Den Tod vor Augen / Numbers Bd.2 - Ward, Rachel

Rachel Ward 

Den Tod vor Augen / Numbers Bd.2

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011, Kategorie Preis der Jugendlichen

Aus d. Engl. v. Uwe-Michael Gutzschhahn
Broschiertes Buch
 
8 Kundenbewertungen
**** sehr gut
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Den Tod vor Augen / Numbers Bd.2

01.01.2028 - An diesem Tag werden sie sterben. Hunderte, Tausende von Menschen. Adam weiß es. Denn wenn er in fremde Augen schaut, sieht er das Todesdatum seines Gegenübers. Diese Gabe, diesen Fluch, hat er von seiner verstorbenen Mutter geerbt. Und offenbar hat auch sie irgendetwas über die bevorstehende Katastrophe gewusst. Adam trifft eine Entscheidung. Er wird versuchen, das Schlimmste zu verhindern. Er wird das Schicksal herausfordern.


Produktinformation

  • Verlag: Chicken House
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 428 S.
  • Seitenzahl: 448
  • Numbers Bd.2
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 199mm x 135mm x 40mm
  • Gewicht: 536g
  • ISBN-13: 9783551520166
  • ISBN-10: 355152016X
  • Best.Nr.: 32561532
"Ein packender Pageturner, der garantiert für einen Leserausch sorgt." Bangerang "Wer Spannung, Drama und richtige Action liebt, für den ist dieser Thriller genau richtig." Berliner Kurier "Ein unglaublich spannendes und mitreißendes Buch, fast noch einen Tick besser als der erste Band." www.maedchen.de

"Ein packender Pageturner, der garantiert für einen Leserausch sorgt." Bangerang "Wer Spannung, Drama und richtige Action liebt, für den ist dieser Thriller genau richtig." Berliner Kurier "Ein unglaublich spannendes und mitreißendes Buch, fast noch einen Tick besser als der erste Band." www.maedchen.de
Uwe-Michael Gutzschhahn, Jahrgang 1952, studierte Anglistik und Germanistik. Er arbeitet als Verlagslektor, Schriftsteller und Übersetzer in München. Für seine schriftstellerische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet.

Kundenbewertungen zu "Den Tod vor Augen / Numbers Bd.2" von "Rachel Ward"

8 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.4 von 5 Sterne bei 8 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 26.04.2012 ***** ausgezeichnet
Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Numbers - Den Tod im Blick" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein.

Adam besitzt eine Gabe, er sieht das Todesdatum eines Menschen, wenn er diesem in die Augen blickt. Anders, als bei seiner verstorbenen Mutter, spürt er sogar wie der Mensch sterben wird. Als er nach London geht stellt er fest, dass fast ein Viertel aller Menschen das gleiche Todesdatum hat. Etwas Schreckliches wird am 01.01.2028 passieren, also in wenigen Wochen. Adam weiß nicht ob und wie er die Katastrophe verhindern soll.

"Numbers - Den Tod vor Augen" ist der zweite Band der Numbers-Trilogie von Rachel Ward. Band eins habe ich vor ein paar Tagen gelesen und fand die Grundidee klasse, aber trotzdem hatte der Roman für meinen Geschmack noch ein paar Schwachstellen. Trotzdem war ich auf den Nachfolger sehr gespannt und wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte spielt im Jahre 2027. Die Protagonistin aus dem ersten Band ist mittlerweile verstorben, aber ihr Sohn hat ihre Gabe geerbt. Er empfindet diese Gabe ebenfalls eher als ein Fluch und besonders schlimm wird es, als er feststellt, dass in wenigen Wochen Millionen von Menschen sterben werden. Er fühlt sich hilflos und weiß nicht, wie er reagieren sollen. Seine Mutter gab ihm damals den Rat niemandem von seiner Fähigkeit zu erzählen, aber tatenlos zusehen, wie ein Viertel Londons innerhalb weniger Tage sterben wird, das kann er auch nicht.

Durch den ersten Band hat der Leser bereits erfahren, was es mit den Todeszahlen auf sich hat, ob Adam sein eigenes Datum bekannt ist und ob die Zahlen sich evtl. ändern können bzw. ob sogar die Möglichkeit existiert, dass Adam sich irren könnte. Auf dieser Basis beginnt "Den Tod vor Augen" und führt die Grundidee gekonnt in einer zweiten Generation fort, dieses Mal allerdings in der Zukunft, im Jahre 2027. Die Zukunftsversion halte ich für etwas übertrieben, denn ich glaube nicht, dass wir in 16 Jahren schon so weit sind, dass jeder Mensch einen Chip tragen wird - zumindest hoffe ich das. Ansonsten macht der Zeitsprung natürlich Sinn, denn Adam war im ersten Band noch ein kleines Kind und ist nun ein Teenager.

Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonisten geschildert. Die Ich-Erzähler sind Adam und Sarah, wobei am Anfang der Story noch nicht bekannt ist, wer Sarah eigentlich ist und welche Rolle sie spielen wird. Beide Sichten werden gut dargestellt, der Schreibstil ist durchgängig flüssig und die Charaktere reagieren authentisch, ihrer Vergangenheit, ihren Erfahrungen und ihrem Alter entsprechend. Im ersten Band fehlte mir Spannung und die Gabe kam mir zu kurz. Beides hat sich in diesem Roman extrem geändert. Die Geschichte war von Beginn an fesselnd, der Ausgang ungewiss und man hat mit den Protagonisten mitgefiebert. Das Ende bietet zum einen eine tolle Überraschung, durch die Adam mehr über seine Gabe erfährt, zum anderen wird aber ein anderer Handlungsstrang nicht zu Ende gebracht, was mich schon etwas stört. Es wirkt, als hätte die Autorin keine Lust mehr gehabt oder sich nur noch auf das Wesentliche konzentriert. Ich habe noch die kleine Hoffnung, dass der finale Band genau dort ansetzen und der Leser somit weitere Informationen erhalten wird, ansonsten wäre es schöner gewesen, wenn die Autorin sich einfach noch die Zeit genommen hätte, zehn weitere Seiten hinzuzufügen, um einen runden Abschluss zu kreieren.

Fazit: Der zweite Band entwickelt sich zu einem dystopischen Jugendbuch und hat die meisten Schwachstellen des ersten Romas behoben und garantiert spannende Unterhaltung.

Taschenbuch: 448 Seiten
Auflage: 1 (Juni 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 355152016X
ISBN-13: 978-3551520166
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

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Bewertung von Nazena aus Göttingen am 15.03.2012 ***** sehr gut
Adam, der Sohn von Jem und Spinne, ist mittlerweile ein Jugendlicher und wohnt bei seiner Oma. Er hat das Talent seiner Mutter geerbt, den Todeszeitpunkt anderer zu sehen. Als sein Wohnort wegen Überflutung (aufgrund der Erderwärmung) evakuiert wird und beide nach London ziehen, will er so schnell wie möglich wieder fort. Denn in London gibt es jede Menge Achtundzwanziger, Menschen, die am ersten, zweiten oder dritten Januar im Jahr 2028 sterben werden. Bis dahin sind es nur noch wenige Wochen.
In der Schule lernt er Sarah kennen, der er anscheinend panische Angst einflößt. Sie hat immer wieder Albträume von Adam und weiß genau wie er, dass Anfang Januar etwas Schreckliches geschehen wird. Aber was soll ein Jugendlicher schon dagegen tun können? Adam weiß, dass die Zahlen unveränderlich sind und er ohnehin nichts daran ändern kann. Allerdings kennt er nur seine eigene Zahl nicht und will sich zum Katastrophenzeitpunkt nicht mehr in London aufhalten- schließlich könnte es auch sein Todestag sein...

Das Buch setzt die Geschichte um die Fähigkeit, den Todeszeitpunkt zu sehen, fort. Jem ist tot, ihr Sohn bei Spinnes Großmutter aufgewachsen. Mittlerweile ist es 2027, die Klimaerwärmung im vollen Gange und die Naturkatastrophen häufen sich.
Die Geschichte wird abwechselnd aus Adams und Sarahs Sicht geschrieben. Adam ist ziemlich neurotisch, was man auch verstehen kann. Er ist kein Held und versucht sich so weit wie möglich aus allem rauszuhalten. Literarisch betrachtet eher ungewöhnlich, aber das macht die Geschichte umso überzeugender. Adam sieht sich selbst als verflucht und kann kaum mit anderen Kontakt aufnehmen, da er nicht nur ihren Todeszeitpunkt kennt, sondern manchmal auch die Art des Todes fühlt. So sind zB Aufenthalte in der Kinderkrankenstation für ihn die reinste Folter. Adam versucht schließlich recht planlos etwas zu ändern und andere zu warnen, muss aber schon wie Jem erkennen, dass es nicht so einfach ist. Im Grunde ist er der Handlung vollkommen ausgeliefert.
Sarah kommt aus gute Hause, aber man erfährt schon früh, dass sie genauso kaputt wie Adam ist. Sie muss einige Entscheidungen treffen, die man als Leser etwas distanzierter betrachten kann und wo man einen anderen Weg einschlagen würde. Wen man allerdings ihren Hintergrund betrachtet, ist sie sehr authentisch. Beide Charaktere sind tief ausgearbeitet und überzeugen, sind aber keine typischen Helden.
Rachel Ward zeichnet eine düstere Zukunftsvision. Klimaerwärmung wird mittlerweile so heiß diskutiert, dass die meisten Menschen sie sind schon wieder ad acta gelegt haben und sich nicht mehr damit beschäftigen wollen. Viel unmittelbarer gefährlich fand ich ihre Vorstellung, dass jeder Mensch bei der Geburt (auch gegen den Willen der Eltern oder den eigenen) gechipt wird und dann jederzeit aufspürbar ist, "wie man es mit Hunden macht", wie Adam bemerkt. Mit Handys kann dies auch heute schon erreicht werden, aber zumindest kann man die noch ausschalten. Großbritannien ist zu einem Überwachungsstaat geworden, der lieber Menschenleben opfert, als einen Fehler zuzugeben- eine Vorgehensweise, die auch heute schon viele Staaten praktizieren.
Numbers- Den Tod vor Augen kann man meiner Meinung nach auch ohne den ersten Teil zu kennen lesen, da man in jenem nur sehr wenig über die Hintergründe erfährt. Ich fand den Roman spannend und teilweise sehr beklemmend. Vor allem Adams Ohnmacht gegenüber seiner Fähigkeiten und dem System ist gut dargestellt. Von mir daher eine Leseempfehlung für alle Fans von Dystopien.

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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 06.09.2011 ***** ausgezeichnet
Beschreibung

Adam hat die besondere Gabe seiner Mutter, er sieht die Todeszahlen anderer Menschen. 01.01.2028 - das wird der Tag sein an dem hunderte, tausende von Menschen sterben werden und Adam weiß es. Wenn er in die Augen eines anderen schaut sieht er dessen Todestag vor sich und in manchen Fällen fühlt er sogar wie es passieren wird.

Als Sarah in sein Leben tritt ändert sich alles für Adam. Trotz Sarahs offensichtlicher Abneigung gegenüber kann er sich einfach nicht von ihr fernhalten. Als der Neujahrstag näher rückt fasst Adam obwohl er Angst hat der Welt seine Gabe zu offenbaren den Entschluss die Katastrophe zu verhindern und die Todeszahl so vieler Menschen, vor allem aber die Zahl von Sarahs Tochter, zu verändern.

Meine Meinung

Rachel Wards Jugendroman Numbers. Den Tod vor Augen knüpft an ihr gelungenes Debüt Numbers. Den Tod im Blick an und erzählt die Geschichte von Jams Sohn Adam, welcher die gleiche unglaubliche Gabe geerbt hat.

Obwohl Numbers. Den Tod vor Augen ein Folgeband ist kann man ihn meiner Meinung nach auch gut lesen ohne Numbers Den Tod im Blick gelesen zu haben da nun andere Charaktere im Fokus stehen.

Rachel Ward erzählt ihre Geschichte aus zwei Perspektiven: zum einen aus Adams Sicht, der die gleiche Last zu tragen hat wie seine verstorbene Mutter. Egal in welche Augen er schaut er sieht immer das Todesdatum seines Gegenübers und zum anderen aus Sarahs Sicht, die ein ebenso verworrenes Leben führt, ein schlimmes Schicksal erlitten hat und deren Zukunft mit Adams verwoben scheint.

Schon bei Numbers. Den Tod im Blick spielt Rachel Ward auf ein Datum an, den 01.01.2028. Dieses Datum verfolgt auch Adam, der genau weiß an diesem Neujahrstag wird eine furchtbare Katastrophe ausbrechen. Um das Schlimmste zu verhindern beschließt Adam den Menschen davon zu berichten und gerät dabei selbst in eine fast aussichtslose Lage.

Rachel Wards flüssiger Erzählstil hat mir bei Numbers. Den Tod vor Augen noch besser gefallen als bei ihrem Debütroman da Spannung und Emotionen meiner Meinung nach noch besser zum tragen kommen. Auch ihre Figuren wirken ausgereifter, handeln ihrerm Alter und ihrer Vergangenheit entsprechend authentisch und können mich schon nach wenigen Kapiteln fesseln.

Sehr gut hat mir gefallen wie Rachel Ward die einzelnen Handlungsstränge zusammenführt und zu einem Ganzen verschmelzen lässt. Zum einen wäre da Adams schweres Leben mit seiner Gabe und dann ist da auch noch Sarah die immer wieder von einem schlimmen Albtraum geplagt wird. Nach und nach verknüpft Rachel Ward diese grundverschiedenen Charaktere miteinander. Da die Autorin in die Rollen beider Hauptprotoganisten schlüpft erlebt man als Leser die Gefühle und Gedanken beider Parts hautnah mit.

Über den Ausgang wird der Leser bis zum Schluss im ungewissen gelassen und Rachel Ward überrascht einen mit unvorhersehbaren Wendungen.

Fazit

Ein spannungsreicher Jugendroman mit realistischen Protagonisten und Gänsehautpotential.

Information zur Reihe

2010 Numbers. Den Tod im Blick
2011 Numbers. Den Tod vor Augen

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Bewertung von Caro1893 aus Stuttgart am 11.08.2011 ***** sehr gut
Meine Meinung:
"Numbers - Den Tod vor Augen" hat zwar das gleiche Thema wie der erste Teil, doch finde ich das sich die beiden Bücher total voneinander unterscheiden. Da es schon eine Weile her ist, dass ich den ersten Teil gelesen habe, kann ich mich nicht mehr so genau an ihn erinnern, aber ich meine, dass er bei weitem nicht soooo spannend war, wie jetzt der zweite Teil.

Zu Anfang plätschert die Geschichte zwar noch etwas dahin, wird dann aber sehr schnell sehr spannend. Die ganze Zeit wollte ich wissen, was denn nun passiert, an dem Datum, dass so viele in den Augen haben und vorallem, ob Adam es schaffen wird, die Katastrophe zu verhindern. Ich fand es ein bisschen schade, dass dieser zweite Teil sooo lange nach dem ersten spielt und Adams Mutter auch schon tot ist und ihm bei dieser rießigen Aufgabe nicht mit Rat und Tat zur Seite stehen kann, aber trotzdem war das Buch wirklich gut.

Da kein einziger Protagonist aus Teil 1 vorkommt, war es spannend alle Charaktere neu kennenzulernen. Besonders Adam und Sarah haben mir sehr gut gefallen. Auch die Geschichte und Beziehung, die sich zwischen den Beiden entwickelt fand ich spannend und schön beschrieben. Adam ist ein Charakter, der nur schwer mit seiner Gabe leben kann und sie eigentlich als Fluch sieht. Was ich aber gut verstehen kann, da ich es selbst auch ganz schrecklich fände, zu wissen, wann die Leute in meiner Umgebung sterben und vorallem, wann ich meine Liebsten verlieren werde. Sarah ist ein sehr eigenwilliger Charakter, bei der ich aber auch sehr gut verstehen konnte, was sie dazu gemacht hat.

Die Idee, dass Adam auch die Art des Todes sehen kann fand ich wirklich gut, macht das Buch aber auch weitaus brutaler als den ersten Band. Als Adam allerdings Sarahs Zahl sieht, fand ich ihren Tod sehr "schön" beschrieben, er hatte etwas beruhigendes und befriedigendes. Auch wenn man das bei Tod eigentlich nicht sagen kann.

Das Buch war die ganze Zeit über sehr spannend und auch deswegen habe ich es sehr schnell verschlungen. Ich bin sehr gespannt, wie Teil 3 wohl sein wird, da das Ende hier doch ein wenig offen bleibt. Mal sehen, ob Adam in dem dritten Teil nochmal vorkommt, oder ob da dann auch alle Protagonisten komplett getauscht werden

Rachel Ward hat einen sehr angenehm zu lesenden Schreibstil. Sie erzählt die Geschichte aus zwei Perspektiven. Nämlich aus der von Sarah und von Adam. So bekommt der Leser jede Situation von beiden Seiten beleuchtet. Oft war es sehr interessant zu lesen, wie unterschiedlich die Beiden doch gewisse Dinge empfinden.

Das Einzigste was mich an dem Buch ein bisschen gestört hat, war der Showdown am Ende. Das fand ich dann doch etwas too much und übertrieben. Hier hätte man auch ein bisschen Dampf rausnehmen können. Dass das, was dort passiert alles so plötzlich kommen kann, ohne dass die Regierung etwas mitbekommt, geschweige denn Vorsichtsmaßnahmen trifft halte ich doch für sehr aus der Luft gegriffen!

Ach, noch eine kleine Anmerkung am Rande. Dieses Buch kann auch von allen gelesen werden, die Teil 1 nicht kennen. Dieser ist für den Dieser ist für den zweiten Teil keine Vorraussetzung, da es sich ja um komplett andere Protagonisten handelt.

Fazit:
Spannender zweiter Teil, der definitiv mit dem ersten Teil mithalten kann, ja stellenweise sogar noch etwas spannender ist. Ich freue mich schon auf Teil 3. Mal sehen, was sich die Autorin da einfallen lässt.

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Bewertung von Citrusbonbon aus Bremen am 24.07.2011 ***** gut
Nicht ganz überzeugende Fortsetzung

Nachdem mir der erste Teil von "Numbers" sehr gut gefallen hatte, waren die Erwartungen an die Fortsetzung recht hoch. Vielleicht etwas zu hoch, denn ich blieb ein wenig enttäuscht zurück.

Der zweite Teil von "Numbers" schließt nicht nahtlos an den ersten an, sondern spielt rund 17 Jahre später. Jem ist mittlerweile gestorben und ihr pubertierender Sohn Adam lebt noch ihrer Wohnung an der Küste. Weil der Meeresspiegel immer weiter ansteigt, muss Adam gegen seinen Willen zu seiner Großmutter nach London ziehen. Dort trifft er immer mehr Menschen, deren Todestag der 1.1.2028 sein soll...

Das erinnert stark an den Anfang des ersten Bandes, allerdings wird Adam schnell klar, dass es hier um eine Katastrophe viel größeren Ausmaßes gehen muss und er schwankt zunächst zwischen Davonlaufen und Helfen. Dabei ist sein neues Leben gerade schwierig genug, denn an seiner neuen Schule läuft auch nicht alles rund, nicht nur wegen einer Mitschülerin, die bei seinem Anblick in Panik ausbricht.

Leider konnte mich Rachel Ward mit der Fortsetzung von Numbers nicht so ganz überzeugen, was allerdings hauptsächlich an der Darstellung von Adam liegt. Sein Handeln und seine Gedanken waren für meinen Geschmack oft zu extrem, auf der anderen Seite hat er auch eine extreme Belastung durch seine besondere Gabe und auch durch den frühen Tod seiner Mutter. Auf der anderen Seite sind die anderen Figuren sehr überzeugend gezeichnet, insbesondere die erwähnte Mitschülerin und Adams Großmutter.

Adam möchte helfen, weiß jedoch nicht wie und verliert jegliches Vertrauen in ein System, in dem Menschen "gechipt" werden und somit jederzeit und überall auffindbar sind. Der Blick in ein Land mit einer kontrollwütigen Regierung und modernsten technischen Möglichkeiten wirkte erschreckend realistisch.

Fazit:
Der zweite Band ist ähnlich spannend wie der erste, spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft und bietet eine überzeugende Story. Die einzige Ausnahme bildet für mich Adam und die zu starke Schwarz-Weiß-Zeichnung mancher Figuren, denn er ist immerhin die Hauptfigur.

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Bewertung von Redhead aus Markgröningen am 23.07.2011 ***** sehr gut
Das Buch "Numbers, den Tod vor Augen von Rachel ward" ist ein spannender Thriller vermischt mit einer Liebesgeschichte.
Adam kann etwas sehen wenn er in fremde Augen sieht. ER sieht wann die Person vor ihm sterben wird, sogar ob der Tod friedlich oder brutal sein wird. Mit dieser schrecklichen Gabe muss er Leben. Sie besaß schon seien Mutter, die an Krebs gestorben ist. Um mit den ganzen Zahlen zurrecht zu kommen, schreibt er sie in ein Buch. Doch als sich die Zahlen des 01.01.2028 vermehrt häufen, wird er misstrauisch, was wenn an diesem Tag die Welt unter geht, es wird Überschwemmmungen, Feuer und schrckliche Katasrophen geben. Doch wird er auch sterben? ist er unter denanderen wenn es passiert, seiner Oma, seine einzige Bezugsperson kann nichts passieren, sie wird noch 30 Jahre leben. Doch kann er die Welt retten und vorallem kann er die vielen Tote verhindern, doch kann sich die Zahl wirklich veränderb? wenn ihr neugirig geworden seid, solltet ihr das Buch unbedingt lesen.
Ich fand diese Buch ganz in ordnung. Es ist zwar echt gut, doch eskommt an den ersten Band überhaupt nicht ran. Es ist lesenswert, wenn manauf Fantasy-, Thriller- und Liebesgeschichten steht. Dennoch stimmt das Prei-leistungsverhältnis überhaupt nicht, da es mit 17Euro für ein Taschenbuch einfach viel zu teuer ist.

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Bewertung von Eva L. aus Osnabrück am 04.06.2011 ***** ausgezeichnet
***** Da es sich bei diesem Buch um den zweiten Teil einer Trilogie handelt, kann die Rezension Spoiler zum ersten Teil enthalten*****

Mit „Den Tod vor Augen“ ist Rachel Ward eine Fortsetzung gelungen, die ihresgleichen sucht. Bereits der erste Band „Den Tod im Blick“ begeisterte als spannungsgeladenes, actionreiches Jugendbuch, der zweite Teil ist jedoch noch ein Stück weit besser, noch spannender, noch actionreicher, noch süchtig machender.

Spielt „Den Tod im Blick“ in der Gegenwart, im Jahr 2010, so entführt und Adams Geschichte nun in die Zukunft. 2027 hat sich Einiges verändert auf der Welt. Mehrere Naturkatastrophen haben die Erde erschüttert und die Menschen werden direkt nach ihrer Geburt wie Hunde gechipt, so dass sie immer und überall für die Behörden auffindbar sind.

Adam, der Sohn von Spinne und Jem aus dem ersten Teil, lebt nach dem Krebstod seiner Mutter bei seiner Urgroßmutter, der Großmutter Spinnes. Die beiden haben kein einfaches Verhältnis zueinander, was immer wieder besonders deutlich wird, wenn Adam seine Oma als „Kuh“ bezeichnet oder andere Schimpfwörter gegen sie verwendet. Mich hat das besonders zu Beginn des Buches sehr gestört, aber man gewöhnt sich im Lauf der Zeit daran, und ich glaube, dass die Beschimpfungen mit wachsender Seitenzahl auch weniger werden.

Adam selber hat mir als Charakter weit besser gefallen als seine Mom Jem im ersten Teil. Trotz seiner „Gabe“ ist er nicht so verstockt und in sich gekehrt, sondern ein recht freundlicher, sympathischer und irgendwie auch liebenswerter Mensch. Grandma Dawson, die im ersten Teil nur eine Nebenrolle gespielt hat, kann man nun richtig kennen lernen und trotz ihrer manchmal ruppigen, wenig herzlichen Art ins Herz schließen.
Sarahs Geschichte unterscheidet sich sehr von denen, die man bisher im Zusammenhang mit „Numbers“ kannte, und bringt dadurch eine Menge frischen Wind hinein. Sie ist in meinen Augen die am meisten authentische Person im ganzen Buch.

Spannung baut sich von der ersten Seite an kontinuierlich auf, bis man es kaum noch aushalten kann. Besonders das letzte Drittel liest man mit Herzrasen und schwitzenden Händen, aber kann das Buch einfach nicht weglegen. Und auch wenn die Geschichte für´s Erste zu einem befriedigenden Ende kommt, fällt das Warten auf den finalen Teil mehr als schwer. Ich glaube nicht, dass Rachel Ward „Den Tod vor Augen“ noch toppen kann, denn dieses Buch hat einfach alles, was ein gutes Buch haben muss.

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Bewertung von http://gottagivethembooks.wordpress.com am 25.05.2011 ***** ausgezeichnet
England 2027 – Adam hat die Gabe seiner Mutter Jem geerbt. Er sieht den Menschen in die Augen und weiß, wann sie sterben werden. Als ihm in London tausende Menschen mit dem gleichen Todesdatum begegnen weiß er, dass die Stadt auf eine schreckliche Katastrophe zusteuert. 01012028 – es ist immer die selbe Zahl. Als er erfährt, dass seine Mutter etwas über 2028 wusste und auch noch andere die Katastrophe vorhersehen, versucht er alles, um das Schlimmste zu verhindern. Aber niemand hört auf einen verrückten 17jährigen, der die Apokalypse voraussagt.

Schon der erste Band der Reihe (und gleichzeitig das Erstlingswerk von Rachel Ward) “Numbers – Den Tod im Blick” habe ich verschlungen und für außerordentlich gelungen befunden. Mit diesem Buch jetzt ist der Autorin gelungen, was wenige schaffen. Nämlich einen zweiten Band, der den schon wirklich tollen ersten Band noch um Längen schlägt.

Mit unglaublich viel Feingefühl baut sie ihre Hauptcharaktere auf und spinnt um sie herum eine so spannende, fast schon dystopische Story, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann. Immer wenn man denkt, dass es jetzt nicht mehr schlimmer kommen kann, wird es garantiert doch noch ein bisschen schlimmer und selbst die größte Müdigkeit kann einen nicht dazu bewegen, das Buch wegzulegen.

Rachel Ward hat das große Talent Stimmungen einzufangen und ohne überdimensioniertes Drama das Schicksal ihrer Protagonisten zu vermitteln. Das macht ihren Schreibstil angenehm klar und präzise und das Buch zu einem wahren Pageturner, der bis zum Schluss voller Überraschungen steckt.

Gab es in Band 1 noch kleinere Holprigkeiten und den ein oder anderen ungelenken Satz, so merkt man hier deutlich, dass der Stil flüssiger geworden ist und die Übung den Meister, oder in diesem Fall die Meisterin, gemacht hat.

Auch die Übersetzung ist toll gelungen und man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass irgendetwas nicht passt. Ebenso das Cover, das mir sogar noch besser gefällt als das erste. Rundum ein gelungenes Paket.

Ist das Schicksal vorherbestimmt oder haben wir es doch ein Stück weit in der Hand? Findet es heraus!

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