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Von einem Moment zum anderen verändert sich das Leben des Einzelgängers Antoine Roquentin radikal: Nichts ist mehr selbstverständlich, alles wird ihm zur Qual. Sämtliche Menschen und Gegenstände um ihn herum lösen einen unbestimmten Ekel in ihm aus. Um eine Erklärung dafür zu finden, beginnt er, sich minutiös zu beobachten. Und schließlich wird ihm klar: Es ist die Existenz an sich und die Zufälligkeit des Seins, die seinen Ekel verursachen. Jean-Paul Sartre schrieb mit diesem Werk den ersten und bedeutsamsten Roman des Existentialismus. Dietmar Schönherr liest eindrucksvoll das fiktive…mehr

Produktbeschreibung
Von einem Moment zum anderen verändert sich das Leben des Einzelgängers Antoine Roquentin radikal: Nichts ist mehr selbstverständlich, alles wird ihm zur Qual. Sämtliche Menschen und Gegenstände um ihn herum lösen einen unbestimmten Ekel in ihm aus. Um eine Erklärung dafür zu finden, beginnt er, sich minutiös zu beobachten. Und schließlich wird ihm klar: Es ist die Existenz an sich und die Zufälligkeit des Seins, die seinen Ekel verursachen. Jean-Paul Sartre schrieb mit diesem Werk den ersten und bedeutsamsten Roman des Existentialismus. Dietmar Schönherr liest eindrucksvoll das fiktive Tagebuch, das den Autor über Nacht berühmt machte.Ungekürzte Lesung mit Dietmar Schönherr1 mp3-CD ca. 8 h 59 min
  • Produktdetails
  • Verlag: Der Audio Verlag, Dav
  • Gesamtlaufzeit: 539 Min.
  • Erscheinungstermin: 10. März 2017
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783742400420
  • Artikelnr.: 47024819
Autorenporträt
Jean- Paul Sartre (* Paris 1905, † Paris 1980) gilt als einer der größten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Den politischen Journalisten, Philosophen, Schriftsteller und Linken Sartre verband bis zu seinem Tod eine enge Beziehung mit der Feministin und Schriftstellerin Simone de Beauvoir. Den Nobelpreis, der ihm 1964 zugedacht wurde, lehnte der Existenzialist Sartre ab, die Nominierung blieb aber bestehen. Während seines Militärdienstes im Zweiten Weltkrieg geriet Jean-Paul-Sartre in deutsche Gefangenschaft; daraus entlassen, wandte er sich dem französischen Widerstand zu. In seinen Werken - zu den bekanntesten zählen "Der Ekel" (1938), "Die Fliegen" (1943), "Geschlossene Gesellschaft" (1944) oder die Autobiografie "Die Wörter" (1964) - kreist Sartre um die großen Themen der Moderne: Entfremdung, Sinnkrise, die Tragödie der menschlichen Existenz und die Möglichkeiten der Freiheit. Daneben tritt Jean-Paul Sartre auch mit Studien, z. B. zu Genet oder Baudelaire, und zahlreichen philosophischen Publikationen an die Öffentlichkeit. Sartre, der in seinen letzten Lebensjahren fast blind war, erlebte - vor allem wegen seiner zeitweiligen Unterstützung der Kommunisten - immer wieder heftige (politische) Anfeindungen.