Obsession - Beckett, Simon

Simon Beckett 

Obsession

Thriller

Deutsch v. Andree Hesse
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Obsession

Als seine Frau plötzlich stirbt, ist Ben am Boden zerstört. Allein Sarahs autistischer Sohn Jacob spendet ihm Trost. Aber während er die Schränke der Toten ausräumt, macht Ben eine grausame Entdeckung: Jacob war gar nicht Sarahs Kind. Offenbar hat sie den Jungen entführt, als der noch ein Baby war. Fassungslos macht sich Ben auf die Suche nach Jacobs leiblichen Eltern und gerät in einen Strudel tödlicher Obsessionen.


Produktinformation

  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 413 S.
  • Seitenzahl: 416
  • rororo Taschenbücher Nr.24886
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 116mm x 30mm
  • Gewicht: 332g
  • ISBN-13: 9783499248863
  • ISBN-10: 3499248867
  • Best.Nr.: 23845366
Simon Beckett, geb. 1968, versuchte sich nach Abschluss eines Englischstudiums als Immobilienhändler, lehrte Spanisch und war Schlagzeuger. 1992 wurde er freier Journalist und schrieb für bedeutende britische Zeitungen wie 'Times', 'Daily Telegraph' oder 'Observer'. Im Laufe seiner journalistischen Arbeit spezialisierte Beckett sich auf kriminalistische Themen. Als Romanautor trat er zuerst 1994 an die Öffentlichkeit. Simon Beckett ist verheiratet ist und lebt in Sheffield.

Kundenbewertungen zu "Obsession" von "Simon Beckett"

41 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.1 von 5 Sterne bei 41 Bewertungen ***** gut)
***** ausgezeichnet
 
(7)
***** sehr gut
 
(12)
***** gut
 
(8)
***** weniger gut
 
(8)
***** schlecht
 
(6)
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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 13.03.2013 ***** sehr gut
Nachdem ich schon so viel Positives von dem Autor gehört habe, aber nicht schon wieder eine Reihe beginnen wollte, musste ich mit Obsession weitermachen. Haben mich schon meine persönlicher Erstlinge "Tiere" und "Flammenbrut" von Simon Beckett begeistern können. Und hier hat mich der Klappentext sofort neugierig gemacht, wobei das Buch auch als spannenden Roman ausgelegt werden könnte, anstatt sich Thriller zu nennen.

Wer jetzt hier den absoluten Pageturner erwartet, der permanent spannend ist und vor blutrünstigen Gewaltszenen nur so strotzt, den muss ich an dieser Stelle enttäuschen. Der Autor überzeugt durch andere Qualtäten. Er regt zum nachdenken an und verpackt dies sehr interessant. Außerdem versteht er es den Leser neugierig zu machen und zur Klärung seine ganz eigenen Vermutungen anzustellen. Da der Schreibstil sehr flüssig ist und die Kapitel so gestaltet sind, dass man einfach wissen möchte wie es weiter geht, kommt man nicht umhin, das Buch dennoch sehr schnell zu lesen.

Es gab viele schlechte Rezensionen zu dem Buch, was ich persönlich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich unvoreingenommen an den Thriller herangegangen bin, weil die berühmte und allseits beliebte Reihe um David Hunter noch nicht mein Bücherregal schmückt.

Alles in allem bin ich begeistert von "Obsession" gewesen. Es überrascht mich vor allem als hartgesottener Thrillerfan, dass mich ein Buch aus eben diesem Genre begeistern konnte, in dem der Verlauf gar nicht so rasant und spannend ist. Vor allem hat mich das Buch sehr nachdenklich gestimmt. Schön, auch mal wieder für Leser die eben kein Blut lesen können.

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 18.02.2012 ***** sehr gut
Beschreibung:
Ein Kind, das schweigt. Ein Geheimnis, das tötet. Als seine Frau unvermutet stirbt, ist Ben am Boden zerstört. Allein Jacob, Sarahs autistischer Sohn, spendet ihm Trost. Doch während Ben die gemeinsame Wohnung aufräumt, macht er eine ungeheuerliche Entdeckung: Jacob war gar nicht Sarahs leibliches Kind. Offenbar hatte sie den Jungen entführt, als der noch ein Baby war. Fassungslos informiert Ben die Behörden, die Jacobs leiblichen Vater schnell ermitteln. Keiner ahnt, dass damit eine Lawine tödlicher Obsessionen ins Rollen gebracht wird

Ich kannte von Simon Becket "Die Chemie des Todes" und "Kalte Asche" und habe das Buch (ohne die Kurzbeschreibung zu lesen) in der irrigen Annahme gekauft, dass es die Fortstzung der beiden Bände wäre.

Zunächst war ich enttäuscht, dass es nicht so ist, aber je weiter ich gelesen habe, um so spannender wurde es.
Man kann es überhaupt nicht mit den oben erwähnten Büchern des Autors vergleichen.
Es baut eine Spannung ganz anderer Art auf und hat mit Gerichtsmedizin nicht das geringste zu tun.
Dennoch kann ich es absolut weiter empfehlen.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 02.01.2012 ***** ausgezeichnet
Beschreibung:
Ein Kind, das schweigt. Ein Geheimnis, das tötet. Als seine Frau unvermutet stirbt, ist Ben am Boden zerstört. Allein Jacob, Sarahs autistischer Sohn, spendet ihm Trost. Doch während Ben die gemeinsame Wohnung aufräumt, macht er eine ungeheuerliche Entdeckung: Jacob war gar nicht Sarahs leibliches Kind. Offenbar hatte sie den Jungen entführt, als der noch ein Baby war. Fassungslos informiert Ben die Behörden, die Jacobs leiblichen Vater schnell ermitteln. Keiner ahnt, dass damit eine Lawine tödlicher Obsessionen ins Rollen gebracht wird

Ich kannte von Simon Becket "Die Chemie des Todes" und "Kalte Asche" und habe das Buch (ohne die Kurzbeschreibung zu lesen) in der irrigen Annahme gekauft, dass es die Fortstzung der beiden Bände wäre.

Zunächst war ich enttäuscht, dass es nicht so ist, aber je weiter ich gelesen habe, um so spannender wurde es.
Man kann es überhaupt nicht mit den oben erwähnten Büchern des Autors vergleichen.
Es baut eine Spannung ganz anderer Art auf und hat mit Gerichtsmedizin nicht das geringste zu tun.
Dennoch kann ich es absolut weiter empfehlen.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

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Bewertung von ger am 07.10.2011 ***** sehr gut
Spannend und bewegend zugleich vom Anfang bis zum Schluss.

Auch die anderen Bücher des Autors sind wärmstens zu empfehlen.

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Bewertung von Lalapeja aus Münster am 27.09.2011 ***** sehr gut
Dies war mein erster Thriller von Simon Beckett, den ich las. Ich habe lange gebraucht, bis mich das Buch das packte, aber als es soweit war, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
Bens Frau stirbt, er muss sein Leben neu in den Griff kriegen und muss sich zudem noch um den autistischen Sohn seiner Frau kümmern, er nicht einmal sein eigenes Kind ist. Ben hat so einige Probleme alles neuzuordnen und erfährt dann auch noch, dass Jacob nicht Sarahs leibliches Kind war. Was nun?
Zunächst befindet man sich wirklich nur in einer traurigen Geschichte und das Kind spielt anfangs auch keine große Rolle. Als Ben dann allerdings den leiblichen Vater ausmacht, kommt allmählich Spannung auf. Das Ende ist wirklich heikel und im Großen und Ganzen ist dies schon ein gelungener Thriller von Simon Beckett. Wem „Flammenbrut“ schon gefallen hat, für den könnte dieses Buch auch interessant sein.

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Bewertung von Ivonne Wiese aus Berlin am 13.06.2011 ***** gut
Thriller; der leider schnell an Spannung verliert. Story, Charaktere und Schreibstil eher im Mittelfeld. An „Chemie des Todes“ kommt er mit dem Nachfolgeroman nicht ran. Vermutlich typisches Symptom von Vielschreiberlingen. Solide aber nicht herausragend.

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Bewertung von www.katis-buecherwelt.blogspot.de aus Witten am 12.06.2011 ***** gut
Meine Meinung:
Ich bin mit sehr großen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Von
Bekannten und Freunden wurde mir sehr viel von Simon Becketts Kalte Asche
vorgeschwärmt sowie von anderen Büchern.
Beim Einkaufen bin ich dann über Obsession gestoßen und dachte mir, ich nehm
es mal mit, wenn die anderen Bücher schon so gut sind, wird dieses hier
auch spannend sein.
Doch auf die Spannung mußte ich sehr lange warten. Erst ab Kapitel 19 wird es
etwas aufregender und dann gehts auch sehr schnell zu ende. 60 Seiten wo dann endlich
mal was passiert, find ich schade das man so lange drauf warten mußte.
Ansonsten fand ich das Buch jedoch im allgemeinen ganz ok, die Geschichte war gut geschrieben,
ein Schmöckerroman für zwischendurch.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 10.11.2010 ***** sehr gut
am anfang erinnert die geschichte an die lebenswelt vieler leute, mit denen mensch im jugendamt zu tun hat... an viele fälle, wo, gesetzliche regelungen und die menschliche unvollkommenheit zusammentreffen, einfach die ohnmacht überhand nimmt. selbst die reaktionen auf diese ohnmacht scheinen so aussichtslose handlungen zu sein... man glaubt, als ben sich entscheidet, die familie cole zu fotografieren, DAS wird nichts bringen, man kennt ja die misere nur zu gut... das fotos als beweismittel gelten, ist ja nun schon lange vorbei!
die gefühlswelt des protagonisten wird eindrucksvoll dargestellt... es ist möglich, so mitzufühlen, als spiele bei einem selbst alles verrückt und man möchte fast, ebenso wie ben es viel zu oft tut, zur flasche greifen, bei sovielen negativen emotionen...
dann dreht sich die situation um - es wird nochmal so richtig spannend und kritisch bis zur letzten seite...
der protagonist ben ist selbst nicht frei von fehlern, angenehm, in ihm einen normal tickenden typen zu erkennen... der eben auch ne menge druck von aussen aushalten muss.
es ist allerdings weder psychothrill noch krimi... wie ich finde, eine fast normale geschichte aus dem alltag... bis auf die morde aus verzweiflung natürlich... aber wer würdel nicht manchmal vor wut am liebsten morden?

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Bewertung von Mirakel am 16.10.2010 ***** weniger gut
Mir hat das Buch zu Beginn sehr gut gefallen. Ich fande die Geschichte zu Anfang wahnsinnig gut erzählt und habe mich auf die "Action" gefreut, die noch kommen mag. Allerdings war ich dann doch sehr enttäuscht. Durch dir recht langwierige Erzählung in der Mitte des Buches hat mich immer mehr die Lust verlassen das Buch bis zum Ende zu lesen. Weitaus mehr enttäuscht war ich dann, als das Ende innerhalb eines Kapitels sehr schnell und sehr flach abgehandelt wurde. Das das Buch ein Bestsellt ist, kann man sich eigentlich nicht vorstellen. Der Klappentext macht einen zuerst sehr neugierig auf das Buch, jedoch ist mit dem Klappentext schon fast die ganze Geschichte erzählt.

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Bewertung von Yääti aus Bad Berka am 30.08.2010 ***** gut
Als Ben Murray´s Frau Sarah unverhofft an einem Blutgerinsel stirbt, stößt Ben auf ein scheinbar längst vergessenes Geheimnis ihrer Vergangenheit. Jacob, Sarah´s Sohn, sein Stiefsohn, wurde allem Anschein nach durch eine Hebamme seinen leiblichen Eltern entrissen und Sarah anvertraut. Voller Sorge um den autistischen Jacob beginnt der Fotograf Ben das Mysterium um seine Vergangenheit zu lüften. Jacob´s wahre Eltern jedoch führen ein eher eigenartiges Leben. Während die Frau ihren Mann mit fremden Männern betrügt, glaubt der Kriegsveteran den Aufbau der Welt zu verstehen in dem er Schrott von seiner Arbeitsstelle in den hauseigenen Garten verfrachtet. Ben missfällt die Situation, er versucht über das Gericht eine Sorgepflicht für ihn zu erringen, in dem er Beweise rund um das Familienleben der Cole´s aufnimmt. Dabei tritt er in Kontakt mit recht seltsam anmutenden Obsessionen...
Eine Obsession zum Lesen dieses Buches ist nur sehr schwer aufzubauen. Durch einen sehr speziellen Klappentext sowie die Umschlag- und Schriftgestaltung macht der Bestseller "Obsession" von Simon Beckett zunächst neugierig, zeigt aber auch, dass es sich nicht um ein Buch für jedermann handelt. Ein plötzlicher Todesfall wirft eine längst in Vergessenheit geratene Entführung auf. Der Grundstein für eine mehr als spannungsvolle Atmosphäre ist gelegt. Doch es kommt alles ganz anders. Während Ben Murray den leiblichen Vater seines Sohnes ausfindig macht,ist die Handlung für den Leser nur mäßig spannend. Schließlich flacht die Geschichte von Ben ganz ab und auf nebensächliche Geschehnisse wird vom Autor mehr Wert gelegt. Ein anfangs spannungsgeladener Bestseller wird letztendlich mehr und mehr zu einem Schmökerbuch. Der einfache Satzbau und der nicht übertrieben ausgeschmückte Text laden zum Lesen ein, ziehen in den Bann, bis zum Ende zu lesen. Dieses Interesse zieht sich jedoch nicht durch das ganze Buch. Anfang und Ende machen das Lesen zur Besessenheit. Der Mittelteil ist sehr schwach. Obsession- ist ein Muss für Simon-Becket-Fans, empfehlenswert für alle Krimiliebhaber und Autismusinteressierte mit Geduld, den Mittelteil zu ertragen, jedoch nicht nach jedermanns Geschmack. Unklar ist mir deshalb, wieso Obsession als Bestseller bezeichnet wird. Definitiv nicht Simon Becketts bestes Werk, aber dennoch ein meinen Augen akzeptabler Roman.

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