Autor im Porträt

Toptitel von Don Winslow

Jahre des Jägers / Art Keller Bd.3

Jahre des Jägers / Art Keller Bd.3

Gebundenes Buch
"Jahre des Jägers" ist nach den internationalen Bestsellern "Tage der Toten" und "Das Kartell" das furiose Finale des preisgekrönten Epos über den mexikanisch-amerikanischen Drogenkrieg des Thriller-Autors Don Winslow.
Art Keller, der berühmte US-Drogenfahnder, steht vor der Aufgabe seines Lebens: die amerikanische Anti-Drogen-Politik ist gescheitert, die Menge des jährlich importierten Heroins hat sich vervielfacht. So viele Amerikaner wie noch nie sind opiatabhängig. Die mächtigen mexikanischen Drogenkartelle versuchen, die amerikanische Regierung zu unterwandern - an deren Spitze ein umstrittener neuer Präsident steht. Art Keller folgt den Spuren des verschwundenen legendären Drogenbosses Adan Barrera und findet sich in einen brutalen und gnadenlosen Kampf gegen beide Seiten verstrickt. Er muss feststellen, dass Drogen- und Waffengeschäfte unfassbare Dimensionen angenommen haben. Dabei kommt der Feind aus einer ganz unerwarteten Richtung. Es beginnt ein entfesselter Krieg mitepischem Ausmaß, in dem die Grenzen zwischen Gut und Böse schon längst verschwunden sind. Nach "Tage der Toten" und "Das Kartell" der krönende Abschluss der hochgelobten, preisgekrönten und international erfolgreichen Trilogie des Starautors Don Winslows um den mexikanisch-amerikanischen Drogenkrieg. Ein ebenso mitreißender wie erschütternder Epos über Gier und Korruption, Rache und Gerechtigkeit, Heldenmut und Hinterhältigkeit.
"Ich kann es kaum erwarten, das zu lesen. Winslow in Bestform." Stephen King
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26,00
Frankie Machine

Frankie Machine

Broschiertes Buch
Der Kult-Roman des internationalen Bestseller-Autors Don Winslow: Jeder weiß, dass Frank Macchiano, 62, ein gesetzestreuer Bürger ist, mit seinem Angelladen und seinem Surfbrett praktisch nicht wegzudenken vom Strand von San Diego.
Kaum einer weiß, dass er einmal Präsidenten die Hand geschüttelt hat - und jeden beseitigt, der der italienischen Mafia ein Dorn im Auge war. Denn Frank war Frankie Machine, der gnadenloseste Mafiakiller der Westküste. Jetzt gibt es jemanden, den es nicht die Bohne interessiert, dass Frank längst im Ruhestand ist. Jemanden, der seinen Tod will, um jeden Preis. Das Problem: Die Liste der möglichen Verdächtigen ist verdammt lang.…mehr
10,99

Don Winslow

Don Winslow wurde 1953 in der Nacht zu Halloween in New York geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in South Kingstown, Rhode Island, einer Kleinstadt am Atlantik. Sein Vater, der ihm Geschichten von seiner Zeit bei der Marine erzählte, beflügelte seine Fantasie und erweckte in ihm den Wunsch, eines Tages Schriftsteller zu werden.



Schon früh kam Winslow mit den Themen und Figuren in Berührung, die später eine so prominente Rolle in seinen Büchern spielen sollten. Einige Mafiagrößen des Patriarca-Syndikats lebten in seiner Nachbarschaft, und seine eigene Großmutter arbeitete Ende der 60er für den berüchtigten Mafiaboss Carlos Marcello, den mutmaßlichen Drahtzieher des Kennedy-Attentats, der den späteren Autor mehrere Male zu sich einlud.



Nach seinem Schulabschluss kehrte Don Winslow in seine Geburtsstadt New York zurück. Bevor er mit dem Schreiben begann, verdiente er sein Geld unter anderem als Kinobetreiber, als Fremdenführer auf afrikanischen Safaris und chinesischen Teerouten, als Unternehmensberater und immer wieder als Privatdetektiv.



Auch als Schriftsteller ist Don Winslow unermüdlich. Jeden Morgen um fünf setzt er sich an den Schreibtisch. Mittags läuft er sieben Meilen, in Gedanken immer noch bei seinen Figuren, um dann am Nachmittag weiterzuarbeiten. Dabei schreibt er mindestens an zwei Büchern gleichzeitig. Schreibblockaden kennt er nicht, im Gegenteil: Winslow sagt von sich, dass er bislang nur fünf Tage durchgehalten habe, ohne zu schreiben. Es ist eine Sucht, die bis heute ein Werk hervorgebracht hat, dessen Qualität, Vielseitigkeit und Spannung Don Winslow zu einem der ganz Großen des zeitgenössischen Krimis machen.



Don Winslow wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Krimi Preis (International) 2011 für Tage der Toten. Für die New York Times zählt Don Winslow zu einem der ganz Großen amerikanischen Krimi-Autoren.

Krimifestival 2017, Don Winslow - Corruption

Der gute böse Cop - Don Winslow: Corruption



Mit seinem Thriller "Das Kartell" hatte sich Don Winslow, seit rund einem Vierteljahrhundert erfolgreicher Krimiautor, selbst übertroffen, so die einhellige Meinung. Seinem neuen Roman "Corruption" eilt ein ähnlicher Ruf voraus. Namhafte Kollegen wie Stephen King oder Lee Child überbieten sich bereits gegenseitig mit ihrem Lob, und eine Verfilmung unter der Regie von James Mangold (zuletzt "Logan") ist angekündigt.


Winslow hat seine Topthemen Drogen- und Waffenhandel diesmal mit den brandaktuellen Diskussionen um Polizeigewalt und -willkür verknüpft. Die Proteste der Black-Lives-Matter-Bewegung sind hierbei mehr als nur Background: Rassismus - von scheinbar arglosen Bemerkungen über Racial Profiling bis hin zu skandalösen Todesfällen - wird ausgerechnet aus der Perspektive eines irischstämmigen Sergeanten des New Yorker Police Departments wiedergegeben. Das Dirty-Cop-Genre, das Winslow hier absolut glaubwürdig bedient, trifft den Nerv der Zeit!


Im Zentrum von "Corruption" steht der ebenso hochdotierte wie korrupte Sergeant Denny Malone, der als Kopf der North Manhattanmehr

Krimifestival 2017, Don Winslow - Interview

Interview: Don Winslow "Corruption"



Die Spannung Ihres neuen Thrillers entsteht zum Großteil durch das moralisch ambivalente Verhalten der Hauptfigur. Warum beginnt Ihr Buch gleich mit deren Verhaftung?
Don Winslow: Ich war mehr daran interessiert, eine "Wie konnte es dazu kommen?"-Geschichte zu schreiben als eine "Was wird geschehen?"-Geschichte. Die Leser sollten vom ersten Moment an wissen, dass Denny Malone ein "Dirty Cop" ist. Meine Herausforderung war es gerade, ihn bei der Stange zu halten, ihn dafür zu interessieren, wer Denny ist, woher er kommt, wie er wurde, was er ist, und wohin ihn das führt. Es ist nicht meine Aufgabe, meine Charaktere moralisch zu verurteilen - sondern meinen Lesern die Welt durch ihre Augen zu zeigen. Das Wissen, dass Denny hinter Gittern landet, lässt ihn im Kopf der Leser auf besonders intensive Weise lebendig werden. Sie erkennen sofort, dass er in Schwierigkeiten steckt, und beurteilen alles durch diesen Filter.



Können Sie uns berichten, wie die Idee zu dem Buch entstand und wie lang die Recherche, die Entwicklung und das Schreiben insgesamt dauerten?
Don Winslow: Ich glaube,mehr

Kundenbewertungen

Tage der Toten / Art Keller Bd.1

Bewertung von Vanny aus Berlin am 11.12.2010
Ich bin total zufrieden. Versandkostenfrei ist sowieso immer super. Schnelle Lieferung. Und das, was man sucht, findet man auch. Total klasse.....

Die Sprache des Feuers

Bewertung von Petra H. aus Hugendubel Nürnberg am 10.08.2013
Ein extrem cooler Held in einer extrem 'heißen' Story - spannender geht's fast nicht!

Tage der Toten / Art Keller Bd.1

Bewertung von gitta g. aus Hugendubel München am 23.09.2012
ein krimi, ein thriller, ein sachbuch? don winslow hat gut recherchiert, hat gerichtsakten , unterlagen der CIA und amerikanischen behörden gelesen. es ist ein buch geworden über den krieg gegen die drogen, in südamerika, mexiko, amerika. ein krieg, den amerika immer verloren hat. ein harter thriller, sehr düster, intelligent, schonungslos, detailliert, realistisch. die dialoge kurz und präzise.

‘tage der tote’ spielt in einem zeitspanne von ungefähr dreißig jahren. die hauptfigur arthur keller, ein drogenfahnder. der tod eines freundes, mitarbeiters bringt ihn dazu einen ‘krieg’ zu führen gegen die mexikanische drogenmafia, die barrera-familie. er erzählt auch die geschichten eines irischen killers, eines mexikanischen bischofs und einer edelnutte, deren lebenswege sich mit denen kellers und der barreras kreuzen und verdichtet sie zu einem großen vielschichtigen ganzen.

Tage der Toten / Art Keller Bd.1

Bewertung von Igelmanu aus Mülheim am 26.02.2017
»Einer liegt allein da, an der Wand gegenüber. Ein alter Mann, das Familienoberhaupt. Wahrscheinlich als Letzter ermordet, denkt Keller. Gezwungen, der Auslöschung seiner Familie beizuwohnen, und dann ebenfalls erschossen. Aus Gnade? Aus einem pervertierten Gefühl der Barmherzigkeit? Dann sieht er die verstümmelten Hände des alten Mannes. Erst wurden ihm die Fingernägel ausgerissen, dann die Finger abgehackt. Sein Gesicht ist im Schrei erstarrt, die Finger stecken in seinem Mund. Das bedeutet, dass die Mörder in seiner Familie einen dedo vermuteten, einen Finger, einen Zuträger. Und ich habe sie zu dieser Annahme verführt. Gott vergib mir.« „Das ist mein Lieblingsbuch.“ – mit diesen Worten gab mir ein Kollege kürzlich dieses Buch. Neugierig begann ich darin zu lesen – und mochte es schon nach der ersten Seite nicht mehr aus der Hand legen. Don Winslow hat in sein – zu Recht – preisgekröntes Werk glatte sechs Jahre Recherchearbeit gesteckt. Das spürt man auf jeder einzelnen Seite. Die Handlung platziert er mitten hinein in die Geschichte des mexikanischen Drogenkriegs, lässt seinen Protagonisten, den US-Drogenfahnder Art Keller, gegen mächtige Kartelle antreten. Allerdings merkt Keller schon nach kurzer Zeit, dass seine Gegner auch noch in ganz anderen Kreisen sitzen… Zeitraum der Handlung sind die Jahre 1977 bis 2004, der Leser darf folglich einiges erwarten. Geschickt verknüpft der Autor reale Personen und Vorkommnisse mit fiktiven, integriert blutige Geheimdienstaktivitäten lateinamerikanischer Länder, wie die durch die Vereinigten Staaten unterstützte „Operation Condor“. Das Ergebnis wirkt in der Summe absolut realistisch, sorgt für atemlose Spannung und so manches schockierende Moment. Denn es wird hart, sehr hart. Einzelne Passagen werden mir vermutlich dauerhaft im Gedächtnis bleiben. Unter anderem auch deshalb, weil sie nicht nur real wirken, sondern so oder ähnlich geschehen sind und immer noch passieren. Laut Wikipedia hat der Drogenkrieg in Mexiko in den letzten zehn Jahren über 185.000 Opfer gefordert! Hochinteressante Charaktere schickt der Autor an die Front. Wobei man „richtig“ gute hier vergebens sucht. Selbst Art Keller, eigentlich der Streiter für die gute Seite, kämpft mit manchmal bedenklichen Mitteln. Das Eingangszitat gibt einen Hinweis darauf. Allerdings kann man sich die Frage stellen, ob sich ein solcher Kampf mit ausschließlich legalen und fairen Mitteln überhaupt gewinnen lässt. Die berühmte Frage: „Was würde ich tun?“ drängt sich manches Mal beim Lesen auf. Und die böse Seite? Ist stark vertreten und präsentiert ebenfalls einige eindrucksvolle und vielschichtige, manchmal regelrecht charismatische Charaktere, die sich häufig oder meist abgrundtief böse zeigen, aber an anderer Stelle auch sympathische (oder zumindest menschliche) Eigenschaften zeigen. Dann gibt es noch die, die man gar nicht richtig einer Seite zuordnen kann und solche, die eine Entwicklung durchlaufen und sich ändern. Nicht zu vergessen auch die, die sich als „gut“ tarnen, es aber ganz und gar nicht sind. Eins kann ich verraten: In der Rangliste der bösesten Charaktere standen für mich beim Lesen nicht immer nur Drogenbosse und Auftragskiller ganz oben. Ganz sicher kann man sagen, dass dieses Buch niemanden kalt lassen sollte. Sehr empfindsame Leser dürften allerdings an manchen Stellen schwer zu knacken haben. Wer sich aber vor der härteren Gangart nicht scheut und gerne einen packenden und realistischen Thriller liest, für den vergebe ich hier eine volle Leseempfehlung. Die Handlung wirkt abgeschlossen, trotzdem gibt es einen Folgeroman. In „Das Kartell“ kann der Leser verfolgen, wie es mit Art Keller nach 2004 weitergeht. Dieses Buch wird sicher in Kürze bei mir einziehen. Fazit: Bildgewaltiges Epos um die Geschichte der mexikanischen Drogenkriege. Unglaublich hart, unglaublich gut!

Kings of Cool

Bewertung von tinaliestvor.de aus essingen am 01.11.2012
Pechschwarz kommt es daher und erinnert irgendwie an Afri-Cola! Ein fantastischer Roman über Kalifornien. Mit Zeitwechseln zwischen den 80er Jahren und heute legt uns Winslow nahe, das sich zwar die Erde drehen mag, aber es in jeder Generation die gleichen Menschen gibt und sich das Leben nicht wirklich ändert. In Orange County, wo Reichtum und HighSociety lebt, gibt es mehr Drogen, mehr Gewalt und mehr Korruption als in den restlichen USA zusammen. Der Drogenhandel beherrscht das Leben in den 80gern sowie heute. Die drei Freunde O, Chon und Ben steigen kräftig ein und bauen erstklassiges Marihuana an, unwissend, das ihre drei Eltern genau das gleiche vor fast 30 Jahren getan haben. Dann geschieht der erste Mord und das Baja-Kartell aus Mexiko mischt sich ein. Ein Weg in den Abgrund und den Tod scheint gebahnt und jeder versucht seine Fäden zu ziehen bis es zu einem unglaublichen Showdown kommt, den man nicht erwartet hätte. Es kommt ja meist immer anders als man denkt…..! Spannende Geschichte über Laguna Beach und reiche Althippies, die die Welt nicht wirklich verbessern wollen = Ein Meisterwerk für jeden, der Kalifornien schon bereist hat. Ein etwas ungewöhnlicher Stil des Autors, manchmal ohne Sinn oder Verstand, aber es löst sich alles auf und man hat mehr als einmal ein riesiges Ah!-Erlebnis!

Tage der Toten / Art Keller Bd.1

Bewertung von Krimifan aus München am 29.08.2011
Ein großartiges und wahrlich spannendes Buch, dass geschickt Geschickt und Fiktion verqickt. Don Winslow ist einer meiner Lieblingsautoren geworden!

Tage der Toten / Art Keller Bd.1

Bewertung von Pelusa aus Bayern am 18.12.2016
Sehr gelungener Krimi, den man nicht mehr aus der Hand legen kann! Don Winslow schreibt mit klarem, butal analytischen Stil und gibt das Gefühl selbst mitten im Geschehen zu sein!

Zeit des Zorns - Savages

Bewertung von Jürgen H. aus Hugendubel München am 05.10.2012
Don Winslow ist für mich mit der beste amerikanische Spannungsautor. Seine Sprache in "Zeit des Zorns" ist bemerkenswert: minimalistisch und hochironisch. Er hat erneut spannenste Unterhaltung vorgelegt !

Tage der Toten / Art Keller Bd.1

Bewertung von SeTodo aus Berlin am 19.12.2010
Man sollte nicht vor den 690 Seiten dieses meisterhaften Thrillers zurückschrecken, denn jede dieser Seiten erhöht die Sucht, das Werk nicht mehr aus der Hand zu legen. Winslow schreibt in klarer, drastischer Sprache und beschreibt das Wesen der Drogenkartelle in seiner Gänze und beleuchtet sie sozialkritisch, ständig stark am Image des "American Way of Life" kratzend. Die Granzen zwischen Gut und Böse verwischen sich ständig. Atemberaubend!

Kings of Cool

Bewertung von Petra H. aus Hugendubel Nürnberg am 17.07.2013
Wenn eine Geschichte in solch schnellem Tempo erzählt wird, können die Helden nicht anders als wirklich supercool sein!
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