Katzen würden Mäuse kaufen - Grimm, Hans-Ulrich

Hans-Ulrich Grimm 

Katzen würden Mäuse kaufen

Schwarzbuch Tierfutter

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Katzen würden Mäuse kaufen

Glaubt man der Werbung, ist für unsere Tiere das Beste gerade gut genug. Doch die Realität sieht anders aus: Mit Aromen, Geschmacksverstärkern, Farbstoffen und dem ganzen Arsenal der Kunstnahrungshexenküche wird ein "leckeres" Menü für Waldi, Minka und Co. zubereitet. Neben Abfällen, Krallen und Klauen landen auch Klärschlamm, Bakterien und Pilze im Fressnapf unserer Lieblinge. Die Tiere leiden und werden krank. Und nicht nur sie, sondern durch den Verzehr von Nutztieren auch der Mensch. Schockierende Fakten, brillant recherchiert - Werbung und Wahrheit bei der Tierfutterproduktion.

"Ein brillant recherchiertes Buch über die Tierfutterindustrie." -- Deutschlandradio Kultur

"Tatsächlich ist das Schwarzbuch für die Branche harter Tobak und Autor Grimm nicht irgendwer. Seit Jahren nimmt er Ernährungsgewohnheiten und Lebensmittelproduktion publizistisch aufs Korn, von Bio bis zu den Zusatzstoffen. Seine Bücher wurden Bestseller." -- Handelsblatt

"Hans-Ulrich Grimm, hat mit 'Katzen würden Mäuse kaufen' ein brillant recherchiertes Buch über die Tierfutterindustrie abgeliefert und darin uns Menschen einen Spiegel vorgehalten, die wir uns so gern betrügen lassen, wenn man bloß unserer Sehnsucht nach Harmonie und Frieden entgegenkommt." -- Deutschlandradio Kultur


Produktinformation

  • Verlag: Heyne
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 253 S.
  • Seitenzahl: 256
  • Heyne Bücher Bd.60097
  • Deutsch
  • Abmessung: 187mm x 118mm x 20mm
  • Gewicht: 208g
  • ISBN-13: 9783453600973
  • ISBN-10: 3453600975
  • Best.Nr.: 23816587
"Hans-Ulrich Grimm, hat ein brillant recherchiertes Buch über die Tierfutterindustrie abgeliefert und darin uns Menschen einen Spiegel vorgehalten, die wir uns so gern betrügen lassen, wenn man bloß unserer Sehnsucht nach Harmonie und Frieden entgegenkommt." (Deutschlandradio Kultur)

"Hans-Ulrich Grimm, hat mit 'Katzen würden Mäuse kaufen' ein brillant recherchiertes Buch über die Tierfutterindustrie abgeliefert und darin uns Menschen einen Spiegel vorgehalten, die wir uns so gern betrügen lassen, wenn man bloß unserer Sehnsucht nach Harmonie und Frieden entgegenkommt."

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 23.04.2007

Aber bitte immer daran denken, dass Katzenliebe unserer Selbsterhaltung dient
Vorsicht Tierfutter: Hans-Ulrich Grimm steigt in animalische Abgründe hinab und warnt vor dem Fraß, den wir unseren Mitgeschöpfen in den Napf füllen

Hans-Ulrich Grimm ist als Ernährungskritiker ausgewiesen: Unter anderem im Bestseller "Die Suppe lügt", 1997 erschienen, beschäftigte er sich mit den Schattenseiten der modernen Nahrungsmittelindustrie. In seiner neuesten Buchveröffentlichung "Katzen würden Mäuse kaufen - Schwarzbuch Tierfutter" nimmt sich der ehemalige "Spiegel"Redakteur jetzt die Futtermittelbranche vor. Zunächst konnte das Werk nicht wie geplant erscheinen, denn der Tierfutterkonzern Masterfoods erwirkte eine einstweilige Verfügung. Nun wird es doch verkauft. Nach Angaben des Verlags blieb es inhaltlich unverändert, nur ein neuer Umschlag wurde gewählt.

Der Autor folgte gleich zwei Trends, als er sich zur Recherche im Milieu der "Tierfutter-Mafia" entschloss: Zum einen lenkt er das Augenmerk auf ein neues Phänomen, nämlich auf das blühende Geschäft mit dem Luxus für Haustiere. Zum anderen bemüht er ein Konzept, das zuletzt in Filmen …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Christina Hucklenbroich schickt voraus, dass der Band nach einer einstweiligen Verfügung des Tierfutterkonzerns Masterfoods nun doch inhaltlich unverändert erscheinen konnte. Erstaunlich, liegt für die Rezensentin das Augenmerk des Autors Hans-Ulrich Grimm doch klar auf dem Geschäft mit dem Luxus für Haustiere und auf der "unreinen Seite" der Tierfutterproduktion, die er auch schon mal mit Interna aus der Futtermittelindustrie belegt, wie Hucklenbroich erklärt. Für die Rezensentin liegt das Problem des Buches allerdings eher in einem deutlichen Mangel an Differenziertheit. Was Geschäftemacherei und was schlicht eine den neuen Bedürfnissen in der Haustierhaltung angepasste Überlebenshilfe ist, hält sie nämlich für eine durchaus berechtigte Unterscheidung. Grimms Ruf nach gesundem Futter für Haustiere, mutmaßt sie, wird der Industrie nicht allzu viel anhaben können.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Hans-Ulrich Grimm, hat mit "Katzen würden Mäuse kaufen" ein brillant recherchiertes Buch über die Tierfutterindustrie abgeliefert und darin uns Menschen einen Spiegel vorgehalten, die wir uns so gern betrügen lassen, wenn man bloß unserer Sehnsucht nach Harmonie und Frieden entgegenkommt." (Liane von Billerbeck, Deutschlandradio Kultur, 15.5.2007)
Hans-Ulrich Grimm, geboren im Allgäu, lebt in Stuttgart. Er war von 1989 bis 1996 Korrespondent des Nachrichtenmagazins Der Spiegel, ist seither freier Autor (u.a. für Stern, Geo, Neue Zürcher Zeitung und Zürcher Tagesanzeiger). Sein wichtigstes Werk 'Die Suppe lügt', in viele Sprachen übersetzt, gilt als Klassiker der modernen Nahrungkritik.

Leseprobe zu "Katzen würden Mäuse kaufen" von Hans-Ulrich Grimm

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Leseprobe zu "Katzen würden Mäuse kaufen" von Hans-Ulrich Grimm

Es ist ein schönes Land, das Land, aus dem Whiskas kommt. Es gibt dort Bäche und Wiesen und Bäume und ganz kleine Häuschen. Alles aber wird weit überragt von einem Turm.

Es ist kein Kirchturm, sondern eher ein Fabrikturm, auf ihm sind, ganz oben, eine Katze abgebildet und ein Hund, und es steht Whiskas darauf und Pedigree.

Sie sind sehr tierfreundlich hier, es gibt sogar eine kleine Pension für Hunde und Katzen, mit strahlend weißen Wänden, einem leuchtend roten Dach und einem Zaun drumherum. Schon von Weitem ist zu sehen, wie die Tiere fröhlich herumtollen. Das sind die "Testesser" der Firma.

Man ist auch zu Menschen sehr gastfreundlich hier. Besucher sind willkommen, sie dürfen durch eine gläserne Tür gehen, werden an einer Rezeption freundlich begrüßt. Im Empfangsraum prangt auch ein großes Plakat mit Whiskas-Werbung, daneben ein Poster, das stolz darauf hinweist, dass sie die Sendung "Hundkatzemaus" im Fernsehen sponsern.

In einer Vitrine sind all die tollen Produkte der Firma aufgestellt: Whiskas, Kitekat, Trill, Pedigree. Eigentlich alles, was Rang und Namen hat in der Welt von Bello und Mieze und Hansi. Auch das berühmte Chappi kommt von hier, deswegen nennen sie die Firma hier im Ort immer noch die "CHAPPi-Fabrik".

Die Firma heißt Masterfoods, sie ist rund um den Globus ganz groß im Geschäft.

Die Tierliebe der Leute ist ein gutes Geschäft.

Das Tierfutter-Business blüht, der Trend geht zu immer luxuriöseren Produkten. Große Firmen wie Nestle Purina und Royal Canin rangeln um die Führungspositionen. Mit immer neuen Kreationen sollen Herrchen und Frauchen verführt werden. Das Geld sitzt bei ihnen offenbar locker. Besonders erfolgreich ist das "Hochpreissegment", sagt eine Branchenkennerin. Die Devise laute: "Luxus pur".

Für die Tiere ist nichts zu teuer. Vom Tier lebt eine ganze Branche, und sie lebt gut.

Spezialgeschäfte breiten sich aus, Hundehotels kümmern sich um die vierbeinigen Lieblinge, Psychologen pflegen ihre zarten Seelen. Das Tier ist für viele Menschen zum Partner geworden, sie behandeln es wie einen Freund - oder gar wie einen Lebensgefährten.

Sie wollen, dass es dem Tier gut geht. Sie geben für einen Sack Trockenfutter gern mehr aus als für ein Kilo Rinderbraten.

Es ist auch ein Geschäft mit dem Vertrauen. Wer sein Tier liebt und viel Geld ausgibt, will natürlich auch wissen, ob alles wahr ist, was die Werbung verspricht: Dass in Dosen und Säcke nur das Allerbeste kommt. Dass es nichts Gesünderes, dass es überhaupt nichts Besseres gibt für Bello und Mieze als Chappi und Whiskas.

Die Zentrale von Masterfoods liegt in Amerika, das deutsche Hauptquartier hier in Verden an der Aller, der Kleinstadt mit 28000 Einwohnern, 43 Kilometer südöstlich von Bremen.

Barbara Grewe will mal sehen, wie das Futter für ihre Lieblinge produziert wird. Ihre Katzen Kitty und Felix bekommen Whiskas praktisch von Geburt an, und es ist ihnen gut bekommen. Wahre Wonneproppen seien sie geworden. "Was will man mehr", sagt Frau Grewe. Sie ist aus Twistringen angereist, einer 13000-Einwohner-Gemeinde siebzig Kilometer westlich von hier.

Für die Besucher ist Herr Meier zuständig. Friedrich Meier. Er wirkt schon mal sehr vertrauenerweckend. Weißer Kittel. Weißer Helm. Er ist Sicherheitsingenieur. Auch die Besucher müssen sich weiße Kittel überziehen und einen Helm aufsetzen. Wegen der Hygiene und der Sicherheit.

Herr Meier führt durch den Betrieb. Erst durch das Büro, es ist ein Großraumbüro, in dem auch die Chefs sitzen und jederzeit ansprechbar sind. Das ist so ein amerikanisches Prinzip. Masterfoods ist ja eine amerikanische Firma.

Dann geht es durch eine Tür hinaus aufs eigentliche Werksgelände. Bei einer Anlieferungsrampe hält Herr Meier inne. Hier rollen die Lastwagen an mit ihren riesigen Anhängern. Heute ist offenbar Fleisch angekommen. "Badenhop Fleisch" steht auf den Trailern. Das sei ein Händler aus der Nähe, sagt Herr Meier. Laut Eigenwerbung ist Badenhop ein Zulieferer für die Heimtierindustrie mit "internationalen Verbindungen".

Dann geht es in die eigentliche Fabrik, mit Fließbändern, Abfüllanlagen, Packstationen. Dosen sausen. Dampf zischt. Fließbänder rollen. Fleisch kommt aus Düsen, rötlich, cremig, oder fällt aus durchsichtigen Röhren, wie die Kugeln bei der Ziehung der Lottozahlen, in Dosen und Schalen. Ein Spritzer mit "Sauce" oben drauf. Mal farbig, mal durchsichtig. Es sind die Abfüllanlagen für Whiskas, Cesar, Sheba.

Es herrscht ein ziemlicher Lärm. Die Leute in ihren Overalls müssen Gehörschutz tragen. Es riecht auch nicht sehr angenehm.

Überall weisen Schilder auf die Geschäftsziele hin, erinnern an die Hygienebestimmungen und weisen auf Bakterien hin, die jederzeit eindringen können. Ein Poster beispielsweise warnt vor "Clostridium botulinum". Das ist eine Horror-Bazille, die ein Nervengift produziert, ein sogenanntes "Neurotoxin", das schlimmste Bakteriengift, das die Menschheit kennt. Es kommt vor allem in Dosen und Büchsen vor, weil es sich unter Luftabschluss so gut vermehrt. Wenn so etwas in einer Fabrik auftaucht, ist das der Super-GAU, das größte anzunehmende Unglück. Für eine Firma kann das ziemlich teuer werden.

Daher gilt: Dem Keim keine Chance. Dafür sorgen riesige Tanks, in denen sterilisiert wird. Bei exakt 127,8 Grad Celsius. Die Hundenahrung soll absolut clean sein.

Wobei es dem Hund seinerseits gar nicht so wichtig ist, dass die Sachen keimfrei und hygienisch sind. Der Hund seinerseits mag es ganz gern ein bisschen eklig. Der Hund, meint Herr Meier, hätte es am liebsten gar nicht gekocht. Der würde sein Fleisch am liebsten verbuddeln und nach einem halben Jahr wieder rausholen. So etwas geht natürlich nicht. Klar, dass der Hund mit so etwas keine Chance hat. Der "Aasfresser", sagt Herr Meier, der sonst sehr freundlich und aufmerksam ist, fast ein bisschen verächtlich.

Auf so einen Hund kann so eine Firma natürlich keine Rücksicht nehmen. Schließlich kaufen nicht die Hunde das Futter, sondern die Menschen. Und die wollen für ihren Liebling nun mal lieber Gourmethäppchen mit Reis und Garnelen als Gammelfleisch aus dem Garten.

Zwei große Behälter stehen dekorativ herum. Der eine ist gefüllt mit kleinen orangefarbenen Stückchen: Karotten, ein, zwei Zentner. Die sind irgendwo in einer gemüseverarbeitenden Fabrik ausgesondert worden, waren nicht fein genug für die Menschen.

Der andere Container enthält hellrosa glänzende Stückchen. Lunge, erklärt Herr Meier. Am Behälter hängt ein Schild: "Category 3 Animal By Products. Nicht für den menschlichen Verzehr geeignet".

Abfälle aus der Lebensmittelproduktion, ganz offenkundig.

Halt! Das Wort Abfall, das hören sie hier gar nicht gern. "Reden Sie nicht über Abfall", sagt Herr Meier. "Das tut uns weh."

Die Tierfutterbranche achtet sehr sorgsam darauf, dass die Produkte für unsere Haustiere, die im Fernsehen teuer beworben werden, nicht mit Müll in Zusammenhang gebracht werden.

Kundenbewertungen zu "Katzen würden Mäuse kaufen" von "Hans-Ulrich Grimm"

5 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.4 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von Sabine aus Böblingen am 23.05.2011 ***** ausgezeichnet
Endlich spricht es jemand aus - was viele von uns Tierbesitzern schon lange geahnt haben: im industriell gefertigten Futter liegt die Ursache für die meisten Erkrankungen von unseren Haustieren. Der Autor deckt die skandalösen Machenschaften der (allermeisten) Tierfutterhersteller auf.
Dieses Buch ist uneingeschränkt denjenigen zu empfehlen, die nicht die Augen verschließen möchten und die sich Gedanken um die Ernährung und somit dem Wohl ihres Tieres machen anstatt vorbehaltlos weiterhin zu den "netten bunten Tütchen und Döschen" zu greifen. Wer dieses Buch gelesen hat wundert sich nicht mehr, warum sein Hund vielleicht eine Allergie, Haarausfall, Verhaltensauffälligkeiten, Magen-Darm-Probleme, etc..... hat.
In diesem Zusammenhang kann ich auch das Buch von Dr.med.vet. Vera Biber (Futterprobleme bei Hunden) uneingeschränkt empfehlen! Frau Dr. Biber erklärt in ihrem Buch, was ein Hund wirklich an Nahrung braucht!

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Bewertung von anne60 aus verden am 05.12.2010 ***** weniger gut
Wer kauft solch ein Buch? Jemand, der Tiere hat und der sich Gedanken macht, was er füttert. Jemand der nach der Lektüre dieses Buches ein wenig besser Bescheid wissen möchte. Aber da wird man schwer enttäuscht: Dieses Buch beschreibt (manchmal für einen Laien viel zu) detailliert, wie und wo überall Unappetitliches, Giftiges, Gefährliches, Ekeliges, Ungesundes und Falsches dem Tierutter zugesetzt wird. Das ist nicht wirklich neu und wenig spektakulär, kennt man diese Ausführungen zu den diversen E`s und dem Glutamat doch bereits aus der Menschennahrung.
Was mich total enttäuscht hat, ist, dass das Buch keine Auswege zeigt. Es macht alles schlecht, gibt aber keine hilfreichen Tipps, wie man sich vor diesem Unwesen wirklich schützen kann. So findet der Autor auch noch etwas am Barfen, am Reste vom Menschenessen füttern oder am Selbstbekochen auszusetzen. Was denn nun? Der, der das Buch gekauft hat, um zu erfahren, wie er sich und seine Tiere schützen oder besser ernähren kann, wird schwer enttäuscht....
Alles Schlechtmachen ist auch keine Hilfe!

Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • KT aus Stuttgart am 01.03.2012
    Hallo,

    ich denke es ist wichtig zu wissen was die Industrie so treibt und das wird toll beschrieben. Nach Lösungen muss man dann natürlich selber suchen, da es sich ja um kein …mehr
     (Inhalt anstößig?)

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Bewertung von Wilma aus Hamburg am 10.05.2010 ***** ausgezeichnet
Ich finde es traurig das die Industrie uns weismachen will, das wir unsere Tiere und Kinder und womöglich auch uns selbst nicht ausgewogen ernähren können. Ich kann diesem Buch nur glauben schenken, weil ich gehört habe, das die (Futtermittel-) Industrie versucht hat dagegen zu klagen und vor Gericht verloren hat, weil sich die mühsam zusammengesammelten Fakten des Autoren Grimm bestätigt haben. Grimm ist ja auch nicht irgendwer, er schreibt Bestseller über die Ernährung des Menschen. Meine eigenen Erfahungen in Sachen Rohfütterung zeigen mir, das ich das Richtige tue. Meine Hunde stinken nicht aufgrund ekelerregender Substanzen im Futter, haben auch kein Haarausfall und werden nicht mehr krank. Dieses Buch hat mir zwar nicht zur Rohfütterung geraten, aber mich davon überzeugt die Finger vom Industriefutter zu lassen. Mein eigenes Essverhalten hat sich dadurch auch geändert!

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Bewertung von Die Michi aus NRW am 23.08.2009 ***** ausgezeichnet
Jetzt wundert es mich nicht mehr, dass heutzutage kaum noch ein Tier an Altersschwäche stirbt, sondern Krebs die häufigste Todesursache bei unseren vierbeinigen Lieblingen ist! Das Buch sollte zur Pflichtlektüre für jeden Tierhalter werden! Es deckt erschreckende Fakten und Zusammenhänge auf und sollte uns wachrütteln. Seit Jahrzehten verspricht uns die Werbung vollmundig "nur das Beste für ihr Tier", weigert sich aber dennoch beharrlich zu deklarieren, was eigentlich drin ist, im angeblich "ach so guten" Tierfutter. So tragen Verbraucher seit Jahren ihr Geld in die Supermärkte und Tiergeschäfte und zahlen treu und brav für die sprichwörtliche "Katze im Sack". Das Buch sollte uns zum Nachdenken anregen. Immerhin geben wir - selbst wenn wir zu Billigfutter greifen - im Laufe eines Tierlebens ein kleines Vermögen für das Futter aus. Da haben wir doch ein Recht zu erfahren, was wir da eigentlich verfüttern und welchen Nutzen es hat oder bessergesagt welche Schäden wir damit am Tier anrichten.

Ich denke, so ziemlich jeder Tierhalter dürfte an vielen Stellen in diesem Buch über die Zusammenhänge und Fakten sehr überrascht sein. Ich war nicht nur überrascht, sondern auch entsetzt - obwohl ich bereits eine "böse Vorahnung" hatte ...

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Bewertung von Rika von Hoff aus Schweiz am 19.05.2008 ***** ausgezeichnet
Das was ich insgeheim seit Jahren vermutete, findet seine ungeschminkte Bestätigung in diesem Buch. Die aufgeführten Fakten lassen eine qualitativ hochstehende Recherche dahinter vermuten. Grimm hat diesem Thema schonungslos auf den Zahn gefühlt und wurde fündig wie kein anderer zuvor. Eine Pflichtlektüre für jede Tierbesitzerin und jeden Tierbesitzer. Am Geschäft mit der verblendeten 'Tierliebe' verdienen sich alle eine goldene Nase mit gepirctem Brillianten. Tiere sind keine kleinen Menschlein, sondern eine Spezie für sich mit eigenen Bedürfnissen. Dies bezieht sich nicht nur auf den Umgang mit ihnen und die Haltung, sondern auch auf die Ernährung. Besinnen wir uns endlich auf die Herkunft unserer Hausgenossen. Geben wir dem Hund einen anständigen Knochen und der Katze einen Brocken Fleisch, damit Zähne und Kiefer wieder merken, wozu sie geschaffen wurden. Die Anonymität, die hinter dem industriell gefertigen Futter steht, lässt nichts Gutes erahnen. Weder Quellen noch Inhalte sind nachvollziehbar. Zurück zur Natur heisst deshalb die unumstössliche Devise. Wer nach der Lektüre dieses Buches nichts hinzulernt ist selbst Schuld. Wen dieses Buch nicht interessiert, dem scheint sowieso nicht mehr zu helfen. Toll für den Kommerz, toll für die Industrie, die Chemie- und Pharmakonzerne, für Forschung und Technik, für alle Opinionleader vom honorieren Professor bis hin zu vet.med. Ein Jammer für die Tiere.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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