Der Fotograf - Katzenbach, John

John Katzenbach 

Der Fotograf

Psychothriller. Deutsche Erstausgabe

Aus d. Amerikan. v. Anke Kreutzer
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Der Fotograf

Ein psychopathischer Serienkiller entführt die Literaturstudentin Anne Hampton und macht sie sich mit diabolischer Raffinesse gefügig. Anne hat keine Wahl: Entweder wird sie die Chronistin seiner Morde - oder sein nächstes Opfer. Detailversessen hält Doug Jeffers, ihr Peiniger, seine brutalen Morde mit der Kamera fest. Aber Fotos allein genügen ihm nicht mehr. Er möchte seine Taten auch mit Worten besungen wissen - und Anne ist sein Werkzeug. Ihre einzige Chance ist Detective Mercedes Barren aus Miami, deren Nichte der Fotograf ebenfalls auf dem Gewissen hat ...


Produktinformation

  • Verlag: Droemer/Knaur
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 679 S.
  • Seitenzahl: 688
  • Knaur Taschenbücher Nr.63698
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 135mm x 41mm
  • Gewicht: 505g
  • ISBN-13: 9783426636985
  • ISBN-10: 3426636980
  • Best.Nr.: 20947787
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
In seinem dritten Thriller lässt John Katzenbach einen psychopathischen Fotografen durch die USA ziehen. Seine Masche: bereits gesuchte Serienkiller genau einmal kopieren, dann mit viel Mordlust weiter zum nächsten Sujet. Und damit die Nachwelt auch davon erfährt, hat er eine Journalistikstudentin gekidnapped und sie von sich abhängig gemacht ... "Der Fotograf" ist ein annehmbarer Thriller - aber bei weitem kein so großer Wurf wie "Die Anstalt". (bl)

"Herzrasen vorprogrammiert." (Bild am Sonntag)
John Katzenbach war ursprünglich Gerichtsreporter für den Miami Herald und die Miami News und hat bisher acht Spannungsromane veröffentlicht. Seine Psychothriller, allesamt Bestseller, wurden mit Lob überschüttet . John Katzenbach lebt mit seiner Familie im westlichen Massachusetts.

Blick ins Buch "Der Fotograf"

Kundenbewertungen zu "Der Fotograf" von "John Katzenbach"

8 Kundenbewertungen (Durchschnitt 2.5 von 5 Sterne bei 8 Bewertungen **** gut)
***** ausgezeichnet
 
(1)
***** sehr gut
 
(1)
***** gut
***** weniger gut
 
(5)
***** schlecht
 
(1)
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Bewertung von Buchwurm aus Ober-Ramstadt am 28.02.2010 ***** sehr gut
In Florida entführt, vergewaltigt und ermordet ein Serienkiller junge Studentinnen, weshalb er auch "der Campus-Killer" genannt wird. Unter den Opfern befindet sich auch die Nichte der emotional angeschlagenen Detective Mercedes Barren. Die Polizei glaubt, den Täter überführt und verhaftet zu haben, doch Barren glaubt an seine Unschuld. Somit macht sie sich eigenmächtig auf die Jagd. Schnell stößt sie hierbei auf den Fotografen Douglas Jeffers, der die Anglistik-Studentin Anne Hampton entführt hat, um Chronistin seiner Morde zu werden. Ein Katz- und Maus-Spiel quer durch Amerika beginnt...

Ein super spannender Thriller, den man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Sehr zu empfehlen!

(Rezension vom 08.08.2009)

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Bewertung von S.D. am 28.07.2009 ***** weniger gut
Achtung, das ist eine Neuauflage!
"Der Fotograf" von John Katzenbach war für mich ein eher enttäuschendes Leseerlebnis.
Nach "Die Anstalt" und "Der Patient" war ich der Meinung es hier mit einem neuen Thriller des Autors zu tun zu haben.
Es handelt sich jedoch lediglich um eine Neuauflage eines Buchs aus den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts, was man der Handlung deutlich anmerkte.
Ich fragte mich schon zu Anfang, warum denn die noch relativ jungen Figuren alle etwas mit dem Vietnam-Krieg zu tun hatten. Ein Blick auf das Datum der Erstveröffentlichung brachte dann die Erklärung.
Die Anmerkungen zu politischen Ereignissen sind ähnlich veraltet und die Einsicht, dass der Vietnam-Krieg nicht unbedingt die beste Idee war, ist auch noch nicht angekommen.
Ähnlich veraltet ist die Ermittlungsarbeit der Polizei. Es gibt kein Handy, Internet, DNA Abgleiche etc.
Vieles wirkt daher einfach unrealistisch und antiquiert aus aktueller Sicht.
Inhaltlich war "Der Fotograf" auch nicht so spannend wie ich es erwartet hatte. Der Klappentext versprach hier ebenfalls mehr, als das Buch halten konnte.

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Bewertung von TheSilencer aus Berlin am 02.06.2009 ***** schlecht
680 Seiten.
680 Seiten voller übertriebener Pseudo-Psychologie, nutzloser Rückblicke und haltlosem Geschwafel eines Serien-Killers.

Detective Mercedes Barren verliert ihre Nichte durch den brutalen Mord eines Serien-Killers.
Übereifrige Ermittler inhaftieren einen Mörder, auf dessen Konto diverse Tötungsdelikte gehen, und schieben ihm auch den Mord an Barrens Nichte unter - weil's paßt.

Getrieben vom Gewissen nimmt Barren Urlaub und beginnt private Detektiv-Arbeit.

Zeitgleich möchte sich der tatsächliche Mörder ein Denkmal setzen: er entführt eine Literatur-Studentin, die zum Überleben nur eine Chance bekommt: seine Memoiren schriftlich zu fixieren.

Damit aber nicht genug: der übereifrige Autor bemüht einen dritten Handlungsstrang; der Bruder des wirklichen Mörders ist Psychiater und gerät zwischen Barren und seinem Familienmitglied.

Und ob man es glaubt oder nicht: kurz vor Ende, wenn alle drei Handlungsebenen aufeinandertreffen, muß eben noch eine vierte her.

In der Summe ergibt dies einen vorhersehbaren, überraschungsfreien Krimi, der 300 Seiten zu lang ist und dem entsprechend langweilt.

So kann es gehen: "Der Patient" von Katzenbach war dagegen hohe Spannungsliteratur und ermutigte mich, diese Null-Nummer zu lesen.

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Bewertung von Puschel aus Nähe Hannover am 04.05.2009 ***** weniger gut
Also dieses war der vierte Roman, den ich von John Katzenbach gelesen habe und leider muss ich sagen, dass ich doch ziemlich enttäuscht war!
Auf vielen Seiten wird wenig Handlung erzählt, zudem konnte ich nicht ganz dem Motiv zu den Morden folgen, daher fand ich es eher langweilig und alles andere als spannend :o(

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Bewertung von plattenkind aus Berlin am 01.03.2009 ***** ausgezeichnet
Einfach nur spannend. Man liest das Buch sehr schnell weg :)

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Bewertung von Polar aus Aachen am 29.02.2008 ***** weniger gut
Wie wichtig ein überzeugender Plot für eine Geschichte ist, zeigt sich an John Katzenbachs Roman Der Fotograf. Eigentlich ist alles für einen Serienkiller-Thriller vorfanden. Durchgeknallter Fotograf, Familienbande, ein entführtes Opfer, das es zu retten gilt, ein Detective, die versucht, dem Mörder ihrer Nichte auf die Spur zu kommen, doch die Geschichte kommt nicht aus den Startlöchern heraus. Sie weckt das Interesse nicht wirklich. Man schaltet ab, während sich im Hintergrund das Verbrechen voranschleppt. Nichts ist tödlicher für die Spannung, als wenn man sich auf Grund von endlosen Wiederholungen, gestreckten Beschreibungen langweilt. Es fehlt an der überzeugenden Charakterzeichnung der Hauptfiguren. Sie bleiben blass an der Oberfläche, agieren so, wie man es sich nun einmal vorstellt. Der Psychopath ist psychopathisch, der Detective verzweifelt und nur beim verschleppten Opfer gelingen Katzenbach ab und zu Momente eindringlicher Angst. Zu wenig, um eine Geschichte zu retten, die vorhersehbar und lediglich behauptet erscheint. Da Katzenbach sein Personal gerne im dem Umkreis der Psychiatrie rekrutiert, kann man nur hoffen, dass sich sein nächster Roman um einen Plot dreht, der den Namen verdient.

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Bewertung von Boie aus Bad Oldesloe am 29.10.2007 ***** weniger gut
Ich habe als erstes Buch von John Katzenbach "der Patient" gelesen und war total hin und weg von dem Buch. Daher freute ich mich sehr darauf "den Fotograf" zu lesen und bin leider ziemlich entäuscht worden. Es ist lange nicht so gut und spannend wie Der Patient. Es wird viel zu viel drum herum geredet und kommt nicht wirklich in Fahrt. Den Patient konnte ich nicht aus der Hand legen aber an diesem Buch habe ich unheimlich lange gelesen, weil es für meine Begriffe echt schlecht geschrieben ist. Schade eigentlich!

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Bewertung von Uli Geißler aus Fürth/Bay. am 23.10.2007 ***** weniger gut
Tod bringender Voyeurismus

Als die Nichte der Ermittlerin Mercedes Barren einem bald schon festgenommenen Serientäter zum Opfer fällt, „brennen“ gewissermaßen bei ihr „die Lichter durch“ und sie macht sich ohne dienstliche Absicherung auf die Suche nach dem brutalen Mörder. Dieser ist für sie vor allem ganz klar ein Anderer, als der festgenommene, geständige Serientäter im Sicherheitsgefängnis.

Zunächst unsicher und lediglich aufgrund eines inneren Gefühls daran glaubend, verdichten sich Hinweise auf ihre These. Im Verlauf des eher mäßigen Thrillers entwickeln sich drei Handlungsstränge, welche eine gewisse Verlangsamung des Geschehens beim Lesen verursachen und der Spannung manchmal wenig nutzen.

Da ist der erste – spannendste – Strang des Fotografen, welcher sich aufgrund von einschneidenden Erfahrungen zum voyeuristischen Massenmörder mit eigener Begründungspsychologie und –philosophie wandelte. Er schnappt sich eine junge Literaturstudentin, Anne Hampton, weniger, um diese ebenfalls zu töten und dieses Geschehen dann fotografisch festzuhalten, als sie als Chronistin des Grauens zu missbrauchen. Sie soll haarklein sein Denken und skrupelloses Handeln schriftlich festhalten, was sie unter der quälenden Folter durch ihren Peiniger auch tut.

Ein weiterer Strang zeigt die Wege und Handlungsschritte der Detektivin auf, welche immer mehr ihre Vermutung über den Mörder ihrer Nichte bestätigt sieht. Ihre Verzweiflung und ihre Überlegungen beschreibt der Autor plastisch und glaubwürdig, so dass sie zur eigentlichen Hauptprotagonistin wird, was ebenfalls ein wenig an der Spannung der Geschichte kratzt.

Schließlich gibt es den Bruder des Psychopaten, einen Psychiater, der insbesondere mit den „Lost Boys“ – den schlimmsten Verbrechern unter den Verbrechern – Gesprächsrunden leitet, in deren Verlauf er sogar das Wissen und die emotionalen Erfahrungen der Mörder und Vergewaltiger zur eigenen Erkenntnis über seinen Bruder und dessen psychischer Verfassung nutzen kann.

Am Ende kommt es zu einem geradezu klassischen und daher wiederum etwas abflachenden „Show Down“. Es ist nach der ausschweifenden Fahrt des Mörders und seiner gefangen gehaltenen Schreibkraft auf Erinnerungstour durch halb Amerika, der ebenso langen Verfolgungsjagd mit Umwegen, Zweifeln und Gewissheiten durch Mercedes Barren und der verzweifelten Suche nach den Ursachen und Begründungslinien zur Rettung des gefährlichen Killers durch seinen jüngeren Bruder eine sehr theatralische und geradezu zu „normale“ Situation für einen Thriller. Ein in die Enge Getriebener handelt nun mal so, wie ein in die Enge Getriebener. Fast bedauert man es, so ein Ende hinnehmen zu müssen. Es ist einfach etwas zu flach.

„Der Fotograf“ ist somit leider eine durchschnittlich spannende Geschichte um einen psychopathischen, äußerst brutalen Killer, der mit einem eher schwachen Begründungshintergrund zu dem wurde, was er ist. Die Charaktere geraten leider durch die teilweise zu ausgedehnte Langatmigkeit und Berechenbarkeit sowie die eher scheinpsychologische Konstruktion etwas aus dem Blick, verlieren an Schärfe, obwohl die Idee der Geschichte eindeutig mehr zu bieten hätte.

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