Fucking Berlin - Rossi, Sonia

Sonia Rossi 

Fucking Berlin

Studentin und Teilzeit-Hure. Originalausgabe

Broschiertes Buch
 
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**** sehr gut
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Produktbeschreibung zu Fucking Berlin

Das autobiographische Bekenntnis zur käuflichen Liebe - und die freimütige Schilderung eines Doppellebens.

Sie lebt in Berlin, studiert Mathematik, bringt morgens ihr Kind in die Kita und trifft sich am Wochenende mit Freunden. Eine normale junge Frau - auf den ersten Blick. Denn sie hat noch einen Job: Sie verkauft ihren Körper. Und sie sieht darin auch kein Problem. Wie kommt man als harmlose Studentin ins Rotlichtmilieu? Wie ist das, wenn man sich zum ersten Mal gegen Bezahlung einem Freier hingibt? Wie erlebt man den Alltag mit den Kunden und Kolleginnen aus dem Milieu? Und wie kriegt man das überhaupt hin, ein Doppelleben zwischen bürgerlicher Existenz und Prostitution?

Produktinformation


  • Verlag: Ullstein Tb
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 283 S.
  • Seitenzahl: 288
  • Ullstein Taschenbuch Nr.37264
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 121mm x 24mm
  • Gewicht: 270g
  • ISBN-13: 9783548372648
  • ISBN-10: 3548372643
  • Best.Nr.: 23901845
"'Fucking Berlin" ist keine Beichte. 'Ich wollte einfach schildern, wie es wirklich ist. Nicht alle Huren sind Zwangsprostituierte, sondern viele machen es freiwillig. Und manchmal macht es sogar Spaß.' So hat sie darüber geschrieben - ohne Selbstmitleid, offen, treffsicher und oft außerordentlich witzig." (DIE WELT, 09.08.08)

»Fucking Berlin ist keine Beichte."Ich wollte einfach schildern, wie es wirklich ist. Nicht alle Huren sind Zwangsprostituierte, sondern viele machen es freiwillig. Und manchmal macht es sogar Spaß." So hat sie darüber geschrieben - ohne Selbstmitleid, offen, treffsicher und oft außerordentlich witzig.« DIE WELT/ 09.08.08/ Uta Keseling

»Fucking Berlin ist keine Beichte.>Ich wollte einfach schildern, wie es wirklich ist. Nicht alle Huren sind Zwangsprostituierte, sondern viele machen es freiwillig. Und manchmal macht es sogar Spaß.< So hat sie darüber geschrieben - ohne Selbstmitleid, offen, treffsicher und oft außerordentlich witzig.« DIE WELT/ 09.08.08/ Uta Keseling
Sonia Rossi wurde in Italien geboren. Sie ist Mitte zwanzig, lebt in Berlin, studiert Mathematik und hat einen Sohn.

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Durchschnittliche Kundenbewertung 4.3 von 5 Sterne bei 26 Bewertungen **** sehr gut
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Bewertung von Helga aus Worms am 13.01.2012 ***** schlecht
Es war sicher eine interessante Erfahrung, literarisch hinter die Kulissen eines Puffs zu blicken und ein leicht zu lesendes Buch. Doch reicht das aus, um zu sagen: Ein gutes Buch?

Vollkommen emotionslos schildert Sonia Rossi, wie sie mit den Freiern „auf Zimmer“ geht und sie bedient. Die Sprache natürlich vulgär, aber wie sollte sie auch anders sein? Alles andere wäre nicht authentisch.

Zum Inhalt:
Ladja hätte ich an Sonias Stelle ziemlich schnell in den Hintern getreten und nicht noch seine Faulheit durch die eigene Prostitution finanziert. So muss ich mich fragen: Wie doof ist denn eine begabte Mathematikstudentin, dass sie sich so ausnehmen lässt??? Ich kann mir eigentlich kaum vorstellen, dass alles, was Sonia Rossi da schildert, sich wirklich und tatsächlich so abgespielt hat. Dazu ist es teilweise zu unglaubwürdig.

Sonia Rossi versucht ernsthaft, den Lesern weiszumachen, dass es keinen anderen Weg gibt, ein Studium selbst zu finanzieren als durch Prostitution. Wie machen das denn die anderen Studenten? Arbeiten die alle im Puff? Ist das nicht vielleicht auch nur die bequemste aller Möglichkeiten? Bequemer als sich etwas einzuschränken, mit weniger Geld auskommen, in einer WG zu wohnen und dem Schmarotzer in den A.....llerwertesten zu treten? Wieso gibt sich eine hochintelligente, hübsche junge Frau überhaupt mit solch einem Versager ab, füttert ihn durch und finanziert auch noch seinen Drogenkonsum????? Halbwegs nachvollziehbar wäre das ja noch gewesen, wäre er tatsächlich ihre große Liebe gewesen, aber dafür gab es ja andere Kandidaten.

Ich kann nicht behaupten, dass mich das „Schicksal“ von Sonia Rossi“ besonders berührt hat. So emotionslos, wie sie ihren Werdegang als Hure schildert, so emotionslos habe ich es gelesen. Ich habe auch nicht wirklich den Eindruck gewonnen, dass sie ihre „Arbeit“ ganz schrecklich fand und da unbedingt raus wollte. Mir bleibt da nur ein verständnisloses Kopfschütteln.

Wozu also überhaupt dieses Buch? Als Abschreckung für andere Studentinnen? Dazu ist es ja wohl nur bedingt tauglich! Um der Welt zu zeigen: „Schaut her, wie bescheuert ich bin. Ich gehe anschaffen, um meinem nichtsnutzigen Freund / Mann sein faules Leben und seinen Drogenkonsum zu finanzieren. Und das obwohl ich eine überdurchschnittlich begabte Mathematikstudentin bin! Mir bleibt keine andere Wahl, weil ich nicht wirklich Lust habe, für wenig Geld richtig zu arbeiten und weil mir keiner Bafög und meinem armen polnischen Typen keiner Stütze gibt!“

Ich glaube, dieses Buch wurde einzig und allein deshalb geschrieben, weil es dafür Kohle gab und es mit Kind einfach nicht mehr in Frage kam, weiter im Puff zu arbeiten! Für mich ein Buch, das die Welt nicht wirklich gebraucht hätte, das aber sicher auch keinem schadet!!

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Bewertung von queentrixi am 29.08.2011 ***** weniger gut
Das Buch hat mich nicht vom Hocker gerissen. Ziemlich langweilig geschrieben und genauso gesprochen. Man konnte sich das Milieu vorstellen, muss aber nichts weiter davon wissen wollen. Das Zimmer, dass ich in dieser Zeit tapezierte, wurde viel schöner, als das Hörbuch interessant war.
Trotzdem schöne Grüsse

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

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Bewertung von Nabband aus Dresden am 24.11.2010 ***** ausgezeichnet
Sehr witzig, mitreißend und fesselnd!

Kann ich nur jeden empfehlen :)

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Bewertung von Ahnfanity aus Bad Berka am 31.10.2010 ***** gut
Prostitution als das älteste Gewerbe der Welt. Jeder kennt es, oder glaubt es zu kennen. Doch kennt man es vom alleinigen hören-sagen? Trotz der mittlerweile allgemeinen Legitimation des Körperverkaufs stellt sich immernoch die Frage, was passieren würde, wenn jemand aus deinem Umfeld sich selbst verkauft? Einfach so, weil normale Arbeit sich nicht mehr lohnt? Was passiert, wenn man diese Hemmschwelle überwunden hat? In diesem Buch wird die Geschichte einer jungen Studentin gezeigt, die sich entschloss eine zweite Identität anzunehmen, um Geld zu verdienen,- für sich, für ihren Freund und ihr Kind und das durch nichts anderes als den Verkauf eines Gutes, -ihren Körper.
IIn Rossis Roman wird der Wechsel von dem normalen Alltag einer Studentin zu dem Leben als Prostituierte so dargestellt, dass ich immer noch fürchte, später ähnliche Hürden in meinem Weg finden werde, die mich in die Einbahnstraße des Körperverkaufs leiten. Das Buch zeigt nichts von den Soaps, wo sich keinerlei Logik hinter den Handlungen der Personen verbirgt. Hier findet man Gründe, niedergeschrieben schwarz auf weiß, so das man sie nicht verneinen kann. Auch der leichte Erzählstil der Autorin ermöglicht es dem Leser sich so schnell in die Personen zu versetzen, dass es erschreckend ist. Obwohl ich nach einigen Seiten überlegte, dass Buch wegzulegen, da es mir einfach zu selbstzerstörend erschien, weichte es mir nicht mehr aus der Hand und ich wurde gezwungen es bis zum Schluss in Akkordzeit zu lesen. Es handelt sich bei diesem Buch nicht um eines, dass man nach dem Lesen weglegt und sich freut, dass man gelesen hat, bei diesem Buch handelt es sich um eines, wo man hinterher bereut. Ich empfehle es niemanden, der es nicht verkraften kann, dass Leben so zu sehen wie es ist, schrecklich und doch schön und immer auf einer Grenze sitzend, kurz vor dem Abrutschen.

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Bewertung von engelchen aus Burg am 21.05.2010 ***** sehr gut
Fucking Berlin erzählt die Lebensgeschichte einer jungen Italienerin, die in Berlin Mathematik studiert. Um ihren Eltern nicht weiter zur Last zu fallen und ohne die Möglichkeit auf staatliche Unterstützung muss sie ihren Lebensunterhalt allein bestreiten. Zu allem Überfluß lernt sie auch noch einen jungen Mann kennen, der ebenso kein geregeltes Einkommen hat. Mit den üblichen Jobs verdient sie einfach nicht genug Geld, um Studium und Partner zu finanzieren. Da liegt es nahe auf das Gewerbe umzusteigen, in dem am meisten Geld auf der Straße liegt. Angefangen mit Telefonsex über Internetpornografie kommt sie letztlich zum horizontalen Gewerbe.
Fucking Berlin ist die äußerst erfrischend geschriebene Liebes- und Lebensgeschichte eines sympathisch erscheinenden jungen Frau, die weiß was sie will. Ganz nebenbei erfährt der Leser eine ganze Reihe interessanter Dinge über das älteste Gewerbe der Welt. Sonia Rossi gestattet durchaus lesenswerte und gut dargestellte Einblicke.

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Bewertung von TattooPassion aus Berlin am 25.04.2010 ***** ausgezeichnet
Was für eine fesselnde Story! Ich kann es echt nur weiterempfehlen.
Ein Thema das lange Zeit tabu war wird hier von vorne bis hinten beschrieben, erzählt und von den Lesern mitgefühlt. Der Nachfolger ist auch schon auf dem Weg zu mir, ich Liebe Sonia Rossi

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Bewertung von blackT aus Mansfeld am 15.03.2010 ***** ausgezeichnet
Sehr gutes Buch, nicht ohne Grund in den Bestsellern gelandet. Einfach geschrieben, aber nicht primitiv, fesselt zum weiterlesen und der Inhalt ist sehr interessant, weil man ja sonst keinen Einblick in ein solches Milieu bekommt. Kann es nur empfehlen und freu mich schon auf den Nachfolger....der jetzt endlich auf dem Markt ist.

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Bewertung von ZweiOhrKüken am 15.01.2010 ***** ausgezeichnet
Das Buch war für mich sehr fesselnd. Ich hatte den Drang dazu es unbedingt zu ende lesen zu müssen. Die Geschichte von Sonia hat mich auch im Alltag und lange Zeit danach nicht los gelassen. Mit diesem Buch bekommt man einen Einblick in eine Szene von der man sonst keine Ahung hat. Es wird genau beschrieben und somit kann man es genau nachvollziehen. Man bekommt einen Einblick in dieses Millieu, von dem man sonst nix wissen würde !

Gut, das es Menschen gibt die ihre Geschichte erzählen !!!!

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Bewertung von TheSilencer aus Berlin-Tempelhof am 03.01.2010 ***** schlecht
Natürlich könnte ich ähnlich pseudo-intellektuelles Geschwafel zu diesem Buch loslassen wie es andere Kritiker tun. Seit inhaltlicher Müll wie "Feuchtgebiete" zum Bestseller avancierten, scheint es irgendwie très chic zu sein, das ein oder andere Schmuddelbuch gelesen zu haben.

Mich trieb der reine Voyeurismus zu diesem Buch. Vielleicht bin ich ja durch fiktive Literatur mittlerweile abgestumpft, aber dieser Tatsachenbericht ist so spannend wie der nervigen Kollegin zuzuhören, wie sie von der letzten Wochenendsause im Prosecco-Rausch berichtet.

Mit 18 kommt die Italienerin nach Berlin, ist blank und versucht sich als Webcam-Stripperin. Mit dem Traum von der großen Kohle versucht sie es als Masseurin und ist schnell (aus freien Stücken) im üblichen Bordell-Gewerbe. Und zwischendurch ein wenig Herzschmerz und Stutenbissigkeit.

Wer bei einem "fa"-Werbespot rot wird und "Big-Brother"-Bewohnern beim Duschen zuschaut, der mag sich an diesem dünngeistigen Werke erfreuen. Aber lapidar in den Text eingestreute Begriffe wie "abspritzen" und "blasen" machen aus Toastbrot keinen Kaviar.

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Bewertung von miss_annc aus Saerbeck am 27.11.2009 ***** gut
FUCKING BERLIN hab ich im Deutsch-Unterricht gelesen. Im Buch geht um eine junge Frau namens Sonia, die von Italien nach Berlin zieht, um Mathematik zu studieren. Dort angekommen lernt sie den arbeitslosen Polen Ladislav - genannt Ladja - kennen und lieben. Er ist auch der Grund, warum sie ins Rotlicht-Milieu rutscht. Niemanden erzählt sie davon, weil das Thema Prostitution heutzutage immer noch ein Tabu-Thema ist.
Durch das Buch bekommt man einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen eines Puffs und man weiß dann, wie es dort wirklich zu geht. Vorurteile, die man bisher von den Frauen dort hatte, werden mit einem Mal aus der Welt geschafft, denn auch die liebe Frau Nachbarin könnte eine von denen sein.
Dennoch würde ich das Buch in nächster Zeit kein zweites Mal lesen, weil es Mich persönlich nicht vom Hocker gehauen hat. Ich fand es überhaupt nicht spannend und hab auch irgendwann mein Interesse daran verloren.
Aber wer an soetwas Interesse hat, der sollte es lesen.

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Sonia Rossi 

Fucking Berlin

Fucking Berlin - Rossi, Sonia

Studentin und Teilzeit-Hure. Originalausgabe

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Andere Ausgaben:
Produktinformation
  • Verlag: Ullstein Tb
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 283 S.
  • Seitenzahl: 288
  • Ullstein Taschenbuch Nr.37264
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 121mm x 24mm
  • Gewicht: 270g
  • ISBN-13: 9783548372648
  • ISBN-10: 3548372643
  • Best.Nr.: 23901845

Leseprobe zu "Fucking Berlin"

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Produktbeschreibung zu "Fucking Berlin"

Kurzbeschreibung

Das autobiographische Bekenntnis zur käuflichen Liebe - und die freimütige Schilderung eines Doppellebens.

Sie lebt in Berlin, studiert Mathematik, bringt morgens ihr Kind in die Kita und trifft sich am Wochenende mit Freunden. Eine normale junge Frau - auf den ersten Blick. Denn sie hat noch einen Job: Sie verkauft ihren Körper. Und sie sieht darin auch kein Problem. Wie kommt man als harmlose Studentin ins Rotlichtmilieu? Wie ist das, wenn man sich zum ersten Mal gegen Bezahlung einem Freier hingibt? Wie erlebt man den Alltag mit den Kunden und Kolleginnen aus dem Milieu? Und wie kriegt man das überhaupt hin, ein Doppelleben zwischen bürgerlicher Existenz und Prostitution?

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4.3 von 5 Sterne bei 26 Bewertungen ****
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Bewertung von Helga aus Worms am 13.01.2012
*****
schlecht
Es war sicher eine interessante Erfahrung, literarisch hinter die Kulissen eines Puffs zu blicken und ein leicht zu lesendes Buch. Doch reicht das aus, um zu sagen: Ein gutes Buch?

Vollkommen emotionslos schildert Sonia Rossi, wie sie mit den Freiern „auf Zimmer“ geht und sie bedient. Die Sprache natürlich vulgär, aber wie sollte sie auch anders sein? Alles andere wäre nicht authentisch.

Zum Inhalt:
Ladja hätte ich an Sonias Stelle ziemlich schnell in den Hintern getreten und nicht noch seine Faulheit durch die eigene Prostitution finanziert. So muss ich mich fragen: Wie doof ist denn eine begabte Mathematikstudentin, dass sie sich so ausnehmen lässt??? Ich kann mir eigentlich kaum vorstellen, dass alles, was Sonia Rossi da schildert, sich wirklich und tatsächlich so abgespielt hat. Dazu ist es teilweise zu unglaubwürdig.

Sonia Rossi versucht ernsthaft, den Lesern weiszumachen, dass es keinen anderen Weg gibt, ein Studium selbst zu finanzieren als durch Prostitution. Wie machen das denn die anderen Studenten? Arbeiten die alle im Puff? Ist das nicht vielleicht auch nur die bequemste aller Möglichkeiten? Bequemer als sich etwas einzuschränken, mit weniger Geld auskommen, in einer WG zu wohnen und dem Schmarotzer in den A.....llerwertesten zu treten? Wieso gibt sich eine hochintelligente, hübsche junge Frau überhaupt mit solch einem Versager ab, füttert ihn durch und finanziert auch noch seinen Drogenkonsum????? Halbwegs nachvollziehbar wäre das ja noch gewesen, wäre er tatsächlich ihre große Liebe gewesen, aber dafür gab es ja andere Kandidaten.

Ich kann nicht behaupten, dass mich das „Schicksal“ von Sonia Rossi“ besonders berührt hat. So emotionslos, wie sie ihren Werdegang als Hure schildert, so emotionslos habe ich es gelesen. Ich habe auch nicht wirklich den Eindruck gewonnen, dass sie ihre „Arbeit“ ganz schrecklich fand und da unbedingt raus wollte. Mir bleibt da nur ein verständnisloses Kopfschütteln.

Wozu also überhaupt dieses Buch? Als Abschreckung für andere Studentinnen? Dazu ist es ja wohl nur bedingt tauglich! Um der Welt zu zeigen: „Schaut her, wie bescheuert ich bin. Ich gehe anschaffen, um meinem nichtsnutzigen Freund / Mann sein faules Leben und seinen Drogenkonsum zu finanzieren. Und das obwohl ich eine überdurchschnittlich begabte Mathematikstudentin bin! Mir bleibt keine andere Wahl, weil ich nicht wirklich Lust habe, für wenig Geld richtig zu arbeiten und weil mir keiner Bafög und meinem armen polnischen Typen keiner Stütze gibt!“

Ich glaube, dieses Buch wurde einzig und allein deshalb geschrieben, weil es dafür Kohle gab und es mit Kind einfach nicht mehr in Frage kam, weiter im Puff zu arbeiten! Für mich ein Buch, das die Welt nicht wirklich gebraucht hätte, das aber sicher auch keinem schadet!!
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Bewertung von queentrixi am 29.08.2011
*****
weniger gut
Das Buch hat mich nicht vom Hocker gerissen. Ziemlich langweilig geschrieben und genauso gesprochen. Man konnte sich das Milieu vorstellen, muss aber nichts weiter davon wissen wollen. Das Zimmer, dass ich in dieser Zeit tapezierte, wurde viel schöner, als das Hörbuch interessant war.
Trotzdem schöne Grüsse
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Bewertung von Nabband aus Dresden am 24.11.2010
*****
ausgezeichnet
Sehr witzig, mitreißend und fesselnd!

Kann ich nur jeden empfehlen :)
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Bewertung von Ahnfanity aus Bad Berka am 31.10.2010
*****
gut
Prostitution als das älteste Gewerbe der Welt. Jeder kennt es, oder glaubt es zu kennen. Doch kennt man es vom alleinigen hören-sagen? Trotz der mittlerweile allgemeinen Legitimation des Körperverkaufs stellt sich immernoch die Frage, was passieren würde, wenn jemand aus deinem Umfeld sich selbst verkauft? Einfach so, weil normale Arbeit sich nicht mehr lohnt? Was passiert, wenn man diese Hemmschwelle überwunden hat? In diesem Buch wird die Geschichte einer jungen Studentin gezeigt, die sich entschloss eine zweite Identität anzunehmen, um Geld zu verdienen,- für sich, für ihren Freund und ihr Kind und das durch nichts anderes als den Verkauf eines Gutes, -ihren Körper.
IIn Rossis Roman wird der Wechsel von dem normalen Alltag einer Studentin zu dem Leben als Prostituierte so dargestellt, dass ich immer noch fürchte, später ähnliche Hürden in meinem Weg finden werde, die mich in die Einbahnstraße des Körperverkaufs leiten. Das Buch zeigt nichts von den Soaps, wo sich keinerlei Logik hinter den Handlungen der Personen verbirgt. Hier findet man Gründe, niedergeschrieben schwarz auf weiß, so das man sie nicht verneinen kann. Auch der leichte Erzählstil der Autorin ermöglicht es dem Leser sich so schnell in die Personen zu versetzen, dass es erschreckend ist. Obwohl ich nach einigen Seiten überlegte, dass Buch wegzulegen, da es mir einfach zu selbstzerstörend erschien, weichte es mir nicht mehr aus der Hand und ich wurde gezwungen es bis zum Schluss in Akkordzeit zu lesen. Es handelt sich bei diesem Buch nicht um eines, dass man nach dem Lesen weglegt und sich freut, dass man gelesen hat, bei diesem Buch handelt es sich um eines, wo man hinterher bereut. Ich empfehle es niemanden, der es nicht verkraften kann, dass Leben so zu sehen wie es ist, schrecklich und doch schön und immer auf einer Grenze sitzend, kurz vor dem Abrutschen.
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Bewertung von engelchen aus Burg am 21.05.2010
*****
sehr gut
Fucking Berlin erzählt die Lebensgeschichte einer jungen Italienerin, die in Berlin Mathematik studiert. Um ihren Eltern nicht weiter zur Last zu fallen und ohne die Möglichkeit auf staatliche Unterstützung muss sie ihren Lebensunterhalt allein bestreiten. Zu allem Überfluß lernt sie auch noch einen jungen Mann kennen, der ebenso kein geregeltes Einkommen hat. Mit den üblichen Jobs verdient sie einfach nicht genug Geld, um Studium und Partner zu finanzieren. Da liegt es nahe auf das Gewerbe umzusteigen, in dem am meisten Geld auf der Straße liegt. Angefangen mit Telefonsex über Internetpornografie kommt sie letztlich zum horizontalen Gewerbe.
Fucking Berlin ist die äußerst erfrischend geschriebene Liebes- und Lebensgeschichte eines sympathisch erscheinenden jungen Frau, die weiß was sie will. Ganz nebenbei erfährt der Leser eine ganze Reihe interessanter Dinge über das älteste Gewerbe der Welt. Sonia Rossi gestattet durchaus lesenswerte und gut dargestellte Einblicke.
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Bewertung von TattooPassion aus Berlin am 25.04.2010
*****
ausgezeichnet
Was für eine fesselnde Story! Ich kann es echt nur weiterempfehlen.
Ein Thema das lange Zeit tabu war wird hier von vorne bis hinten beschrieben, erzählt und von den Lesern mitgefühlt. Der Nachfolger ist auch schon auf dem Weg zu mir, ich Liebe Sonia Rossi
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Bewertung von blackT aus Mansfeld am 15.03.2010
*****
ausgezeichnet
Sehr gutes Buch, nicht ohne Grund in den Bestsellern gelandet. Einfach geschrieben, aber nicht primitiv, fesselt zum weiterlesen und der Inhalt ist sehr interessant, weil man ja sonst keinen Einblick in ein solches Milieu bekommt. Kann es nur empfehlen und freu mich schon auf den Nachfolger....der jetzt endlich auf dem Markt ist.
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Bewertung von ZweiOhrKüken am 15.01.2010
*****
ausgezeichnet
Das Buch war für mich sehr fesselnd. Ich hatte den Drang dazu es unbedingt zu ende lesen zu müssen. Die Geschichte von Sonia hat mich auch im Alltag und lange Zeit danach nicht los gelassen. Mit diesem Buch bekommt man einen Einblick in eine Szene von der man sonst keine Ahung hat. Es wird genau beschrieben und somit kann man es genau nachvollziehen. Man bekommt einen Einblick in dieses Millieu, von dem man sonst nix wissen würde !

Gut, das es Menschen gibt die ihre Geschichte erzählen !!!!
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Bewertung von TheSilencer aus Berlin-Tempelhof am 03.01.2010
*****
schlecht
Natürlich könnte ich ähnlich pseudo-intellektuelles Geschwafel zu diesem Buch loslassen wie es andere Kritiker tun. Seit inhaltlicher Müll wie "Feuchtgebiete" zum Bestseller avancierten, scheint es irgendwie très chic zu sein, das ein oder andere Schmuddelbuch gelesen zu haben.

Mich trieb der reine Voyeurismus zu diesem Buch. Vielleicht bin ich ja durch fiktive Literatur mittlerweile abgestumpft, aber dieser Tatsachenbericht ist so spannend wie der nervigen Kollegin zuzuhören, wie sie von der letzten Wochenendsause im Prosecco-Rausch berichtet.

Mit 18 kommt die Italienerin nach Berlin, ist blank und versucht sich als Webcam-Stripperin. Mit dem Traum von der großen Kohle versucht sie es als Masseurin und ist schnell (aus freien Stücken) im üblichen Bordell-Gewerbe. Und zwischendurch ein wenig Herzschmerz und Stutenbissigkeit.

Wer bei einem "fa"-Werbespot rot wird und "Big-Brother"-Bewohnern beim Duschen zuschaut, der mag sich an diesem dünngeistigen Werke erfreuen. Aber lapidar in den Text eingestreute Begriffe wie "abspritzen" und "blasen" machen aus Toastbrot keinen Kaviar.
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*****
gut
FUCKING BERLIN hab ich im Deutsch-Unterricht gelesen. Im Buch geht um eine junge Frau namens Sonia, die von Italien nach Berlin zieht, um Mathematik zu studieren. Dort angekommen lernt sie den arbeitslosen Polen Ladislav - genannt Ladja - kennen und lieben. Er ist auch der Grund, warum sie ins Rotlicht-Milieu rutscht. Niemanden erzählt sie davon, weil das Thema Prostitution heutzutage immer noch ein Tabu-Thema ist.
Durch das Buch bekommt man einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen eines Puffs und man weiß dann, wie es dort wirklich zu geht. Vorurteile, die man bisher von den Frauen dort hatte, werden mit einem Mal aus der Welt geschafft, denn auch die liebe Frau Nachbarin könnte eine von denen sein.
Dennoch würde ich das Buch in nächster Zeit kein zweites Mal lesen, weil es Mich persönlich nicht vom Hocker gehauen hat. Ich fand es überhaupt nicht spannend und hab auch irgendwann mein Interesse daran verloren.
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"'Fucking Berlin" ist keine Beichte. 'Ich wollte einfach schildern, wie es wirklich ist. Nicht alle Huren sind Zwangsprostituierte, sondern viele machen es freiwillig. Und manchmal macht es sogar Spaß.' So hat sie darüber geschrieben - ohne Selbstmitleid, offen, treffsicher und oft außerordentlich witzig." (DIE WELT, 09.08.08)

Rezensionen und Kritik

»Fucking Berlin ist keine Beichte."Ich wollte einfach schildern, wie es wirklich ist. Nicht alle Huren sind Zwangsprostituierte, sondern viele machen es freiwillig. Und manchmal macht es sogar Spaß." So hat sie darüber geschrieben - ohne Selbstmitleid, offen, treffsicher und oft außerordentlich witzig.« DIE WELT/ 09.08.08/ Uta Keseling

Rezensionen und Kritik

»Fucking Berlin ist keine Beichte.>Ich wollte einfach schildern, wie es wirklich ist. Nicht alle Huren sind Zwangsprostituierte, sondern viele machen es freiwillig. Und manchmal macht es sogar Spaß.< So hat sie darüber geschrieben - ohne Selbstmitleid, offen, treffsicher und oft außerordentlich witzig.« DIE WELT/ 09.08.08/ Uta Keseling

Autorenporträt zu "Sonia Rossi"

Sonia Rossi wurde in Italien geboren. Sie ist Mitte zwanzig, lebt in Berlin, studiert Mathematik und hat einen Sohn.

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