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Daemon
Die Welt ist nur ein Spiel. Thriller. Deutsche Erstausgabe
Übers. v. Cornelia Holfelder-von der Tann
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Videoclip zu "Daemon"
Produktinformation
- Verlag: Rowohlt Tb.
- 2010
- Ausstattung/Bilder: 2010. 638 S.
- Seitenzahl: 640
- rororo Taschenbücher Nr.25245
- Deutsch
- Abmessung: 217mm x 141mm x 37mm
- Gewicht: 604g
- ISBN-13: 9783499252457
- ISBN-10: 3499252457
- Best.Nr.: 27959748
Leseprobe zu "Daemon"
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Produktbeschreibung zu "Daemon"
Kurzbeschreibung
Es beobachtet. Es lernt. Und es tötet.
Beschreibung
Kundenbewertungen zu "Daemon" von "Daniel Suarez"
Bewertung von Sonja am 31.08.2011
Daniel Suarez zeigt mit seinem Thriller, wie anfällig die Weltwirtschaft für Computerangriffe ist, und malt damit ein erschreckendes Bild.
Ich war auf einen richtig spannenden Thriller eingestellt, aber meine Erwartungen sind nicht erfüllt worden. Dass der Daemon eine immense Gefahr darstellt und jede Menge Möglichkeiten hat, seinen „Willen“ durchzusetzen, ist schon nach kurzer Zeit klar, schließlich beginnt das Buch mit zwei Morden. Die jeweils neuen Schritte des Daemon sind insofern nicht wirklich überraschend und beinhalten auch keine Steigerung der Gefahr. Und es gibt auch bei den Ermittlungen keine Spannung. Dass der Daemon die beiden Opfer getötet hat, steht schnell fest. Alle weiteren Ermittlungen zeigen nur auf, welche Macht der Daemon hat und dass es keine Möglichkeit gibt, ihn zu bekämpfen. Dagegen hat das Buch allerdings viel gute Action zu bieten und neuartige Waffen.
Das Buch hat mich an einen Ego-Shooter erinnert. Die Handlung ist grundsätzlich voraussehbar und besteht hauptsächlich aus Kämpfen. Beide Seiten rüsten im Verlauf ihre Waffen auf und die Kämpfe nehmen ein immer größeres Ausmaß an. Die Menschen dagegen werden nur oberflächlich beschrieben. Das Buch enthält unheimlich viele spezielle IT-Begriffe, über die man jedoch hervorragend hinweglesen kann. Der Sinn der wirklich wichtigen Begriffe ergibt sich aus dem Kontext.
Ich denke, dass das Buch ebenso wie Ego-Shooter seine Anhänger finden wird. Mein Fall ist es jedoch nicht.
Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 26.04.2011
Das Cover zeigt einen Strudel aus Binärcodes. Düster und geheimnisvoll. Zusammen mit dem Klapptext ein Buch, an welchem ich einfach nicht vorbei gehen konnte.
Daniel Suarez hat einen mitreißenden Schreibstil. Er baut seinen Thriller langsam auf, verknüpft Ereignisse und erschafft ein immer komplexeres Weltbild, dem man einfach nicht entziehen kann. Er reisst seine Leser in einen unglaublichen Computer-Bann; alles scheint möglich, die Grenzen der Realität verschieben sich. Der Schreibstil ist eine Mischung aus Action-Thriller und Computersprache, die aber selbst für einen Laien wie mich verständlich erklärt wurde und ich konnte der Handlung problemlos folgen.
Seinen Protagonisten haucht der Autor Leben ein. Jeder ist auf seine Weise unterschiedlich und interessant. Schnell entwickeln sich Sympathieträger, aber auch die Bösen werden lebensnah vorgestellt. Ihre Träume und Wünsche werden verständlich, da sie von der Welt als Außenseiter wahrgenommen werden, die keine Zukunft haben. Suarez spricht vorallem die Randgruppe der Gamer und Möchte-Gern-Hacker an, die von unserer Gesellschaft ausgegrenzt werden. Was für eine Zukunft hat schon ein Computerspieler, der sich in die Realität der Spiele hinabreißen lässt und mit der realen Wirklichkeit nichts zu tun haben möchte? Suarez verwischt die Grenzen zwischen diesen beiden Welten. Wenn ein Mensch einen Mord begeht, bekommt er Bonuspunkte dafür. Unheimlich, aber durchaus vorstellbar.
Mein Fazit: Absolut lesenswert! Die Vorstellung, dass eine KI die Weltherrschaft anstrebt scheint gar nicht so weit hergeholt...
Bewertung von tigg@r aus MUC am 27.03.2011
Bewertung von Toschi3 aus Königswinter am 26.03.2011
Mysteriöse Morde geschehen. Und der ermittelnde Detektive Sebeck hat ein Problem: sein Hauptverdächtiger, Matthew Sobol, Gründer einer erfolgreichen Computerfirma, ist tot. Dennoch treibt er mittels eines raffinierten Computerprogramms weiter sein Unwesen und zeigt der modernen, technologisierten Welt, wie empfindlich sie ist. Eine mörderische Jagd auf Sobols Anhänger beginnt.
Daniel Suarez hat mit seinem Thriller über die vernetzte Welt den Finger perfekt in die Wunde der heutigen zeit gelegt. Auch wenn meine technischen Kenntnisse bei weitem nicht ausreichen, um beurteilen zu können, ob das beschrieben wirklich eintreten könnte, finde ich die Idee erschreckend und faszinierend zugleich.
Das Buch spielt auf verschiedenen Handlungsebenen. Zum einen werden die verschiedenen Ermittler begleitet, zum anderen zeigt der Autor, wie Sobols Programm immer mehr Helfer rekrutiert. In übersichtlichen Kapiteln wird der Leser durch die Handlung geführt und kann gut eine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig zu lesen. Handlungsbedingt gibt es einige Fachsimpeleien, die sich für Computerlaien manchmal nur halb erschließen, deren Verständnis aber nicht zum Verstehen der Gesamthandlung notwendig ist.
Leider habe ich erst ziemlich spät entdeckt, dass es sich hier (mindestens) um einen Zweiteiler handelt. Die Fortsetzung wird wohl im Sommer 2011 in deutscher Sprache erscheinen. Wir dürfen gespannt sein, wie die Handlung weiter geht.
Fazit: ein spannender Technik-Thriller mit Fortsetzung.
Bewertung von robberta aus NRW am 22.04.2010
Die Figuren sind gut gezeichnet,können aber noch etwas ausgefeilt werden. Ziemlich viel Fachjargon, was der Spannung aber keinen Abbruch tut. Thema ist das Globale Computer Netzwerk und seine Macht über den Menschen und die Abhängigkeit des Menschen von diesem; und "Aus welchen Gründen begeht ein bereits Verstorbener Morde für die er nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden kann, da er bereits das Zeitliche gesegnet hat? Spannende Verwicklungen und Interaktionen. Toll gemacht! Der Autor knüpft viele Knoten und es ist spannend wie das Knäuel entwirrt wird.
Das Ende ist Geschmacksache.
Bewertung von Avathea aus Großalmerode am 11.04.2010
DAEMON hat mir sehr gut gefallen, obwohl der Leser in manchen Kapiteln mit sehr vielen Fachbegriffen aus der IT-Welt bombardiert wird und diese dann leicht schleppend voran gehen. Dennoch kann man dem Thriller ohne Probleme folgen, zumindest, wenn man sich auf ihn und seine Intelligenz einlässt. Daniel Suarez hat hier einen wirklich anspruchsvollen und genialen Thriller erschaffen, der gleichzeitig auch beängstigend ist, wenn man bedenkt, dass vieles bereits schon in der realen Welt möglich ist. Die Charaktere werden zwar hauptsächlich nur an der Oberfläche berührt und man kann keine direkte Verbindung bekommen, was allerdings nicht störend ist, da man sich als Leser eher mit der gesamten Menschheit verbunden fühlt, die gegen den DAEMON ankämpft. Das Ende bleibt zwar leicht offen, wobei diese Lücke in der Fortsetzung "Darknet", die im Frühjahr 2011 erscheint, bestimmt gefüllt wird. Ein wirklich empfehlendwertes Buch, das nicht nur für Cyber-Thriller-Fans geeignet ist.
Bewertung von Wortakrobat am 07.04.2010
Der Autor Daniel Suarez entwirft in seinem Buch "Daemon" ein dürsteres (Zukunfts-)Szenario:
Durch seinen Tod setzt Matthew Sobol, Milliardär und Inhaber der Computerspielfirma CyberStorm Entertainment, zunächst völlig unbemerkt verschiedene Online-Prozesse in Gang. Schnell jedoch zeigt sich, dass dies nur die Vorboten eines teuflischen Planes sind, denn mit der Zeit breiten sich im Internet zahlreiche dieser Programme (genannt "DAEMON") aus. Und in einer Welt, in der jeder mit jedem über das Internet vernetzt ist, besitzt dieser DAEMON bald Macht über die gesamte menschliche Zivilisation und gebietet nicht nur über wirtschaftliche und politische Entscheidungen, sondern auch über Leben und Tod eines jeden Menschen...
Gleich vorneweg: Ein wenig Ahnung von Computern und Online-Games sollte man als Leser schon haben um dieses Buch flüssig lesen zu können. Doch selbst für Laien wie mich war es eine überraschend neue Leseerfahrung. Störend sind zwar teilweise die technischen Fachbegriffe aus der Internet- und Computerwelt, sowie die häufig wechselnden Erzählperspektiven und Schauplätze, doch die realistische Darstellungsweise und die meist atemlose Spannung können dies wieder wett machen. Suarez zieht den Leser immer wieder mit unerwarteten Wendungen in seinen Bann, denn immer dann, wenn man glaubt, dass alles überstanden ist, packt der Autor ein neue Überraschung aus.
Die Handlung ist in sich schlüssig und wirkt deshalb sehr realistisch, auch wenn ich selbst nicht für die tatsächliche Richtigkeit der dargestellten Sachverhalte garantieren möchte. Der Star des Buches ist nicht etwa eine bestimmte Person, sondern die erschreckende und gleichzeitig äußerst originelle Idee die hinter dem gesamten Buch steht. Die zunächst an den Haaren herbeigezogen wirkende Handlung ist in einen Spannungsbogen eingearbeitet und das Buch gewinnt mit jeder Seite mehr an Fahrt. Leider wird die Geschichte gegen Ende hin etwas zu verrückt und man fragt sich unweigerlich, was da im zweiten Band, der 2011 erscheinen soll, überhaupt noch geschehen kann.
Insgesamt eine spannende, erschreckende und sehr originelle Story, der an der einen oder anderen Stelle etwas weniger Fachausdrücke gut getan hätten. Für alle Computerinteressierten und Thrillerfans aber jederzeit zu empfehlen!
Bewertung von Xirxe aus Hannover am 31.03.2010
Nun zum Inhalt: Mathew Sobol, milliardenschweres Computergenie, erliegt Anfang 30 einem Gehirntumor. Just in diesem Augenblick sterben auf mysteriöse Art und Weise Mitarbeiter seiner Firma und bald wird klar, dass Sobol dahinter steckt. Bei der Untersuchung der Morde erkennen die Ermittler, dass ein von Sobol programmiertes Programm (der Daemon) dafür verantwortlich ist, doch sie sind nicht in der Lage die wahren Dimensionen einzuschätzen. Detective Pete Sebeck beginnt gemeinsam mit einem undurchsichtigen IT-Consultant Untersuchungen auf eigene Faust durchzuführen und findet sich bald in einem Netz aus Anschuldigungen und Vorwürfen wieder, aus denen es kein Entrinnen zu geben scheint. Unterdessen baut der Daemon ein weltweit verzweigtes Netz auf: Er infiltriert Firmen, manipuliert die Presse, rekrutiert neue Mitstreiter und falls notwendig, lässt er dafür Menschen umbringen. Niemand scheint ihn stoppen zu können...
Was diesen Thriller so beklemmend macht, ist, dass das Szenario, so utopisch es auch klingen mag, auf der Grundlage der heutigen Möglichkeiten durchaus vorstellbar wäre. Die ganze Welt hängt an einem Netz und wer sich dessen bemächtigt, hat die Macht - nicht nur virtuell. Diese Erkenntnis setzt sich in Sobols Buch nur langsam durch, für die Befehlshaber der 'letzten Generation' sind Hacker nur Gesindel, das (Zitat) 'zusammengetrieben und erschossen gehört.' Es ist ein Kampf zweier Generationen: Die, die nur in der realen Welt zuhause ist und die, für die die virtuelle Welt längst eine echte Heimat darstellt.
Suarez zeigt auf, wo und was überall manipuliert werden kann, kaum etwas ist noch sicher vor Zugriffen aus dem Netz (da fällt mir ein: Ich brauch' unbedingt ein neues Virenprogramm..). Spannend und überraschend, selbst eine Mini-Liebesgeschichte hat es in die Story geschafft - ein wirklich packender Thriller.
Vier Punkte gibt es 'nur', da die Verwendung von IT-Begriffen manchmal extreme Ausmaße annimmt: 'Er wollte einen schnellen Exploit, der ihm eine Remote Shell auf den Host mit Sysadmin-Rechten lieferte.' Das Buch ist auch ohne Verständnis dieser Fachausdrücke gut zu verstehen, aber etwas weniger (oder zumindest ein Anhang) wäre doch deutlich mehr gewesen.
Bewertung von hrafnaklukka aus Rüthen am 20.03.2010
Der an einem Hirntumor verstorbene Chef von CyberStorm Entertainment, Mathew Sobol, tötet 2 zwei Mitarbeiter – anscheinend durch einen Computervirus, der von bestimmten Ereignissen aktiviert wird. Neben dem FBI ist Peter Sebeck für den Fall zuständig. Nach und nach wird das komplette Ausmaß des Computerprogramms ersichtlich – bei der Durchsuchung von Sobols Privatbesitz sterben 6 Beamte im Einsatz. Und auch an anderen Fronten hat er sich abgesichert: durch das von ihm entwickelte Computerspiel „Over the Rhine“ nimmt Sobol post mortem Kontakt seinen Spielern auf, die sein Vermächtnis zur Realität werden lassen sollen ….....
„Daemon“ war eines der wenigen Bücher, durch die ich mich wirklich durchbeissen mußte. Das lag an der trockenen Schreibweise des Autors, und so richtig Spannung kam für mich nicht auf. Zudem wurden viele Vorgänge erwähnt, mit denen ich nichts anfangen konnte. Ein fahrerloser Hummer, der Menschen tötet, Computerprogramme die nach der Weltherrschaft streben – für meinen Geschmack etwas zu futuristisch und deswegen ist dann auch schnell Langeweile aufgekommen. Mit den Personen konnte ich mich nicht recht anfreunden, sie blieben bis zum Ende des Buches blass und ohne Kontur. Das Ende war eigentlich kein solches, ich denke, da wird noch ein zweiter Teil folgen (müssen). Wer sich gut in der Cyberwelt auskennt und nichts gegen fantastische Horror-Szenarien hat, für den dürfte das Buch genau das richtige sein. Mich hat es nicht gepackt, und ich kann es leider nicht weiter empfehlen.
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Autorenporträt zu "Daniel Suarez"
Bevor Daniel Suarez seinen ersten Roman begann, machte er als Systemberater Karriere und entwickelte Software für zahlreiche große Firmen der Militär-, Finanz- und die Unterhaltungsindustrie. «Daemon» veröffentlichte er 2006 unter Pseudonym im Eigenverlag. Nachdem der Roman die Internet- und Gaming-Community im Sturm erobert hatte, wurde ein großer Verlag auf das Buch aufmerksam. In der neuen Ausgabe avancierte «Daemon» zum Bestseller; eine Verfilmung ist in Vorbereitung. Daniel Suarez, der bereits einen zweiten Roman vollendet hat, lebt und arbeitet in Kalifornien.
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