Autor im Porträt

Toptitel von Jean-Paul Sartre

Der Ekel

Broschiertes Buch
Für Antoine Roquentin, Einzelgänger und Außenseiter in einer Provinzstadt, verliert das Leben plötzlich seine Selbstverständlichkeit. Unnachsichtig um Selbsterforschung bemüht, versucht er seinem immer stärkeren Ekel vor Dingen und Menschen auf den Grund zu gehen.
Die Erfahrungen, Empfindungen und Visionen des Helden dieses ersten und bedeutendsten Romans des Existentialismus gaben Anstöße zu einer neuen Lebensphilosophie, die bis heute nichts von ihrer Brisanz eingebüßt hat.
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12,00 €

 

La Putain respectueuse

Broschiertes Buch
Das zentrale Thema des 1946 uraufgeführten Stücks, die Unterdrückung der Schwarzen in Amerika, hatte Sartre im Jahr zuvor auf einer Reise in die USA, die ihn auch in die Südstaaten führte, kennengelernt. Für das konservative Bürgertum war "Die ehrbare Dirne" ein Skandal. Obszön erschien es, eine Prostituierte zur Titelfigur eines Theaterstücks zu machen und dabei auch noch statt des neutralen Begriffs prostituée das vulgäre putain zu verwenden. Auf Wunsch der Direktion der Pariser Métro, die das Theaterplakat in den Stationen so nicht dulden wollte, wurde der Titel zu "La P respectueuse" verstümmelt und in dieser Form bis heute beibehalten.…mehr

 

3,60 €

 

Jean-Paul Sartre

Jean- Paul Sartre (* Paris 1905, † Paris 1980) gilt als einer der größten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Den politischen Journalisten, Philosophen, Schriftsteller und Linken Sartre verband bis zu seinem Tod eine enge Beziehung mit der Feministin und Schriftstellerin Simone de Beauvoir. Den Nobelpreis, der ihm 1964 zugedacht wurde, lehnte der Existenzialist Sartre ab, die Nominierung blieb aber bestehen. Während seines Militärdienstes im Zweiten Weltkrieg geriet Jean-Paul-Sartre in deutsche Gefangenschaft; daraus entlassen, wandte er sich dem französischen Widerstand zu. In seinen Werken - zu den bekanntesten zählen "Der Ekel" (1938), "Die Fliegen" (1943), "Geschlossene Gesellschaft" (1944) oder die Autobiografie "Die Wörter" (1964) - kreist Sartre um die großen Themen der Moderne: Entfremdung, Sinnkrise, die Tragödie der menschlichen Existenz und die Möglichkeiten der Freiheit. Daneben tritt Jean-Paul Sartre auch mit Studien, z. B. zu Genet oder Baudelaire, und zahlreichen philosophischen Publikationen an die Öffentlichkeit. Sartre, der in seinen letzten Lebensjahren fast blind war, erlebte - vor allem wegen seiner zeitweiligen Unterstützung der Kommunisten - immer wieder heftige (politische) Anfeindungen.