Autor im Porträt

Toptitel von Don Winslow

Germany

Broschiertes Buch
"Don Winslow ist ein Meister seines Fachs."
Michael Connelly
Privatermittler Frank Decker ist ein Meister seines Fachs: Er findet Menschen, die vermisst werden. Keiner hat seine Härte, seine Besessenheit und seine Unnachgiebigkeit. Hat er einen Fall angenommen, verfolgt er ihn erbarmungslos. Als die atemberaubend schöne Frau seines Freundes verschwindet, ihr Auto verlassen in den Ghettos von Miami, und die Polizei im Dunkeln tappt, setzt er sich auf die Fährte. Die Spur führt ihn aus dem sonnenverwöhnten Florida ins kalte Deutschland. Decker kennt Deutschland: Hier hat er die schönste Zeit seines Leben verbracht. Doch das soll sich bitter rächen. Nun lernt er das Deutschland der Rotlichtbezirke, des Mädchenhandels und der Drogen kennen.
"Eine fesselnde Serie mit einem unnachgiebigen Ermittler." WDR
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10,99 €

 
-42%
Jahre des Jägers / Art Keller Bd.3 (eBook, ePUB)

Jahre des Jägers / Art Keller Bd.3 (eBook, ePUB)

eBook, ePUB
"Jahre des Jägers" ist nach den internationalen Polit-Thriller-Bestsellern "Tage der Toten" und "Das Kartell" das furiose Finale des preisgekrönten Epos über den mexikanisch-amerikanischen Drogenkrieg des Thriller-Autors Don Winslow. Art Keller, der berühmte US-Drogenfahnder, steht vor der Aufgabe seines Lebens: die amerikanische Anti-Drogen-Politik ist gescheitert, die Menge des jährlich importierten Heroins hat sich vervielfacht. So viele Amerikaner wie noch nie sind opiatabhängig. Die mächtigen mexikanischen Drogen-Kartelle versuchen, die amerikanische Regierung zu unterwandern - an deren Spitze ein umstrittener neuer Präsident steht. Art Keller folgt den Spuren des verschwundenen legendären Drogen-Bosses Adan Barrera und findet sich in einen brutalen und gnadenlosen Kampf gegen beide Seiten verstrickt. Er muss feststellen, dass Drogen- und Waffengeschäfte unfassbare Dimensionen angenommen haben. Dabei kommt der Feind aus einer ganz unerwarteten Richtung. Es beginnt ein entfesselter Krieg mit epischem Ausmaß, in dem die Grenzen zwischen Gut und Böse schon längst verschwunden sind. Nach "Tage der Toten" und "Das Kartell" der krönende Abschluss der hochgelobten, preisgekrönten und international erfolgreichen Thriller-Trilogie des Starautors Don Winslow um den mexikanisch-amerikanischen Drogenkrieg. Ein ebenso mitreißender wie erschütternder Polit-Thriller über Gier und Korruption, Rache und Gerechtigkeit, Heldenmut und Hinterhältigkeit. "Ich kann es kaum erwarten, das zu lesen. Winslow in Bestform." Stephen King…mehr

Statt 26,00 €**

14,99 €

** Früherer Preis

Don Winslow

Don Winslow wurde 1953 in der Nacht zu Halloween in New York geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in South Kingstown, Rhode Island, einer Kleinstadt am Atlantik. Sein Vater, der ihm Geschichten von seiner Zeit bei der Marine erzählte, beflügelte seine Fantasie und erweckte in ihm den Wunsch, eines Tages Schriftsteller zu werden.



Schon früh kam Winslow mit den Themen und Figuren in Berührung, die später eine so prominente Rolle in seinen Büchern spielen sollten. Einige Mafiagrößen des Patriarca-Syndikats lebten in seiner Nachbarschaft, und seine eigene Großmutter arbeitete Ende der 60er für den berüchtigten Mafiaboss Carlos Marcello, den mutmaßlichen Drahtzieher des Kennedy-Attentats, der den späteren Autor mehrere Male zu sich einlud.



Nach seinem Schulabschluss kehrte Don Winslow in seine Geburtsstadt New York zurück. Bevor er mit dem Schreiben begann, verdiente er sein Geld unter anderem als Kinobetreiber, als Fremdenführer auf afrikanischen Safaris und chinesischen Teerouten, als Unternehmensberater und immer wieder als Privatdetektiv.



Auch als Schriftsteller ist Don Winslow unermüdlich. Jeden Morgen um fünf setzt er sich an den Schreibtisch. Mittags läuft er sieben Meilen, in Gedanken immer noch bei seinen Figuren, um dann am Nachmittag weiterzuarbeiten. Dabei schreibt er mindestens an zwei Büchern gleichzeitig. Schreibblockaden kennt er nicht, im Gegenteil: Winslow sagt von sich, dass er bislang nur fünf Tage durchgehalten habe, ohne zu schreiben. Es ist eine Sucht, die bis heute ein Werk hervorgebracht hat, dessen Qualität, Vielseitigkeit und Spannung Don Winslow zu einem der ganz Großen des zeitgenössischen Krimis machen.



Don Winslow wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Krimi Preis (International) 2011 für Tage der Toten. Für die New York Times zählt Don Winslow zu einem der ganz Großen amerikanischen Krimi-Autoren.

Krimifestival 2017, Don Winslow - Corruption

Der gute böse Cop - Don Winslow: Corruption



Mit seinem Thriller "Das Kartell" hatte sich Don Winslow, seit rund einem Vierteljahrhundert erfolgreicher Krimiautor, selbst übertroffen, so die einhellige Meinung. Seinem neuen Roman "Corruption" eilt ein ähnlicher Ruf voraus. Namhafte Kollegen wie Stephen King oder Lee Child überbieten sich bereits gegenseitig mit ihrem Lob, und eine Verfilmung unter der Regie von James Mangold (zuletzt "Logan") ist angekündigt.


Winslow hat seine Topthemen Drogen- und Waffenhandel diesmal mit den brandaktuellen Diskussionen um Polizeigewalt und -willkür verknüpft. Die Proteste der Black-Lives-Matter-Bewegung sind hierbei mehr als nur Background: Rassismus - von scheinbar arglosen Bemerkungen über Racial Profiling bis hin zu skandalösen Todesfällen - wird ausgerechnet aus der Perspektive eines irischstämmigen Sergeanten des New Yorker Police Departments wiedergegeben. Das Dirty-Cop-Genre, das Winslow hier absolut glaubwürdig bedient, trifft den Nerv der Zeit!


Im Zentrum von "Corruption" steht der ebenso hochdotierte wie korrupte Sergeant Denny Malone, der als Kopf der North Manhattanmehr

Krimifestival 2017, Don Winslow - Interview

Interview: Don Winslow "Corruption"



Die Spannung Ihres neuen Thrillers entsteht zum Großteil durch das moralisch ambivalente Verhalten der Hauptfigur. Warum beginnt Ihr Buch gleich mit deren Verhaftung?
Don Winslow: Ich war mehr daran interessiert, eine "Wie konnte es dazu kommen?"-Geschichte zu schreiben als eine "Was wird geschehen?"-Geschichte. Die Leser sollten vom ersten Moment an wissen, dass Denny Malone ein "Dirty Cop" ist. Meine Herausforderung war es gerade, ihn bei der Stange zu halten, ihn dafür zu interessieren, wer Denny ist, woher er kommt, wie er wurde, was er ist, und wohin ihn das führt. Es ist nicht meine Aufgabe, meine Charaktere moralisch zu verurteilen - sondern meinen Lesern die Welt durch ihre Augen zu zeigen. Das Wissen, dass Denny hinter Gittern landet, lässt ihn im Kopf der Leser auf besonders intensive Weise lebendig werden. Sie erkennen sofort, dass er in Schwierigkeiten steckt, und beurteilen alles durch diesen Filter.



Können Sie uns berichten, wie die Idee zu dem Buch entstand und wie lang die Recherche, die Entwicklung und das Schreiben insgesamt dauerten?
Don Winslow: Ich glaube,mehr

Kundenbewertungen

Tage der Toten / Art Keller Bd.1

Bewertung von Vanny aus Berlin am 11.12.2010
Ich bin total zufrieden. Versandkostenfrei ist sowieso immer super. Schnelle Lieferung. Und das, was man sucht, findet man auch. Total klasse.....

Tage der Toten / Art Keller Bd.1

Bewertung von Igelmanu aus Mülheim am 26.02.2017
»Einer liegt allein da, an der Wand gegenüber. Ein alter Mann, das Familienoberhaupt. Wahrscheinlich als Letzter ermordet, denkt Keller. Gezwungen, der Auslöschung seiner Familie beizuwohnen, und dann ebenfalls erschossen. Aus Gnade? Aus einem pervertierten Gefühl der Barmherzigkeit? Dann sieht er die verstümmelten Hände des alten Mannes. Erst wurden ihm die Fingernägel ausgerissen, dann die Finger abgehackt. Sein Gesicht ist im Schrei erstarrt, die Finger stecken in seinem Mund. Das bedeutet, dass die Mörder in seiner Familie einen dedo vermuteten, einen Finger, einen Zuträger. Und ich habe sie zu dieser Annahme verführt. Gott vergib mir.« „Das ist mein Lieblingsbuch.“ – mit diesen Worten gab mir ein Kollege kürzlich dieses Buch. Neugierig begann ich darin zu lesen – und mochte es schon nach der ersten Seite nicht mehr aus der Hand legen. Don Winslow hat in sein – zu Recht – preisgekröntes Werk glatte sechs Jahre Recherchearbeit gesteckt. Das spürt man auf jeder einzelnen Seite. Die Handlung platziert er mitten hinein in die Geschichte des mexikanischen Drogenkriegs, lässt seinen Protagonisten, den US-Drogenfahnder Art Keller, gegen mächtige Kartelle antreten. Allerdings merkt Keller schon nach kurzer Zeit, dass seine Gegner auch noch in ganz anderen Kreisen sitzen… Zeitraum der Handlung sind die Jahre 1977 bis 2004, der Leser darf folglich einiges erwarten. Geschickt verknüpft der Autor reale Personen und Vorkommnisse mit fiktiven, integriert blutige Geheimdienstaktivitäten lateinamerikanischer Länder, wie die durch die Vereinigten Staaten unterstützte „Operation Condor“. Das Ergebnis wirkt in der Summe absolut realistisch, sorgt für atemlose Spannung und so manches schockierende Moment. Denn es wird hart, sehr hart. Einzelne Passagen werden mir vermutlich dauerhaft im Gedächtnis bleiben. Unter anderem auch deshalb, weil sie nicht nur real wirken, sondern so oder ähnlich geschehen sind und immer noch passieren. Laut Wikipedia hat der Drogenkrieg in Mexiko in den letzten zehn Jahren über 185.000 Opfer gefordert! Hochinteressante Charaktere schickt der Autor an die Front. Wobei man „richtig“ gute hier vergebens sucht. Selbst Art Keller, eigentlich der Streiter für die gute Seite, kämpft mit manchmal bedenklichen Mitteln. Das Eingangszitat gibt einen Hinweis darauf. Allerdings kann man sich die Frage stellen, ob sich ein solcher Kampf mit ausschließlich legalen und fairen Mitteln überhaupt gewinnen lässt. Die berühmte Frage: „Was würde ich tun?“ drängt sich manches Mal beim Lesen auf. Und die böse Seite? Ist stark vertreten und präsentiert ebenfalls einige eindrucksvolle und vielschichtige, manchmal regelrecht charismatische Charaktere, die sich häufig oder meist abgrundtief böse zeigen, aber an anderer Stelle auch sympathische (oder zumindest menschliche) Eigenschaften zeigen. Dann gibt es noch die, die man gar nicht richtig einer Seite zuordnen kann und solche, die eine Entwicklung durchlaufen und sich ändern. Nicht zu vergessen auch die, die sich als „gut“ tarnen, es aber ganz und gar nicht sind. Eins kann ich verraten: In der Rangliste der bösesten Charaktere standen für mich beim Lesen nicht immer nur Drogenbosse und Auftragskiller ganz oben. Ganz sicher kann man sagen, dass dieses Buch niemanden kalt lassen sollte. Sehr empfindsame Leser dürften allerdings an manchen Stellen schwer zu knacken haben. Wer sich aber vor der härteren Gangart nicht scheut und gerne einen packenden und realistischen Thriller liest, für den vergebe ich hier eine volle Leseempfehlung. Die Handlung wirkt abgeschlossen, trotzdem gibt es einen Folgeroman. In „Das Kartell“ kann der Leser verfolgen, wie es mit Art Keller nach 2004 weitergeht. Dieses Buch wird sicher in Kürze bei mir einziehen. Fazit: Bildgewaltiges Epos um die Geschichte der mexikanischen Drogenkriege. Unglaublich hart, unglaublich gut!

Kings of Cool

Bewertung von tinaliestvor.de aus essingen am 01.11.2012
Pechschwarz kommt es daher und erinnert irgendwie an Afri-Cola! Ein fantastischer Roman über Kalifornien. Mit Zeitwechseln zwischen den 80er Jahren und heute legt uns Winslow nahe, das sich zwar die Erde drehen mag, aber es in jeder Generation die gleichen Menschen gibt und sich das Leben nicht wirklich ändert. In Orange County, wo Reichtum und HighSociety lebt, gibt es mehr Drogen, mehr Gewalt und mehr Korruption als in den restlichen USA zusammen. Der Drogenhandel beherrscht das Leben in den 80gern sowie heute. Die drei Freunde O, Chon und Ben steigen kräftig ein und bauen erstklassiges Marihuana an, unwissend, das ihre drei Eltern genau das gleiche vor fast 30 Jahren getan haben. Dann geschieht der erste Mord und das Baja-Kartell aus Mexiko mischt sich ein. Ein Weg in den Abgrund und den Tod scheint gebahnt und jeder versucht seine Fäden zu ziehen bis es zu einem unglaublichen Showdown kommt, den man nicht erwartet hätte. Es kommt ja meist immer anders als man denkt…..! Spannende Geschichte über Laguna Beach und reiche Althippies, die die Welt nicht wirklich verbessern wollen = Ein Meisterwerk für jeden, der Kalifornien schon bereist hat. Ein etwas ungewöhnlicher Stil des Autors, manchmal ohne Sinn oder Verstand, aber es löst sich alles auf und man hat mehr als einmal ein riesiges Ah!-Erlebnis!

Tage der Toten / Art Keller Bd.1

Bewertung von Krimifan aus München am 29.08.2011
Ein großartiges und wahrlich spannendes Buch, dass geschickt Geschickt und Fiktion verqickt. Don Winslow ist einer meiner Lieblingsautoren geworden!

Tage der Toten / Art Keller Bd.1

Bewertung von Pelusa aus Bayern am 18.12.2016
Sehr gelungener Krimi, den man nicht mehr aus der Hand legen kann! Don Winslow schreibt mit klarem, butal analytischen Stil und gibt das Gefühl selbst mitten im Geschehen zu sein!

Tage der Toten / Art Keller Bd.1

Bewertung von SeTodo aus Berlin am 19.12.2010
Man sollte nicht vor den 690 Seiten dieses meisterhaften Thrillers zurückschrecken, denn jede dieser Seiten erhöht die Sucht, das Werk nicht mehr aus der Hand zu legen. Winslow schreibt in klarer, drastischer Sprache und beschreibt das Wesen der Drogenkartelle in seiner Gänze und beleuchtet sie sozialkritisch, ständig stark am Image des "American Way of Life" kratzend. Die Granzen zwischen Gut und Böse verwischen sich ständig. Atemberaubend!

Tage der Toten / Art Keller Bd.1

Bewertung von hummel aus Sachsen am 22.07.2015
Eigentlich das beste was ich seit Ewigkeiten gelesen habe. Brutal, blutig und leider auch real. Ich konnte es nur schweren Herzens aus der Hend legen.

Tage der Toten / Art Keller Bd.1

Bewertung von SternMG aus Nordhessen am 14.08.2011
Der Roman "Tage der Toten" von Don Winslow spielt eben in der Welt der mexikanischen Drogenkartelle. Ein Fahnder der US-DEA entdeckt mit seinen Einsatzkräften 19 Leichen. Allesamt Mitglieder einer Familie, allesamt ermordet, um den angeblichen Verrat eines Mitgliedes der Familie zu bestrafen. Vom Familienoberhaupt bis zum Säugling - vor nichts und niemanden haben die ;Mörder halt gemacht. Die Entdeckung der Leichen bildet in der Chronologie der Handlung fast schon den Endpunkt, ist dem Buch aber vorangestellt. Auf den nachfolgenden knapp 600 Seiten taucht der Leser ein in die Geschichte des Aufbaues der wichtigsten Drogenstrukturen der 80er und 90er Jahre in Mexiko, dicht verbunden mit den Kartellen von Medellín und Cali in Kolumbien. Art Keller, der Fahnder der DEA, war in den 80er Jahren mit Hilfe eines mexikanischen Polizisten ein aufsehenerregender Schlag gegen den mächtigsten Drogenkartellboss in Mexiko gelungen. Die Ernte der Opiumpflanzen wurde vernichtet, Hundertschaften von Mitgliedern verhaftet. Bald schon entdeckt Keller, dass er sich hat instrumentalisieren lassen, den der mexikanische Polizeioffizier hat ihn und die Macht der US benutzt, einen mächtigen Rivalen aus dem Weg zu räumen und die alleinige Kontrolle über Produktion und Transport aller Drogen in die USA unter seine Herrschaft zu stellen. Für Keller beginnt ein neuer Krieg, der mit harten Bandagen und unter schlechten Bedingungen zu führen ist: Die Drogenmafia wird protegiert von der Politik des Landes, die ihrerseits horrende Schmiergelder einstreicht, und auch die verschiedenen Geheimdienste der USA spielen ein doppeltes Spiel, bei dem Menschenleben keinerlei Rolle spielen, sondern politische Strukturen in ganz Südamerika verändert werden sollen. Handlung / Aufbau / Spannung "Tage der Toten" ist ein ausgesprochen systemkritischer Roman, der sich mit der Problematik der Drogenkartelle und der Versorgung der USA mit dem weißen Gold der Anden beschäftigt, ohne dass dieses allzu sehr in den Vordergrund rückt. Die actionreiche Handlung, in den Details ausgesprochen grausam so wie die reale Welt der strafenden Drogenkartelle, deckt dabei einen zeitverlauf von über zwanzig Jahren ab. Die einzelnen Protagonisten werden in ihrer Entwicklung skizziert. Callan ist so ein interessanter Protagonist: Ire, aufgewachsen im entsprechenden Viertel von New York, chancenlos und perspektivlos, mordet mit 17 zum ersten Mal und macht sich als kaltblütiger Killer einen Namen, der hart und skrupellos ist und keine Fragen zu Sinn und Zweck des Tötens stellt. Einziger Unterschied zu den Mördern des Kartells: Er tötet schnell und effektiv. Die Barrera - Brüderwiederum skizzieren die mexikanische Seite: Adan ist der Verwalter, Raul der brutale Killer, der quält und Angst verbreiten will und es genüsslich und ohne mit der Wimper zu zucken, tut. Beide übernehmen das Kartell vom Onkel, modernisieren es, innovieren es und können dabei auf die mexikanische Politik bauen. Ein Geben und ein Nehmen entwickelt sich und Blut fließt in Maßen. Vor allem die Bezüge zur offiziellen amerikanischen Politik machen das Buch so interessant. Wie im Vietnamkrieg gibt es öffentliche Verlautbarung und Behauptungen, die den tatsächlichen handeln der Amerikaner entgegen stehen. Interessant ist das vor allem auch deshalb, weil der Autor hier nun nicht fiktiv irgendetwas spinnt, sondern auf harte Fakten der Verstrickung der amerikanischen Geheimdienste in die Machenschaften der Drogenkartelle und der Diktaturen des damaligen Südamerikas aufbaut. Diese schwierige Problematik schafft Winslow in einen Thriller zu packen, der rasant ist, der durchweg spannend ist und der der Thrillerkost auf höchstem und auch harten Niveau von der ersten bis zur letzten Seite bietet.

Bewertung von Rotweinalex aus Pinneberg am 10.04.2012
Don Winslow ist ein Garant für witzige, stilvolle und spannende Unterhaltung. Lob gebührt aber auch Claus Hirte, er hier eine Super-Übersetzung abgeliefert hat. Bislang hat mich noch jeder seiner Romane fix begeistert. Toll wie er bei immer neuen Geschichten seinen QUALITÄTS-STANDARD halten kann. Ein Schriftsteller mit Erfolgsgarantie.

Pacific Private / Boone Daniels Bd.1

Bewertung von Rotweinalex aus Pinneberg am 10.04.2012
Da kann ich mich nur SOFINE anschliessen. Ein Super-Buch, leicht und locker erzählt, wobei unterschiedliche Erzählstränge aus Privatleben, Vorgeschichte und Krimi eine ganz runde Sache ergeben. Bereits nach ca. 30 Seiten habe ich bedauert, daß dieser Roman nicht um 200 Seiten länger ist.
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