Alle sieben Wellen - Glattauer, Daniel

Alle sieben Wellen

Roman

Daniel Glattauer 

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Alle sieben Wellen

Erstens: Sie kennen Emmi Rothner und Leo Leike? Dann haben Sie also "Gut gegen Nordwind" gelesen, jene ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen, die einander nie gesehen haben, per E-Mail rettungslos verlieben. Zweitens: Für Sie ist die Geschichte von Emmi und Leo und ihrer unerfüllten Liebe abgeschlossen. Mag sein. Aber nicht für Emmi und Leo! Drittens: Sie sind der Ansicht, dass die Liebenden zumindest eine einzige wirkliche Begegnung verdient hätten und der Roman eine zweite Chance auf ein anderes Ende? Bitte, hier haben Sie's! Viertens: Sie haben keine Ahnung, wovon hier die Rede ist? Kein Problem. In diesem Buch erfahren Sie alles: von Leos Rückkehr aus Boston, von Emmis Eheproblemen und von der siebenten Welle, die immer für Überraschungen gut ist.


Produktinformation

  • Verlag: Deuticke Im Zsolnay Verlag
  • 2009
  • 22. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 219 S.
  • Seitenzahl: 224
  • Emmi und Leo Bd.2
  • Best.Nr. des Verlages: 551/06093
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 151mm x 28mm
  • Gewicht: 358g
  • ISBN-13: 9783552060937
  • ISBN-10: 3552060936
  • Best.Nr.: 25616771

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Ausufernde Dialoge wie bei Rosamunde Pilcher, deren Dramaturgie allerdings bei Samuel Beckett abgeschaut sei, haben Rezensentin Judith Luig die Lektüre dieses, (aus Sicht eines Mannes geschriebenen) Liebesromans nicht immer leicht gemacht. Wie sie schreibt, knüpft Daniel Glattauer hier an sein bestsellendes Buch "Gut gegen Nordwind" an. Allzu hohe Ansprüche scheinen hier, trotz des Stichworts "Beckett", allerdings nicht erfüllt zu werden: eine "durch Klischees und leicht durchschaubare Effekte" geprägte Sprache, wenig ausformulierte Gedanken und erst recht keine spezielle Einführung der Protagonisten, die wohl als bekannt vorausgesetzt würden. Trotzdem wird die Geschichte aus Sicht der Rezensentin an der Stelle interessant, als das Paar, das sich im Wesentlichen durch Email-Kommunikation näher gekommen ist, nun eine reale Begegnung plant. Aber nur dort, wo der Roman die Untiefen der digitalen Kommunikation auslote, sei er spannend, sonst auf Grund seines konservativen Rollenbildes eher unter "Opium des Patriarchats" zu verbuchen.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 07.02.2009

Sie mailen wieder!
Daniel Glattauer entlässt sein E-Paar ins Leben

Von Sandra Kegel

Er hatte es vorausgesehen und konnte der Versuchung doch nicht widerstehen. Immer wieder ist Daniel Glattauer nach dem Erfolg seines Romans "Gut gegen Nordwind" (2006) gefragt worden, ob er nicht eine Fortsetzung schreiben wolle, um Leo Leike und Emmi Rothner eine letzte Chance zu geben. Die beiden, die sich durch einen Tippfehler in der Adresszeile zufällig per E-Mail kennenlernten und dann über Monate hinweg in Hunderten Outlook-Botschaften eine glühende Konversation führten, hatten den Schritt aus dem virtuellen Schützengraben ins wirkliche Leben bis zur letzten Seite gescheut. "Natürlich" werde es keine Fortsetzung geben, beteuerte der achtundvierzigjährige Wiener Autor ein ums andere Mal: Weil das Ende an Endgültigkeit nicht zu überbieten sei und eine Idee nicht besser werde, wenn man sie ein zweites Mal hat.

Wahr gesprochen, zumal wenn eine Idee beim ersten Mal so trefflich aufging: In "Gut gegen Nordwind" hat Glattauer den klassischen Briefroman eins zu eins in eine E-Mail-Korrespondenz übertragen, samt Betreffzeile und "AW"- und …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 15.06.2009

Wenn Festplatten fremdgehen
Bloß nicht den Finger auf der Taste einschlafen lassen: Daniel Glattauer schreibt einen Liebesroman, der ganz aus E-Mails besteht
Kann man sich in einen anderen Menschen verlieben, obwohl man ihn nie gesehen, gehört und berührt hat, einzig aufgrund des Austauschs geschriebener Worte? Dies ist die Voraussetzung, die Daniel Glattauer in dem 2006 erschienenen Brief- oder vielmehr E-Mail-Roman „Gut gegen Nordwind” gemacht hatte. Der aktuelle Anschlussband „Alle sieben Wellen” bringt als Auftakt mehrere Seiten „Leser schreiben an den Autor”, ausnahmslos glühende Dankesbriefe. „Denken Sie sich einen Riesenblumenstrauß von Ulrike”, heiß;t es da, oder „Ca. 7 Stunden und 2 Päckchen Taschentücher später war ich fertig”, oder einfach „Danke, Daniel!” Ein Ungeduldiger versteht nicht, warum das neue Buch erst 2009 fertig sein soll, „Pressieren Sie bitte”; ein Kreis von Freundinnen möchte, sooft eine von ihnen einen neuen Mann kennenlernt, erst mal wissen: „Und, ist er ein bisschen Leo?”, Leo wie Leo Leike, der Held an der Tastatur; eine Buchhändlerin „könnte Sie küssen für Ihren absolut supertollen Roman. …

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Daniel Glattauer, geb. 1960 in Wien, ist seit 1985 als Journalist und Autor tätig und schreibt für die Tageszeitung "Der Standard".

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Kundenbewertungen zu "Alle sieben Wellen" von "Daniel Glattauer"

55 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.5 von 5 Sterne bei 55 Bewertungen   ausgezeichnet)
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Bewertung von Emilia_S aus Halle am 12.03.2014   ausgezeichnet
Ohne sich ein einziges Mal zu sehen, schreiben Emmi und Leo sich weiter gegenseitig E-Mails. Emmi ist immer noch verheiratet und Leo hat eine neue Freundin. Doch je weiter sie schreiben, desto mehr kommt das Verlangen sich wenigstens einmal zu sehen, zum Vorschein.
Genauso schön geschrieben wie der erste Teil. Man taucht wieder in die schöne leichte Welt der beiden E-Mail - Freunde. Für alle die bei einem Buch abschalten wollen und den ersten Teil bereits gut fanden.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von kleeblatts buecherblog aus Mertesheim am 08.11.2013   ausgezeichnet
Schön, schöner, Emmi + Leo...

Die beiden Hauptcharaktere sind so herzerfrischend, romantisch, hingebungsvoll, aufopferungsvoll, chaotisch, nervenaufreibend, himmlisch...

Glattauer hat einen würdigen Nachfolger geschaffen, der es geschafft hat, dass man dem Alltag für eine Stunde entfliehen kann und sich einfach dem Auf und Ab von Emmi + Leo widmen kann.

Schade, dass es wahrscheinlich keinen weiteren Teil mit den beiden geben wird. Der Schlagabtausch war einfach nur köstlich.
Emmi's Sarkasmus hat mich sehr oft schmunzeln lassen und ich musste teilweise darüber nachdenken, ob an Glattauer nicht doch eine kleine "Zicke" verloren gegangen ist.

Ich hatte jede Menge Spaß bei Emmi's Fragen und Leo's Antworten. Und das Ende ist nicht überraschend, aber trotzdem nicht so, wie erwartet.

Fazit:
Emmi + Leo forever!

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Bewertung von jala68 am 07.08.2013   ausgezeichnet
So, so, so .....schöööön!

Emmi und Leo, die zwei die das Schicksal in „Gut gegen Nordwind“ durch einen E-Mail-Irrläufer zusammen geführt und, für mein Empfinden, ziemlich brutal auch wieder getrennt hat.
Leo ging nach Boston und Emmi blieb allein zurück.
(Nun ja, nicht ganz alleine, sie hatte ja noch den Systemmanager, der ihr auf jede Mail pünktlich nach 10 Sekunden eine Antwort gab. Leider war es immer die selbe aber immer noch besser als Nichts. Trotzdem konnte sie einem doch schon sehr leid tun.)

Dann ist Leo wieder zurück. Wieder auf Top 15. Mit Licht in der Nacht, einem Schrank und dem Schlüssel, der mal mehr mal weniger fest zuschließt.
Und mit Pam! - Oh nein Entschuldigung, mit Pamela!

Auf Emmis Seite gibt es auch immer noch Bernhard und die Kinder. Sie lieben und brauchen sie. Auch Emmi liebt und braucht sie und nach einem besonders tiefen Wellental braucht sie auch eine Psycho-Therapeutin.

Wir erleben sämtliche sieben Wellen einer Liebesgeschichte zwischen Bits uns Bytes.
Und was für eine Geschichte! Emmi und Leo laufen zu Top Form auf.
Ständig geht es auf und ab.
E-Mails fliegen im Sekunden Takt hin und her, oder es gibt Monate lang einfach nur Nichts. Keine „Mail von Emmi“ und keine „Mail von Leo“ nur „ENDE“.

Da es dieses mal auch zu Begegnungen zwischen Innen- und Außenwelt kommt, werden wir leider manchmal ausgeschlossen. Denn wir sitzt im Outlook-Posteingang fest und werden nicht mitgenommen, nicht einmal als „Überraschungsgast“. Wir sitzen und wartet. Warten auf eine E-Mail und wenn diese dann kommt müssen wir uns mit Andeutungen zufrieden geben.
Geduld! Alles wird sich aufklären! Es dauert nur etwas. Das Ergebnis ist oft nicht so wie man es erwartet hätte, aber es klärt sich alles auf. Auf jede Frage gibt es irgendwann eine Antwort.

Ich persönlich kenne nur die Hörbuch-Version, wage aber zu behaupten, das sie - wenn das überhaupt noch möglich ist - besser ist als die Buch-Version. Andrea Sawatzki und Christian Berkel geben dem ganzen eine Lebendigkeit und Tiefe, die Buchstaben alleine nicht geben können. Allein in wie vielen Versionen sie „so, so, so...“ sagen....

Wer Emmi und Leo mag, der wird sie nach diesem Buch lieben. ......und auch die Sache mit dem Handy musste sein, denn sonst säßen wir jetzt noch im Posteingang und würden auf Mail warten.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 04.07.2013   ausgezeichnet
Hurra, die Fortsetzung zu lesen hat sich gelohnt. Die beiden Protagonisten kommen auch "real" zusammen. Einfach herrlich zu lesen.

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Bewertung von mina.f90 aus Bad Königshofen am 06.05.2013   ausgezeichnet
Allgemeine Informationen:
Alle sieben Welle ist die Fortsetzung von „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer. Der zweite Teil beginnt, wo der erste Teil endet. Die E-Mail-Beziehung zwischen Emmi und Leo geht nach einer Funkstille in die zweite Runde.

Inhalt:
Nachdem es im ersten Teil zu keinem persönlichen Treffen kam, ist Leo quasi nach Boston geflohen. Emmi versucht immer wieder erneut Kontakt zu ihm aufzubauen. Irgendwann hat sie Erfolg und bekommt eine Antwort von Leo. Das hin und her per E-Mail bleibt, sowie wie die Neugier wer der Andere wirklich ist und wie er aussieht.

Leseeindruck:
Auch der zweite Teil ist wieder in E-Mails geschrieben und lässt sich sehr schnell lesen. Als Leser ist man während des ganzen Buches bei Emmi und Leo, wenn die verschiedensten Gefühle, wie Freude, Frust, Enttäuschung, etc. aufkommen. Wer „Gut gegen Nordwind“ gut fand wird auch „Alle sieben Wellen“ mögen.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von cachingguys aus Jülich am 07.04.2013   ausgezeichnet
Ich habe das Buch in gut in vier Stunden verschlungen, nein, ich habe es in mich hinein gesogen und dabei so manche Stelle auch mehrfach auf der Zunge zergehen lassen. Wie schon der erste Teil „Gut gegen Nordwind“ war es, durch seinen wunderschönen und ungewöhnlichen Schreibstil, ein pures Lesevergnügen. Natürlich war es auch schön der Beziehung zwischen Emmi und Leon weiter zu folgen. Auch dieses Buch besteht ausschließlich aus ihren Emails und das auf eine so pointierte Arte und Weise, mit so viel ausgefeiltem Wortwitz, einfach nur schön zu lesen. Das die Geschichte, dann auch noch ansprechend ist, bildet quasi den i-Punkt.

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Bewertung von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 01.04.2013   gut
Zwiespältig

Über den Inhalt dieses Buches gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Es ist die Fortsetzung von " Gut gegen Nordwind " und macht genau da weiter, wo sein Vorgänger geendet hat. Nach längerer " Funkstille " nehmen Emmie und Leo ihren E-Mail-Kontakt wieder auf, aber eigentlich nur, um diese " Beziehung " durch ein " letztes " erstes Treffen zu beenden. Dieses Treffen kommt diesmal auch tatsächlich zustande, nur wirklich voneinander lösen können sie sich nicht. Und so ergibt sich ein ewiges Hin und Her , mal gibt es längere Sendepausen und mal sehr kurze. Bis es schließlich zum siebten, alles verändernden Treffen kommt.

Dieses Buch besteht , genau wie der erste Teil , auch wieder ausschließlich aus den E-Mails, die die beiden Protagonisten sich gegenseitig zusenden. Diese " Dialoge " sind auch an sich wieder ganz witzig und originell. Und man fragt sich bei dem ganzen Auf und Ab, wie die Geschichte letztendlich ausgeht. Aber trotzdem lag das Happy-End irgendwie nahe.

Insgesamt ist bei diesem Buch aber bei mir der Funke nicht so ganz übergesprungen und ich bin ein bißchen zwiespältig. Es gab eigentlich nicht wirklich etwas Neues und für mich hätte es auch nicht unbedingt ein Happy-End geben müssen. Mir hat das Ende der Geschichte wie in " Gut gegen Nordwind " eigentlich besser gefallen.

Mein Fazit : das Buch liest sich leicht und locker, ist aber meines Erachtens nicht so stark wie das erste. Man kann es durchaus lesen, aber wem das "erste Ende " zugesagt hat , sollte vielleicht lieber auf die Lektüre verzichten.

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Bewertung von anne60 aus verden am 22.11.2012   ausgezeichnet
Ich hatte "Gut gegen Nordwind" nicht gelesen und war komplett überrascht, wie genial dieses Buch geschrieben ist!
Ausschließlich E-mails, aber diese so fesselnd und effektvoll aneinandergereiht, dass mir teilweise der Atem wegblieb, weil es so spannend gemacht ist.
Wer denkt (so wie ich bisher), dass der Film "E-mail für Dich" auch nur irgendeine Ähnlichkeit mit dieser Story aufweist, der irrt. Während der Film doch streckenweise trivial und kitschig daher kommt, steckt dieses Buch voller intelligenter Gedanken und vorzüglicher "Dialoge". Jede noch so kurze mail, ist so wohl durchdacht , effektvoll, inhaltsschwer und passt so gut zu den beiden handelnden Menschen. Emmi hat ihren Schreibstil, forsch, frech und immer ein bisschen provokativ - Leo hat seinen, männlicher, schlichter, wortkarger.
Ich ziehe den Hut vor dem Autor, der diese Feinheiten so wunderbar herausgearbeitet und umgesetzt hat.
Die Geschichte wird subtil entwickelt, der Leser darf sich selbst vorstellen und ausmalen, was so zwischen den mails im Leben der Protagonisten passiert. Das führte bei mir dazu, dass es oft zu überraschenden Wendungen kam, die die Lust zum Weiterlesen wach hielten.
Dieses Buch gehört zu den besten, die ich dieses Jahr gelesen habe und ich kann es nur wärmstens empfehlen!!

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Bewertung von bookgirl am 29.02.2012   sehr gut
Was für ein schönes Buch! Habe sehnsüchtig darauf gewartet, wie es mit Emmi und Leo weiter geht und wurde nicht enttäuscht. Als Leser fiebert man mit und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Eigentlich hat man auf den ersten Seiten den Eindruck, dass Glattauer nichts neues zu liefern hat. Die Email-Bekannschaft versteht allerdings auch dieses Mal zu fesseln. Glattauer schreibt mit sehr viel Charme und hat mich dadurch total überzeugt. Ein Buch nicht nur für Emmi und Leo-Fans ;-)

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Bewertung von babblebird am 05.02.2012   ausgezeichnet
Nach dem Ende von "Gut gegen Nordwind", war ich gleichermaßen frustriert und begeistert. Ich musste mir natürlich gleich den zweiten Teil mit Emmi und Leo "Alle sieben Wellen" kaufen.

Bis ich damit zu Lesen anfing, verging allerdings einige Zeit. Es schien, als hätte ich mich in der Zeit mit dem Ende des ersten Teils angefreundet, denn als ich "Alle sieben Wellen" begann, kam es mir falsch vor, die Atmosphäre war nicht die selbe, Emmi und Leo waren nicht die selben. Mir fiel es wirklich sehr schwer wieder in die Geschichte einzutauchen und das Gefühl zu Ignorieren, es sei einer dieser zwanghaften Fortsetzungen die an einen vorherigen Erfolg anknüpfen möchten und dabei kläglich Scheitern.
Zugegeben, Emmi und Leo konnten gar nicht sie selben sein, dafür ist zwischen den beiden zu viel passiert. Die Mails wirkten nüchtern und rational. Das Knistern war weg. Die Geschichte hat sich weiterentwickelt, Emmi und Leo haben sich weiterentwickelt. Sie haben eine andere Ebene erreicht. Das vorsichtige kennenlernen und langsame herantasten war vorbei. Es gab eine gemeinsame Vergangenheit, die es aufzuarbeiten galt. Emmi und Leo sind reifer geworden, die Realität hat beide eingeholt. Es war gewöhnungsbedürftig, aber nach einer Weile, gewannen Emmi und Leo wieder wie gewohnt an Fahrt. Die Emotionen, das Knistern, der Zwiespalt und alles das was das erste Buch ausmachte war wieder da.

Es ist schwer auf den Inhalt einzugehen, ohne zu viel zu verraten. Für alle die "Gut gegen Nordwind" nicht gelesen haben, ist es kein Problem einzusteigen, aber meine Empfehlung ist, vorher den ersten Teil zu lesen.
"Alle sieben Wellen" besteht auch wieder nur aus den E-Mails zwischen Emmi und Leo. Sie knüpfen nahtlos an "Gut gegen Nordwind" an. Beide fühlen sich nach wie vor zueinander hingezogen, aber die Steine auf beider Wege sind noch größer geworden. Den Weg den sie zusammen bestritten haben, hat Konsequenzen nach sich gezogen. Beide müssen erkennen, dass ihre geschriebenen Worte und ihre virtuelle Romanze, in der Realität angekommen ist und dort Schaden angerichtet hat.

Daniel Glattauer hat Emmi und Leo so viel Leben eingehaucht, sie so individuell gestaltet und geschrieben, dass es jederzeit erkennbar ist, wer gerade schreibt, auch wenn kein Name in der Mail genannt wird.
Man glaubt beide Charaktere zu kennen, aber es warten einige Überraschungen auf den Leser.
Einzig das Ende hat mich etwas enttäuscht. Ich habe mir ein Ende wie in "Gut gegen Nordwind" gewünscht, ein unkonventionelles Ende, ein Ende zum Nachdenken, ein Ende zum Tränen Vergießen, ein Happy End der anderen Art, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Emmi und Leo Fans kommen auf ihre Kosten und auch all denen, die Leo und Emmi noch nicht kennen, möchte ich die Bücher ans Herz legen. In die Welt der beiden einzutauchen, war wieder eine willkommene Abwechslung und ich denke, die beiden werden mir so schnell nicht aus dem Kopf gehen.

Ich vergebe wieder 5 Sterne und möchte auch diese Rezension mit einem Zitat aus einer Mail von Leo beenden: "Die Realität: Alles kann einem ein einziger Mensch nicht geben. Meine Illusion: Aber er sollte es wollen. Und er sollte gar nie aufhören, es zu probieren."

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