Tage der Toten - Winslow, Don

Don Winslow 

Tage der Toten

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie International 2011 (1. Platz)

Aus d. Amerikan. v. Hirte, Chris
Broschiertes Buch
 
6 Kundenbewertungen
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Tage der Toten

Mit großem Tatendrang hat sich der US-Drogenfahnder Art Keller daran gemacht, in die Strukturen der mexikanischen Drogenmafia einzudringen - mit Erfolg. So viel Erfolg, dass die Drogendepots reihenweise auffliegen und die Narcotraficantes die Jagd auf ihn eröffnen. Nachdem sein Mitarbeiter von den Gangstern zu Tode gefoltert wurde, schwört Art Keller Rache und startet einen gnadenlosen, blutigen Feldzug gegen die Drogenbarone. Zu spät bemerkt er, dass er sich damit neue Feinde macht - und die sitzen in Washington. Was als "Iran-Contra-Affäre" in die Geschichte einging, erlebt Keller als gigantisches Drogen-, Geldwäsche- und Waffengeschäft. Vor die Wahl gestellt, seiner Regierung zu dienen oder seinem Gewissen zu folgen, trifft er eine einsame Entscheidung - und stößt dabei auf unverhoffte Verbündete.

»Das Buch des Jahrzents.« - Lee Child
»Ein Epos wie Der Pate.« - Andrew Vachss
»Vom ersten, herzzerreißenden Satz an war ich süchtig nach diesem Buch.« - Ken Bruen
»Winslow ist einfach der Hammer.« - James Ellroy


Produktinformation

  • Verlag: Suhrkamp
  • 2012
  • 3. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 689 S.
  • Seitenzahl: 689
  • Suhrkamp Taschenbücher Nr.4340
  • Best.Nr. des Verlages: 46340
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 120mm x 37mm
  • Gewicht: 480g
  • ISBN-13: 9783518463406
  • ISBN-10: 3518463403
  • Best.Nr.: 34536248
»Ein Pitbull von einem Buch. Einmal entfesselt, zerschreddert er alles, was sich ihm in den Weg stellt.«

kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Don Winslow ist zwar schon durch den schnoddrigen Mafiaroman "Frankie Machine" und launige Surferkrimis aufgefallen, doch jetzt macht er Ernst. Sein neues Werk ist ein gewaltiges Epos, das den jahrzehntelangen Kampf des DEA-Agenten Art Keller gegen das Barrerra-Drogenkartell in Nordmexiko schildert. Von beiden Seiten wird diese Auseinandersetzung mit äußerster Brutalität und Aufgabe der persönlichen Freiheit geführt. Winslow wechselt dabei häufig die Perspektive, so dass ein großes Panoptikum des Drogenhandels in Amerika mitsamt seiner politischen Implikationen entsteht. Winslows Kunststück: Kein Charakter ist überflüssig oder eindimensional, alle Personen durchlaufen eine glaubhafte Entwicklung bis zum bitteren Ende der Geschichte, die fast nur Verlierer kennt. Definitiv der Thriller des Jahres. (am)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 19.09.2010

Vergiss, dass das alles wahr ist!
"Tage der Toten": Der Amerikaner Don Winslow hat ein mörderisches Epos über den mexikanischen Drogenkrieg geschrieben

Am Anfang ist eine blutige Pietà, und am Ende geht es zu wie in Voltaires "Candide": "Sie hält ihr totes Baby in den Armen." - "Bestell deinen Garten und bewahre die Hoffnung auf einen Gott." Über dreißig Jahre erstreckt sich die Handlung von Don Winslows Roman "Tage der Toten", dreißig Jahre im mexikanischen Drogenkrieg, wo die Kokainlieferungen in Tonnen gewogen und die Toten in Tausenden gezählt werden, wo die Intrigen der amerikanischen Geheimdienste einander durchkreuzen; Jahre, in denen der Vietnamkrieg zu Ende geht, die Iran-Contra-Affäre auffliegt und auf Reagan Bush Senior, Clinton und Bush Junior folgen; Jahre, in denen die Sandinisten an die Macht kommen und sie wieder verlieren, in denen salvadorianische Todesschwadrone wüten und Amerika seinen "Hinterhof" um jeden Preis aufräumen will.

"Tage der Toten" ist ein grandioses, ein blutiges Epos, dessen Schauplätze scheinbar im Windschatten der Geschichte liegen, in Hinterzimmern, Motels oder mexikanischen Kneipen, auf …

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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

In höchsten Tönen schwärmt Rezensent Ulrich Noller zunächst von diesem Thriller Don Winslows, der im Breitwandformat vom zwanzigjährigen Drogenkrieg an der Grenze zwischen Mexiko und den USA erzählt. Eine sehr ausführlich Besprechung widmet Noller diesem Roman im Zeit-Krimispezial und spart nicht an emphatischen Attributen. Auf fünf Hauptfiguren sieht er sieht Noller das Geschehen fokussiert, anhand deren Schicksal vom Aufstieg und Niedergang eines Kartells erzählt wird. "Literarisch brillant" findet Noller dies umgesetzt, und er hat auch gelernt, wie politisch fatal der Kampf gegen den Drogenhandel geführt wird. Allerdings fragt Noller etwas bang, nachdem er sich 700 Seiten lang hat fesseln lassen, ob er das eigentlich durfte, sich so amüsieren. Oder macht hier ein gewiefter und kühl kalkulierender Autor Kasse mit der Gewalt?

© Perlentaucher Medien GmbH

"Das Buch des Jahrzents." (Lee Child)

"Ein Epos wie Der Pate." (Andrew Vachss)

"Vom ersten, herzzerreißenden Satz an war ich süchtig nach diesem Buch." (Ken Bruen)

"Winslow ist einfach der Hammer." (James Ellroy)

"Ein faszinierender Roman, ein blutiges Epos, eine Tragödie voller Politik, Verbrechen und Gewalt." (Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Ein faszinierender Roman, ein blutiges Epos, eine Tragödie voller Politik, Verbrechen und Gewalt." FAZ "Das Buch des Jahrzehnts." LEE CHILD "Eine grandios verdichtete Vision der Hölle." James Ellroy

»Ein faszinierender Roman, ein blutiges Epos, eine Tragödie voller Politik, Verbrechen und Gewalt.«
Don Winslow arbeitete als Privatdetektiv in New York, schmuggelte Geld in Südafrika, verkaufte Safaritouren in China und lebt heute als Autor und Surfer in Kalifornien.

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Kundenbewertungen zu "Tage der Toten" von "Don Winslow"

6 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 6 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Haserl aus Bayern am 14.04.2012 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch muss man einfach gelesen haben. In "Tage der Toten" wird die Spannung von der ersten bis zu letzten Seite aufrecht erhalten, es flaut kein bisschen ab. Im Gegenteil.

Don Winslow hat mich wirklich überrascht auf ca. 700 Seiten knisternde Spannung pur. Dieses Buch ist ein ehrlicher, brutaler ,absolut hochgradig spannend beschriebener Thriller. Er ist absolut Komplex durch seine Vielschichtigen Handlungsebenen.

In diesen Buch erfährt man sehr viel über die Machenschaften der Mafia und die Handlungen der Geheimdienste.Es beginnt bei dem kleinen Straßendealer und endet bei der Regierung, Militär und Polizei.

5 Sterne und eine Leseempfehlung von mir.

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Bewertung von Krimifan aus München am 29.08.2011 ***** ausgezeichnet
Ein großartiges und wahrlich spannendes Buch, dass geschickt Geschickt und Fiktion verqickt. Don Winslow ist einer meiner Lieblingsautoren geworden!

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Bewertung von SternMG aus Nordhessen am 14.08.2011 ***** ausgezeichnet
Der Roman "Tage der Toten" von Don Winslow spielt eben in der Welt der mexikanischen Drogenkartelle.
Ein Fahnder der US-DEA entdeckt mit seinen Einsatzkräften 19 Leichen. Allesamt Mitglieder einer Familie, allesamt ermordet, um den angeblichen Verrat eines Mitgliedes der Familie zu bestrafen. Vom Familienoberhaupt bis zum Säugling - vor nichts und niemanden haben die ;Mörder halt gemacht.
Die Entdeckung der Leichen bildet in der Chronologie der Handlung fast schon den Endpunkt, ist dem Buch aber vorangestellt. Auf den nachfolgenden knapp 600 Seiten taucht der Leser ein in die Geschichte des Aufbaues der wichtigsten Drogenstrukturen der 80er und 90er Jahre in Mexiko, dicht verbunden mit den Kartellen von Medellín und Cali in Kolumbien.
Art Keller, der Fahnder der DEA, war in den 80er Jahren mit Hilfe eines mexikanischen Polizisten ein aufsehenerregender Schlag gegen den mächtigsten Drogenkartellboss in Mexiko gelungen. Die Ernte der Opiumpflanzen wurde vernichtet, Hundertschaften von Mitgliedern verhaftet.
Bald schon entdeckt Keller, dass er sich hat instrumentalisieren lassen, den der mexikanische Polizeioffizier hat ihn und die Macht der US benutzt, einen mächtigen Rivalen aus dem Weg zu räumen und die alleinige Kontrolle über Produktion und Transport aller Drogen in die USA unter seine Herrschaft zu stellen.
Für Keller beginnt ein neuer Krieg, der mit harten Bandagen und unter schlechten Bedingungen zu führen ist: Die Drogenmafia wird protegiert von der Politik des Landes, die ihrerseits horrende Schmiergelder einstreicht, und auch die verschiedenen Geheimdienste der USA spielen ein doppeltes Spiel, bei dem Menschenleben keinerlei Rolle spielen, sondern politische Strukturen in ganz Südamerika verändert werden sollen.

Handlung / Aufbau / Spannung

"Tage der Toten" ist ein ausgesprochen systemkritischer Roman, der sich mit der Problematik der Drogenkartelle und der Versorgung der USA mit dem weißen Gold der Anden beschäftigt, ohne dass dieses allzu sehr in den Vordergrund rückt. Die actionreiche Handlung, in den Details ausgesprochen grausam so wie die reale Welt der strafenden Drogenkartelle, deckt dabei einen zeitverlauf von über zwanzig Jahren ab. Die einzelnen Protagonisten werden in ihrer Entwicklung skizziert. Callan ist so ein interessanter Protagonist: Ire, aufgewachsen im entsprechenden Viertel von New York, chancenlos und perspektivlos, mordet mit 17 zum ersten Mal und macht sich als kaltblütiger Killer einen Namen, der hart und skrupellos ist und keine Fragen zu Sinn und Zweck des Tötens stellt. Einziger Unterschied zu den Mördern des Kartells: Er tötet schnell und effektiv.
Die Barrera - Brüderwiederum skizzieren die mexikanische Seite: Adan ist der Verwalter, Raul der brutale Killer, der quält und Angst verbreiten will und es genüsslich und ohne mit der Wimper zu zucken, tut. Beide übernehmen das Kartell vom Onkel, modernisieren es, innovieren es und können dabei auf die mexikanische Politik bauen. Ein Geben und ein Nehmen entwickelt sich und Blut fließt in Maßen.
Vor allem die Bezüge zur offiziellen amerikanischen Politik machen das Buch so interessant. Wie im Vietnamkrieg gibt es öffentliche Verlautbarung und Behauptungen, die den tatsächlichen handeln der Amerikaner entgegen stehen. Interessant ist das vor allem auch deshalb, weil der Autor hier nun nicht fiktiv irgendetwas spinnt, sondern auf harte Fakten der Verstrickung der amerikanischen Geheimdienste in die Machenschaften der Drogenkartelle und der Diktaturen des damaligen Südamerikas aufbaut. Diese schwierige Problematik schafft Winslow in einen Thriller zu packen, der rasant ist, der durchweg spannend ist und der der Thrillerkost auf höchstem und auch harten Niveau von der ersten bis zur letzten Seite bietet.

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Bewertung von Bücherwurm aus Solingen am 20.07.2011 ***** ausgezeichnet
Das Buch ist der Wahnsinn. Seine Story zieht einen unbedingt in ihren Bann und das basiert auf der ungeheuer dichten und verwobenen Erzählweise von Don Winslow. Er schaft es auf diese Art, das Lesen des Buches fast zu einem filmischen Erlebnis zu machen.
Aber der geneigte Leser sei gewarnt. Da die Story in einer Welt spielt, in der die Ausübung nackter Gewalt ein fast überlebenswichtige Tugend ist, hält das Buch an manchen Stellen einige sehr böse Überraschungen für den Leser bereit.
Im ganzen gesehen, eines der besten Bücher die ich im Kriminalbereich je gelesen habe.

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Bewertung von SeTodo aus Berlin am 19.12.2010 ***** ausgezeichnet
Man sollte nicht vor den 690 Seiten dieses meisterhaften Thrillers zurückschrecken, denn jede dieser Seiten erhöht die Sucht, das Werk nicht mehr aus der Hand zu legen. Winslow schreibt in klarer, drastischer Sprache und beschreibt das Wesen der Drogenkartelle in seiner Gänze und beleuchtet sie sozialkritisch, ständig stark am Image des "American Way of Life" kratzend. Die Granzen zwischen Gut und Böse verwischen sich ständig. Atemberaubend!

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Bewertung von Vanny aus Berlin am 11.12.2010 ***** ausgezeichnet
Ich bin total zufrieden. Versandkostenfrei ist sowieso immer super. Schnelle Lieferung. Und das, was man sucht, findet man auch.
Total klasse.....

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Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • twobbelix am 15.12.2010
    schön, dass Versand und Service bewertet wird, aber was ist mit dem Buch????

    (Inhalt anstößig?)

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