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5 Kundenbewertungen

Bei seiner Einreise in die Schweiz wird Mister White festgenommen, weil er für die Polizei mit dem verschwundenen Bildhauer Anatol Ludwig Stiller identisch ist. Frühere Freunde bestätigen den Verdacht. Er aber widersetzt sich dieser Festlegung, seine Aufzeichnungen in der Untersuchungshaft wehren sich gegen diese Behauptung mit der Feststellung: »Ich bin nicht Stiller!«. …mehr

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Produktbeschreibung
Bei seiner Einreise in die Schweiz wird Mister White festgenommen, weil er für die Polizei mit dem verschwundenen Bildhauer Anatol Ludwig Stiller identisch ist. Frühere Freunde bestätigen den Verdacht. Er aber widersetzt sich dieser Festlegung, seine Aufzeichnungen in der Untersuchungshaft wehren sich gegen diese Behauptung mit der Feststellung: »Ich bin nicht Stiller!«.
Autorenporträt
Max Frisch, geboren am 15. Mai 1911 in Zürich, arbeitete zunächst als Journalist, später als Architekt, bis ihm mit seinem Roman Stiller (1954) der Durchbruch als Schriftsteller gelang. Es folgten die Romane Homo faber (1957) und Mein Name sei Gantenbein (1964) sowie Erzählungen, Tagebücher, Theaterstücke, Hörspiele und Essays. Frisch starb am 4. April 1991 in Zürich.
Rezensionen
'Stiller, die Hauptperson, vergißt man nicht wieder, er ist keine Romanfigur, sondern ein Individuum, ein in jedem Zug erlebter und überzeugender Charakter.' (Hermann Hesse)

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

"Stiller" und Matthes - für Wolfgang Schneider eigentlich ein perfektes Gespann. Das Buch hält er für einen der großen, hörbuchtauglichen Ich-Romane schlechthin, im Schauspieler Ulrich Matthes sieht er den Premium-Vorleser des Subjektiven. Wenn Schneider dennoch nicht ganz zufrieden ist mit dieser Hörbuch-Adaption, so liegt das am Understatement des Vorlesers, das Stiller in allzu mildem Licht erscheinen lässt. Schneider nennt es lieber "Zurückgenommenheit", weil er Matthes sich in seine eigene Paraderolle fahren sieht: Die Überspanntheit der Hauptfigur, die Leidenschaft und Situationskomik der Szenen - so herrlich hörbuchtauglich! Schneider leidet beträchtlich. Um so mehr, als Matthes sein "theatralisches Können" ja szenenweise "durch eigenwillige Akzente" immer wieder unter Beweis stellt. Nein, Schneider bleibt dabei: Dieser so kühne Text hätte einen gewitzteren Vortrag verdient.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Das Erstaunliche an diesem Hörspiel: Auch wenn man den Roman gut kennt, bleibt es bis zum Ende spannend. Und was noch erstaunlicher ist: Die Bearbeitung geht dabei äußerst werktreu vor."
"ein höcht unterhaltsames und süffiges Hörspiel" Münchner Merkur