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59 Kundenbewertungen

Erstens: Sie kennen Emmi Rothner und Leo Leike? Dann haben Sie also "Gut gegen Nordwind" gelesen, jene ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen, die einander nie gesehen haben, per E-Mail rettungslos verlieben. Zweitens: Für Sie ist die Geschichte von Emmi und Leo und ihre unerfüllten Liebe abgeschlossen. Mag sein. Aber nicht für Emmi und Leo! Drittens: Sie sind der Ansicht, dass die Liebenden zumindest eine einzige wirkliche Begegnung verdient hätten und der Roman eine zweite Chance auf ein anderes Ende? Bitte, hier haben Sie's! Viertens: Sie haben keine Ahnung, wovon hie…mehr

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Produktbeschreibung

Erstens: Sie kennen Emmi Rothner und Leo Leike? Dann haben Sie also "Gut gegen Nordwind" gelesen, jene ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen, die einander nie gesehen haben, per E-Mail rettungslos verlieben. Zweitens: Für Sie ist die Geschichte von Emmi und Leo und ihrer unerfüllten Liebe abgeschlossen. Mag sein. Aber nicht für Emmi und Leo! Drittens: Sie sind der Ansicht, dass die Liebenden zumindest eine einzige wirkliche Begegnung verdient hätten und der Roman eine zweite Chance auf ein anderes Ende? Bitte, hier haben Sie's! Viertens: Sie haben keine Ahnung, wovon hier die Rede ist? Kein Problem. In diesem Buch erfahren Sie alles: von Leos Rückkehr aus Boston, von Emmis Eheproblemen und von der siebenten Welle, die immer für Überraschungen gut ist.
  • Produktdetails
  • Emmi und Leo Bd.2
  • Verlag: Deuticke Im Zsolnay Verlag
  • Best.Nr. des Verlages: 551/06093
  • 22. Aufl.
  • Seitenzahl: 224
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 219 S.
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 151mm x 28mm
  • Gewicht: 358g
  • ISBN-13: 9783552060937
  • ISBN-10: 3552060936
  • Best.Nr.: 25616771

Autorenporträt

Daniel Glattauer, geb. 1960 in Wien, ist seit 1985 als Journalist und Autor tätig und schreibt für die Tageszeitung "Der Standard".
Daniel Glattauer

Rezensionen

Besprechung von 07.02.2009
Sie mailen wieder!
Daniel Glattauer entlässt sein E-Paar ins Leben

Von Sandra Kegel

Er hatte es vorausgesehen und konnte der Versuchung doch nicht widerstehen. Immer wieder ist Daniel Glattauer nach dem Erfolg seines Romans "Gut gegen Nordwind" (2006) gefragt worden, ob er nicht eine Fortsetzung schreiben wolle, um Leo Leike und Emmi Rothner eine letzte Chance zu geben. Die beiden, die sich durch einen Tippfehler in der Adresszeile zufällig per E-Mail kennenlernten und dann über Monate hinweg in Hunderten Outlook-Botschaften eine glühende Konversation führten, hatten den Schritt aus dem virtuellen Schützengraben ins wirkliche Leben bis zur letzten Seite gescheut. "Natürlich" werde es keine Fortsetzung geben, beteuerte der achtundvierzigjährige Wiener Autor ein ums andere Mal: Weil das Ende an Endgültigkeit nicht zu überbieten sei und eine Idee nicht besser werde, wenn man sie ein zweites Mal hat.

Wahr gesprochen, zumal wenn eine Idee beim ersten Mal so trefflich aufging: In "Gut gegen Nordwind" hat Glattauer den klassischen Briefroman eins zu eins in eine E-Mail-Korrespondenz übertragen, samt Betreffzeile und "AW"- und "RE"-Hinweisen, meist so knapp formuliert, wie Mails eben sind, aber wenn es richtig ernst wurde, auch mal über viele Seiten hinweg. Zeitangaben wie "Acht Sekunden später" oder "zwei Tage später" gaben den Takt vor. Rückblickend ist es erstaunlich, dass es so lange gedauert hat, bis sich ein Autor dem E-Mail-Roma zuwandte - schließlich verbringt der durchschnittliche Europäer heute immerhin zwei Stunden täglich mit Lesen und Schreiben von E-Mails.

Emmi Rothner und Leo Leike überbieten in ihrer so wortreichen wie handlungsarmen Liebesgeschichte die Statistik freilich um einiges. Viel erfährt man trotzdem nicht über sie, auch nicht in der Fortsetzung "Alle sieben Wellen", die Glattauer jetzt wider besseres Wissen vorgelegt hat: Sie ist mit einem Musikprofessor verheiratet, der zwei Kinder in die Ehe brachte, und arbeitet als Web-Designerin. Er ist ein Universitätsassistent für Sprachpsychologie, dessen Beziehungen allzu schnell in die Brüche gehen. Da die E-Mails der beiden den Blick fast ausschließlich auf die Innenwelten richten, ist es nicht weiter von Belang, wie sie leben, was ihnen bei der Arbeit widerfährt, bei Familienfesten, eben im Alltag. Zumal Emmi und Leo ihr Leben genaugenommen voreinander verbergen wollen und ihre virtuelle Deckung fast nie verlassen. Was sich in den temporeichen Wortwechseln indes beobachten lässt, ist die allmähliche Verfertigung der Gefühle beim Schreiben. Der Schlagabtausch intellektueller Eitelkeiten, aber auch Selbstzweifel, Eifersucht und Einsamkeit - das liest sich auch im Leo-Emmi-Aufguss noch leicht, ohne flach zu sein. Trotzdem hat der Autor seine Idee verspielt.

"Gut gegen Nordwind" war der Versuch, in unserer sterilen, allzu prosaischen Welt von der altmodischen Sehnsucht zu erzählen. Die erzählerische Dramaturgie setzte dafür die Abwesenheit des Umworbenen voraus; das Verzehren nach dem Anderen war Grundmovens des Geschehens. Die Frage, ob sie sich am Ende nun kriegen oder nicht, war nicht entscheidend. Die Spannung entstand vielmehr durch das Versteckspiel der beiden, die zueinander wollten und es sich doch nicht gestatteten, dadurch, wie der virtuelle Prozess Begehren und Begehrlichkeiten weckt. In ihren elektronischen Botschaften, die gerade dann von beißendem Witz sind, wenn es ihnen besonders ernst ist, trugen Leo und Emmi in Wahrheit die Masken von Liebenden und spielten, nicht ohne Spaß an der Sache, mit den Versatzstücken großer Gefühle.

In "Alle sieben Wellen" ist dieser Zauber verflogen, schon weil Emmi und Leo, die sich nach einigen Monaten Kontaktsperre nun wieder schreiben, auch verabreden - und dieses Treffen tatsächlich zustande kommt. Zwar sind ihre E-Mails noch immer von lakonischer Schlagfertigkeit, aber der Reiz ihres Universums, das allein in der Imagination existierte, ist verblasst. Jetzt blicken wir in die ganz normalen Abgründe, die sich auftun, wenn eine verheiratete Frau darüber nachdenkt, ihre Familie für einen anderen zu verlassen, und ein Liebender die Konsequenzen dieses Handelns fürchtet. "Gut gegen Nordwind" hatte in der Hörbuchfassung mit Andrea Sawatzki und Christian Berkel kongeniale Vorleser gefunden, weil das Hören der Wortschlachten noch stärker elektrisierte als das Lesen. Auch "Alle sieben Wellen" gibt es schon von ihnen gesprochen, aber diesmal stehen die Schauspieler, ganz wie Emmi und Leo, auf verlorenem Posten.

Daniel Glattauer: "Alle sieben Wellen". Roman. Deuticke Verlag, Wien 2009. 224 S., geb. 17,90 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Besprechung von 15.06.2009
Wenn Festplatten fremdgehen
Bloß nicht den Finger auf der Taste einschlafen lassen: Daniel Glattauer schreibt einen Liebesroman, der ganz aus E-Mails besteht
Kann man sich in einen anderen Menschen verlieben, obwohl man ihn nie gesehen, gehört und berührt hat, einzig aufgrund des Austauschs geschriebener Worte? Dies ist die Voraussetzung, die Daniel Glattauer in dem 2006 erschienenen Brief- oder vielmehr E-Mail-Roman „Gut gegen Nordwind” gemacht hatte. Der aktuelle Anschlussband „Alle sieben Wellen” bringt als Auftakt mehrere Seiten „Leser schreiben an den Autor”, ausnahmslos glühende Dankesbriefe. „Denken Sie sich einen Riesenblumenstrauß von Ulrike”, heiß;t es da, oder „Ca. 7 Stunden und 2 Päckchen Taschentücher später war ich fertig”, oder einfach „Danke, Daniel!” Ein Ungeduldiger versteht nicht, warum das neue Buch erst 2009 fertig sein soll, „Pressieren Sie bitte”; ein Kreis von Freundinnen möchte, sooft eine von ihnen einen neuen Mann kennenlernt, erst mal wissen: „Und, ist er ein bisschen Leo?”, Leo wie Leo Leike, der Held an der Tastatur; eine Buchhändlerin „könnte Sie küssen für Ihren absolut supertollen Roman. Ich verkauf ihn wie warme Semmeln!!!!!!!!!!!!!!!!”
Ein Briefschreiber mit Tinte und Papier hätte jedes einzelne dieses runden Dutzends von Ausrufezeichen eigens aufs Blatt malen müssen, im Zeitalter der E-Mail genügt es, wenn einem der Finger auf der Taste einschläft, was nicht ohne Auswirkungen auf den Stil bleiben kann. Wie dem auch sei, de Autor hat da offenbar einen Nerv getroffen, eine neue soziale Wirklichkeit drängt auf ihren Ausdruck und ist entzückt, wenn sie ihn findet. Man wird diesem Buch nicht gerecht, wenn man es als vor allem als ein literarisches Werk betrachtet; ein Symptom und Ereignis der Sittengeschichte ist es, ähnlich den „Feuchtgebieten”. Zu diesen bildet es das Pendant, das Gegengewicht am äußersten anderen Ende des Waagbalkens. Wie kann es sein, dass beide Bücher gleichzeitig im Trend liegen, die wilde Feier des Körperlichen noch in seinen abstoßendsten Aspekten und die keuscheste, unkörperlichste Liebe, die es je gab? Wahrlich, wir leben in einer segmentierten Gesellschaft!
Der Vorläuferband hatte als Cliffhanger geendet: Leo hatte sich den wachsenden Zumutungen seiner Mailpartnerin Emmi durch Flucht in die USA und Abbruch des Kontakts entzogen. Nun wagt sie es ganz zaghaft wieder: „Hallo”. Langsam läuft der Kontakt wieder an; Leo lässt sich vernehmen: „Ich hoffe, es geht dir gut, mindestens zweimal so gut wie mir. Adieu.”
Und: „Ich hätte nicht zurückschreiben dürfen, liebe Emmi. Jetzt habe ich dich (schon wieder) verletzt, das wollte ich nicht.” Jeder andere Leser als die betörte Emmi würde es merken, wie aus diesen Sätzen die sentimentale Unaufrichtigkeit trieft, und die Finger vom Keyboard lassen. Der Anschein von Symmetrie in diesem Mailwechsel trügt durchaus; es ist ziemlich klar, dass Emmi mehr an dieser Verbindung liegt als Leo.
Zugleich aber hat sie mehr zu verlieren und trägt größere Verantwortung, denn sie ist verheiratet und muss für zwei pubertierende (Stief-)Kinder sorgen, während sich in Leos Umkreis lediglich eine wenig verbindliche amerikanische „Pam” tummelt. Diese Konstellation macht es für Leo möglich, seine ideale Liebe auf Distanz bei kleiner Flamme schmoren zu lassen. Das dürften die irdischen Vektoren jener himmlischen Romanze sein, von Glattauer so vielleicht gar nicht beabsichtigt; da scheinen starke unbewusste Anteile in sein Schreiben hineinzuragen.
Wenn man den Autor dennoch für etwas bewundern muss, dann gewiss für diesen doppelten Akt der wünschelrutenhaften Einfühlung, durch den er einerseits zum Komplizen seines Leo wird, andererseits mit Schwung sozusagen auf sich selbst hereinfällt. Nervös sind sie beide wie die Rennpferde. Sie tänzeln auf der Stelle. Ihre Kommunikation hält im Tempo eine quälende Mitte zwischen Brief und Mündlichkeit. Das geht so:
„AW: Darf ich dich etwas ,Persönliches’ fragen, Emmi?
50 Sekunden später.
RE: Na, das kann eine Frage werden!
40 Sekunden später
AW: Bist du noch mit Bernhard zusammen?
30 Sekunden später
RE: Schon. Doch. Klar. Sicher. Warum fragst du?
40 Sekunden später
AW: Ach, nur aus ,persönlichem’ Interesse.
20 Sekunden später
RE: An mir?
30 Sekunden später
AW: An deinen Lebensumständen.
50 Sekunden später
RE: Soso. Darf ich dich auch was ,Persönliches’ fragen, Leo?
20 Sekunden später
AW: Du darfst.”
Zählt man alle diese Zeitangaben zusammen, dann ergibt sich, dass die beiden für rund fünfzig Wörter rund fünf Minuten brauchen. Es ist ein Wunder, dass sie bei diesem Stop-and-go-Verkehr auf dem Daten-Highway nicht wahnsinnig werden. Dem Autor ist klar, dass er ausschließlich mit so was nicht noch einen zweiten Band füllen kann; dass die beiden sich irgendwann doch treffen müssen. Warum will Leo das plötzlich? „Weil ich will, dass du hinter dir hast zu glauben, dass ich es hinter mir haben will.” Unbefangener traten sich nie zwei Liebende gegenüber. Die Begegnung selbst ist dem Buch so wenig darstellbar wie einem Roman des 19. Jahrhunderts die Details der Hochzeitsnacht.
Es bescheidet sich züchtig mit dem elektronischen Vorher und Nachher jener Szene, wo sie sich wirklich und wahrhaftig eine Stunde lang im Café gegenübergesessen haben. Leo braucht, um seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen, mehrere Gläser Bordeaux. Dann aber bricht es aus ihm heraus: „Du kannst doch nicht wollen, dass ich mich nun auch noch ,körperlich’ (oder libidinös, wie sich der Alkohol ausdrückt) in dich verliebe! Was hättest du davon?”
Das Bemerkenswerte an dieser Frage ist, dass sie sich selbst ganz als rhetorische begreift, so, als würde sich eine Antwort erübrigen. Ein Mensch alten Schlages hätte spontan erwidert: Alles! Denn was bin ich, was nicht hier, in diesem Körper, physisch vor dir anwesend wäre? Aber in diesem Buch ist die Trennbarkeit von Körper und Bewusstsein mit einer größeren Radikalität vorausgesetzt als je in der abendländischen Metaphysik das Zweierlei von Leib und Seele. Der dreidimensionale, Luft verdrängende und verbrauchende Hautsack erscheint als zweifelhafteste Zugabe des wahren Wesens; Engel sind grobstoffliches Gewürm daneben. Schließlich finden die beiden doch noch als räumliches, fleischliches Paar zusammen. Es ist die unspektuläre, aber wohl unvermeidliche Rückkehr eines Raketenflugs auf den konventionellen Boden des Liebesromans.
Die interessanten Sphären wurden zuvor berührt. Die Wissenschaft befasst sich bereits mit dem noch höchst spekulativen, aber doch schon realen Problem, ob intelligente Maschinen (denn dass sie intelligent sind, scheint nunmehr ausgemacht) so etwas wie Bewusstsein und Selbstbewusstsein zu erwerben vermögen. Die vorläufige Auskunft lautet offenbar: sie vermögen es nicht, so lange ihre Speicherinhalte sich nicht mit einer körperlichen Existenz verschränken, die die Rückkopplung des bloß Gewussten mit der Kategorie der unwiderruflichen Erfahrung erlaubt – dass eine Kerzenflamme „heiß” ist, erschließt sich in seiner tieferen Bedeutung nur einem Wesen, das sich schon mal den Finger dran verbrannt hat.
Aber man kann auch in die Gegenrichtung fragen: Unter welchen Umständen kann die Erfahrung eines Ich sich von seiner körperlichen Grundlage emanzipieren? Da steht uns möglicherweise in diesem jungen Jahrhundert Einiges bevor, was wir noch gar nicht so genau erörtert wissen möchten. Die wahren Antizipationen geschehen im Gewand des Altvertrauten, weil wir nämlich in unserer Ängstlichkeit solcher Verkleidungen bedürfen; und wo die entscheidende Wendung geschieht, sieht sie auf Anhieb gern erst mal albern aus – so albern eben wie diese beiden verliebten Festplatten Leo und Emmi mit all ihren Finten und Neurosen. Man lasse sich nicht täuschen: Hier könnte sich die Tür einen Spalt in die Zukunft geöffnet haben. BURKHARD MÜLLER
DANIEL GLATTAUER: Alle sieben Wellen. Roman. Deuticke Verlag, Wien 2009. 222 Seiten, 17,90 Euro.
Den Laptop fest im Griff: Daniel Glattauer Foto: Isolde Ohlbaum
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.sz-content.de
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Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Ausufernde Dialoge wie bei Rosamunde Pilcher, deren Dramaturgie allerdings bei Samuel Beckett abgeschaut sei, haben Rezensentin Judith Luig die Lektüre dieses, (aus Sicht eines Mannes geschriebenen) Liebesromans nicht immer leicht gemacht. Wie sie schreibt, knüpft Daniel Glattauer hier an sein bestsellendes Buch "Gut gegen Nordwind" an. Allzu hohe Ansprüche scheinen hier, trotz des Stichworts "Beckett", allerdings nicht erfüllt zu werden: eine "durch Klischees und leicht durchschaubare Effekte" geprägte Sprache, wenig ausformulierte Gedanken und erst recht keine spezielle Einführung der Protagonisten, die wohl als bekannt vorausgesetzt würden. Trotzdem wird die Geschichte aus Sicht der Rezensentin an der Stelle interessant, als das Paar, das sich im Wesentlichen durch Email-Kommunikation näher gekommen ist, nun eine reale Begegnung plant. Aber nur dort, wo der Roman die Untiefen der digitalen Kommunikation auslote, sei er spannend, sonst auf Grund seines konservativen Rollenbildes eher unter "Opium des Patriarchats" zu verbuchen.

© Perlentaucher Medien GmbH

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