Die Totenleserin - Franklin, Ariana
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Ariana Franklin 

Die Totenleserin

Roman. Ausgezeichnet mit dem Ellis Peters Award 2007

Aus d. Engl. v. Ulrike Wasel u. Klaus Timmermann
Broschiertes Buch
 
6 Kundenbewertungen
**** ausgezeichnet
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Produktbeschreibung zu Die Totenleserin

Cambridge 1170. Ein kleiner Junge wird tot aufgefunden, angeblich von den Juden gekreuzigt. Als drei weitere Kinder sterben, droht ein Aufruhr. Heinrich II., König von England, muss den wahren Mörder finden und sendet nach einem Totenarzt. Keiner ahnt, dass es sich dabei um eine junge Frau handelt, die Beste ihres Fachs.
An der berühmten Hochschule von Salerno ist Adelia eine der wenigen Medizinerinnen ihrer Zeit. Doch im kalten England muss sie ihre wahre Identität verbergen, um als Frau überhaupt ermitteln zu können. Die Stadtväter versuchen eine Aufklärung der Morde zu vereiteln; das nahe gelegene Kloster ist nur an dem schwunghaften Reliquienhandel mit den Gebeinen des Jungen interessiert, und auch Sir Rowley, der Steuereintreiber des Königs, scheint verdächtige Ziele zu verfolgen. Zugleich weckt er in Adelia Gefühle, die sie verwirren. Wem kann sie vertrauen?

Produktinformation


  • Verlag: Droemer/Knaur
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 476 S.
  • Seitenzahl: 496
  • Knaur Taschenbücher Nr.63490
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 140mm x 30mm
  • Gewicht: 375g
  • ISBN-13: 9783426634905
  • ISBN-10: 3426634902
  • Best.Nr.: 23281018
"Die Totenleserin ist, (...), eines jener Hörbücher, bei denen man nur widerwillig den Aus-Knopf betätigt und bis zur letzten Sekunde Sprecherin Beate Himmelstoß lauscht."
Ariana Franklin, geb. 1948 in Devon, arbeitete dort als Journalistin, später im Londoner East End und wurde knapp zwanzigjährig die jüngste Reporterin der Fleet Street. Später wendete sie sich ganz der Erziehung ihrer beiden Töchter, dem Studium der mittelalterlichen Geschichte und der Schriftstellerei zu. Sie ist mit dem Filmkritiker Barry Norman verheiratet und lebt mit ihrem Mann in Hertfordshire. Sie veröffentlichte eine Reihe kritischer Biografien und historischer Romane.

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Kundenbewertungen zu "Die Totenleserin" von "Ariana Franklin"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.5 von 5 Sterne bei 6 Bewertungen **** ausgezeichnet
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Bewertung von tassieteufel am 09.07.2011 ***** ausgezeichnet
Cambridge 1171: Um entsetzliche Kindermorde aufzuklären wird aus Salerno ein Totenarzt nach England gerufen um die vom aufgebrachten Volk verdächtigten Juden zu entlasten und den wahren Täter aufzuspüren.
Das Buch hat mich von der ersten Seite an begeistert, es ist spannend, die Handlung ist sehr gut in den historischen Hintergrund eingebunden und die Figuren sind plastisch und liebevoll geschildert. Adelia erinnert zwar sehr stark an eine moderne Pathologin a'la Kathy Reichs, doch war das für mich kein Problem. Die teilweise witzigen Dialoge und die wirklich genialen Schlagabtäusche zwischen Adelia und dem Steuereintreiber lockern die etwas düstere Atmosphäre auf, die durch die recht
grausamen Morde entsteht. Wer der Mörder ist, erfährt man erst ziemlich am Schluß, so daß die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten wird.
Auch wenn man sich das Ende in Bezug auf Adelia und Sir Rowley etwas anders gewünscht hätte, ist es doch konsequent, da Adelia ihrem Weg treu bleibt. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!!

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Bewertung von Webe5 aus Cottbus am 11.04.2010 ***** gut
Eine Ärztin schlägt sich durch mittelalterliche England!

Ohne Frage das Buch die "Totenleserin" ist ein historischer Kriminalroman der eine spannende Story schreibt. Kindertode fordern eine Auflösung. Die Ärztin Adelia muss sich in einen fremden Land in der Frauen wie sie, kein Platz in der Gesellschaft haben durchbeissen. Die Gesellschaft, geprägt durch den Klerus, macht ihr die Aufgabe schwer, die Kindermorde aufzudecken.

Gefolgt von Gefährten bekommt sie es mit vielen verschiedenen Charakteren zu tun. Die Autorin versteht es die Figuren gut zu beschreiben und in den historischen Rahmen einzupassen. Das Buch ist einfach geschrieben und lässt einen erahnen wie es im Mittelalter um ging.

Ein Minus gibt es allerdings in der Handlung an sich. Es werden zu viel Nebenschauplätze eröffnet und man an den Eindrück das Buch habe keinen roten Faden. Statt die Spannung in die Spitze zu treiben, baut die Autorin eine wirklich lächerliche Romanze ein wobei die Rhetorik zu wünschen übrig lässt. Das Buch hätte sicher einige Seiten weniger haben können.

Dennoch muss ich sagen, dass es mein erster hisroischer Kriminalroman war und habe mir vielleicht etwas zu viel erhofft.

3 Sterne für a.Franklin und " Die Totenleserin"

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Bewertung von Sahneschnitte aus ROW am 09.01.2010 ***** ausgezeichnet
Ariana Franklin schreibt super, gut lesbar, spannend bis zum Umfallen. Dieses Buch ist wieder eines, welches ich nicht weglegen kann ohne es zu Ende zu lesen.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Uli Geißler aus Fürth/Bay. am 19.07.2009 ***** sehr gut
Emanzipation einer Frau und Ärztin im 12. Jahrhundert

Der Historische Erstlingsroman der Autorin beginnt ziemlich knackig gleich mit dem Kreuzestod eines Jungen sowie dem ebenso schnell verbreiteten Vorurteil, das hätten die Juden im Cambridge des Jahres 1171 zu verantworten. Weitere Kinder sterben und es ist letztlich nur dem Englischen König Heinrich II. zu verdanken, dass durchaus auch von einer anderen Wahrheit auszugehen ist.

So kommt es, dass Adelia, Ausnahmeabsolventin der Medizinschule von Salerno und „Meisterin der Todeskunst“ – nach heutiger Einordnung also Pathologin – wird vom Vetter Heinrichs beauftragt, Recherchen hinsichtlich der Todesursachen und –verursacher zu betreiben. Als Leibwächter begleitet sie auf der durchaus gefährlichen und letztlich geheim zu haltenden Ermittlungstour der Eunuch Mansur und als „offizieller“ Untersucher, hinter dem sie sich des Öfteren „verstecken“ muss, ihr Ziehvater Simon.

Die trotz mordsmäßiger Dringlichkeit eher gemächlich sich entwickelnde Roman gewinnt doch an Spannung, lässt Ariana Franklin doch sehr detailreich und ausgesprochen gut nachvollziehbar die menschlichen Stärken und Schwächen der handelnden Charaktere kennen lernen. Die vermutlichen Verwicklungen von Klosterbrüdern oder auch dem königlichen Steuereintreiber sorgen für abwegige Verdächtigungen, Spannung und sogar emotionale Schwankungen bei der Protagonistin.

Sehr gut recherchiert und daher eindrucksvoll sind die Umstände und Lebensart zur damaligen Zeit beschrieben, so dass es leicht fällt, sich die Bedingungen des Lebens im 12. Jahrhundert gut vorzustellen.

Gegen Ende leiert der Spannungsbogen etwas aus, denn zu kleinteilig wird das Kriminalstück zu einer Beziehungsklärung der Kernfiguren. Trotzdem gefällt der Roman und lässt auf eine Fortsetzung hoffen, welche durch das offen gelassene Ende wahrscheinlich ist.

© 7/2009, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

7 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Sophie aus Salzgiter am 26.06.2009 ***** ausgezeichnet
Ich habe den Roman gerade beendet und bin begeisert. Dieser Krimi ist spannender als jede CSI -Folge! Gerade der historische Rahmen und die Hauptperson Adelia machen das Ganze noch interessanter und die kleine Liebesgeschichte am Rande versüßt das Lesevergnügen zusätzlich. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und kann es nur weiterempfehlen.

4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Pleger aus Simone am 30.05.2008 ***** ausgezeichnet
hatte die schriftstellerin durch zufall beim stöbern entdeck kann mir gut vorstellen das es hätte wirklich so sein können aber es ist sehr spannend geschrieben man kann es nicht aus der hand legen wünsche allen leserinnen und lesern viel spass freue mich schon auf das nächste buch kann nur noch besserund genau so spannend werden.

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Die Totenleserin

Die Totenleserin - Franklin, Ariana

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Aus d. Engl. v. Ulrike Wasel u. Klaus Timmermann

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  • Verlag: Droemer/Knaur
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 476 S.
  • Seitenzahl: 496
  • Knaur Taschenbücher Nr.63490
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 140mm x 30mm
  • Gewicht: 375g
  • ISBN-13: 9783426634905
  • ISBN-10: 3426634902
  • Best.Nr.: 23281018

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Beschreibung

Cambridge 1170. Ein kleiner Junge wird tot aufgefunden, angeblich von den Juden gekreuzigt. Als drei weitere Kinder sterben, droht ein Aufruhr. Heinrich II., König von England, muss den wahren Mörder finden und sendet nach einem Totenarzt. Keiner ahnt, dass es sich dabei um eine junge Frau handelt, die Beste ihres Fachs.
An der berühmten Hochschule von Salerno ist Adelia eine der wenigen Medizinerinnen ihrer Zeit. Doch im kalten England muss sie ihre wahre Identität verbergen, um als Frau überhaupt ermitteln zu können. Die Stadtväter versuchen eine Aufklärung der Morde zu vereiteln; das nahe gelegene Kloster ist nur an dem schwunghaften Reliquienhandel mit den Gebeinen des Jungen interessiert, und auch Sir Rowley, der Steuereintreiber des Königs, scheint verdächtige Ziele zu verfolgen. Zugleich weckt er in Adelia Gefühle, die sie verwirren. Wem kann sie vertrauen?

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Cambridge 1171: Um entsetzliche Kindermorde aufzuklären wird aus Salerno ein Totenarzt nach England gerufen um die vom aufgebrachten Volk verdächtigten Juden zu entlasten und den wahren Täter aufzuspüren.
Das Buch hat mich von der ersten Seite an begeistert, es ist spannend, die Handlung ist sehr gut in den historischen Hintergrund eingebunden und die Figuren sind plastisch und liebevoll geschildert. Adelia erinnert zwar sehr stark an eine moderne Pathologin a'la Kathy Reichs, doch war das für mich kein Problem. Die teilweise witzigen Dialoge und die wirklich genialen Schlagabtäusche zwischen Adelia und dem Steuereintreiber lockern die etwas düstere Atmosphäre auf, die durch die recht
grausamen Morde entsteht. Wer der Mörder ist, erfährt man erst ziemlich am Schluß, so daß die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten wird.
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gut
Eine Ärztin schlägt sich durch mittelalterliche England!

Ohne Frage das Buch die "Totenleserin" ist ein historischer Kriminalroman der eine spannende Story schreibt. Kindertode fordern eine Auflösung. Die Ärztin Adelia muss sich in einen fremden Land in der Frauen wie sie, kein Platz in der Gesellschaft haben durchbeissen. Die Gesellschaft, geprägt durch den Klerus, macht ihr die Aufgabe schwer, die Kindermorde aufzudecken.

Gefolgt von Gefährten bekommt sie es mit vielen verschiedenen Charakteren zu tun. Die Autorin versteht es die Figuren gut zu beschreiben und in den historischen Rahmen einzupassen. Das Buch ist einfach geschrieben und lässt einen erahnen wie es im Mittelalter um ging.

Ein Minus gibt es allerdings in der Handlung an sich. Es werden zu viel Nebenschauplätze eröffnet und man an den Eindrück das Buch habe keinen roten Faden. Statt die Spannung in die Spitze zu treiben, baut die Autorin eine wirklich lächerliche Romanze ein wobei die Rhetorik zu wünschen übrig lässt. Das Buch hätte sicher einige Seiten weniger haben können.

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Bewertung von Uli Geißler aus Fürth/Bay. am 19.07.2009
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sehr gut
Emanzipation einer Frau und Ärztin im 12. Jahrhundert

Der Historische Erstlingsroman der Autorin beginnt ziemlich knackig gleich mit dem Kreuzestod eines Jungen sowie dem ebenso schnell verbreiteten Vorurteil, das hätten die Juden im Cambridge des Jahres 1171 zu verantworten. Weitere Kinder sterben und es ist letztlich nur dem Englischen König Heinrich II. zu verdanken, dass durchaus auch von einer anderen Wahrheit auszugehen ist.

So kommt es, dass Adelia, Ausnahmeabsolventin der Medizinschule von Salerno und „Meisterin der Todeskunst“ – nach heutiger Einordnung also Pathologin – wird vom Vetter Heinrichs beauftragt, Recherchen hinsichtlich der Todesursachen und –verursacher zu betreiben. Als Leibwächter begleitet sie auf der durchaus gefährlichen und letztlich geheim zu haltenden Ermittlungstour der Eunuch Mansur und als „offizieller“ Untersucher, hinter dem sie sich des Öfteren „verstecken“ muss, ihr Ziehvater Simon.

Die trotz mordsmäßiger Dringlichkeit eher gemächlich sich entwickelnde Roman gewinnt doch an Spannung, lässt Ariana Franklin doch sehr detailreich und ausgesprochen gut nachvollziehbar die menschlichen Stärken und Schwächen der handelnden Charaktere kennen lernen. Die vermutlichen Verwicklungen von Klosterbrüdern oder auch dem königlichen Steuereintreiber sorgen für abwegige Verdächtigungen, Spannung und sogar emotionale Schwankungen bei der Protagonistin.

Sehr gut recherchiert und daher eindrucksvoll sind die Umstände und Lebensart zur damaligen Zeit beschrieben, so dass es leicht fällt, sich die Bedingungen des Lebens im 12. Jahrhundert gut vorzustellen.

Gegen Ende leiert der Spannungsbogen etwas aus, denn zu kleinteilig wird das Kriminalstück zu einer Beziehungsklärung der Kernfiguren. Trotzdem gefällt der Roman und lässt auf eine Fortsetzung hoffen, welche durch das offen gelassene Ende wahrscheinlich ist.

© 7/2009, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
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Ich habe den Roman gerade beendet und bin begeisert. Dieser Krimi ist spannender als jede CSI -Folge! Gerade der historische Rahmen und die Hauptperson Adelia machen das Ganze noch interessanter und die kleine Liebesgeschichte am Rande versüßt das Lesevergnügen zusätzlich. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und kann es nur weiterempfehlen.
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"Die Totenleserin ist, (...), eines jener Hörbücher, bei denen man nur widerwillig den Aus-Knopf betätigt und bis zur letzten Sekunde Sprecherin Beate Himmelstoß lauscht."

Autorenporträt zu "Ariana Franklin"

Ariana Franklin, geb. 1948 in Devon, arbeitete dort als Journalistin, später im Londoner East End und wurde knapp zwanzigjährig die jüngste Reporterin der Fleet Street. Später wendete sie sich ganz der Erziehung ihrer beiden Töchter, dem Studium der mittelalterlichen Geschichte und der Schriftstellerei zu. Sie ist mit dem Filmkritiker Barry Norman verheiratet und lebt mit ihrem Mann in Hertfordshire. Sie veröffentlichte eine Reihe kritischer Biografien und historischer Romane.

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