
|
|
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein
|
Bewertung von Buchwurm aus Ober-Ramstadt am 29.03.2010 |
|
|
Alice und Mattia haben in ihrer Kindheit beide ganz unterschiedliche traumatische Erlebnisse gehabt, die sie bis ins Erwachsenenalter entscheidend geprägt haben. Viele Jahre später kreuzen sich die Lebenswege dieser beiden ungewöhnlichen Menschen und sie finden ineinander Vertraute, da beide "anders" sind. Alice, die sich ihre Magersucht nicht eingesteht und Mattia, das Mathegenie, der sich aber zwanghaft selbst verletzen muss. Beide sind füreinander bestimmt, schaffen es aber nicht, über den Status tiefer Freundschaft hinaus zu gelangen. Und so trennen sich ihre Wege, bis sie sich nach weiteren vielen Jahren erneut begegnen... Dieses Buch hätte ich mir niemals gekauft, aber als ich es in der Bücherei fand, nahm ich es mit, da es interessante Rezensionen gab. Und ich muss sagen: ich liebe Giordanos Schreibstil! Das Buch liest sich wunderbar in einem Stück durch, wird niemals langweilig oder schwülstig. Es ist einfach eine großartige Geschichte, die volle 10 Punkte verdient hat und definitiv jeden Euro wert ist!! Absolute Leseempfehlung von mir. |
6 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Nina [libromanie.de] am 23.03.2010 | |
|
Nach dem Motto »Es waren zwei Königskinder…« erzählt Paolo Giordano in seinem Debütroman, der 2oo8 mit Italiens renommiertestem Literaturpreis 'Premio Strega' ausgezeichnet wurde, die Geschichte von Alice und Mattia, Königskinder oder eben Primzahlen, die eigentlich zueinander gehören, aber sich einfach nicht finden können. Beide Charaktere sind Außenseiter. So sehr Alice auch versucht, dazu zu gehören, es gelingt ihr einfach nicht. Ein Unfall in ihrer Kindheit, für den sie ihrem Vater die Schuld gibt, hat sie nicht nur die Beweglichkeit eines ihrer Beine einbüßen lassen, sondern auch einen tiefen Riss in ihrer Seele verursacht. Ihr Bestreben nach Normalität gipfelt in Magersucht, Ärger mit den Eltern und immer weiteren Demütigungen. Mattia hingegen grenzt sich selbst von vornherein aus. Nachdem seine behinderte Zwillingsschwester mit sechs Jahren aus seiner Obhut verschwand, kapselt er sich immer mehr ab und verleiht seinem Schmerz heimlich Ausdruck, indem er anfängt, sich selbst zu verletzten. Einzig Alice schafft es, nach und nach zu ihm durchzudringen, auch wenn sie lange nur an der Oberfläche kratzt und nicht ganz klar ist, welche Absichten sie dabei hegt. Von 1983 bis 2007 begleitet der Leser Mattia und Alice auf ihrem Lebensweg, den letztlich jeder für sich bestreiten soll, ohne dass der Kontakt zum anderen aber völlig abbricht. Hierbei rückt der Autor nicht nur seine Figuren in die Rolle der unglückseligen Primzahlen, sondern gibt auch dem Leser das Gefühl, Mattia und Alice über all die Jahre und Seiten hinweg nur sehr bedingt nahe kommen zu können, obwohl er ihn doch erstaunlich tief in ihre traumatisierte Psyche blicken lässt. Giordanos Sprache ist schnörkellos und klar, hält den Leser kühl auf Distanz, ist aber gleichzeitig eindringlich und ruft intensive Bilder hervor, wenngleich diese – bestärkt durch die teilweise großen Zeitsprünge – vielmehr Momentaufnahmen darstellen. Augenblicke, in denen Alice aufdringlich und Mattia zu passiv ist, um sympathisch zu sein – und doch fühlt man mit ihnen und verfolgt ohnmächtig, wie die beiden Helden sich in ihr Unglück manövrieren. Auch wenn am Ende ein leichter Hoffnungsschimmer aufglimmt, ist »Die Einsamkeit der Primzahlen« definitiv keine Lektüre für schwermütige Zeiten, denn das ungute Gefühl, dass da etwas völlig falsch läuft, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und lässt den Leser aufgewühlt und vor allem traurig zurück. FAZIT: Eine tragische (Liebes)Geschichte, die schon nach den ersten beiden Kapiteln schwer im Magen liegt und trotzdem (oder gerade deshalb) schön zu lesen ist. |
3 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Max aus Penzberg am 12.11.2009 |
|
|
In Die Einsamkeit der Primzahlen erzählt Paolo Giordano die Liebesgeschichte von Alice und Mattia. Ein einziger Tag in ihrer Kindheit hat ihr gesamtes Leben so verändert, dass es scheint, dass sie nicht mehr mit der Welt zurecht kommen. Man fiebert richtig mit, ob sich die beiden doch noch kriegen oder nicht. Unbedingt lesen. |
3 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |

| Lieblingslisten | |
![]() |
merlin |
![]() |
von Max Gute Bücher |
| Die neuesten Lieblingslisten | |
| Fans empfehlen | |
![]() |
E L James Geheimes Verlangen / Shades of Grey Trilogie Bd.1 EUR 12,99
|
![]() |
E L James Gefährliche Liebe / Shades of Grey Trilogie Bd.2 EUR 12,99
|
![]() |
E L James Befreite Lust / Shades of Grey Trilogie Bd.3 EUR 12,99
|
![]() |
Britta Sabbag Pinguinwetter EUR 8,99
|
![]() |
Rachel Joyce Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry EUR 18,99
|
| Weitere Empfehlungen | |