Der Tod in mir - Cleave, Paul

Paul Cleave 

Der Tod in mir

Thriller. Deutsche Erstausgabe

Übersetzung: Dabrock, Frank
Broschiertes Buch
 
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Der Tod in mir

"Ein geradezu furchterregendes Talent." -- Libro Journal

"Gnadenlos packend, perfekt konzipiert und mit einem Funken Humor, der so schwarz ist wie die Hölle." -- Mark Billingham

Wenn die inneren Dämonen erwachen Christchurch, Neuseeland. Edward Hunter wurde schon früh als Kind zu einer lokalen "Berühmtheit", nachdem sein Vater als Serienmörder verhaftet wurde. Jahre später holt ihn die Gewalt wieder ein, als er in einen Banküberfall gerät, bei dem seine Frau kaltblütig erschossen wird. Überwältigt vom Schmerz des Verlusts und den eigenen Schuldgefühlen treiben ihn seine inneren Dämonen zu einem unerbittlichen Rachefeldzug. Und dann wird auch noch seine kleine Tochter entführt ...


Produktinformation

  • Verlag: Heyne
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 463 S.
  • Seitenzahl: 463
  • Heyne Bücher Nr.43511
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 120mm x 35mm
  • Gewicht: 372g
  • ISBN-13: 9783453435117
  • ISBN-10: 3453435117
  • Best.Nr.: 27946768
"Gnadenlos packend, perfekt konzipiert und mit einem Funken Humor, der so schwarz ist wie die Hölle."

"Gnadenlos packend, perfekt konzipiert und mit einem Funken Humor, der so schwarz ist wie die Hölle."
Paul Cleave wurde am 10. Dezember 1974 in Christchurch, Neuseeland geboren, dem Ort, wo auch seine Romane spielen. Neben dem Schreiben renoviert er Immobilien ("Ich kaufe ein Haus, lebe etwa ein Jahr in ihm, während ich es renoviere, und verkaufe es dann"). Dem Fan von Stephen King und Lee Child gelang mit seinem Debütroman Der siebte Tod auf Anhieb ein internationaler Erfolg, der in Deutschland monatelang auf den ersten Plätzen der Bestsellerlisten stand.

Leseprobe zu "Der Tod in mir" von Paul Cleave

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Leseprobe zu "Der Tod in mir" von Paul Cleave

Sieben Tage früher (S. 11-12)

Kapitel 1

Der Wecker, der mich in diesen Freitagmorgen vor den Weihnachtsfeiertagen zerrt, klingt wie die Laserkanone aus einem alten Science-Fiction-Film, dessen Spezialeffekte nicht mehr als hundert Dollar gekostet haben. Ich schaffe es, meine Augen etwa zur Hälfte zu öffnen. Ich fühle mich, als hätte ich einen Kater, obwohl ich seit einer Ewigkeit nichts mehr getrunken habe. Im Halbschlaf strecke ich den Arm aus und schalte den Wecker ab, als Jodie mir einen Stoß in den Rücken versetzt. Hoffentlich bekomme ich zu Weihnachten dieses Jahr einen Wecker, der keinen Lärm macht. »Du musst aufstehen«, sagt sie.

Es dauert ein paar Sekunden, bis ihre Worte zu mir durchgedrungen sind, dann lasse ich sie mit mir hinab ins dunkle Nichts des Schlafes sinken. »Ich will nicht«, höre ich mich selbst sagen. »Du musst. Du bist damit dran, mich aus dem Bett zu schmeißen.« »Ich dachte, du wärst an der Reihe.« Ich rolle mich auf die andere Seite und blinzele ihr ins Gesicht. Hinter den Vorhängen scheint die Sonne, und einige Strahlen werden an die Zimmerdecke reflektiert. Ich schließe fest die Augen, damit ich sie nicht mehr sehen muss, und tue so, als wäre wieder Nacht. »Noch fünf Minuten. Versprochen.« »Das hast du schon vor fünf Minuten gesagt, als du den Wecker das erste Mal ausgeschaltet hast.« »Das erste Mal?« »Komm schon. Es ist Freitag.

Das Wochenende liegt vor uns.« »Wir haben Weihnachten. Vor uns liegen zwei ganze Wochen.« »Noch nicht«, ermahnt sie mich und stupst mich erneut an. Ich hocke mich auf die Bettkante und gähne ganze zehn Sekunden lang, dann packe ich ihre Hand und versuche, sie ebenfalls aus dem Bett zu zerren, denn ich habe keine Lust, den Alptraum des Erwachens alleine zu durchleben. Sie versteckt sich unter der Decke und fängt an zu lachen.

In diesem Moment betritt Sam das Zimmer und fängt ebenfalls an zu lachen. »Mami ist ein Gespenst«, jubelt sie und stürzt sich auf sie. Unter der Decke dringt ein »Umpf« hervor, dann erneutes Gelächter. Ich lasse die beiden allein und gehe ins Bad, um zu duschen; das heiße Wasser weckt meine Lebensgeister. Als ich fertig bin und mich gerade zur Hälfte rasiert habe, kommt Jodie herein und steigt hinter mir in die Dusche. »Nur noch vier Arbeitstage«, sagt sie und gähnt. »Ich weiß.«

Kundenbewertungen zu "Der Tod in mir" von "Paul Cleave"

4 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.8 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von TheSilencer aus Berlin am 24.11.2011 ***** weniger gut
Edward Hunter ist Ende zwanzig, hat seine Traumfrau geheiratet und mit ihr eine Tochter.
Das ganze Idyll bricht zusammen, als er mit seiner Frau in einen Banküberfall gerät. Kaltblütig wird sie erschossen und stirbt in seinen Armen.

Träge und fast unbedarft läuft die Ermittlungsmaschinerie an.
Als nach endlosen Ermittlungen noch immer kein Täter gefunden ist, sinnt Hunter auf Rache.
Das kleine Detail, daß er der Sohn eines Serienkillers ist, der lebenslänglich im Gefägnis sitzt, kommt ihm hierbei zugute.

Als er den bösen Jungs zu nahe kommt, entführen diese auch noch seine Tochter und entfesseln schlummernde Talente in Hunter.

Das ganze Internet schwärmt von Paul Cleave. Manche räumen ein, daß dies hier sein schlechtester Roman sei.
Mir kam es vor, als sei der Roman ab dem letzten Drittel von einem Ghostwriter überarbeitet worden. Denn erst da wird er zu einem Thriller.
Davor befindet man sich eher in einem zähen Schicksalsroman.

Der Thriller-Teil rockt dann zwar, hat aber dermaßen viele Logiklöcher, daß man am Ende eigentlich froh ist, daß es vorbei ist.

Mark Billingham, einer meiner Lieblingsautoren, wird auf dem Cover zitiert. Der sei begeistert von diesem Buch. Sogar schwarzen Humor habe er entdeckt. Na, ich nicht. Weder bin ich begeistert noch habe ich grienen können.

Die ganze Story ist überladen und es fehlt das Tempo, darüber hinwegzusehen.
Die Polizei-Akteure sind wohl wiederkehrende Charaktere - in meiner Bücherwelt allerdings nicht.

Wer die Versprechungen auf dem Klappentext gehalten wissen will, liest Simon Kernick.

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Bewertung von Vielleser am 20.02.2011 ***** ausgezeichnet
Ein Roman, dessen Geschichte nach einem zugegeben zunächst beschaulich erscheinenden Anfang immer mehr Fahrt aufnimmt und einen dann gnadenlos zwingt immer weiter zu lesen. Ich fand die Geschichte extrem spannend, so, als ob man einen guten Actionfilm sieht, bei dem man zwar immer mal wieder von der nächsten brutalen Szene überrascht wird, aber trozdem passt diese doch zwingend in das weitere Geschehen. Für Freunde spannender Thriller absolut zu empfehlen!

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Bewertung von ilo aus Fürth am 30.08.2010 ***** gut
Dieser Roman hat mich nicht überzeugt. Spannend wurde er erst ab Seite 315, bis dorthin zog er sich ziemlich langatmig. Die ersten drei Romane dieses Autors waren meiner Meinung nach wesentlich besser.

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Bewertung von Thomas aus Deutschland am 08.08.2010 ***** ausgezeichnet
Vor einer Woche hatte Hunter alles-eine Frau, ein Kind und einen Job....

Edward Hunter führte mit seiner Frau und Tochter ein zufriedenes und beschauliches Leben.
Der Tod in mir spielt im vorweihnachtlichen Christchurch, der mit knapp 400.000 Einwohnern zweitgrößten Stadt Neuseelands.
Edward Hunters Kindheit hat dunkle Flecken doch sein Leben verläuft geradelinig, bis zu der Stunde in der er mit seiner Frau eine Bank betritt um sich ein neues, schöneres Haus zu finanzieren.
Von der ersten Seite an spürte ich, dass Eduard Hunter die Bank nicht mit einem Kredit verlässt und ein beschauliches Leben führen wird. Dafür hätte er sich einen andern Autor suchen müssen.
Wer aber erwartet die Geschichte ist mit dem ersten Mord erzählt und wird nun schnell an Format verlieren, hat noch über 400 spannende Seiten vor sich.
Die Frage ob nun die Gene seines Vaters, eines Serienkillers durchschlagen, oder nicht, oder ob Edward sein Leben selber bestimmt und bestimmen kann, ist nur ein Spannungsfaden, der sich durch den Thriller zieht.
Nichts ist zufällig, nichts wirkt trotz des scheinbar absurden Rahmenhandlung konstruiert, sondern in sich logisch. Morde geschehen und Edwards Tochter wird entführt.
Je mehr sich Edward einmischt, desto tiefer gerät er zwischen die Räder.
Er kann aber nicht anders, er hat alles verloren, Weihnachten steht vor der Tür, seine Frau ist tot, seine Träume zerstört und sein Leben lang wird er von den Gedanken verfolgt die Gene eines Killers in sich zu tragen. Gene von denen er seit Kindesbeinen meint nie entkommen zu können.
Es findet auch ein anderer Wettlauf zwischen Gut und Böse statt. Edward jagt die Killer, nicht weil er will, er muß. Seine Tochter ist entführt worden und für alles was sonst vorgefallen ist fühlt er sich schuldig. Detective Schroder vertritt die Cops. Er jagt die Bankräuber um die Wette mit Edward. Nicht so sehr, dass er vermeiden will nur Leichen vorzufinden wenn Edward schneller war.
Er sieht das Dilemma und will auch Edward schützen.
Und gerade dies ist nicht von dem erhofften Erfolg gekrönt.

Wer soll das Buch lesen:
Alle die Paul Cleave nicht kennen
Alle die Paul kennen (tun sie sowieso)

Fazit: Ein großer Wurf ,der absolut lesenswert ist; für Thriller Fans uneingeschränkt!!!

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