Next - Crichton, Michael

Michael Crichton 

Next

Roman

Dtsch. v. Ulrike Wasel u. Klaus Timmermann
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Produktbeschreibung zu Next

Noch nie war die Zukunft so bedrohlich nah wie in Crichtons neuem Bestseller "Next". In dieser Welt zählt nur eines: gutes Genmaterial. Und Gentechnologie-Unternehmen setzen alles daran, sich die Rechte an profitablem Gewebe zu sichern. Genau das wird Frank Burnet zum Verhängnis. Die Rech-te an seinen Immunzellen hat BioGen Research erworben. Doch Burnet hat nicht vor, sein Gewebe zur freien Verfügung zu stellen, und so bleibt ihm nur die Flucht.

"Crichton versteht es, durch seine plastische Darstellung den jüngsten Entwicklungen wissenschaftlicher Kenntnis Bahn zu brechen - manchmal noch bevor die Forscher selbst die Bedeutung der jüngsten Befunde in ihrer ganzen Tragweite erkennen." Süddeutsche Zeitung

"Keiner kann wie Crichton wissenschaftliche Fakten in solch gruselig phantastischen Schreckensvisionen zur Anschauung bringen." Literaturen

"... ein packendes, konzentriertes, penibel recherchiertes Buch ... Wohl noch nie, hat sich der für seinen Rechercheeifer berüchtigte Autor derart engagiert in einen Stoff hineingewühlt ... Der Plot ist bestes Actionkino ... Schon sehr bald merkt der Leser: 'Next' ist nicht bloß ein Roman, es ist eine Kampfschrift." Der Spiegel

Produktinformation


  • Verlag: Goldmann
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 539 S.
  • Seitenzahl: 544
  • Goldmann Taschenbücher Bd.46672
  • Deutsch
  • Abmessung: 186mm x 119mm x 41mm
  • Gewicht: 436g
  • ISBN-13: 9783442466726
  • ISBN-10: 3442466725
  • Best.Nr.: 23332372
"Es stimmt alles, nichts ist übertrieben." Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

"Crichton strickt aus den komplexesten wissenschaftlichen Themen spannende Bestseller." Die Zeit

"Ein packendes, konzentriertes, penibel recherchiertes Buch." Der Spiegel

"Crichton versteht es, durch seine plastische Darstellung den jüngsten Entwicklungen wissenschaftlicher Kenntnis Bahn zu brechen - manchmal noch bevor die Forscher selbst die Bedeutung der jüngsten Befunde in ihrer ganzen Tragweite erkennen." Süddeutsche Zeitung

"Keiner kann wie Crichton wissenschaftliche Fakten in solch gruselig phantastischen Schreckensvisionen zur Anschauung bringen." Literaturen

"... ein packendes, konzentriertes, penibel recherchiertes Buch ... Wohl noch nie, hat sich der für seinen Rechercheeifer berüchtigte Autor derart engagiert in einen Stoff hineingewühlt ... Der Plot ist bestes Actionkino ... Schon sehr bald merkt der Leser: ›Next‹ ist nicht bloß ein Roman, es ist eine Kampfschrift." Der Spiegel

"Jetzt hat sich Crichton die Gen-Forschung vorgeknöpft ... Das ist düster und beängstigend. Und hoffentlich gegen seine sonstige Gewohnheit nicht …

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»... ein packendes, konzentriertes, penibel recherchiertes Buch ... Wohl noch nie, hat sich der für seinen Rechercheeifer berüchtigte Autor derart engagiert in einen Stoff hineingewühlt ... Der Plot ist bestes Actionkino ... Schon sehr bald merkt der Leser: >Next< ist nicht bloß ein Roman, es ist eine Kampfschrift.«
Klaus Timmermann, geboren 1955, arbeitet als Übersetzer angloamerikanischer Literatur in Düsseldorf.

Leseprobe zu "Next" von Michael Crichton

Vasco Borden, neunundvierzig Jahre alt, zupfte am Revers seines Anzugs und rückte sich die Krawatte zurecht, als er über den weichen Teppich der Hotelhalle schritt. Anzüge waren seine Sache nicht, wenngleich dieser marineblaue speziell maßgeschneidert war, um die auffällige Muskelmasse seines Körpers ein wenig zu kaschieren. Borden war ein Koloss, ein Meter zweiundneunzig groß, ein ehemaliger Footballspieler, der sich als Privatdetektiv auf die Rückführung flüchtiger Personen spezialisiert hatte. Und im Augenblick folgte Vasco seiner Zielperson, einem dreißigjährigen Nachwuchsforscher mit Halbglatze, der der Firma MicroProteonomics in Cambridge, Massachusetts, abhandengekommen war, auf dem Weg in den Hauptkongresssaal.

Der Kongress BioChange 2006 mit dem enthusiastischen Untertitel "Die Zukunft beginnt jetzt!" fand im Venetian Hotel in Las Vegas statt.

Die zweitausend Teilnehmer rekrutierten sich aus allen Bereichen der Biotechnologie, darunter Investoren, Human Resource Manager, die stets auf der Suche nach geeigneten Wissenschaftlern waren, Spezialisten für Technologietransfer, Vorstandsvorsitzende und Juristen mit dem Fachgebiet "Geistiges Eigentum". Auf die eine oder andere Weise war nahezu jede Biotechfirma in den USA hier vertreten.

Einen besseren Ort hätte sich der Flüchtige für das Treffen mit seiner Kontaktperson nicht aussuchen können. Der Mann sah völlig unscheinbar aus. Er hatte ein argloses Gesicht und ein Unterlippenbärtchen, ging leicht gebeugt und wirkte schüchtern und ungelenk. Aber Tatsache war, dass er sich mit zwölf transgenen Embryonen in einem kryogenischen Dewar-Gefäß aus dem Staub gemacht und sie quer durchs Land hierher geschafft hatte, wo er sie seinem bislang unbekannten Auftraggeber überreichen wollte.

Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Jungwissenschaftler es leid war, sich mit seinem Gehalt zu bescheiden. Und auch nicht das letzte Mal.

Der Flüchtige ging zum Anmeldetisch, um sich seinen Kongressausweis abzuholen, den er sich um den Hals hängte.

Vasco hielt sich in der Nähe des Eingangs und zog sich seinen eigenen Ausweis über den Kopf. Er hatte sich gut vorbereitet und tat jetzt so, als studierte er mit großem Interesse den Veranstaltungsplan.

Die wichtigen Vorträge fanden alle im großen Ballsaal statt. Es gab Seminare zu Themen wie "Feinabstimmung von Recruitingverfahren" und "Gewinnstrategien zur Bindung von Forschungspotenzial", "Führungskräfte und Kapitalbeteiligung", "Corporate Governance und Börsenaufsicht", "Entwicklungstendenzen der Patentämter", "Privatinvestoren: Segen oder Fluch?" und schließlich "Schutzmaßnahmen gegen Betriebsspionage".

Vasco arbeitete überwiegend für Hightechfirmen. Er war schon öfter auf solchen Kongressen gewesen, auf denen es entweder um Wissenschaft und Forschung oder um Business ging. Hier ging es um Business.

Der Flüchtige, der Eddie Tolman hieß, ging an ihm vorbei in den Ballsaal. Vasco folgte ihm. Tolman marschierte an einigen Reihen entlang nach vorn und ließ sich auf einen Sitz sinken, wo niemand in der Nähe saß. Vasco schob sich in die Reihe dahinter und konnte Tolman schräg über die Schulter blicken. Der junge Tolman sah auf seinem Handy nach, ob er irgendwelche Textnachrichten hatte, dann entspannte er sich offenbar, blickte auf und hörte dem Vortrag zu.

Der Mann am Rednerpult hieß Jack B. Watson und war einer der bekanntesten kalifornischen Risikokapitalgeber, eine legendäre Figur in der Welt des Hightechinvestments. Watsons Gesicht, wie immer sonnengebräunt und ungeheuer attraktiv, war in Nahaufnahme auf dem Bildschirm hinter ihm zu sehen, sodass es den ganzen Raum dominierte. Watson hatte sich mit seinen zweiundfünfzig Jahren gut gehalten, und er pflegte eifrig seinen Ruf, ein Kapitalist mit Gewissen zu sein. Mit diesem Renommee waren ihm etliche skrupellose Geschäftsabschlüsse gelungen: In den Medien war er immer nur zu sehen, wenn er mal wieder eine besonders fortschrittliche Schule besuchte oder Stipendien für sozial benachteiligte Kinder vergab.

Doch in diesem Saal, da machte Vasco sich nichts vor, war den Zuhörern vor allem Watsons Ruf als knallharter Geschäftsmann im Bewusstsein. Er fragte sich, ob Watson wohl so skrupellos war, sich mit illegalen Mitteln zwölf transgene Embryonen zu beschaffen. Vermutlich ja.

Im Augenblick jedoch verbreitete Watson gute Stimmung. "Die Biotechnologie boomt. Hier bahnt sich ein Wachstum in einer Größenordnung an, wie es die Computerbranche vor dreißig Jahren erlebte. Das größte Biotechunternehmen, Amgen in Los Angeles, beschäftigt derzeit siebentausend Mitarbeiter. Die Universitäten von New York bis San Francisco, von Boston bis Miami erhalten pro Jahr staatliche Fördermittel von weit über vier Milliarden Dollar. Risikokapitalgeber investieren in Biotechfirmen bis zu fünf Milliarden Dollar im Jahr. Die Aussicht auf die Entwicklung bahnbrechender Heilmittel durch Stammzellen, Zytokine und Proteonomik lockt die besten Köpfe auf dieses Gebiet. Und da die Weltbevölkerung mit atemberaubender Geschwindigkeit altert, blicken wir in eine immer leuchtendere Zukunft. Doch das ist noch längst nicht alles!

Wir sind an dem Punkt angelangt, wo wir die großen Pharmaunternehmen das Fürchten lehren können. Diese schwerfälligen, aufgeblähten Konzerne brauchen uns, und das wissen sie auch. Sie brauchen Gene, sie brauchen Technologie. Sie gehören der Vergangenheit an. Wir sind die Zukunft. Wir sind das große Geld!"

Dröhnender Applaus brandete auf. Vasco verlagerte seine Körpermasse auf dem Sitz. Die Zuhörer klatschten, obwohl sie genau wussten, dass dieser Halunke ihre Firma in Sekundenschnelle vernichten würde, falls das seiner Bilanz guttat.

"Natürlich haben wir noch einige Hindernisse zu überwinden. Manche Leute - für wie moralisch überlegen sie sich auch halten mögen - stellen sich gerne dem Fortschritt der Menschheit in den Weg. Sie wollen nicht, dass Gelähmte wieder gehen, dass Krebspatienten ins Leben zurückfinden, dass kranke Kinder gesund werden und unbeschwert spielen. Diese Bedenkenträger haben ihre Gründe. Religiöse, ethische oder gar >praktische<. Doch wie auch immer ihre Gründe aussehen, sie stehen auf der Seite des Todes. Und sie werden nicht gewinnen!"

Erneuter donnernder Applaus. Vasco schielte zu dem Flüchtigen hinüber. Der junge Tolman starrte schon wieder auf sein Handy. Offenbar wartete er auf eine SMS. Und das höchst ungeduldig.

Hatte sein Kontaktmann sich verspätet? Das würde erklären, warum Tolman nervös war. Vasco wusste nämlich, dass der Kerl irgendwo einen Thermosbehälter aus Edelstahl versteckt hatte, in dem die Embryonen in Flüssigstickstoff gelagert waren. Der Behälter war nicht in Tolmans Zimmer. Das hatte Vasco bereits durchsucht. Seit Tolmans Abreise aus Cambridge waren fünf Tage vergangen. Das Kühlmittel würde nicht ewig halten. Und falls die Embryonen auftauten, wären sie wertlos. Wenn Tolman also keine Möglichkeit hatte, seinen Flüssigstickstoff aufzufüllen, dann saß er auf heißen Kohlen, denn er würde das Dewar-Gefäß möglichst schnell seinem Käufer übergeben wollen.

Es musste bald passieren. Innerhalb der nächsten Stunde, davon ging Vasco aus."Natürlich werden manche versuchen, den Fortschritt zu behindern", sagte Watson am Rednerpult. "Selbst unsere besten Unternehmen werden in sinnlose, unproduktive Rechtsstreitigkeiten hineingezogen. Eine meiner Start-up-Firmen, die ich unterstütze, BioGen in Los Angeles, führt zurzeit einen Prozess, weil ein Kerl namens Burnet sich einbildet, er müsse die Verträge nicht einhalten, die er selbst unterzeichnet hat. Weil er es sich inzwischen anders überlegt hat. Burnet legt es darauf an, den medizinischen Fortschritt zu blockieren, wenn wir ihn nicht bezahlen. Ein Erpresser, der von einer Anwältin vertreten wird, die seine Tochter ist. So bleibt die Sache wenigstens in der Familie." Watson schmunzelte. "Aber wir werden den Burnet-Prozess gewinnen. Weil sich der Fortschritt nicht aufhalten lässt!"

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Durchschnittliche Kundenbewertung 3.3 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen **** gut
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Bewertung von Kleine aus Baden-Württemberg am 03.10.2011 ***** ausgezeichnet
Michael Crichton regt mit diesem Buch zum Nachdenken an. Was passiert wirklich mit Zellen, Gewebeproben und Blutentnahmen, nachdem es im Labor ausgewertet wurde? Frank Burnets Zellen sind 3 Millionen Dollar wert und er kann nichts dagegen machen, dass man seine Zellen weiterverkauft und die Pharmakonzerne damit das große Geld machen - und gerät in Gefahr: seine Zellen sind beliebt.

Das Buch hat mir eine schlaflose Nacht bereitet. Es ist überaus spannend und interessant geschrieben und enthält viele - teils erschreckende - Details, die einen aufrütteln sollen. Wer nicht schon vorher darüber nachgedacht hat, ob die Genforschung wirklich so sinnvoll und gut ist, der wird spätestens nach dem Lsen dieses Buches intensiv darüber nachdenken.

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Bewertung von der kannibale von ritenburg alias metzgermeister aus Gebesee am 17.05.2010 ***** ausgezeichnet
3 Milliarden Dollar sind Frank Burnets Zellen wert. 3 Milliarden, von denen kein einziger Cent in seine Tasche fließen wird. Denn Burnet, gerade vom Knochenmarkkrebs geheilt, ist auf hinterhältige Weise von der Universitätsklinik in Los Angeles betrogen worden. Die Forscher entwickelten aus seinen Immunzellen eine Zelllinie, die zum Sieg über den Krebs beiträgt. Für viel Geld verkaufte die University of California die Rechte an dieser Zelllinie an BioGen Research Inc., ohne Frank Burnets Einverständnis einzuholen. Wütend zieht er nun gegen das Unternehmen vor Gericht – erhält aber nicht Recht.
Eines Tages sind plötzlich alle Burnet-Zelllinien im Labor der BioGen kontaminiert. Damit steht die Firma vor dem finanziellen Ruin. Steckt Frank Burnet hinter diesem Anschlag? Oder versucht ein skrupelloser Konkurrent das Unternehmen vom Biotech-Spielfeld zu verdrängen? Nur eine einzige Chance hat der Geschäftsführer Rick Diehl, um die BioGen vor dem Konkurs zu bewahren: Er muss Burnet noch einmal Gewebe entnehmen, doch da befindet der sich schon auf der Flucht …
ein sehr spannendes buch das mir super gut gefallen hat.ich empfehle es weiter, an jeden der gerne thriller liest.es besteht eine paralle zu dem film fleisch.aber trotzdem ist das buch sehr gut und äußerst weiterzuempfehlen.

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Bewertung von Netha_Nethas Schmökerkiste aus Hamburg am 15.05.2009 ***** weniger gut
Nun habe ich Next auch gelesen, leider wird es für mich und andere Leser das letzte gewesen sein, den Michael Crichton erlag am 4. November 2008 im Alter von 66 Jahren in Los Angeles einem Krebsleiden.
Wieder hatte sich der Autor ein brisantes Thema geangelt, die Gentechnik. Und dieses Thema wird auch noch sehr lange brisant bleiben.
Die Geschichte um Dave kommt aber erst im letzten Drittel zum Vorschein. Vorher ging es um Patienten, Forscher, Gerichtstermine und um Biotechfirmen. Auch ein Kopfgeldjäger versuchte sein Glück. Also sehr viele verschiedene Ebenen die sich am Ende des Buches zusammenfügten oder im Konsens dazu standen. Es war nicht einfach da mitzuhalten ohne sich Notizen zu machen. Auch die ganzen Namen der Protagonisten waren nicht einfach zu Händeln. Es gab Abschnitte da fragte ich mich wer ist jetzt eigentlich der Gute und wer der Böse. Unterschwelliges Thema hätte auch Geldscheffeln heißen können.

Wegen diesen vielen Ebenen ist die Vorstellung der Protagonisten auch eher Nebensache. Eine Entwicklung findet in diesem Sinne auch nicht statt, da alles in einer relativ kurzen Zeit geschieht.
Bei einigen Szenen mit einem bestimmten Vogel musste ich aus vollem Herzen lachen, da ich mir diese Szenen bildlich vorgestellt habe.

Es werden sehr viele Lateinische oder Medizinische Ausdrücke verwendet die den Lesefluss doch ziemlich beeinflussen.

Aber denn noch ein Buch welches uns aufzeigt was alles mit der Gentechnik möglich ist oder möglich sein könnte. Für mich sehr interessant zu lesen. Im Nachwort geht Michael Crichton noch darauf ein was an Gesetzesänderungen von Nöten wäre um die Person Mensch wirklich gegen Raubbau mit seinen Zellen zu schützen


Dieses Buch bekommt von mir 2 von 5 Sternen.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 29.12.2008 ***** schlecht
Das wohl mit Abstand schlechteste Buch von Michael Crichton.
Absolut enttäuschend und unfertg.
M. Crichton hat so viele gute Bücher geschrieben das man kaum glauben mag das Next aus seiner Feder stammt.

1 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Produktinformation
  • Verlag: Goldmann
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 539 S.
  • Seitenzahl: 544
  • Goldmann Taschenbücher Bd.46672
  • Deutsch
  • Abmessung: 186mm x 119mm x 41mm
  • Gewicht: 436g
  • ISBN-13: 9783442466726
  • ISBN-10: 3442466725
  • Best.Nr.: 23332372

Leseprobe zu "Next"

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Kurzbeschreibung

Noch nie war die Zukunft so bedrohlich nah wie in Crichtons neuem Bestseller "Next". In dieser Welt zählt nur eines: gutes Genmaterial. Und Gentechnologie-Unternehmen setzen alles daran, sich die Rechte an profitablem Gewebe zu sichern. Genau das wird Frank Burnet zum Verhängnis. Die Rech-te an seinen Immunzellen hat BioGen Research erworben. Doch Burnet hat nicht vor, sein Gewebe zur freien Verfügung zu stellen, und so bleibt ihm nur die Flucht.

Beschreibung

"Crichton versteht es, durch seine plastische Darstellung den jüngsten Entwicklungen wissenschaftlicher Kenntnis Bahn zu brechen - manchmal noch bevor die Forscher selbst die Bedeutung der jüngsten Befunde in ihrer ganzen Tragweite erkennen." Süddeutsche Zeitung

"Keiner kann wie Crichton wissenschaftliche Fakten in solch gruselig phantastischen Schreckensvisionen zur Anschauung bringen." Literaturen

"... ein packendes, konzentriertes, penibel recherchiertes Buch ... Wohl noch nie, hat sich der für seinen Rechercheeifer berüchtigte Autor derart engagiert in einen Stoff hineingewühlt ... Der Plot ist bestes Actionkino ... Schon sehr bald merkt der Leser: 'Next' ist nicht bloß ein Roman, es ist eine Kampfschrift." Der Spiegel

Leseprobe zu "Next" von Michael Crichton

Vasco Borden, neunundvierzig Jahre alt, zupfte am Revers seines Anzugs und rückte sich die Krawatte zurecht, als er über den weichen Teppich der Hotelhalle schritt. Anzüge waren seine Sache nicht, wenngleich dieser marineblaue speziell maßgeschneidert war, um die auffällige Muskelmasse seines Körpers ein wenig zu kaschieren. Borden war ein Koloss, ein Meter zweiundneunzig groß, ein ehemaliger Footballspieler, der sich als Privatdetektiv auf die Rückführung flüchtiger Personen spezialisiert hatte. Und im Augenblick folgte Vasco seiner Zielperson, einem dreißigjährigen Nachwuchsforscher mit Halbglatze, der der Firma MicroProteonomics in Cambridge, Massachusetts, abhandengekommen war, auf dem Weg in den Hauptkongresssaal.

Der Kongress BioChange 2006 mit dem enthusiastischen Untertitel "Die Zukunft beginnt jetzt!" fand im Venetian Hotel in Las Vegas statt.

Die zweitausend Teilnehmer rekrutierten sich aus allen Bereichen der Biotechnologie, darunter Investoren, Human Resource Manager, die stets auf der Suche nach geeigneten Wissenschaftlern waren, Spezialisten für Technologietransfer, Vorstandsvorsitzende und Juristen mit dem Fachgebiet "Geistiges …

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Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 4 Bewertungen):
3.3 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen ****
gut
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Bewertung von Kleine aus Baden-Württemberg am 03.10.2011
*****
ausgezeichnet
Michael Crichton regt mit diesem Buch zum Nachdenken an. Was passiert wirklich mit Zellen, Gewebeproben und Blutentnahmen, nachdem es im Labor ausgewertet wurde? Frank Burnets Zellen sind 3 Millionen Dollar wert und er kann nichts dagegen machen, dass man seine Zellen weiterverkauft und die Pharmakonzerne damit das große Geld machen - und gerät in Gefahr: seine Zellen sind beliebt.

Das Buch hat mir eine schlaflose Nacht bereitet. Es ist überaus spannend und interessant geschrieben und enthält viele - teils erschreckende - Details, die einen aufrütteln sollen. Wer nicht schon vorher darüber nachgedacht hat, ob die Genforschung wirklich so sinnvoll und gut ist, der wird spätestens nach dem Lsen dieses Buches intensiv darüber nachdenken.
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Bewertung von der kannibale von ritenburg alias metzgermeister aus Gebesee am 17.05.2010
*****
ausgezeichnet
3 Milliarden Dollar sind Frank Burnets Zellen wert. 3 Milliarden, von denen kein einziger Cent in seine Tasche fließen wird. Denn Burnet, gerade vom Knochenmarkkrebs geheilt, ist auf hinterhältige Weise von der Universitätsklinik in Los Angeles betrogen worden. Die Forscher entwickelten aus seinen Immunzellen eine Zelllinie, die zum Sieg über den Krebs beiträgt. Für viel Geld verkaufte die University of California die Rechte an dieser Zelllinie an BioGen Research Inc., ohne Frank Burnets Einverständnis einzuholen. Wütend zieht er nun gegen das Unternehmen vor Gericht – erhält aber nicht Recht.
Eines Tages sind plötzlich alle Burnet-Zelllinien im Labor der BioGen kontaminiert. Damit steht die Firma vor dem finanziellen Ruin. Steckt Frank Burnet hinter diesem Anschlag? Oder versucht ein skrupelloser Konkurrent das Unternehmen vom Biotech-Spielfeld zu verdrängen? Nur eine einzige Chance hat der Geschäftsführer Rick Diehl, um die BioGen vor dem Konkurs zu bewahren: Er muss Burnet noch einmal Gewebe entnehmen, doch da befindet der sich schon auf der Flucht …
ein sehr spannendes buch das mir super gut gefallen hat.ich empfehle es weiter, an jeden der gerne thriller liest.es besteht eine paralle zu dem film fleisch.aber trotzdem ist das buch sehr gut und äußerst weiterzuempfehlen.
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Bewertung von Netha_Nethas Schmökerkiste aus Hamburg am 15.05.2009
*****
weniger gut
Nun habe ich Next auch gelesen, leider wird es für mich und andere Leser das letzte gewesen sein, den Michael Crichton erlag am 4. November 2008 im Alter von 66 Jahren in Los Angeles einem Krebsleiden.
Wieder hatte sich der Autor ein brisantes Thema geangelt, die Gentechnik. Und dieses Thema wird auch noch sehr lange brisant bleiben.
Die Geschichte um Dave kommt aber erst im letzten Drittel zum Vorschein. Vorher ging es um Patienten, Forscher, Gerichtstermine und um Biotechfirmen. Auch ein Kopfgeldjäger versuchte sein Glück. Also sehr viele verschiedene Ebenen die sich am Ende des Buches zusammenfügten oder im Konsens dazu standen. Es war nicht einfach da mitzuhalten ohne sich Notizen zu machen. Auch die ganzen Namen der Protagonisten waren nicht einfach zu Händeln. Es gab Abschnitte da fragte ich mich wer ist jetzt eigentlich der Gute und wer der Böse. Unterschwelliges Thema hätte auch Geldscheffeln heißen können.

Wegen diesen vielen Ebenen ist die Vorstellung der Protagonisten auch eher Nebensache. Eine Entwicklung findet in diesem Sinne auch nicht statt, da alles in einer relativ kurzen Zeit geschieht.
Bei einigen Szenen mit einem bestimmten Vogel musste ich aus vollem Herzen lachen, da ich mir diese Szenen bildlich vorgestellt habe.

Es werden sehr viele Lateinische oder Medizinische Ausdrücke verwendet die den Lesefluss doch ziemlich beeinflussen.

Aber denn noch ein Buch welches uns aufzeigt was alles mit der Gentechnik möglich ist oder möglich sein könnte. Für mich sehr interessant zu lesen. Im Nachwort geht Michael Crichton noch darauf ein was an Gesetzesänderungen von Nöten wäre um die Person Mensch wirklich gegen Raubbau mit seinen Zellen zu schützen


Dieses Buch bekommt von mir 2 von 5 Sternen.
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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 29.12.2008
*****
schlecht
Das wohl mit Abstand schlechteste Buch von Michael Crichton.
Absolut enttäuschend und unfertg.
M. Crichton hat so viele gute Bücher geschrieben das man kaum glauben mag das Next aus seiner Feder stammt.
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"Ein packendes, konzentriertes, penibel recherchiertes Buch." Der Spiegel

"Crichton versteht es, durch seine plastische Darstellung den jüngsten Entwicklungen wissenschaftlicher Kenntnis Bahn zu brechen - manchmal noch bevor die Forscher selbst die Bedeutung der jüngsten Befunde in ihrer ganzen Tragweite erkennen." Süddeutsche Zeitung

"Keiner kann wie Crichton wissenschaftliche Fakten in solch gruselig phantastischen Schreckensvisionen zur Anschauung bringen." Literaturen

"... ein packendes, konzentriertes, penibel recherchiertes Buch ... Wohl noch nie, hat sich der für seinen Rechercheeifer berüchtigte Autor derart engagiert in einen Stoff hineingewühlt ... Der Plot ist bestes Actionkino ... Schon sehr bald merkt der Leser: ›Next‹ ist nicht bloß ein Roman, es ist eine Kampfschrift." Der Spiegel

"Jetzt hat sich Crichton die Gen-Forschung vorgeknöpft ... Das ist düster und beängstigend. Und hoffentlich gegen seine sonstige Gewohnheit nicht …

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Rezensionen und Kritik

»... ein packendes, konzentriertes, penibel recherchiertes Buch ... Wohl noch nie, hat sich der für seinen Rechercheeifer berüchtigte Autor derart engagiert in einen Stoff hineingewühlt ... Der Plot ist bestes Actionkino ... Schon sehr bald merkt der Leser: >Next< ist nicht bloß ein Roman, es ist eine Kampfschrift.«

Autorenporträt zu "Michael Crichton"

Klaus Timmermann, geboren 1955, arbeitet als Übersetzer angloamerikanischer Literatur in Düsseldorf.

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Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
leichte Gebrauchsspuren 0,30 1,10 Banküberweisung, PayPal, Selbstabholung und Barzahlung Matrose23 100,0% ansehen
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