spanien schätze und auch dessen kulinarischen Erlebnisse, musste ich dieses Werk einfach lesen. Die Autorin war mir bis dahin völlig unbekannt.

Karl Lindberg ist seiner Frau nach Barcelona gefolgt, die dort eine Apotheke führt, die seit Jahren in Familienbesitz ist. Er hat sich in Berlin beurlauben lassen und fühlt sich fast schon wie ein Rentner. Er ist aber alles andere als das. Als sein Schwager Alex einen Fall übertragen bekommt, der ihn schlichtweg überfordert, bittet er Karl, ihm zu helfen und gibt ihn als Praktikant aus, was Karl nun wirklich nicht erfreut.
In einem sehr bekannten Delikatessengeschäft wird ein Schinken gefunden, der laut Stempel aus Menschenfleisch bestehen soll. Als die Tests im Labor positiv ausfallen, steht Alex vor einem mächtigen Berg und weiß nicht, wie er den erklimmen soll. Karl muss helfen, das tut er dann aber auch gerne, da er sich doch etwas langweilt in Barcelona.

Während der Ermittlungen legt die Polizeichefin Alex immer wieder Steine in den Weg, sie will ihn einfach scheitern sehen, da sie ihn für unfähig hält. Sie will immer den einfachsten Weg gehen und steckt dafür sogar einen Menschen ins Gefängnis, der unschuldig ist . Doch Alex und Karl können dabei nicht einfach zusehen und ermitteln weiter.
Es kamen Wendungen zum Vorschein, die ich so nie erwartet hätte.
Der Spannungsbogen ist doch recht flach, aber das schadet der Geschichte überhaupt nicht. Für mich war es auch ungewohnt, dass während eines Dialogs immer wieder Gedanken von Karl eingeschoben wurden. Als ich mich daran gewöhnt hatte, war dieses Buch sehr schön flüssig zu lesen und es zog mich immer weiter.
Man erfährt auch einiges über Barcelona und seine Bewohner, seine Sitten und Delikatessen. Am Ende des Buches sind fünf Rezepte abgedruckt von sehr leckeren Delikatessen aus der Region und ein Glossar mit einigen spanischen Ausdrücken.

Mir hat das Buch gut gefallen und ich denke, wenn es eine Fortsetzung geben sollte mit diesen beiden Ermittlern, werde ich diese bestimmt lesen.

Ich vergebe vier von fünf Sternen

Bewertung vom 03.04.2018
Ein Sommer wie Limoneneis
Matisek, Marie

Ein Sommer wie Limoneneis


ausgezeichnet

Für mich war dieses Buch das erste von Marie Matisek, das frische sommerliche Cover hat mich sehr angesprochen, so nahm ich es zur Hand und konnte es kaum wieder zur Seite legen.

Marco ist in wahrsten Sinne des Wortes ein Workaholic, er hat nur noch seine Arbeit im Kopf und für nichts mehr wirklich Zeit. Seine Familie kennt ihn nur noch von Guten Morgen und Guten Abend. Er arbeitet als Immobilienanwalt und hat einen Chef der von seinen Mitarbeiten 300% verlangt. Eines Abend kommt er heim und findet seine Kinder alleine vor, in der Küche wartete ein Brief auf ihn. Dieser Brief wirft sein bisheriges Leben völlig durcheinander. Seine Frau ist für zwei Wochen fort und er muss nun mehr als nur seine Arbeit auf die Reihe bekommen. Als er am Flughafen zusammenbricht, sieht auch er, dass er eine Auszeit dringend braucht. Er beschließt in seine Heimat zu fahren und seinen Vater zu besuchen. Die Fahrt an die Amalfiküste in Italien spult er so runter, ohne wie wundervolle Landschaft überhaupt wahr zu nehmen. Doch auch bei seinem Vater liegt nicht alles so wie es sein sollte.

Diese wundervolle Geschichte führt jedem vor Augen, dass es mehr als nur Arbeit gibt. Und trotz aller Widrigkeiten findet Marco immer mal wieder Zeit über sein Leben, vor und nach dem schicksalshaften Brief, nachzudenken. Was ist einem wichtig im Leben, wie kann man dieses Ziel über Kurz oder Lang erreichen. Welche Kompromisse ist man gewillt einzugehen.

Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, erzählt wird in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Erinnerungen an die Kindheit und Begebenheiten die in der Gegenwart, alles nähert sich immer weiter an. Als Marco seine Endscheidung getroffen hat habe ich hörbar ausgeatmet und als das Buch zu ende war, hatte ich ein Gefühl der völligen Zufriedenheit in mir. Dieses Buch hat keinen Spannungsbogen in Sinne des Wortes, das braucht es auch nicht. Die Entwicklungen der Geschehnisse waren mir als Leser auch viel wichtiger.

Marco entdeckt seine Familie neu, er hat Vertrauen in seine Kinder, diese merken das und sind dem sehr zugetan. Aber auch alte „Leichen“ in der Heimat kann Marco aufarbeiten und für sich und seiner Familie neu auswerten. Der Schreibstil war sehr flüssig und ich wollte immer wissen wie es nun weiter geht, das Buch an die Seite legen fiel mir sehr schwer. Ich habe mit Marie Matisek eine Autorin gefunden die ich sehr gerne wieder lesen möchte.

Ich vergebe fünf von fünf Sternen.

Bewertung vom 18.02.2018
Winterrosenzeit
Martin, Ricarda

Winterrosenzeit


ausgezeichnet

Mit Winterrosenzeit ging ich mit Ricarda Martin in die nahe Vergangenheit von Deutschland und England. 20 Jahre nach ende des zweiten Weltkriegs lebt Hans Peter in einem beschaulichen Dorf, dort wird ihm alles irgendwie zu eng. Die Ansichten der Dorfgemeinschaft sind doch sehr eingefahren. Sodass Hans Peter mit seinen Jeans, den langen Haaren und seiner Vorliebe für die Musik der Beatles doch sehr aneckt. Sein Adoptivvater macht ihn das Leben auch nicht gerade leicht. Als er durch die Presse erfährt das seine Lieblingsband in England auftritt, arbeitet Hans Peter hart, um sich den Traum zu erfüllen nach England zu fahren und zu dem Konzert zu gehen.

In England angekommen lernt er Ginny und ihre Freunde kennen und verbringt eine gute Zeit mit den jungen Leuten. In England ist alles viel offener und lockerer als in Deutschland. Ginny und Hans Peter lernen sich besser kennen als beiden wohl lieb ist. Sodass Hans Peter wieder alles daran setzt wieder nach England zu fahren um auch Ginnys Eltern kennen zu lernen.
Doch dieses Kennenlernen verläuft alles andere als Harmonisch.

Wie eine sich öffnende Rose entblättert die Geschichte ihre Geheimnisse. Diese bringen das Leben von Hans Peter und Ginny komplett durcheinander. Hin und hergerissen von der Vergangenheit geraten beide in einen wahren Strudel. Die Spannung steigt immer mehr bis es zu einem wahren Showdown kommt. Die „Leichen im Keller“ kommen auf beiden Seiten pö a pö ans Tageslicht und müssen von den Figuren erst mal verarbeitet werden. Und es kommen immer wieder Wendungen zum tragen, die ich so nicht gedacht hätte. Nur eine Begebenheit kam wirklich wie ich es ahnte, ansonsten führe mich Ricarda Martin wieder an der Nase rum. Nichts ist so wie es meistens scheint. Das bestätigt sich in diesem Roman mal wieder zu fast 100%.

Für mich war es wieder ein spannendes und fesselndes Lesevergnügen. Für mich ist diese Autorin zu einem Muss geworden. Jetzt heißt es wieder geduldig auf das nächste Werk zu warten. Aber ich warte gerne darauf.

Bewertung vom 14.10.2016
Eiszeit / Tony Hill & Carol Jordan Bd.8
McDermid, Val

Eiszeit / Tony Hill & Carol Jordan Bd.8


ausgezeichnet

Auch das für mich vierte Werk von Val McDermid konnte mich sehr schnell in seinen Bann ziehen. Die Autorin hat einen Schreibstil, der mir sehr gut gefällt.
In diesem Fall müssen die Protagonisten gleich an einigen Baustellen gleichzeitig tätig werden. Es gibt Frauenmorde aufzuklären, einem Polizisten fällt auf, dass die Opfer allesamt Carol Jordan sehr ähnlich sehen. Doch auf Carol können sie nicht zurückgreifen. Diese hat sich eine Auszeit genommen, um den brutalen Mord an ihrem Bruder und dessen Frau zu verarbeiten. Jordan gibt Tony Hill dafür die Schuld. Sie ist der Meinung, dass Tony diese Handlung des Täters hätte voraussehen müssen. Aber auch Tony macht sich mächtig Selbstvorwürfe.
Als Tony selbst ins Fadenkreuz gerät, gibt ein Kollege, der mit beiden gut befreundet ist, Carol einen Tipp. Auch wenn sie Tony grollt, so kann sie doch nicht zulassen, dass Tony für Verbrechen bestraft wird, die er nie und nimmer begangen haben kann.
Dieser verzwickte Fall bekommt eine rasante Wendung, als Tony die Videoaufzeichnungen eines Linienbusses gesichtet und ausgewertet hat.
Aber wie das alles ausgeht, wird natürlich nicht verraten. Es lohnte sich wieder, ein Buch von Val McDermid zur Hand zu nehmen. Und ich weiß, dass ich garantiert noch andere Werke dieser Autorin lesen werde.
Sie versteht es hervorragend, spannend und rasant zu schreiben.
Als Leser bekommt man auch tiefe Einsicht in die Gefühlswelt der Protagonisten. Auch wenn es noch so verwirrend zu sein scheint am Anfang, so geben sich bei der Aufklärung doch die Fakten am Ende so die Hand, dass keine Fragen offenbleiben.

Bewertung vom 14.03.2016
Das Schicksal der Templer / Die Templer Bd.3
André, Martina

Das Schicksal der Templer / Die Templer Bd.3


ausgezeichnet

Auch der dritte Band der Templer Reihe konnte mich wieder begeistern. Auf fast 850 Seiten erzählt Martina André, in ihrer unnachahmlichen Art, das Schicksal von Gero von Breydenbach und seiner Frau Hannah, die aus der Zukunft stammt.

Beide sind in der Vergangenheit auf der Burg Breydenbach angekommen und möchten in Ruhe ihr weiteres Leben führen, eine Familie gründen und keine Gefahren mehr bestehen müssen. Doch das Schicksal ist den beiden nicht holt. Aus der Zukunft erscheint Tom auf der Bildfläche und will unbedingt Hannah zurückholen. Aber auch in der Vergangenheit haben sie keine Ruhe vor den Individuen die ihnen nichts gutes wollen. Hugo, ein alter Feind, will sich im Namen der Heiligen Inquisition ihrer bemächtigen, um an das größte Geheimnis der Templer zu kommen. Er jagt Gero und Hannah gnadenlos. Doch dieser Hugo hat nicht mit der innigen und lebenslangen Freundschaft der Templerritter gerechnet. Geros Freunde aus alten Zeiten stehen ihm auch bei diesem Abenteuer bei und geben selbst ihr Leben für die Sache, wenn es denn sein muss.

Dieses Werk aus der Hand zu legen fiel mir sehr schwer. Und Martina André hat einen Schreibstil der mir ausgezeichnet gefällt. Immer weiter zieht sie den Leser durch die Geschichte. Ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Sodass es auch schon mal eine „Nachtschicht“ beim lesen gab.

Das Ende hat mich dann sehr zufrieden zurückgelassen und ich dachte, „hoffentlich war dies noch nicht das Ende“.

Ich habe jetzt neun Bücher von Martina André gelesen und alle haben mich begeistert. Nun warte ich geduldig auf Nachschub aus ihrer Feder.

Bewertung vom 21.08.2015
Apfelblütenzauber
Engelmann, Gabriella

Apfelblütenzauber


ausgezeichnet

Dieses Buch war für mich das erste von Gabriella Engelmann, und es war etwas ganz besonderes für mich. Nicht nur das es bei mir vor Haustür spielt, nein es spielt auch noch eine Protagonistin mit, die meinen Vornamen trägt.
Das ist mir in all meinen Lesejahren noch nie passiert.

Lenonie, Stella und Nina bewohne eine alte Villa und ihnen kann es gar nicht besser gehen. Doch nach Leonies Geburtstagsfeier scheint sich diese Harmonie immer mehr aufzulösen.
Lenonie verliert ihren Job, die Villa soll verkauft werden und die Freundinnen gehen immer mehr ihre eigenen Wege.
Als sich über Leonies Eltern auch noch dunkle Wolken zusammenbrauen, geht sie für einige Zeit zurück in ihre Heimat. Sofort merkt sie wie sehr sie doch das Alte Land vermisst hat.
Als sich dann auch noch ein Mann für Leonie interessiert, ist ihr Gefühlschaos perfekt. Und wie das alles Endet, das solltet ihr wirklich selber lesen.

Als Quereinsteiger habe ich mich in dieser Geschichte sofort wohl gefühlt.
War immer mit vor Ort und habe mitgelacht und mitgelitten. Da ich diese Umgebung selber kenne war es ein pures Erlebnis für mich diesen Roman nicht nur zu lesen, sondern mitzuerleben.

Land und Leute wurden schon fast plastisch gezeichnet. Und ich bin mir sehr sicher, dass ich auch den ersten Teil „Eine Villa zum Verlieben“ lesen werde.

Fazit: reine Begeisterung für diese wundervolle Geschichte.

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