Alle sieben Wellen - Glattauer, Daniel
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Daniel Glattauer 

Alle sieben Wellen

Roman

Gebundenes Buch
 
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Produktbeschreibung zu Alle sieben Wellen

Sie kennen Emmi Rothner und Leo Leike? Dann haben Sie also "Gut gegen Nordwind" gelesen, jene ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen, die einander nie gesehen haben, per E-Mail rettungslos verlieben. Zweitens: Für Sie ist die Geschichte von Emmi und Leo und ihrer unerfüllten Liebe abgeschlossen. Mag sein. Aber nicht für Emmi und Leo! Drittens: Sie sind der Ansicht, dass die Liebenden zumindest eine einzige wirkliche Begegnung verdient hätten und der Roman eine zweite Chance auf ein anderes Ende? Bitte, hier haben Sie's! Viertens: Sie haben keine Ahnung, wovon hier die Rede ist? Kein Problem. In diesem Buch erfahren Sie alles: von Leos Rückkehr aus Boston, von Emmis Eheproblemen und von der siebenten Welle, die immer für Überraschungen gut ist.

Produktinformation


  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 150mm x 34mm
  • Gewicht: 358g
  • ISBN-13: 9783552060937
  • ISBN-10: 3552060936
  • Best.Nr.: 25616771

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Ausufernde Dialoge wie bei Rosamunde Pilcher, deren Dramaturgie allerdings bei Samuel Beckett abgeschaut sei, haben Rezensentin Judith Luig die Lektüre dieses, (aus Sicht eines Mannes geschriebenen) Liebesromans nicht immer leicht gemacht. Wie sie schreibt, knüpft Daniel Glattauer hier an sein bestsellendes Buch "Gut gegen Nordwind" an. Allzu hohe Ansprüche scheinen hier, trotz des Stichworts "Beckett", allerdings nicht erfüllt zu werden: eine "durch Klischees und leicht durchschaubare Effekte" geprägte Sprache, wenig ausformulierte Gedanken und erst recht keine spezielle Einführung der Protagonisten, die wohl als bekannt vorausgesetzt würden. Trotzdem wird die Geschichte aus Sicht der Rezensentin an der Stelle interessant, als das Paar, das sich im Wesentlichen durch Email-Kommunikation näher gekommen ist, nun eine reale Begegnung plant. Aber nur dort, wo der Roman die Untiefen der digitalen Kommunikation auslote, sei er spannend, sonst auf Grund seines konservativen Rollenbildes eher unter "Opium des Patriarchats" zu verbuchen.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 07.02.2009

Sie mailen wieder!
Daniel Glattauer entlässt sein E-Paar ins Leben

Von Sandra Kegel

Er hatte es vorausgesehen und konnte der Versuchung doch nicht widerstehen. Immer wieder ist Daniel Glattauer nach dem Erfolg seines Romans "Gut gegen Nordwind" (2006) gefragt worden, ob er nicht eine Fortsetzung schreiben wolle, um Leo Leike und Emmi Rothner eine letzte Chance zu geben. Die beiden, die sich durch einen Tippfehler in der Adresszeile zufällig per E-Mail kennenlernten und dann über Monate hinweg in Hunderten Outlook-Botschaften eine glühende Konversation führten, hatten den Schritt aus dem virtuellen Schützengraben ins wirkliche Leben bis zur letzten Seite gescheut. "Natürlich" werde es keine Fortsetzung geben, beteuerte der achtundvierzigjährige Wiener Autor ein ums andere Mal: Weil das Ende an Endgültigkeit nicht zu überbieten sei und eine Idee nicht besser werde, wenn man sie ein zweites Mal hat.

Wahr gesprochen, zumal wenn eine Idee beim ersten Mal so trefflich aufging: In "Gut gegen Nordwind" hat Glattauer den klassischen Briefroman eins zu eins in eine E-Mail-Korrespondenz übertragen, samt Betreffzeile und "AW"- und …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 15.06.2009

Wenn Festplatten fremdgehen
Bloß nicht den Finger auf der Taste einschlafen lassen: Daniel Glattauer schreibt einen Liebesroman, der ganz aus E-Mails besteht
Kann man sich in einen anderen Menschen verlieben, obwohl man ihn nie gesehen, gehört und berührt hat, einzig aufgrund des Austauschs geschriebener Worte? Dies ist die Voraussetzung, die Daniel Glattauer in dem 2006 erschienenen Brief- oder vielmehr E-Mail-Roman „Gut gegen Nordwind” gemacht hatte. Der aktuelle Anschlussband „Alle sieben Wellen” bringt als Auftakt mehrere Seiten „Leser schreiben an den Autor”, ausnahmslos glühende Dankesbriefe. „Denken Sie sich einen Riesenblumenstrauß von Ulrike”, heiß;t es da, oder „Ca. 7 Stunden und 2 Päckchen Taschentücher später war ich fertig”, oder einfach „Danke, Daniel!” Ein Ungeduldiger versteht nicht, warum das neue Buch erst 2009 fertig sein soll, „Pressieren Sie bitte”; ein Kreis von Freundinnen möchte, sooft eine von ihnen einen neuen Mann kennenlernt, erst mal wissen: „Und, ist er ein bisschen Leo?”, Leo wie Leo Leike, der Held an der Tastatur; eine Buchhändlerin „könnte Sie küssen für Ihren absolut supertollen Roman. …

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Daniel Glattauer, geb. 1960 in Wien, ist seit 1985 als Journalist und Autor tätig und schreibt für die Tageszeitung Der Standard.

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Kundenbewertungen zu "Alle sieben Wellen" von "Daniel Glattauer"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.5 von 5 Sterne bei 47 Bewertungen **** sehr gut
(aus 47 Bewertungen)
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Bewertung von babblebird am 05.02.2012 ***** ausgezeichnet
Nach dem Ende von "Gut gegen Nordwind", war ich gleichermaßen frustriert und begeistert. Ich musste mir natürlich gleich den zweiten Teil mit Emmi und Leo "Alle sieben Wellen" kaufen.

Bis ich damit zu Lesen anfing, verging allerdings einige Zeit. Es schien, als hätte ich mich in der Zeit mit dem Ende des ersten Teils angefreundet, denn als ich "Alle sieben Wellen" begann, kam es mir falsch vor, die Atmosphäre war nicht die selbe, Emmi und Leo waren nicht die selben. Mir fiel es wirklich sehr schwer wieder in die Geschichte einzutauchen und das Gefühl zu Ignorieren, es sei einer dieser zwanghaften Fortsetzungen die an einen vorherigen Erfolg anknüpfen möchten und dabei kläglich Scheitern.
Zugegeben, Emmi und Leo konnten gar nicht sie selben sein, dafür ist zwischen den beiden zu viel passiert. Die Mails wirkten nüchtern und rational. Das Knistern war weg. Die Geschichte hat sich weiterentwickelt, Emmi und Leo haben sich weiterentwickelt. Sie haben eine andere Ebene erreicht. Das vorsichtige kennenlernen und langsame herantasten war vorbei. Es gab eine gemeinsame Vergangenheit, die es aufzuarbeiten galt. Emmi und Leo sind reifer geworden, die Realität hat beide eingeholt. Es war gewöhnungsbedürftig, aber nach einer Weile, gewannen Emmi und Leo wieder wie gewohnt an Fahrt. Die Emotionen, das Knistern, der Zwiespalt und alles das was das erste Buch ausmachte war wieder da.

Es ist schwer auf den Inhalt einzugehen, ohne zu viel zu verraten. Für alle die "Gut gegen Nordwind" nicht gelesen haben, ist es kein Problem einzusteigen, aber meine Empfehlung ist, vorher den ersten Teil zu lesen.
"Alle sieben Wellen" besteht auch wieder nur aus den E-Mails zwischen Emmi und Leo. Sie knüpfen nahtlos an "Gut gegen Nordwind" an. Beide fühlen sich nach wie vor zueinander hingezogen, aber die Steine auf beider Wege sind noch größer geworden. Den Weg den sie zusammen bestritten haben, hat Konsequenzen nach sich gezogen. Beide müssen erkennen, dass ihre geschriebenen Worte und ihre virtuelle Romanze, in der Realität angekommen ist und dort Schaden angerichtet hat.

Daniel Glattauer hat Emmi und Leo so viel Leben eingehaucht, sie so individuell gestaltet und geschrieben, dass es jederzeit erkennbar ist, wer gerade schreibt, auch wenn kein Name in der Mail genannt wird.
Man glaubt beide Charaktere zu kennen, aber es warten einige Überraschungen auf den Leser.
Einzig das Ende hat mich etwas enttäuscht. Ich habe mir ein Ende wie in "Gut gegen Nordwind" gewünscht, ein unkonventionelles Ende, ein Ende zum Nachdenken, ein Ende zum Tränen Vergießen, ein Happy End der anderen Art, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Emmi und Leo Fans kommen auf ihre Kosten und auch all denen, die Leo und Emmi noch nicht kennen, möchte ich die Bücher ans Herz legen. In die Welt der beiden einzutauchen, war wieder eine willkommene Abwechslung und ich denke, die beiden werden mir so schnell nicht aus dem Kopf gehen.

Ich vergebe wieder 5 Sterne und möchte auch diese Rezension mit einem Zitat aus einer Mail von Leo beenden: "Die Realität: Alles kann einem ein einziger Mensch nicht geben. Meine Illusion: Aber er sollte es wollen. Und er sollte gar nie aufhören, es zu probieren."

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von MUC aus München am 22.10.2011 ***** ausgezeichnet
Sehr amüsante Idee, köstlicher Schreibstil, man liest das Buch in einem durch. Empfehlenswert für junge und Junggebliebene!

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Bewertung von buecherwurm aus Kaiserslautern am 18.08.2011 ***** ausgezeichnet
Ich habe für dieses Buch eine Leseempfehlung in einem Kino-Heft entdeckt, und die Kurzbeschreibung hat mich gleich neugierig gemacht. Daraufhin habe ich mir das "Vorgänger-"Buch "Gut gegen Nordwind" geholt und war von der Geschichte total begeistert. Zum Glück lieferte buecher.de "Alle sieben Wellen" innerhalb von 2 Tagen, so dass es sofort weitergehen konnte mit dieser außergewöhnlichen Liebesgeschichte. Normalerweise lese ich "Liebesromane" nicht gerne, weil sie mir zu schnulzig sind. Dieser ist die absolute Ausnahme. Die beiden Persönlichkeiten sind sehr sympathisch und werden während des Lesens zu Vertrauten. Die Geschichte lässt sich sehr leicht lesen. Daniel Glattauer bedient sich einer sehr schönen, fast poetischen Sprache. Manche Formulierungen sind so schön, dass man sie immer wieder lesen möchte. Dieses Buch verdient eine absolute Kaufempfehlung.

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Bewertung von bookorpc aus Kumhausen am 30.06.2011 ***** ausgezeichnet
Nach GUT GEGEN NORDWIND musste ich ALLE SIEBEN WELLEN von Daniel Glattauer unbedingt lesen.

Den Inhalt zur Fortsetzung kann man nur schwer erklären ohne zuviel zu verraten. Kurz gesagt, es handelt sich um Emmi und Leo, die sich per Email zu einander hingezogen fühlen. Leider sind die Umstände im realen Leben der beiden nicht so einfach mit ihrer virtuellen Beziehung zu vereinbaren. Nicht desto trotz kann keiner ohne den anderen und dadurch entsteht ein emotionaler Emailverkehr.

Meine Meinung: Nach dem ersten Teil wollte ich unbedingt wissen wie es mit Emmi und Leo weitergeht, da ich nicht glauben wollte wie es endete. Alle sieben Wellen knüpft nahtlos an das vorherige Kapitel an und es wird auch auf alle Emails im ersten Buch aufgebaut. Deshalb macht es meiner Meinung nach wenig Sinn oder dämpft das Lesevergnügen, wenn man nicht Gut gegen Nordwind kennt. Der Emailverkehr von Emmi und Leo enthält eine Menge an Gefühlen und wirkt kein bisschen trocken oder langweilig. Während des Lesen fieberte ich mit, was der andere als nächstes schreibt und ob er schreibt!

Fazit: Für mich ist Alle sieben Wellen die unausweichliche Anknüpfung, wenn man wissen will, wie es mit Emmi und Leo weitergeht. Keine langweilige Fortsetzung, sondern eine perfekte Ergänzung!

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Bewertung von Nefret am 31.05.2011 ***** sehr gut
Über vier Monate ist es her, dass Leo Leike nach Boston ging und jeglichen Kontakt zu Emmi Rothner abbrach. Vorangegangen war ein reger Emailverkehr zwischen den beiden und eine Verabredung zu einem ersten Treffen, bei dem Emmi aber nicht auftauchte. Doch dann meldet sich Leo plötzlich wieder und erneut beginnt ein intensiver Austausch an Worten.

Ich habe "Alle sieben Wellen" direkt im Anschluss an "Gut gegen Nordwind" gelesen. Glücklicherweise, denn so musste ich nicht eine gefühlte Ewigkeit warten, bis ich wußte, wie es mit Emmi und Leo weiterging. Allerdings konnte ich so auch sehr gut einen direkten Vergleich zwischen beiden Büchern anstellen. "Alle sieben Wellen" ist ein tolles Buch, aber so großartig wie "Gut gegen Nordwind" ist es nicht.

Auch hier entwickelt sich beim Lesen wieder dieser Sog, der den Leser nicht los lässt. Wie im Rausch musste ich weiterlesen, bis ich die letzte Seite befriedigt umblättern konnte. Dennoch kam ich nicht umhin, einige Wiederholungen festzustellen. Länger als die 222 Seiten hätte das Buch nicht sein dürfen. Bei Leos Zögern hatte ich öfters den Eindruck, dass hiermit Zeit bzw. Seiten geschunden werden sollten.

Anders als bei "Gut gegen Nordwind" schlich sich beim Lesen ein bittersüßes Gefühl ein. Denn es wird noch deutlicher, dass Emmi und Leo Menschen in ihrer näheren Umgebung verletzen, wenn sie ihre Sehnsüchte ausleben. Die Realität lässt sich schwerer ausblenden.

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 23.04.2011 ***** gut
Beschreibung
Sie kennen Emmi Rothner und Leo Leike? Dann haben Sie also "Gut gegen Nordwind" gelesen, jene ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen, die einander nie gesehen haben, per E-Mail rettungslos verlieben. Zweitens: Für Sie ist die Geschichte von Emmi und Leo und ihrer unerfüllten Liebe abgeschlossen. Mag sein. Aber nicht für Emmi und Leo! Drittens: Sie sind der Ansicht, dass die Liebenden zumindest eine einzige wirkliche Begegnung verdient hätten und der Roman eine zweite Chance auf ein anderes Ende? Bitte, hier haben Sie's! Viertens: Sie haben keine Ahnung, wovon hier die Rede ist? Kein Problem. In diesem Buch erfahren Sie alles: von Leos Rückkehr aus Boston, von Emmis Eheproblemen und von der siebenten Welle, die immer für Überraschungen gut ist.

Ja ich habe "Gut gegen Nordwind" gelesen und war/bin begéistert. Da mich natürlich interressierte, wie es mit den beiden weitergeht, musste ich auch dieses lesen.
Es hat mir leider nicht so gut gefallen.
Das "Besondere" des ersten Bandes hat mir hier gefehlt. Ich war so gespannt, wie es mit Emmi und Leo weitergeht, aber im nachhinein hätte ich es wohl besser bei "Band 1" belassen.
Die Story ist nicht schlecht geschrieben. Ich habe sie in einem Rutsch gelesen, aber das -mehr oder weniger- offene Ende von "Gut gegen Nordwind" hat mir besser gefallen, als das Ende dieser Story.

9 von 13 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Maja aus Düsseldorf am 28.03.2011 ***** ausgezeichnet
Ich habe mich wahnsinnig auf die Fortsetzung von " Gut gegen Nordwind" gefreut. Wollte aber die Taschenbuchausgabe. Nun endlich war sie da. Habe es im Nuh weggelesen. Toll! Das sind unsere Emi und Leo. Einfach wieder zerzzerreisend und wieder ganz große Klasse.
Muss man haben!

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Bewertung von Super-Elipeli am 02.02.2011 ***** sehr gut
Die Fortsetzung von „Gut gegen Nordwind“ beginnt mit der Rückkehr Leos aus Boston und dem Neuanfang des E-Mailverkehrs mit Emmy. In Boston hat Leo eine neue Frau kennengelernt und will mit ihr zusammenziehen und einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Emmys Ehe, im Gegensatz, ist nicht mehr die perfekte Beziehung zweier Menschen, die sie anfangs mal zu sein schien. Immer mehr stellt der Leser fest, dass es dort große Probleme gibt, die vielleicht nicht immer ausgesprochen wurden. Schließlich fangen Leo und Emmy an sich persönlich zu treffen.

„Alle sieben Wellen“ ist eine gute Fortsetzung des Bestsellers von Daniel Glattauer. Ich habe mittlerweile schon mit einigen Freunden argumentiert, ob denn „Gut gegen Nordwind“ auch ohne Fortsetzung ausgekommen wäre. Die Lösung der Frage bleibt Geschmackssache. Jedenfalls würde ich es niemanden empfehlen „Alle sieben Wellen“ zu lesen ohne vorher „Gut gegen Nordwind“ gelesen zu haben. Und wenn man dann dem ersten Teil verfallen ist. Ja, dann liest man den zweiten Teil sowieso. Meiner Meinung nach ist der E-Mailverkehr der Protagonisten sehr lebendig geschrieben und hat immer einen gewissen Witz in sich. Die brennende Frage, ob sie sich denn nun endlich kriegen wird bis auf die Spitze getrieben. An manchen Stellen ist es jedoch dann doch recht langatmig. Gewisse Symbole, wie der „Berührungspunkt“ oder die „siebente Welle“, die immer wieder in ihren E-Mails auftauchen lockern die Liebesgeschichte aber wieder auf. Mir sind Emmy und Leo sehr ans Herz gewachsen. So kann ich mit gutem Gewissen dieses Buch empfehlen.

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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 23.10.2010 ***** ausgezeichnet
Eigentlich ist die Geschichte von Leo Leike und Emmi Rothner doch zu Ende. Wir konnten in „Gut gegen Nordwind“ mit den beiden fühlen und haben mit den beiden gelitten. Wir haben miterlebt wie sie sich durch ein Missverständnis kennenlernen, sich sympathisch werden, sich anfangen zu lieben nur um dann trotzdem nicht miteinander glücklich zu werden. Und das alles nur per E-Mail.

Viele von euch, unter anderem auch ich, waren der Meinung, von so einer wundervollen, herzallerliebsten, grandiosen Liebesgeschichte kann es einfach keine Fortsetzung geben. Die Geschichte ist zu Ende. Dieses Buch ist einmalig und etwas was so einzigartig und genial ist, kann man nicht mehr übertreffen und eine Fortsetzung würde diese schöne Geschichte vielleicht kaputt machen.

Richtig! Ganz meine Meinung! Stop! Halt! Habt ihr euch vielleicht schon einmal überlegt, dass für Emmi und Leo die Geschichte dennoch weitergeht? Dass sie sich nicht vergessen konnten? Dass sich in ihrem Leben einiges getan hat? Nein? Nun, und was ist, wenn die Geschichte ebenso genial und wunderbar fortgesetzt wird, wie „Gut gegen Nordwind“? Ist nicht möglich? Und ich sage: Doch es ist möglich!

Allen die „Gut gegen Nordwind“ geliebt haben, lege ich nun „Alle sieben Wellen“ ans Herz. Vertraut mir, ihr werdet es nicht bereuen! Außerdem könnt ihr es ruhig zugeben. Ihr wollt doch wissen um welchen Insider es sich bei „Alle sieben Wellen“ nun diesmal handelt.

Und alle die auch den ersten Teil dieser einzigartigen Email Geschichte nicht kennen, die sollten sich beide Bücher kaufen und lesen oder am besten gleich den Sammelband mit beiden Teilen von Emmi und Leo. Und für alle die Liebesgeschichten nun überhaupt nichts abgewinnen können, empfehle ich die beiden Bücher auch, denn nach dieser Episode werdet ihr die Geschichten über die Liebe lieben, versprochen!

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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 02.07.2010 ***** ausgezeichnet
Hier nun die lang ersehnte Fortsetzung der virtuellen Liebesgeschichte zwischen Emmi Rother und Leo Leike. Leo ist zurück aus Boston und Emmi hat noch immer nicht aufgegeben, dass irgendwann einmal eine andere Antwort als die des Sysadmins auf ihre Briefe zurückkommt.

„Alle sieben Wellen“ hat natürlich nach „Gut gegen Nordwind“ ein wenig von seiner Neuheit und Frische eingebüßt. Diesmal geht es weniger um die elementaren Fragen des ersten Bandes über die Realität von virtuellen Beziehungen, diesmal stehen die Geschichte und das Leben von Emmi und Leo im Vordergrund. War Band 1 ganz Gefühl wird es in Band zwei deutlich realer. Emmi und Leo tasten sich auch einander zu, langsam, erst die Stimme, dann neue Treffen, dann immer mehr und immer mehr. Wir erfahren mehr über ihr RL Leben, ihr Alter, ihre Kinder, ihre Beziehungen, aber noch immer sind sie sich einander Tagebuch und beide sehnen sich nach mehr und haben doch Angst davor. Denn noch immer stellen sich die beiden die Frage, wie viel ist real, wie viel Wunschdenken und könnte diese Beziehung im RL bestand haben. Ist es wert, diese wunderbare virtuelle Beziehung zu gefährden indem man dem Wunschbild ein echtes Gesicht, eine echte Stimme, eine echte Person überstülpt?

Fazit: Gelungene Fortsetzung, bei der sich der Autor jedoch sehr an den Wünschen und Wunschvorstellungen seiner Fangemeinde orientiert. Dennoch sehr unterhaltsam, wenn auch nicht mehr mit dem Tiefgang des ersten Bandes.

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Sie kennen Emmi Rothner und Leo Leike? Dann haben Sie also "Gut gegen Nordwind" gelesen, jene ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen, die einander nie gesehen haben, per E-Mail rettungslos verlieben. Zweitens: Für Sie ist die Geschichte von Emmi und Leo und ihrer unerfüllten Liebe abgeschlossen. Mag sein. Aber nicht für Emmi und Leo! Drittens: Sie sind der Ansicht, dass die Liebenden zumindest eine einzige wirkliche Begegnung verdient hätten und der Roman eine zweite Chance auf ein anderes Ende? Bitte, hier haben Sie's! Viertens: Sie haben keine Ahnung, wovon hier die Rede ist? Kein Problem. In diesem Buch erfahren Sie alles: von Leos Rückkehr aus Boston, von Emmis Eheproblemen und von der siebenten Welle, die immer für Überraschungen gut ist.

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07.02.2009

Sie mailen wieder!
Daniel Glattauer entlässt sein E-Paar ins Leben

Von Sandra Kegel

Er hatte es vorausgesehen und konnte der Versuchung doch nicht widerstehen. Immer wieder ist Daniel Glattauer nach dem Erfolg seines Romans "Gut gegen Nordwind" (2006) gefragt worden, ob er nicht eine Fortsetzung schreiben wolle, um Leo Leike und Emmi Rothner eine letzte Chance zu geben. Die beiden, die sich durch einen Tippfehler in der Adresszeile zufällig per E-Mail kennenlernten und dann über Monate hinweg in Hunderten Outlook-Botschaften eine glühende Konversation führten, hatten den Schritt aus dem virtuellen Schützengraben ins wirkliche Leben bis zur letzten Seite gescheut. "Natürlich" werde es keine Fortsetzung geben, beteuerte der achtundvierzigjährige Wiener Autor ein ums andere Mal: Weil das Ende an Endgültigkeit nicht zu überbieten sei und eine Idee nicht besser werde, wenn man sie ein zweites Mal hat.

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Bloß nicht den Finger auf der Taste einschlafen lassen: Daniel Glattauer schreibt einen Liebesroman, der ganz aus E-Mails besteht
Kann man sich in einen anderen Menschen verlieben, obwohl man ihn nie gesehen, gehört und berührt hat, einzig aufgrund des Austauschs geschriebener Worte? Dies ist die Voraussetzung, die Daniel Glattauer in dem 2006 erschienenen Brief- oder vielmehr E-Mail-Roman „Gut gegen Nordwind” gemacht hatte. Der aktuelle Anschlussband „Alle sieben Wellen” bringt als Auftakt mehrere Seiten „Leser schreiben an den Autor”, ausnahmslos glühende Dankesbriefe. „Denken Sie sich einen Riesenblumenstrauß von Ulrike”, heiß;t es da, oder „Ca. 7 Stunden und 2 Päckchen Taschentücher später war ich fertig”, oder einfach „Danke, Daniel!” Ein Ungeduldiger versteht nicht, warum das neue Buch erst 2009 fertig sein soll, „Pressieren Sie bitte”; ein Kreis von Freundinnen möchte, sooft eine von ihnen einen neuen Mann kennenlernt, erst mal wissen: „Und, ist er ein bisschen Leo?”, Leo wie Leo Leike, der Held an der Tastatur; eine Buchhändlerin „könnte Sie küssen für Ihren absolut supertollen …

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Bewertung von babblebird am 05.02.2012
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Nach dem Ende von "Gut gegen Nordwind", war ich gleichermaßen frustriert und begeistert. Ich musste mir natürlich gleich den zweiten Teil mit Emmi und Leo "Alle sieben Wellen" kaufen.

Bis ich damit zu Lesen anfing, verging allerdings einige Zeit. Es schien, als hätte ich mich in der Zeit mit dem Ende des ersten Teils angefreundet, denn als ich "Alle sieben Wellen" begann, kam es mir falsch vor, die Atmosphäre war nicht die selbe, Emmi und Leo waren nicht die selben. Mir fiel es wirklich sehr schwer wieder in die Geschichte einzutauchen und das Gefühl zu Ignorieren, es sei einer dieser zwanghaften Fortsetzungen die an einen vorherigen Erfolg anknüpfen möchten und dabei kläglich Scheitern.
Zugegeben, Emmi und Leo konnten gar nicht sie selben sein, dafür ist zwischen den beiden zu viel passiert. Die Mails wirkten nüchtern und rational. Das Knistern war weg. Die Geschichte hat sich weiterentwickelt, Emmi und Leo haben sich weiterentwickelt. Sie haben eine andere Ebene erreicht. Das vorsichtige kennenlernen und langsame herantasten war vorbei. Es gab eine gemeinsame Vergangenheit, die es aufzuarbeiten galt. Emmi und Leo sind reifer geworden, die Realität hat beide eingeholt. Es war gewöhnungsbedürftig, aber nach einer Weile, gewannen Emmi und Leo wieder wie gewohnt an Fahrt. Die Emotionen, das Knistern, der Zwiespalt und alles das was das erste Buch ausmachte war wieder da.

Es ist schwer auf den Inhalt einzugehen, ohne zu viel zu verraten. Für alle die "Gut gegen Nordwind" nicht gelesen haben, ist es kein Problem einzusteigen, aber meine Empfehlung ist, vorher den ersten Teil zu lesen.
"Alle sieben Wellen" besteht auch wieder nur aus den E-Mails zwischen Emmi und Leo. Sie knüpfen nahtlos an "Gut gegen Nordwind" an. Beide fühlen sich nach wie vor zueinander hingezogen, aber die Steine auf beider Wege sind noch größer geworden. Den Weg den sie zusammen bestritten haben, hat Konsequenzen nach sich gezogen. Beide müssen erkennen, dass ihre geschriebenen Worte und ihre virtuelle Romanze, in der Realität angekommen ist und dort Schaden angerichtet hat.

Daniel Glattauer hat Emmi und Leo so viel Leben eingehaucht, sie so individuell gestaltet und geschrieben, dass es jederzeit erkennbar ist, wer gerade schreibt, auch wenn kein Name in der Mail genannt wird.
Man glaubt beide Charaktere zu kennen, aber es warten einige Überraschungen auf den Leser.
Einzig das Ende hat mich etwas enttäuscht. Ich habe mir ein Ende wie in "Gut gegen Nordwind" gewünscht, ein unkonventionelles Ende, ein Ende zum Nachdenken, ein Ende zum Tränen Vergießen, ein Happy End der anderen Art, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Emmi und Leo Fans kommen auf ihre Kosten und auch all denen, die Leo und Emmi noch nicht kennen, möchte ich die Bücher ans Herz legen. In die Welt der beiden einzutauchen, war wieder eine willkommene Abwechslung und ich denke, die beiden werden mir so schnell nicht aus dem Kopf gehen.

Ich vergebe wieder 5 Sterne und möchte auch diese Rezension mit einem Zitat aus einer Mail von Leo beenden: "Die Realität: Alles kann einem ein einziger Mensch nicht geben. Meine Illusion: Aber er sollte es wollen. Und er sollte gar nie aufhören, es zu probieren."
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*****
ausgezeichnet
Ich habe für dieses Buch eine Leseempfehlung in einem Kino-Heft entdeckt, und die Kurzbeschreibung hat mich gleich neugierig gemacht. Daraufhin habe ich mir das "Vorgänger-"Buch "Gut gegen Nordwind" geholt und war von der Geschichte total begeistert. Zum Glück lieferte buecher.de "Alle sieben Wellen" innerhalb von 2 Tagen, so dass es sofort weitergehen konnte mit dieser außergewöhnlichen Liebesgeschichte. Normalerweise lese ich "Liebesromane" nicht gerne, weil sie mir zu schnulzig sind. Dieser ist die absolute Ausnahme. Die beiden Persönlichkeiten sind sehr sympathisch und werden während des Lesens zu Vertrauten. Die Geschichte lässt sich sehr leicht lesen. Daniel Glattauer bedient sich einer sehr schönen, fast poetischen Sprache. Manche Formulierungen sind so schön, dass man sie immer wieder lesen möchte. Dieses Buch verdient eine absolute Kaufempfehlung.
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Bewertung von bookorpc aus Kumhausen am 30.06.2011
*****
ausgezeichnet
Nach GUT GEGEN NORDWIND musste ich ALLE SIEBEN WELLEN von Daniel Glattauer unbedingt lesen.

Den Inhalt zur Fortsetzung kann man nur schwer erklären ohne zuviel zu verraten. Kurz gesagt, es handelt sich um Emmi und Leo, die sich per Email zu einander hingezogen fühlen. Leider sind die Umstände im realen Leben der beiden nicht so einfach mit ihrer virtuellen Beziehung zu vereinbaren. Nicht desto trotz kann keiner ohne den anderen und dadurch entsteht ein emotionaler Emailverkehr.

Meine Meinung: Nach dem ersten Teil wollte ich unbedingt wissen wie es mit Emmi und Leo weitergeht, da ich nicht glauben wollte wie es endete. Alle sieben Wellen knüpft nahtlos an das vorherige Kapitel an und es wird auch auf alle Emails im ersten Buch aufgebaut. Deshalb macht es meiner Meinung nach wenig Sinn oder dämpft das Lesevergnügen, wenn man nicht Gut gegen Nordwind kennt. Der Emailverkehr von Emmi und Leo enthält eine Menge an Gefühlen und wirkt kein bisschen trocken oder langweilig. Während des Lesen fieberte ich mit, was der andere als nächstes schreibt und ob er schreibt!

Fazit: Für mich ist Alle sieben Wellen die unausweichliche Anknüpfung, wenn man wissen will, wie es mit Emmi und Leo weitergeht. Keine langweilige Fortsetzung, sondern eine perfekte Ergänzung!
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Bewertung von Nefret am 31.05.2011
*****
sehr gut
Über vier Monate ist es her, dass Leo Leike nach Boston ging und jeglichen Kontakt zu Emmi Rothner abbrach. Vorangegangen war ein reger Emailverkehr zwischen den beiden und eine Verabredung zu einem ersten Treffen, bei dem Emmi aber nicht auftauchte. Doch dann meldet sich Leo plötzlich wieder und erneut beginnt ein intensiver Austausch an Worten.

Ich habe "Alle sieben Wellen" direkt im Anschluss an "Gut gegen Nordwind" gelesen. Glücklicherweise, denn so musste ich nicht eine gefühlte Ewigkeit warten, bis ich wußte, wie es mit Emmi und Leo weiterging. Allerdings konnte ich so auch sehr gut einen direkten Vergleich zwischen beiden Büchern anstellen. "Alle sieben Wellen" ist ein tolles Buch, aber so großartig wie "Gut gegen Nordwind" ist es nicht.

Auch hier entwickelt sich beim Lesen wieder dieser Sog, der den Leser nicht los lässt. Wie im Rausch musste ich weiterlesen, bis ich die letzte Seite befriedigt umblättern konnte. Dennoch kam ich nicht umhin, einige Wiederholungen festzustellen. Länger als die 222 Seiten hätte das Buch nicht sein dürfen. Bei Leos Zögern hatte ich öfters den Eindruck, dass hiermit Zeit bzw. Seiten geschunden werden sollten.

Anders als bei "Gut gegen Nordwind" schlich sich beim Lesen ein bittersüßes Gefühl ein. Denn es wird noch deutlicher, dass Emmi und Leo Menschen in ihrer näheren Umgebung verletzen, wenn sie ihre Sehnsüchte ausleben. Die Realität lässt sich schwerer ausblenden.
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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 23.04.2011
*****
gut
Beschreibung
Sie kennen Emmi Rothner und Leo Leike? Dann haben Sie also "Gut gegen Nordwind" gelesen, jene ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen, die einander nie gesehen haben, per E-Mail rettungslos verlieben. Zweitens: Für Sie ist die Geschichte von Emmi und Leo und ihrer unerfüllten Liebe abgeschlossen. Mag sein. Aber nicht für Emmi und Leo! Drittens: Sie sind der Ansicht, dass die Liebenden zumindest eine einzige wirkliche Begegnung verdient hätten und der Roman eine zweite Chance auf ein anderes Ende? Bitte, hier haben Sie's! Viertens: Sie haben keine Ahnung, wovon hier die Rede ist? Kein Problem. In diesem Buch erfahren Sie alles: von Leos Rückkehr aus Boston, von Emmis Eheproblemen und von der siebenten Welle, die immer für Überraschungen gut ist.

Ja ich habe "Gut gegen Nordwind" gelesen und war/bin begéistert. Da mich natürlich interressierte, wie es mit den beiden weitergeht, musste ich auch dieses lesen.
Es hat mir leider nicht so gut gefallen.
Das "Besondere" des ersten Bandes hat mir hier gefehlt. Ich war so gespannt, wie es mit Emmi und Leo weitergeht, aber im nachhinein hätte ich es wohl besser bei "Band 1" belassen.
Die Story ist nicht schlecht geschrieben. Ich habe sie in einem Rutsch gelesen, aber das -mehr oder weniger- offene Ende von "Gut gegen Nordwind" hat mir besser gefallen, als das Ende dieser Story.
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Bewertung von Maja aus Düsseldorf am 28.03.2011
*****
ausgezeichnet
Ich habe mich wahnsinnig auf die Fortsetzung von " Gut gegen Nordwind" gefreut. Wollte aber die Taschenbuchausgabe. Nun endlich war sie da. Habe es im Nuh weggelesen. Toll! Das sind unsere Emi und Leo. Einfach wieder zerzzerreisend und wieder ganz große Klasse.
Muss man haben!
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Bewertung von Super-Elipeli am 02.02.2011
*****
sehr gut
Die Fortsetzung von „Gut gegen Nordwind“ beginnt mit der Rückkehr Leos aus Boston und dem Neuanfang des E-Mailverkehrs mit Emmy. In Boston hat Leo eine neue Frau kennengelernt und will mit ihr zusammenziehen und einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Emmys Ehe, im Gegensatz, ist nicht mehr die perfekte Beziehung zweier Menschen, die sie anfangs mal zu sein schien. Immer mehr stellt der Leser fest, dass es dort große Probleme gibt, die vielleicht nicht immer ausgesprochen wurden. Schließlich fangen Leo und Emmy an sich persönlich zu treffen.

„Alle sieben Wellen“ ist eine gute Fortsetzung des Bestsellers von Daniel Glattauer. Ich habe mittlerweile schon mit einigen Freunden argumentiert, ob denn „Gut gegen Nordwind“ auch ohne Fortsetzung ausgekommen wäre. Die Lösung der Frage bleibt Geschmackssache. Jedenfalls würde ich es niemanden empfehlen „Alle sieben Wellen“ zu lesen ohne vorher „Gut gegen Nordwind“ gelesen zu haben. Und wenn man dann dem ersten Teil verfallen ist. Ja, dann liest man den zweiten Teil sowieso. Meiner Meinung nach ist der E-Mailverkehr der Protagonisten sehr lebendig geschrieben und hat immer einen gewissen Witz in sich. Die brennende Frage, ob sie sich denn nun endlich kriegen wird bis auf die Spitze getrieben. An manchen Stellen ist es jedoch dann doch recht langatmig. Gewisse Symbole, wie der „Berührungspunkt“ oder die „siebente Welle“, die immer wieder in ihren E-Mails auftauchen lockern die Liebesgeschichte aber wieder auf. Mir sind Emmy und Leo sehr ans Herz gewachsen. So kann ich mit gutem Gewissen dieses Buch empfehlen.
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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 23.10.2010
*****
ausgezeichnet
Eigentlich ist die Geschichte von Leo Leike und Emmi Rothner doch zu Ende. Wir konnten in „Gut gegen Nordwind“ mit den beiden fühlen und haben mit den beiden gelitten. Wir haben miterlebt wie sie sich durch ein Missverständnis kennenlernen, sich sympathisch werden, sich anfangen zu lieben nur um dann trotzdem nicht miteinander glücklich zu werden. Und das alles nur per E-Mail.

Viele von euch, unter anderem auch ich, waren der Meinung, von so einer wundervollen, herzallerliebsten, grandiosen Liebesgeschichte kann es einfach keine Fortsetzung geben. Die Geschichte ist zu Ende. Dieses Buch ist einmalig und etwas was so einzigartig und genial ist, kann man nicht mehr übertreffen und eine Fortsetzung würde diese schöne Geschichte vielleicht kaputt machen.

Richtig! Ganz meine Meinung! Stop! Halt! Habt ihr euch vielleicht schon einmal überlegt, dass für Emmi und Leo die Geschichte dennoch weitergeht? Dass sie sich nicht vergessen konnten? Dass sich in ihrem Leben einiges getan hat? Nein? Nun, und was ist, wenn die Geschichte ebenso genial und wunderbar fortgesetzt wird, wie „Gut gegen Nordwind“? Ist nicht möglich? Und ich sage: Doch es ist möglich!

Allen die „Gut gegen Nordwind“ geliebt haben, lege ich nun „Alle sieben Wellen“ ans Herz. Vertraut mir, ihr werdet es nicht bereuen! Außerdem könnt ihr es ruhig zugeben. Ihr wollt doch wissen um welchen Insider es sich bei „Alle sieben Wellen“ nun diesmal handelt.

Und alle die auch den ersten Teil dieser einzigartigen Email Geschichte nicht kennen, die sollten sich beide Bücher kaufen und lesen oder am besten gleich den Sammelband mit beiden Teilen von Emmi und Leo. Und für alle die Liebesgeschichten nun überhaupt nichts abgewinnen können, empfehle ich die beiden Bücher auch, denn nach dieser Episode werdet ihr die Geschichten über die Liebe lieben, versprochen!
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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 02.07.2010
*****
ausgezeichnet
Hier nun die lang ersehnte Fortsetzung der virtuellen Liebesgeschichte zwischen Emmi Rother und Leo Leike. Leo ist zurück aus Boston und Emmi hat noch immer nicht aufgegeben, dass irgendwann einmal eine andere Antwort als die des Sysadmins auf ihre Briefe zurückkommt.

„Alle sieben Wellen“ hat natürlich nach „Gut gegen Nordwind“ ein wenig von seiner Neuheit und Frische eingebüßt. Diesmal geht es weniger um die elementaren Fragen des ersten Bandes über die Realität von virtuellen Beziehungen, diesmal stehen die Geschichte und das Leben von Emmi und Leo im Vordergrund. War Band 1 ganz Gefühl wird es in Band zwei deutlich realer. Emmi und Leo tasten sich auch einander zu, langsam, erst die Stimme, dann neue Treffen, dann immer mehr und immer mehr. Wir erfahren mehr über ihr RL Leben, ihr Alter, ihre Kinder, ihre Beziehungen, aber noch immer sind sie sich einander Tagebuch und beide sehnen sich nach mehr und haben doch Angst davor. Denn noch immer stellen sich die beiden die Frage, wie viel ist real, wie viel Wunschdenken und könnte diese Beziehung im RL bestand haben. Ist es wert, diese wunderbare virtuelle Beziehung zu gefährden indem man dem Wunschbild ein echtes Gesicht, eine echte Stimme, eine echte Person überstülpt?

Fazit: Gelungene Fortsetzung, bei der sich der Autor jedoch sehr an den Wünschen und Wunschvorstellungen seiner Fangemeinde orientiert. Dennoch sehr unterhaltsam, wenn auch nicht mehr mit dem Tiefgang des ersten Bandes.
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Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

28.03.2009

Ausufernde Dialoge wie bei Rosamunde Pilcher, deren Dramaturgie allerdings bei Samuel Beckett abgeschaut sei, haben Rezensentin Judith Luig die Lektüre dieses, (aus Sicht eines Mannes geschriebenen) Liebesromans nicht immer leicht gemacht. Wie sie schreibt, knüpft Daniel Glattauer hier an sein bestsellendes Buch "Gut gegen Nordwind" an. Allzu hohe Ansprüche scheinen hier, trotz des Stichworts "Beckett", allerdings nicht erfüllt zu werden: eine "durch Klischees und leicht durchschaubare Effekte" geprägte Sprache, wenig ausformulierte Gedanken und erst recht keine spezielle Einführung der Protagonisten, die wohl als bekannt vorausgesetzt würden. Trotzdem wird die Geschichte aus Sicht der Rezensentin an der Stelle interessant, als das Paar, das sich im Wesentlichen durch Email-Kommunikation näher gekommen ist, nun eine reale Begegnung plant. Aber nur dort, wo der Roman die Untiefen der digitalen Kommunikation auslote, sei er spannend, sonst auf Grund seines konservativen Rollenbildes eher unter "Opium des Patriarchats" zu verbuchen.

© Perlentaucher Medien GmbH

Autorenporträt zu "Daniel Glattauer"

Daniel Glattauer, geb. 1960 in Wien, ist seit 1985 als Journalist und Autor tätig und schreibt für die Tageszeitung Der Standard.

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