Ach, wär ich nur zu Hause geblieben - Gier, Kerstin

Kerstin Gier 

Ach, wär ich nur zu Hause geblieben

Lustige Urlaubsgeschichten. Originalausgabe

Broschiertes Buch
 
6 Kundenbewertungen
**** sehr gut
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Produktbeschreibung zu Ach, wär ich nur zu Hause geblieben

Wie man Postkartentexte richtig deutet, warum es sinnvoll ist, die Sprache des Urlaubslandes zu sprechen, was man unter "authentischem Ambiente" versteht und wer einem in der schönste Zeit des Jahres den letzten Nerv rauben kann... Kerstin Gier schildert lauter urkomische Missgeschicke, die einem bevorzugt im Urlaub passieren und kennt auch die Antwort auf die Frage, warum sie eigentlich jedes Jahr wieder auf Reisen geht: Damit Sie mal so richtig was zum Lachen haben.Das ultimative Buch für die Urlaubszeit - zum Entspannen komisch. Dieses Buch gehört in jede Reisetasche!

Produktinformation


  • Verlag: Bastei Lübbe
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 204 S.
  • Seitenzahl: 208
  • Bastei Lübbe Taschenbücher Nr.15711
  • Best.Nr. des Verlages: 15711
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm x 126mm x 17mm
  • Gewicht: 205g
  • ISBN-13: 9783404157112
  • ISBN-10: 3404157117
  • Best.Nr.: 20931150
Kerstin Gier, geb. 1966, schreibt humorvolle Frauenbücher. Einige ihrer Titel waren monatelang auf den Bestsellerlisten. Die DeLIA-Preisträgerin lebt mit ihrer Familie im Bergischen Land.

Leseprobe zu "Ach, wär ich nur zu Hause geblieben" von Kerstin Gier

"Frau-Schachtmann-Phobie (S. 78-79)

oder die Angst, im Urlaub Bekannten über den Weg zu laufen


Meine Schwägerin hat ihren alten Schulfreund nach zwanzig Jahren wiedergetroffen, und zwar auf einem Campingplatz in der Nähe von Brisbane in Australien. Und als wir vor drei Jahren in Vancouver in einem vietnamesischen Restaurant saßen, setzte sich Franks alter Volleyballtrainer an den Nachbartisch. »Wie ist die Welt doch klein«, hat mein Vater schon immer gesagt, und das ist mir, ganz ehrlich, richtig unheimlich. Manchmal mag es ja lustig sein, dass einem ausgerechnet im Urlaub jemand über den Weg läuft, den man schon Jahre nicht mehr gesehen hat, aber manchmal ist es auch echt lästig. Oder peinlich. Oder mysteriös.

Oder, wie im Falle von Frau Schachtmann, alles auf einmal. Mysteriös war, dass ich Frau Schachtmann, die mit meiner Mutter Tennis spielte und eine Tochter, Silke, in meinem Alter hatte, nicht nur einmal im Urlaub getroffen habe, sondern mittlerweile sogar sechsmal. Ich traf sie gleich nach dem Abitur in Arosa im Sessellift, wo sie mir erzählte, dass Silke in Florenz Architektur studierte und mich fragte, ob ich zugenommen hätte. Ich traf sie in einem Eiscafé am Lago Maggiore, wo sie mir erzählte, dass Silke mit einem Architekten verlobt sei und mich fragte, ob ich zugenommen hätte. Ich traf sie in einer Boutique in Positano, wo sie mir erzählte, dass Silke mit dem Architekten eine Eigentumswohnung gekauft hatte und mich fragte, ob ich zugenommen hätte. Allmählich hatte ich es satt, Frau Schachtmann zu treffen. Ich gewöhnte mir an, im Urlaub Kopftücher und Sonnenbrillen zu tragen.

Auch als ich mit Bono, meinem Exfreund, in Paris unterwegs war Wir machten, was ich am liebsten mache, wenn ich in Paris bin: durch die Gegend laufen. Wir schlenderten durch das Marais, fotografierten Gaukler im Jardin du Luxembourg und marschierten die Rue Mufftard auf und ab, bis ich mich entschieden hatte, welche Art von belegtem Baguette ich denn nun nehmen wollte. Am dritten Tag vertraute Bono mir an, dass er von meinem Programm ein wenig enttäuscht sei.

Er sagte, er habe sich doch mehr typisch pariserische Sehenswürdigkeiten erhofft. »Jetzt sag bloß, du willst auf den Eiffelturm«, sagte ich verächtlich. »Ja«, sagte Bono. »Und dann will ich unbedingt noch die Bastille sehen.« Da ich unter Höhenangst leide, musste Bono allein auf den Eiffelturm, aber zur Bastille fuhr ich anschließend mit. Sie hatte eine eigene U-Bahn-Station, aber als wir dort ausstiegen und uns umsahen, konnten wir leider weit und breit keine beeindruckende Festung sehen, nur eine weit weniger beeindruckende Siegessäule."

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Kundenbewertungen zu "Ach, wär ich nur zu Hause geblieben" von "Kerstin Gier"

Durchschnittliche Kundenbewertung 3.5 von 5 Sterne bei 6 Bewertungen **** sehr gut
(aus 6 Bewertungen)
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Bewertung von Kleeblatt aus Berlin am 25.06.2011 ***** ausgezeichnet
Kerstin Gier erzählt hier in vielen kleinen Geschichten Erlebnisse aus dem Urlaub. Beginnend damit, dass sie Flugangst hat. Man erfährt einiges über Phobien, beginnend mit derAviotophobie (Flugangst) bis zur Biellaphobie. Die Biellaphobie hat mich am stärksten beeindruckt ;-). Sie gibt uns Einblicke, warum sie ihren Mann geheiratet hat und wie handwerklich begabt er ist, was das Anbringen von Schneeketten angeht. Auch ihre Freunde bzw. Freundinnen kommen nicht zu kurz. Egal, ob sie mit ihnen in den Urlaub fährt, oder ob diese sich selber einladen. Es fehlen auch nicht Urlaubserinnerungen aus der Kindheit sowie das Thema Tiere im Urlaub.

Rundum ein Buch, in dem sich alles um den Urlaub dreht, egal, ob zu Hause oder unterwegs, in Deutschland oder irgendwo in der Welt.
Ich habe mich köstlich amüsiert mit dem Buch. Der Schreibstil von Kerstin Gier machte es mir möglich, mir alles bildlich vorzustellen. Ich habe mich morgens hingesetzt und angefangen zu lesen und das Buch erst aus der Hand gelegt, als ich es fertig hatte.
Schade fand ich, dass es so schnell zu Ende war und dass sie die Stichpunkte, die sie sich gemacht hatte, nicht doch noch in Geschichten umgesetzt hatte.
Ich war froh, zu Hause gewesen zu sein, denn so konnte ich das amüsante Buch in aller Ruhe lesen.

Das Buch kann ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen

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Bewertung von Carmen aus Rastatt am 20.04.2011 ***** gut
Dieses Buch enthält einzelne, abgeschlossene, lustige und komische Urlaubsgeschichten. Zu Beginn des Buches beschäftigt sich die Autorin mit diversen Phobien. Danach erzählt Kerstin Gier Urlaubserlebnisse aus verschiedenen Sichten (als Kind, als Freundin, als Ehefrau und Mutter). Ich muss gestehen, dass Bücher, die aus „einzelnen Geschichten“ bestehen, wirklich nicht so mein Fall sind. Normalerweise lese ich diese Bücher nicht. Dieses hatte ich geschenkt bekommen und da ich die Bücher von Kerstin Gier bisher immer regelrecht „verschlungen“ habe, habe ich mich auch daran gewagt. Und siehe da….: ich war begeistert. Keine „hochtrabende“ Lektüre, aber Geschichten, die einen zum Schmunzeln anregen und das eine oder andere Mal erinnert es einen selbst an etwas ähnlich erlebtes. Jeder kennt doch die Situationen im Urlaub, wo man denkt: Warum bin ich eigentlich in Urlaub gefahren und nicht zu Hause geblieben? Vieles wäre einem erspart geblieben, aber man wäre auch um unzählige Erfahrungen und Erlebnisse ärmer….. Wer ein paar Stunden in eine „Urlaubswelt“ der besonderen Art entfliehen möchte und kurze, abgeschlosse Geschichten mag, dem kann ich das Buch nur empfehlen.

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Bewertung von Klara95 aus Gerolstein am 15.08.2010 ***** sehr gut
In dem Buch Ach wär ich doch zu Haus geblieben von Kerstin Gier geht es um Kurzgeschichten aus dem Urlaub. Die jedem vielleicht schon mal passiert sind. Egal ob Urlaub mit Freunden, der Familie oder Geschäftspartner immer passiert etwas lustiges. Dabei ist die Hauptfigur Kerstin Gier mal Kind, mal Mutter, mal Schwester, mal Freundin. In einer Gechichte soll es im Freienhaus spuken in der anderen geht es um den Unterschied wie ein Hotel in der Werbung toll beschrieben wird als himmlisch schönes Strandhotel in Wirklichkeit ist es eine Bruchude, wo überall renoviert wird. Und der Ort ist ein wirkliches Kaff.
Anfänglich dreht es sich im Buch um einige Phobien, Angst vor Tieren im Hotelzimmer, Angst vor der Reise, Flugangst usw. Das ist etwas langweilig. Die anderen Geschichten sind lustig und schön zu lesen. Mit Leichtigkeit wechselt Kerstin Gier zwischen den einzelnen Persönlichkeiten. Mal schreibt sie die Geschichte aus der Sicht eines Kindes, dann ist sie eine junge Frau, eine Ehefrau, Freundin oder Mutter. Mit Witz und Charme beschreibt sie Schönes und Schauerliches, was einem auf einer Urlaubsreise so passieren kann.

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Bewertung von anne60 aus verden am 16.06.2010 ***** weniger gut
Sonst bin ich ein Fan von Kerstin Gier, aber von diesem Buch war ich sehr enttäuscht. Es ist eine (wirre) Aneinanderreihung von mäßig witzigen und kaum lustigen Urlaubsanekdoten. Da kann fast jeder Leser aus seinem eigenen Urlaubs-Repertoire Amüsanteres erzählen! Gar nicht empfehlenswert!

2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Lissy aus Raum Landshut am 01.07.2008 ***** weniger gut
Es wird viel mehr Aufsehens davon gemacht, als das Buch wirklich hergiebt... leider nicht so mein Geschmack :o(

3 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von EK aus Willich am 13.08.2007 ***** ausgezeichnet
Egal ob in Englisch, Niederländisch oder Deutsch, es liest sich klasse, ist unterhaltsam, aber man sollte allerdings keine hochintellektuelle Lektüre erwarten. Ich habe mich königlich amüsiert und festgestellt, daß man sich in der einen oder anderen Geschichte "wieder erkennt". Unbedingt empfehlenswert, wie übrigens auch die anderen Bücher der Serie.

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