Arkadien erwacht / Arkadien Trilogie Bd.1 - Meyer, Kai

Kai Meyer 

Arkadien erwacht / Arkadien Trilogie Bd.1

Gebundenes Buch
 
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Arkadien erwacht / Arkadien Trilogie Bd.1

Schon bei ihrer Ankunft auf Sizilien fühlt sich Rosa, als wäre sie in einen alten Film geraten - der Chauffeur, der ihre zufällige Reisebekanntschaft Alessandro am Flughafen erwartet; der heruntergekommene Palazzo ihrer Tante; und dann die Gerüchte um zwei Mafiaclans, die seit Generationen erbittert gegeneinander kämpfen: die Alcantaras und die Carnevares, Rosas und Alessandros Familien. Trotzdem trifft sich Rosa weiterhin mit Alessandro. Seine kühle Anmut, seine animalische Eleganz faszinieren und verunsichern sie gleichermaßen. Doch in Alessandro ruht ein unheimliches Erbe, das nicht menschlich ist ...


Produktinformation

  • Verlag: Carlsen
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 512 S.
  • Seitenzahl: 414
  • Arkadien Bd.1
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 224mm x 160mm x 40mm
  • Gewicht: 720g
  • ISBN-13: 9783551582010
  • ISBN-10: 3551582017
  • Best.Nr.: 26370118
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 01.12.2009

Im Doppelpack
Mafia und Mythen in Sizilien
Der Mythos Arkadien, wonach Menschen sich in Tiere verwandeln, wird zu neuem Leben erweckt. Zum Beispiel in der Familie von Rosa, Tochter aus einem Mafia-Clan, die mit 17 Jahren, nach langer Zeit in Amerika, nach Sizilien zurückkehrt, mitten in die Geheimnisse und Verbrechen der Mafiosi. Es herrscht Hass zwischen den Clans Carnevare und Alcantaras. Rosa, eine Alcantara, verliebt sich jedoch in den Carnevare Allesandro, dessen Vater, der Boss des Clans, gestorben ist. Dürfen die beiden ihre Liebe leben? Nein. Dabei ist das nicht das einzige Problem, das auf Rosa zukommt. Denn die beiden Mafia-Clans verbindet noch etwas: ihre Fähigkeit, sich in Tiere zu verwandeln. Die Alcantaras werden zu Schlangen, die Carnevares zu Raubkatzen. Rosa und Allesandro halten nicht viel von den schmutzigen Geschäften der Mafia. Damit machen sie sich viele Feinde. Aber die beiden geben nicht auf, gemeinsam widersetzen sie sich der Mafia, riskieren ihr Leben für den Kampf um Gerechtigkeit und um das furchtbare Handeln der Mafia irgendwann zu beenden.
Kai Meyer hat einen Roman geschrieben, dem man sich nicht …

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kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Auf den ersten Blick wirkt die Story reichlich simpel: Eine junge Amerikanerin und ein ebenso junger Sizilianer lernen sich im Flugzeug nach Italien kennen. Auf der Beerdigung von Alessandros Vater treffen sie sich wieder, und die Probleme fangen an. Denn Alessandro folgt seinem Vater als Oberhaupt eines Cosa-Nostra-Clans nach, Rosa gehört zu einem anderen Clan - und natürlich herrscht zwischen beiden Familien eine jahrhundertlange Feindschaft. Aber keine Sorge, Kai Meyer ist nicht auf Kitschromane umgestiegen. Jedoch lässt er sich ordentlich Zeit mit der Entwicklung seiner Geschichte. So wird erst nach und nach offenbar, dass beide Protagonisten dem uralten Geschlecht der Arkadier entstammen, welche bei heftigen Gefühlswallungen ihre Gestalt verändern können. Fantasyprofi Kai Meyer zeichnet ein lebendiges Bild Siziliens, das immer noch mit seinem archaischen Erbe zu kämpfen hat, und kreiert auch diesmal glaubwürdige Charaktere. Das tröstet über manche Länge hinweg. Und da am Ende mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet werden, ist der Abverkauf des zweiten Bands schon jetzt gesichert. (es)

"unmittelbare Suchtgefahr" (Augsburger Allgemeine) "Eines der großen deutschen Erzähltalente." (Der Spiegel) "Kai Meyer ist ein großartiger Erzähler." (Darmstädter Echo)

Im Doppelpack

Mafia und Mythen in Sizilien

Der Mythos Arkadien, wonach Menschen sich in Tiere verwandeln, wird zu neuem Leben erweckt. Zum Beispiel in der Familie von Rosa, Tochter aus einem Mafia-Clan, die mit 17 Jahren, nach langer Zeit in Amerika, nach Sizilien zurückkehrt, mitten in die Geheimnisse und Verbrechen der Mafiosi. Es herrscht Hass zwischen den Clans Carnevare und Alcantaras. Rosa, eine Alcantara, verliebt sich jedoch in den Carnevare Allesandro, dessen Vater, der Boss des Clans, gestorben ist. Dürfen die beiden ihre Liebe leben? Nein. Dabei ist das nicht das einzige Problem, das auf Rosa zukommt. Denn die beiden Mafia-Clans verbindet noch etwas: ihre Fähigkeit, sich in Tiere zu verwandeln. Die Alcantaras werden zu Schlangen, die Carnevares zu Raubkatzen. Rosa und Allesandro halten nicht viel von den schmutzigen Geschäften der Mafia. Damit machen sie sich viele Feinde. Aber die beiden geben nicht auf, gemeinsam widersetzen sie sich der Mafia, riskieren ihr Leben für den Kampf um Gerechtigkeit und um das furchtbare Handeln der Mafia irgendwann zu beenden.

Kai Meyer hat einen Roman geschrieben, dem man sich nicht entziehen kann: eine Liebesgeschichte, bei der man die beiden Hauptpersonen auf schöne Weise kennen lernt, eine Geschichte, bei der man mitfiebert. Gut gegen Böse – wer steht auf welcher Seite? Das wissen weder Rosa noch die Leser, was für Überraschungen und natürlich auch für Spannung sorgt. Manchmal jedoch fragt man sich, was das Wichtigste ist: Soll von einer unmöglichen Liebe wie bei Romeo und Julia erzählt werden? Geht es um die Mafia? Ist es ein Fantasy-Roman, in dem sich Menschen in Tiere verwandeln? Es wirkt, als könne sich der Autor nicht entscheiden. Magdalena Knödler (14 Jahre)

Warum wird eine Geschichte erzählt? Weil sie einer Idee, einer Notwendigkeit folgt? Oder weil sie bestimmte Leser-Erwartungen bedient. Bei Vielschreiber Kai Meyer wären es dann Fantasy mit realistischem Einschlag, weil der Autor dieses Metier beherrscht. Anders in Arkadien erwacht: Der erste Band ist allenfalls phantastische Lovestory zwischen Realität und Mythos, es geht um Familien- und Clan-Geschichten. Und doch ist der Roman vor allem eines – kalkuliert in mehrfacher Hinsicht: Man nehme einen nicht-realen Plot, gebe aktuelle Problemstellungen dazu (die Mafia-Machenschaften, Rosas Schwangerschaftsabbruch), mische eine Prise bildungsbürgerliches Anspruchsdenken hinein (Äsops Fabeln als Initialzündung zur Verwandlungskunst), rühre ein gerüttelt Maß Romantik unter, fertig ist das neue Buch, nein, eben der intendierte Bestseller. Der wird, so kündigt es die Vorschau an, in allen Stephenie-Meyer-Titeln beworben, zusätzlich auf Bella-und-Edward-Seiten und wahrscheinlich bald auf Rosa-und-Allesandro-Seiten online gestellt – schon ist das neue Buch Marke. Denn es gibt nicht nur eine Erwartungshaltung der Leser, es gibt auch die Erwartungshaltung der Verlage: die nach einem Bestseller. Das Zauberwort, das dabei die Rezeptur bestimmt, heißt in Sachen Zielgruppe: All Age; in Sachen Genre: Fantasy und in Sachen Liebe: Unerreichbarkeit. Ob Vampir und Mensch (sie kriegen sich nicht), Engel und Mensch (die kriegen sich auch nicht) oder hier: Tier und Mensch, beziehungsweise Kinder zweier verfeindeter Mafia-Clans (die kriegen sich gleich doppelt nicht). Mag sein, dass das Ergebnis, wie die Vorläufer, gerne gelesen wird. Mag sein, dass es sich gut oder sogar bestens verkauft. Aber warum wird eine Geschichte erzählt? Der Genre-Mix auf Kosten der Glaubwürdigkeit und die berechnende Dramaturgie gehen nicht auf. Ernst zu nehmende Themen verblassen, Figuren werden zu durchschaubaren Helden-Kampfmaschinen und die Antwort darauf: Wo bleibt die Literatur? Christine Knödler

Kai Meyer

Arkadien erwacht

Carlsen 2009. 414 Seiten, 19,90 Euro.

SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.sz-content.de

Kai Meyer, geb. 1969 studierte Film und Theater, arbeitete einige Jahre als Journalist und widmet sich seit 1995 ganz dem Schreiben von Büchern. Viele seiner Romane wurden zu Bestsellern. Seine Bücher erscheinen in mehr als 40 Ländern, u.a. in den USA, in England, Japan, Italien, Frankreich und Russland.

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Kundenbewertungen zu "Arkadien erwacht / Arkadien Trilogie Bd.1" von "Kai Meyer"

31 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.6 von 5 Sterne bei 31 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von Kerry aus Berlin am 30.01.2013 ***** sehr gut
Die 17-jährige Rosa Alcantara ist auf dem Weg nach Sizilien, um ein neues Leben zu beginnen. Dort wurde sie geboren und hat auch die ersten Jahre dort gelebt, sodass sie ihr "altes" Leben wieder aufnehmen will. Nach dem Tod des Vaters zog ihre Mutter Gemma, zusammen mit ihr und ihrer älteren Schwester Zoe, nach Amerika. Obwohl zur Hälfte Sizilianerin, ist Rosa von Natur aus mit einem blonden Lockenkopf bedacht worden, sodass sie nicht wie eine Italienerin aussieht. Auf dem Flug lernt sie Alessandro Carnevare kennen, doch an neuen Bekanntschaften hat sie generell kein Interesse. Zuerst will sie ihr Leben wieder auf die Reihe bringen, dass vor einem Jahr, nach einem dramatischen Vorfall, aus den Fugen geraten ist.

Wohnen wird Rosa zusammen mit ihrer Schwester bei ihrer Tante, Florinda Alcantara. Doch Florinda ist eine spezielle Tante, ihren Lebensunterhalt verdient sie als Oberhaupt des Alcantara-Clans. Seit Generationen schon gehört die Familie der Mafia an und ausgerechnet der Carnevare-Clan, dessen Oberhaupt in wenigen Monaten Alessandro werden soll, sind die erbitternsten Gegner der Alcantaras. Dies sind die Tatsachen, denen sich Rosa in Sizilien stellen muss und dennoch, irgendetwas scheint sie mit Alessandro zu verbinden, die Beiden kommen nicht voneinander los und verbringen viel Zeit miteinander. Schnell wird jedoch klar, dass es Alessandros Onkel Cesare nur auf eines abgesehen hat, Oberhaupt des Clans zu werden. Ein sicherer Weg würde über die Ermordung Alessandros führen, wofür er auch seinen Sohn Tano einspannt.

Alessandro ist nach Sizilien zurück gekehrt, um seinen Vater zu Grabe zu tragen und die Ermordung seiner Mutter Gaia auszuklären. Er weiß, dass sein Onkel dahinter steckt, doch beweisen kann er es noch nicht. Ferner muss er so lange gegen die Intrigen seines Onkels bestehen, bis er volljährig ist, um die Nachfolge seines Vaters anzutreten. Die Zeit jedoch wird knapp und es ist beiden Familien ein Dorn im Auge, dass die jüngsten Familienmitglieder ihre Zeit miteinander verbringen. Außerdem scheinen in Rosa Veränderungen stattzufinden, die sie sich nicht erklären kann. Was passiert mit ihr und was hält ihre Familie vor ihr geheim?

Ein gelungener Auftakt! Der Plot wurde sehr bildhaft und abwechslungsreich gestaltet, sodass ich mir nie sicher war, was als nächstes passierten würde und mit den Besonderheiten, die in die jeweiligen Mafia-Clans an sich haben, war ich echt perplex. Die Figuren wurden facettenreich und tiefgründig erarbeitet, wobei ich mir allerdings noch nicht ganz sicher bin, was ich von der Figur des Alessandro halten soll. Spielt er ein falsches Spiel oder sind seine Gefühle Rosa gegenüber echt. Rosa hingegen fand ich bezaubernd, auch dass der Autor mich in ihren Kopf hat schauen lassen, hat mir gut gefallen. Bei ihr weiß ich, woran ich bin und ich finde es bewundernswert, wie sie die traumatischen Ereignisse des vergangenen Jahres nach und nach verarbeitet. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, hätte mir jedoch in einigen Situation etwas mehr Dramatik und Emotionen gewünscht, hege hier jedoch große Hoffnungen auf die nächsten Bände. Abschließend kann ich für mich sagen, dass mir der Einstieg in die Geschichte von Rosa und Alessandro gut gefallen hat und ich mich bereits jetzt auf den 2. Band der Trilogie "Arkadien brennt" freue, der sich zum Glück (sogar signiert) in meinem Besitz findet.

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Bewertung von Stephie am 06.10.2012 ***** ausgezeichnet
Eigentlich gibt es nur ein Wort, mit dem sich dieser geniale (vorläufige) Abschluss der Serie zutreffend beschreiben lässt: Atemberaubend! Mehr müsste man eigentlich nicht darüber sagen. Nur für diejenigen, die sich nicht schon längst selbst davon überzeugt haben, braucht es vielleicht noch ein paar mehr Worte.

Die Handlung des dritten und damit wohl vorerst letzten Teils der Serie um Rosa und Alessandro geht fast genau dort weiter, wo die des Vorgängers aufhörte. Man ist sofort wieder in der Geschichte drin, obwohl unter Umständen schon ein ganzes Jahr zwischen dem Lesen des zweiten und dem des jetzigen Bandes liegen und man sich nicht mehr an alles so genau erinnern kann. Es gelingt dem Autor die wichtigsten Fakten aus den beiden vorherigen Teilen zwischendurch kurz zusammenzufassen, ohne dabei zu ausführlich zu werden, sodass es auch die Leser, die den zweiten Teil gerade erst gelesen haben, nicht langweilt oder ihnen wie eine unwillkommene Wiederholung. vorkommt.

Das Geschehen beginnt spannend und es gibt eine Verfolgungsjagd nach der nächsten. Immer wieder müssen Rosa und Alessandro fliehen, sei es nun vor der Polizei, die wegen des Mordes an der Richterin nach den Beiden fahndet, oder vor ihren eigenen Clans, die nicht länger von Teenagern befehligt werden wollen. Es gelingt Kai Meyer scheinbar mühelos diese Spannung konstant aufrecht zu erhalten und es gibt nur wenige Momente, in denen der Leser zwischendurch kurz zur Ruhe kommen kann.
Neben der Spannung und der Action gibt es aber natürlich auch wieder romantische Szenen, teilweise sogar mit einem Schuss Erotik, bei denen vor allem die weibliche Leserschaft auf ihre Kosten kommt.

Das Besondere an der Liebesbeziehung zwischen Rosa und Alessandro ist, wie man schon in den beiden anderen Bänden feststellen konnte, deren Authentizität. Die Beiden lieben sich, das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie immer einer Meinung sind, sodass es auch mal zum Streit kommt. Trotzdem halten sie immer zusammen und verstehen einander auch ohne Worte.
Außerdem sind beide sehr einzigartige und eigenständige Charaktere, die sich deutlich voneinander sowie von anderen literarischen Figuren unterscheiden. Das merkt man auch an den zahlreichen Dialogen, die, oftmals vor allem durch Rosas Sarkasmus, sehr erfrischend sind.
Natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit der ein wenig abgedrehten, aber absolut liebenswerten kleinen Iole, die man einfach ins Herz schließen muss.

Da es sich um den vorerst letzten Teil der Serie handelt, bekommt man als Leser natürlich auch endlich Antworten auf die Fragen, die einem schon seit dem ersten Teil auf der Seele brennen und Kai Meyer wäre nicht so ein talentierter Autor, wenn diese Enthüllungen und Wendungen nicht alle völlig unerwartet kämen. So lernt man nicht nur neue Arkadier, wie z.B. die schon auf dem Cover angedeuteten Harpyien kennen, sondern erfährt auch mehr über die verschiedenen Legenden, insbesondere über den Untergang Arkadiens sowie die Bedeutung von der Beziehung zwischen Panther und Schlange, die auch die geheimnisvollen Statuen auf dem Meeresgrund darstellten.
Besonders interessant ist auch die Geschichte über die Entstehung von TABULA und welche, erschreckender Weise sogar nachvollziehbaren, Gründe es dafür gegeben hat. Des Weiteren erfährt man noch mehr über Rosas Vater und inwieweit er wirklich an dem traumatischen Erlebnis in ihrer Vergangenheit in New York beteiligt gewesen ist oder nicht.

Der Schreibstil Kai Meyers ist fesselnd, wie gewohnt, und das Buch liest sich schneller weg als man denkt, dann man kann es nur schwer – wenn nicht sogar überhaupt nicht – wieder aus der Hand legen. Er schildert das Geschehen wieder aus der Sicht von Rosa, in die man sich sehr gut hineinversetzen und deren Gefühle sowie Taten man stets gut verstehen kann, auch wenn man selbst wahrscheinlich noch nie in vergleichbaren Situationen gewesen ist.

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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 28.09.2012 ***** sehr gut
Nachdem so ziemlich jeder Buchliebhaber in meinem Umfeld dieses Buch in den höchsten Tönen gelobt hat, wurde es auch für mich Zeit, dass ich diesem Buch endlich eine Chance gebe. Da ich Kai Meyer für seine Ideen und seinen Schreibstil sehr schätze, war es fast schon zu erwarten, dass dieses Buch einfach gut sein muss – und das war es auch!

Der Schreibstil gefällt mir sehr, sehr gut. Kai Meyer besitzt das große Talent, Geschehnisse und Orte so gut zu beschreiben, dass man sich diese direkt einprägen und ich mich immer wieder aufs Neue auf seine Geschichten einlassen kann. “Arkadien erwacht” liest sich flüssig und leicht und es fiel mir sehr schwer, das Buch aus den Händen zu legen.

Bereits die ersten Seiten haben es in sich und ich war schnell mitten im Geschehen. Ohne große Erklärungen beginnt die Geschichte und bringt einen die beiden Hauptprotagonisten direkt näher. Rosa und Alessandro bieten alles, was ich mir bei Charakteren in Jugendbüchern erhoffe: Ecken und Kanten, keine Perfektion, sie passen sich nicht unbedingt ihrer Umgebung an, haben ein bestimmtes Schicksal und wirken geheimnisvoll. Es ist schon erstaunlich, wie gut man die Charaktere im Laufe der Geschichte kennenlernen darf, sie aber dennoch nicht durchschauen kann. Rosa und Alessandro sind unberechenbar und man weiß stellenweise nie, was sie als nächstes vorhaben.

Am Anfang hatte ich jedoch ein paar Probleme, mich an Rosas Art zu gewöhnen. Sie kam mir sehr launisch, eigen und abweisend vor und ich wusste nicht, wie ich mit ihr umgehen soll. Allerdings hat sich auch dies schnell gelegt, denn je mehr man über sie erfährt, umso mehr kann man ihre Art und ihre Aktionen verstehen. Alessandro war mir dagegen von Anfang an sehr sympathisch. Er wirkt sehr offen, freundlich und will von den ganzen Anfeindungen der jeweiligen Mafiosi nichts wissen. Während jeder als Einzelperson schon sehr liebenswert ist, sind sie als Duo unschlagbar und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit ihnen und ihren Familien weitergeht. Es ist schon interessant zu beobachten, was die Beiden über ihre Familien und deren Vergangenheit und Machenschaften denken und wie sie versuchen, miteinander umzugehen. Besonders bei Alessandro merkt man, dass er sehr gerne eine andere Richtung einschlagen würde, als seine anderen Verwandten.

An einigen Stellen erinnert die Geschichte sehr stark an Romeo und Julia, was mich jedoch nicht gestört hat, allerdings sind gewisse Parallelen einfach nicht zu leugnen. Es ist bereits für viele Clanmitglieder eine Schande, dass Alessandro und Rosa überhaupt Kontakt haben, an Liebe ist da für viele überhaupt nicht zu denken, aber wie man weiß, kommt es meistens immer anders, als man denkt.

Dazu gefällt mir die Darstellung der Mafia sehr, was ich zunächst nicht erwartet habe. Ich dachte, es wird hier viel über Bandenkriege und Waffen geschrieben, allerdings läuft es doch ein bisschen anders ab. Zwar sind auch hier Mordanschläge geplant und großer Hass vorhanden, allerdings läuft vieles mit Stil und hinter vorgehaltener Hand ab, sodass es dabei nicht unbedingt nur auf brutales Morden ankommt.

Das Cover ist wunderschön und ein absoluter Hingucker. Der Blick aufs Meer, der Panther und die Farben des Himmels geben ein Gesamtkunstwerk ab. Auch die Kurzbeschreibung ist brillant geschrieben. Sie verrät nicht zu viel und hat mich zum Weiterlesen animiert.

Insgesamt hat es Kai Meyer geschafft, mich mit wunderbaren Ideen, interessanten Charakteren und einer grandiosen Handlung zu überzeugen. Die anderen beiden Bände stehen schon in meinem Regal und warten nur darauf, von mir gelesen zu werden. Absolut empfehlenswert!

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von Suraniti am 02.04.2012 ***** ausgezeichnet
Einfach ausgezeichnet
Toller Roman
Muss man Lesen !!!
Habe mir gerade Teil 2 und 3 bestellt :)

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Bewertung von Pimito aus Schleiden am 15.11.2011 ***** ausgezeichnet
Inhalt entspricht den Buchbesprechungen. Macht Spaß und ich freue mich schon auf die 2 nächsten Bände

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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 26.10.2011 ***** sehr gut
Die Siebzehnjährige New Yorkerin Rosa Alcantara reist nach Sizilien zu ihrer Großmutter, um einen Neuanfang zu machen. Vor einem Jahr passierte etwas, was ihr Leben veränderte, und nun will sie nur noch eines: vergessen, ein neues Leben anfangen, ein neuer Mensch werden.
Sizilien ist dafür jedoch der denkbar schlechteste Ort, denn auch wenn Rosa nie mit den Geschäften ihrer Familie zu tun hatte, und in sehr bescheidenen Verhältnissen in der Bronx aufwuchs, ist sie auf Sizilien die Enkelin des Capo des Alcantara Clans, eines der großen Mafia Clans der Insel. Schon Bald wird ihr Leben zu einem drittklassigen Actionfilm: Bikinimädchen mit Maschinenpistolen. Mafiosi mit verspiegelten Sonnenbrillen. Hubschrauberpiloten in Kunstlederjacken… und Cut.
Dann ist da aber auch Alessandro Carnevare, den sie im Flugzeug kennengelernt hat. Erbe und Capo des Carnevare Clans, der seit Generationen seine Feindschaft zu den Alcantaras pflegt, und den Rosa liebt und der wiederum auch Rosa liebt. Ist Alessando all das wert? Die Geheimnisse, die Löcher in der Menge, Tabula, und den hungrigen Mann?

Klingt erst mal ein wenig kitschig, nach der üblichen Teenieromanze mit Romeo und Julia Touch. Ja, Rosa und Alessandro kommen aus verfeindeten Familien, die nicht erbaut sind über ihre Beziehung, was in diesem Fall egal ist, denn Rosa und Alessandro gehen, wenn auch teils eher unfreiwillig, über Leichen.
Insgesamt eine wirklich gute Grundidee (bis auf den ausgelutschten Romeo und Julia Part), die noch durch fantastische Elemente bereichert wird. Die Mafiaclans Siziliens stammen teilweise von den Arkadiern ab. König Lykaon war in der griechischen Mythologie König Arkadiens und Sohn des Pelasgos. Nach Pausanias wurde Lykaon von Zeus verflucht, sich in einen Wolf zu verwandeln nachdem er auf dem Altar des Gottes Zeus ein Kind opferte und da hatte Zeus schon mal schlechte Erfahrungen gemacht, und fand es so gar nicht witzig Menschenfleisch vorgesetzt zu bekommen.
Das noch gewürzt mit einer äußerst geheimen Geheimorganisation Namens Tabula, mysteriösen Löchern in der Menge und dem hungrigen Mann und schon ist der Grundplot ausgespannt.

Rosa ist, obwohl von einem Mann erfunden und beschrieben, ein wunderbarer weiblicher Antiheld mit vielen Ecken und Kanten. Sie klaut, trägt schwarz, gibt nichts auf Mode und hat ein dunkles Geheimnis, dass ihr einige Monate Psychotherapie einbrachte.

Alessandro hingegen hat für mich zu wenig Ecken ist zu sehr der feuchte Teenietraum. Ja, er hat das schmutzige Geschäft seines Vaters geerbt, der sein Geld hauptsächlich damit machte, die Leichen der Anderen Clans in seinen Bauwerken einzubetonieren. Aber Stellen wie „Sie beobachtete ihn im Gehen von der Seite, sein makelloses Profil, seinen geschmeidigen Gang. (S. 222)“ Sind und bleiben absolut realitätsfern, wenn es um 17 Jährige männliche Teenager geht (teils noch 10 Jahre später). Schon erstaunlich, dass der Autor eine Frau besser charakterisieren kann, als seinen männlichen Helden, wo er sämtliche Klischees aus der Mottenkiste holt. Fehlt nur noch, dass Alessandro glitzert.

Auch werden hier, ähnlich wie bei Twilight, züchtige erotische Phantasien bedient (ja, auch die beiden können erst mal keinen Sex haben), die sich bei näherem Hinblicken als gar nicht so züchtig und teilweise eher unfreiwillig komisch erweisen wie in Kapitel "Dunkelkuss". Erotische Szenen sind definitiv nicht die Stärke des Autors, und zum Glück verschont er einen später auch mit weiteren Versuchen.

Man lernt nebenbei viel über die Vegetation, Topografie, Speisen und einige Sehenswürdigkeiten Siziliens.

Fazit: Guter Grundplot, der sich nicht auf den derzeitig komplett ausgelatschten Formwandlerpfaden wandelt, sondern sich wie bei Rick Riordans Büchern auf antike Wurzeln besinnt, diese mit ein wenig Verschwörungstheorie würzt und als Zuckerguss für die weibliche Leserschaft eine Liebesgeschichte.

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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 20.07.2011 ***** sehr gut
Beschreibung:

Die 17-jährige Rosa Alcantara kehrt von Amerika zu ihrem Geburtsort in Sizilien zurück. Schon auf dem Hinflug lernt sie Alessandro Carnevare kennen. Nach einigen verwirrenden Ereignissen kommt Rosa hinter das Geheimnis ihrer Familie, ihre Tante gehört der Mafia an und hat somit mächtige Feinde. Schon seit Jahren kämpfen die Clans der Alcantara und der Carnevare gegeneinander an. Rosa die sich ohne es gleich zu bemerken in Alessandro verliebt gerät zwischen die Fronten...

Meine Meinung:

Arkadien erwacht ist Auftakt zu einer neuen Reihe des Fantasyautors Kai Meyer. Die Mafiosigeschichte um Rosa Alcantara und Alessandro Carnevare ist wirklich sehr schön ausgedacht und die Idee finde ich richtig erfrischend. Am Anfang war ich von der Handlung wie auch der tollen Sprecherzimmer von Andreas Fröhlich regelrecht in den Bann gezogen, leider hat sich das nach einer Weile verloren, ich lies mich leicht von anderen Dingen um mich herum ablenken und hab das eine oder andere Mal den Faden verloren. Ob es nun an etwaigen Handlungstiefs oder der Sprecherstimme, vielleicht auch an beidem gelegen hat kann ich nicht hundertprozentig bestimmen.

Andreas Fröhlich ist es gelungen sich in die einzelnen Charaktere einzufühlen, egal ob blutrünstiger Mafiaboss oder junges Mädchen, es wurde authentisch dargestellt und lies somit den Roman lebendiger erscheinen.

Im großen und ganzen hat mir Arkadien erwacht jedoch sehr gut gefallen und hat mich durch die schönen Ideen von Kai Meyer auf jeden Fall unterhalten.

Für diese faszinierende Mafiosigeschichte mit einem Touch Romeo und Julia vergebe ich 4 von 5 Sternen!

Handlung:3,5 Sterne
Charaktere: 4 Sterne
Sprecher: 4 Sterne
Hörspaß: 4 Sterne

Gesamteindruck: 4 Sterne

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

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Bewertung von o.O aus Kempten am 27.05.2011 ***** ausgezeichnet
In 'Arkadien erwacht' Bd.1 geht es um das 18jährige Mädchen Rosa. Sie ist die typische Problem-Jugendliche. Rosa wohnt bei ihrer Mutter in einer verdreckten Sozialwohnung, hat schräge Freunde und wurde außerdem vergewaltigt. Von wem weiß sie nicht. Eigentlich wollte sie Nathaniel auf die Welt bringen, doch die Ärzte, ihre Mutter alle reden auf sie ein und schließlich treibt sie das Kind ab. Zum Verarbeiten dieses Erlebnis rät ihr ihre Schwester Zoe nach Sizilien zu kommen. Zu den Alcantaras, dem Clan von ihrem Dad. Nachdem sie eine zufällige Bekanntschaft mit Alessandro hat, kommt sie an einem heruntergekommenen Palazzo an. Zudem ist hier alles sehr eigenartig. Zuerst mal wäre da, dass ausgerechnet Alessandros und ihre Familie sich seit Jahren einen erbitterten Mafiaclan-Kampf liefern. Außerdem macht die junge Frau Bekanntschaft mit einem Panther, der merkwürdig menschliche Augen hat. Als dann ausgerechnet eine Schlange sie verteidigt, ist sie verwirrt. Dann wäre da noch der capo di capi, das Oberhaupt der MafiaClans. Der zeigt Interesse an Rosa. und Alessandro. Sie verlieben sich. Seine kühle Anmut, seine animalische Eleganz ziehen sie an. Doch sie muss erfahren, dass es eigentlich ganz anders ist als sie dachte. In ihr und Alessandro ruht ein Erbe, das sicher nicht menschlich ist.
Unheimlich, schauerhaft, romantisch und unglaublich sind die Adjektive, die den Roman am besten beschreiben. Das Buch ist düster und voller Eleganz. Wie Romeo und Julia am Mittelmeer! Es kommt immer so ganz anders als man es erwartet.. UNBEDINGT LESEN!

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Bewertung von Velly aus Jessen am 23.05.2011 ***** ausgezeichnet
Rosa Alcantara ist ein amerikanisches Mädchen, dass zu ihrer Tante Florinda und ihrer Schwester Zoe nach Sizilien ziehen will. Im Flugzeug trifft sie einen Jungen namens Alessandro, den sie zwar zuerst abweist, aber eigentlich findet sie ihn ganz interessant. Ihre Wege kreuzen sich immer wieder, und sie findet heraus, dass Alessandro mit Nachnamen Carnevare heißt. Somit gehört er zu dem Mafiaclan der Carnevares, mit dem die Alcantaras schon seit langem verfeindet sind. Dennoch treffen sich die beiden immer wieder, und Rosa muss bald erfahren welches Geheimnis hinter Alessandro steckt…
Dies ist eines meiner Lieblingsbücher, besonders weil es sehr detailiert geschrieben ist, und man sich so alles gut vorstellen kann. Außerdem bleibt es immer spannend, man weiß nie, was als nächstes passiert und es tauchen immer wieder neue Geheimnisse auf. Dieses Buch ist besonders für Fantasy-Fans gedacht, und da auch ich einer bin, kann ich es nur sehr empfehlen.

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Bewertung von Artemis Fowl der II aus Markgröningen am 08.05.2011 ***** ausgezeichnet
Rosa kommt von Amerika nach Sizilien. Während ihres Fluges lernt sie Alessandro Carnevare, der Mitglied einer Mafia Familie ist. Auch sie gehört zur Mafia. Leider sind die Stämme verfeindet. Als Roas mit ihrer Schwester Zoe und ihrer Tante Florinda zur einer Beerdigung fahren, trifft sie dort wieder Alessandro. Er ist der Sohn des Opfer und wird Familienoberhaupt sobald er voljährig ist. Er gibt ihr ein Babybuch und fragt sie ob er sie auf eine Insel der Carnevares begleiten möchte. Rosa nimmt die einladung an und erfährt aber dann das es ein paar Leute gibt die es auf ihn abgesehen haben und er Rosa als Schutzschildt benutzt, trozdem behauptet er, dass er Rosa mag. Gemeinsam gehen sie zur einer unbewohnten Villa wo sie ein Mädchen entdecken das in der Villa gefangen ist. Zusammen beschließen sie, dass Mädchen zuretten. Als sie einens Abends ihrer Schwester folgt, wird sie von einem Tiger angegriffen der die Augen eines der Carnevare Midglieder hat. Doch eine Schlange beschützt sie. Am nächsten Tag sieht Zoe schrecklich aus. Sie hat überall verletzungen gibt. Von Alessandro erfährt sie, dass sie zu den Dynastien der Akadien gehören und sich in Tiere verwandeln wenn es zu Gefühlsausbrechungen kommt. Er selbst ist ein Panther. Das Mädchen Iole wird von der Villa weggebracht doch Allesandro bringt sie zu sich nach hause, wo auch Rosa Schutz finden soll. Hier zeigt Iole ein Bild von ihrem verstorbenen Vater und ihrem Onkel der Inkognito lebt. Außerdem finden sie ein Bild wo sich ein Panther und eine Schlange umarmen. Rosa versucht mithilfe einer Richterin den Onkel von ihr ausfindig zu machen. Doch Alessandro und Iole werden bestgenommen und sollen umgebracht werden. Rosa muss Alessandro und Iole retten, doch es sterben fast die ganze Carnevare Familie und Zoe und Florinda müssen auch sterben. So werden Allesandro und Rosa Familien Oberhäupter.
Dieses Buch hat so viel Ähnlichkeiten mit Romeo und Julia. Das Buch ist nicht gerade für Leute gedacht die es nicht mögen wenn Leute sterben. Es ist unglaublich Romantisch und Spannend. Das Buch ist einfach umwerfend.

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